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TV Programm für ARTE am 13.03.2026

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Joan Baez - Mit lauter Stimme 21:45

Joan Baez - Mit lauter Stimme

Dokumentarfilm

Joan Baez singt mit außergewöhnlicher Stimme und ist bekannt dafür, sich mit lauter Stimme auch politisch zu äußern. Die außergewöhnliche Sängerin und unermüdliche Aktivistin, öffnet in dem berührenden Dokumentarfilm die Türen zu ihrem Leben und Werk. Sie wurde 1941 geboren. Seit ihrem Debüt mit 18 Jahren steht Baez mehr als 60 Jahre als Sängerin auf der Bühne. Sie ist eine Ikone der Popkultur und gewährt in dem Film intime Einblicke in ihre privaten Archive, darunter auch Tagebücher, Therapieaufnahmen und Home-Movies. "Joan Baez - Mit lauter Stimme" begibt sich mit der Künstlerin auf ihre Abschiedstournee. Dabei reflektiert der Film ihre bewegte Lebensgeschichte - von den Kämpfen in der Bürgerrechtsbewegung an der Seite von Martin Luther King bis zu ihrer komplexen Beziehung mit Bob Dylan und den "Dämonen", die sie seit ihrer Kindheit in sich trägt. Regie führten die Filmemacherinnen Karen O'Connor, Miri Navasky und Maeve O'Boyle, die Baez über mehrere Jahre hinweg begleiteten und so eine tiefgreifende Bilanz ihres Lebens ziehen konnten. Mit bislang unveröffentlichten Archivaufnahmen und Zitate aus den persönlichen Gedanken der Künstlerin entsteht das faszinierende Porträt einer Frau, die nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit Mut und Engagement Musik- und Weltgeschichte schrieb. Joan Baez spricht im Film selbstkritisch über ihre emotionalen Herausforderungen und inneren Motivationen, was diese Dokumentation auch zu einem einzigartigen Denkmal für eine Künstlerin macht, die mit Humor und Distanz zu sich selbst ihren eigenen Lebensweg betrachtet. Ihre ungefilterte Ehrlichkeit berührt, inspiriert und erlaubt einen besonderen Blick auf die Kraft der Musik und des Engagements.

Danach

Beirut 23:35

Beirut: Berliner Tempodrom

Konzert/Musik

Beirut zu hören ist, als blättere man in einem lange verschollen geglaubten Familienalbum - eine unbeschreibliche Mischung aus Lachen, Tränen und Nostalgie. Hervorgerufen wird diese besondere Stimmung durch die subtile Verbindung slawischer Melodien mit amerikanischem Folk, getragen von der sanft klagenden Stimme Zach Condons. Gerade diese unverwechselbare Stimme hätte der Sänger aus Beirut beinahe verloren. Um sie zu retten, zog sich der Künstler nach Norwegen in das abgelegene Dorf Hadsel zurück. Dieser Zufluchtsort nördlich des Polarkreises inspirierte Zach Condon auch zu seinem sechsten Studioalbum "Hadsel". 2016 hatte das Team von "ARTE Concert" das Glück, Beirut am Tag nach ihrem Konzert im Bataclan für eine Reihe von Wohnzimmerkonzerten in Paris filmen zu können. Acht Jahre später gibt es nun ein erneutes Treffen mit Zach Condon in Berlin. Dieses Mal allerdings nicht in Form eines Privatkonzerts im kleinen Kreis, sondern auf einer Bühne vor Tausenden von Fans, die sich über das Wiedersehen mit dem Ausnahmemusiker freuen.

Globalisierung - Wie Krisen unsere Welt verändern 01:00

Globalisierung - Wie Krisen unsere Welt verändern

Dokumentarfilm

Als Apple-Boss Steve Jobs 2007 das iPhone präsentiert, ahnt kaum jemand, wie es die Welt verändern wird. Heute trägt fast jeder sein digitales Leben in der Tasche. Smartphones verbinden die Welt, alle können fast alles überall mit ein paar Klicks erfahren. Länder und Firmen kooperieren erfolgreich, um Smartphones produzieren zu können. Die Lieferkette ist so global wie die Kommunikation, die auf ihnen läuft. Alles greift ineinander - und doch haben sich die Hoffnungen vom Anfang des Internet-Zeitalters nicht erfüllt: "Die Grenzen zwischen den Ländern würden verschwinden, die Kluft zwischen Arm und Reich würde sich verringern - aber all das ist nicht passiert", sagt Mark Liu, früherer CEO des global wichtigsten Chip-Herstellers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Stattdessen steigen die geopolitischen Spannungen zwischen den Supermächten USA und China. Das Denken in Blöcken und Einflusssphären kehrt zurück. Die globale Produktion ist nicht mehr allein die Suche nach den besten und günstigsten Produktionsbedingungen, sie wird auch zur Frage des besten Risikomanagements und des erbitterten Wettbewerbs um die globale Führungsrolle. Ist die Globalisierung grundlegend in der Krise? Autor Kersten Schüßler reist auf der Spur der neuen Weltordnung, trifft auf neue Chancen, neue Konflikte und vor allem: neue Perspektiven auf die Globalisierung. Während im alten Europa die Entwicklung immer komplizierter scheint, sieht man auf anderen Erdteilen völlige andere Möglichkeiten. So verteilen sich die Rollen von Gewinnern und Verlierern neu. Und wer nicht mitspielt, der verliert.

Beatrice Rana spielt Schumann 02:30

Beatrice Rana spielt Schumann

Konzert

Baden-Baden avancierte im 19. Jahrhundert zur Capitale d'été und zu einem Modebad, in dem das Kurieren eines Leidens oft nur noch Nebensache war. Das Konversationshaus - heute Kurhaus - war beliebter Treffpunkt der Gäste aus Literatur, Musik, Kunst, Wissenschaft und Adel. Auch Robert Schumann hat dreimal zusammen mit seiner Frau Clara Baden-Baden besucht. Clara Schumann entschloss sich 1862 - sechs Jahre nach dem Tode Robert Schumanns - sich und ihren Kindern im heutigen Baden-Badener Stadtteil Lichtental eine Heimat zu geben und kaufte dort ein Haus mit Hilfe ihrer Freundin, der berühmten Sängerin Pauline Viardot. Die berühmteste Pianistin ihres Jahrhunderts bereitete hier im Sommer ihre internationalen Konzertreisen vor, unterrichtete, traf sich mit Familie und Freunden und trat in Baden-Baden sowohl in Salons als auch in öffentlichen Konzerten häufig auf. Dies tat sie oft mit ihrem lebenslangen Freund Johannes Brahms, der ab 1865 nicht weit von ihrem Haus regelmäßig eine Sommerwohnung bezog und dort wesentliche Kompositionen schuf beziehungsweise vollendete. Der Dirigent und Pianist Yannick Nézet-Séguin, Musikdirektor der New Yorker Metropolitan Opera, das Chamber Orchestra of Europe und die Pianistin Beatrice Rana wollen diese Bezüge bei ihrer sommerlichen Residenz im Festspielhaus Baden-Baden herstellen. Neben dem Klavierkonzert a-Moll op. 54 von Robert Schumann spielen Rana und Nézet-Séguin Ausschnitte aus Werken für Klavier zu vier Händen, den "Bildern aus dem Osten" von Robert Schumann, und aus den Walzern von Johannes Brahms.

Mit offenen Karten 03:15

Mit offenen Karten

Infomagazin

Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.

Bilder allein zuhaus 03:30

Bilder allein zuhaus: We Can Do It!, J. Howard Miller - Propaganda

Malerei

J. Howard Millers "We Can Do It!"-Plakat aus dem Jahr 1943 sollte die Arbeitsmoral der Frauen stärken. So soll Rose in einer Rede Frauen dazu ermutigen, in den Fabriken arbeiten zu gehen, während ihre Männer an der Front kämpfen. Doch Rose, die mit dem hochgekrempelten blauen Hemd und dem rot-weiß gepunkteten Kopftuch zur Ikone wurde, hält sich nicht lange an den Text des Appells, denn sie ist überzeugte Feministin ...

28 Minuten 03:35

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.