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TV Programm für ARTE am 14.08.2026

Jetzt

Mord im Mittsommer 20:15

Mord im Mittsommer: Nadia

Krimireihe

Staatsanwältin Nora findet am Strand eine regungslose junge Frau. Bei ihrem Erwachen erzählt Nadia, dass sie auf ihrer Flucht aus Tunis Opfer von Menschenhändlern wurde, jedoch von dem Frachtschiff fliehen konnte. Nora versteckt die Verletzte bei sich und verspricht ihr, sich nicht an die Polizei zu wenden ... - Die Serie basiert auf den Romanen von Viveca Sten. Beim Joggen am Strand findet Staatsanwältin Nora eine regungslose junge Frau. Als sie nach Hilfe rufen will, packt die Unbekannte sie am Handgelenk: Nora muss ihr versprechen, nicht die Polizei zu kontaktieren. Nadia heißt die Gestrandete, die verletzt ist, aber lebt. Auf ihrer Flucht aus Tunis ist sie Opfer von Menschenhändlern geworden. Mit Glück gelang es ihr, nahe dem Festland von Bord eines Frachtschiffs zu springen. Sie hat aber bei ihrer Flucht einen der Schlepper getötet, wie sie Nora in stockendem Schwedisch erklärt. Die Staatsanwältin versteckt Nadia bei sich und will die Menschenhändler finden. Sie setzt ihren Assistenten Pär darauf an, nach Schiffen unter Billigflagge zu suchen, die Sandön passiert haben. Die Kommissare Alexander und Valpen gehen derweil einem schockierenden Fund nach: Beim Angeln sind ein Vater und sein Sohn auf ein verlassenes Boot gestoßen. Es ist blutverschmiert, aber von einer Leiche fehlt jede Spur. Dafür hat der Junge, Anton, eine Manschette mit korsischem Emblem geborgen. Fußabdrücke und Blutproben deuten darauf hin, dass drei Menschen an Bord waren. Weder das Boot noch die Personen sind jedoch in einer Datei registriert. Kann es sich um Mitglieder einer korsischen Terrorzelle handeln, die von Paris aus agiert? Das vermutet der französische Polizist Michel Dupois, der sich in die Ermittlungen einschaltet. Laut ihm plant die Terrorzelle Anschläge in der Region. Nora erfährt unterdessen, dass keines der Schiffe, die Sandön passiert haben, dem aus Nadias Erzählungen gleicht. Steckt hinter Nadias Verletzungen doch etwas anderes? Zudem stellt Nora fest, dass Alexander ihrer neuen Chefin Karro anscheinend nähersteht, als ihr lieb ist.

Danach

Mord im Mittsommer 21:40

Mord im Mittsommer: Esther

Krimireihe

Die Skelette zweier Jungen werden gefunden. Staatsanwältin Nora und ihr Ex-Mann Henrik hatten vor 30 Jahren das Jugendcamp begleitet, von dem die beiden verschwanden. Auch von der Pfarrerstochter Esther fehlt seither jede Spur. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare Alexander und Valpen auf viele Ungereimtheiten. Nicht nur Nora und Henrik scheinen etwas zu verbergen. In ihrem Urlaub erreicht Staatsanwältin Nora eine erschreckende Nachricht: Es wurden die Skelette zweier Jungen gefunden, die sie kannte. Beide starben vor 30 Jahren auf einer Konfirmandenfahrt, die Nora als Schülerin betreut hat. Offiziell hieß es, sie seien bei einem Bootsunfall umgekommen. Nach den neuen Erkenntnissen verhungerten die Jugendlichen jedoch in einem Erdschacht - mit schweren Kopfverletzungen. Die Leiche der Pfarrerstochter Esther wird weiterhin vermisst. Sie verschwand in derselben Nacht wie die beiden Jungen. Nora muss nun erneut vor der Polizei aussagen und trifft auf diese Weise wieder auf Kommissar Alexander, den sie meidet, seitdem sie von seiner Affäre mit ihrer Chefin Karro weiß. Aus dieser Liebschaft entwickelt sich zunehmend eine ernsthafte Beziehung: Karro sieht sich bereits nach einer gemeinsamen Wohnung für beide um. Als frühere Campteilnehmer müssen sich auch Noras Ex-Mann Henrik und seine neue Frau Gisela den Fragen der Polizei stellen. Dabei wird offenbar, dass Nora und Henrik damals Falschaussagen getätigt haben. Sie waren in der Nacht des Verschwindens keineswegs, wie angegeben, in ihren Betten. Gisela hat sie draußen gesehen. Außerdem mutmaßt Henrik, dass die verschwundene Esther schwanger war. Als Alexander und sein Kollege Valpen dem Fall nachgehen, stoßen sie auf immer mehr Geheimnisse. Auch zwischen Pfarrer Arne und seiner damaligen Frau Iris, die das Camp gemeinsam leiteten, scheint es große Unstimmigkeiten gegeben zu haben. Wer hat die Jugendlichen ermordet? Es muss jemand aus dem Camp gewesen sein, das traditionell auf einer entlegenen Insel stattfindet.

Christoph Waltz 23:15

Christoph Waltz: Der Charme des Bösen

Dokumentation

Es gab eine Zeit, da kannte man sein markantes Gesicht vorwiegend aus Fernsehfilmen. Dann entdeckte ihn Quentin Tarantino für Hollywood. Ab dann ist Christoph Waltz weltberühmt, ein Star. Nur allzu gern wird er allerdings auf Malefiz-Figuren aller garstigen Schattierungen reduziert. In diesem ersten umfassenden Fernsehporträt von Christoph Waltz gehen der Regisseur und Produzent Kurt Mayer und die langjährige Hollywood-Korrespondentin Gabriele Flossmann der schauspielerischen Entwicklung, aber auch den persönlichen Seiten des Ausnahmetalents nach. So weiß etwa kaum jemand, dass Waltz und Michael Haneke denselben - nicht unbekannten - Stiefvater haben und daher sozusagen Halbbrüder sind. Bedeutende berufliche Wegbegleiter orchestrieren Waltz' Werdegang. Eingebettet in zahlreiche Filmausschnitte stellt sich heraus, dass Waltz nicht nur im Bühnenfach des Bösewichtes brilliert. Präzision und Handwerkskunst, trockener Humor und Sprachtalent sind es, die ihn schließlich vom Wiener Reinhardt-Seminar nach Hollywood bringen, in einem "overnight success after thirty years". Seine gegen alle Klischees gebürstete Darstellung verleiht den Figuren besonders Tiefe. Ihnen zu folgen bereitet diabolisches Vergnügen. Der Mensch hinter den ikonischen Figuren seines Schaffens hält sich bedeckt. Seine öffentlichen Auftritte sind rar. Ausschnitte aus seinen ersten Filmauftritten sowie aus dem noch unveröffentlichten neuen James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" veranschaulichen das breite Spektrum des zweifachen Oscargewinners. Doch ganz so einfach ist Christoph Waltz nicht zu fassen ...