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TV Programm für ARTE am 16.01.2026

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Re: 19:40

Re:: Null Promille und Spaß dabei!

Reportage

Wer nüchtern bleibt, kann auch einen Rausch erleben! Davon ist Marius Beyer überzeugt. Auf seinen Ecstatic Dance-Partys tanzen sich die Teilnehmer barfuß in einen Rausch - ganz ohne Alkohol oder andere Drogen. Marius Beyer möchte, dass andere spüren: man kann auch ohne Alkohol loslassen. Beim ekstatischen Tanzen soll jeder die Möglichkeit haben, den eigenen Körper wahrzunehmen und Gemeinschaft zu erleben - immer mit null Promille. Auch Sängerin Joséphine Hurtut lebt inzwischen alkoholfrei. Noch vor zwei Jahren gehörten Drinks mit Freunden oder bei ihrer Arbeit in der Pariser Kulturszene selbstverständlich dazu. Heute fühlt sie sich ohne Alkohol wacher, klarer und mehr im Einklang mit sich selbst. Das Nachtleben in den Pariser Bars und Kabaretts erlebt sie nun nüchtern - und erfährt dabei immer wieder, wie sehr Alkohol in der französischen Kultur verankert ist. In der Ardèche, im Südosten Frankreichs, leitet Delphine Courgey Frankreichs einzigen Campingplatz, auf dem es keinen Tropfen Alkohol gibt. Viele ihrer Gäste kommen seit Jahren hierher und haben eines gemeinsam: den Kampf gegen ihre Alkoholsucht. Delphine selbst hat früher auch getrunken und will heute anderen Mut machen. Sie möchte zeigen, wie erfüllt und frei ein Leben ohne Alkohol sein kann - und wie viel Spaß ein gemeinsamer Sommer auf einem alkoholfreien Campingplatz macht. Die Reportage erzählt die Geschichte dieser drei Menschen - und zeigt, warum der Verzicht auf Alkohol für sie kein Verlust, sondern ein Gewinn ist.

Danach

Dorfkrimi - Die Uhudler Verschwörung 20:15

Dorfkrimi - Die Uhudler Verschwörung

Krimireihe

Inspektor "Schiffi" Sifkovits soll eigentlich einen Hühnerdieb schnappen, doch dann liegt Winzer Alois Fabsits, bekannt für seinen Uhudler, tot in seinem Weinkeller. Ein klassischer Gärgas-Unfall, so sieht es zumindest aus, doch Sifkovits wittert ein Verbrechen. Aber die Anweisung von seinem Chef lautet: Ermittelt wird nicht. Sifkovits - Polizist durch und durch - lässt der Fall allerdings nicht los. Als er sich in der beschaulichen Gemeinde Stinatz umhört, wird schnell klar, dass der Tote alles andere als beliebt war. Noch dazu hatte Fabsits einen Erbstreit mit einem konkurrierenden Winzer am Laufen. Grund genug für einen Mord? Bei seinen Ermittlungen kann der Inspektor wie immer auf die tatkräftige Unterstützung einer Seniorinnengang zählen: Sifkovits' Mutter und ihre Freundinnen - drei Meisterinnen des Dorfgeschwätzes - sind über alles und jeden stets bestens informiert, und ihre Neugier macht auch vor Mordfällen keinen Halt. Mit ihrer Hilfe ist der Hühnerdieb im Nullkommanichts überführt, doch der Fall des toten Winzers gestaltet sich etwas komplizierter. Eine Spur führt Sifkovits und die Seniorinnenclique schließlich bis nach Rumänien, wo er auf ein dunkles Geheimnis der Familie Fabsits stößt ...

Bowie - Der letzte Akt 21:45

Bowie - Der letzte Akt

Dokumentation

Knapp zehn Jahre nach David Bowies Tod zeichnet der britische Filmemacher Jonathan Stiasny in seinem Dokumentarfilm das letzte kreative Kapitel eines der innovativsten Künstler der Musikgeschichte nach. Am 8. Januar 2016 erschien David Bowies letztes Studioalbum "Blackstar". Nur zwei Tage später starb er mit 69 Jahren in New York an seiner Krebserkrankung. "Bowie - Der letzte Akt" untersucht, wie der britische Sänger, Produzent und Schauspieler, der Meister der Verwandlung, seine Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit in ein letztes künstlerisches Statement verwandelte. Die Erzählung beginnt in den Neunzigern, einer turbulenten Zeit für Bowie: Einst als Chamäleon des Pop gefeiert, gerät er in Konflikt mit einer sich wandelnden Musikindustrie. Die Kritiken sind vernichtend und Bowies Stern scheint zu sinken. Er selbst befürchtet, die kreative Kraft vergangener Tage zu verlieren. Doch Bowie erkämpft sich Schritt für Schritt seine Kreativität zurück. Im Jahr 2000 feiert er beim Glastonbury Festival ein grandioses Comeback, das bis heute als eines der besten Konzerte in der langen Geschichte des Festivals gilt. Und während Bowie schwer krank dem Tod ins Auge blickt, löst sein Album "Blackstar" schließlich ein, was er sich für sein letztes Werk noch vorgenommen hat: das beste Album seines Lebens zu schaffen - ein Requiem für sich selbst.

Tribute to David Bowie 23:20

Tribute to David Bowie

Konzert/Musik

"David Bowie ist unsterblich" - dieser Satz geistert seit Jahrzehnten durch die Popkultur. Bereits 1973 beerdigte er mit dem letzten Ziggy-Stardust-Konzert seine eigene Figur, nur um sich wieder neu zu erfinden. 1979 lag er als "Unfallopfer" auf dem Cover von "Lodger", 1983 starb er im Film "Begierde" an der Seite von Catherine Deneuve. Doch Bowie überlebte sich selbst - immer wieder. Zehn Jahre nach seinem tatsächlichen Tod im Jahr 2016 beweisen die französischen Regisseure Thierry Gautier und Sylvain Leduc mit diesem Musikfilm, warum Bowies Einfluss bis heute ungebrochen ist. Es ist keine Retrospektive, sondern eine lebendige Hommage: Internationale Künstlerinnen und Künstler - von Carl Barât und Pete Doherty (The Libertines) über Anna Calvi bis zur libanesischen Sängerin Yasmine Hamdan - interpretieren in dieser Tribute-Show unveröffentlichte Bowie-Songs. Die Aufnahmen entstanden vor allem in London, der Stadt, in der Bowie geboren wurde und mit "Space Oddity" zum Star aufstieg. Jede Version zeigt: Bowies Musik bleibt eine Schule des Experimentierens. Für viele ist er mehr als ein Vorbild, er ist ein "lebenswichtiger Stern". Die Divine Comedy, La Roux oder die französische Chansonnière Jeanne Added beweisen dies eindrucksvoll. Bowies Erbe verbindet Generationen und Genres. Viele haben von Bowie eine Lektion fürs Leben gelernt. Der Musikfilm wird so auch zur Einladung, sein Werk fortzuführen. Denn David Bowie, das zeigt diese Produktion, lebt in jeder Note weiter.

Stalins Erben 00:15

Stalins Erben

Dokumentation

Der Tod Stalins am 5. März 1953 sorgte weltweit für Aufregung. Im kommunistischen Milieu erreichte der Personenkult um den Diktator seinen Höhepunkt: Für die KPdSU, ihre Bruderparteien und Gleichgesinnten war Stalin ein "genialer Führer", der Lenin würdig nachfolgte und das revolutionäre Ideal verkörperte. Mit dem Sieg über die Nazis, aber auch durch Gewalt und Brutalität, hatte Stalin sich Respekt verschafft. "Sieger werden nicht verurteilt. Stalin wurde alles verziehen", schrieb einst der regimekritische Autor Wiktor Nekrassow. Denn Stalin galt als der Held, der den Nationalsozialismus besiegte, die UdSSR zur Supermacht werden ließ und der kommunistischen Idee ihre besondere Strahlkraft verlieh. Dabei gab es ab den 1930er Jahren Berichte über politische Säuberungen, willkürliche Festnahmen und das Gulag-System. 1953 waren zweieinhalb Millionen Russen in Hunderten von Arbeitslagern interniert. Die Gesellschaft wurde streng überwacht, die Kunst unterlag der Zensur und der Doktrin des sozialistischen Realismus - die Angst vor dem Regime war allgegenwärtig. Und doch ließ Stalins Tod das Land nicht aufatmen, im Gegenteil: Er stürzte die Sowjetbevölkerung in eine weitere Krise. Die Trauerzeremonien waren Ausdruck der Macht des ehemaligen Diktators und wurden dem Begräbnis Lenins nachempfunden, der das totalitäre System installiert hatte. Tatsächlich hat Russland bis heute nicht mit Stalin abgeschlossen. Seine Nachfolger in der Staatsführung der UdSSR mussten mit der grausamen Vergangenheit fertig werden. Doch anstatt sich ihr zu stellen, ignorierten sie sie einfach. Die Folge: Bis heute schwebt Stalins Gespenst weiter über dem Schicksal Russlands und dem der ganzen Welt.

Documerica - Bilder eines vergangenen Landes 01:10

Documerica - Bilder eines vergangenen Landes

Dokumentation

Von der Industrie verunstaltete Landschaften, von Müllbergen und Autoschrott verschandelte Natur: "Documerica" zeichnet ein schonungsloses Bild der USA Anfang der 1970er Jahre. Das Fotoprogramm wurde von der Umweltschutzagentur EPA ins Leben gerufen, um die Zerstörung der Umwelt zu dokumentieren. "Documerica" war eine Folge des wachsenden ökologischen Problembewusstseins in der Bevölkerung. US-Präsident Richard Nixon modernisierte und institutionalisierte die Umweltpolitik des Landes und forderte, die USA sollten "Frieden mit der Natur" schließen. Ab 1972 bereisten rund hundert Fotografinnen und Fotografen die Vereinigten Staaten. Ihre Aufnahmen zeigen die damalige Gesellschaft und ihre Lebensumstände als verstörendes Mosaik, denn das Land stieß an die Grenzen des "American Dream" und des permanenten Wachstums auf Kosten der Natur. "Documerica" steht in der Tradition anderer von der US-Bundesebene initiierter Projekte, verfehlte jedoch seine historische Mission. Abertausende von Fotografien gerieten in den nachfolgenden Jahrzehnten in Vergessenheit. Die Dokumentation vermischt persönliche Geschichten mit historischen Ereignissen. Fotografinnen und Fotografen kommentieren die Bilder von damals und fangen die heutigen USA mit der Kamera ein. Die Gegenüberstellung zeigt, dass sich die Umweltproblematik schon in den 1970er Jahren unübersehbar abzeichnete: "Es war alles da, vor unseren Augen", so der Fotograf Arthur Tress, "wir leben immer noch in der Documerica-Welt".

Cry Wolf 02:15

Cry Wolf

Dramaserie

Dänemark: Sozialarbeiter Lars wird an eine Schule bestellt, wo den Lehrkräften das Verhalten eines jungen Mädchens aufgefallen ist. Als er dort ankommt und mit der 14-jährigen Holly spricht, wird schnell klar, dass dies kein ganz normaler Fall für ihn werden wird: Die ängstliche Teenagerin bestätigt seinen Verdacht, dass ihr Gewalt angetan wurde. Ihr Stiefvater Simon soll sie geschlagen haben - Szenen von Gewalt, die sie in einem Aufsatz festgehalten hat. Lars schaltet die Polizei ein und findet heraus, dass Simon schon in der Vergangenheit Probleme mit Gewaltausbrüchen hatte. Es gilt also, keine Zeit zu verlieren. Holly und ihr Bruder Theo müssen unverzüglich in einer Notunterkunft untergebracht werden, um in Sicherheit vor Simon zu sein. Davon ist Lars überzeugt, weshalb er Dorte und Rasmus, die mit dem Jugendamt als Pflegefamilie zusammenarbeiten, darum bittet, die Kinder aufzunehmen. Lars' Kollegen sind allerdings skeptisch. Ist das schnelle Vorgehen wirklich gerechtfertigt? Auch Dea, die Mutter von Holly und Theo, ist erschüttert. Nicht nur, weil ihrem geliebten Mann Gewalt an ihren Kindern vorgeworfen wird, sondern auch, weil ihr die Kinder entzogen werden und kein Kontakt mehr mit ihnen möglich ist.

Die wunderbare Welt der Weine 03:10

Die wunderbare Welt der Weine: Italien: Der toskanische Weinadel

Doku-Reihe

Die Toskana, berühmt für ihre sonnenverwöhnten Landschaften mit Weinbergen und Olivenhainen, zählt seit jeher zu den bedeutendsten Weinregionen Italiens. Im Zentrum liegt das Chianti-Gebiet, das auf eine jahrhundertealte Weinbautradition zurückblickt. Barone und Marchesi pflegen auf ihren Schlössern nicht nur alte Traditionen, sondern versuchen zugleich, sich neu zu erfinden. Baron Francesco Ricasoli etwa leitet ein 1.200 Hektar großes, renommiertes Landgut mit Olivenhainen und Weinbergen im Chianti-Classico-Gebiet. Die großen Weingüter der Region entwickeln neue, innovative Weine - und stellen neben der Großproduktion weiterhin den kleinen, aber feinen Vin Santo her. Dieser wurde bereits vor Jahrhunderten produziert und diente lange als Messwein. Über viele Jahre wurde der Chianti Classico hauptsächlich als einfacher Tischwein konsumiert. Doch seit rund 30 Jahren gibt es erhebliche Bestrebungen, seine Qualität zu steigern. Als uralte Kulturlandschaft hat das Chianti-Gebiet Weine hervorgebracht, die Bestand haben. Adelsfamilien haben sich hinterfragt und neue Wege eingeschlagen - ohne die Traditionen zu vernachlässigen. Dass der Chianti heute der weltweit bekannteste italienische Wein ist, zeigt die Fähigkeit der Region, sich immer wieder neu zu erfinden.

Mit offenen Karten 03:40

Mit offenen Karten: Städte angesichts von Hitzewellen

Infomagazin

Bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts ist mit einer Verdreifachung der Zahl jener Städte zu rechnen, die drei Monate in Folge Temperaturen über 35 Grad erleben werden. Rund 1,6 Milliarden Menschen wären von solchen extremen Wetterphänomenen betroffen. Die möglichen Folgen sind gravierend: Atemwegserkrankungen, mehr Hitzetote und wachsende soziale Ungleichheiten. Angesichts dieser Dringlichkeit beginnen die Städte zu handeln und setzen auf neue Ideen. Begrünte Straßen und Gebäude, gemeinschaftliche Pflanzaktionen, städtische Kältenetze, reflektierende Dachbeschichtungen und öffentliche "Klimarefugien": Weltweit entstehen kreative Konzepte, um das Leben in den Städten erträglicher zu machen. Von Medellín über Lyon bis nach Freetown und Singapur zeigen zahlreiche Beispiele, dass es Wege gibt, Metropolen vor dem Hitzekollaps zu bewahren.

Bilder allein zuhaus 03:50

Bilder allein zuhaus: Street Life, Harlem - William H.Johnson - Tag oder Swag

Malerei

Ein Liebespaar trifft sich auf den Straßen von Harlem, New York. Beide haben sich für ihr Rendezvous schick gemacht. Zudem hat sich der Mann zur Feier des Tages etwas ganz Besonderes ausgedacht. Seine Freundin ist voller Vorfreude. Als sie die Überraschung erblickt, ändert sich ihre Stimmung jedoch schlagartig ...

28 Minuten 03:55

28 Minuten: Evangelikale Kirchen / Streik der niedergelassenen Ärzte in Frankreich

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

Alte Schachteln aus Belgien 04:45

Alte Schachteln aus Belgien: Bauchgefühl

Comedyserie

Die siebte Staffel kommt diesmal aus Belgien. In dieser Folge: Weil er sich gerne krankschreiben lassen möchte, geht ein Mann zum Arzt. Es geht ihm gut, doch er hat kleine Schwierigkeiten mit seinem Gedächtnis. Sein Geburtsjahr will ihm einfach nicht mehr einfallen! Aber sein Arzt kann helfen ...