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TV Programm für ARTE am 15.05.2026

Jetzt

Stadt Land Kunst Spezial 13:10

Stadt Land Kunst Spezial: Englische Riviera

Magazin

(1): Agatha Christies Englische Riviera (2): Badetourismus made in Britain (3): Williams Schweinebraten mit Äpfeln (4): Die Regenschirm-Polemik

Danach

Die drei Musketiere 14:00

Die drei Musketiere

Abenteuerdrama

Man schreibt das Jahr 1625: Der junge französische Edelmann D'Artagnan zieht von zu Hause fort, um sich in Paris den königlichen Musketieren anzuschließen, die im ganzen Land berühmt ob ihrer Fechtkunst und berüchtigt wegen ihrer Rauflust sind. Kaum in der Hauptstadt angekommen, hat der ungestüme Fechter bereits drei Verabredungen zum Duell. Ausgerechnet die berühmtesten Degenfechter unter den Musketieren fordert er heraus: die drei verschworenen Freunde Athos, Aramis und Porthos. Als die königlichen Garden gegen das illegale Duell einschreiten, kann D'Artagnan den Musketieren beweisen, welch geschickte Klinge er führt. So tötet er einen ausgewiesenen Fechtmeister nach turbulentem Kampf nicht, sondern beraubt ihn mit einem wohl gezielten Hieb der Beinkleider. Begeistert nimmt das Trio ihn in ihren Freundschaftsbund auf. Bald wird die Schlag- und Entschlusskraft, Tapferkeit und Cleverness des Quartetts auf eine harte Probe gestellt. Denn der machtgierige Kardinal Richelieu hat eine finstere Intrige eingefädelt, um Königin Anna in Misskredit zu bringen. Seine skrupellose Komplizin Lady de Winter stiehlt in Richelieus Auftrag die Juwelen der Königin. D'Artagnan und seine Freunde aber können die Beute im letzten Moment zurückbringen und so der Königin eine peinliche Konfrontation ersparen. Verärgert, dass seine Pläne durchkreuzt wurden, rächt sich der Kardinal, indem er D'Artagnans Geliebte Constanze entführen lässt...

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor 16:00

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor

Geschichte

Maria Tudor war die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor - eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen - allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen "Gloriana", die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart 16:55

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart

Geschichte

Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf "Fake News" und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: "Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten", so die englische Historikerin Tracy Borman.

Die Löwinnen-Dynastie 17:50

Die Löwinnen-Dynastie: Schicksalsjahre

Tiere

In der afrikanischen Savanne haben die Löwen das Sagen und gehen im Rudel auf die Jagd nach großer Beute. Im indischen Bundesstaat Gujarat hingegen sieht der Überlebenskampf dieser majestätischen Raubtiere ganz anders aus. Asiatische Löwen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten ist ihr Lebensraum durch dichte Wälder, bewirtschaftete Felder und bewohnte Dörfer stark eingeschränkt. Inmitten dieser Herausforderungen begleitet die Dokumentation eine Löwenmutter, die ihr erstes Junges großzieht. Ständig muss die Löwin Mut und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, denn Gefahr lauert überall. So muss sie ihr Junges vor umherstreifenden Leoparden und paarungswilligen Löwen verstecken. Männchen sind unerwünschte Gäste in den Rudeln - hier geben die Weibchen den Ton an. Entschlossen, ihren Sohn zum neuen König heranzuziehen, stellt sie ihn unter den Schutz schwesterlicher Solidarität. Doch der Weg bis zum Erwachsenwerden ist steinig. Das Jungtier muss lernen, sich an Beute anzuschleichen, die geschmeidigen Bewegungen seiner Mutter zu imitieren und gefährlichen Feinden aus dem Weg zu gehen. Die wichtigste Lektion ist jedoch die der Unabhängigkeit. Eines Tages muss die Löwin ihren Sohn sich selbst überlassen, damit er im Gir-Wald ein eigenes Revier erobern kann. Die Dokumentation erzählt eine Geschichte von Überlebenskampf, Anpassungsfähigkeit - und vom Vermächtnis der letzten Asiatischen Löwen.

Extravagantes Federkleid 18:30

Extravagantes Federkleid: Das geheime Leben der Blauracke

Tiere

Azur und Iris, ein Paar der seltenen Blauracken, sind nach ihrer Rückkehr aus Afrika in die bewaldeten Heidelandschaften des Languedoc auf der Suche nach einem Nistplatz. Doch die Konkurrenz ist groß: Wiedehopfe, Dohlen und Stare beanspruchen dieselben Brutstätten. Nach heftigen Revierkämpfen und einer intensiven Balz legt Iris sieben Eier, was für diese Vogelart eine ungewöhnlich hohe Zahl ist. Die Aufzucht der Jungen wird zur Kraftprobe. Azur fängt innerhalb von nur 25 Tagen über 500 Beutetiere, um den Nachwuchs zu versorgen. Mit Präzision erbeutet er Zikaden im Flug und verteidigt Nest und Revier gegen größere Greifvögel wie Bussarde und Weihen. Aufnahmen direkt aus der Bruthöhle zeigen die Fütterung der Küken auch mit ungewöhnlichem Futter wie Schneckengehäusen, die der Kalziumzufuhr dienen. Besonders hart trifft es den Nachzügler Bleuet, der erst viele Tage nach den anderen Küken schlüpft. Wird er sich gegenüber seinen gefräßigen Geschwistern behaupten können? Sobald die Jungen flügge sind, werden sie noch drei Wochen von den Eltern betreut, bis sie selbstständig jagen können. Erst dann verlassen Azur und Iris das Revier in Richtung Afrika, um nach sechs Monaten zurückzukehren und den Zyklus von Neuem zu beginnen. Doch der Lebensraum der Blauracken ist bedroht: Das Schwinden dichter Hecken und alter Bäume führt dazu, dass diesen Höhlenbrütern immer weniger Nistmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Frauen der Gitans ringen um Freiheit

Reportage

In Frankreich zählen sich fast 350.000 Menschen zu den Gitans, vor allem im Süden des Landes, in Richtung Spanien. Sie bewahren bis heute ihre Traditionen mit strengen Regeln: In vielen Familien werden junge Mädchen noch immer früh verheiratet. Sie werden Mütter, noch bevor sie ihr Leben in ihre eigenen Hände nehmen können. Sie wachsen auf unter dem ständigen Blick der Gruppe. Die Ehre des Vaters und der Ruf der Familie ist heilig. Doch auch bei ihnen formiert sich eine neue Generation von Frauen: Sie wollen mehr Schulbildung, sie haben neue Vorbilder, sie stellen die alten Normen in Frage und definieren ihren Platz im Leben neu. Viele wollen nicht mit ihrer Kultur brechen, gleichzeitig aber eine andere Zukunft für Mädchen und Frauen erfinden.

Jakobs Ross 20:15

Jakobs Ross

Historienfilm

1870 in den Schweizer Alpen: Die junge Magd Elsie arbeitet im Haus eines Fabrikanten. Beim Putzen singt sie und soll deshalb entlassen werden. Doch Fabrikantentochter Sophie erkennt Elsies außergewöhnliche Stimme und weckt die Hoffnung auf eine Ausbildung in Florenz. Sophies Vater scheint diese Aussicht unterstützen zu wollen, vergewaltigt dann aber Elsie. Sie wird verstoßen und zur Vertuschung mit dem Rossknecht Jakob zwangsverheiratet. Beide werden auf eine karge Bergpacht abgeschoben. Dort beginnt ein Leben, das bestimmt ist von harter Arbeit, Kälte und Armut. Jakob träumt von einem eigenen Pferd und dem damit verbundenen sozialen Aufstieg, Elsie klammert sich an ihren Gesang. Mit jedem gesparten Rappen versuchen sie, ihre Träume zu verwirklichen. Als der jenische Musikant Rico ins Dorf kommt und mit seinem Akkordeon Elsies Sehnsucht nach Musik und Selbstbestimmung weiter anfacht, gerät die fragile Ordnung von Jakobs und Elsies Leben ins Wanken. Elsie lässt sich auf Rico ein und will mit ihm flüchten. Als Jakob davon erfährt, zerplatzt sein eben noch fast erfüllt geglaubter Traum. Von Wut getrieben, zieht Jakob mit Dorfmännern gegen Rico und dessen Gefährten los. "Jakobs Ross" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Silvia Tschui (2014) und überträgt eine Geschichte über Zwang, Klassenverhältnisse und weibliche Selbstbestimmung ins Format eines Historienfilms. Die Inszenierung setzt auf große Nähe zu Gesten, Material und Klang. Beim Schweizer Filmpreis 2025 wurde Luna Wedler als beste Darstellerin nominiert; Oliver Keller erhielt die Auszeichnung als bester Stuntkoordinator.

Brian Jones und die Rolling Stones 21:50

Brian Jones und die Rolling Stones

Dokumentarfilm

Nick Broomfields Dokumentarfilm blickt auf das Leben und das Vermächtnis eines kreativen Genies und Mitbegründers der Rolling Stones: Brian Jones. Im Alter von 14 Jahren traf der Schüler Broomfield auf einer Zugreise zufällig Brian Jones. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Jones bereits auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Nur sechs Jahre später starb er auf tragische Weise. Der Dokumentarfilm beleuchtet die Beziehungen und Rivalitäten in den ersten Bandjahren. Er taucht in die 1960er Jahre ein und zeigt eine Zeit der soziokulturellen Umbrüche, in der sich Freiheitskämpfe, Generationenkonflikte und die sexuelle Revolution miteinander verbanden. Dabei wird deutlich, wie sehr diese Zeit die heutige Gesellschaft mitprägte. In bisher unveröffentlichten Aufnahmen und Interviews mit prägenden Figuren wird Brian Jones' musikalisches Genie und seine entscheidende Rolle für den Erfolg der Rolling Stones deutlich. Der Dokumentarfilm beleuchtet, wie Jones eine der größten Rock 'n' Roll-Bands der Welt mitbegründete, schließlich von der Bildfläche verschwand und weitgehend in Vergessenheit geriet. Nick Broomfield sagt: "Die Rolling Stones prägten meine Jugend grundlegend. Brian und Mick waren damals wahre Ikonen, sie verkörperten einen rebellischen Geist und eine Anti-Establishment-Mentalität, die alle inspirierte. Durch diesen Film konnte ich noch einmal auf diese entscheidenden Jahre meines Lebens blicken, bis zum tragischen Tod von Brian Jones 1969 - ein dunkler Schlüsselmoment in der Geschichte der Stones."

The Rolling Stones: Havana Moon 23:30

The Rolling Stones: Havana Moon

Rock und Pop

Der 25. März 2016 ist ein Tag, der sowohl in die Geschichte Kubas als auch in die des Rock 'n' Rolls einging. Als erste britische Band überhaupt spielten die Rolling Stones ein Open-Air-Konzert in Havanna. Kurz nach dem historischen Besuch des damaligen US-Präsidenten Barack Obama, der von der Presse scherzhaft als "Warm-up-Act" bezeichnet wurde, begeisterte die legendäre Rockband unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt Hunderttausende von Fans, die ihr Glück kaum fassen konnten. Ein unvergessliches Konzert, nicht nur für die Zuschauenden, sondern auch für die Band selbst. "Die Show in Kuba war einfach atemberaubend. Es war ein unglaublicher Moment, diese riesigen Menschenmassen zu sehen. Man konnte den Enthusiasmus des Publikums förmlich spüren", sagte Mick Jagger danach. Auch Keith Richards war sichtlich bewegt: "Kuba endlich so abrocken zu sehen, war etwas ganz Besonderes, eine unvergessliche Nacht!" Die Stones spielten dabei all ihre großen Hits, wie "Start Me Up", "Brown Sugar", "You Can't Always Get What You Want", " (I Can't Get No) Satisfaction" und noch viele mehr.