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TV Programm für ARTE am 14.05.2026

Mitbestimmung im Tierreich 05:05

Mitbestimmung im Tierreich: Oben und unten

Tiere

Zahlreiche Tierarten leben in Rudeln, Herden, Schwärmen. Doch wer gibt die Richtung an, wenn es darauf ankommt? Wer entscheidet, wo das Nest gebaut wird? Wer sagt, ob die Jagd weitergeht oder nicht? Der Zweiteiler führt in Wildschutzgebiete von Botswana bis Frankreich und zeigt, wie Tiere zum Wohle der Gemeinschaft ihre individuelle Meinung äußern. Ein spannender Einblick in die Welt der Tiere und ihre kollektive Entscheidungsfindung.

360° Reportage 06:00

360° Reportage: Pyrenäen: Auge in Auge mit dem Bären

Reportage

In den hochgelegenen und weitgehend unberührten Tälern der Ariège und der Haute-Garonne fühlt er sich wohl: der Braunbär. Seit seiner Wiederansiedlung durch den Staat vor 30 Jahren ist seine Population von zehn auf rund 100 Tiere angewachsen. Der Wildbiologe Jean-Jacques Camara hat sein Leben dem Schutz der Pyrenäen-Bären gewidmet. Nachdem die Tiere fast ausgerottet waren, beteiligte sich der Wissenschaftler an der Wiederansiedlung des slowenischen Braunbären, einer eng verwandten Art. "Was die Menschen hier bewegt, ist beispielsweise die Politik rund um den Schutz der Bären, weil ihnen das oft übertrieben erscheint und sie es als eine Art Enteignung ihres Territoriums empfinden. Ich glaube, dass der Mensch den Bären irgendwie braucht, weil er doch ein unvergleichlicher Reichtum ist. Auch glaube ich, dass die Menschen von Wildtieren, aber vor allem von Bären träumen. Sie sind also auch ein Symbol, und für die Bewohner der Pyrenäen sind sie Teil ihrer Identität", sagt Camara. Für die Schäferinnen und Schäfer stellt sich die Koexistenz schwierig dar: Die Monate auf den Hochweiden sind geprägt von Sorge und Angst, Tiere durch Angriffe zu verlieren. Der Staat zahlt für Schutzmaßnahmen, etwa elektrische Zäune. einen zusätzlichen Hirten, der die Herde zu bewachen hilft, für provisorische Hütten, für die ausgebildeten Schutzhunde und auch harmlosere Abwehrmaßnahmen. All das ändert jedoch wenig am Gefühl der Nutztierhalterinnen und -halter, sich nicht nachhaltig gegen ein per Gesetz geschütztes Raubtier wehren zu können.

Küchen der Welt 06:55

Küchen der Welt: Dänemark: Smørrebrød

Essen und Trinken

(1): Das Brot aus dem Norden: das dänische Smørrebrød (2): Ein Biss'chen Heimat: Claus, ein Däne in Spanien (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:25

Stadt Land Kunst: William Dalrymples Delhi / Kalifornien / Marseille

Magazin

(1): William Dalrymple und die Faszination von Delhi (2): Kalifornien: Unterwegs auf der Googie-Autobahn (3): Österreich: Marlies Hefeteigküchlein (4): Marseille: Ein antifaschistischer Müsliriegel

Stadt Land Kunst 08:10

Stadt Land Kunst: Sorj Chalandon: Verrat in Belfast / Navarra / Japan

Magazin

(1): Sorj Chalandon: Verrat in Belfast (2): Navarra: Das Schicksal der spanischen Juden (3): Senegal: Aissatous Reis mit Dörrfisch (4): Japan: Ein christlicher Samurai

Naturwunder Hochgebirge 08:55

Naturwunder Hochgebirge: Die Julischen Alpen

Natur und Umwelt

Ganz am östlichen Rand der Alpen ist ein Bergkamm vorgelagert, der im Vergleich zu seinem "großen Bruder" weniger Beachtung findet: die Julischen Alpen, benannt nach Julius Caesar. Den schroffen Gebirgsstock charakterisiert neben seiner hoch aufschießenden Berge vor allem auch: Wasser. Ein malerischer Gebirgssee liegt neben dem nächsten - ein Tal mit reißenden, smaragdgrünen Gebirgsflüssen schmiegt sich an das andere. Wasserfälle durchziehen die Gegend. Über allem ragt der Triglav mit 2.864 Metern, der höchste Berg Sloweniens. Die Region umfasst auch einen Teil der italienischen Provinz Friaul, die Österreich Mitte des 19. Jahrhunderts an Italien abgab. Hier gibt es im Vergleich zu benachbarten italienischen Alpenregionen wie den Dolomiten nach wie vor kaum Tourismus. Aber der Klimawandel setzt dieser mitteleuropäischen Region zu, vor allem durch immer heißeres Wetter und größere Regenfälle, für die das nahe gelegene, immer wärmere Mittelmeer verantwortlich ist. So veranschaulicht ein Klimaforscher, wie die Eishöhlen Sloweniens langsam schmelzen. Ein Schlittenhundeführer in Italien muss im Winter auf immer größere Höhen ausweichen, denn die eigentlich schneesichere Gegend bleibt in den kalten Monaten immer öfter grün. Eine Borkenkäferexpertin erklärt Gründe für die Epidemie, die den größten Forst Italiens bedroht. Und auch das Bergsteigen in hohen Lagen wie an der Triglav-Nordwand wird gefährlicher - durch den fehlenden Permafrost hat sich die Stabilität der Felswänden verringert.

Naturwunder Hochgebirge 09:40

Naturwunder Hochgebirge: Swanetien und Ratscha

Natur und Umwelt

Swanetien und Ratscha liegen im Großen Kaukasus, mit Gipfeln, die teilweise mehr als 5.000 Meter hoch in den Himmel ragen. Auf diesen atemberaubenden Höhen unmittelbar an der Grenze zu Russland hat der Massentourismus noch kaum Einzug gefunden - auch wenn vor allem Swanetien mit rund 150.000 Besuchern pro Jahr bei Individualreisenden zunehmend beliebt ist. Das oft noch unberührte Naturparadies zwischen reißenden Gebirgsflüssen und schneebedeckten Gipfeln verändert sich durch wärmeres Wetter. Große Trockenheit lässt die Landwirtschaft, in Georgien ohnehin ein Gewerbe in Not, weiter zurückgehen. Eine traumhafte und faszinierende Einöde kämpft mit den Folgen der Erderwärmung - auch durch Extremwettereignisse. Erdrutsche und Schlammlawinen suchen die Gegend heim, in der Frühwarnsysteme oder Schutz der Zivilbevölkerung noch unterentwickelt oder teilweise gar nicht existent ist. Auch der traditionelle Weinanbau leidet unter Dürre und Hitze, denn Bewässerungssysteme gibt es hier nicht. Tausende von Jahren konnte man hier auf verlässliche Niederschlagsmengen zählen, aber diese Zeiten scheinen vorbei. Die Dokumentation bewegt sich zwischen Tradition und Moderne in einem noch kaum entdeckten Gebiet am Rande Europas. Sie dringt vor zu den Geheimnissen der swanetischen Wehrtürme, dem althergebrachten Leben zwischen Wassermühlen und Goldwäsche im Enguri-Fluss - und trifft Umweltschützer, modern denkende Bauern sowie eine Augenzeugin des tödlichen Erdrutsches von 2023 im Kurort Shovi.

Naturwunder Hochgebirge 10:25

Naturwunder Hochgebirge: Picos de Europa

Natur und Umwelt

Die Iberische Halbinsel ist für ihre traumhaften Strände bekannt - dabei ist sie auch Heimat von Hochgebirgen. Im Norden Spaniens, entlang des Atlantiks, liegen die Picos de Europa. Hier zeigt sich das Land von einer anderen Seite: grün und regenreich. Die Gegend kämpft mit Landflucht und Klimawandel. Die Gebirgswelt verwildert, da die Felder nur noch wenig bestellt werden. Und das, obwohl seit Jahrhunderten die nomadische Weideform Transhumanz aufgrund der fruchtbaren Böden Tradition hat. Heißeres Wetter bedroht zudem die Artenvielfalt. Dieser unbekanntere Teil Spaniens könnte bald mehr in den Fokus von Urlaubern geraten, weil es am Mittelmeer im Sommer zu heiß wird. Die Picos de Europa sind eine keltisch geprägte Region, deren Stimmung oftmals eher an Irland als an Südeuropa erinnert, und in der alte Bräuche fortleben. So gehen junge Schäfer der Transhumanz nach, wenn auch anders als in den 1950er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Weiden der Tiere ist eine Waffe gegen Waldbrände, die durch Hitze und Dürre ausgelöst werden. Öko-Bauern produzieren Gamoneu-Käse, der Monate lang in Höhlen reift - und für den die Beständigkeit der Temperatur ein Muss ist. Der Klimawandel fordert Flora und Fauna der Picos de Europa heraus: eine Biologin überwacht Schmetterlingspopulationen, die Tiere sind wichtige Bio-Indikatoren. Und Experten versuchen, den Bartgeier zu erhalten, den größten Vogel Europas. Die wachsende Zahl von Mücken, auch in Hochlagen, setzt dem Tier zu: Sie können es mit Krankheiten infizieren.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Kanada: Pâté Chinois

Essen und Trinken

(1): So mag Quebec Hack am liebsten: die Pâté Chinois (2): Ein Biss'chen Heimat: Marielle: von Quebeck nach Italien (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Edmond Baudoins Côte d'Azur / Mexiko / Kanada

Magazin

(1): Edmond Baudoin und das poetische Hinterland der Côte d'Azur (2): Mexiko: Im Land der Luchadores (3): Laos: Sommones Gemüsesalat mit Ingwer (4): Kanada: Grey Owls Geheimnis

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Anthony Passeron / Rumänien / Polen

Magazin

(1): Anthony Passeron und die Anfänge der Aids-Epidemie (2): Rumänien: Auf Draculas Spuren (3): Ibiza: Margas Paella (4): Polen: Janusz Korczaks "Kinderrepublik"

Ritter der Nacht 14:00

Ritter der Nacht

Abenteuerfilm

Frankreich, 1701: Ludwig XIV. liebt es, Ehen zu stiften. So soll eine seiner Nichten an Herzog Philippe verheiratet werden. Doch dieser ist schon mit Isabelle verheiratet - heimlich, weil ihr Vater mit dem Geschlecht Philippes verfeindet ist. - Ganz auf Jean Marais in der Titelrolle zugeschnitten, fasziniert der César- und Bambi-Preisträger als Abenteurer und charmanter Edelmann. Anfang des 18. Jahrhunderts will Prinz Philippe de Gonzague seinen Cousin Philippe de Nevers und dessen einjährige Tochter töten lassen. Auf diese Weise möchte er an das Geld und die attraktive Frau des Cousins - Isabelle de Caylus - herankommen und als dessen gesetzlicher Erbe zum mächtigsten Edelmann des Landes nach dem König aufsteigen. Trotz einiger Hindernisse gelingt der schändliche Plan und Prinz Philippe nimmt Isabelle zur Frau. Jedoch konnte der getötete Cousin seine kleine Tochter Aurore noch rechtzeitig in die Obhut des Edelmanns Henri de Lagardère und dessen Dieners Passepoil geben. Auf der Flucht vor den mörderischen Häschern landen die drei in Spanien, wo Aurore unter der liebevollen Fürsorge der beiden Männer aufwächst. Erst als Aurore zu einer jungen Frau herangewachsen ist, kehren die Flüchtigen wieder nach Paris zurück. Denn Gonzague hat einen Familienrat einberufen, der Aurore durch gekaufte Zeugen für tot erklären lassen soll. Unter Mithilfe Lagardères wird ein Plan auf die Beine gestellt, der Philippe de Gonzague schlecht bekommen soll. Denn seine mörderische Tat ist noch ungesühnt ...

Pakt mit der Natur 15:50

Pakt mit der Natur: Heiden erblühen lassen

Natur und Umwelt

Auch wenn die Heidelandschaft Westeuropas sich über karges Gestein und unfruchtbare Böden erstreckt, beherbergt sie doch eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Hier gedeihen Heidekraut, Ginster und Faulbäume. Jahrtausendelang sorgten Landwirte durch Beweidung dafür, dass die Heiden nicht zuwucherten. Seit etwa hundert Jahren werden auf diesen wenig ertragreichen Flächen jedoch vermehrt Nadelbäume angepflanzt, um höhere Renditen zu erwirtschaften. Heute bemühen sich Naturliebhaber um den Erhalt und eine Wiederbelebung der französischen Heidelandschaften zwischen Zentralmassiv und Finistère. Cédric Deguillaume, Schafzüchter im Monédières-Massiv, rodet die Heide, damit die Wildheidelbeeren besser gedeihen können. Die Früchte sind für ihn zu einer zusätzlichen Einnahmequelle geworden, die es ihm gestattet, auf und von der Heide leben zu können. Im Finistère, in der Nähe der Halbinsel Crozon, mussten die als Kohlenstoffsenken so wichtigen Torfmoorheiden schon vor langer Zeit den Seekieferwäldern weichen. Yves-Marie Le Guen betreut ein ehrgeiziges Programm zur Renaturierung von 200 Hektar bretonischer Heidelandschaft durch selektive Rodungen, mit denen wieder Platz für die Torfmoore geschaffen wird. Auf dem Plateau de Millevaches pflegt Thierry Fedon die Tradition der Wanderimkerei. Er bringt seine Bienenvölker zum Honigsammeln auf eine mit rosafarbener Besenheide dichtbestandene Fläche. Durch seine Arbeit leistet er einen wichtigen Beitrag für das Gleichgewicht des dortigen Ökosystems.

Masai Mara 16:20

Masai Mara: Geburt im Paradies

Tiere

Der erste Teil der Dokureihe beginnt mit dem Abzug der Gnuherden aus der Masai Mara in Kenia. Während sie den Fluss durchqueren, bleiben zahlreiche Arten zurück, die an ihre Reviere gebunden sind und nicht mitziehen können. Im Mittelpunkt steht eine junge Giraffe, deren erste Lebensmonate stellvertretend für die Situation vieler Tiere stehen. Die Dokumentation zeigt Geburt, Aufzucht und Überlebensstrategien verschiedenster Arten. Dazu zählen Zebras, die ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Sie versuchen, sich der Jungtiere der Thomson-Gazellen zu entledigen, da diese Hyänen anlocken - eine potenzielle Gefahr für die Zebra-Fohlen. Auch eine Elandantilope, die gerade gekalbt hat, hat Probleme mit einem Hyänenrudel, das es auf sie abgesehen hat, um den eigenen Nachwuchs zu füttern. Sie hält sich die Angreifer mit ihren gekrümmten Hörnern vom Leib, die sie wie Säbel schwingen kann. Darüber hinaus zeigt die Dokumentation Bilder aus dem Leben junger Leoparden, Schakale und Elefanten. Denn die Gnuwanderung - samt der Fressorgie für Krokodile, wenn die Gnus den Fluss durchqueren - macht nur einen Bruchteil des Jahres aus. Der erste Teil der Dokureihe endet mit dem Eintreffen der Zebraherden aus dem Norden. Kurzzeitig verändert sich das ökologische Gleichgewicht: Beutetiere sind wieder zahlreicher und ihre Jäger passen ihr Verhalten entsprechend an. Mit Beginn der Regenzeit wandelt sich die Landschaft erneut. Die Ebenen werden grün und üppig, bieten für Großkatzen aber nur eingeschränkte Möglichkeiten zu jagen.

Masai Mara 17:05

Masai Mara: Ruhe vor dem Sturm

Tiere

Mit dem Abzug der Zebraherden beginnt in der Masai Mara in Kenia eine neue Phase: die Regenzeit. Flüsse schwellen an, Überschwemmungen und starke Strömungen prägen nun das artenreichste Savannen-Ökosysteme der Erde. Die Bedingungen werden dadurch für viele Tierarten deutlich anspruchsvoller. Nach Abklingen der Regenfälle wird das Ausmaß der Veränderungen deutlich. Löwenrudel geraten in Konflikte um knappe Nahrungsressourcen. Mit dem Verschwinden von Gnus und Zebras müssen sie ihre Jagdstrategien anpassen: Einige versuchen sich an kleineren Beutetieren wie Warzenschweinen, andere nehmen das hohe Risiko auf sich, Mara-Büffel zu jagen. Ihre Herden zeigen ein ausgeprägt aggressives Verhalten und greifen Löwen auch aktiv an. Doch die Raubtiere sind gezwungen, alles zu riskieren und es kommt zu harten Kämpfen. Auch andere Arten wie Servale, Giraffen und Leoparden zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen umgehen. Eine Servalmutter, deren Bau überflutet wurde, hat überlebt - ebenso ihr Junges. Die Savanne kennt keine Beständigkeit - nur den ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit, zwischen Überfluss und Mangel. Doch der Kreislauf schließt sich: Die ersten Gnuherden kehren zurück, durchqueren den Sand River und leiten damit den nächsten Zyklus ein. Ihre Wanderung ist lebensnotwendig für das ökologische Gleichgewicht der Region.

Abruzzen: Begegnung mit dem Wolf 17:50

Abruzzen: Begegnung mit dem Wolf

Tiere

Der Wolf ist ein faszinierendes Raubtier: Er ist klug, anpassungsfähig und kann große Entfernungen zurücklegen, um selbst in lebensfeindlichen Milieus mit knappem Nahrungsangebot zu überleben. Im Apennin gab es gegen Ende der 1960er Jahre nur noch eine Handvoll Wölfe, doch seitdem breitet sich der Urahn des Haushundes in Italien wieder aus. Heute findet man im Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise eine Population von sieben oder acht Rudeln. Nach einer Zufallsbegegnung mit einem Wolfswelpen in diesem Schutzgebiet beschloss der italienische Tierfilmer Marco Andreini, das Leben der Tiere in ihrem natürlichen Habitat mit der Kamera einzufangen. Die Dokumentation zeigt die Rolle des Wolfes in der rauen Gebirgslandschaft und dessen Beziehung zur Region, die ihn vor dem Aussterben bewahrte. Über die vielen Jahre im Apennin stößt Andreini dabei auch auf andere Tierarten, die es ebenso gemeistert haben, sich ihrer Umgebung anzupassen. Während man die Raubtiere früher nur selten zu Gesicht bekam, werden sie heute immer häufiger beobachtet und fotografiert. Nach und nach erobern die eindrucksvollen Tiere ihren Lebensraum zurück. Die Dokumentation versucht die Essenz des stillen und doch so eindrucksvollen Ökosystems einzufangen und hinterfragt dabei die Beziehung des Menschen zur wilden Tierwelt und zur Natur.

Kinderstuben der Tiere 18:35

Kinderstuben der Tiere

Tiere

Tierfilmer Jan Haft und sein Team zeigen in "Kinderstuben der Tiere" bemerkenswerte, berührende und überraschende Tiergeschichten. Der Film erkundet unsere unmittelbare Umgebung - Gärten und Bauernhöfe -, wo viele Wild- und Haustiere ideale Bedingungen finden, um ihre Jungen aufzuziehen. Wir werden Zeugen der Geburt eines Eselfohlens, ein seltener und emotionaler Moment für eine Spezies, die heute stark von menschlicher Fürsorge abhängig ist. Einige Tiere kommen aus freien Stücken: Spatzen gedeihen in unserer Nähe, nutzen Gebäude als Nistplätze und profitieren von der hier ständig verfügbaren Nahrung. Schmetterlinge wie der Admiral gedeihen dort, wo Brennnesseln reichlich wachsen. Von winzigen Gartenvögeln bis hin zum imposanten Weißstorch pendeln viele Arten zwischen ihren Kinderstuben in unserer Nähe und den Lebensräumen außerhalb der menschlichen Siedlungen. Andere halten Abstand zu den Menschen und brüten auf offenen Feldern und Weiden wie Feldlerche oder Kiebitz. Auch fernab vom Komfort menschlicher Behausungen gelingt es Wildtieren, ihren Nachwuchs erfolgreich ins Leben zu entlassen. In den kalten, unwirtlichen Klimazonen Nordeuropas legen Vögel wie beispielsweise die Papageitaucher den Zeitpunkt ihrer Brut so, dass ihre Küken während der kurzen Sommer, in denen es reichlich Nahrung gibt, schlüpfen. Säugetiere wie Moschusochse und Polarfuchs hingegen statten ihren Nachwuchs mit dickem Fell und schützendem Familienverbund aus. Die Dokumentation beleuchtet zudem einen besonders wichtigen Faktor für die erfolgreiche Aufzucht der nächsten Generation: die Fähigkeit der Elterntiere, einen geeigneten Ort für diese Aufgabe auszuwählen.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks 19:40

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks: Safran

Essen und Trinken

Seit vielen Jahren führt die Kulinarik-Reihe "Zu Tisch" zu den Wurzeln europäischer Kochtraditionen. Dabei bleibt oft keine Zeit für vertiefende kulturhistorische oder ernährungsphysiologische Exkurse. Die neue Reihe "Zu Tisch mit Lucie" will das ändern. Die Deutschfranzösin Lucie Fischer-Chapalain, gelernte Köchin, schaut sich unser Obst und Gemüse genauer an und liefert unterhaltsam und kurzweilig kulinarisch-wissenschaftlichen Content dazu: Was sind Bergamotten? Schmecken Rosen? Und warum braucht es das Salz in der Suppe? "Zu Tisch mit Lucie" informiert über die kulturhistorische Geschichte einer Region, Anbaumethoden, Ernährungsphysiologie, die chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln.

Die Leopardin 20:15

Die Leopardin

Dokumentation

Sie sind vorsichtig, extrem scheu und von beeindruckender Eleganz: Leoparden bekommt man in der freien Wildbahn meist nur für wenige Sekunden zu Gesicht. Ausgiebiger lassen sie sich höchstens beobachten, wenn sie schlafend auf einem Baum rasten und sich von der nächtlichen Jagd erholen. In der nördlichen Serengeti gelangen erstaunliche Einblicke in das Sozialleben und die Jagdtaktiken dieser Lauerjäger. Eine Leopardin hat begonnen, am helllichten Tag zu jagen. Ihre Heimat entlang des Bachbetts des Olare Orok bietet alles, was eine Mutter braucht, um sich und ihren Nachwuchs zu versorgen: pittoreske Felsen und dichte Vegetation, eine Landschaft, in der die Raubkatze in Sekunden verschwinden kann, um sich an potenzielle Beute heranzuschleichen. Am Bach sind das vor allem Warzenschweine. Wenn die Leopardin ein Ferkel gepackt hat, muss sie sich schnellstmöglich auf einen Baum retten, um den Angriffen der wütenden Warzenschweinmütter zu entkommen, die mit ihren scharfen Hauern gefährlich werden können. Daneben versucht das Weibchen auch, Thomson-Gazellen und Impalas am Buschrand zu fangen - beides keine leichte Aufgabe, vor allem mit einem halbwüchsigen Sohn im Schlepptau. Konkurrenten wie Hyänen und Löwen machen ihr zusätzlich das Leben schwer. Wenn das Weibchen nach eineinhalb Jahren wieder paarungsbereit ist, bedeutet das für ihren Sohn, dass seine Zeit an der Seite der Mutter endet. Der Halbwüchsige wird dann auf sich allein gestellt sein - und muss sich in der Savanne Afrikas behaupten.

Polar Park - Eiskalte Morde 21:45

Polar Park - Eiskalte Morde

Krimiserie

Aurélie Poulidor ist als nächstes Opfer des Serienmörders vorgesehen. Doch auch dieser Fall sorgt für Überraschungen ... Als Rousseau und Louvetot den Täter verfolgen, um ihn zu stellen, wird Louvetot zu Boden gebracht, Rousseau aber bleibt unversehrt. Kommandantin Bellerose ist das sehr suspekt, sie fordert, ab jetzt keine Informationen mehr an Rousseau weiterzugeben. Gegen ihren Befehl bespricht Louvetot jedoch den Fall auch an den folgenden Tagen mit dem Krimiautor. Er ahnt, dass dessen intellektuelle Herangehensweise und Intuition hilfreich sein können. Louvetot hat Glück: Die am Tatort gefundenen DNA-Spuren lassen sich einem polizeibekannten Kriminellen zuordnen. Doch bei einem erneuten Suchspiel nach Hinweisen machen die Ermittler einen grausamen Fund ...

Polar Park - Eiskalte Morde 22:40

Polar Park - Eiskalte Morde

Krimiserie

Aurélie hält Rousseau in ihrem Geheimzimmer gefangen. Ihre Besessenheit wird deutlich, als sie dem Krimiautor ihr Manuskript übergibt. Ursprünglich war es ihr Ziel, ihren geliebten Autor Rousseau zu einem neuen Krimi zu inspirieren. Doch mit der Zeit lief ihr riskantes Spiel aus dem Ruder. Rousseau überlegt fieberhaft, wie er seinen verrückten Fan wohl am besten überlisten kann. Er entscheidet sich, das Spiel mitzuspielen und so zu tun, als arbeiteten sie gemeinsam an seinem neuen Roman ... Während sich Rousseau in Aurélies Gewalt befindet, recherchiert Major Louvetot fieberhaft weiter ...

Polar Park - Eiskalte Morde 23:40

Polar Park - Eiskalte Morde

Krimiserie

Louvetot kann Rousseau noch rechtzeitig retten, doch Lyes und Niki sind weiterhin in Gefahr. Bei der Suche verlassen sie sich auf Rousseaus Intuition und seine Kriminalromane, die der Täter offenbar versucht nachzuahmen. Das inzwischen eingespielte Duo landet schließlich mitten in der Nacht bei dem Schamanen im Polar Park, wo alles begann. Der zurückgezogen im Wald lebende Schamane ist Nikis Vater und stellt Theorien auf, zu denen ihn die Natur inspiriert. Louvetot ist das alles zu übernatürlich, er vertraut lieber den Fakten und will keine Zeit verschwenden, seinen geliebten Lyes zu finden. Rousseau hingegen ist sehr interessiert an dem alten Mann und erfährt überraschende Neuigkeiten ... Währenddessen sind die Serienmörder ins Kloster zurückgekehrt, um ihr letztes Meisterwerk zu vollenden: Leonardo da Vincis "Abendmahl". Niki, Lyes und die Mönche werden als Jesus und seine Jünger inszeniert. Rousseau und Louvetot verfolgen einen Hinweis nach dem anderen, doch keiner bringt sie auf die richtige Spur. Die Zeit eilt ...