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TV Programm für ARTE am 31.07.2026

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Mord im Mittsommer 21:45

Mord im Mittsommer: Vicky

Krimireihe

Der berühmte Professor für Kinderpsychologie Carl-Johan Berger wird während einer Feier auf seinem Anwesen erstochen. Vicky, die seit Jahren verschollene Frau von Kommissar Alexander Forsman, wird am Tatort mit einem Messer in der Hand angetroffen und festgenommen. Alexander ist fassungslos darüber, dass seine Frau den Mord an Berger begangen haben soll. Er fragt sich, wo sie all die Jahre war und was sie mit Berger zu tun hatte. Vicky hüllt sich in Schweigen. Alexander versucht mit allen Mitteln, sie zum Reden zu bringen, aber ohne Erfolg. Daraufhin wird er von seinem Chef von dem Fall abgezogen. Seine Kollegin Miriam Biana muss nun die Ermittlungen allein führen und stößt dabei auf ein dunkles Geheimnis in der Familie Berger.

Danach

Charlotte, eine von uns 23:15

Charlotte, eine von uns

Drama

Charlotte ist 42 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater zurückgezogen im Trentino. Ihr Alltag spielt sich zwischen Garten, Wald und Tieren ab. Zugleich ist er geprägt von einer psychischen Beeinträchtigung. Charlotte lebt in der Welt ihrer eigenen Wahrnehmungen. Wenn die Angst sie überfällt, gerät ihre fragile Ordnung ins Wanken. Als ihr Vater nach einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wird, kehrt ihr jüngerer Bruder Leo nach zehn Jahren in das Dorf zurück. Zwischen den Geschwistern liegt eine problembehaftete Familiengeschichte, doch Leo erkennt, dass Charlotte fortwill, und nimmt sie mit in die Schweiz. Für Charlotte beginnt damit die erste Reise ihres Lebens. In der fremden Umgebung muss sie sich mit neuen Orten, unbekannten Regeln und anderen Menschen auseinandersetzen. Leo versucht, ihr ein anderes Leben zu zeigen und ihr Halt zu geben, stößt dabei jedoch immer wieder an Grenzen. Charlotte erlebt Momente der Leichtigkeit, knüpft vorsichtig Beziehungen und entdeckt neue Ausdrucksmöglichkeiten. Zugleich führen Enttäuschungen und Überforderung immer wieder zu Krisen, die das ohnehin angespannte Verhältnis der Geschwister auf eine harte Probe stellen. Rolando Colla erzählt diese Annäherung mit großer Empathie. Der Film verbindet Außenbeobachtung und subjektive Wahrnehmung, ohne Charlotte auf ihre Erkrankung zu reduzieren. So entsteht ein stilles, eindringliches Drama über Verletzlichkeit, Selbstbestimmung und den schwierigen Versuch, einander wirklich zu verstehen.