15:50
481 vor Christus: Der uneingeschränkte Herrscher der Perser, Xerxes, rüstet sich für einen Feldzug gegen rebellische Städte in Griechenland. Besonders auf Athen hat er es abgesehen, das seinem Vater Dareios bei Marathon eine demütigende Niederlage zugefügt hat. Xerxes beherrscht viele Länder von Kleinasien bis Indien. Sein Reich ist eines der größten der Geschichte, das erste Imperium des Nahen Ostens, mit schier unerschöpflichen Ressourcen. Seit Jahren plant er eine Invasion Griechenlands und hat keine Mühen und Kosten gescheut, um ein riesiges Heer aufzustellen. Ein Kampf von Goliath gegen David - so scheint es. Xerxes trifft auf eine Konföderation griechischer Stadtstaaten, angeführt von Themistokles aus Athen. Den Griechen stehen nur wenige Ressourcen im Vergleich zur gewaltigen Macht des Perserreichs zur Verfügung. Doch sie besitzen einen entscheidenden Vorteil: Athen ist seit zehn Jahren eine Demokratie. Dieses damals radikale politische System ermöglicht es freien Männern - etwa zehn Prozent der Bevölkerung -, ihre Regierung selbst zu wählen. Sie wählen Themistokles. Er entstammt zwar der Aristokratie, gehört aber nicht zum oligarchischen Machtzirkel, der die junge Demokratie Athens prägt. Doch er besitzt rhetorisches Geschick und politischen Scharfsinn. Als Stratege geht er neue Wege: Er versteht es, Gegner zu täuschen, und beherrscht das Intrigenspiel wie kaum ein anderer. Es gelingt ihm, die Athener davon zu überzeugen, im Kampf gegen die Perser auf Schiffe zu setzen. Die Seeschlacht bei Salamis wird alles entscheiden ...
17:25
(1) Iran: Die ersten Tage dieses Krieges In den ersten Tagen des Krieges jubelten viele Iranerinnen und Iraner, manche offen auf der Straße. Die dem Mullah-Regime treu Ergebenen hingegen protestierten gegen den Angriff von USA und Israel. (2) Indien - China: Revanche für Mädchen Jahrzehntelang wollten Eltern in Indien und China nur Söhne; Mädchen wurden abgetrieben, ausgesetzt oder verkauft. Das ändert sich seit einiger Zeit - auch aus Einsicht in die Notwendigkeit: Der Mangel an Mädchen in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Erde gefährdete die Demografie weltweit.
18:20
Die seit Jahrzehnten globalisierte Automobilindustrie erlebt seit dem Aufkommen des Elektroautos eine wahre Revolution. In Zeiten des ökologischen Wandels scheinen umweltfreundlichere und sparsamere Fahrzeuge unumgänglich. Zahlreiche Länder haben für die kommenden Jahre verbindliche Absatzquoten für Elektroautos eingeführt, die einen lukrativen Markt versprechen. Europäische, amerikanische, japanische und koreanische Autohersteller stellen nach und nach um. Doch ein Land scheint allen voraus zu sein: China. Sei es bei der Produktion oder beim Zugang zu Rohstoffen - die Volksrepublik positioniert sich als Branchenführer und könnte schon bald den Weltmarkt mit Elektroautos überschwemmen, deren Preise weit unter denen der Konkurrenz liegen. Das Elektroauto ist nicht zuletzt ein strategischer Faktor für Umwelt, Wirtschaft - und Geopolitik.
18:30
Zeitreise in die Gegenwart: Ursprünglich aus Süddeutschland und der Schweiz stammend, hat die Amish-Gemeinschaft ihre Kultur und Sprache in die Neue Welt getragen: Sie sprechen Pennsylvaniadeutsch - eine Mischung aus Englisch und deutschen Dialekten - und leben wie vor 300 Jahren. Tief verwurzelt in ihrem Glauben, folgen die Amish strengen Richtlinien und lehnen moderne Technologien und Lebensformen ab. Für Außenstehende können diese Regeln manchmal rätselhaft erscheinen. Mit Pferdekutschen durchstreifen sie ihre ländlichen Gemeinden, doch wenn es zu weit ist, darf ein Shuttleservice genutzt werden, an dem einige Amerikaner viel verdienen. Das Telefon wird nicht benutzt, außer wenn es sich um geschäftliche Belange handelt und sich das Gerät außerhalb des Hauses befindet. Trotz ihrer einfachen Lebensweise haben die Amish keine Nachwuchsprobleme. Kinderreiche Familien sind an der Tagesordnung. Auch die Geschäfte laufen gut, denn die landwirtschaftlichen Produkte aus ökologischem Anbau sind genauso gefragt wie das handwerkliche Geschick der Amish. Die Amish haben ihre eigenen Privatschulen, besuchen diese aber meistens nur bis zum 14. Lebensjahr. Der Lehrplan gibt neben Lesen, Schreiben, Rechnen, Geografie und Deutsch vor allem Bibelunterricht vor. Bereits während der Schulzeit arbeiten die Kinder zu Hause mit. Doch bevor sie sich als junge Erwachsene taufen lassen, um dann endgültig zur Amish-Gemeinschaft dazuzugehören, haben sie die Möglichkeit zum sogenannten Rumspringa: In dieser Zeit dürfen sie alles ausprobieren, was auch andere Jugendliche gewöhnlich tun - danach müssen sie sich für einen Lebensstil entscheiden. Wer jedoch nach der Taufe ein moderneres Dasein wählt, wird exkommuniziert. Die Dokumentation gibt einen faszinierenden Einblick in eine traditionelle Welt.
19:20
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
20:15
Pompeji, 79 nach Christus: Als der Vesuv ausbricht, wird die antike Handelsstadt unter Asche und Bimsstein begraben. Bis heute, fast 2.000 Jahre nach der Katastrophe, gelingen Archäologen sensationelle Funde, die Einblicke geben in die Schrecken der letzten Stunden und den Alltag der Bewohner Pompejis. Nach der Erforschung florierender Gewerbebetriebe - einer Bäckerei und einer Wäscherei - richtet sich der Fokus der Grabungen auf ein prächtiges Anwesen in unmittelbarer Nähe. Abseits der einst belebten Straßen legen die Forscher eine luxuriöse Villa frei, die vermutlich einem einflussreichen Lokalpolitiker gehörte. Die Funde erlauben Einblicke in das verschwenderische Leben der pompejanischen Elite, das in scharfem Kontrast zu den Lebensbedingungen der versklavten Arbeiter in der nahe gelegenen Bäckerei steht. Zu den spektakulären Entdeckungen zählen außergewöhnliche Fresken in einem Bankettsaal sowie beeindruckende Mosaikfußböden - Relikte, die ebenso wie die gut erhaltene Feinkeramik die prunkvollen Gelage der Hausherren lebendig werden lassen. Die bewegendsten Entdeckungen gelingen in einem kleinen Nebenraum: der Leichnam einer Frau, die in einem Beutel kostbare Perlenohrringe und Goldmünzen bei sich trug. Als die Grabung fortschreitet, stößt das Team auf ein zweites Opfer: einen Mann, der unter einem eingestürzten Mauerstück begraben wurde. Wer waren diese Menschen? Warum blieben sie zurück, während so viele andere flohen?
21:10
Seit mehr als einem Jahr läuft in Pompeji eines der ehrgeizigsten Grabungsprojekte unserer Zeit: Ein italienisches Archäologenteam entdeckte einen bisher unerforschten Häuserblock und förderte unter anderem eine Bäckerei, ein Wohnhaus und ein Wandgemälde, das eine Art Pizza zeigt, zutage. Die Ausgrabung beginnt mit der Entdeckung eines riesigen Steinofens. Viel zu groß, um zu einem Privathaus gehört zu haben, finden die Forscher heraus, dass er Teil einer Bäckerei war, in der Brot an die Bewohner von Pompeji verkauft wurde. Nicolas Monteix, Experte für das Backgewerbe in der Antike, besichtigt eine der 40 Bäckereien, die bisher in Pompeji gefunden wurden, und erzählt davon, wie das Leben der Sklaven vermutlich ausgesehen hat, die dort Tag für Tag bei gleißenden Temperaturen schufteten und permanent dem Mehlstaub ausgesetzt waren. In einem Nebenraum der Bäckerei entdecken die Archäologen drei Skelette. Ihr Zustand deutet darauf hin, dass die Menschen von der einstürzenden Decke erschlagen wurden. In den ersten 18 Stunden des Vulkanausbruchs fiel ein dichter Niederschlag aus Pyroklasten und Asche auf Pompeji. Unter dem Gewicht der Gesteinsfragmente brachen überall in der Stadt Gebäude ein. Neben der Bäckerei entdecken die Archäologen das Wohnhaus. In jedem Raum türmen sich unberührte Lapilli bis zu drei Meter hoch. Das bedeutet, dass seit dem Vulkanausbruch niemand dieses Haus betreten hat. Im Atrium finden die Forscher unbenutzte Dachziegel, Steine und Werkzeug. Daraus schließen sie, dass das Gebäude zum Zeitpunkt der Eruption renoviert wurde. Tatsächlich hatte 17 Jahre zuvor, im Jahr 62 nach Christus, ein Erdbeben viele Häuser in Pompeji zerstört, die längst noch nicht alle wieder aufgebaut waren.
22:10
In Pompeji fördern die neuen Ausgrabungen weitere aufschlussreiche Funde zutage. Gleichzeitig ergeben Untersuchungen, dass viele Pompejaner den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus wahrscheinlich überlebten. Bisher schätzten Experten die damalige Einwohnerzahl auf 10.000 bis 12.000 Menschen, aber der Forscher Steven Tuck enthüllt eine Grabinschrift im Süden der Stadt, die eher eine Bewohnerschaft von 30.000 Menschen nahelegt. Im Laufe der 300-jährigen Grabungsgeschichte wurden jedoch bisher nur gut 1.200 Tote gefunden - was bedeutet, dass der Verbleib von mehr als 90 Prozent der Pompejaner bis heute ungeklärt ist. Bei Ausgrabungen im Wohnteil des Gebäudes entdeckt das Team eine kunstvolle Regenrinne, die früher das Dach über dem zentralen offenen Bereich - dem Atrium - zierte und Regenwasser in ein großes flaches Becken leitete, das sogenannte Impluvium. Mit der zusätzlichen Freilegung wertvoller weißer Marmormöbel und Dekorelemente wird immer deutlicher, dass der Eigentümer ein wohlhabender Pompejaner war. Ein weiterer Fund gibt dem Team Rätsel auf: Ein ausgeklügeltes Netz aus 2.000 Jahre alten Rohren und Leitungen verbindet die Bäckerei und das Haus des reichen Bürgers mit dem benachbarten Gebäude. Der Archäologe Miko Flohr untersucht die Ausgrabungsstätte, um zu prüfen, ob es sich um eine römische Wäscherei handeln könnte, eine sogenannte Fullonica. Nur hochrangige Römer benutzten diese Walkereien zur Reinigung ihrer Kleidung; wer in Pompeji eine betrieb, hatte direkten Zugang zu den oberen Schichten der pompejanischen Gesellschaft.
23:05
In dieser letzten Folge bewerten die Archäologen die vollendete Ausgrabung einer Luxusvilla, einer Bäckerei und einer Wäscherei. Dabei entdecken sie auch Hinweise zu den Tätigkeiten der Pompejaner in den letzten Stunden vor dem Untergang ihrer Stadt. Den Ausgangspunkt bildet der Vesuv. Neunzehn Stunden nach dem Beginn des Vulkanausbruchs liegt Pompeji größtenteils unter einer Schicht aus pyroklastischem Material und Asche begraben. Allerorts sind Dächer unter dem Gewicht des Vulkangesteins eingebrochen und haben Menschen unter ihren Trümmern begraben. Doch es gibt auch Überlebende. Ist nach dem Abebben der ersten Eruption für sie das Schlimmste überstanden? Laut dem Vulkanologen Chris Jackson dürfte die letzte, tödlichste Phase des Vulkanausbruchs erst nach dem Gesteinshagel eingetreten sein: Pyroklastische Ströme, giftige Gase und sengende Hitze vernichteten alles noch in der Stadt befindliche Leben. An der Ausgrabungsstätte hat die Freilegung einer großen Villa neben der Bäckerei und der Wäscherei begonnen. Unter einer Treppe entdeckt das Team Kohlezeichnungen von kämpfenden Gladiatoren. Da Kohle schnell verblasst, glauben die Archäologen, dass jemand diese Bilder kurz vor der Eruption gezeichnet hat. Wer war der Künstler, und warum zeichnete er Gladiatoren? Abschließend reflektiert Teamchef Gennaro Iovino über die Verbindungen der modernen Neapolitaner zu den Pompejanern der Antike - und über den Vesuv, diesem noch heute in der ganzen Region sichtbaren Mahnmal zum Gedenken an die vergangene, aber auch zur Warnung vor einer möglichen neuen Katastrophe.
00:05
Leevi Madetojas (1887-1947) Die Österbottner ("Pohjalaisia") gilt als Finnlands Nationaloper. Es ist eine Geschichte über Beharrlichkeit, Menschenrechte und Freiheit. Uraufgeführt wurde sie 1924, sechs Jahre nach dem finnischen Bürgerkrieg, bei dem der Bruder des Komponisten umkam. Finnland hatte 1917 die Unabhängigkeit vom Zarenreich erlangt, war aber gleichzeitig von der Russischen Revolution in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit den Österbottnern gelang Leevi Madetoja, woran sein Lehrer Jean Sibelius gescheitert war: die Schaffung einer finnischen Nationaloper, ein Wendepunkt für ein Land ohne eigene Operntradition. Sein Werk wurde sofort zu einem festen Bestandteil des finnischen Opernrepertoires (wo es bis heute geblieben ist) und wurde zu Madetojas Lebzeiten auch in Deutschland, Schweden und Dänemark aufgeführt. Der Erfolg der Oper ist auf das Zusammentreffen mehrerer Faktoren zurückzuführen: der Anziehungskraft der tonalen, aber dunkel gefärbten Musik, der Verwendung von Volksmelodien (gemischt mit der eigenen musikalischen Sprache Madetojas), die dem Publikum vertraut waren, einem Libretto (ebenfalls von Madetoja), das auf einem bekannten und beliebten Theaterstück basierte, einer Geschichte über Freiheit von Unterdrückung und Selbstbestimmung, deren allegorische Qualitäten in einem Land, das gerade einen Unabhängigkeitskrieg hinter sich hatte, besonders hervorstachen, und der geschickten Verbindung von komödiantischen und tragischen Elementen. Führende finnische Künstler, allen voran Paavo Westerberg, haben nun eine aktuelle Fassung auf die Bühne gebracht. Westerberg ist den Finnen vor allem dank seiner Arbeit in Film und Fernsehen ein Begriff. Die Österbottner ist seine erste Opernproduktion. Szenograf Erlend Birkeland versetzt das Geschehen in einen Kartoffelacker. Kaapo Iljas dirigiert das Orchester der Finnischen Nationaloper. Madetojas Österbottner sind dem Verismus verpflichtet und beschreiben den Widerstand einer Bauerngemeinde gegen das harte Regime einer erdrückenden Obrigkeit, die von einem Sheriff verkörpert wird. Die Geschichte spielt an der Westküste Finnlands, am Bottnischen Meerbusen. Die heutige Provinz Österbotten - auf Finnisch "Pohjanmaa" ist nur ein kleiner Teil der historischen Landschaft, und der Name weist auf die andere wichtige Landessprache hin: Schwedisch. Die meisten Protagonisten gehören zum Hof von Erkki Harri. Sie sind Tochter, Sohn, Magd oder Knecht des freien Bauern, der auch für die Gefangenentransporte zuständig ist. Antti Hanka, der Verlobte von Maija, Erkkis Tochter, wird des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gebracht - von Maijas Vater. So beginnt die Intrige um Mord, Eifersucht, Machtmissbrauch und Freiheitskampf. Paavo Westerberg hat sich in Finnland als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur einen Namen gemacht. Seine Fernsehproduktionen wurden mehrfach ausgezeichnet. Westerberg schreibt auch Theaterstücke und inszeniert für das Theater. Erlend Birkeland stammt aus Norwegen, studierte in Dänemark und Oslo. Er vertrat Norwegen 1999 auf der Internationalen Quadriennale in Prag mit seinem Bühnenbild zu Fuglane. Mittlerweile hat Erlend Birkeland nahezu hundert Inszenierungen in Skandinavien aber auch auf dem Kontinent ausgestattet. Kaapo Ijas, Jahrgang 1988, hat erfolgreich mit vielen Weltklasse-Orchestern zusammengearbeitet, darunter das Finnish Radio Symphony, Royal Liverpool Philharmonic, Turku Philharmonic und das Polish National Radio SO (NOSPR). Ijas hat eine besondere Vorliebe für die dramatische Tragweite der Oper, die nahtlose Verbindung von Musik und Theater und das Gemeinschaftsgefühl, das bei großen Produktionen entsteht. Er dirigiert Opernaufführungen in ganz Europa, von Helsinki, Oslo bis Wien.
02:15
In den 80er Jahren erhält ein obskurer französischer Dienst einen Auftrag: Die deutsche Terroristin Birgitt Haas soll aus dem Weg geräumt werden, wobei ihr Tod den Anschein eines privaten Unglücks haben soll. Um diese Mission kümmert sich ein Team um den Agenten Athanase, vor kurzem verstärkt durch den jungen, ehrgeizigen Agenten Colonna. Von ihm stammt die Idee, wie die als Nymphomanin dargestellte Haas beseitigt werden soll: Ein Lockvogel soll die Terroristin verführen und ihren Tod sozusagen orchestrieren. Der politische Mord wäre somit als Affekthandlung vertuscht; weder die Medien noch die Justiz würden Verdacht schöpfen. Als Colonnas nützlicher Idiot soll Charles-Philippe Bauman dienen, er scheint auf den Auftrag zugeschnitten. Bauman wurde kürzlich von seiner Frau verlassen und auch seine Stelle wurde ihm gekündigt. Er hat Selbstzweifel im Überfluss. Der Eifer seines Neuzugangs Colonna weckt bei Athanase Bedenken, daher übernimmt es der Chef höchstpersönlich, den Kontakt zum ahnungslosen Bauman aufzubauen. Alles läuft wie geplant: Als Bauman unter dem Vorwand seiner Deutschkenntnisse eine Stelle als Handelsvertreter in München angeboten wird, nimmt er sofort an. Dort haben die allgegenwärtigen Spione ein leichtes Spiel, den Unglücksraben und die charmante, aber einsame Birgitt Haas zusammenzuführen. Je näher die Nacht des geplanten Mordes rückt, desto heftiger werden Athanases Gewissensbisse. Vor allem als herauskommt, dass Colonnas Wahl nicht zufällig auf Bauman gefallen ist, sondern von privaten Interessen geleitet war. Wenn schon Birgitt Haas liquidiert werden muss, setzt Athanase nun alles daran, dass der verliebte Bauman überlebt ...
03:55
Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.