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TV Programm für ARTE am 09.02.2026

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Verbrannte Erde 21:55

Verbrannte Erde

Kriminalfilm

Nach 14 Jahren, in denen er nicht in Berlin war, kehrt der Berufsverbrecher Trojan auf der Suche nach lukrativen Aufträgen in die Stadt zurück. Doch der Gewinn aus den üblichen Raubüberfällen wird immer spärlicher, denn die Käufer scheuen zunehmend den Handel mit physischen Waren. Über die Vermittlerin Rebecca kommt Trojan an ein verlockendes Angebot: den Auftragsdiebstahl eines Gemäldes von Caspar David Friedrich - wodurch seine finanziellen Schwierigkeiten getilgt wären. Mit seinem früheren Kollegen Luca schließt sich der Einzelgänger einem Viererteam an, das außerdem noch aus der Fahrerin Diana und Chris besteht, einem Experten für Cyberkriminalität. Der Plan entpuppt sich jedoch als Falle: Der Auftraggeber, vertreten durch den Handlanger Victor, hat nämlich nicht vor, die Räuber zu bezahlen. Die Übergabe scheitert. Nun müssen andere Wege gefunden werden, um aus der Sache herauszukommen. Als alternativer Käufer kommt das Museum infrage, doch die Verhandlungen verlaufen enttäuschend, und über jeder Auswegmöglichkeit hängt Victors Schatten. Mit einer zweiten Übergabe setzt die Gruppe alles aufs Spiel.

Danach

Tell Them About Us 23:35

Tell Them About Us

Dokumentarfilm

Sie kichern, quasseln und schminken sich wie andere 14- oder 15-jährige Mädchen - doch bevor Zahraa, Wessam oder Mirna ins 55 Kilometer von Berlin entfernte Eberswalde kamen, führten sie ein anderes Leben, in Syrien oder im Irak. "Tell Them About Us" ermöglicht einen intensiven Einblick in die innere Welt geflüchteter Teenager, die in einer brandenburgischen Kleinstadt nicht nur mit den typischen Herausforderungen des Erwachsenwerdens zu kämpfen haben. Neben Freundschaft, Schule und Selbstfindung müssen sie sich auch mit der neuen Kultur und Umgebung auseinandersetzen. Einfühlsam beobachtet die Regisseurin Rand Beiruty die Mädchen auf ihrer Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Gleichzeitig gibt sie ihnen Raum, ihre Konflikte und Träume mutig vor der Kamera in Szene zu setzen.

Kontinente in Bewegung 01:05

Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Asiens

Dokumentation

Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee die ältesten Gesteinsformationen des Kontinents. Im Laufe der Zeit lagerten sich vor allem auf der Westseite immer mehr Landmassen um das ursprüngliche Sibirien an. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut. Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischem und asiatischem Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien kam es vor etwa 250 Millionen Jahren zu einem der größten Massenaussterben der Erdgeschichte. Durch tektonischen Druck von allen Seiten entstanden Risse in der Erdkruste, aus denen gewaltige Mengen Lava austraten. Die ausströmenden Lavaströme bedeckten mehrere Millionen Quadratkilometer, löschten über 90 Prozent der damaligen Fauna aus und formten eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Bald darauf verbanden sich weitere Landmassen mit dem sich entwickelnden Asien - darunter das heutige Thailand. Fossilien dinosaurierähnlicher Tiere derselben Epoche, die in China und Thailand gefunden wurden, belegen diese tektonische Annäherung. Ein geologisches Schlüsselereignis gab Asien schließlich seine heutige Gestalt: Indien, ehemals Teil des Südkontinents Gondwana, löste sich ab und driftete mit hoher Geschwindigkeit nordwärts. Dabei glitt es über einen sogenannten Hotspot und entwickelte intensive vulkanische Aktivität. Wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavamassen das Landschaftsbild tiefgreifend und führten zu einem Massensterben - auch viele Dinosaurier starben in dieser Phase aus. Kurz darauf wurde beim Zusammenstoß Indiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalayas über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Noch heute schiebt sich Indien langsam weiter nach Norden - und lässt den Himalaya weiterhin wachsen.

Kontinente in Bewegung 01:45

Kontinente in Bewegung: Asien heute

Dokumentation

Entscheidend für die Entwicklung des asiatischen Kontinents waren die Kollision mit dem indischen Subkontinent und das Aufeinandertreffen mit der Pazifikplatte. Bei seiner rasanten Drift nach Norden kollidierte Indien mit Sibirien und drückte das tibetische Plateau zusammen. Das führte zu Erdbeben und der Bildung riesiger Erdspalten. Nepal und China, insbesondere die chinesische Gebirgsregion Kunlun Shan, leiden noch heute unter den Folgen dieser Kontinentalbewegungen. Doch mitunter haben diese auch überraschende Folgen: In der Wüstenlandschaft Badain Jaran etwa haben Erdspalten Wasser aus den Hochebenen bis unter die Dünen geführt, so dass die trockene Weite der Wüste von kleinen Seen durchbrochen wird. Bei seinem Zusammenstoß mit Asien schob Indien die südöstlichen Teile des Kontinents in Richtung Meer, die sich daraufhin ablösten und zu Inseln wurden. Diesen Vorgang kann man auf Java nachvollziehen: Hier sank der Meeresspiegel einst so weit ab, dass Urmenschen zu Fuß auf die Insel gelangten und dort siedeln konnten, wie anhand von Ausgrabungen im 19. Jahrhundert festgestellt wurde. Die Reibung mit der Pazifischen Platte ist besonders in Japan spürbar. Das Land liegt dem Marianengraben genau gegenüber, an dem die Philippinische und Pazifische Platte zusammenstoßen. Hier befindet sich mit über 10.000 Metern auch die tiefste Stelle des Weltmeeres. Obwohl sich Japan durch sein Know-how in Sachen Erdbebenprävention auszeichnet, konnte es die schreckliche Tsunami-Katastrophe vom März 2011 nicht verhindern. Auf den Kontakt zwischen den verschiedenen Erdplatten gehen auch die unzähligen Vulkane zurück, die den Pazifischen Ozean umranden und den Pazifischen Feuerring bilden. Wie tödlich die Macht der Vulkane sein kann, zeigt sich etwa am Fuji in Japan und am Kawah Ijen in Indonesien. Doch hier gibt es auch riesige Goldvorkommen, die tief in der Erde lagerten und bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche gelangten. In Asien liegen außerdem riesige Karsthöhlen, deren Galeriensystem so groß ist wie der Kontinent selbst - in Dong Zong beherbergt eine solche Höhle ein ganzes Dorf. Wie es mit dem asiatischen Kontinent weitergeht, wird sich wohl im Zentrum des Erdteils entscheiden. Am Baikalsee, an dem das älteste Gestein der Erdgeschichte gefunden wurde, wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus: Eine sich öffnende Erdspalte könnte sich mit Wasser füllen, zum Meer werden und den Kontinent so endgültig in zwei Teile spalten.

Die Adlerjäger in der Mongolei 02:30

Die Adlerjäger in der Mongolei

Dokumentation

Wenn der erste Schnee fällt, reitet Baibolat mit seinem Adler in die Berge. Jetzt beginnt die Jagdsaison im Altai-Gebirge. Mit seinem Raubvogel als Waffe erlegt Baibolat Hasen, Murmeltiere und Füchse, der Felle wegen. Mit viel Glück stößt das Jagdgespann sogar auf einen Wolf. Baibolat ist ein Berkutschi, ein kasachischer Adlerjäger. Seit Jahrhunderten leben die Berkutschi im Nordwesten der Mongolei und haben ihre einzigartige Jagdtradition erhalten. Die meisten Steppenvölker jagen mit Falken. Die Berkutschi bevorzugen Adler, weil diese ihrer Meinung nach klüger sind. Baibolat nennt sein Adlerweibchen Balapan, die Einjährige. Baibolat lebt mit seiner Frau Altingül und seinem fünfjährigen Sohn Baka in einer Jurte. Sie sind Nomaden und gerade im Herbstlager angekommen - mitsamt ihren Ziegen, Schafen, Kühen, Pferden und Kamelen. Wenn ihm die Arbeit Zeit lässt, trainiert Baibolat seinen Vogel. Er hat Balapan als Küken aus dem Nest geholt und muss den Jagdtrieb bei dem Tier erst noch fördern. Doch bis ihm Balapan gehorchen wird, vergehen Wochen. Dann steht die erste Prüfung bevor: das Adlerfest. Das Adlerfest ist ein Kräftemessen der besten Berkutschi. Auch Baibolat reitet mit seinem Adlerweibchen in die Provinzhauptstadt Ulgii. In zwei Wettbewerben versuchen die Adlerjäger, ihre Raubvögel von einem Hügel anzulocken. Doch Adler sind nicht nur klug, sie sind auch eigensinnig und schwerer zu trainieren als zum Beispiel Falken. In diesem Jahr weht der mongolische Wind mit besonderer Stärke, sodass mancher Vogel seinem Herrn den Gehorsam versagt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:15

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:20

Mit offenen Augen: Hongkong: Hochhaus in Flammen

Infomagazin

Hochhäuser in lodernden Flammen, davor ein Mann, der Schmerz und Verzweiflung herausschreit. Das erschütternde Foto ging um die ganze Welt. Dass es so berührend ist, beruht auf einem universalen Prinzip: menschliche Emotionen machen Katastrophen nachvollziehbarer.

28 Minuten 03:35

28 Minuten: Stanislas Dehaene / Soll die Kommunalpolizei mehr Befugnisse erhalten?

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.