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TV Programm für ARTE am 26.03.2026

28 Minuten 04:00

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

(Fast) die ganze Wahrheit 04:45

(Fast) die ganze Wahrheit: Spiderman

Infotainment

Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Spiderman.

Das Mädchen aus Kiew 05:00

Das Mädchen aus Kiew

Krimiserie

Im kroatischen Osijek findet der Balkankriegsveteran Kozul die Leiche einer jungen Frau am Ufer der Drau. Für die beiden Ermittler Vladimir Kovac und Vesna Horak deutet alles auf Mord hin; der psychisch angeschlagene Kozul wirkt verdächtig. Der Investigativjournalist Stribor Kralj wird auf den Fall aufmerksam und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen. Unverhofft findet er das Handy der Toten. Sie hieß Ivana und lebte in einem Jugendheim. Wie es scheint, sind auch andere Mädchen in Gefahr ... Stribor muss sich entscheiden, ob er allein weiterrecherchiert oder sein Wissen und das wertvolle Fundstück mit der Polizei teilt. In Kiew veranstaltet derweil Olga Romanchenko, die ukrainische Ehefrau des kroatischen Spitzenpolitikers und designierten Innenministers Ivan Horvatic, eine Spendengala ihrer Stiftung für Kinder und Jugendliche. Doch sie muss überstürzt aufbrechen, als sie erfährt, dass ihre 15-jährige Nichte Katja spurlos verschwunden ist. Zusammen mit ihrem Leibwächter Nikolay macht sie sich auf die Suche. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein junger Mann, den Katja kennengelernt haben soll. Am gleichen Abend trifft sich die 15-jährige Yuliya mit dem jungen Fotografen Viktor. Dieser hat der Jugendlichen einen Job als Tänzerin in einer Bar verschafft und will freizügige Fotos von ihr machen. Yuliya fühlt sich geschmeichelt und hofft auf eine internationale Modelkarriere ...

Félix gegen den Rest der Welt 05:55

Félix gegen den Rest der Welt

Porträt

Félix, 17, lebt in Lampaul-Plouarzel im äußersten Westen der Bretagne - einer Region, in der handwerkliche Fischerei noch immer ein zentraler Bestandteil des Lebens ist. Sein Ziel ist klar: Er will Fischer werden, wie sein Vater und Großvater vor ihm. Die Dokumentation begleitet den Teenager auf seinem Weg: vom Internat über die Fischereischule bis zum Praktikum auf See. Dazwischen zeigt der Film Momente mit Freunden, Phasen der Einsamkeit und den Alltag eines Jugendlichen, der früh Verantwortung übernimmt. Doch Félix' Geschichte steht exemplarisch für eine ganze Region. Die Bretagne ist geprägt von Traditionen, festen Werten und unsichtbaren Grenzen. Hier ringt eine junge Generation um Selbstbestimmung, ohne die eigenen Wurzeln zu verraten. Der Film macht deutlich, wie schwer dieser Balanceakt ist - zwischen dem Drang nach Freiheit und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. "Félix gegen den Rest der Welt" ist die Coming-of-Age-Story eines Jungen, dessen Geschichte nicht von der seiner bretonischen Heimat zu trennen ist. Der Film erkundet das Spannungsfeld zwischen den Träumen der jungen Generationen und der Kultur, die ihnen mitgegeben wird. Er versteht sich auch als Sprachrohr einer aufgebrachten lokalen Community, die sich von nationalen Entscheidern übergangen fühlt, aber keineswegs kampflos aufgeben will.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Brasilien: Pasteis de Feira

Essen und Trinken

(1): Brasilianische Frühlingsrollen - Pasteis de Feira (2): Ein Biss'chen Heimat: Elisabeth, eine Brasilianerin in Schweden (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:25

Stadt Land Kunst: Olga Tokarczuks Polen / Chantilly / Schweiz

Magazin

(1): Polen: Olga Tokarczuk und die Rache der Tiere (2): Chantilly: Blaues Blut und schnelle Pferde (3): Laos: Viengxays Rindfleischsalat mit Kräutern (4): Schweiz: Ein Stein bekommt Beine

Stadt Land Kunst 08:10

Stadt Land Kunst: Helgoland / Italien / Kolumbien

Magazin

(1): Helgoland: Heinrich Gätke, vom Marinemaler zum Vogelkundler (2): Italien: Die Hexenjagd von Genua (3): Frankreich: Mahirs Aioli (4): Kolumbien: Die Quindio-Wachspalmen

Naturparadies Armenien 08:55

Naturparadies Armenien: Nationalpark Sewan

Landschaftsbild

Seine türkisblaue Farbe erinnert an die Karibik. Und doch liegt er fernab von Meeren und Ozeanen mitten im Landesinneren Armeniens. Der Sewansee liegt am Südrand des Kleinen Kaukasus in 1.900 Meter Höhe. Er ist mehr als doppelt so groß wie der Bodensee und eingebettet in eine einzigartige Hochgebirgslandschaft. Die Armenier nennen ihn mit Stolz das armenische Meer. Der Sewansee ist ein einzigartiges Symbol für die Natur, die Kultur und die Geschichte Armeniens. An seinen Ufern stehen stumme Zeugen der Vergangenheit. Eine tausend Jahre alte Zyklopenfestung ist das Überbleibsel des stolzen Königreichs Etiuni. Die 900 Kreuzsteine auf dem größten Friedhof seiner Art zeugen von der langen christlichen Tradition der Armenier. Ihr Land war das erste, in dem das Christentum im Jahr 301 Staatsreligion wurde. Der Sewan ist auch Lebensraum für endemische Tierarten wie die seltene gepunktete Sewanforelle. Die größte Population der ebenfalls endemischen Armeniermöwe lebt hier am See. Dieser ist das größte Süßwasserreservoir der gesamten Kaukasusregion. So versorgt er die knapp drei Millionen Einwohner des Landes mit Wasser. Seit 1978 sind der Sewan und seine Uferzone Nationalpark. Der Biologe Sasun Galstyan von der Nationalparkverwaltung blickt auf den See und bringt auf den Punkt, was viele hier denken: "Wir müssen alles tun, damit es ihm gut geht. Was ich fühle? Ich fühle die Ewigkeit, das Leben."

Naturparadies Armenien 09:50

Naturparadies Armenien: Nationalpark Arevik

Landschaftsbild

Im Süden Armeniens liegt der Arevik-Nationalpark. Nahezu unberührte Natur auf mehr als 340 Quadratkilometern. Es ist das größte Naturschutzgebiet des Landes. Die Gebirgstäler des Arevik-Nationalparks sind auch Heimat für etliche Tiere, die anderswo längst selten geworden sind. Einer, der das Gebiet in- und auswendig kennt, ist Ranger Mkrtich Boyajyan. Er kümmert sich um den Schutz der gefährdeten Bezoarziegen. Am südlichen Rand des Nationalparks liegt die Stadt Meghri, nur wenige Kilometer von der iranischen Grenze entfernt. Hier lebt Shahane Khachikyan mit ihrem kleinen Sohn. Meghri war einst die wichtigste armenische Stadt. Heute verirrt sich kaum noch ein Besucher hierher. Doch für Shahane gibt es kein schöneres Fleckchen Erde. Der Umweltschützer Gagik Sargsyan hat in dem kleinen Dorf Lichk seine Kindheit verbracht. Doch seine Heimat ist bedroht: Bald soll hier eine Kupfer- und Bleimine eröffnet werden. Seit langem kämpft er gegen die Öffnung der Mine am Rand des Nationalparks. Die Eheleute Serob und Warduhi Hovsepyan sind die einzigen ständigen Bewohner des Dorfes Kaler mitten in den Bergen des Nationalparks Arevik. Sie leben das ganze Jahr über in dieser abgelegenen Region in 2.000 Meter Höhe. Karen Aghababyan ist Schmetterlingsforscher. Für das jährliche Monitoring ist er im Nationalpark unterwegs. Im Frühsommer ist die Vielfalt und Farbenpracht der Wildblumen und Tagfalter beeindruckend. Rund 150 Arten soll es im Nationalpark Arevik geben. Doch Karen macht sich Sorgen um die fragilen Lebewesen. Ihr Lebensraum wird durch den Klimawandel zunehmend bedroht.

Yangtse - Unterwegs in China 10:45

Yangtse - Unterwegs in China: Der Geist von Mao

Land und Leute

Patriotismus wird in China seit dem Kindesalter gelehrt. Obwohl 1976 verstorben, scheint Mao Tsetung so lebendig und beliebt wie nie zuvor. Millionen Menschen starben unter seinem Regime an Hunger und Gewalt. In der Öffentlichkeit werden aber nur seine Heldentaten thematisiert. Bis heute werden in der Schule dieselben Lieder gesungen. Der niederländische Fotograf Ruben Terlou begibt sich auf seiner Reise entlang des drittlängsten Flusses der Welt, dem Yangtse, auf die Suche nach dem Vermächtnis des "großen Vorsitzenden". In einem Museum wird alles über Mao ausgestellt. Bilder, Amulette, Spiegel und Tassen - Maos Konterfei ist überall abgebildet. Aber ist es wirklich ein Zeichen der Verehrung, das den Sammler antreibt, oder eine Möglichkeit, den Wahnsinn über die pure Masse der Objekte darzustellen? Offen will sich niemand äußern. Der berühmteste Mao-Imitator Chinas verdient mit seiner Verkörperung gutes Geld. Er unterschreibt kapitalistische Verträge für Geschäfte, die im kommunistischen China undenkbar gewesen wären. Am Honghu-See lebt eine Gemeinde von Fischern, die stark unter dem Regime von Mao gelitten hat. Infolge der großen chinesischen Hungersnot flohen viele Fischer an den Honghu-See, um dort Hausboote zu bauen und mit dem selbst gefangenen Fisch zu überleben. Sie haben diesen Ort seitdem nicht verlassen, doch nun werden sie umgesiedelt. Im See sind keine Fische mehr.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Nizza: Ravioli mit Mangold

Essen und Trinken

(1): Die Küche des Hinterlands von Nizza: Ravioli mit Mangold (2): Ein Biss'chen Heimat: Antoine, ein Niçois in Italien (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Georgia O'Keeffes New Mexico / Irak / Toulouse

Magazin

(1): New Mexico: Die neue Welt der Georgia O'Keeffe (2): Irak: Die Ma'dan, Hüter der Sümpfe (3): Belize: Glorias Fischeintopf mit Kokosnuss und Kochbananen (4): Toulouse: Von Schwimmern und Mitschwimmern

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Färöer / Triest / Türkei

Magazin

(1): Färöer: Sámal Joensen-Mikines malt seine Heimat (2): Triest: Die Bora, ein Fallwind mit Geschichte (3): Ibiza: Marthas Arme Ritter (4): Türkei: Die Herrin der Freudenhäuser

Mord mit kleinen Fehlern 14:00

Mord mit kleinen Fehlern

Komödie

Andrew Wyke gilt als einer der besten Krimiautoren der Welt. Auch besitzt er eine exzessive Spielleidenschaft: Sein beeindruckendes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist ein wahres Museum voller Dartscheiben, Schachbretter, mechanischer Puppen und Roboter sowie vielerlei anderer Merkwürdigkeiten. Eines Tages lädt er Milo Tindle zu sich ein, einen jüngeren Mann, der es als Friseur zu mehreren Salons gebracht hat. Zunächst genießt Milo den Besuch - bis Wyke ihm eröffnet, dass er von dem Verhältnis seiner Gattin mit Milo und ihren Hochzeitsplänen weiß. Doch zu Milos großem Erstaunen zeigt sich Wyke erfreut darüber, seine Frau loszuwerden, und hat sich sogar einen Plan ausgedacht, von dem beide Männer profitieren sollen. Um sicherzustellen, dass Milo den verschwenderischen Lebensstil seiner Frau weiterhin gewährleisten kann, will Wyke den Diebstahl ihrer Juwelen fingieren und diese sowohl in Amsterdam verpfänden als auch die Versicherungssumme kassieren - so kämen beide Männer auf ihre Kosten. Als der Diebstahl ausgeführt ist, zückt Wyke eine Pistole und drückt lässig ab ... Sein Plan scheint gelungen, doch bald darauf erhält er unerwarteten Besuch von Inspektor Doppler, der im Fall des verschwundenen Milo Tindle ermittelt. Das Spiel beginnt erneut ...

Wilde Wege 16:20

Wilde Wege: Türkei

Dokumentation

Vom Schwarzen Meer bis in das anatolische Hochland: Der "Highway D915" überquert den 1.000 Kilometer langen Pontischen Gebirgszug, der von Istanbul bis an die Grenze zu Georgien reicht. Im Herbst bereiten sich die Menschen für den Winter vor, sechs Monate im Jahr ist die Straße gesperrt. An den Derebasi Kurven, dem gefährlichsten Teil des Highways, müssen die Fahrerinnen und Fahrer 29 Haarnadelkurven bezwingen und am Ende das Eiserne Tor passieren, eine Felspassage in senkrechten Steilwänden, Hunderte von Metern über dem Tal. Auch risikobereite Besucher zieht der Highway an, so zum Beispiel die junge Motorradfahrerin Merve, die ihr Fahrkönnen auf die Probe stellt und anschließend noch eine Pilgerfahrt der besonderen Art an der weiter südlich gelegenen "Stone Road" gelingt. Ahmet und Burhan nutzen die Straße seit vielen Jahren für die Schafszucht und Landwirtschaft, sie haben eine emotionale Beziehung zu diesen Bergen. Selma baut auf der Nordseite des Gebirges Tee an, den sie selbst mit ihrem Transporter zur Verladung fährt. Im Gebirge kreuzen sich fast alle Wege am Imbiss der Straße: "Turgut's Place". Wenige Kilometer weiter ist die abgelegene Gegend ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und besondere Pflanzen, die Fotograf Murat seit Jahren dokumentiert. Als Aktivist setzt er sich dafür ein, dass die Straße nicht weiter ausgebaut wird. So unvollkommen, gefährlich und unbequem die Straße sein mag, sie ist genau deshalb heute von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen beliebt und geschätzt.

Wilde Wege 17:05

Wilde Wege: Chile

Dokumentation

Wer das Abenteuer sucht, ist im Süden von Chile genau richtig. Auf der Carretera Austral geht es über 1.200 Kilometer durch Fjordlandschaften, Regenwälder und Bergwelten. Es ist eine Fahrt ins Unbekannte, fast bis ans Ende der Welt. Wer sich auf diesen Weg macht, wird mit fantastischen Landschaften belohnt. Mit dem Bau der Carretera Austral wurde in den 1970er Jahren begonnen, weil der Süden Chiles bis dahin nur mit dem Schiff oder über das Nachbarland Argentinien zu erreichen war. Diktator Augusto Pinochet ließ die Strecke von der Armee erschließen. Berge, Eisfelder und dichte Bewaldung machten den Bau zu Chiles aufwändigstem Großprojekt des 20. Jahrhunderts. Heute sind auf der meist nicht asphaltierten Strecke Laster unterwegs, die die kleinen Orte im Süden mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen. Und Abenteurer - mit Allradfahrzeugen, Wohnmobilen oder auch per Fahrrad. Für sie ist die Schotterstrecke eine besondere Herausforderung: Sonne, Staub und dicht überholende LKW machen die Carretera zu einer Tour de Force. Die Gegend ist außerdem ein Naturparadies: In großen Nationalparks arbeiten Ranger wie Erwin Gonzales um den Erhalt einheimischer Tiere zu sichern. Heute muss er sich allerdings um die Bergung eines Autowracks kümmern - zwei Touristinnen sind im Park von der Straße abgekommen. Abschleppmeister Ivan Ramirez lebt von der Gefährlichkeit der Straße: Täglich muss er auf der Carretera Austral verunglückte Fahrzeuge bergen, und ist selbst schon in manch schwieriger Situation gewesen.

Die sozialen Netzwerke der Tiere 17:50

Die sozialen Netzwerke der Tiere: Eine Frage der Persönlichkeit

Tiere

In Radolfzell am Bodensee werden Kohlmeisen einem Persönlichkeitstest unterzogen, bei dem sich zeigt, dass sie besser zusammenarbeiten wenn verschiedene "Typen" in der Gruppe vertreten sind. Der kollektive Charakter der in den Regenwäldern Panamas vorkommenden Azteca-Ameisen-Kolonien hat einen Einfluss auf die sie umgebende Flora. Der in der Savanne Kenias beheimatete Afrikanische Elefant lebt in Sozialgemeinschaften, deren Zusammenhalt durch bestimmte Charaktereigenschaften ihrer Mitglieder, wie etwa Besonnenheit und Sanftmut, gestärkt wird - was auch die Überlebenschancen der Gruppe erhöht. Im Regenwald Ugandas bedienen sich einige Schimpansen roher Gewalt, andere dagegen ihrer Intelligenz, um in der sozialen Hierarchie ihrer Gruppe aufzusteigen.

Wildwechsel 18:35

Wildwechsel: Tiere auf Achse

Dokumentation

Bei Wildunfällen sterben Tiere, aber auch Tausende Menschen werden verletzt und bis zu 20 Autofahrer sterben dabei jedes Jahr allein in Deutschland. Rothirsche ziehen weite Wege, um genügend Futter zu finden, Kröten wandern, um einen Partner zu finden, und Fische müssen zu ihrem Laichplatz Flüsse hinaufsteigen. Für manche Arten wie den Fischotter sind die Verluste auf unseren Straßen bedrohlich. Denn Straßen töten nicht nur, sie zerschneiden Lebensräume. Diese Isolation kann zu einer genetischen Verarmung führen, die einige Arten in ihrem Bestand stark gefährdet. Gibt es Lösungen für diese Probleme? Straßenplaner und Naturschützer versuchen, die Verluste unter den verschiedenen Wildtierarten zu minimieren und zerschnittene Lebensräume wieder zu verbinden. Grünbrücken und Krötentunnel entstehen, auch Fledermausbrücken, Eichhörnchenseile, Laufstege für Fischotter oder ein Hirschradar werden ausprobiert. Erstmals zeigt diese Naturfilm-Dokumentation Erfolge und Misserfolge verschiedener Maßnahmen, damit Wildtiere Straßen sicher kreuzen können. Versteckte Videofallen und mehrmonatige Beobachtungen bringen erstaunliche Erkenntnisse über das Verhalten von Wildtieren an Straßen zutage. Ebenso unterhaltsam wie spannend beleuchtet die Dokumentation ein bislang wenig beachtetes Problem in unserer Umwelt.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Wenn der Staat bestatten muss

Reportage

Seit 2014 übernimmt das Unternehmen Berolina Sargdiscount sämtliche ordnungsbehördliche Bestattungen in Berlin. Geschäftsführer Hartmut Woite bietet dabei extrem günstige Preise an - nicht nur für das Gesundheitsamt, sondern auch für Privatpersonen. Für 999 Euro gibt es eine Einäscherung in Tschechien, mit anschließender anonymer Beisetzung. Hartmut Woite setzt auf Masse statt Einzelfall und hat allein in den vergangenen zehn Jahren mindestens 60.000 Menschen preiswert unter die Erde gebracht. Sein Schwiegersohn Marco Gäbler organisiert die Abholung von Verstorbenen in ganz Berlin. In den meisten Fällen ist noch ungeklärt, wer die Kosten übernimmt. Während die Behörden nach Angehörigen suchen, bleiben Verstorbene teils wochenlang in den angemieteten Kühlräumen. Auch in Frankreich sind die Kommunen verpflichtet, für die Bestattung sozial schwacher Menschen aufzukommen. Ähnlich wie in Deutschland wird der Aufwand dafür so gering wie möglich gehalten, das heißt: keinerlei Blumenschmuck und auch keine Trauerrede. Einer Pariser Initiative ist das zu würdelos. Das Collectif Les Morts de la Rue recherchiert zu den zumeist obdachlosen Verstorbenen. Die Ehrenamtlichen begleiten die Beerdigungen und sprechen am Grab Worte des Gedenkens für diejenigen, die allein gegangen sind.

Beruf: Polizistin 20:15

Beruf: Polizistin

Beruf und Bildung

Ab den 1960er Jahren prägen sie das Straßenbild europäischer Metropolen: Frauen in Uniform. Die sogenannten Politessen gehen auf den Boulevards von Berlin, Paris und Rom gegen Falschparker vor. Damals von den Medien und ihren männlichen Kollegen beschimpft oder belächelt, sind Frauen in der Polizei heute ein vertrauter Anblick - und längst nicht mehr nur als Parkwächterinnen im Einsatz. Ihr langer Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung beginnt mehr als hundert Jahren und dauerte Jahrzehnte. Anfang des 20. Jahrhunderts treten die ersten Frauen in Europa in den Polizeidienst ein, ihre Aufgaben sind begrenzt: In einer von Männern dominierten Welt, sind sie eher Sozialarbeiterinnen in Uniform. Ihre Arbeitsbereiche umfassen Kinderarbeit, Prostitution und Obdachlosigkeit, während andere Einsatzgebiete für sie verschlossen bleiben - eine Situation, die bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg anhält. Erst in den vergangenen 30 Jahren erkämpfen sich Frauen das Recht, Waffen zu tragen, als Kriminalkommissarinnen zu ermitteln, bei der Bereitschaftspolizei, Mordkommission oder beim Sondereinsatzkommando zu arbeiten oder gar Führungspositionen einzunehmen. Junge Polizistinnen und erfahrene Beamtinnen aus Schutz- und Kriminalpolizei in Deutschland, Frankreich und Italien geben einen persönlichen Blick über die Vergangenheit und Gegenwart der Frauen in der Polizei. Sie erzählen vom Ringen um das Recht, an einem der wichtigsten Organe unserer demokratischen Gesellschaft mitzuwirken - trotz aller Widerstände. Heute sind Frauen ein unverzichtbarer Teil der Polizei, doch der Kampf um Gleichberechtigung ist noch nicht vorbei.

Die ersten Fliegerinnen - Zwischen Triumph und Tragödie 20:55

Die ersten Fliegerinnen - Zwischen Triumph und Tragödie

Dokumentation

Im Jahr 1911 erhält Melli Beese als erste Frau in Deutschland den Pilotenschein - ein Meilenstein in einer Zeit, in der Frauen kaum Zugang zur Welt der Technik haben. Die Dokumentation erzählt ihre Geschichte und die ihrer Zeitgenossinnen Lilly Steinschneider und Marie Marvingt - drei der ersten Fliegerinnen weltweit. Melli Beese, ursprünglich Bildhauerin, kämpft gegen Vorurteile und Sabotage auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal. Sie übersteht Unfälle, wird Fluglehrerin, Konstrukteurin und eröffnet ihre eigene Flugschule. Auch Lilly Steinschneider aus Österreich-Ungarn und die Französin Marie Marvingt trotzen gesellschaftlichen Konventionen und sorgen mit ihren Auftritten auf Flugmeetings für Aufsehen. Bis 1914 machen rund drei Dutzend Frauen weltweit den Pilotenschein - doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs endet ihre Karriere abrupt: Die Militärfliegerei bleibt Männern vorbehalten. Der Dokumentarfilm von Stefan Ludwig kombiniert eindrucksvolle Spielszenen mit seltenem Archivmaterial und verfolgt die Entwicklung der Frauen in der Luftfahrt bis heute. Er zeigt, wie Pilotinnen in den 1920er Jahren Rekorde aufstellen und Kontinente überqueren - und ihnen der Zugang zur professionellen Luftfahrt trotzdem lange verwehrt bleibt. Bis heute sind nur fünf bis zehn Prozent aller Piloten weltweit Frauen. "Die ersten Fliegerinnen" erinnert daran, wie Melli Beese, Lilly Steinschneider und Marie Marvingt den Grundstein für ihre Nachfolgerinnen legten - mit Mut und Durchhaltevermögen verfolgten sie ihren Traum vom Fliegen.

Sonntagnachmittagsblues 22:30

Sonntagnachmittagsblues

Dramedyserie

Charlie muss wegen eines Notfalls in Zoés Tierarztpraxis, wo diese sie mit ihrer Unreife konfrontiert. Unterdessen trifft Nelson wieder auf seine heimliche Liebesaffäre, die sich bei ihm entschuldigt, woraufhin sie sich versöhnen. Louise wird von ihrem Mentor weiterhin vor existenzielle Fragen gestellt. Das sonntägliche Ritual vollzieht die WG dieses Mal gemeinsam im Kino.

Sonntagnachmittagsblues 22:55

Sonntagnachmittagsblues

Dramedyserie

Nachdem Louise Nelson ein weiteres Mal mit seiner Freundin beobachtet hat, besucht sie Charlie an ihrem neuen Arbeitsplatz und schildert ihr die Situation. Diese zählt eins und eins zusammen und kommt hinter Nelsons Geheimnis. Tief getroffen von Nelsons Verrat, kapselt sich Charlie daraufhin von der Außenwelt ab. Bei Louise kommen immer stärkere Zweifel an ihrer Filmidee auf.

Sonntagnachmittagsblues 23:25

Sonntagnachmittagsblues

Dramedyserie

Die Beziehung von Nelson und Charlie ist weiterhin angespannt und droht auseinanderzubrechen, doch dann teilt Charlie ihrerseits ein Geheimnis mit Nelson. Louise ist unterdessen sehr belastet von dem Konflikt zwischen den beiden und bittet Zoé um Hilfe. Außerdem vertraut sie sich ihrem Mentor an, der eine ganz andere Perspektive auf die Situation hat.

Sonntagnachmittagsblues 00:00

Sonntagnachmittagsblues

Dramedyserie

Einige Zeit später: Louise lädt ihre Freundinnen und Freunde zur Premiere ihres ersten Films ein und trifft dort auch das erste Mal auf ihren Mentor Ted Mackey, der sich als sympathischer herausstellt als gedacht. Das Thema des Films hat sich in der Zwischenzeit geändert und lässt Charlies Beziehung zu ihrer Mutter in einem neuen Licht erscheinen, was alle näher zusammenbringt.

Kurzschluss 00:40

Kurzschluss: Spezial: Kurzfilmfest

Magazin

(1): Don Quichotte gegen die dunklen Mächte (2): Green Light (3): Zoom (4): Piratenland (5): Zoom (6): Playing God (7): Malo fährt Fahrrad

Das Mädchen aus Kiew 02:25

Das Mädchen aus Kiew

Krimiserie

Nachdem auch Ivanas Freundin Sanja tot am Ufer der Drau aufgefunden wurde, stellt sich heraus, dass ihr Tod durch Überdosis weder ein Suizid noch ein Unfall war. Zudem entdecken Vesna und Vladimir am Fundort Gegenstände, die ziemlich sicher Kozul gehören. Die Polizei durchsucht das Haus des schwer traumatisierten Veteranen und findet dort viel Belastendes. Investigativjournalist Stribor schließt einen Deal mit dem Polizeichef von Osijek und sichert sich so exklusive Informationen zur Mordserie - sehr zum Missfallen Vladimirs. Doch dessen Aufmerksamkeit wird bald auf einen weiteren Todesfall gelenkt. Könnten sie einem Serienkiller auf der Spur sein? In Kiew findet Olga mit ihrem Sicherheitsmann Nikolay mehr über Viktor heraus, der mit ihrer spurlos verschwundenen Nichte Katja in Kontakt stand. Der junge Mann leitet in einer von Olgas Stiftung finanzierten Jugendeinrichtung eine Fotogruppe und ist offenbar in einen grenzüberschreitenden Mädchenhandel verstrickt. Schließlich erreicht Olga ein Anruf ihres Mannes. Er muss ihr eine schlimme Nachricht überbringen ...

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:15

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:20

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:35

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

(Fast) die ganze Wahrheit 04:25

(Fast) die ganze Wahrheit: Teddy Riner

Infotainment

Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Teddy Riner.