Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

TV Programm für ARTE am 12.07.2026

Jetzt

Lang Lang spielt Camille Saint-Saëns 17:50

Lang Lang spielt Camille Saint-Saëns

Klassische Musik

Die Uraufführung in Paris wenige Wochen zuvor hatte noch unter keinem guten Stern gestanden; das Leipziger Konzert, mit Camille Saint-Saëns als Solist, wurde dagegen zu einem überwältigenden Erfolg. Mit der überraschenden Solokadenz am Beginn des ersten Satzes, die wie eine Hommage an die Musik Johann Sebastian Bachs scheint, zeigte sich Saint-Saëns einmal mehr als äußerst origineller Komponist, der sich nicht von Konventionen und überkommenen Formen einengen lässt. Dazu war er ein überragender Pianist, und so verlangt das Konzert vom Interpreten geradezu übermenschliche Fertigkeiten. Wie Camille Saint-Saëns waren auch Max Reger, Gustav Mahler, Edward Elgar und Joachim Raff von der Musik Bachs begeistert. Und wie Saint-Saëns arbeiteten auch sie, mit Ausnahme von Elgar, mehrfach mit dem Gewandhausorchester. In dieser Zeit einer alle anderen Künste überragenden Musikkultur (und lange bevor die Idee eines "Originalklangs" geboren wurde) war es gang und gäbe, die Musik früherer Komponisten zu bearbeiten - auch die von Johann Sebastian Bach. So entstanden faszinierende Arrangements und Instrumentierungen, die, unter Ausnutzung sämtlicher Klangfarben des modernen Orchesters, die kontrapunktischen Verflechtungen der Originalwerke Bachs bis in ihre kleinsten Verzweigungen ganz neu beleuchten.

Danach

Zu Tisch 18:40

Zu Tisch: Tahiti, Französisch-Polynesien

Essen und Trinken

Polynesierinnen und Polynesier führen weltweit die Body-Mass-Index-Ranglisten an - viele sind fettleibig. Dabei bietet die Vegetation Tahitis fast alles, was das Herz begehrt. Kreativ ersetzt Monia Temaurioraa Importprodukte mit lokalen Zutaten. Wenn die Regenzeit beginnt und die Brotfrüchte reifen, wird es Zeit für ihre Taboulé - zu 100 Prozent lokal. Als Mutter gibt sie ihr kulinarisches Erbe weiter. Ihr zwölfjähriger Sohn weiß bereits, wie er Kokosmilch herstellt. Marc Cizeron ist Exil-Franzose. Er wohnt und kocht in einem kleinen Paradies direkt am Meer. Dort taucht er nach essbaren Algen und pflegt Korallen. Wie Monia glaubt er, dass eine gesunde Ernährung die beste Medizin ist. Sonntags feuern Monia und Marc den traditionellen tahitianischen Erdofen Ahima an und garen darin Poulet Fafa, ein Hähnchengericht.

ARTE Journal 19:10

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Faszination Südsee - Die Fidschi-Inseln 19:30

Faszination Südsee - Die Fidschi-Inseln

Land und Leute

In den Weiten des Südpazifiks, in einer blauen Unendlichkeit, liegt die Republik Fidschi. Steile Berge und weiße Strände prägen die Landschaft auf den rund 300 Fidschi-Inseln. Die schmalen Strandstreifen und Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt. Doch je weiter man ins Landesinnere kommt, desto schwieriger werden die Lebensumstände. Tropische Hitze und Dauerregen herrschen vor, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bewachsen. Nur wenige Wege führen hinauf in die abgelegenen Regionen. Das Leben in den kleinen Dörfern ist noch stark von den Traditionen der indigenen Bevölkerung geprägt. So auch auf der Insel Mbenga südlich der Hauptinsel Viti Levu. Wenn ein Junge 16 Jahre alt wird, muss er erstmals den Ritus des Feuergehens bestehen. Stundenlang werden die Steine im Feuer erhitzt, bis sie zu glühen beginnen. Anschließend gehen die Männer des Dorfs barfuß über die heißen Steine. Der Schutz eines Gottes, so sagt es die Tradition, bewahrt sie davor, sich zu verbrennen. Auf den Fidschi-Inseln leben nicht nur Polynesier und Melanesier. Als sich Europäer auf dem Archipel niederließen, brachten sie Arbeiter mit, die auf den Zuckerrohrplantagen eingesetzt wurden - meist aus der damaligen britischen Kolonie Indien. Deren Nachfahren leben bis heute auf Fidschi und stellen inzwischen einen großen Teil der Bevölkerung des Inselstaats. Den Mix aus polynesischer, europäischer und indischer Kultur erlebt man besonders eindrucksvoll in der Hauptstadt Suva. Dort stehen britische Kolonialgebäude neben modernen Hochhäusern und hinduistischen Tempeln.

Ganz oder gar nicht 20:15

Ganz oder gar nicht

Komödie

Nachdem ein altes Werbevideo eine bunte Vorstellung der Stadt Sheffield in den 1970er Jahren mit ihren qualmenden Hochöfen und der brummenden Schwerindustrie gegeben hat, setzt die Handlung in der tristen Realität der 1990er Jahre ein: Die Stahlwerke sind weitgehend stillgelegt; die Freunde Gaz und Dave sind arbeitslos und halten sich mit kleinen Diebstählen über Wasser. Es reicht noch nicht einmal, um das Geld für Gaz' Unterhaltszahlungen aufzutreiben. Doch dann fällt den Freunden eine Schlange von Frauen auf, die für eine Show der Chippendales anstehen. Gaz und Dave beschließen, ihre ehemaligen Arbeitskollegen zu motivieren, mit ihnen eine eigene Striptease-Show auf die Bühne zu bringen. Dazu überreden sie zunächst ihren ehemaligen Vorabeiter Gerald, der mit seiner Frau einen Tanzkurs besucht und deshalb prädestiniert für den Job des Choreographen scheint. Langsam findet sich eine bunte Truppe beruflich gescheiterter Männer zusammen, die, bis auf eine Ausnahme, kein gottgegebenes Talent zum Tanzen besitzen. Erschwerend kommt hinzu, dass Gaz ungeachtet des Schamgefühls seiner wenig körperbewussten Mitstreiter überall herumerzählt, dass man anders als die US-Stripper "the full monty" gehen wolle - sprich, sich komplett ausziehen werde. Als dann auch noch mehrere Tänzer bei den Proben in einer gesperrten Lagerhalle erwischt werden und der Polizei nur knapp in ihren noch knapperen String-Tangas entkommen, steht das Projekt vor dem Ende. Doch was keiner erwartet hat: Eine unerschütterliche Schar weiblicher Fans akzeptiert kein Nein ...

Helden der Nacht 21:40

Helden der Nacht

Thriller

New York, 1980er Jahre: Robert Grusinsky alias Bobby Green bewegt sich zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite das aufregende Leben als Manager des Szeneclubs "El Caribe" mit Partys, Drogen und seiner attraktiven Freundin Amada. Auf der anderen Seite sein Vater Burt und sein Bruder Joseph, beide erfolgreiche Ermittler beim New Yorker Police Department und tief enttäuscht von Bobbys Lebenswandel. Als schwarzes Schaf der Familie findet der Nachtschwärmer in seinem betagten Chef, dem russischen Clubbesitzer Marat Buzhayev, und dessen Clan eine Art Ersatzfamilie. Zu diesem Kreis gehört auch Vadim Nezhinski, Buzhayevs Neffe, einer der einflussreichsten Drogendealer New Yorks. Er versucht, Bobby für den Kokainhandel anzuwerben. Als Bobbys Bruder Joseph bei einer Drogenrazzia seinen Club stürmt, wird er danach auf offener Straße angeschossen und kommt beinahe ums Leben. Bobby weiß sofort, wer hinter dem Angriff steckt: Es ist ein Racheakt des nun inhaftierten Vadim Nezhinski. Bobby gerät zwischen die Fronten - und entscheidet sich schließlich, als Lockvogel der Polizei in das Kokaingeschäft einzusteigen und verdeckt gegen seine einstigen Freunde zu arbeiten. Der Film bietet Einblick in die gewalttätige Welt des Drogenhandels in New York City.

Music Queer 23:30

Music Queer: Bronski Beat - Smalltown Boy

Musikerporträt

Ein Songtext wie ein Filmskript: "Smalltown Boy" von Bronski Beat handelt von einem jungen Schwulen, der seine Heimatstadt verlassen muss, um Ausgrenzung und Gewalt zu entgehen.

Vanessa Wagner & Friends 23:35

Vanessa Wagner & Friends: Sur Mesure

Zeitgenössische Musik

Für "Paris sur Mesure" bringt Vanessa Wagner die Klavieretüden des US-amerikanischen Komponisten Philip Glass in der Version ihres eigenen Albums "Philip Glass: The Complete Piano Etudes" auf die Bühne. Für die Künstlerin ist jedes der Stücke eine eigene Welt voller Bewegung und Klangfarben, eine Architektur aus Wiederholungen und sich aufbauenden geometrischen Strukturen. Zugleich hinterfragt die gefühlvolle Musik gerade durch ihre repetitive und beständige Ausarbeitung die Vorstellungen von Raum und Zeit. Dadurch lässt sie sich wunderbar mit den Tanzbewegungen vereinen. Vanessa Wagner hat verschiedene Kunstschaffende aus Tanz und Performancekunst dazu eingeladen, die Musik von Philip Glass aus deren Perspektive zu betrachten: Chloé Moglia (Trapezkünstlerin, Choreographin und Tänzerin), Kader Attou (Tänzer und Choreograph) und seine Compagnie Accrorap (eine der ältesten französischen Hip-Hop-Tanzgruppen). Die Begegnung von Musik und Tanz wird vom Kollektiv Scale unterstützt, das in seinen Bühnenbildern Technologie, Erzählkunst und Sensibilität vereint. Aufzeichnung vom 21. November 2025 im Großen Saal des Studio Kremlin, Le Kremlin-Bicêtre.