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TV Programm für ARTE am 26.03.2026

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ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Danach

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Wenn der Staat bestatten muss

Reportage

Seit 2014 übernimmt das Unternehmen Berolina Sargdiscount sämtliche ordnungsbehördliche Bestattungen in Berlin. Geschäftsführer Hartmut Woite bietet dabei extrem günstige Preise an - nicht nur für das Gesundheitsamt, sondern auch für Privatpersonen. Für 999 Euro gibt es eine Einäscherung in Tschechien, mit anschließender anonymer Beisetzung. Hartmut Woite setzt auf Masse statt Einzelfall und hat allein in den vergangenen zehn Jahren mindestens 60.000 Menschen preiswert unter die Erde gebracht. Sein Schwiegersohn Marco Gäbler organisiert die Abholung von Verstorbenen in ganz Berlin. In den meisten Fällen ist noch ungeklärt, wer die Kosten übernimmt. Während die Behörden nach Angehörigen suchen, bleiben Verstorbene teils wochenlang in den angemieteten Kühlräumen. Auch in Frankreich sind die Kommunen verpflichtet, für die Bestattung sozial schwacher Menschen aufzukommen. Ähnlich wie in Deutschland wird der Aufwand dafür so gering wie möglich gehalten, das heißt: keinerlei Blumenschmuck und auch keine Trauerrede. Einer Pariser Initiative ist das zu würdelos. Das Collectif Les Morts de la Rue recherchiert zu den zumeist obdachlosen Verstorbenen. Die Ehrenamtlichen begleiten die Beerdigungen und sprechen am Grab Worte des Gedenkens für diejenigen, die allein gegangen sind.

Beruf: Polizistin 20:15

Beruf: Polizistin

Beruf und Bildung

Ab den 1960er Jahren prägen sie das Straßenbild europäischer Metropolen: Frauen in Uniform. Die sogenannten Politessen gehen auf den Boulevards von Berlin, Paris und Rom gegen Falschparker vor. Damals von den Medien und ihren männlichen Kollegen beschimpft oder belächelt, sind Frauen in der Polizei heute ein vertrauter Anblick - und längst nicht mehr nur als Parkwächterinnen im Einsatz. Ihr langer Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung beginnt mehr als hundert Jahren und dauerte Jahrzehnte. Anfang des 20. Jahrhunderts treten die ersten Frauen in Europa in den Polizeidienst ein, ihre Aufgaben sind begrenzt: In einer von Männern dominierten Welt, sind sie eher Sozialarbeiterinnen in Uniform. Ihre Arbeitsbereiche umfassen Kinderarbeit, Prostitution und Obdachlosigkeit, während andere Einsatzgebiete für sie verschlossen bleiben - eine Situation, die bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg anhält. Erst in den vergangenen 30 Jahren erkämpfen sich Frauen das Recht, Waffen zu tragen, als Kriminalkommissarinnen zu ermitteln, bei der Bereitschaftspolizei, Mordkommission oder beim Sondereinsatzkommando zu arbeiten oder gar Führungspositionen einzunehmen. Junge Polizistinnen und erfahrene Beamtinnen aus Schutz- und Kriminalpolizei in Deutschland, Frankreich und Italien geben einen persönlichen Blick über die Vergangenheit und Gegenwart der Frauen in der Polizei. Sie erzählen vom Ringen um das Recht, an einem der wichtigsten Organe unserer demokratischen Gesellschaft mitzuwirken - trotz aller Widerstände. Heute sind Frauen ein unverzichtbarer Teil der Polizei, doch der Kampf um Gleichberechtigung ist noch nicht vorbei.

Die ersten Fliegerinnen - Zwischen Triumph und Tragödie 21:00

Die ersten Fliegerinnen - Zwischen Triumph und Tragödie

Dokumentation

Im Jahr 1911 erhält Melli Beese als erste Frau in Deutschland den Pilotenschein - ein Meilenstein in einer Zeit, in der Frauen kaum Zugang zur Welt der Technik haben. Die Dokumentation erzählt ihre Geschichte und die ihrer Zeitgenossinnen Lilly Steinschneider und Marie Marvingt - drei der ersten Fliegerinnen weltweit. Melli Beese, ursprünglich Bildhauerin, kämpft gegen Vorurteile und Sabotage auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal. Sie übersteht Unfälle, wird Fluglehrerin, Konstrukteurin und eröffnet ihre eigene Flugschule. Auch Lilly Steinschneider aus Österreich-Ungarn und die Französin Marie Marvingt trotzen gesellschaftlichen Konventionen und sorgen mit ihren Auftritten auf Flugmeetings für Aufsehen. Bis 1914 machen rund drei Dutzend Frauen weltweit den Pilotenschein - doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs endet ihre Karriere abrupt: Die Militärfliegerei bleibt Männern vorbehalten. Der Dokumentarfilm von Stefan Ludwig kombiniert eindrucksvolle Spielszenen mit seltenem Archivmaterial und verfolgt die Entwicklung der Frauen in der Luftfahrt bis heute. Er zeigt, wie Pilotinnen in den 1920er Jahren Rekorde aufstellen und Kontinente überqueren - und ihnen der Zugang zur professionellen Luftfahrt trotzdem lange verwehrt bleibt. Bis heute sind nur fünf bis zehn Prozent aller Piloten weltweit Frauen. "Die ersten Fliegerinnen" erinnert daran, wie Melli Beese, Lilly Steinschneider und Marie Marvingt den Grundstein für ihre Nachfolgerinnen legten - mit Mut und Durchhaltevermögen verfolgten sie ihren Traum vom Fliegen.

Sonntagnachmittagsblues 22:30

Sonntagnachmittagsblues

Charlie muss wegen eines Notfalls in Zoés Tierarztpraxis, wo diese sie mit ihrer Unreife konfrontiert. Unterdessen trifft Nelson wieder auf seine heimliche Liebesaffäre, die sich bei ihm entschuldigt, woraufhin sie sich versöhnen. Louise wird von ihrem Mentor weiterhin vor existenzielle Fragen gestellt. Das sonntägliche Ritual vollzieht die WG dieses Mal gemeinsam im Kino.

Sonntagnachmittagsblues 23:00

Sonntagnachmittagsblues

Nachdem Louise Nelson ein weiteres Mal mit seiner Freundin beobachtet hat, besucht sie Charlie an ihrem neuen Arbeitsplatz und schildert ihr die Situation. Diese zählt eins und eins zusammen und kommt hinter Nelsons Geheimnis. Tief getroffen von Nelsons Verrat, kapselt sich Charlie daraufhin von der Außenwelt ab. Bei Louise kommen immer stärkere Zweifel an ihrer Filmidee auf.

Sonntagnachmittagsblues 23:25

Sonntagnachmittagsblues

Die Beziehung von Nelson und Charlie ist weiterhin angespannt und droht auseinanderzubrechen, doch dann teilt Charlie ihrerseits ein Geheimnis mit Nelson. Louise ist unterdessen sehr belastet von dem Konflikt zwischen den beiden und bittet Zoé um Hilfe. Außerdem vertraut sie sich ihrem Mentor an, der eine ganz andere Perspektive auf die Situation hat.