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Die meisten Menschen kennen ihn als Schlitzohr, als wortgewandten Filmpartner von Bud Spencer: Terence Hill, der mit bürgerlichem Namen Mario Matteo Girotti heißt. Das Filmduo hat mit seinen Actionkomödien einen Mythos erschaffen, der bis heute Millionen von Menschen weltweit begeistert. Aber der Privatmensch Terence Hill steht in starkem Kontrast zu den Rollen, die er verkörpert - bescheiden, öffentlichkeitsscheu und geprägt von festen, christlichen Werten. Dennoch hat er ein rastloses Leben geführt, ganz wie seine Figuren: Oft war ungewiss, woher sie kommen und wohin sie gehen. Hill ist ein Kosmopolit und besitzt dazu passend den italienischen, den deutschen und den amerikanischen Pass. Er ist ein Mensch, der die Natur und Einsamkeit liebt und ein Pazifist, der Waffen und Gewalt sein Leben lang verabscheut hat. Sein filmisches Werk umfasst weit mehr als die 17 Filme mit Bud Spencer: Er stand in vielen weiteren Produktionen vor der Kamera. Das Porträt "Terence Hill: Pazifist und Cowboy" kehrt an die wichtigsten Stationen und Orte seines Lebens zurück, die den Menschen und Künstler geprägt haben. Rom, Lommatzsch, Gubbio, die Wüste von Tabernas in Spanien und Stockbridge in Massachusetts sind Schlüsselorte. Aus Erzählungen von Freunden, Kollegen und Wegbegleitern entsteht ein facettenreiches Mosaik, das sich zu einem erstaunlichen, überraschenden und beeindruckenden Bild des Menschen Terence Hill verdichtet.
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Stefan lebt allein mit seiner Mutter. Sie arbeitet als Pressesprecherin der Regierung von Slobodan Milosevic. Es gibt eine unausgesprochene Regel: keine Fragen zur Arbeit seiner Mutter. Stefan versucht, diese Regel zu akzeptieren, doch unter seinen Freunden wächst der Unmut gegen die autoritäre Regierung. Die jungen Leute protestieren friedlich; sie wehren sich gegen Wahlfälschungen und beklagen ihre desolate soziale Lage. Erst als der Bruder von Stefans Freund verhaftet wird, kippt die Stimmung, und Stefan kann die Rolle seiner Mutter nicht mehr ignorieren. Seine Freunde wollen von ihm die Wahrheit wissen, aber Stefan ist machtlos, denn seine Mutter hält an ihrer Regel fest. Stefan muss seinen Platz zwischen zwei völlig verschiedenen Welten finden: seiner Mutter, die ihn zu seinen Großeltern fährt und ihn liebt, und der Sprecherin, die es gutheißt, wenn friedliche Demonstranten von der Polizei zusammengeschlagen werden. Obwohl die Handlung im Serbien der 1990er Jahre angesiedelt ist, hat der Film eine beklemmende Gegenwartsrelevanz. Fragen nach Nationalismus, Ausgrenzung und politischer Radikalisierung wirken angesichts der aktuellen Entwicklungen in Europa brennender denn je.