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Russland baut Militärstandorte und Truppen an seinen Grenzen nach Westen aus. Die Nato plant für den Ernstfall an ihren Ostgrenzen. Wie real ist die Gefahr eines offenen Konflikts? Über ein Jahr hinweg geht ein Rechercheteam dieser Frage nach. Die Recherchen führen von geheimen Nato-Übungen im Suwalki-Korridor, dem strategisch wichtigen Nadelöhr zwischen Belarus und Kaliningrad, über Satellitenanalysen russischer Militärstandorte bis zu Dokumenten aus dem Inneren des russischen Machtapparats. Die Investigativjournalisten treffen Nato-Kommandeure, Geheimdienstexperten und Informanten mit Zugang zur russischen Führung. Informationen deuten darauf hin, dass sich Russland auf eine langfristige militärische Konfrontation mit europäischen Staaten vorbereitet. Satellitenbilder zeigen neue Munitionslager und Fuhrparks mit Kampffahrzeugen entlang der Nato-Grenze. Frontsoldaten sprechen offen über ihre Bereitschaft zu einem Kampf gegen Europa. Ein ehemaliger Insider aus dem Umfeld des Kremls gewährt zudem Einblicke in Strategien und Entscheidungsstrukturen hinter Russlands Kurs. Dabei stellt sich die Frage, wo Abschreckung endet und Eskalation beginnt. Entstanden ist ein investigativer Dokumentarfilm über Bedrohungsszenarien, militärische Planungen und die Frage, ob Europa auf eine neue Epoche der Konfrontation zusteuert.
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Als Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine angriff, begann der einer der brutalsten Kriege in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. "Weiterleben zwischen Himmel und Erde" zeigt, was durch die Invasion zerstört wird und wie sich das alltägliche Leben in der Ukraine verändert. Die vier jungen ukrainischen Filmemacher und Filmemacherinnen beobachten die Folgen des russischen Angriffskrieges aus verschiedenen Blickwinkeln. Wozu führen Gewalt und militärische Aktionen? Was bedeutet der Angriff für die Menschen, ihre Lebensräume und die Natur? Was brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein und was bleibt, wenn die physischen Spuren des Krieges langsam verschwinden? Die Doku zeigt, wie zu Ruinen geschossene Gebäude Teil des Alltags werden und wie sich die Natur die Schauplätze des Krieges zurückerobert. Die Doku begleitet Prozesse gegen russische Soldaten, die angeklagt sind, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und kontrastiert dies mit Szenen, die zeigen, wie Massengräber entdeckt werden und Menschen nach ihren Angehörigen suchen. Im Lauf der Zeit verändern sich Alltag und Lebenswirklichkeit in der Ukraine. Landschaften und Städte sind zwar vom Krieg gezeichnet, doch entwickeln die Menschen dort eine enorme Lebensenergie und Menschlichkeit nach dem Ende von Bombenhagel und Kriegshandlungen.