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TV Programm für ARTE am 10.04.2025

Synästhesie 05:00

Synästhesie: Leben mit verknüpften Sinnen

Dokumentation

Eine Eins ist grün, ein A ist violett, ein roter Apfel ist C-Dur und ein Riesling schmeckt blau. Klingt absurd, aber es gibt Menschen, die anders wahrnehmen als die anderen: Sie fühlen Wörter, schmecken Töne, hören Gefühle oder sehen Zahlen farbig. Das ist keine Krankheit, sondern eine besondere Fähigkeit: "Synästhesie" - Leben mit verknüpften Sinnen. Äußere Reize sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an. Bekannt ist dieses Phänomen in der Neurowissenschaft schon lange, aber richtig erforscht wird es erst, seit Gehirnströme filigran messbar sind. Ungefähr vier Prozent der Bevölkerung haben synästhetische Wahrnehmungen in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Das sind immerhin 3,2 Millionen Menschen in Deutschland. Trotzdem ist Synästhesie in der Gesellschaft relativ unbekannt. Die Dokumentation visualisiert, wie Synästhesie sich anfühlt und reflektiert den wissenschaftlichen Forschungsstand. Die Synästhetikerinnen und Synästhetiker selbst stehen im Mittelpunkt. Für manche ist die Verknüpfung der Sinne Gabe und Geschenk, andere stehen vor Herausforderungen und Problemen. "Synästhesie - Ein Leben mit verknüpften Sinnen" wirbt um Akzeptanz dieser sehr speziellen Wahrnehmung und betont die Chancen, die der Synästhesie innewohnen.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers

Reportage

Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilo und einer Länge von fast vier Metern der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts. Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht - und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen. Noch sind die Wälder des Sikhote Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung - und wird so zum "Problem-Tiger". All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.

ARTE Journal Junior 06:40

ARTE Journal Junior

Kindermagazin

Dieses Nachrichtenformat richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche und behandelt, nach dem Vorbild von Nachrichtensendungen für Erwachsene, unterschiedliche Themen aus Europa und der gesamten Welt.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Bologna: Tortellini

Essen und Trinken

(1): Italiens kleine Wunder: Tortellini (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Le Havre / Kaunas / Chile

Magazin

(1): Le Havre: Monets impressionistischer Hafen (2): Kaunas: Glanzstück des litauischen Modernismus (3): In Vietnam: Maus gebratener Tintenfisch mit Gemüse (4): In Chile: Bücher des Zorns

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Madrid / Bordeaux / Irland

Magazin

(1): Celia, Elena Fortúns kleine Heldin aus Madrid (2): Bordeaux: Die Stadt der zehntausend "Échoppes" (3): Hawaii: Lasagne mit Brotfrüchten von Heidi (4): Irland: Piraten außer Kontrolle

Krieg der Königinnen, Elisabeth I und Maria Stuart 08:55

Krieg der Königinnen, Elisabeth I und Maria Stuart

Die Welt der Legenden kennt sie als katholische Märtyrerin: Maria die Heilige, die Rechtgläubige, die ihr Blut für die katholische Kirche vergoss. Aber auch: Maria die Schöne, die für ihre Liebe zu den falschen Männern mit dem Leben bezahlte. Diese Dokumentation deckt auf: Bereits zur Zeit der Gegenreformation setzte man gezielt auf Fake News und schuf propagandistische Legenden um die schottische Königin. Geschichtsmythen als Instrumente politischer Agitation gegen die protestantischen Herrscher Englands. Zahlreiche historische Dokumente aus Archiven der Stuart- und Tudor-Zeit belegen nämlich deutlich: Schottlands Königin war weniger Opfer als Täterin im Ringen um den englischen Thron, auf den sie aus katholischer Sicht ein besseres Recht zu haben glaubte als ihre königliche Cousine Elisabeth. 30 Jahre lang scheute Maria Stuart weder Mordkomplotte noch andere Intrigen, um die englische Krone an sich zu reißen. Bevorzugtes Mittel ihrer Wahl: Mordpläne fanatischer Katholiken. Die Wiener Burgtheater-Schauspielerin Marie-Christine Friedrich verkörpert eine erfrischend schrullige und exaltierte Königin Elisabeth I. Als Erzählerin gibt sie ihr intimes Wissen über Maria Stuart mal tiefgründig und mal humorvoll zum Besten. Und dort, wo sie allzu subjektiv für ihre Belange eintritt, lassen britische Historikerinnen und Historiker keinen Zweifel daran: "Marias Ehrgeiz, Königin von England zu werden, dominierte alles. Sie wollte Elisabeth vernichten", so die englische Historikerin Tracy Borman.

Krieg der Königinnen, Elisabeth I und Maria Tudor 09:45

Krieg der Königinnen, Elisabeth I und Maria Tudor

Geschichte

Maria Tudor, die erste Frau auf Englands Thron und eine Pionierin in der englischen Monarchie. Jedoch festigte sich nach ihrem Tod der Mythos der blutigen Maria Tudor - eine Erfindung von Königin Elisabeth? Denn Maria war durchaus nicht blutrünstig. Sie wollte für das Seelenheil ihrer Untertanen sorgen, sie vor der Gefahr ewiger Verdammnis retten. Marias fünf Jahre währende Regierung sähe man heute als wegweisend im Kampf für Geschlechtergleichheit, hätten nicht tendenziöse Zeitgenossen daran gearbeitet, ihr Andenken nachhaltig zu beschädigen - allen voran ihre ehrgeizige Halbschwester Elisabeth I. Diese ließ während ihrer Regierungszeit Maria gezielt dämonisieren. Je düsterer das Bild der erzkatholischen Maria, desto strahlender sollte ihr eigenes Bild wirken: das der siegreichen "Gloriana", die England ein für alle Mal vom Aberglauben an die rückständische Papstkirche befreit hat. Maria I. wollte eine gottgefällige Königin und gute Ehefrau sein. Diese Ideale ließen sie schmerzvolle strategische Fehlentscheidungen treffen. Etwa, dass sie ihrem Mann, dem spanischen König Philipp II., englische Truppen für seine Kriege auf dem Festland zur Verfügung stellte. Die Dokumentation beleuchtet Marias Werdegang: als kindliche Thronerbin, als degradierte Zofe der eigenen Schwester und schließlich als erste Frau auf Englands Thron. Welche Talente und Sehnsüchte, Eigenheiten und Schicksalsschläge prägten sie? Und welche ihrer zahlreichen Errungenschaften sollte sich später ihre Schwester, Königin Elisabeth I., ans Revers heften?

Leben mit Vulkanen 10:40

Leben mit Vulkanen: Ecuador: Die Unbeugsamen des Tungurahua

Natur und Umwelt

In Ecuador befinden sich über hundert Vulkane, einer von ihnen ist der explosive Tungurahua. 2006 begrub er einen Teil des Dorfes Palictahua unter einer glühenden Aschewalze. Die Einwohner sind durch die Hölle gegangen, unter ihnen Jorge Totoy: Mitten in der Nacht mussten sie evakuiert werden, doch die Eruption nahm trotz aller Maßnahmen sechs Personen das Leben. Aber die Dorfbewohner lassen sich nicht vertreiben, denn sie lieben ihr Land. Um dem feuerspeienden Riesen etwas entgegensetzen zu können, wird er Tag und Nacht durch ein Netzwerk freiwilliger Wachtposten überwacht, die bei den geringsten Alarmzeichen die zuständigen Behörden informieren. Damit es nicht wie nach der letzten Eruption zu einer Nahrungsmittelknappheit kommt, haben die Bewohner zudem eine von den Inka überlieferte Tradition wiederbelebt: Ein paar Kilometer vom Dorf entfernt bewirtschaften sie gemeinsam ein Stück Land, auf dem Grundnahrungsmittel für alle angebaut werden. Die Nutzfläche liegt weit genug vom Krater entfernt, um von den pyroklastischen Strömen verschont zu bleiben, aber nah genug, um von der mineralreichen Vulkanasche zu profitieren. Auch eine andere Tradition soll nun wiederbelebt werden: Hernan Molina will an den Hängen des Vulkans das Thermalbaden in freier Natur wieder ermöglichen, und das, obwohl das Bad in der Gefahrenzone liegt, etwa zwei Kilometer vom Krater entfernt. Doch als Arnaud zusammen mit Hernan das warme Nass genießt, versteht er dessen Anliegen, im Herzen des Vulkans zu baden. Am Fuße des Tungurahua werden die unbeugsamen Menschen niemals aufgeben, sondern der Bedrohung des Glutriesen durch ihren Zusammenhalt und ihren Glauben trotzen.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Japan: Bento

Essen und Trinken

(1): Japans kulinarische Box (2): Nostalgiegeschmack: Ayaka, eine Japanerin in Österreich (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Bangkok / Marokko / USA

Magazin

(1): Das Bangkok des skurrilen Pink Man (2): Aita, der Kampfgesang der Marokkanerinnen (3): In Ungarn: Suzys Paprikahuhn (4): In den USA: Trinken um jeden Preis

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Finnland / Pantelleria / Osaka

Magazin

(1): Finnland: Die Kunst der Nation (2): Pantelleria: Eine Insel ohne Wasser (3): Schweiz: Berts Pilzpfanne (4): Osaka: Schnelle Nudeln

Herr im Haus bin ich 14:00

Herr im Haus bin ich

Komödie

Ende des 19. Jahrhunderts in Salford, England: Dort lebt der verwitwete Schuhmacher Henry Hobson mit seinen drei erwachsenen Töchtern, die er zu unbezahlter Arbeit in seinem Haushalt und in seinem Laden zwingt. Wie gerne würden Maggie, Alice und Vicky sich von ihrem tyrannischen Vater lösen, doch ihre einzige Möglichkeit dazu ist eine Heirat, der wiederum der Vater zustimmen muss. Von Alice und Vicky lässt er sich schließlich unter der Bedingung überreden, dass er die Ehemänner selbst aussuchen darf. Die älteste und tüchtigste Tochter Maggie jedoch möchte Henry unter dem Vorwand ihres Alters nicht gehen lassen. Mit 30 Jahren sei sie sowieso zu alt, um noch einen Ehemann zu finden. Maggie rebelliert und macht dem so zurückhaltenden wie talentierten Angestellten ihres Vaters, Willie Mossop, einen Heiratsantrag. Es ist der Beginn eines weitreichenden Aufbegehrens, das die häuslichen Machtverhältnisse umwirft und den Tyrannen in seine Schranken weist, während andere mit neuem Selbstbewusstsein aufblühen ...

Inselwelt Philippinen 16:00

Inselwelt Philippinen: Gefährliche Vulkane auf Luzon

Landschaftsbild

Luzon ist die größte Insel auf den Philippinen und befindet sich auf dem pazifischen Feuerring. Viele Bewohner der Insel sehen sich immer wieder mit Naturgewalten konfrontiert, denn von den 33 ansässigen Vulkanen, sind derzeit acht aktiv. Der letzte große Ausbruch des Taal-Vulkans im Jahr 2020 führte zur kompletten Verwüstung der Heimat lokaler Fischer unweit der Landeshauptstadt Manila. Gerade deshalb ist die Arbeit der Wissenschaftlerin Deborah Fernandez am philippinischen Vulkan-Institut besonders wichtig. Mit ihrem Team überwacht sie den Mayon, den aktivsten Vulkan des Landes. Sie und ihr Team reparieren eine der Messstationen in unmittelbarer Nähe zum Vulkan - eine permanente Gefahrenzone. Sie haben durch ein weites Netz aus Sensoren und Kameras den Vulkan genau im Blick und die Menschen in der Umgebung können bei bevorstehenden Ausbrüchen evakuiert werden. Der Ausbruch des Pinatubo im Jahr 1991 vertrieb das indigene Volk der Aeta, die am Fuße des Vulkans leben. Die Landschaft ist immer noch meterhoch mit feiner Vulkanasche bedeckt und hat sich seitdem stark verändert. Doch vor einigen Jahren konnten die Aeta in ihre Heimat zurückkehren und einen Neuanfang in ihrem Stammesgebiet wagen. Neben den gewaltigen Vulkanen ist Luzon auch die Heimat beeindruckender Naturwunder: Urwälder und hohe Bergketten beherbergen eine große Artenvielfalt. Hier leben endemische Arten wie der Luzon-Hornvogel oder der philippinische Javaneraffe.

Inselwelt Philippinen 16:55

Inselwelt Philippinen: Schätze der Natur auf Bohol

Landschaftsbild

Auf Bohol, einer der schönsten Inseln der Philippinen leben seltene Tierarten wie der philippinische Koboldmaki, Javaneraffen oder Philippinen-Gleitflieger. Doch ihr Lebensraum, der tropische Wald wird vielerorts von der sich ausbreitenden Landwirtschaft bedroht.Nun wollen Einheimische die Natur zurückgewinnen und den bedrohten Arten eine sichere Heimat bieten. Einer von Ihnen ist Carlito Pizarras. Der ehemalige Jäger schoss früher auf philippinische Koboldmakis, um sie auszustopfen und zu verkaufen. Fast wären sie ausgestorben. Für die kleinen Primaten mit den riesigen Augen und Ohren hat der heutige Naturschützer ein Schutzgebiet aufgebaut. Im Rajah Sikatuna Landschaftsschutzgebiet finden bedrohte Tierarten noch einen ursprünglichen Lebensraum. Die Rangerin Marisol Elibeto überwacht den Tierbestand im Urwald, zählt Vögel und Säugetiere und kämpft für den Schutz der philippinischen Javaneraffen und der Philippinen-Gleitflieger. Viele der hier lebenden Arten sind endemisch. Inmitten der Chocolate Hills - einem Hügelland im Zentrum der Insel mit einzigartigen, runden Bergrücken - widmet sich der Landwirtschaftsexperte Eric Albaño dem Kakaoanbau. Statt weiteren Reisfeldern legt er mithilfe der Kakaobäume dichte Mischwälder an. Er hofft, damit auch dem Inselklima zu helfen.

Die Camargue, wild und zart besaitet 17:50

Die Camargue, wild und zart besaitet: Im Reich des Süßwassers

Landschaftsbild

In der Camargue treffen Mittelmeer und Rhône aufeinander. Sie beherbergt das größte Feuchtgebiet Frankreichs und wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat eingestuft. Im Norden dominiert der Einfluss des Süßwassers, im Süden der des Salzwassers. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation widmet sich der außergewöhnlichen Landschaft im Norden der Camargue. Aufgrund der bedeutenden Süßwasserzufuhr aus der Rhône ist die nördlich gelegene Obere Camargue durch große Sümpfe und Anbauflächen gekennzeichnet. Überall in der Camargue fungiert das Wasser als wesentliches Bindeglied zwischen Mensch und Ökosystem. Es ist eine biologische, ökonomische und kulturelle Ressource für Mensch und Natur. Die Bewirtschaftung des Gebietes, insbesondere der Bau von Kanälen, sorgt ebenfalls für einen großen Einfluss auf das Ökosystem. Ein dichtes Netz von Kanälen versorgt sowohl die Reisfelder als auch die geschützten Räume, von denen eine reiche Tierwelt abhängt. Das Rhône-Delta bildet eine wichtige Zwischenstation für viele Zugvögel, aber auch einen bevorzugten Lebens- oder Vermehrungsort für stark bedrohte Arten wie die Sumpfschildkröte oder den Europäischen Aal. Die Zukunft der Camargue hängt entscheidend davon ab, wie man die Wasserverschmutzung in den Griff bekommt und der invasiven Arten Herr wird. Es geht um die Wahrung der Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und Naturschutz.

Die Camargue, wild und zart besaitet 18:35

Die Camargue, wild und zart besaitet: Zwischen Salz, Sand und Land

Landschaftsbild

In der Camargue treffen Mittelmeer und Rhône aufeinander. Sie beherbergt das größte Feuchtgebiet Frankreichs und wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat eingestuft. Im Norden dominiert der Einfluss des Süßwassers, im Süden der des Salzwassers. Der zweite Teil der Dokumentation ist dem Süden der Camargue gewidmet. Typisch für die südlich gelegene Untere Camargue mit ihren Lagunen und ihrem Küstenstreifen sind die Wechselwirkungen mit dem Meer und der Einfluss des Salzwassers. Die Küste der Camargue ist eine lange Nehrung aus Stränden und Dünen, die sich über rund hundert Kilometer zwischen Fos-sur-Mer und Le Grau-du-Roi erstreckt. Durch den Einfluss des Meeres wurden im Laufe der Jahrtausende große salzhaltige Lagunen geformt - ein biologisch sehr vielfältiges Gebiet mit umfangreichen Vogelpopulationen und großer Artenvielfalt. In den Meeresgewässern beherbergt die Camargue auch Arten wie den Großen Tümmler, das Kurzschnäuzige Seepferdchen und die Unechte Karettschildkröte. Mit ihrer Artenvielfalt ist die Camargue daher ein seltenes Juwel für die Forschung. Aber seit Jahrzehnten hinterlässt die ausgeprägte Erosion hier ihre Spuren. Sie zwingt die Menschen angesichts des steigenden Meeresspiegels dazu, ihr Leben und die Bewirtschaftung der Region anzupassen.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Leben mit Krebs

Reportage

Jeppe ist gerade einmal drei Jahre alt, als bei ihm ein besonders schwerer Blutkrebs entdeckt wird. Seine Eltern, Merit und Crispin Henke, sind geschockt: Eine Chemotherapie kann ihrem Jungen nicht helfen. Dennoch gibt es Hoffnung für den kleinen Jeppe: eine neu entwickelte Immuntherapie, die CAR-T-Zelltherapie. Sie ist immens teuer und nicht für jede Krebsart geeignet, doch bei Jeppe schlägt sie an. Die Familie feiert seinen fünften Geburtstag mit allen Freunden. Für Merit ein Geschenk: "Es ist mein größter Wunsch, ihn großwerden zu sehen." Susanne Honig aus Ritzenfeld ertastet kurz nach dem Abstillen ihres zweiten Sohnes einen Knoten in ihrer Brust. Ein einschneidender Moment, der ihre Perspektive auf das Leben für immer verändert. Sie lässt sich die linke Brust abnehmen. Doch dann plagen sie starke Gelenk- und Rückenschmerzen. Ein herber Rückschlag für die junge Mutter: In ihrer Wirbelsäule stecken Knochenmetastasen. Mit dieser Diagnose gilt sie als nicht heilbar. Doch die 35-Jährige nimmt den Kampf auf: "Es ist kein Schicksalsschlag, sondern ein Weckruf." Honig glaubt nach wie vor an eine Genesung. Kraft findet sie durch psycho-onkologische Angebote wie einem Foto-Shooting namens Beautiful You, das die VHS Schwandorf für krebskranke Menschen anbietet. Die Teilnehmerinnen sollen sich wieder schön fühlen - trotz aller Strapazen und körperlichen Veränderungen. Mehrere ehrenamtliche Visagistinnen, Friseurinnen und Fotografinnen machen es möglich.

Faszination Europa 20:15

Faszination Europa: Ein Kontinent - Fünf Welten

Doku-Reihe

Europas Natur hat mehr zu bieten, als man denkt! Leoparden, Blauwale und Eisbären sind Tiere, die kaum jemand in Europa vermuten würde. Die Dokumentation des preisgekrönten Regisseurs Christian Baumeister feiert die wilde Seite des oft unterschätzten Kontinents. Vom größten Tier der Welt, dem majestätischen Blauwal, bis hin zu einem der seltensten Tiere Europas, dem Persischen Leoparden, könnte die Tierwelt unseres Kontinents vielfältiger nicht sein. Und auch inmitten unserer Städte spielen sich im Verborgenen tagtäglich spannende Geschichten ab: Londons Straßen werden nachts zum Schauplatz temperamentvoller Revierkämpfe von Rotfüchsen, in der Londoner Underground leben Mücken, die vom Blut der Pendler leben und das weitläufige U-Bahn-Netz der englischen Hauptstadt nie verlassen. Von den allerkleinsten bis zu den allergrößten Tieren - Europa ist ein Kontinent der Extreme. Den äußersten Rand des Kontinents bilden die Azoren. Das grüne Inselparadies inmitten des Atlantiks birgt viele Geheimnisse. Blauwale stärken sich in den nährstoffreichen Gewässern der Inseln auf ihrer Wanderung, während Tausende Meter unter ihnen bizarre Kreaturen der Tiefsee in einer Welt aus ewiger Finsternis und extremem Druck auf erstaunliche Weise überleben. Am östlichen Rand Europas bildet der Kaukasus die wilde Grenze. Dort streifen Persische Leoparden umher. Die Raubkatzen sind außerordentlich scheu. Über drei Jahre lang haben Filmteams mithilfe von Kamerafallen versucht, Bilder der scheuen Raubkatze einzufangen - mit Erfolg!

Faszination Europa 20:55

Faszination Europa: Majestätische Berge

Doku-Reihe

Europas Berge sind mehr als nur imposante Landschaften - sie sind Heimat einer faszinierenden und bizarren Tierwelt. Von majestätischen Adlern und prähistorisch anmutenden Moschusochsen bis hin zu blinden Salamandern, die nur alle paar Jahre etwas fressen: "Europa - Bergwelten", erzählt von Benno Fürmann, entführt uns dorthin, wo die Luft dünner und die Natur unberechenbarer wird. Steinadler segeln mühelos in Höhen von bis zu 4.000 Metern über die Gipfel, während sich unter ihnen Gamsböcke erbitterte Wettkämpfe liefern. In ihrer Aufregung bemerken sie nicht die Bedrohung, die von oben kommt - denn der Adler hat es auf das kleine Kitz abgesehen. Moschusochsen dagegen müssen sich nicht vor Fressfeinden fürchten - ihr größter Feind ist die Natur selbst. Peitschende Winde und eisige Temperaturen haben ihre norwegische Heimat fest im Griff. Zwar ist den Tieren Resilienz in die Wiege gelegt, doch ein Schneesturm kann zum Todesurteil für ein Jungtier werden, wenn es den Anschluss an die Herde verliert. Im sonnenverwöhnten Teil Europas, auf dem Felsen von Gibraltar, sorgt der Nachwuchs ebenfalls für Aufregung. Berberaffen sind die einzigen freilebenden Affen Europas und haben sich an die Nähe zum Menschen gewöhnt. Auf der dicht besiedelten Halbinsel sind die sozialen Primaten mehr mit sich selbst als mit ihren menschlichen Nachbarn beschäftigt, denn um das Neugeborene entbrennt ein wilder Streit. Mit modernster Kameratechnik und berührenden Bildern ist dieser Film eine Ode an die Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft der Bergbewohner Europas.

Nur 37 Sekunden 21:40

Nur 37 Sekunden

Drama

Trotz aller Bemühungen bleibt der Hergang des Untergangs der "Bugaled Breizh" rätselhaft. Richter Ferrand zieht den erfahrenen U-Boot-Admiral Philippe Vidal hinzu, um die widersprüchlichen Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen zu prüfen. Vidal bestätigt, dass ein U-Boot verantwortlich sein könnte, deckt aber auch auf, dass die Mannschaft selbst zur Katastrophe beigetragen hat. Eine brisante Information, die er vertraulich behandelt wissen will. Doch Bardol, der Anwalt von Reeder Loïc, wittert darin eine Chance für die Verteidigung und Entschädigung seines Mandanten. Unterdessen stößt Marie auf eine schockierende Tatsache: Loïc hat Sicherheitsvorschriften missachtet, indem er die Behälter mit den Rettungsinseln mit Planen abdeckte, was ihre Funktion beeinträchtigt haben könnte. Doch diese Entdeckung wird nicht weiterverfolgt, da sie ebenfalls eine Teilschuld der Besatzung bedeuten würde. Auch Maries persönliches Leben bleibt turbulent: Nach ihrer Beförderung zur Teamleiterin spürt sie die wachsende Distanz ihrer Kolleginnen und Freundinnen, was sie ins Mark trifft. Gleichzeitig werden ihre Gefühle für Christophe intensiver. Zwischen Schuldgefühlen, Loyalität und ihrer Rolle in der Gemeinschaft kämpft Marie darum, ihren Weg zu finden. Und es warten noch weitere Herausforderungen auf sie ...

Nur 37 Sekunden 22:40

Nur 37 Sekunden

Drama

Untersuchungsrichter Ferrand wird in eine andere Stadt versetzt und übergibt seine Informationen an Anwalt Christophe Costil. Fünf Jahre nach dem Untergang der "Bugaled Breizh" erhält Marie überraschend die Nachricht, dass die Versicherung ihr und ihrem Verlobten Yan eine hohe Entschädigungssumme für Tristans Tod auszahlt. Sie wollen das Geld für ihre geplante Hochzeit einsetzen. Gleichzeitig wird Schiffseigner Loïc von seinem Anwalt Bardol darüber informiert, dass er mit einer Versicherungssumme von einer halben Million Euro rechnen kann. Bei einem Gerichtstermin in Rennes sieht Marie Christophe nach langer Zeit wieder. Ihre Begegnung weckt Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit und bringt alte, unterdrückte Gefühle zurück. Doch die Aufmerksamkeit richtet sich bald auf die neue Anwältin Laurence Binet, die mit einem TV-Interview über den Fall für großes Aufsehen sorgt. Währenddessen erhält Christophe neue Informationen über die Havarie, die entscheidend für das weitere Verfahren sein könnten. Die Enthüllungen deuten auf politische Verstrickungen und systematische Vertuschung hin, was die Suche nach der Wahrheit lange behindert hat. Und wie steht es um die Gefühle zwischen Marie und Christophe? Wie wird sich Marie angesichts der nahenden Hochzeit mit Yan entscheiden?

Nur 37 Sekunden 23:30

Nur 37 Sekunden

Drama

Christophe erhält einen verzweifelten Anruf von Yan, Maries Verlobtem, der sich fragt, wo sie ist. Christophe - enttäuscht, dass Marie ihn im letzten Moment sitzenließ - fährt sofort zu dem Ort zurück, an dem sie sich zuletzt gesehen haben. Die Entdeckung, die er dort macht, ist für ihn wie für Yan und Töchterchen Louane ein Schock, der alles verändert. Ein Rückblick zeigt Marie 15 Stunden vor dem Unglück der "Bugaled Breizh". Damals kümmerte sie sich liebevoll um Yans jüngeren Bruder Tristan. Sie war es, die ihm zur Seite stand und sich dafür einsetzte, dass er auf die richtige Spur kam und einen Job auf dem Trawler erhielt. Sie konnte nicht ahnen, dass gerade dieses Boot zum Schauplatz einer Tragödie werden würde. Zehn Jahre später findet eine letzte Gerichtsverhandlung statt. Wieder setzt Christophe Costil seine ganze Kraft dafür ein, die Wahrheit hinter dem mysteriösen Schiffbruch aufzudecken. Kann der Untergang der "Bugaled Breizh" endlich rekonstruiert werden? Und wird den Hinterbliebenen Gerechtigkeit widerfahren nach dem erlittenen Leid und den langen Jahren der juristischen Auseinandersetzungen?

Ein Lebewesen unter anderen 00:25

Ein Lebewesen unter anderen

Dokumentation

Stipa, eine betagte seltene Przewalski-Wildstute, ist auf der weiten Hochebene Causse Méjean in Südfrankreich zu Hause. Bei Regen, Wind und sengender Sonne begleitet der Philosoph Baptiste Morizot das Pferd und die Herde für sein Forschungsprojekt. In einer ganz anderen Umgebung lebt die Hündin Alba an Seite der Philosophin Vinciane Despret. Zwischen den lauten Geräuschen des Stadtlebens folgt Alba ihrer menschlichen Gefährtin auf Schritt und Tritt. "Ein Lebewesen unter anderen" lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den bestehenden Vorstellungen von der Natur und dem Platz des Menschen darin ein. Der Mensch sollte nicht als außerhalb der Natur stehend - ob nun als Ausbeuter oder Beschützer - betrachtet werden, sondern als ein Lebewesen unter anderen, mit denen er eine Geschichte und auch eine Zukunft teilt. Gleichzeitig ist der Dokumentarfilm ein vielschichtiges Porträt zweier Philosophen, die tiefgehende Beziehungen zu Tieren pflegen und dabei immer wieder das traditionelle Naturverständnis hinterfragen.

Out of Rosenheim 02:05

Out of Rosenheim

Komödie

In einem verlassenen Ort mit einem heruntergekommenen Motel namens Bagdad Café lässt sich Jasmin aus Rosenheim nach einem Streit mit ihrem Ehemann vorerst nieder. Die Chefin des Hotels, Brenda, ist eine Frau unter Dauerstress, seit ihr Mann sie verlassen hat. Sie begegnet der Deutschen im Trachtenkostüm zunächst mit unverhohlenem Misstrauen. Nach und nach gewinnt Jasmin die Sympathie und Freundschaft der wenigen Mitbewohner im Hotel: von Brendas halbwüchsigem Sohn, der ständig Bach auf dem Klavier spielt, ihrer aufmüpfigen Tochter, einer geheimnisvollen Tätowiererin und von Rudi Cox aus Hollywood. Bereits kurz nach ihrer Ankunft beginnt Jasmin, das abgewirtschaftete Motel aufzumöbeln. Mit Charme, Herzlichkeit und Magie bezaubert sie auch die Gäste und Einwohner der tristen Highway-Station. Der Umsatz steigt, als sich die Zaubershow Jasmins, assistiert von Brenda, unter den Truckern herumspricht. Aus Brenda und Jasmin, die unterschiedlicher kaum sein könnten, sind schließlich Freundinnen geworden. Selbst die fehlende Arbeitslizenz kann den Siegeszug der beiden nur kurzfristig aufhalten. Regisseur Percy Adlon ist es gelungen, seinen Film mit Sprachwitz, Ironie und skurrilem Humor in Szene zu setzen. Ohne moralischen Zeigefinger, aber mit vielen pikanten Details und schrillen szenischen Einfällen, entwickelt sich die Geschichte zu einem ungewöhnlichen Plädoyer für Toleranz zwischen verschiedenen Kulturen.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:50

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:55

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 04:05

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.