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TV Programm für ARTE am 12.01.2026

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Luftakrobaten des Tierreichs 18:35

Luftakrobaten des Tierreichs: Waghalsige Flugmanöver

Tiere

Fliegen ist nicht jedem Tier in die Wiege gelegt - für manche ist es Instinkt, für andere ein mühevoller Lernprozess. Die vierteilige Dokumentationsreihe "Luftakrobaten des Tierreichs" untersucht, wie verschiedene Arten die Lüfte erobern. Die Folge "Waghalsige Flugmanöver" zeigt Fluganfänger bei ihren ersten Versuchen, ungewöhnliche Flugtechniken und die Spitzenperformer der Tierwelt. Andenkondor-Junge üben das Gleiten über Kilometer ohne einen Flügelschlag - eine Fähigkeit, die sie fürs Überleben brauchen. In Ungarn steigen Eintagsfliegen nach dem Schlüpfen aus dem Wasser auf, um in ihren wenigen Lebensstunden Partner zu finden und Eier abzulegen. Ihr Flug dient allein der Fortpflanzung. Nicht alle "Flieger" haben Flügel: In Japans Wäldern gleiten Gleithörnchen mithilfe einer dicht behaarten Hautmembran zwischen Hand- und Fußgelenken von Baum zu Baum. Im südasiatischen Dschungel katapultiert sich die Schmuckbaumnatter mit einem besonderen Sprungmechanismus durch die Luft, während Sifakas auf Madagaskar mit kräftigen Beinsprüngen Klippen überwinden. Einige Tiere fordern die Grenzen der Physik heraus: Der Wanderfalke erreicht im Sturzflug über 300 Stundenkilometer - Weltrekord! Der Feuerkehlkolibri kann da zwar nicht mithalten, aber seine extrem schnellen Flügelschläge ermöglichen präzise Manöver, mit denen er sein Revier verteidigt. Immersive Aufnahmen zeigen, wie Tiere die Schwerkraft überwinden - ein faszinierender Einblick in die Evolution des Fliegens.

Danach

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Haustier-Besitzer in Not

Reportage

Die 72-jährige Kathleen Sterling aus Sheffield hat ein Leben lang gearbeitet. Doch heute reicht ihre Rente kaum aus, um ihren Hund Bernhard mit ausreichend Futter zu versorgen. Sterling bekommt deshalb Hilfe von der Tierschutzorganisation Blue Cross. Regelmäßig bringen freiwillige Helfer kostenloses Tierfutter vorbei. Kathy Orton leitet die Sheffielder Filiale von Blue Cross. Dort geben immer mehr Menschen ihre Tiere ab, weil sie das Futter oder den Tierarzt nicht bezahlen können. "Das nimmt definitiv zu" sagt sie. Und es trifft nicht nur ältere Menschen. Die Corona-Pandemie, der Brexit, die Inflation und der Krieg in der Ukraine haben Preise für Futter und medizinische Versorgung in die Höhe getrieben, während Einkommen und Renten kaum Schritt halten konnten. Ein großer Hund kostet da schon einmal bis zu 134 Euro im Monat. In Deutschland gibt es in jedem zweiten Haushalt ein Haustier. Und auch hier nehmen die finanziellen Probleme zu. Tierärztin Christiana Brathe hilft auf ihre Art. Einmal wöchentlich fährt sie mit einem Tierarzt-Mobil in die Innenstadt von Bottrop und versorgt die Haustiere von bedürftigen Rentnern. Der gemeinnützige Verein "Europäischer Tier- und Naturschutz" stellt die mobile Klinik zur Verfügung. Seit einer Gebührenreform 2022 sind die Tierarztkosten enorm gestiegen. Die Untersuchung eines Hundes kostet statt 13,47 Euro jetzt 23,62 Euro - ein Plus von 75 Prozent. Größere Operationen liegen bei über tausend Euro. Dank der kostenlosen Behandlungen von Christina Brathe müssen die Rentner ihre Tiere nicht abgeben oder einschläfern lassen.

Mit einem Fuß in der Hölle 20:15

Mit einem Fuß in der Hölle

Western

USA, 1881: Sergeant Braxton Rutledge, ein schwarzer Angehöriger der US-Armee, wird angeklagt des Mordes an seinem Vorgesetzten Major Dabney sowie der Vergewaltigung von dessen Tochter Lucy. Im Gerichtssaal bemüht sich Rutledges Anwalt Cantrell, die Unschuld seines Mandanten zu beweisen, während die Zeugenbank manche Überraschungen bereithält ... Brillanter Western und Gerichtsdrama von John Ford (1960). USA, 1881: Der afroamerikanische Sergeant Braxton Rutledge, direkter Nachkomme von Sklaven, dient in der 9. Kavallerie der US-Armee. Eines Tages wird er bei den Leichen seines Vorgesetzten, Major Dabney, und dessen vergewaltigter Tochter Lucy angetroffen. Vor dem Militärgericht beteuert er seine Unschuld, was die Vergewaltigung angeht, und plädiert anderweitig auf Notwehr. Sein Anwalt Tom Cantrell setzt sich für Rutledge ein, trotz eines Anfangsverdachts: Als er ihn bei den Leichen auffand, versuchte der Angeklagte zu fliehen. Die Zeugin Mary Beecher, die Rutledge auf seiner Flucht vor einem Angriff von Apachen gerettet hat, beharrt als Einzige auf seiner Unschuld. Im Laufe der Zeugenbefragungen zeichnet sich eine andere Erklärung für die Morde ab. John Fords selten gezeigter Western ist ein Gerichtsdrama, das in Flashbacks multiperspektivisch das Geschehen rekonstruiert. Thematisch greift er das Thema des Rassismus in der US-Kavallerie auf und stellt das Schicksal der schwarzen Soldaten in den Mittelpunkt. Sergeant Rutledge wird von dem Zehnkämpfer, Footballer und Schauspieler Woody Strode mit magnetischer Präsenz verkörpert.

Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß 22:00

Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß

Dokumentarfilm

1875 war etwa jeder vierte Cowboy schwarz. Auch schwarze Sheriffs, Trapper und Soldaten gab es im Westen. Viele dieser Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner verbündeten sich mit den Ureinwohnern, andere wurden von ihnen versklavt. All diese Männer und Frauen suchten in den Weiten des amerikanischen Westens die Freiheit und nahmen dafür ein abenteuerliches und gefährliches Leben in Kauf. So hat jede prototypische Figur des Wilden Westens ihr afroamerikanisches Double, ob Cowboy, Desperado, Revolverheldin oder furchtloser Sheriff. In der offiziellen Geschichtsschreibung wurden sie unterschlagen und auch Hollywood hat sie nicht auf der Leinwand verewigt. Doch einige von ihnen sind bekannt, denn sie haben der Nachwelt Briefe oder Memoiren hinterlassen: der entflohene Sklave Bass Reeves, der als US-Marshal für Recht und Ordnung sorgte; der sagenhafte Trapper James Beckwourth, ein Grenzgänger zwischen den Welten der Indianer und der Weißen; die Postkutschenfahrerin Mary Fields, die geschickt mit Waffen umzugehen verstand; der "schwarze Moses" Benjamin "Pap" Singleton, der sein Volk nach Kansas in das neue Gelobte Land führte; der von Indianern versklavte Henry Bibbs und der Lasso-Virtuose Nat Love. Ihre Erzählungen lassen die große Zeit des Far West aufleben, vom Sezessionskrieg bis zum Ende der Pionierzeit und der vollständigen Eingliederung des Westens in das amerikanische Hoheitsgebiet bis hin zum Pazifik. Dort konnten sie hoffen, der Knute des Sklavenhalters, den Gewalttaten des Ku-Klux-Klans und dem Rassenhass zu entgehen. Die Dokumentation beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel der US-amerikanischen Geschichte und lässt die vergessenen Helden und Heldinnen mit eigenen Worten schildern, wie sie diese Zeit erlebten. Ihre Erzählungen zeigen, wie sehr dieses unterdrückte Volk damals darauf hoffte und mit welchem Mut es dafür kämpfte, das Freiheitsversprechen des Far West für sich einzulösen.

Khartoum 23:40

Khartoum

Dokumentarfilm

Im Jahr 2022 begannen vier sudanesische Filmschaffende und ein britischer Regisseur ein Filmprojekt, für das sie fünf Einwohnerinnen und Einwohner von Khartoum begleiteten, um ihren Alltag und ihre Träume einzufangen: Die Straßenjungen Lokain und Wilson durchforsten eine Müllkippe, um sich schöne T-Shirts kaufen zu können, die Teeverkäuferin und alleinerziehende Mutter Khadmallah will sich selbstständig machen und übt fleißig Mathematik, der Widerstandskämpfer Jawad protestiert gegen die Militärregierung und der Beamte Majdi nimmt mit seinem Sohn an Taubenrennen teil. Als die Dreharbeiten begannen, war im Sudan ein Regime an der Macht, das kurz zuvor die vorherige Regierung zu Fall gebracht hatte. Wenig später spaltete sich die Militärregierung auf und zwischen der Armee und den Milizen der Rapid Support Forces begann ein Krieg, durch den mehr als zehn Millionen Menschen vertrieben wurden. Auch die Filmschaffenden und ihre Protagonisten flohen 2023 nach Nairobi und beschlossen, den Film hier fertigzustellen. Sie reinszenierten die traumatischen Fluchterlebnisse und versuchten, sich gegenseitig zu unterstützen. Mit Hilfe von Animationen und eines Greenscreens wurden Traumsequenzen in das schon bestehende dokumentarische Material eingefügt. Der vielfach ausgezeichnete Film "Khartoum" handelt von Hoffnung und Schmerz und beeindruckt durch seinen ebenso kreativen wie empathischen Umgang mit den Traumata von Krieg, Flucht und Verlust. Entstanden ist ein lyrisches, emotionales Porträt verschiedener Menschen aus Khartoum in einem Schlüsselmoment der afrikanischen Geschichte.

Die Cowboys 01:00

Die Cowboys

Western

USA, 1878: Kurz vor seinem jährlichen Viehtreck nach Belle Fourche wird Rancher Wil Andersen von seinen Helfern verlassen, die einem plötzlichen Goldrausch erliegen. An ihrer Stelle springt eine Gruppe von jungen Schülern ein, Andersen auf seiner Reise durch den Wilden Westen zu begleiten. Einer der letzten Western mit John Wayne (1972), hier in der Rolle des Mentors. Montana, im späten 19. Jahrhundert: Der alternde Rancher Wil Andersen will wie jedes Jahr seine 1.500-köpfige Viehherde durch die Wüste treiben, wobei er auf die Hilfe mehrerer Cowboys aus der Gegend angewiesen ist. Die sind jedoch neuerdings dem Goldrausch verfallen, und Andersen muss umdenken. In der nächstgelegenen Schule gibt es einige aufstrebende Nachwuchskräfte, die ohne Scheu gern beim Viehtrieb dabei wären. Zwar hat keiner der Jungen die notwendige Erfahrung, aber alle können reiten und mit dem Lasso umgehen. Als die meisten von ihnen den Test bestehen, auf Andersens wildestem Pferd zu reiten, ist der ungehobelte Rancher von den jungen Cowboys überzeugt. Zusammen mit dem schwarzen Vagabunden Jebediah Nightlinger, der sich als hervorragender Koch erweist, zieht der Treck los. Die Zusammenarbeit läuft durch die Lust und Aufrichtigkeit der Jugendlichen ausgezeichnet - doch sie sind in der weiten Wüste nicht alleine. Abgesehen von den Gefahren der menschenfeindlichen Natur, verfolgt eine Bande von Pferdedieben den Viehtreck unablässig. Genauso unerbittlich zielen Andersens junge Rekruten jedoch darauf, die Arbeit zu vollbringen. Spannender Western von Mark Rydell mit Leinwand-Legende John Wayne, der das Motiv der Beziehung zwischen Meister und Schüler verhandelt.

Die wunderbare Welt der Weine 03:05

Die wunderbare Welt der Weine: Indien: Die Trauben der Moderne

Doku-Reihe

Im eigenen Land produzierter Wein könnte künftig bei über einer Milliarde Inder auf den Tisch kommen - vielleicht sogar bei Weinliebhabern auf der ganzen Welt. Die Dokumentation stellt einige dieser visionären Weinbauern vor. Rajeev Samant gehört zu den Vorreitern der indischen Weinkultur. Er hat den Weinbau nach Indien gebracht und legte die ersten Weinberge des Landes an. Mit seinem Gut Sula Vineyards, das wie ein Themenpark rund um Wein und Lifestyle gestaltet ist, erreichte er in weniger als 20 Jahren das Produktionsniveau der weltweit größten Weinbauern. Auf den Spuren von Pionieren wie Samant investiert der Franko-Inder Ravi Viswanathan bedeutende Summen in das Weinunternehmen Grover Zampa. Er möchte mit seinen Weinen zur internationalen Spitzenklasse vordringen. Bei einem Besuch während der Weinlese spricht er über seine Ziele für sein neues Gut und darüber hinaus. In Mumbai, der wirtschaftlichen und kulturellen Hauptstadt des Landes, hat sich Sonal Holland ganz dem Wein verschrieben. Die Weinkennerin, die als Einzige in Indien den Titel "Master of Wine" trägt, will den Frauen ihres Landes den Genuss edler Tropfen nahebringen. Denn für sie steht fest: Die neue Weinkultur unterstützt das Streben der jungen Inderinnen nach Erfolg und Emanzipation. Der Wein ist zum Symbol einer Gesellschaft geworden, die sich verändert und weiterentwickelt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:30

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:40

Mit offenen Augen: Trumps Fäkalvideo: Wenn PR-Codes unter die Gürtelgrenze rutschen

Infomagazin

In einem KI-generierten Video überschüttet Donald Trump Millionen gegen ihn protestierende Amerikanerinnen und Amerikaner mit Fäkalien. Die derbe Szene mag überraschen, steht jedoch für die neue, bewusst provokante Kommunikationsstrategie des Präsidenten.

28 Minuten 03:50

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

Alte Schachteln aus Belgien 04:40

Alte Schachteln aus Belgien: Holz vor der Hütte

Comedyserie

Wer bislang dachte, Seniorinnen und Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Die siebte Staffel der "Alten Schachteln" kommt diesmal aus Belgien. In der Folge "Holz vor der Hütte" wird gewieft verhandelt.