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TV Programm für ARTE am 29.10.2026

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Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt 15:35

Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt: Vom Regenwald zu den Vulkanen der Anden

Tiere

Ecuador kennt man vor allem für die außergewöhnliche Tierwelt des Galapagosarchipels - aber auch das Festland bietet eine bemerkenswerte Fauna und Flora, weshalb Ecuador zu den sogenannten megadiversen Ländern der Erde gezählt wird. Die zweiteilige Dokumentation zeigt natürliche Lebensräume, die von fünf Meter unter der Meeresoberfläche bis auf über 5.000 Meter Höhe gelegen sind. Im ersten Teil erkundet Regisseur Ronan Fournier-Christol den schier unendlichen Amazonas-Regenwald im Osten des Landes und erklimmt dann die östlichen Nebelwälder bis zum höchsten Gipfel der ecuadorianischen Anden. Im zweiten Teil geht es durch die westlichen Nebelwälder hinab an die Pazifikküste und zum Galapagosarchipel. Der Zweiteiler bietet einzigartige Einblicke in das Leben der einheimischen Tierarten, zu denen Aras, Tukane, Kolibris, Bären, Kondore, Vikunjas, Affen, Seeleguane, Schildkröten, Seelöwen und Fregattvögel zählen. Jede Spezies besetzt eine eigene Nische in diesem Ökosystem, mit einer Anpassungsfähigkeit, die den Tieren in einem Habitat, das starken Veränderungen unterworfen war, das Überleben sicherte. Mit dem Auffalten der Andenkette und dem Entstehen der Galapagosinseln vor 4,5 Millionen Jahren wurden ganz neue Landschaften und Lebensbedingungen geschaffen.

Danach

Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt 16:20

Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt: Von den Hochanden zu den Galapagosinseln

Tiere

Ecuador kennt man vor allem für die außergewöhnliche Tierwelt des Galapagosarchipels - aber auch das Festland bietet eine bemerkenswerte Fauna und Flora, weshalb Ecuador zu den sogenannten megadiversen Ländern der Erde gezählt wird. Die zweiteilige Dokumentation zeigt natürliche Lebensräume, die von fünf Meter unter der Meeresoberfläche bis auf über 5.000 Meter Höhe gelegen sind. Im ersten Teil erkundet Regisseur Ronan Fournier-Christol den schier unendlichen Amazonas-Regenwald im Osten des Landes und erklimmt dann die östlichen Nebelwälder bis zum höchsten Gipfel der ecuadorianischen Anden. Im zweiten Teil geht es durch die westlichen Nebelwälder hinab an die Pazifikküste und zum Galapagosarchipel. Der Zweiteiler bietet einzigartige Einblicke in das Leben der einheimischen Tierarten, zu denen Aras, Tukane, Kolibris, Bären, Kondore, Vikunjas, Affen, Seeleguane, Schildkröten, Seelöwen und Fregattvögel zählen. Jede Spezies besetzt eine eigene Nische in diesem Ökosystem, mit einer Anpassungsfähigkeit, die den Tieren in einem Habitat, das starken Veränderungen unterworfen war, das Überleben sicherte. Mit dem Auffalten der Andenkette und dem Entstehen der Galapagosinseln vor 4,5 Millionen Jahren wurden ganz neue Landschaften und Lebensbedingungen geschaffen.

Die verrückte Welt der Amphibien 17:05

Die verrückte Welt der Amphibien: Und wenn sie nicht gestorben sind ...

Tiere

Seit 350 Millionen Jahren besitzen Amphibien eine unter Wirbeltieren seltene Superkraft: Sie können die Grenzen zwischen Leben und Tod nach hinten verschieben. Amphibien entstanden, als sich die Fluten zurückzogen und bestimmte Wassertierarten zu Landwirbeltieren wurden. Seitdem sind sie in beiden Habitaten zu Hause und besiedeln nahezu alle Lebensräume. Um zu überdauern, haben manche Lurcharten lebensverlängernde Fähigkeiten entwickelt. Der Waldfrosch, auch "Eisfrosch" genannt, trotzt dem Polarwinter, indem er ein Drittel seiner Körperflüssigkeiten einfrieren lässt: Seine Leber setzt Glukose frei, die wie ein Frostschutzmittel wirkt, und seine Lebensfunktionen kommen zum Stillstand, bis der Frosch im Frühling nach stundenlangem Auftauen zum Leben zurückkehrt. Bei den tropischen Fröschen trotzen einige Arten dem gegenteiligen Extrem: Den Warzigen Makifrosch bewahrt eine aus Hautdrüsen gebildete wachsartige Schutzschicht vor Austrocknung. Doch die beeindruckendste Superkraft ist die Regeneration. Salamander können zwar nicht durchs Feuer gehen, doch manche von ihnen können Gliedmaßen nachwachsen lassen; und der Axolotl, in Mexiko die Verkörperung des Gottes Xolotl, geht noch weiter: Beim Verlust von Körperteilen bilden die Zellen eine Blastem genannte Knospe, die Gewebe, Nerven, Knochen und Haut neu programmiert, um innerhalb weniger Wochen zum Beispiel ein Bein nachzubilden. Die Wissenschaft träumt davon, dieses Wunder zu entschlüsseln, während andere versuchen, daraus Jungbrunnen-Elixiere zu gewinnen.

Die verrückte Welt der Amphibien 17:50

Die verrückte Welt der Amphibien: Und sie besiegten ihre Feinde

Tiere

Amphibien gehören zu den erfindungsreichsten Überlebenskünstlern der Erde. Seit 350 Millionen Jahren entwickeln sie Strategien, um Fressfeinden, Konkurrenten und widrigen Lebensbedingungen zu trotzen. Ihre Methoden sind so vielfältig wie effektiv - und zeigen, wie kreativ die Evolution sein kann. Pfeilgiftfrösche etwa signalisieren mit knalligen Farben, dass sie giftig sind. Ihre Haut scheidet Toxine aus, die Angreifer abschrecken oder sogar töten. Andere Frösche nutzen eine ähnliche Taktik, ohne selbst giftig zu sein - sie imitieren einfach das Aussehen ihrer gefährlichen Verwandten und profitieren so von deren Abschreckungseffekt. Doch nicht alle Amphibien verlassen sich auf Gift. Manche setzen auf Tarnung: Der Glasfrosch etwa ist dank seines durchsichtigen Bauchs im Blattwerk kaum zu erkennen. Andere Arten wie der Lithodytes lineatus gehen noch weiter und verstecken sich in Ameisenbauten. Sie ahmen den Geruch der Insekten nach und werden so geduldet - ein außergewöhnlicher Trick im Tierreich. Wieder andere Amphibien haben spektakuläre Fluchtmechanismen entwickelt. Einige tropische Laubfrösche springen bei Gefahr einfach ins Leere und gleiten mit ihren Schwimmhäuten von Ast zu Ast, um Feinden zu entkommen. Der Haarfrosch wiederum fährt im Ernstfall knöcherne Krallen aus, um seinen Nachwuchs zu verteidigen - eine seltene und ungewöhnliche Verteidigungsstrategie. Auch bei der Fortpflanzung zeigen Amphibien erstaunliche Anpassungen. Männchen liefern sich Gesangsduelle, um Weibchen zu beeindrucken, oder täuschen Rivalen mit raffinierten Tricks. Einige Arten legen ihre Eier in wassergefüllten Baumhöhlen ab, um sie vor Fressfeinden zu schützen. Doch gegen einen Feind können all diese Strategien nichts ausrichten: den Menschen.

Die verrückte Welt der Amphibien 18:35

Die verrückte Welt der Amphibien: Und sie bekamen viele, viele, viele Kinder

Tiere

Seit 350 Millionen Jahren beherrschen Amphibien die Kunst des Überlebens - nicht nur durch Anpassung an extreme Lebensräume, sondern auch durch außergewöhnliche Fortpflanzungsstrategien. Ihre Methoden sind so vielfältig wie faszinierend, aber immer perfekt an ihre Umwelt angepasst. Einige Arten setzen auf spektakuläre Massenbegegnungen: In den Regenwäldern Französisch-Guayanas versammeln sich Tausende Frösche zu ohrenbetäubenden Paarungsritualen, bei denen die Männchen um die Gunst der Weibchen konkurrieren. Andere, wie der Blauflecken-Querzahnmolch, vermehren sich diskret ohne direkten Körperkontakt. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie entwickeln erstaunliche Strategien, um ihren Nachwuchs zu schützen und zu ernähren. Ein extremes Beispiel ist die Große Wabenkröte. Ihre Jungen wachsen in speziellen Hauttaschen auf dem Rücken der Mutter heran. Sobald sie bereit sind, durchbrechen sie die Haut und starten ihr eigenständiges Leben. Noch ungewöhnlicher geht es beim Baumhöhlen-Krötenlaubfrosch zu: Seine Kaulquappen ernähren sich von befruchteten Eiern, die ihre potenziellen Geschwister enthalten. Doch nicht nur Frösche und Kröten überraschen. Die Brut mancher Blindwühlen frisst sich buchstäblich durch die Haut ihrer Mutter, um an Nährstoffe zu gelangen. Und der Rotaugenlaubfrosch hat eine Notfallstrategie entwickelt: Bei Gefahr beschleunigen seine Embryonen ihre Entwicklung und schlüpfen früher als geplant. Manchmal skurril, oft brutal: Die Fortpflanzung der Amphibien ist ein Schauspiel der Extreme. Sie zeigt, wie weit die Natur geht, um das Überleben einer Art zu sichern.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus: Israel: schwierige Regierungsbildung

Infomagazin

In Israel wurde am Dienstag gewählt -zum ersten Mal seit den Anschlägen der Hamas vom 7. Oktober 2023. Drei Lehren lassen sich aus den Ergebnissen ziehen: Erstens gibt es einen Sieger, die enorme Wahlbeteiligung. Zweitens hat keines der politischen Lager die erforderliche Mehrheit von 61 Abgeordneten. Und drittens haben zum ersten Mal die arabischen Israelis massiv gewählt.

Re: 19:40

Re:: Valencia, die Flut und die Rettung der Fotos

Reportage

Als die junge Restauratorin Alejandra Nieto hörte, dass Menschen ihre aufgeweichten und verklebten Fotoalben wegwarfen, begann sie sofort, die beschädigten Fotos einzusammeln - um das persönliche und kulturelle Erbe zu retten, das in Form analoger Fotos existiert. Aus dem kleinen Anfang ist eine große zivile Bewegung geworden: Salvem Les Fotos (Lasst uns die Fotos retten). In der Flut-Region nahe Valencia sind mit Hilfe von Spenden vier lokale Labore aufgebaut worden. Alejandra ist überzeugt, dass jedes gerettete Foto wertvoll ist: "Sie helfen, die seelischen Wunden zu heilen." Rosa Álvarez bestätigt das. Sie hat bei der Flut ihren Vater verloren. Die Behörden lösten den Alarm zu spät aus. Er schaffte es nicht mehr, die Tür seines Hauses zu öffnen. Das Hochwasser beschädigte auch die einzigen Fotos ihrer längst verstorbenen Mutter. Zwei Jahre nach der Flut erhält Rosa eine Einladung vom Labor der Fotoretter. Nur eines ihrer vielen Fotos konnte erfolgreich restauriert werden: ein Porträt ihrer Eltern. Bei aller Trauer ist dies ein Trost: "Dieses Foto bringt mich zurück in die glücklichste Zeit meines Lebens." Paco Costa ist Fotograf. Seit Jahren hängen seine Bilder wie Wandzeitungen in den Straßen von Catarroja. "Jedes Foto ist eine Reise in die Vergangenheit." Die Flut hat die meisten Fotowände zerstört. Als der Wasserpegel gesunken war, nahm Paco seine Kamera und fotografierte die Menschen seines Heimatortes im Ausnahmezustand. 1.500 Fotos in vier Tagen. Eine einmalige Chronologie der Tragödie - und eine Erinnerung für zukünftige Generationen, so Paco: "Unser Leben geht vorbei - die Bilder bleiben."

Die Erfindung des Kindergartens 20:15

Die Erfindung des Kindergartens

Dokumentation

Modernes Leben ohne Kita? Das ist heute kaum vorstellbar! Aber wie soll der ideale Kindergarten aussehen? Können im digitalen Zeitalter noch Konzepte modern sein, die schon über hundert Jahre alt sind? Eine spannende Spurensuche von den Kinderaufbewahrungsanstalten bis zu den reformpädagogischen Ideen, die unser Verständnis von früher Bildung in der Kita bis heute prägen: "Diese Kinder müssen nachts Alpträume haben", berichtet die Pädagogin Pauline Kergomard nach ihrem Besuch in einem Kinder-Asyl: "An die Wand gemalt, ein gewaltiges Auge, das alles sieht und ein übergroßes Ohr, das hört, ob die Kinder schwatzen." Sie kämpft gegen ein System, in dem schon Zweijährige lesen und rechnen lernen müssen und revolutioniert um 1900 die französische Vorschule. Erziehung mit "Kopf, Herz und Hand" ist im Berliner Pestalozzi-Fröbel-Haus Anfang des 20. Jahrhunderts der Leitspruch, damals ein Vorbild für ganz Europa. "Hilf mir, es selbst zu tun! " - dieser Satz von Maria Montessori verändert den Blick auf die frühe Bildung. Mit ihrer Methode löst sie eine weltweite Bewegung aus. Montessori wird zum "Popstar" der Pädagogik, anders als die französische Reformerin Pauline Kergomard oder der "Kindergartenerfinder" Friedrich Fröbel. Was ist zeitlos gültig und was Produkt einer Epoche? Der Kindergarten, ein Ort, der Kindern Chancen eröffnet, aber wie im Nationalsozialismus auch zum Ort ideologischer Vereinnahmung werden kann. Der Film erzählt die überraschend aktuelle Geschichte über den Kindergarten als Spiegel gesellschaftlicher Erwartungen.

Die gefährlichsten Schulwege der Welt 20:55

Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Kirgisistan

Dokumentation

Kirgisistan - ein Land, das die meisten Menschen auf Anhieb gar nicht auf der Weltkarte lokalisieren können. Umso überraschender ist, was das zentralasiatische Land zu bieten hat: Imposante Hochgebirge, uralte Traditionen und gastfreundliche Menschen, die mit ihrer einladenden Wärme der winterlichen Kälte trotzen. Traditionen wie der Reitsport Kok Boru oder das Manas-Epos gehören in ländlichen Regionen weiterhin zum Alltag. Das Nomadenleben war lange Zeit die beste Möglichkeit, in der Extremlandschaft zwischen Steppe, Halbwüste und Hochgebirge zu bestehen. Für viele Erwachsene ist Viehzucht auch heute noch die einzige Möglichkeit, sich einen Lebensunterhalt zu verdienen. Um aus dieser Armut zu entfliehen, gehen die Kinder hier voller Stolz und Ehrgeiz in die Schule. Denn sie wollen eines Tages ein besseres Leben führen als ihre Eltern. Doch gerade im harten kirgisischen Winter ist der Schulweg lang, beschwerlich und voller Gefahren. Sherali (8) und sein Bruder Ali (12) reiten eineinhalb Stunden vom Haus ihrer Großeltern zur Schule: durch Dunkelheit, über Felder und über einen vereisten Bergpfad. Akzholtoy (12) und ihre Schwester Akmarzhan (6) laufen eineinhalb Stunden zu Fuß. Sie müssen einen gefrorenen Flussarm überqueren.

Eines Tages werden wir uns lieben 21:40

Eines Tages werden wir uns lieben

Drama

Das Leben der Anfang 30-jährigen Aurore ist chaotisch. Sie hält sich mit kleineren Jobs über Wasser und ihr Freund Bastien verlässt sie überraschend. Die Nachricht, dass ihr ehemaliger Cello-Lehrer Étienne Vogler gestorben ist, wirft sie noch mehr aus der Bahn. Verdrängte Erinnerungen kehren zurück, so dass sie Kontakt zu früheren Mitschülerinnen aufnimmt. Aber es wird deutlich, dass Aurore etwas aus dieser Zeit mit sich trägt, das sie von den anderen unterscheidet. Parallel dazu träumt der gleichaltrige Noé von zwei Dingen: als Journalist Fuß zu fassen und seiner großen Liebe zu begegnen. Doch die Sorge um seinen alkoholkranken Vater, der auf ihn angewiesen ist, hindert ihn, in seinem eigenen Leben voranzukommen. Fast verpasst er deswegen ein Vorstellungsgespräch bei einem renommierten Journal, für das er unbedingt arbeiten will. Noé bekommt die Stelle nicht, trifft dafür aber eine Frau und hält die Begegnung für Liebe auf den ersten Blick. Er schafft es jedoch nicht, sie nach ihrer Nummer zu fragen. Stattdessen folgt er ihr zu einem Restaurant - und in der Bar gegenüber begegnet er Aurore. Was zunächst nur eine flüchtige Begegnung scheint, entwickelt sich zu einem Abenteuer ... Für "Eines Tages werden wir uns lieben" schrieb und inszenierte Jérôme Bonnell alle drei Folgen. In den Hauptrollen spielen Natacha Krief als Aurore und Édouard Sulpice als Noé, an ihrer Seite sind unter anderem Laurent Stocker und Olivia Côte zu sehen. Bonnell widmet sich einer intimen Geschichte über Liebe, familiäre Bindungen und die Schwierigkeit, sich aus der eigenen Vergangenheit zu lösen.

Eines Tages werden wir uns lieben 22:30

Eines Tages werden wir uns lieben

Drama

Nach ihrer chaotischen gemeinsamen Nacht verabschieden sich Aurore und Noé am Morgen etwas verlegen voneinander. Eigentlich kennen sie sich kaum und rechnen nicht damit, sich wiederzusehen. Doch wie es der Zufall will, treffen sie wenig später in einem Café erneut aufeinander. Zunächst ist Aurore distanziert; da ihr aber ein Mittagessen auf dem Land bevorsteht und sie dafür dringend ein Auto braucht, bittet sie Noé, sie mit dem Wagen seines Vaters zu begleiten. Ohne von Aurore vorgewarnt zu sein, landet Noé mit ihr schließlich auf dem stattlichen Anwesen ihres Vaters bei einem Familienessen und wird dort als ihr fester Freund vorgestellt. Überrumpelt und sauer wegen dieser erfundenen Behauptung, wird Noé in eine ihm völlig unbekannte Welt hineingezogen: Er lernt Aurores Familie kennen und entdeckt hinter ihrer verschlossenen Art Abgründe, die mit ihrer Vergangenheit und ihrem ehemaligen Cello-Lehrer Étienne Vogler zusammenhängen. Auch für Aurore ist die Heimkehr schwierig und mit schmerzhaften Erinnerungen und Spannungen verbunden, besonders mit ihrem Vater. Während Noé versucht, sich zwischen den fremden Menschen und unausgesprochenen Konflikten zurechtzufinden, kommen sich die beiden näher. Aus einer durchzechten Nacht beginnt langsam eine Verbindung zu entstehen, die für beide unerwartet viel bedeuten könnte ...

Eines Tages werden wir uns lieben 23:10

Eines Tages werden wir uns lieben

Drama

Nach dem Besuch bei Aurores Familie können die Anfang 30-Jährige und der gleichaltrige Noé ihre inneren Verletzungen und Sorgen nicht mehr voreinander verbergen. Trotzdem kann Noé die Begegnung mit der anderen Frau nicht vergessen. Aurore schlägt ihm vor, mit ihrem Armband in das Antiquitätengeschäft zu gehen, wo er die Unbekannte zuletzt gesehen hat, und unter dem Vorwand, ihr den Armreif zurückgeben zu wollen, nach ihrer Nummer zu fragen. Zögerlich nimmt Noé Aurores Idee auf. Als sie vor einer Kirche anhalten, realisiert Noé nicht sofort, dass Aurore vorhat, zu der Beerdigung von Étienne Vogler zu gehen, ihrem pädophilen Cello-Lehrer. Voglers Angehörige und der Anblick des Sargs lösen in Aurore eine Panikattacke aus. Obwohl Noé sie zunächst nicht begleiten wollte, steht er ihr schließlich bei und versucht mit ihr zusammen, die Welle an Gefühlen einzufangen ... Ausgerechnet in diesem Moment meldet sich Noés alkoholkranker Vater bei ihm. Im Chaos der Gefühle setzt Noé Aurore bei ihrem Vater ab, bevor er selbst zu seinem eigenen Vater in die Stadt zurückkehrt. Währenddessen versucht Aurore, sich ihren Problemen mit ihrer Familie zu stellen. Aber wie es das Schicksal will, treffen sich die beiden am Abend erneut ... Werden sie sich schließlich einander öffnen und der Liebe eine Chance geben?