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TV Programm für ARTE am 19.01.2026

Alte Schachteln aus Belgien 04:30

Alte Schachteln aus Belgien: Der Adler und der Frosch

Comedyserie

Da ist ein Frosch, der an einem Teich sitzt. Ein kleiner, normaler, grüner Frosch. Ein Adler kreist über ihm in der Luft. Der Frosch spürt, dass er ihn fressen will. Nach einigen wilden Flugmanövern kommt es zu einer Flugtaufe der besonderen Art ...

Borromini, Genie des römischen Barock 05:00

Borromini, Genie des römischen Barock

Architektur

Rom ist die Wiege des Barock und Francesco Borromini einer der herausragendsten Wegbereiter dieser Kunstform der Gegenreformation, die in ihrer prachtvollen Üppigkeit von Italien aus ganz Europa beeinflusste. Borrominis meisterhafte Kirchen und Paläste prägen bis heute die Silhouette der Ewigen Stadt: die Kirchen Sant'Ivo alla Sapienza, San Carlo alle Quattro Fontane, Sant'Agnese in Agone an der Piazza Navona, San Giovanni in Laterano - eine der fünf Papstbasiliken Roms -, der Palazzo Barberini, der Palazzo Spada, um nur die wichtigsten zu nennen. Entlang dieser architektonischen Meisterwerke, mit denen Borromini das Stadtbild Roms im 17. Jahrhundert revolutionierte, veranschaulicht die Dokumentation nicht nur die architektonischen Neuerungen und Wagnisse dieser Baukunst, sondern erzählt auch von der alles determinierenden künstlerischen Rivalität zwischen Borromini und seinem ebenfalls genialen Widersacher Gian Lorenzo Bernini. Beide arbeiteten zunächst in der Dombauhütte des Petersdoms, wo sie gemeinsam den 29 Meter hohen Baldachin aus Bronze über dem Petrusgrab errichteten. Später wurden sie im Kampf um Bauaufträge zu erbitterten Konkurrenten bis hin zu nächtlichen Sabotageakten an der gegnerischen Baustelle und rufschädigenden Gerüchten. Denn beide Ausnahmekünstler waren bei aller Genialität abhängig von der Gunst des jeweiligen Papstes. Hier hatte der quasi in das beziehungsreiche Künstlerdasein Roms hineingeborene Bernini einen klaren Vorteil gegenüber dem Lombarden Borromini, doch durch seinen ungewöhnlichen Stil und seine "bewegte Architektur" erlangte Borromini bald einige prestigeträchtige Aufträge, vor allem unter dem Pontifikat von Papst Innozenz X. zwischen 1644 und 1655. Welcher der beiden ungleichen Stars des römischen Barock aus architektonischer Sicht schließlich den Wettkampf für sich entscheiden konnte, sei dahingestellt. Doch einen Gewinner gibt es: Das Stadtbild Roms profitiert bis heute enorm von dem Ehrgeiz der beiden Künstler, den jeweils anderen zu übertreffen.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Hamburg, die Stadt der Schwäne

Reportage

Bereits seit 1674 existiert in Hamburg eine behördliche Planstelle zum Schutz der Schwäne der Stadt - die des Schwanenvaters. Damit ist sie eine der ältesten Tierschutzbehörden Europas. Olaf Nieß hat das Amt 1996 von seinem Vater Harald übernommen und ist seitdem mit der Hege und dem Schutz der Tiere beschäftigt. Das Verhältnis der Hamburger zu ihren wilden Stadtschwänen ist innig - werden sie im November eingefangen, gilt das in Hansestadt als offizieller Winterbeginn. Auch der Anfang des Frühjahrs wird erst durch die Rückkehr der grazilen Vögel eingeläutet. "GEO Reportage" hat Olaf Nieß und seine Zöglinge ein Jahr lang begleitet. Seit seiner Kindheit ist der Schwanenvater mit der Rettung von Schwänen und anderen Wildtieren beschäftigt. "Die Legende sagt, solange stolze Schwäne auf der Alster ihre Runden ziehen, ist Hamburg eine freie und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt. Ich werde alles dafür tun, dass das so bleibt", so Nieß. Es gilt einen Bestand von 150 Tieren aufrechtzuerhalten - so will es die jahrhundertealte Gesetzgebung. Keine leichte Aufgabe, denn wo wilde Tiere den Menschen einer Millionenmetropole so nahekommen, passieren Unfälle, müssen Tiere aus misslichen Lagen befreit, verwaiste Küken aufgezogen und verletzte oder misshandelte Tiere versorgt werden. Nicht zuletzt ist das jährliche Einfangen jedes einzelnen Schwanes im November ein einzigartiges Spektakel - und mittlerweile weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt.

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks 06:50

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks: Aus dem Meer: Algen

Essen und Trinken

Ob als Superfood, in Kosmetik oder als Biokunststoff - Algen sind vielseitig einsetzbar. Sie enthalten wertvolle Proteine, Mineralien und Vitamine, was sie zu einer gesunden Ergänzung unserer Ernährung macht. In der Medizin wird das Potenzial von Algen als Quelle für neue Wirkstoffe erforscht. Und auch in Sachen Nachhaltigkeit punkten die aquatischen Pflanzen: Sie binden CO2 und können zu umweltfreundlichen Verpackungen verarbeitet werden. Die Deutsch-Französin Lucie besucht in der Bretagne eine Algenfarm. Hier wird gezeigt, wie die nährstoffreichen Meerespflanzen kultiviert und geerntet werden. Im irischen Connemara sammelt John O'Halloran mit seiner Tochter Algen, um daraus Desserts zu machen. Lucie zeigt, wie man Algenchips zubereitet. Mit dem Farbstoff der Spirulina-Algen stellt sie blaue Nudeln her.

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Lluís Domènech i Montaners Katalonien / Nord-Pas-de-Calais / Tokio

Magazin

(1): Lluís Domènech i Montaner, Meister des katalanischen Modernismus (2): Nord-Pas-de-Calais: Vom Schicksal der polnischen Gastarbeiter (3): Jamaika: Sanas frischer Bratfisch (4): Tokio: Der Spion, der aus der Kälte kam

Stadt Land Kunst Spezial 08:05

Stadt Land Kunst Spezial: Äthiopien

Magazin

(1): Bewketu Seyoums poetisches Addis-Abeba (2): In Äthiopien: Heiliger Honig (3): Äthiopien: Messerets vegetarisches Festmahl (4): Äthiopien, eine der ersten Fälschungen der Menschheitsgeschichte

Öl. Macht. Geschichte 08:55

Öl. Macht. Geschichte: Aufstieg und Fall

Geschichte

Mitte des 19. Jahrhunderts erhellten zum ersten Mal ölbetriebene Petroleumlampen die Wohnzimmer. 50 Jahre später verhalf Benzin dem Auto zu einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte. Im 21. Jahrhundert erweiterte sich die Stoffpalette des petromodernen Way of Life immer rasanter: Reinigungsmittel, Pharmaka, Kosmetik, Plastikspielzeug - keine Kreditkarte ohne Plastik und auch die Computerwelt ist eine Öl-Welt. Tastaturen und Monitore, Smartphone- und Tablet-Gehäuse - alles basiert auf dem Rohstoff. Deshalb war und ist der Ölpreis die wichtigste Zahl der Erde. Andreas Sawall zeichnet in zwei Teilen den weltweiten Siegeszug des Erdöls nach: von den Anfängen seiner industriellen Ausbeutung in den USA zum wichtigsten Schmierstoff internationaler Beziehungen und Auslöser globaler Krisen. Anhand zahlreicher Fundstücke aus internationalen Archiven und mittels Interviews wie mit dem Physiker Harald Lesch, dem italienischen Historiker Giuliano Garavini, dem Schweizer Buchautor und Journalisten Daniel Ammann und anderen entsteht ein vielschichtiges Porträt eines Rohstoffs, der über viele Jahrzehnte - und bis heute unverändert - unseren Alltag prägt. Die aufwendige Recherche bilanziert, wie das schwarze Gold schon vor mehr als 100 Jahren Begehrlichkeiten weckte. Das Spannende: Öl macht nicht nur Geschäftsleute, sondern auch demokratisch gewählte Regierungen moralisch äußerst flexibel.

Öl. Macht. Geschichte 09:50

Öl. Macht. Geschichte: Gier und Verderben

Geschichte

Die Ölkrise 1973 war rückblickend eine vertane Chance. Die Forschung stand in den Startlöchern, um Technologien für den Einsatz erneuerbarer Energien zu entwickeln. Stattdessen hat bis heute kein politischer oder wirtschaftlicher Konflikt und kein Krieg die Abhängigkeit vom Öl verändert. Im Gegenteil, der petromoderne Way of Life hat unser Leben voll im Griff: Egal ob Reinigungsmittel, Pharmaka, Kreditkarte oder Smartphone - alles basiert auf dem Rohstoff. Eine Abkehr vom Öl scheint unvorstellbar. Öl ist noch immer in großen Mengen verfügbar und billig. Vorbei die Annahme, die USA würden ewig auf den Nahen Osten angewiesen sein. Die hochumstrittene Fracking-Technologie ließ die USA zum weltgrößten Ölproduzenten aufsteigen. Auch Russland möchte weiterhin aus seinen Bodenschätzen den größtmöglichen Profit schlagen. Die Karten im Öl-Poker werden gerade wieder neu gemischt. Doch die wichtigste Frage der Zukunft ist die gleiche, die man sich schon 1973 gestellt hat: Schafft die Menschheit es, sich aus der Abhängigkeit des schwarzen Goldes zu befreien? Anekdotenreich und vielschichtig zeichnet Andreas Sawall den Aufstieg des klebrigen Rohstoffs zum globalen Schmierstoff nach - mittels Archivaufnahmen und zahlreicher Interviews wie mit Harald Lesch oder Daniel Ammann, dem Autor des Buches "King of Oil".

360° Reportage 10:45

360° Reportage: Der Meister des Zen-Gartens

Reportage

Masuno Sensei ist Gartenarchitekt und Zen-Priester im Kenkoji Tempel in Yokohama. Die von ihm geschaffenen Gärten sind untrennbar mit seiner Lehre verbunden: "In der Zen-Lehre glauben wir, dass alles, zum Beispiel ein Stein, ein Baum oder sogar die Gartenerde, die sogenannte Buddha-Natur in sich trägt - das heißt, die potenzielle Fähigkeit besitzt, zu Buddha zu werden. Unsere Arbeit besteht darin, alles zu Buddha werden zu lassen." Was die Lehre besagt, ist für unsere moderne, westliche Welt voller Alltagsstress und Probleme oft schwer nachvollziehbar. Bei der Sitzmeditation des Zen-Buddhismus, dem sogenannten Zazen, soll ein Zustand der Leere erreicht werden - kein Zurückblicken, kein Vorausschauen, nur die Konzentration auf den Moment. Dies wird mit größtmöglicher Präzision ausgeführt. Wie geht das? Und was bedeutet das für die Zen-Gärten Japans? Neben seinen Aufgaben als Zen-Priester betreibt Masuno Sensei im Vorderhaus seines Tempels seine weltweit bekannte Firma für Gartendesign. In seinem Team ist auch die 30-jährige Feiquang Tong aus China. Sie verehrt Masuno Sensei und will von ihm die Geheimnisse seiner Gartenkunst erlernen. Besonders am Herzen liegen dem Zen-Priester die Steine, die so wesentlich für die Zen-Gärten sind: "Du musst erst das Herz des Steins ergründen und herausfinden, wie die Steine platziert werden möchten. Du musst lernen, die Stimme des Steins zu hören." Der Zuschauer folgt Masuno Sensei und Feiquang sowie dem bekannten Zen-Meister Fujita Issho auf den Spuren des Zen-Buddhismus und dessen Widerspiegelung sowohl in der Gartenkunst als auch im alltäglichen Leben.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Anjou: Gouline

Essen und Trinken

(1): Die Hackfleischpastete aus dem Anjou: La Gouline (2): Ein Biss'chen Heimat: Maïté, aus dem Anjou nach Texas (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Ferdinand Hodlers Schweiz / Irland / Atlantik

Magazin

(1): Ferdinand Hodler malt die Schweiz (2): Irland: Von Mooren und Mumien (3): Argentinien: Lilianas Nougattorte (4): Atlantik: Mit dem Segelboot um die Welt

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Ahmet Altans Istanbul / England / Galicien

Magazin

(1): Istanbul, die Prächtige in den Werken von Ahmet Altan (2): England: Ein Spiel namens Lawn Bowls (3): Albanien: Mimozas Fleischklößchensuppe (4): Galicien: Ein untergegangener Schatz

Conti - Meine zwei Gesichter 14:00

Conti - Meine zwei Gesichter

Krimireihe

Die einstige Hamburger Staranwältin Anna Conti hat eine Zeit persönlicher Krisen und schmerzvoller Selbstreflexion hinter sich. Nachdem das Video einer Drogenparty veröffentlicht und Contis Liebesaffäre bekannt wurde, ist sie vor der Schmutzkampagne der Medien bei ihrer italienischen Mutter untergetaucht; ihr Mann möchte die Scheidung. Als Conti von dem Wirbel um die bekannte Musikerin Elisabeth "Liz" Jordan Wind bekommt, erwachen jedoch ihr schlummernder Kampfgeist und ihr Sinn für Gerechtigkeit. Liz wird vorgeworfen, ihr Baby Zara in der Badewanne ertränkt zu haben, da es ihrer künstlerischen Entfaltung im Weg gestanden habe. Conti entschließt sich, die junge Mutter zu verteidigen, und sieht sich dabei mit ihrer einstigen Referendarin Henry Mahn konfrontiert. Für Mahn ist es der erste eigene Fall, sie will als Staatsanwältin keinen Fehler machen. Für Conti steht jedoch Mahns erster Fehler bereits fest: Zu Unrecht wurde Liz Jordan vorschnell in Handschellen abgeführt und in U-Haft genommen. Als Folge wird der Fall von der Presse und auf Social Media ausgeschlachtet und die Beschuldigte schonungslos vorverurteilt - eine Erfahrung, die Conti unfreiwillig mit der jungen Frau teilt. Kurz bevor der Haftrichter Liz' Freilassung gewährt, gibt diese plötzlich ein Geständnis ab und lässt Conti in einer scheinbar aussichtslosen Position zurück. Doch die erfahrene Anwältin vermutet ein Geheimnis hinter Liz' Aussage. Können Mahn und Conti beide ihre jeweilige Auffassung von Gerechtigkeit zugunsten der Wahrheit überwinden?

Die wunderbare Welt der Weine 15:35

Die wunderbare Welt der Weine: Indien: Die Trauben der Moderne

Doku-Reihe

Im eigenen Land produzierter Wein könnte künftig bei über einer Milliarde Inder auf den Tisch kommen - vielleicht sogar bei Weinliebhabern auf der ganzen Welt. Die Dokumentation stellt einige dieser visionären Weinbauern vor. Rajeev Samant gehört zu den Vorreitern der indischen Weinkultur. Er hat den Weinbau nach Indien gebracht und legte die ersten Weinberge des Landes an. Mit seinem Gut Sula Vineyards, das wie ein Themenpark rund um Wein und Lifestyle gestaltet ist, erreichte er in weniger als 20 Jahren das Produktionsniveau der weltweit größten Weinbauern. Auf den Spuren von Pionieren wie Samant investiert der Franko-Inder Ravi Viswanathan bedeutende Summen in das Weinunternehmen Grover Zampa. Er möchte mit seinen Weinen zur internationalen Spitzenklasse vordringen. Bei einem Besuch während der Weinlese spricht er über seine Ziele für sein neues Gut und darüber hinaus. In Mumbai, der wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt des Landes, hat sich Sonal Holland ganz dem Wein verschrieben. Die Weinkennerin, die als Einzige in Indien den Titel "Master of Wine" trägt, will den Frauen ihres Landes den Genuss edler Tropfen nahebringen. Denn für sie steht fest: Die neue Weinkultur unterstützt das Streben der jungen Inderinnen nach Erfolg und Emanzipation. Der Wein ist zum Symbol einer Gesellschaft geworden, die sich verändert und weiterentwickelt.

Afrika von oben 16:05

Afrika von oben: Südafrika

Landschaftsbild

Eine erstaunliche Reise führt aus der Luft über das südlichste Land des Kontinents: Südafrika. Zu entdecken sind spektakuläre Küsten, wo es im Meer von Leben nur so wimmelt, und pulsierende Städte voller Leben. Südafrika vereint unterschiedlichste Naturräume: die riesige Kalahari-Wüste im Norden und die langgezogenen Bergketten, die das Land umschließen. Am Westkap hebt Naturschutzfotograf Jean Tresfon mit dem Tragschrauber ab, auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Dieses Paradies für Meeresbewohner ist ein Hotspot der Biodiversität. Unzählige Fischarten, Haie und Wale sind zu allen Jahreszeiten anzutreffen. Zu Wasser setzt ein Team von Wissenschaftlern alles daran, die Buckelwale, die hier vorüberziehen, zu schützen. Biologe Simon Elwen und sein Team erforschen das Verhalten der sanften Riesen, um Kollisionen mit Schiffen zu vermeiden. Gewaltige Ausmaße hat der Zug, der Erze von der Sishen-Mine über 861 Kilometer bis in die Saldanha Bay transportiert. Unweit von Kapstadt erstrecken sich Seetangwälder im Meer, die zu den produktivsten Ökosystemen der Erde zählen. Apnoetaucher Shamir lädt junge Südafrikaner ein, die einzigartige Welt der Großalgen zu erleben. Und in der Township Masiphumelele bringt Vuyo den Kindern das Skateboardfahren bei und gibt ihnen Beschäftigung. Waghalsige Bungee-Springer springen von Afrikas höchster Brücke. Und im Nordosten des Landes liegt eines der berühmtesten Wildtierreservate der Welt: Im Kruger-Nationalpark kämpfen Wildhüter für das Überleben der Nashörner. Damit auch zukünftige Generationen durch den Busch streifen können.

Sundarbans, im Reich der Königstiger 16:55

Sundarbans, im Reich der Königstiger

Tiere

In den Sundarbans befinden sich die größten Mangrovenwälder der Erde. In diesen abgelegenen Sumpfgebieten versorgen sich Honigsammler und Fischer aus den umliegenden Dörfern seit Urzeiten mit überlebenswichtigen Ressourcen. Unter Lebensgefahr - denn in den Sundarbans lebt auch der Bengal-Tiger, eine der größten Raubkatze der Welt. Immer wieder kommt es zu tödlichen Zusammentreffen zwischen Raubtier und Mensch. Sonamoni, Kushalya und Buli sind drei Frauen, deren Männer nicht aus den Sundarbans zurückgekehrt sind. Die "Tigerwitwen" wurden aus ihrer Gemeinschaft verstoßen, weil die abergläubischen Dorfbewohner fürchteten, sie würden Unglück bringen. Sonamoni, die älteste von ihnen, hatte lange unter der Ächtung zu leiden, bis sie einen zweiten Ehemann fand. Doch auch er ließ sein Leben in den Klauen des Tigers. Zum Glück für einige der jüngeren Witwen verliert sich der Aberglaube allmählich. Buli, die mit 27 Jahren ihren Mann verlor, erhielt Unterstützung von Nachbarn und Verwandten. Die junge Kushalya, die nach dem Tod ihres Mannes völlig mittellos war, musste notgedrungen selbst in den Mangroven fischen gehen und sich der Gefahr eines Tigerangriffs aussetzen. Der Zoologe Aziz begibt sich regelmäßig in die Mangrovenwälder und bemüht sich darum, Tierschutz und Sicherheit der Bewohner miteinander zu vereinbaren. Um den vom Aussterben bedrohten Bengal-Tiger zu schützen, führt er Zählungen durch und setzt sich für den Erhalt eines der letzten natürlichen Lebensräume der Großkatze ein.

Die Leoparden-Dynastie 17:50

Die Leoparden-Dynastie: Aufstieg eines Prinzen

Tiere

Im Waldgebiet Jhalana, am Rande von Jaipur, lebt das königliche Erbe der Rajputen weiter. Seit nunmehr sechs Jahren herrscht der mächtige Leopardenkönig Bahadur über das Gebiet. Als die Gefährtin des Königs verschwindet, bleibt Bahadurs zweijähriger Sohn allein im Wald zurück. Der bislang von seiner Mutter umsorgte Prinz Rana muss nun ums Überleben kämpfen und bedient sich dazu heimlich an der Beute seines Vaters. Mit der Zeit wächst er zu einem stattlichen jungen Leoparden heran. Eigentlich hätte Rana sich anderswo sein eigenes Revier sichern müssen, aber er bleibt, um das Königreich seines Vaters einzufordern. Indessen wittert Flora, eine ehrgeizige junge Leopardin, ihre Chance auf den Thron. Sie verführt zunächst den alternden Bahadur, fasst jedoch bald Rana als neuen Gefährten ins Auge. Die Verbindung zwischen Rana und Flora ist einzigartig. Monatelang verteidigen sie Seite an Seite ihr Revier und bekommen auch bald drei Junge. Rana wird immer stärker und tötet schließlich eine stattliche Nilgauantilope, doppelt so groß wie er selbst - ein bedrohliches Signal für den noch herrschenden Bahadur. Der König weiß um die zunehmenden Unruhen in seinem Reich, wird sich aber nicht ohne Weiteres geschlagen geben. Er tötet zwei der Jungen von Rana und Flora. Es kommt zum Kampf, bei dem Flora verletzt mit ihrem verbliebenen Jungen in den Wald flieht. Nun ist es an der Zeit für Rana, seinem Vater die Stirn zu bieten. Er weiß, dass er dem König die Macht nur in einem blutigen Kampf entreißen kann. Bald wird das Leben im Königreich für niemanden mehr so sein, wie es bisher war ...

Die Löwinnen-Dynastie 18:35

Die Löwinnen-Dynastie: Schicksalsjahre

Tiere

In der afrikanischen Savanne haben die Löwen das Sagen und gehen im Rudel auf die Jagd nach großer Beute. Im indischen Bundesstaat Gujarat hingegen sieht der Überlebenskampf dieser majestätischen Raubtiere ganz anders aus. Asiatische Löwen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten ist ihr Lebensraum durch dichte Wälder, bewirtschaftete Felder und bewohnte Dörfer stark eingeschränkt. Inmitten dieser Herausforderungen begleitet die Dokumentation eine Löwenmutter, die ihr erstes Junges großzieht. Ständig muss die Löwin Mut und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, denn Gefahr lauert überall. So muss sie ihr Junges vor umherstreifenden Leoparden und paarungswilligen Löwen verstecken. Männchen sind unerwünschte Gäste in den Rudeln - hier geben die Weibchen den Ton an. Entschlossen, ihren Sohn zum neuen König heranzuziehen, stellt sie ihn unter den Schutz schwesterlicher Solidarität. Doch der Weg bis zum Erwachsenwerden ist steinig. Das Jungtier muss lernen, sich an Beute anzuschleichen, die geschmeidigen Bewegungen seiner Mutter zu imitieren und gefährlichen Feinden aus dem Weg zu gehen. Die wichtigste Lektion ist jedoch die der Unabhängigkeit. Eines Tages muss die Löwin ihren Sohn sich selbst überlassen, damit er im Gir-Wald ein eigenes Revier erobern kann. Die Dokumentation erzählt eine Geschichte von Überlebenskampf, Anpassungsfähigkeit - und vom Vermächtnis der letzten Asiatischen Löwen.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Das Ende der PKK

Reportage

Im Februar 2025 rief Abdullah Öcalan, der in der Türkei inhaftierte Führer der PKK, die bewaffneten Einheiten seiner "kurdischen Arbeiterpartei" auf, die Waffen niederzulegen. Könnte dies den jahrzehntelangen Konflikt mit dem türkischen Staat beenden? Im Nordosten Syriens, in Rojava, lebt Biyan M., bekannt unter dem Kampfnamen "Kurdistan Kojer". Die autonome kurdische Region setzt auf demokratische Prinzipien und Gleichberechtigung, Frauen spielen eine zentrale Rolle. Biyan stammt aus einem Dorf nahe der irakischen Grenze. Als 2011 der Aufstand gegen Syriens Machthaber Assad begann, schloss sie sich mit ihrem Bruder lokalen Kampfeinheiten an. Heute führt sie die Frauenmiliz YPJ, ihr Bruder kommandiert die Volksverteidigungseinheiten YPG. Öcalans Appell versteht sie, doch sagt: "Wir geben die Waffen nicht ab, solange unser Ziel einer stabilen Demokratie nicht erreicht ist." Etwa 200 Kilometer nördlich, in der mehrheitlich kurdischen Stadt Diyarbakir, engagieren sich die "Friedensmütter" für Dialog. Sie suchen den Kontakt zu Familien vermisster PKK-Kämpfer und setzen auf Amnestien. Auch Hava Kiran, 67, hofft, dass ihr seit elf Jahren vermisster Sohn noch lebt und wünscht sich, dass der Friedensprozess seine Rückkehr ermöglicht. Öcalans Aufruf hat sie zunächst erzürnt, heute verbindet sie damit Hoffnung: "Wir haben mit dem Blut unserer Kinder einen hohen Preis gezahlt. Das soll anderen Müttern erspart bleiben." Ob die derzeitige Friedensinitiative den Weg zu einem dauerhaften friedlichen Zusammenleben in der Region ebnet, bleibt offen.

Die untreue Frau 20:15

Die untreue Frau

Kriminalfilm

Charles, ein Versicherungsunternehmer, und seine Frau Hélène sind Teil des Großbürgertums; mit ihrem Sohn leben sie außerhalb von Paris, in der Nähe von Versailles. Ihre Ehe verläuft gut, doch Charles ist misstrauisch geworden und fürchtet, von Hélène betrogen zu werden. Eines Tages entdeckt er per Zufall, dass sie ihn über ihre Verabredungen in der Stadt belogen hat. An Charles nagen Zweifel, weshalb er einen Privatdetektiv beauftragt. Dieser bringt die Wahrheit ans Licht: Hélène trifft sich dreimal wöchentlich mit dem Schriftsteller Victor Pegala. Charles sucht Victor auf und versichert ihm glaubwürdig, dass er ihm nicht feindlich gesinnt ist. Er bittet Victor, ihn durchs Haus zu führen, und entdeckt dabei einen Gegenstand, den er Hélène vor einigen Jahren geschenkt hat. Im Affekt erschlägt er Victor und löscht dann sorgfältig die Spuren. Die Leiche des Schriftstellers wirft er in einen Teich. In den folgenden Tagen wundert sich Hélène über die mysteriöse Abwesenheit ihres Liebhabers, bis die Polizei sie besucht. Die Schlinge zieht sich um Charles zusammen ...

Heinrich Böll: "Katharina Blum lebt!" 21:50

Heinrich Böll: "Katharina Blum lebt!": Das Erbe einer Erzählung

Literatur

Vor 50 Jahren schrieb Heinrich Böll die Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Es ist die Geschichte einer Frau, die ins Kreuzfeuer der Presse gerät, von der Öffentlichkeit diffamiert wird und am Ende den federführenden Journalisten erschießt. Die Erzählung landet auf Anhieb auf Platz eins der Bestsellerliste - 2,7 Millionen Mal verkauft und in 30 Sprachen übersetzt. Bis heute ist sie ein Symbol für die Hetze der Boulevardmedien, die eine Frau zur Mörderin gemacht haben. Das Buch des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll entstand kurz nach den Studentenunruhen, in den Gründungsjahren der RAF, als die Debatte um Terror und Sympathisanten die Medien beherrschte. Es wird hoch gelobt und ist heftig umstritten. Auch Böll wird vorgeworfen, mit seiner Erzählung Gewalt zu rechtfertigen. Andere sehen in dem Buch eine gelungene Abrechnung mit der Sensationspresse. Es ist eine Erzählung - so Reich-Ranicki damals in der "FAZ" -, die "der deutschen Gegenwart mitten ins Herz" zielt. Was machte die Erzählung damals so brisant und warum ist sie heute noch aktuell? Diesen Fragen geht die Dokumentation nach und legt den Fokus auf die Frau, die Hassattacken ausgesetzt ist. Was damals die Zeitung macht, geschieht heute im Internet. Die Dokumentation begibt sich zu denen, die einen persönlichen Bezug zum Buch oder zum Thema haben - sie interviewt Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta, die den Stoff ein Jahr nach Erscheinen des Buches verfilmt haben, spricht mit Günter Wallraff über die Praktiken der "Bild"-Zeitung, mit den Schriftstellerinnen Sharon Dodua Otoo, Anne Rabe und Oriane Jeancourt Galignani über das Buch und mit Katja Diehl und Rokhaya Diallo über den Hass im Netz, dem sie aufgrund ihrer aktivistischen und publizistischen Tätigkeit ausgesetzt sind.

Ein junger Mann aus gutem Hause 22:45

Ein junger Mann aus gutem Hause

Dokumentation

1944 in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen geboren, wuchs Claude Loir ohne Vater auf, während seine gleichgültige Mutter ihn bei der Großmutter zurückließ. Als junger Homosexueller in der Provinz spürte er früh die gesellschaftlichen Grenzen und entdeckte zunächst das schwule Milieu in Toulouse. Nach zwei Jahren beim Militär und einem längeren Aufenthalt in der damaligen Hochburg der Homosexuellen, der Côte d'Azur, landete er schließlich in Paris. Er hielt sich mit diversen Jobs wie Antiquar, Chauffeur, Model und Statist an der Comédie Française über Wasser, bis er zufällig in die Pornobranche gelangte. Nach der Abschaffung der Zensur unter Giscard d'Estaing erlebte die französische Pornoindustrie einen Boom. Ein Freund vermittelte Loir erste Drehs, und bald arbeitete er mit Größen der Branche wie der Regisseurin Anne-Marie Tensi und der beliebten Darstellerin Brigitte Lahaie zusammen. Mit seinem aristokratischen Aussehen und seiner unangepassten Art wurde Claude Loir zum Aushängeschild des Porno Chic. Doch der Absturz folgte schnell: Das Aufkommen von AIDS und eine Unterschlagungsaffäre beendeten seine Karrieren so abrupt, wie sie begonnen hatte. Sein Leben stand für absolute Freiheit - und die Frage, welchen Preis man für ein Leben ohne Grenzen zahlt. Der Dokumentarfilm zeichnet den Weg Claude Loirs von der Provinz in die Pariser Gegenkultur nach, in der er zum Symbol einer Ära wurde, die zwischen Befreiung und Exzess schwankte, und in der er dennoch seine Menschlichkeit bewahrte.

Eine Kindheit in Lesotho 00:10

Eine Kindheit in Lesotho

Dokumentarfilm

Mit "Eine Kindheit in Lesotho" schafft Lemohang Jeremiah Mosese einen Dokumentarfilm über seine Rückkehr in eine namenlose Heimatstadt. Es ist keine Spurensuche, sondern ein Dialog mit dem eigenen Ich - erzählt in bruchstückhaften Erinnerungen und Bildern von traumwandlerischer Schönheit. Durch Figuren wie den Marionettenspieler, der die Zeit anhält, den Marktverkäufer als Hüter vergessener Träume oder den alten Bauern, der "Schatten sät, um Licht zu ernten", holt Mosese Verdrängtes ans Licht: eine Kindheit zwischen Armut und Widerstand, zwischen den staubigen Spielplätzen seiner Heimat und den kalten Asphaltstraßen des Exils, die seine Identität prägten. Im Zentrum steht die Mutter - eine Figur der Beharrlichkeit, die ihm mit Geschichten von Heiligen Halt gab. "Sie ließ meine Kindheit für mich lebendig werden, damit ich mich nicht verliere", zitiert der Film ihre prägende Rolle. Doch "Eine Kindheit in Lesotho" ist mehr als die Aufarbeitung eines Exilschicksals. Es ist eine Klage um eine Stadt und ihr Volk, gefangen zwischen der Last der Erinnerung und der Unausweichlichkeit von Verlust. Gleichzeitig feiert Mosese das Kino als Ort, an dem Vergängliches Beständigkeit gewinnt. Ein Werk von melancholischer Schönheit, das persönliche Geschichte in kollektive Poesie verwandelt.

Milchzähne 01:35

Milchzähne

Drama

In einer näheren dystopischen Zukunft lebt die junge Skalde mit ihrer Mutter innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft im Wald. Sie selbst ist dort geboren; ihre Mutter jedoch war eine Außenstehende, die nur dank der Liebe zu Skaldes Vater bleiben durfte - ein seltenes Vorkommnis. Die Bewohner des Waldes leben in Autarkie, ernähren sich durch Ernte und Jagd. Doch die friedliche Gemeinschaft sieht sich zunehmend mit mysteriösen Ereignissen konfrontiert. Immer wieder werden Tierleichen aufgefunden; sie fürchten die Rückkehr der Wölfe in die Gegend. Eines Nachts taucht ein kleines Mädchen bei Skalde auf, das behauptet, selbst ein Wolf zu sein. Es erinnert Skalde an die Legende der Wolfskinder: Kreaturen, die sich unter die Menschen mischen und deren Kinder gegen die eigenen tauschen. Die Anwesenheit des unbekannten Kindes stiftet auch bei Skaldes Mitmenschen Unruhe. Beeinflusst durch ihre Mutter nimmt Skalde das Mädchen in Schutz und erklärt sich bereit, für es zu sorgen, bis ihm der erste Milchzahn herausfällt: der Beweis für seine Menschlichkeit! Als zwei junge Frauen kurz darauf spurlos verschwinden, fällt der Verdacht sofort auf die kleine Außenseiterin ...

Die wunderbare Welt der Weine 03:10

Die wunderbare Welt der Weine: Thailand, Weinbau in den Tropen

Doku-Reihe

Die drei Weinanbaugebiete Thailands werden von nur acht Winzern bewirtschaftet. Die Region Khao Yai - 160 Kilometer nördlich von Bangkok - bietet die günstigsten Voraussetzungen für die Weinproduktion. Am Rand der imposanten Bergkette von Khao Yai liegt das fruchtbare Asoke-Tal mit der Domäne GranMonte, die der Familie Lohitnavy gehört. Sie hat sich vorgenommen, einen Wein zu produzieren, der über die Grenzen Thailands hinaus bekannt werden soll. Die junge Chefin von GranMonte hat die Domäne in kurzer Zeit an die Spitze der thailändischen Weinproduktion gebracht. In Brasilien hat sie gelernt, wie man Weinanbau unter tropischen Bedingungen betreibt. Die 31-jährige Nikki Lohitnavy ist die erste und einzige Weinbäuerin und Önologin Thailands. Sie experimentierte mehrere Jahre lang mit über 40 Rebsorten aus der ganzen Welt, bis sie die bestgeeigneten Arten für die tropischen Breitengrade fand. Noch um die Jahrtausendwende war Weintrinken in Thailand verpönt. Der Buddhismus warnt vor Alkoholgenuss, da er die Menschen unberechenbar mache. So ist Weintrinken nach wie vor ein Randphänomen und vornehmlich auf die junge, moderne Klientel der schicken Bangkoker Restaurants beschränkt. Die thailändische Weinkultur steht noch ganz am Anfang.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:40

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:50

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

Alte Schachteln aus Belgien 04:40

Alte Schachteln aus Belgien: Lärm und Geruch

Comedyserie

Ein Arzt sitzt allein in seiner Praxis und hat zu wenige Patienten. Es sind schwere Zeiten, die er durchmacht. Doch dann kommt doch noch ein Mann um die 45 in sein Sprechzimmer; ein komischer Kauz, er wirkt etwas verhuscht. Er schildert sein Problem: "Wenn ich furze, ist nie was zu hören, und es riecht auch nicht." Der Arzt staunt nicht schlecht. Damit ist noch nie jemand bei ihm gewesen ...