22:20
Sarah und Kommissar Lebeau folgen der Spur von Rigoberta Flores über Mexiko bis nach Guatemala. Dort spüren sie deren Enkelin Lucia auf, die ihnen eine Datei von ihrer Großmutter übergibt - doch auf den ersten Blick sind darin keine Details zu erkennen. Wen wollte Rigoberta damit belasten? Sarah und Lebeau müssen etwas übersehen haben. Währenddessen versuchen sowohl Minexore als auch die Umweltaktivisten, Politiker auf ihre Seite zu ziehen. Minexore will die standardmäßige Umweltuntersuchung in der neuen Mine verhindern; die Aktivisten wollen sicherstellen, dass sie stattfindet. Auch Jared setzt Sarah unter Druck. Bei ihrer Rückkehr nach Kanada fängt er sie am Flughafen ab und stellt ihr ein Ultimatum. Sarah muss sich entscheiden, wie viel sie auch privat opfern möchte, um für ihre Prinzipien einzustehen. Noch mehr dunkle Wolken ziehen auf: Die Aktivistengruppe wurde unterwandert und Minexore bekommt nicht nur Wind davon, in welchem Team ihre Anwältin tatsächlich spielt, sondern auch, was sie vorhat und wo sie sich versteckt ...
23:00
Sarah und die Umweltaktivisten planen bei der Einweihung der Bascan-Mine von Minexore einen großen Coup - doch ein Maulwurf in der Gruppe sabotiert den Plan. Alles geht schief, die Ereignisse überschlagen sich und es gibt weitere Tote. Die Aktivisten Krista und Maikan werden verhaftet und angeklagt. Während sich Minexore nach den Geschehnissen als Opfer geriert, werden die Mitglieder der Gruppe als Terroristen abgestempelt. Sarah, die fliehen konnte, muss nun alles daransetzen, die notwendigen Beweise gegen Minexore zu finden, um sich und ihre Freunde zu entlasten. Gemeinsam mit Jared und Lebeau verfolgt sie alle verfügbaren Spuren. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn währenddessen gibt Minexore sich größte Mühe, alle Spuren und Mitwisser loszuwerden ...
23:40
1974 wurden die US-amerikanischen Nachrichten vom Ende des Vietnamkriegs und vom Rücktritt Präsident Nixons nach der Watergate-Affäre dominiert. Doch zugleich versetzte das rätselhafte Verschwinden mehrerer junger Frauen den Nordwesten des Landes in Angst und Schrecken. 1976 wurde ein 30-jähriger Mann verhaftet: Ted Bundy, einer der brutalsten Mörder der Kriminalgeschichte. Der Fall Bundy legte den Grundstein zur sogenannten True-Crime-Literatur: Seit Beginn der 1980er Jahre gehören Sensationsberichte von wahren Kriminalfällen zum Standard des amerikanischen Fernsehens. Bundy avancierte neben anderen Serienmördern wie Jeffrey Dahmer und Ed Kemper zum Superstar der Popkultur. Die Dokumentation rollt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive wieder auf. Den Aufhänger bildet ein Buch, das 1980 erschien: In "The Stranger Beside Me" schildert die Kriminalreporterin Ann Rule den Fall Ted Bundy aus ihrer Sicht. Rule war mit Ted Bundy vor dessen Verhaftung befreundet gewesen und erzählt, was mit ihr passierte, als sie begriff, dass dieser Freund ein Mörder war. Chronologisch werden die drei großen Phasen der Beziehung zwischen Ann Rule und Ted Bundy erzählt. Der Film kehrt an die Orte des Geschehens im Bundesstaat Washington zurück und lässt Kenner des Falls sowie Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter Rules Tochter Leslie. Archivmaterial, Auszüge aus Rules Buch und aus einem wenige Jahre vor ihrem Tod geführten Interview zeigen die Wandlung einer Frau, die in ihrem Selbstverständnis als Mutter und Reporterin zutiefst erschüttert wurde, sich aber letztendlich als erfolgreiche Romanautorin positionieren konnte und zeitlebens von Tötungsverbrechen und Frauenmorden besessen blieb.
00:40
(1): Pippa und Leo, Kurzfilm von Abeille Tard, Kanada 2025 (2): L'étrange humeur adolescente, Kurzfilm von Frank Ternier, Frankreich 2024 (3): Ich habe eine Raupe verschluckt, Kurzfilm von Basile Khatir, Frankreich 2024 (4): Short Cuts, Animation von Clémence Taveau zu "Twelve Monkeys"
01:35
Der junge Daniel träumt davon, sich zu Weihnachten einen dicken Mantel zu kaufen, unter dem er seine ärmliche Kleidung verbergen kann. Er erklärt sich bereit, für einen Fotografen in den Straßen von Narbonne als Weihnachtsmann zu posieren. Unter seinem weißen Bart unkenntlich gemacht, spricht er Passanten - und vor allem Passantinnen - an und bietet ihnen an, sich für ein Foto an ihn zu schmiegen.
02:25
Jeder Mensch kann seine Heimat verlieren. Zu jeder Zeit und überall auf der Welt. Jeder kann vertrieben werden und gezwungen sein, in einem fremden Land Zuflucht zu suchen. Für Millionen von Menschen ist das die einzige Möglichkeit, zu überleben. Vor mehr als 80 Jahren waren es Hunderttausende, die sich unter Lebensgefahr aus Deutschland retten mussten. Der deutsche Dichter und Theatermacher Bertolt Brecht war einer von ihnen. Er floh vor Adolf Hitler und den Nationalsozialisten durch zahlreiche Länder. Was folgte, war das abrupte Ende einer vielversprechenden Karriere - und eine ständige Konfrontation mit fremden Sprachen und Ländern, in denen der staatenlose Flüchtling nicht willkommen war. Die besondere Daseinsform des Exils und seine persönlichen Gedanken beschreibt Brecht auf seine unvergleichlich humorvolle Weise in den "Flüchtlingsgesprächen" - einem autobiografischen Schlüsselwerk in Dialogform, das er im Winter 1940/41 in Helsinki begann, in der wohl tiefsten Krise seines Exils. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich bereits seit acht Jahren auf der Flucht - und es sollten noch sieben weitere folgen. Die Reise führte ihn von Frankreich über Dänemark, Schweden und Finnland, durch die Sowjetunion bis in die USA. Entlang dieser Stationen fragen namhafte Theatermacherinnen und -macher sowie Autorinnen und Autoren - darunter Can Dündar, Jürgen Kuttner, Shermin Langhoff, Éric Ruf und Katharina Thalbach -, inwiefern Brecht das Erleben von Fremdheit und Exil auch künstlerisch für sich nutzbar machte. Die Dokumentation ist eine bewegende Zeitreise, die direkt in unsere Gegenwart führt.
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Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.
03:40
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.