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TV Programm für ARTE am 10.03.2026

Jetzt

Rumäniens älteste Gebirgsbahn 17:05

Rumäniens älteste Gebirgsbahn

Tourismus

Die Bahnstrecke Oravi?a-Anina heißt bei den Einheimischen schlicht "Aninabahn" - benannt nach ihrem Zielort auf 559 Meter Höhe im Banater Gebirge. Die Bewohnerinnen und Bewohner im dünn besiedelten Banat sind bis heute stolz auf ihren Zug. Als die Linie in den 1860er Jahren erbaut wurde, gehörte das Gebiet zum Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich. Noch heute werden deutsche Traditionen entlang der Strecke aufrechtzuerhalten versucht. Mit dem Auto sind die Endbahnhöfe kaum weiter als eine Stunde voneinander entfernt, auf den Schienen kann es locker zweieinhalb Stunden dauern. Und steckt man seinen Kopf aus dem Fenster der alten Zugwaggons, rast die Zeit nur so an einem vorbei. Belohnt wird man mit wunderschönen Aussichten, die so nur aus dem Zugfenster möglich sind.

Danach

Wilde Wege 17:50

Wilde Wege: Pakistan

Dokumentation

Wo früher nur Bergziegen zu Hause waren, verläuft heute eine der riskantesten Straßen der Welt: Der Karakorum Highway im Norden Pakistans. Er erreicht Höhen von fast 4.700 Metern. Steinschläge, Erdrutsche und Felsstürze lauern überall. Sost ist der letzte Ort auf pakistanischer Seite vor der Grenze zu China. Die Siedlung ist ein zentraler Handelspunkt zwischen beiden Ländern - hier werden Waren umgeladen und verzollt. Pakistanische Lastwagen mit ihren bunten Bemalungen treten die Fahrt ins Tiefland an. Ali Akbar und Umar Laib bringen ihren Truck für die kommende Tour auf Vordermann. Der Motor muss rund laufen und die Fahrerkabine sauber sein. Der Lastwagen ist ihr zweites Zuhause. Östlich der Passu Cones Berge beginnt die Shimshal-Road, eine der gefährlichsten Straßen der Welt. Der Weg schlängelt sich an den hoch aufragenden Felswänden des Shimshal-Flusses entlang, durch einen gigantischen Canyon. Vor dem Baubeginn im Oktober 2003 war ein Durchkommen mit Autos und Motorrädern nicht möglich. Mansoor Karim ist Taxifahrer. Er fährt die Bewohner seines Dorfes aus den Bergen runter in die Stadt. Es geht durch enge Schluchten, vorbei an steilen Abgründen und über marode Holzbrücken. Die 21-jährige Studentin Tabassum Laseed spielt in der Mountain Girls League von Gilgit-Baltistan Fußball - ein ungewöhnliches Hobby im konservativen Pakistan. Tabassum liebt den Sport, aber auch das traditionelle Leben. Mit ihrem kleinen Bruder muss sie über eine waghalsige Hängebrücke, um das Vieh der Familie zu versorgen.

Wilde Wege 18:35

Wilde Wege: Madeira

Dokumentation

Steile Hänge, enge Serpentinen und große Höhenunterschiede prägen das Straßennetz Madeiras. Die portugiesische Insel verlangt Mensch und Maschine viel ab - und macht jede Fahrt ins Inselinnere zu einer besonderen Herausforderung. Das besondere Terrain Madeiras hat die Menschen erfinderisch gemacht, ungewöhnliche Transportwege sind so entstanden. Aus diesen Zeiten stammen die Straßenschlitten, mit denen Menschen und Güter in Windeseile nach unten befördert werden konnten: Die Fahrer nennen sich Carreiros, spezialisiert darauf, die hölzernen Gefährten ohne Lenkung und Bremsen den Berg hinabzusteuern. Abseits der ausgebauten Straßen lockt das Abenteuer: Offroad-Spezialist Edgar Silva liebt die entlegenen Ecken der Insel. Je wilder und gefährlicher die Wege durchs Gebirge werden, umso mehr steigt sein Fahrspaß - und das Geschäft. Der gebürtige Madeirer bringt Besucher an Orte, an die sie mit dem Mietwagen nicht mehr kommen - und wo seine Geländekenntnis und Fahrpraxis gefragt sind. Madeiras zerklüftetes Terrain beschert auch dem Abschleppunternehmer Duarte Ribeiro ein Auskommen. Die steilen und engen Wege sorgen dafür, dass ihm die Arbeit so schnell nicht ausgeht. Heute soll er einen englischen Oldtimer überführen, von denen es einige auf der Insel mit dem milden Klima gibt. Da die alten Sportwagen ein Vermögen wert sind, muss er mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus: Hisbollah und Israel: Rückkehr des Krieges

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Wenn Alkohol am Steuer das Auto kostet

Reportage

Ende Juni 2024 bereitet sich die lettische Sprinterin Gunta Vaicule auf die Olympischen Spiele in Paris vor. Sie ist auf dem Höhepunkt ihrer Form, als ein betrunkener Fahrer in ihr Auto rast. Ihr Wagen überschlägt sich mehrfach. Vaicule überlebt mit viel Glück. Doch oft enden solche Unfälle tödlich. Lettlands Straßen gehören zu den unsichersten in der EU. Der lettische Staat greift seit 2022 gegen Alkohol am Steuer durch: Wer mit mehr als 1,5 Promille erwischt wird, verliert sein Auto - für immer. Seitdem wurden Hunderte Fahrzeuge beschlagnahmt. Die Polizisten Val?rijs Zlot?ikovs (36) und Mat?ss Ananko (31) führen regelmäßig Alkoholkontrollen durch. "Wenn du jemanden erwischst, weißt du, dass du vielleicht etwas sehr Schlimmes verhindert hast - vielleicht sogar einen tödlichen Unfall", sagt Zlot?ikovs. In einer Nachtschicht stoppen sie einen Fahrer mit drei Promille, sein Auto wird beschlagnahmt. Viele konfiszierte Fahrzeuge schickt Lettland an die ukrainische Armee, um den Abwehrkampf gegen Russland zu unterstützen. Darunter ist auch ein Audi mit Thüringer Nummernschild. Der Fahrer war mit über 1,5 Promille in Lettland unterwegs. Der Informatiker Imants Skerstens rüstet in seiner Freizeit konfiszierte Fahrzeuge für den Einsatz in der Ukraine um. Aus Geländewagen mit Allradantrieb werden gepanzerte Sanitätsfahrzeuge. Skerstens findet das Gesetz sehr gut. Ganz anders ein Fahrer, der betrunken erwischt wurde: "Am meisten leidet die Familie. Denn oft sind auch Ehepartner oder Angehörige von der Konfiszierung betroffen", sagt er.

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch 20:15

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch: Eine Krake wird geboren

Dokumentation

Die Triaden, die Mitte des 17. Jahrhunderts nach dem Aufstieg der Mandschu-Dynastie entstanden, schufen sich einen Mythos als Kämpfer gegen die Feinde Chinas. Opportunistisch und gewissenlos schlugen sie sich jedoch mal auf diese, mal auf jene Seite und stellten sich sowohl in den Dienst der chinesischen Nationalisten als auch der französischen und britischen Kolonialherren. Nach der Machtübernahme Maos 1949 mussten die Triaden das chinesische Festland verlassen und ließen sich im angrenzenden Hongkong sowie in Macau und Taiwan nieder, wo ihre dunklen Geschäfte florierten. In Taiwan wurden sie zum bewaffneten Arm der nationalistischen Machthaber, bevor sie zu deren Sturz beitrugen. In Hongkong nutzten die Triaden die Notsituation der Flüchtlinge aus, die vor Elend und Unterdrückung aus China geflohen waren, um neue Mitglieder zu rekrutieren. Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Hongkongs in den darauffolgenden Jahrzehnten boten sich ihnen immer mehr Möglichkeiten: Sie manipulierten Immobilienmärkte, kauften Unternehmen auf und schmuggelten Waren im großen Stil. Eine Vorgehensweise, die schon bald nicht mehr auf Hongkong beschränkt war, denn die Triaden weiteten ihren Einfluss allmählich nach Nordamerika und Europa aus. Mit dem Anwachsen der chinesischen Diaspora entfalteten sie ihre kriminellen Machenschaften auch in den dortigen Chinatowns.

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch 21:15

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch: Ein chinesisches Eldorado

Dokumentation

Anfang der 1980er Jahre herrschte in China nach 30 Jahren Maoismus Aufbruchsstimmung. Ende der 1990er Jahre gaben die alten Kolonialherren, mit denen sich die Triaden zuvor gut arrangiert hatten, Hongkong und Macau an China zurück. Doch gerade der Abzug der Kolonialmächte eröffnete den Triaden neue Möglichkeiten - und die Chance, einen Pakt mit der chinesischen Regierung zu schließen. Hinter einer legalen Fassade setzten sie von nun an mehr auf Korruption als auf Gewalt. Die Mitglieder änderten ihre Geschäftsmodelle und präsentierten sich als Filmproduzenten, Casinobetreiber oder Fabrikbesitzer. So profitierten sie vom Wirtschaftsboom und vom schrittweisen Übergang Chinas zur Marktwirtschaft. Handel und Geldwäsche florierten, während das Hongkong-Kino die Gangster glorifizierte - und so in ärmeren Bevölkerungsschichten immer neuen Nachwuchs rekrutierte. Südchina wurde für die Triaden zur wahren Goldgrube, als chinesische Geschäftsleute begannen, ihre Gewinne in den Spielcasinos von Macau zu verschleiern. Die chinesische Mafia entwickelte sich zu einer regelrechten Schattenbank der Wirtschaft. Doch diese skrupellose Bereicherung führte auf allen Ebenen der Gesellschaft zu Korruption und zu einem deutlich spürbaren Anstieg der Kriminalität. Als Xi Jinping an die Macht kam, startete er eine große Anti-Korruptionskampagne, die lokale Paten, politische Feinde und allzu mächtige Geschäftsleute zu Fall bringen sollte. Die Botschaft war klar: Man hatte sich dem frischgebackenen Machthaber und den Interessen der Partei unterzuordnen. Für die Triaden hieß es nun, sich mit dem neuen starken Mann in Peking auseinanderzusetzen.

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch 22:15

Die chinesische Mafia auf dem Vormarsch: Im Dienst des Roten Imperiums

Dokumentation

Die Triaden haben sehr schnell erkannt, dass es in ihrem Interesse liegt, die Politik von Xi Jinping, dem starken Mann in Peking, zu unterstützen. Der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas träumt von einem modernen und noch größeren roten Imperium. In Taiwan engagieren sich einige Triaden in der Politik, um die Wiedervereinigung mit dem chinesischen Festland voranzutreiben. Sie könnten im Falle einer Invasion eine Bedrohung für freiheitliche Kreise darstellen. In Hongkong unterstützten die Triaden die kommunistischen Machthaber dabei, Studenten und Anhänger der Regenschirmbewegung wieder auf Kurs zu bringen. Und in China selbst erledigen sie die schmutzigen Arbeiten, mit denen die politische Elite nicht in Verbindung gebracht werden will: Entführungen von Oppositionellen, die Verwaltung der Geheimgefängnisse oder auch die Zerstörung von Dörfern, die den Bau eines Flughafens blockieren. Doch Xi Jinping verfolgt ein noch viel größeres Ziel: China soll zur Weltmacht werden. Im Zuge der Globalisierung zählen Geschäftsleute und wirtschaftliche Netzwerke zu seinen wichtigsten Verbündeten. Die Triaden kennen sich bestens aus in diesem Spiel. Sie sehen darin die Gelegenheit, dem "roten Kaiser" ihre Loyalität zu beweisen und weltweit Reichtum und Einfluss auszubauen. Die Paten an der Spitze sind mittlerweile zu respektablen Geschäftsleuten geworden und müssen sich mit kriminellen Aktivitäten nicht mehr selbst die Hände schmutzig machen. Legale und illegale Geschäfte gehen nahtlos ineinander über. Die Triaden folgen den chinesischen Einflusszonen: entlang der Seidenstraße, in Südostasien, im Pazifik, in Afrika und bis tief in die westlichen Gesellschaften hinein, wo ihr Einfluss eine strategische Bedrohung darstellt. Denn ihre Ambitionen sind grenzenlos.

Tibet - China: Das stille Verschwinden 23:15

Tibet - China: Das stille Verschwinden

Dokumentation

Der 14. Dalai Lama ist inzwischen 90 Jahre alt - und je älter er wird, desto stärker gewinnt die Frage seiner Nachfolge an Bedeutung für die Zukunft Tibets, aber auch für das internationale geopolitische Gleichgewicht. Indien, die Vereinigten Staaten und Europa unterstützen Tibet, das seit der Annexion durch China im Jahr 1950 seine Autonomie fordert. Nun zeigt sich China entschlossen, den nächsten Dalai Lama allein zu bestimmen, was eine Radikalisierung der Debatte befürchten lässt. Die Spannungen zwischen der Volksrepublik und Indien werden durch den seit 1962 schwelenden Grenzkonflikt zwischen den beiden Staaten verstärkt. Als Mao Tsetungs Volksbefreiungsarmee in Tibet einmarschierte, verlor Indien seinen buddhistischen Nachbarn und stand dem kommunistischen Regime nun direkt gegenüber. Angesichts des Schicksals des tibetischen Volkes, das zur Assimilation gezwungen wurde, gewährte Indien dem 14. Dalai Lama und zahlreichen anderen Flüchtlingen Asyl - sehr zum Missfallen des "Großen Vorsitzenden". Seitdem kommt es vor allem im umstrittenen Grenzgebiet im Himalaya unablässig zu Konflikten. Nicht zuletzt konnte die Volksrepublik sich durch die Machtübernahme in Tibet wertvolle Bodenschätze wie Chrom, Kupfer, Borax, Uran und Lithium sichern. Ferner erlangte sie die Kontrolle über die Quellen der größten Flüsse Asiens, worin Indien eine Bedrohung für seine Süßwasservorräte sieht. Als Spielball der beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde, die mittlerweile zu großen Wirtschaftsmächten aufgestiegen sind, haben es die Tibeter nicht leicht, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, allen Bemühungen ihres geistlichen Oberhaupts zum Trotz.

Tracks East 00:45

Tracks East: Angriff auf Iran - Operation "Epische Wut"

Reportagereihe

Donald Trump und Israels Premier Netanjahu haben die Iraner aufgerufen, zu Millionen auf die Straße zu gehen, und die Mullahs zu stürzen. Aber wie soll das gehen, wenn es Bomben regnet, und das Land noch traumatisiert von der mörderischen Gewalt ist, mit der die Islamische Republik die jüngsten Massenprotest im Januar zusammenschießen ließ.

Taiwan - Angst vor der Invasion 01:15

Taiwan - Angst vor der Invasion

Politik

Ein chinesischer Angriff auf Taiwan hätte unabsehbare Konsequenzen - nicht nur für das Leben und die Sicherheit der rund 23 Millionen Menschen in Taiwan, sondern auch für den Alltag der gesamten Weltbevölkerung. Denn Taiwan ist hochgerüstet, wehrhaft und als Weltmarktführer in der Halbleiterherstellung ein zentraler Player der globalisierten Wirtschaft. Taiwan ist eine zentrale Schnittstelle in den globalen Lieferketten und von strategischer Bedeutung für die ganze Region. Ein Angriff Chinas auf Taiwan könnte deshalb in einem militärischen Konflikt mit der Supermacht USA münden. Der Besuch der US-Politikerin Nancy Pelosi und die folgenden chinesischen Militärmanöver mit einer De-facto-Blockade Taiwans waren eine neue Eskalationsstufe in dem internationalen Konflikt. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine könnte auch als ein weiteres Menetekel verstanden werden: als Anschauungsunterricht oder als Warnung für Staatspräsident Xi Jinping und seine Weltmachtambitionen. Taiwan kann damit zum nächsten Prüfstein für die westliche Widerstandskraft gegenüber der Aggression der totalitären Großmächte werden. Die Dokumentation analysiert die politische, wirtschaftliche und militärische Situation. Wie real ist die Gefahr eines Krieges, wie berechtigt die Angst vor einem Angriff Chinas? Und was bedeutet das für den Westen?

China - Wie eine Nation entstand 02:10

China - Wie eine Nation entstand: Die blaue Sonne

Dokumentation

Das Emblem der "blauen Sonne" steht für die Republik China unter Chiang Kai-shek. Nach dem Ende des jahrtausendealten Kaiserreichs 1911 sucht das Land nach einer neuen Identität. Wie kann China seine Souveränität zurückgewinnen? Und was bedeutet es, Chinese zu sein? Chiang Kai-shek, Nachfolger des Republikgründers Sun Yat-sen, will das Land einen und von ausländischer Vorherrschaft befreien. Seit den Opiumkriegen Mitte des 19. Jahrhunderts ist China durch Konzessionen zersplittert. Mit dem Nordfeldzug 1926 gelingt es Chiang Kai-shek, die von Warlords beherrschten Regionen unter seine Kontrolle zu bringen. Die Republik erobert einige Konzessionsgebiete zurück und übernimmt die Zollverwaltung. Doch Chiang Kai-sheks Vision eines starken Chinas wird von zwei Seiten bedroht: Japan intensiviert seine militärischen Angriffe und im Inneren erstarkt die kommunistische Bewegung unter Mao Zedong. 1936 wird Chiang Kai-shek entführt und muss unter sowjetischem Druck eine vorübergehende Allianz mit den Kommunisten eingehen, um japanische Truppen aus China zu vertreiben. Trotz Korruption und Repression wird sein Regime im Zweiten Weltkrieg zu einem wichtigen Verbündeten der USA. 1943 werden die ausländischen Konzessionen aufgehoben, 1945 wird China Gründungsmitglied der Vereinten Nationen mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Doch dieser scheinbare Triumph ist nicht von Dauer. Das nationalistische Regime ist instabil, und selbst US-Präsident Roosevelt beginnt, an seinem einst treuen Verbündeten zu zweifeln.

Leben mit Vulkanen 03:10

Leben mit Vulkanen: Guatemala: Der drohende Feuervulkan

Natur und Umwelt

Für Zehntausende Menschen ist der Volcán de Fuego in Guatemala eine ständige Bedrohung: Seit knapp 500 Jahren ist der über 3.700 Meter hohe Gigant ununterbrochen aktiv. Jeden Monat kommt es zu heftigen Eruptionen mit Kilometer hohen Aschewolken und schlimmen Folgen für die lokale Bevölkerung. So kamen bei dem Ausbruch im Juni 2018 113 Menschen ums Leben, 329 wurden als vermisst gemeldet. Insgesamt waren 1,7 Millionen Einwohner von der herniedergehenden Aschewolke betroffen. Von dem bedrohlichen Felsriesen gehen noch weitere Gefahren aus: Die Eruptionen hinterlassen vulkanische Ablagerungen an den Flanken des Fuego, die die tropischen Regengüsse wegspülen. Dabei können sich mächtige Schlamm- und Schuttströme bilden, die ganze Siedlungen mitreißen. Mit dem Vulkanologen Gustavo Chigna wagt sich Arnaud in die Gefahrenzone, um das Volumen des Materials zu messen und die Bedrohung einschätzen zu können. Wenn der Fuego sich meldet, sind einige sehr abgeschiedene Gemeinden allerdings ganz auf sich allein gestellt, wie etwa La Trinidad - nur fünf Kilometer vom Krater entfernt. Das Dorf muss selbst in der Lage sein, die Risiken abzuschätzen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, da die Rettungskräfte zu spät eintreffen würden. Deswegen finden regelmäßig Evakuierungsübungen statt. Aschewolken, Schlammströme, Erdbeben - der Fuego ist unberechenbar und deshalb umso gefährlicher. Die unermüdliche Aktivität des Feuervulkans stellt die Menschen vor harte Bewährungsproben, die bereits viele das Leben gekostet haben. Deshalb sind die Übungen der Bevölkerung so wichtig, damit sie in einem von Vulkanen dominierten Land bestehen können.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:40

Mit offenen Karten - Im Fokus: Sexy Priester - Follower garantiert?

Infomagazin

28 Minuten 03:50

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.