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TV Programm für ARTE am 17.10.2026

Jetzt

ARTE Reportage 18:25

ARTE Reportage: Mein Maga-Leben - Tagebuch meines Lebens unter Trump

Dokumentation

Marine Pradel ist eine freie Korrespondentin, akkreditiert im Weißen Haus. Mit ihrer Familie lebt sie schon seit mehreren Jahren im selben Viertel. Seit Trumps Rückkehr an die Macht spürt sie, dass sich etwas im Wesen der amerikanischen Demokratie grundlegend verändert. Sie beschließt, ihr Viertel zu filmen, während ihre Nachbarn - Demokraten und lateinamerikanische Einwanderer - zur Zielscheibe von Trumps Politik werden. Sie begleitet darüber hinaus Maga-Anhänger und Dissidenten der Bewegung über eine lange Zeit. Ob Trump-Fan oder -Gegner, die aggressive Machtpolitik des US-Präsidenten hat Auswirkungen auf das Leben aller Amerikaner.

Danach

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

"ARTE Journal", das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur

Tracks East 19:40

Tracks East: Israel - Auf ewig im Krieg?

Reportagereihe

Israel lebt zwischen Alltag und Ausnahmezustand. "Tracks East" über Menschen im Dauerkrieg. Journalist David Issacharoff begleitet Menschen, die mit den Widersprüchen eines Landes leben, das trotz des Krieges funktionieren muss. In Tel Aviv trifft "Tracks East" den Streetfotografen Shahar Dekel. Sein Kibbuz nahe Gaza wurde am 7. Oktober 2023 zerstört; Freunde starben oder kämpfen bis heute mit Traumata. Dreimal wurde er seitdem eingezogen. Mit seiner Kamera dokumentierte er den Krieg. Nahe der libanesischen Grenze betreibt Nitzan Yulzari ein Café. Manchmal bebt dort der Boden von den Explosionen in der Ferne. Eigentlich wollte er mit seiner Familie nach Portugal auswandern. Jetzt steht die Entscheidung erneut bevor. Sein Café ist Treffpunkt und Rückzugsort zugleich - doch der Krieg begleitet ihn jeden Tag. Eine andere Perspektive zeigt die palästinensisch-israelische Journalistin Amal Ghawi. Auf Social Media spricht sie über Vertreibung, Diskriminierung und die Verengung des öffentlichen Diskurses. Sie berichtet auf Hebräisch und Arabisch. Für ihre Kritik wird sie von beiden Seiten angegriffen. "Tracks East" zeigt ein Land, das erschöpft ist - und dennoch weitermacht.

Byzanz, goldenes Erbe Europas 20:15

Byzanz, goldenes Erbe Europas

Dokumentarfilm

Im 4. Jahrhundert verlagerte Kaiser Konstantin das Zentrum der römischen Welt in den Osten. Am Bosporus entstand auf dem Gebiet der griechischen Stadt Byzantion nach und nach Konstantinopel - und mit der neuen Hauptstadt eine Zivilisation, die römisches Erbe, griechische Kultur und christlichen Glauben miteinander verband. Anlässlich der Eröffnung einer neuen Abteilung für byzantinische und ostchristliche Kunst im Pariser Louvre begibt sich der Dokumentarfilm auf Spurensuche in Istanbul, auf dem Sinai, in Italien, Griechenland und Serbien. Anhand von Handschriften, Mosaiken, Ikonen und archäologischen Zeugnissen zeichnet er das Porträt eines multikulturellen Reiches, das von Austausch und Handel ebenso geprägt war wie von religiösen und politischen Konflikten. Im 6. Jahrhundert wurde Byzanz unter Justinian zu einer Hochburg von Bau- und Bildkunst. Die Hagia Sophia und die Mosaiken von Ravenna zeugen von einem Herrschaftsanspruch, der sich als universal und gottgegeben verstand. Im 7. Jahrhundert führten arabische Eroberungen zu tiefgreifenden Gebietsverlusten und im 8. und 9. Jahrhundert erschütterte der Bilderstreit Byzanz. Hinter der Debatte um die Verehrung von Bildern stand zugleich ein politischer Konflikt um Macht und religiöse Hoheit. 1204 markierte die Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer einen entscheidenden Wendepunkt. Doch Byzanz blieb noch jahrhundertelang über seine Grenzen hinaus prägend. Seine Künstler und Gelehrten beeinflussten die italienische Renaissance und die europäische Kulturgeschichte nachhaltig. Bis zu seinem Untergang im Jahr 1453 gab das Reich seine Bilder, sein Wissen und einen wesentlichen Teil seiner Vorstellungswelt an die europäischen Kulturen weiter.

Denkmäler der Ewigkeit 21:45

Denkmäler der Ewigkeit: Hagia Sophia

Dokumentation

Die 537 eingeweihte Basilika Hagia Sophia in Istanbul ist ein architektonisches Meisterwerk mit wechselvoller Geschichte. Eintausend Jahre lang war sie die größte Kirche der Welt und das religiöse und symbolische Zentrum des ersten großen christlichen Reiches: Byzanz. Bis zur Eroberung Konstantinopels war die Hagia Sophia das größte Gotteshaus der Christenheit. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 wandelten sie die Osmanen in eine Moschee um und fügten als äußeres Kennzeichen vier Minarette hinzu. Mit der Umwandlung der Moschee in ein Museum krönte Mustafa Kemal Atatürk 1934 schließlich seine laizistische Revolution. Als bei den damaligen Renovierungsarbeiten unter osmanischen Verzierungen sehr wertvolle Mosaike aus der byzantinischen Zeit freigelegt wurden, keimte das Interesse für die byzantinische Kunstgeschichte wieder auf. Es kommt einem Wunder gleich, dass die gigantische, etwas mehr als 50 Meter hohe Kuppel der Hagia Sophia bis heute auf ihren Pfeilern thront und ihre Kunstschätze die Jahrhunderte überdauerten, denn Istanbul wurde auf einer sehr aktiven seismischen Verwerfung errichtet. Experten rechnen mit einem großen Beben. Daher erforscht ein internationales Team, bestehend aus Architekten, Seismologen und Ingenieuren, die Erdbebensicherheit des Gebäudes. Sie hoffen, dabei auch versteckte Schwachstellen zu finden, um den Bau entsprechend zu stabilisieren und ihn für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Hagia Sophia zeugt von einer faszinierenden Geschichte. Und möglicherweise hat der byzantinische Monumentalbau noch längst nicht alle Kunstschätze freigegeben, die noch in ihm ruhen.

Peteris Vasks zum 80. Geburtstag 23:15

Peteris Vasks zum 80. Geburtstag: Musik für Chor und Orchester

Konzert

Am 16. April 2026 feierte Peteris Vasks seinen 80. Geburtstag. Lettland feiert einen seiner Nationalkomponisten mit einem großen Festkonzert. Es erklingen Orchester- und Chorwerke, die von seiner Vision von künstlerischer und politisch-religiöser Freiheit zeugen. Er äußerte einmal: "Musik ist im Baltikum kein intellektuelles Spiel, sondern eine große geistige Konzentration. Ich denke, dass unsere Zivilisation in eine falsche Richtung geht. Es gibt viel zu viel Materialismus, zu wenig Geist. Das Wichtigste ist doch unsere Seele, unser Körper und Geist, das alles zusammen." Die metaphysische Natur seines Werks führt oft zu Vergleichen mit Johann Sebastian Bach. Seine Musik wird als stille Kontemplation beschrieben, ähnlich wie religiöse Kunst, die über "globale und zeitlose Probleme" wie den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit reflektiert. Zu seinem 80. Geburtstag gestalten die Sinfonietta Riga und der Grammy-prämierte Lettische Rundfunkchor unter der Leitung seines langjährigen Chefdirigenten Sigvards Klava eine Hommage an Peteris Vasks, die direkt am Geburtstag des Komponisten in der St. Johanniskirche seines Geburtsorts Aizpute stattfand. "Sava tauta" für Chor "The Fruit of Silence" für Chor und Orchester "Cosa devo fare" für Chor "Agnus Dei" für Chor und Orchester "Musica serena" für Orchester "Da pacem Domine" für Chor und Orchester "Actus caritatis" für Chor "Mein Herr und mein Gott" für Chor und Orchester "Berliner Messe" für Chor und Orchester "Festina lente" für Streichorchester Lettischer Rundfunkchor Sinfonietta Riga Sigvards Klava, Dirigent