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TV Programm für ARTE am 14.01.2026

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Weiße Nächte 23:05

Weiße Nächte

Melodram

Der einsame Träumer Mario trifft eines Nachts auf die verzweifelte Natalia, die seit einem Jahr sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Verlobten wartet, und verliebt sich in sie. Die beiden schließen Freundschaft und treffen sich auch an den folgenden Abenden. Allmählich sieht Natalia ein, dass die Hoffnung auf die Rückkehr ihres Geliebten aussichtslos ist, und sie beginnt, Marios Zuneigung zu erwidern. Doch dann, in einer Nacht, in der Schnee fällt, nimmt die Geschichte eine tragische Wendung ... Luchino Viscontis Verfilmung der Novelle "Weiße Nächte" von Fjodor M. Dostojewski, im Original in St. Petersburg verortet, ist eine großartig inszenierte, traurig-schöne Liebesgeschichte, der es mit Leichtigkeit gelingt, zu faszinieren und zu fesseln, mit hervorragenden Leistungen aller künstlerisch Beteiligten. Neben den beiden namhaften Hauptdarstellern Maria Schell und Marcello Mastroianni, die ihre Rollen facettenreich und differenziert interpretieren, wirken an dem Film viele Meister ihres Faches mit, wie Giuseppe Rotunno an der Kamera, Komponist Nino Rota und Drehbuchautorin Suso Cecchi D'Amico. Die Nebenrolle des verreisten Geliebten bekleidet überdies Jean Marais. Als filmisches Kleinod, einzigartig in seiner Inszenierung und betörend in seiner schlichten Schönheit, fasziniert der Film, eine italienisch-französische Koproduktion, mit bezaubernder Optik, dramaturgischer Feinheit und wunderbarer Musik. Der Film nahm 1957 am Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig teil und gewann den Silbernen Löwen. Weitere Preise folgten.

Danach

Die USA und der Holocaust 00:45

Die USA und der Holocaust: Auf der Suche nach Rettung

Dokumentation

Die Pogrome sorgen in den Vereinigten Staaten für großes Aufsehen, auch bei Gegnern der Einwanderung von Juden und sogar unter den Anhängern antisemitischer Bewegungen. Auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz erklärt Präsident Roosevelt, er hätte "nie gedacht, dass sich solche Dinge in einer Zivilisation des 20. Jahrhunderts ereignen könnten." Als einziger Staatschef weltweit verfügt er die Abberufung seines Botschafters aus Berlin. Obwohl er die Quoten des geltenden Einwanderungsgesetzes nicht ändern kann, erklärt Roosevelt, dass alle deutschen Juden, die mit einem Touristenvisum zu Besuch in den USA sind, im Land bleiben dürfen. In den folgenden Monaten wird das Leben für Juden in Deutschland unerträglich: Kindern wird der Besuch öffentlicher Schulen untersagt, Erwachsenen wird verboten, Auto zu fahren oder ein Fahrzeug zu besitzen, Parks, Kinos und Theater dürfen von Juden nicht mehr betreten werden, sie dürfen keine Unternehmen mehr leiten und keinen Handel mehr treiben. Deutschland den Rücken zu kehren, bedeutet für sie allerdings meist ein Leben in Armut, denn Auswanderer dürfen gerade einmal zehn Reichsmark mitnehmen. Dennoch beantragt Ende 1938 die Hälfte der noch in Deutschland lebenden Juden ein Visum für die Vereinigten Staaten.

Die USA und der Holocaust 01:35

Die USA und der Holocaust: Auf der Suche nach Rettung

Dokumentation

Im Mai 1940 überfallen deutsche Truppen die bis dahin neutralen Länder Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Nach dem Waffenstillstand von Compiègne am 22. Juni steht auch der Norden Frankreichs unter deutscher Besatzung. Die rasche Niederlage der europäischen Demokratien wirft Fragen auf: Gab es innere Unterstützung für Hitlers Expansion? Der damalige US-Botschafter in Paris vermutet, der schnelle Zusammenbruch Frankreichs sei auch auf die Aktivitäten französischer Kommunisten sowie auf Nazi-Agenten zurückzuführen, die sich angeblich unter jüdischen Flüchtlingen im Land befanden haben sollen. In den USA wächst die Sorge, deutsche Spione könnten ebenfalls ins Land geschleust werden. In dieser angespannten Atmosphäre vermischt sich die Angst vor Spionage mit antisemitischen Ressentiments und einer breiten Ablehnung von Migration. Trotz der restriktiven Einwanderungspolitik der US-Regierung engagieren sich zahlreiche Privatpersonen in jüdischen Hilfsorganisationen, um jüdische Flüchtlinge auf der ganzen Welt zu unterstützen.

Die USA und der Holocaust 02:30

Die USA und der Holocaust: Im Sturm

Dokumentation

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor wächst in den USA die Furcht vor ausländischer Unterwanderung. In seiner Rede im Berliner Sportpalast am 30. Januar 1942 erklärt Adolf Hitler unmissverständlich, der Krieg werde "nur damit enden, dass entweder die arischen Völker ausgerottet werden oder dass das Judentum aus Europa verschwindet". Schon bald bestätigen US-Medien erste Berichte über die Massenmorde der Nazis. Wenige Monate später schildern amerikanische Zeitungen den Beginn der Massenvernichtung der Juden in Europa. US-amerikanische Juden und ihre Unterstützer fordern ein entschlossenes Eingreifen der USA, um den Völkermord zu stoppen. Doch Präsident Franklin D. Roosevelt und das Militär argumentieren, dass nur ein schneller Sieg über Nazideutschland den Holocaust beenden könne - und lehnen spezielle Rettungsmaßnahmen ab. Dennoch versuchen Aktivisten wie Rabbi Stephen Wise, Präsident des "American Jewish Congress", und Peter Bergson, ein ehemaliger zionistischer Irgun-Mitstreiter aus Palästina, die Öffentlichkeit zu mobilisieren. Mit Unterstützung des Drehbuchautors Ben Hecht organisiert Bergson im Madison Square Garden die Aufführung eines von Kurt Weill komponierten Musicals, das der mehr als vier Millionen bereits ermordeten Juden gedenkt. Prominente wie Edward G. Robinson, John Garfield und Paul Muni wirken mit. Erst im Januar 1944 reagiert die US-Regierung: Roosevelt gründet das "War Refugee Board" - die von einer alliierten Regierung eingerichtete Behörde, die gezielt die Rettung verfolgter Juden in Europa koordiniert. Doch in Ungarn warten noch rund 800.000 Menschen auf Hilfe ...

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:25

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:30

Mit offenen Augen: Wie sähe Deutschland ohne Fachkräfte aus dem Ausland aus?

Infomagazin

Das Pflegepersonal des Klinikums Darmstadt veröffentlichte in den sozialen Netzwerken einen Clip zur Frage: Wie würde es in Krankenhäusern ohne Fachkräfte aus dem Ausland aussehen?

28 Minuten 03:45

28 Minuten: Club: Mercosur, Grönland, ICE, Schnee, Maduro

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

Alte Schachteln aus Belgien 04:29

Alte Schachteln aus Belgien: Pferdeflüsterei

Comedyserie

Die siebte Staffel kommt diesmal aus Belgien. In dieser Folge: Ein Mann eröffnet in einem Dorf ein Restaurant. Aber das Geschäft läuft nicht gut. Also hat er eine Idee, nämlich einen Wettbewerb: Wer sein Pferd zum Lachen bringt, bekommt eine kostenlose Mahlzeit ...