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TV Programm für ARTE am 17.04.2026

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Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Hugo Pratts Äthiopien / Portugal / Agen

Magazin

(1): Äthiopien: Von Hugo Pratt zu Corto Maltese (2): Portugal: Im Land von König Fußball (3): Kolumbien: Cecilias gefüllter Fisch (4): Agen: Das Leben ist bunt!

Danach

Stadt Land Kunst Spezial 13:10

Stadt Land Kunst Spezial: Vietnam

Magazin

(1): Anna Moï und die bittersüße Geschichte Vietnams (2): Vietnam: Lateinische Schrift als Identität (3): Vietnam: Nguyens Entensuppe (4): Vietnam: Der König der Hochstapler

Der Chef 14:00

Der Chef

Gangsterfilm

Im französischen Küstenort Saint-Jean-des-Monts fährt eine schwarze Limousine vor. Drei Männer steigen aus und begehen einen detailliert geplanten Bankraub. Doch es kommt zu einem Zwischenfall, einer der Gangster wird auf der Flucht angeschossen. Die Bankräuber bringen den schwer verletzten Komplizen in ein Krankenhaus. Da er ein Sicherheitsrisiko darstellt, lässt der Chef der Bande, Nachtclubbesitzer Simon, den Verwundeten durch seine Freundin Cathy töten. Wenig später trifft sich Simon mit einem alten Bekannten, Kommissar Edouard Coleman, der in Simons Bar gelegentlich Klavier spielt. Die beiden Männer ähneln einander, beide sind brutal, lieben den gleichen Whisky - und dieselbe Frau: Cathy. Der Polizist ahnt nichts von Simons Plänen, der mit dem Geld aus dem Überfall einen spektakulären Coup finanzieren will. Von einem Hubschrauber aus seilt sich Simon auf einen fahrenden Zug ab, um dem Drogenkurier Mathieu la Valise eine Lieferung Heroin abzujagen. Die Aktion gelingt, doch unglücklicherweise war Edouard ebenfalls hinter dem Rauschgiftschmuggler her. Sein ausgeklügelter Plan, dem Schmuggler eine Falle zu stellen, schlägt damit fehl. Der Flic ist sehr verärgert. Hat sein Spitzel etwa falsche Informationen geliefert? Edouard geht der Sache nach und kommt bald dem eigenen Freund auf die Schliche ...

Märkte der Welt 15:50

Märkte der Welt: Benin: Der Tüchermarkt

Land und Leute

Cotonou ist eine große Hafenstadt im westafrikanischen Benin. Waren aus aller Welt werden hierher geliefert, darunter auch Waxprints: Die berühmten Stoffe niederländischer Herkunft werden dort aufgrund ihrer exzellenten Qualität für die Herstellung von ornamentreichen "Pagne"-Gewändern geschätzt. Auf dem Dantokpa-Markt wird dieser farbenfrohe Stoff an zahlreichen Ständen verkauft. In Benin ist ein "Pagne"-Gewand ein wertvolles Gut, das jede Frau besitzen sollte. Es ist mehr als ein Kleidungsstück, es ist eine eigene Sprache, ein Ausdruck der sozialen Stellung der Trägerinnen mit eigenen Codes, die sich in den Motiven verbergen. Das Geschäft wird ausschließlich von Frauen geführt. Mütter geben es an ihre Töchter, Tanten an ihre Nichten weiter. Diese Frauen sind die Nachfahrinnen der "Nana Benz" - mächtiger und geschäftstüchtiger Händlerinnen, die oft aus bescheidenen Verhältnissen stammten und ab den 1970er Jahren ein wahres Textilimperium um die Waxprints in ganz Westafrika aufbauten. Sie wurden zu den ersten Millionärinnen und Milliardärinnen des Kontinents. Der Erfolg der "Nana Benz" - ihr Name verweist auf ihre Vorliebe für die Automarke Mercedes-Benz - veränderte das Bild der Frau in afrikanischen Kulturen für nachfolgende Generationen. Angesichts ökonomischer Herausforderungen müssen die Erbinnen der Händlerinnen jedoch seit den 1990er Jahren nach neuen Wegen suchen, ihre kostbaren Stoffe an eine Bevölkerung zu verkaufen, die dafür kein Geld mehr hat. Einige lassen in Asien produzieren, andere setzen auf soziale Netzwerke. Sie alle kämpfen ums Überleben - und wollen beweisen, dass die Frauen in Benin heute stärker und unabhängiger sind, denn je.

Mit dem Zug an der Costa Blanca 16:20

Mit dem Zug an der Costa Blanca

Tourismus

Bei einer Bahnfahrt kann man eintauchen in die spanische Semana Santa, die heilige Karwoche. Zwischen Prozession und Passionsspiel zeigt sich eine vielseitige Costa Blanca. Weiß blühende Zitrusbäume, weiß getünchte Häuser und weiß glitzernder Sand: die Costa Blanca macht ihrem Namen alle Ehre. Dazu Ostern als Inszenierung: In Elche flechten Frauen aus Palmwedeln Kunstwerke, in Alicante schultern sie Maria und hängen in La Nucia als Räuberinnen neben Jesus am Kreuz. Blechbläser und Trommler geben den Takt vor, dazwischen ein klagender Gesang. Beim Gitarrenbauer hört sich Ostermusik sanfter an. Die Spanier essen in der Karwoche Fisch, und so ist die Fischauktion in La Campello Anlaufstelle für frische Kost. Jesus ritt auf einem Esel nach Jerusalem. Auch an der Costa Blanca gibt es alte Eselspfade und eine Eselsfarm. Malerische Dörfer neben spektakulären Wolkenkratzern, langen Stränden folgen tiefe Schluchten: Drei Bahnen verbinden alle Orte. In Dénia endet die Reise am Ostersonntag.

Mit dem Zug durch Yucatán 17:05

Mit dem Zug durch Yucatán

Land und Leute

Traumhafte Strände, verwunschene Ausgrabungsstätten und mystische Cenoten - die mexikanische Halbinsel Yucatán bieten von allem etwas. Künftig dürften noch mehr Menschen in den Genuss dieser bezaubernden Region kommen. Grund dafür ist der Tren Maya, der Maya-Zug. Mit ihm ist erstmals eine Bahnfahrt von San Francisco de Campeche am vom Golf von Mexiko nach Cancún und weiter an der Riviera Maya, der Karibikküste Yucatáns, möglich - eine einzigartige Entdeckungsreise durch den Regenwald auf Spuren der Mayas. Im Dezember 2023 wurde ein Teil der insgesamt 1.500 Kilometer lange Strecke eröffnet. Die Halbinsel Yucatán lässt sich damit erstmals mit einem Zug auf eine angenehme und bequeme Art entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten wie die Karnevalshochburg Mérida oder die Maya-Tempel von Chichén Itzá können dank der Bahn schnell und praktisch erreicht werden. Darüber hinaus soll die Bahnlinie der ärmsten Region Mexikos Wohlstand bringt. Die von Anfang umstrittene Eisenbahn wurde als Projekt der nationalen Sicherheit eingestuft und teilweise unter dem Schutz des Militärs gebaut. Gegner hatten immer wieder die Rodung von Teilen des Regenwaldes und die Zerstörung zahlreicher Cenoten angemahnt und die Bauarbeiten gestört. Offiziell soll der Zug durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze die Abwanderung von der ärmlichen Halbinsel eindämmen und dadurch den Indigenen mehr "Würde und soziale Gerechtigkeit" bringen. Inwieweit die Bahnlinie der ärmsten Region Mexikos Wohlstand bringen wird, ist allerdings unklar, - und auch, ob die befürchteten ökologischen Schäden eintreffen werden.

Hawai'i 17:50

Hawai'i: O'ahu

Landschaftsbild

Die Dokumentation über O'ahu beginnt in Honolulu, der Hauptstadt von Hawai'i, dem 50. Bundesstaat der USA. Hier drängen sich 350.000 Einwohnerinnen und Einwohner auf engstem Raum. Auf der drittgrößten Insel des Archipels befindet sich der legendäre Waikiki Beach. An der malerischen Ostküste O'ahus bereitet Bonnie Kahapea-Tanner ihr traditionelles polynesisches Segelkanu vor. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Jugendlichen und vermittelt ihnen neben dem Spaß am Segeln auch ein Stück hawaiianische Kultur. Kako'o 'Oiwi - das ist O'ahus ehrgeizigstes landwirtschaftliches Projekt. Eine Fläche von rund 400 Hektar Brachland soll wieder fruchtbar gemacht werden, um Taro anzubauen. Die knollenartige Nutzpflanze hat auf Hawai'i eine lange und ist ein Vermächtnis für zukünftige Generationen. Vor den Küsten O'ahus tummeln sich unzählige Haie im Pazifik. Sie sind enorm wichtig für das ökologische Gleichgewicht der Ozeane. Doch sie werden millionenfach gejagt. Um sie zu schützen, gründete Stefanie Brendl auf O'ahu ihre Organisation Shark Allies, mit der sie sich weltweit für den Schutz der bedrohten Jäger einsetzt. In der polynesischen Kultur spielen Tätowierungen eine wichtige Rolle, weil keine Schrift bekannt war. Tattoos waren Ausdruck der Identität und Persönlichkeit. Heute sind es Tätowierer wie Keli'i Makua, die diese Tradition fortsetzen und die uralte Methode des handgeklopften Tattoos auf Hawai'i wiederbeleben.

Hawai'i 18:35

Hawai'i: Kaua'i

Landschaftsbild

In dieser Folge der Dokumentationsreihe wirft Frank Gensthaler einen Blick auf Kaua'i, die älteste Insel des Archipels. Die Tausende Jahre andauernde Isolation Kaua'is führte zu einer erhöhten Evolutionsrate: In relativ kurzer Zeit bildeten sich auf der Insel neue Arten, viele Tiere und Pflanzen gibt es nur hier. Doch sie sind in Gefahr: Auf dem Schildvulkan Wai'ale'ale, einem der regenreichsten Orte der Erde, kämpfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Lucas Behnke für den Erhalt der bedrohten einheimischen Tiere und Pflanzen. Wenige Kilometer entfernt setzt sich Kelli Harshman mit ihrem ROD-Response-Team dafür ein, den einheimischen Ohia-Baum vor einem heimtückischen Pilz zu retten. Mit seinen elf Ökosystemen ist Kaua'i in Hollywood heiß begehrt. Wenn es darum geht, den richtigen Ort für den nächsten Film zu finden, dann ist Angela Tillson gefragt: Die 64-Jährige arbeitet seit 32 Jahren als Location Scout auf Kaua'i. Besonders die spektakuläre Na Pali Coast ist eine beliebte Filmkulisse. Die unzugängliche Steilküste ist vermutlich eine der faszinierendsten Gegenden Hawai'is. Nur wenige Kilometer weiter östlich bewirtschaftet Lyndsey Haraguchi-Nakayama die Taro-Farm ihrer Vorfahren in der fünften Generation. Ihr Antrieb: Auch die junge Generation soll Taro kennen- und schätzen lernen, damit die alte Tradition nicht verloren geht.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Europas Lithiumhunger, wer zahlt den Preis?

Reportage

Zwischen den Kühen im dämmrigen Stall sitzt Zlatko Kokanovi? auf einem Schemel und hält sein Handy ans Ohr. Die Tiere schnauben, die Melkmaschine brummt - und der serbische Bauer macht Politik. Zlatkos Hof mit 20 Kühen und einem Dutzend Kälbern liegt im Westen Serbiens, im Jadar-Tal - hier befindet sich eines der größten Lithiumvorkommen Europas. Seit Jahren will das Bergbauunternehmen Rio Tinto das wertvolle Metall abbauen. Aber der Bauer Zlatko und seine Mitstreitenden haben es bis heute geschafft, den Abbau zu verhindern. Sie wollen ihr Land nicht verlassen, kämpfen gegen Umweltverschmutzung und unkalkulierbare Folgen für die Region. Unterstützung bekommen sie von Wissenschaftlern und Umweltaktivisten aus dem ganzen Land. Nur ein paar Felder weiter schaut Petar Filipovi? nach den Blumen in seinem Gewächshaus. Der Gärtner glaubt an Fortschritt - und daran, dass die Mine seinem Dorf eine Zukunft geben könnte. Er fordert einen Dialog über Entschädigungen und Investitionen in Infrastruktur, Schulen und Krankenhäuser. Doch wer Chancen sieht, gilt im Dorf schnell als Verräter. Petar erlebt, wie sich Freunde und Familie abwenden, wie Menschen auf Festen lieber den Platz wechseln, als neben ihm zu sitzen. Der Konflikt reicht weit über das Tal hinaus. Lithium gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende. Der serbische Präsident Aleksandar Vuci? hält trotz landesweiter Proteste an den Abbauplänen fest. Und die EU unterstützt das Vorhaben im Jadar-Tal, um unabhängiger von China zu werden. Für die Menschen vor Ort bedeutet das zusätzlichen Druck, aber Bauer Zlatko denkt nicht ans Aufgeben.

In Wahrheit 20:15

In Wahrheit: Verschwiegen

TV-Krimi

Der angesehene Rechtsanwalt Benjamin Gothe muss nach einem schweren Fahrradunfall ins künstliche Koma versetzt werden. Alles deutet darauf hin, dass die Bremsen seines Fahrrads manipuliert wurden. Hauptkommissarin Judith Mohn und ihr Kollege Freddy Breyer übernehmen die Ermittlungen. Gothes Ehefrau Monika und sein 14-jähriger Sohn Jakob sind am Boden zerstört. Freddy entdeckt auf Gothes Mailbox eine Nachricht von Judiths Freund Alain: Er hatte Gothe als sein ehemaliger Anwalt und Freund geraten, einer Drohung nicht nachzugeben. Doch als Judith und Freddy Alain dazu befragen, beruft er sich auf seine anwaltliche Schweigepflicht. Gothe war als Verteidiger in einem brisanten Gerichtsprozess tätig: Sein Nachbar, der Narkosearzt Robert Sibelius, ist wegen fahrlässiger Tötung der 13-jährigen Luisa angeklagt, die nach seiner Narkose an einer Blutvergiftung gestorben ist. Daniel Bergmann, der Vater des toten Mädchens, kämpft seitdem mit allen Mitteln für eine Verurteilung von Sibelius. Doch wäre er wirklich in der Lage, einen Mordanschlag zu verüben, und warum sollte er überhaupt dem Anwalt des Angeklagten schaden wollen? Monika wirkt zunehmend verängstigt und scheint mehr zu wissen, als sie preisgeben will. Da entdecken Judith und Freddy auf einem Hotel-Überwachungsvideo aus Frankreich, dass Monika sich vor kurzem mit einer Frau getroffen hat. Die Begegnung wirkt sehr intim. Hat Monika Gothe eine Affäre? Als in Gothes Haus und Büro auch noch eingebrochen wird, spitzt sich die Situation dramatisch zu, doch Judith und Freddy laufen immer noch gegen eine Mauer des Schweigens ...

Die Queen und ich 21:45

Die Queen und ich

Dokumentation

Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Auch in diesen privaten Momenten blieb sie ganz Monarchin. "Sie schaffte eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer Boss ist", erinnert sich Justin Welby an seine Vier-Augengespräche mit der Queen. Sie war stets akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet war ihre Frage: "Sind Sie sich sicher?" Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden, den Warrens, verbrachte, kam Elizabeth II. ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren hat die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde beraten. Täglich haben sie telefoniert und gefachsimpelt, erzählt er. Zudem schildert er ein Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Leidenschaft für Pferde legte. Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. "Die Queen war durchaus kokett", sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang eingekleidet. Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief. Besonders gerne denkt Samantha Cohen an Aufenthalte mit der Queen in Balmoral, wo nicht nur die Amtsgeschäfte auf dem Plan standen, sondern auch viel gelacht und getanzt wurde.

Agatha Christie - Ein Jahrhundert Gänsehaut 22:30

Agatha Christie - Ein Jahrhundert Gänsehaut

Dokumentation

Mehr als zwei Milliarden verkaufte Exemplare, darunter 66 Kriminalromane, 6 Romane, mehr als 150 Kurzgeschichten und rund 25 Theaterstücke: Nur William Shakespeares Werke wurden öfter verkauft als die von Agatha Christie, deren Popularität bis heute ungebrochen ist. Im Jahr 2020 feierte ihr erster Roman "Das fehlende Glied in der Kette" sein hundertjähriges Erscheinungsjubiläum. In diesem Werk wird einer der berühmtesten Detektive der Literatur eingeführt: Hercule Poirot. Sein erster Fall erschien zwischen Februar und Juni 1920 als Serie in der "Times", konnte also noch vor der Publikation in Buchform in der Zeitung gelesen werden. Agatha Christies Romane sind spannend, voller markanter Figuren und wurden erfolgreich als Filme und Theaterstücke adaptiert. Über 48 Millionen Menschen sahen die neue Fassung des "Mord im Orient-Express" mit Kenneth Branagh in der Rolle des Hercule Poirot. 2019 wurden Christies Theaterstücke weltweit mehr als 700-Mal inszeniert. Der Dokumentarfilm spürt chronologisch und unter Zuhilfenahme von Archivaufnahmen Christies zehn denkwürdigsten Werken nach, von "Mord im Orient-Express" über "Und dann gabs keines mehr" bis "Vorhang: Hercule Poirots letzter Fall". Zu Wort kommen unter anderem Christies Urenkel James Prichard, die Krimiautorin Sophie Hannah, der Schauspieler Hugh Fraser - bekannt als Hastings in der TV-Verfilmung "Agatha Christie's Poirot" - sowie Anthony Horowitz, Autor der Poirot-Adaptionen für den britischen Sender ITV.

Laufey - Sounds Like Art 23:40

Laufey - Sounds Like Art: Monet, Munch, Signac - Museum Barberini

Kunst und Kultur

"Sounds Like Art" entführt die im Februar 2024 mit dem Grammy ausgezeichnete Isländerin Laufey in impressionistische Welten. Ihre Sound-Collage aus Jazz, Klassik und Pop vertont im Museum Barberini in Potsdam unter anderem die Seerosen von Claude Monet sowie Edvard Munchs Sonnenreihe. In dem neuen Format "Sounds Like Art" begleitet ARTE weltweit renommierte Musikerinnen und Musiker auf einer Reise durch die schillerndsten Kunstausstellungen europäischer Metropolen. Die Werke der Künstlerinnen und Künstler bestimmen dabei den Takt für einen einmaligen Konzertabend im Museum. Die Lebensstationen der 26 Jahre jungen Laufey zeigen den Weg vom Orchester-Engagement in Reykjavík hin zum erfolgreichsten Debütalbum im Jazz-Segment. Klassische Musikausbildung, Studium am Berklee College of Music, Umzug nach Los Angeles, die Multi-Instrumentalistin (Piano, Gitarre, Cello) erfüllt sich jeden noch so ambitionierten Traum. In Zeiten der Reizüberflutung begeistert sie Millionen von TikTok-Fans für Jazz-Standards, präsentiert ihre eigenen Songs bei der Fernsehsendung "Jimmy Kimmel Live", spielt weltweit ausverkaufte Konzerte und veröffentlicht Musik mit ihrem Idol Norah Jones. 2024 wird sie mit einem Grammy für das Best Traditional Pop Vocal Album ausgezeichnet. Als bekennende Kunstliebhaberin und Museumsgängerin folgte sie der Einladung von ARTE gern und präsentiert Songs aus ihren zwei Studioalben umgeben von Kunstwerken der Ausstellungen "Impressionismus - Hasso Plattner Sammlung" und "Edvard Munch - Lebenslandschaften". Dabei schlägt sie inhaltliche Brücken zwischen ihren Kompositionen und den Motiven der ikonischen Gemälde. Dieser einzigartige Dialog zwischen Kunst und Musik hat die Anmutung einer Traumwelt, farbenfroh und berauschend.