20:15
Burma, 1943: Britische Kriegsgefangene treffen in einem japanischen Lager ein und erhalten den Befehl, eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke über den Kwai zu errichten. Lagerkommandant Colonel Saito verlangt, dass auch die Offiziere körperlich mitarbeiten. Doch Oberst Nicholson verweist auf die Genfer Konvention und widersetzt sich den Anordnungen - selbst um den Preis schwerer Misshandlungen. Als Saito schließlich nachgibt, übernimmt Nicholson die Leitung des Brückenbaus. Was zunächst als Zeichen militärischer Disziplin gedacht ist, entwickelt sich zunehmend zu einem persönlichen Prestigeprojekt. Währenddessen entkommt der amerikanische Soldat Shears dem Lager und wird von den Alliierten für ein gefährliches Sabotagekommando rekrutiert. Ihr Auftrag: die Brücke vor ihrer Fertigstellung zerstören. David Lean verbindet Kriegskino mit einem vielschichtigen Drama über Pflichtbewusstsein, Stolz und die moralischen Grenzen militärischer Loyalität. David Leans "Die Brücke am Kwai", basierend auf Pierre Boulles Roman, gewann 1958 sieben Oscars, darunter für den besten Film, die beste Regie und den besten Hauptdarsteller Alec Guinness. Gedreht wurde überwiegend in Sri Lanka, wo eigens eine rund 130 Meter lange Brücke errichtet wurde. Heute gilt "Die Brücke am Kwai" als Meilenstein des Kriegsfilms, weil er spektakuläre Inszenierung mit einer kritischen Auseinandersetzung über Gehorsam, Ehre und die Absurdität des Krieges verbindet.
22:50
Das "Weltfestival des Zirkus von Morgen" wurde 1977 von Isabelle und Dominique Mauclair gegründet. Unter der Leitung von Alain M. Pacherie, dem Direktor des Cirque Phénix, bringt es jedes Jahr Dutzende von jungen Akrobaten, Seiltänzern, Clowns, Jongleuren und Trapezkünstlern aus der ganzen Welt zu einem internationalen Wettbewerb in Paris zusammen. Aus Äthiopien, China, Dänemark, Indien, Kanada, Tadschikistan, der Ukraine, den USA, aber natürlich auch aus Deutschland, Frankreich und Italien reisen die jungen Frauen und Männer in die französische Hauptstadt, um vor einer hochkarätigen internationalen Jury ihr Können zu zeigen und um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu kämpfen. Selten war Zirkuskunst so lebendig und kreativ. In diesem Jahr wird das "Weltfestival des Zirkus von Morgen" zum 43. Mal veranstaltet. Die Teilnahme an dieser atemberaubenden Show kann für die jungen Talente zum Wendepunkt ihrer Karriere werden. Das Best-of zeigt die sieben Medaillengewinner und eine Auswahl von sechs weiteren Nummern. Medaillengewinner des "Weltfestivals des Zirkus von Morgen" 2024: - Zwei Bronzemedaillen: Anton Manaharov (Handstand, Ukraine) The Ginger Rope (Vertikalseil, USA) - Zwei Silbermedaillen: Pal's Compagnie (Schleuderbrett, Ungarn) Mukhamadi Sharifzoda (Handstand, Tadschikistan) - Zwei Goldmedaillen: Nationale Akrobatentruppe von China (Jonglage, China) "Eisenbahntruppe" - Xiangiu Yan (Diabolo, China) Großer Preis: Marica Marinoni (Cyr Wheel, Italien) Die sechs anderen Nummern von diesem Best-of im Überblick: - Trio Inshi, Sonderpreis (Jonglage, Ukraine) - The Revel Pucks, Sonderpreis (Riesen Rola-Rola, UK) - Matéo & Aélia, Sonderpreis (Diabolo, Frankreich) - Cie Les Objets Volants - Just Passing, Preis des Zirkusklubs (Jonglage, Frankreich) - Trickatrap (Trapez, Kanada-Quebec) - Und: die Ehrengäste der 43. Ausgabe: Les Expirés (Antonin Wicky und Jérémy Vitupier, Clownerie, Kanada-Quebec), Bronzemedaille des 37. Festivals