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TV Programm für ARTE am 25.04.2026

Jetzt

Tanganjika - Das Meer im Herzen Afrikas 13:20

Tanganjika - Das Meer im Herzen Afrikas: Wild und geheimnisvoll

Dokumentation

In 15 Millionen Jahren ist der Tanganjikasee niemals ausgetrocknet. So hat sich in diesem fast 1.500 Meter tiefen Süßwasser ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. Geheimnisvolle Buntbarsche locken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt an den See. Historische Spuren aus der Kolonialzeit sind am Tanganjikasee keine Seltenheit. An seinem größten Hafen steht eines der letzten deutschen Kriegsschiffe: die "Liemba". Das riesige Dampfschiff nahm an Seegefechten gegen Belgier und Briten teil - und wurde später zum wichtigsten Passagierschiff des Sees. Doch die Motoren der "Liemba" haben ihr Leben ausgehaucht. Die Bewohnerinnen und Bewohner rund um den See zimmern daher Hunderte großer Holzboote zusammen, um die wichtigen Transportfahrten der "Liemba" zu ersetzen. Burundi, Tansania, Sambia, der Kongo und Hunderte Seedörfer werden über den Tanganjikasee mit Waren versorgt. Die Reise führt auch zu den letzten Elefanten des Tanganjikasees und den Stränden des Gombe-Stream-Nationalparks. Hier steht die Forschungsstation der legendären, inzwischen verstorbenen, Primatologin Jane Goodall. Während sie die Welt für Vorträge bereiste, hielt ihr langjähriger Kollege Anthony Collins in ihrem Haus die Stellung. Doch den Briten interessierten nicht die Schimpansen, sondern die Anubispaviane. Am tropischen Seeufer des Tanganjikasees führen diese ein paradiesisches Dasein.

Danach

Die drei Musketiere 14:05

Die drei Musketiere

Mantel-und-Degen-Film

Im Paris des 17. Jahrhunderts dienen die Musketiere König Louis XIII. Zur gleichen Zeit verlässt der naive junge Draufgänger D'Artagnan seine Heimat in der Gascogne, um sich in Duellen einen Namen zu machen. In Paris angekommen, trifft er auf drei Musketiere: den undurchsichtigen Athos, den frommen Aramis und den fröhlichen Porthos. Durch Zufall gelingt es ihm, alle drei zu beleidigen und sogleich drei Duelle an einem Tag bestreiten zu können. Doch dann taucht die Garde des Kardinals Richelieu auf, der Duelle in der Hauptstadt verboten hat. Es kommt zu einem Schwertkampf, bei dem die drei Musketiere und D'Artagnan gemeinsam gegen die Männer des Kardinals antreten und siegen. Bald darauf kommen sie einer Verschwörung auf die Spur: Der durchtriebene Richelieu beabsichtigt, den König zu stürzen und die Macht an sich zu reißen. Um sein Ziel zu erreichen, will er den Duke of Buckingham zu einem Krieg gegen Frankreich provozieren. Tatkräftige Unterstützung bekommt Richelieu von dem sinisteren Rochefort und der raffinierten Lady de Winter. Die Königin erkennt die Gefahr und möchte einen warnenden Brief nach London an den Duke schicken. Der Bote soll D'Artagnan sein. Seine neuen Freunde, die drei Musketiere, helfen ihm dabei.

D'Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs 15:50

D'Artagnan, Musketier im Dienst des Sonnenkönigs

Dokumentation

Seit seinem Erscheinen im Jahr 1844 wurde der Roman "Die drei Musketiere" in rund hundert Sprachen übersetzt und etliche Male verfilmt. Durch Leinwandstars wie Douglas Fairbanks, Jean-Paul Belmondo oder Gene Kelly erlangte Alexandre Dumas' Romanheld d'Artagnan Weltruhm. Hinter dieser legendären Figur verbirgt sich ein realer Mensch. Aus welchen Quellen schöpfte Alexandre Dumas? Inwiefern bezog er sich auf historische Fakten in "Die drei Musketiere" und den beiden weiteren Bänden der Trilogie, "Zwanzig Jahre danach" und "Der Vicomte von Bragelonne"? Haben auch d'Artagnans Gefährten Athos, Porthos und Aramis reale Vorbilder? Und wie steht es mit dem berühmten Motto der Musketiere "Einer für alle, alle für einen"? Gestützt auf Forschungen in Archiven veranschaulicht der Dokumentarfilm die historischen Zusammenhänge mittels zahlreicher Filmauszüge und Reenactments, durch Gemälde und Radierungen der Epoche sowie anhand der wunderbaren Zeichnungen, die Dumas' Romane schmücken. Von der südwestfranzösischen Provinz Gascogne, in der d'Artagnan um 1615 geboren wurde, über die Gassen des alten Paris, bis hin zu den Festungsmauern von Maastricht, wo er 1673 von einer feindlichen Kugel getroffen wurde, rekonstruiert der Film d'Artagnans Kindheit, seine Ausbildungsjahre bei den Kadetten und seinen fulminanten Aufstieg im Dienst des Sonnenkönigs. Es erweist sich, dass Alexandre Dumas' glanzvoller, immer zu Späßen aufgelegter Mantel-und-Degen-Held primär der Fantasie des Autors entsprungen ist. Im Lichte unveröffentlichten Archivmaterials entwickelt der Film das Bild einer weitaus facettenreichen, aber nicht weniger faszinierenden Persönlichkeit: Charles de Batz de Castelmore, so der Name des wahren d'Artagnan.

ARTE Reportage 17:25

ARTE Reportage: Kuba / Argentinien

Dokumentation

(1) Kuba: Insel unter Schock Mit der Verhaftung von Venezuelas Präsident Maduro durch die USA verlor Kuba einen treuen Verbündeten und mit ihm auch die Lieferungen von venezolanischem Öl, das gut die Hälfte seines Bedarfs deckte. Ein schwerer Schock für die von Krisen gebeutelte Insel. (2) Argentinien: Rettet den Kondor In Südamerika kämpft ein König der Lüfte um sein Überleben. Der Kondor, von allen Andenvölkern verehrt, steht seit 2020 auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Der argentinische Biologe Luis Jácome versucht, ihn davor zu bewahren.

Mit offenen Karten 18:20

Mit offenen Karten: Nachrichtendienste: Die großen Akteure

Infomagazin

Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 legte eine gravierende Schwachstelle der israelischen Nachrichtendienste offen, obwohl sie zu den leistungsfähigsten der Welt zählen. Ihr Versagen machte deutlich, wie schwer es den Geheimdiensten fällt, sich auf neue Bedrohungslagen einzustellen. In einer Zeit, in der Kriegsführung immer hybrider und hoch entwickelte Waffentechnik einer immer breiteren Masse zugänglicher wird, wächst der Druck auf Nachrichtendienste enorm. Während Schwergewichte wie die CIA oder der FSB weiterhin globale Maßstäbe setzen, haben auch regionale Mächte wie die Türkei, Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate massiv in ihre Nachrichtendienste investiert, um ihre geopolitischen Ambitionen voranzutreiben und ihren Einfluss im Ausland auszubauen. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Dienste keineswegs an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Ihre Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, Gesellschaften zu beeinflussen und Wahrnehmungen gezielt zu steuern, gehören zu den zentralen Grundlagen der Macht.

Leben mit Löwen 18:35

Leben mit Löwen

Dokumentation

Die Kalahari im Süden Afrikas gilt als eine der vielfältigsten und artenreichsten Wüsten der Welt. Doch sie hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Kilometerlange Zäune trennen die Wildtiere von den Viehherden der Farmer. Trotzdem gelangen immer wieder Löwen auf der Suche nach Nahrung in die Nähe der Menschen. Löwen, die Rinder gerissen haben oder eine Bedrohung für den Menschen darstellen, dürfen in Botsuana getötet werden. Können Mensch und Natur hier eines Tages in Einklang leben? Thato Cooper arbeitet in einem privaten Wildschutzgebiet, das bei seiner Familie und in den umliegenden Gemeinden nicht unbedingt auf Verständnis trifft. Denn die Viehzucht stellt für viele Menschen in der Wüste ihre Lebensversicherung dar. Farmer wie Collin Peacock sehen in wilden Tieren wie Löwen daher eine existenzielle Gefahr. Er ist bereit, die Großkatzen im Ernstfall zu töten. Andere denken aus Angst darüber nach, wegzuziehen. Dieser Konflikt bringt Thato in einen tiefen Zwiespalt. Kann sein Traum - eine friedliche Koexistenz von Mensch und Tier - in Erfüllung gehen? Zugleich wächst im Reservat die Sorge um die halbwilde Löwin Sirga, die schon länger hier lebt. Sie wurde nach der Geburt von ihrer Mutter verstoßen und vom Gründer des Wildlife-Projekts, Valentin Grüner, aufgezogen. Die Löwen, die sich jetzt auf der Suche nach einem eigenen Territorium hier niedergelassen haben, sehen in ihr eine Rivalin.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Konfliktzone - Globale Krisen kurz erklärt 19:40

Konfliktzone - Globale Krisen kurz erklärt: Tod aus Mexiko: Krieg der Drogen-Kartelle

Politik

Mexiko steht seit Jahrzehnten im Zentrum eines eskalierenden Drogenkriegs. Mehr als 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Drogenkartelle kontrollieren weite Teile des Landes, während der Staat von Korruption zerfressen und von Ohnmacht gelähmt ist. In Städten wie Tijuana, Culiacán oder Doctor Coss liefern sich bewaffnete Banden Gefechte mit selbstgebauten sogenannten Narco-Tanks. Massengräber in Wohngebieten sind keine Ausnahme. Viele Opfer bleiben namenlos. Wer verschwindet, war oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Mexiko ist ein zentrales Transitland im globalen Drogennetzwerk. Kokain aus Südamerika, Methamphetamin aus inländischen Laboren und die synthetische Droge Fentanyl gelangen von hier aus in die USA und weiter nach Europa, Asien und Afrika. Im Gegenzug fließen Geld und Waffen zurück. Der illegale Handel ist ein Milliardengeschäft - und macht die Narco-Bosse zu mächtigen Akteuren. Die Kartelle rekrutieren gezielt junge Männer aus armen Regionen, versprechen Einkommen, Aufstieg und Schutz. Sie unterwandern Behörden, Justiz, Polizei und Militär. Der Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa zeigte 2014, wie eng organisierte Kriminalität und staatliche Stellen kooperieren. Die Gewalt ist systemisch, die Angst allgegenwärtig. Doch der Konflikt betrifft längst nicht nur Mexiko. Die USA als Hauptzielland der Drogen aus Mexiko erhöhen den Druck - und schließen militärisches Eingreifen nicht mehr aus.

Mit offenen Karten - Im Fokus 20:05

Mit offenen Karten - Im Fokus: Trump und die Biodiversität: Bedrohte Tierwelt

Infomagazin

Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus wurden in den USA viele Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt wieder aufgehoben. Unter anderem wurde der kommerzielle Fischfang in diesem pazifischen Meeresschutzgebiet wieder zugelassen. Eine weitere Katastrophe für die weltweit ohnehin schon bedrohte Tierwelt.

Charles I. - Sein Weg zum Schafott 20:15

Charles I. - Sein Weg zum Schafott

Geschichte

Die öffentliche Enthauptung eines Königs galt lange als unvorstellbar. Und dennoch starb König Charles I. auf dem Schafott - rund 140 Jahre vor der Französischen Revolution 1789. Was führte zu seinem radikalen Ende? Der Dokumentarfilm begibt sich auf die Spurensuche eines Königs, von dem behauptet wird, er habe alles getan, um geköpft zu werden, auch wenn er selbst nie damit gerechnet hätte - ebenso wenig wie die meisten seiner Zeitgenossen. Von seinem Vater hat Charles nicht nur den Thron geerbt, sondern auch die feste, unverrückbare und niemals an der Realität überprüfte Vorstellung, dass er König von Gottes Gnaden sei. Dementsprechend glaubte er, so hoch über seinen Untertanen zu stehen, dass er mit diesen nicht zum Wohle des Staates zusammenarbeiten müsse. Das führte zu Konflikten mit dem englischen Parlament, welches schon damals auf eine lange Tradition zurückblicken konnte, und letztlich zum Bürgerkrieg um die Frage, wer der Herr im Staate sei. Nachdem Charles diesen Krieg nicht für sich gewinnen konnte und aus der Haft heraus versuchte, einen weiteren Bürgerkrieg anzuzetteln, kam es schließlich zu einem Prozess, in dem er von einigen radikalen Mitgliedern des Parlaments angeklagt wurde. Charles erkannte seine Richter nicht an - er hatte die Situation bis zu seinem blutigen Ende falsch eingeschätzt. Der Dokumentarfilm beleuchtet ein bedeutendes Ereignis der europäischen Geschichte im Britannien des 17. Jahrhunderts und legt seinen Fokus auf die dramatischen Ereignisse vor und während des Bürgerkriegs in England und dessen Auswirkungen auf die Monarchien in Europa.

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor 21:45

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Tudor

Geschichte

Maria Tudor war die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor - eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen - allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen "Gloriana", die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart 22:40

Krieg der Königinnen, Elisabeth I. und Maria Stuart

Geschichte

Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf "Fake News" und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: "Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten", so die englische Historikerin Tracy Borman.

Giacomo Puccini: Madama Butterfly 23:35

Giacomo Puccini: Madama Butterfly

Oper

Madama Butterfly schildert das traurige Schicksal der jungen Geisha Cio-Cio-San. Voller Begeisterung heiratet sie den US-amerikanischen Marineleutnant Pinkerton. Dieser ist allerdings in Japan nur stationiert und nimmt sein Eheversprechen nicht ernst. Er lässt die schwangere Cio-Cio-San zurück. Drei Jahre später hat sie sich noch immer nicht von der Hoffnung auf ein gemeinsames Leben verabschiedet, doch als Pinkerton tatsächlich zurückkehrt, hat er eine Amerikanerin geheiratet und möchte lediglich seinen Sohn abholen. Cio-Cio-San überlässt ihm das Kind und sich selbst dem Tod. 2019 hielt Puccini mit Tosca seinen Einzug ins Programm des Opernfestivals in Aix-en-Provence. Zum 100. Todestag des Komponisten zeigt das Festival dieses Jahr seine "japanische Tragödie". Regie führt Andrea Breth, die sich in rund 40 Jahren als feste Größe in der deutschsprachigen Opernszene etabliert hat. Als eine seiner bekanntesten Opern spiegelt Madama Butterfly Puccinis künstlerische Handschrift wider, raffiniert orchestriert sticht sie durch leuchtende Lyrik hervor. Die ergreifende Musik sowie die filmische Dramaturgie, die fernsehgerechte Ästhetik und die hochkarätige Besetzung machen diese Neuinszenierung zu einem gelungenen Opernerlebnis. Daniele Rustioni übernahm die musikalische Leitung und in der Hauptrolle glänzt die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, die bereits in den Rollen der Liù (Turandot), Mimì (La Bohème), Angelica (Suor Angelica), Magda (La rondine) und Anna (Le villi) überzeugte und ihre Madame Butterfly auf die großen Bühnen von New York, Paris und London trug. Als amerikanischer Leutnant steht ihr der Tenor Adam Smith zur Seite.