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TV Programm für ARTE am 22.03.2026

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Das Collegium 1704 spielt Bachs Brandenburgische Konzerte 1-6 17:40

Das Collegium 1704 spielt Bachs Brandenburgische Konzerte 1-6

Klassische Musik

Die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach zählen neben Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten" zu den bekanntesten Werken des musikalischen Barocks. Vor 300 Jahren sind sie in der sachsen-anhaltischen Kreisstadt Köthen entstanden. Von 1717 bis 1723 war Bach Kapellmeister am Hof von Köthen im Dienst des Fürsten Leopold von Anhalt, wo ihm ein exzellentes Orchester zur Verfügung stand, mit dem er seine äußerst anspruchsvollen Kompositionen aufführen konnte. Die Köthener Zeit zählt zu der produktivsten Schaffensperiode des Komponisten, so dass hier neben den Brandenburgischen Konzerten auch mehrere Solokonzerte entstanden. Die Benennung der sechs Brandenburgischen Konzerte geht auf Bachs Widmung an Markgraf Christian Ludwig von Brandenburg zurück, den er bei einem Besuch in Berlin kennengelernt hatte. Im Jubiläumsjahr 2021 wurden sie im neu restaurierten Spiegelsaal des Köthener Schlosses mit dem Collegium 1704 aufgezeichnet. Das Ensemble spielte auf historischen Instrumenten und verhalf seinem Spiel so zu noch mehr Authentizität. Das von Václav Luks gegründete Ensemble gilt mit seinen herausragenden Musikern als eines der renommiertesten Barockorchester unserer Zeit. Gerade für dieses Werk, das sich durch große stilistische und strukturelle Vielfalt auszeichnet, ist das Collegium 1704 eine Idealbesetzung. Auch die individuelle Zusammenstellung gleichberechtigter Soloinstrumente ist hier besonders. Das Collegium 1704 spielt Bachs Brandenburgische Konzerte 1-6 und verzaubert die Zuhörer und Zuhörerinnen mit einem einzigartigen Klang.

Danach

Karambolage 18:25

Karambolage: Fahrerhaftung / Coquillettes/ Das Chanel-Kostüm

Magazin

Ein künstlerisches und humorvolles Spiel mit Klischees bietet dieses Magazin. In jeder Folge werden dabei bestimmte Eigenheiten der Franzosen und Deutschen unter die Lupe und auch aufs Korn genommen.

Köstliches Südtirol 18:40

Köstliches Südtirol: Im Reich der Dolomiten

Essen und Trinken

Die dritte Folge der Dokureihe "Köstliches Südtirol" erkundet die Täler um die Dolomiten - das "schönste Bauwerk der Welt", wie der Architekt Le Corbusier die Gebirgsgruppe im Süden des Alpenhauptkamms nannte. Bei den Geislerspitzen im Villnösstal hält Günther Pernthaler Brillenschafe, die älteste Schafrasse Südtirols. Züchter wie er setzen sich für den Erhalt der Tiere ein, nachdem die Rasse schon fast als ausgestorben galt. Bei aller Tierliebe kocht Pernthaler aber auch gern einen Klassiker der Villnösser Esskultur: Schöpsernes, einen Lammeintopf mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Östlich vom Villnösstal ist der ladinische Dialekt verbreitet. Man setzt auf Tradition als verbindendes Element. Marisa Irsara ist für ihre leckeren Gerichte bekannt. Auf fast 1.700 Metern Höhe führt sie den Hof der Familie. Die uralten ladinischen Rezepte gibt sie an ihre Tochter Julia weiter. Zum Beispiel Cajincí Arestis: frittierte Krapfen, die mit einer herzhaften oder süßen Füllung zubereitet werden. Igor Comploi ist Architekt in St. Ulrich. Wenn er ein Haus entwirft, nimmt die Küche den zentralen Platz ein. Seine Rezepte mischen Kultur und Tradition mit der Moderne und schaffen dabei etwas Neues. So wie beim Seeteufel, der von einem Mantel aus getrockneten Tomaten umhüllt wird. Im südlichen Teil der Südtiroler Dolomiten erhebt sich das Schlernmassiv. In dieser Gegend betreiben viele Bauernhöfe Milchwirtschaft. Veronika Stampfer jedoch züchtet Schweine und kreiert ihren eigenen Bauernspeck. Mit diesem kocht sie das Alltagsgericht der Südtiroler Kochkultur: Knödel.

ARTE Journal 19:10

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Neapels Puppenklinik 19:30

Neapels Puppenklinik: Mit Herz und alter Handwerkskunst

Dokumentation

Die Besitzer der "Patienten" in Neapels Puppenklinik kommen aus allen Teilen des Landes und aus allen Schichten. Das Ospedale delle Bambole ist mehr als eine Touristenattraktion, es ist ein Stück neapolitanischer Kulturgeschichte. "Chefärztin" Tiziana Grassi entstammt einer Dynastie von Puppendoktoren. Ihr Urgroßvater eröffnete das Ospedale delle Bambole, die Puppenklinik - vor mehr als 100 Jahren. Damals noch in einem kleinen Eckladen, bis unter die Decke vollgestopft mit Puppen und Figuren. Heute ist das kuriose Unikat in den einstigen Pferdeställen des 500 Jahre alten Palazzo Marigliano zu Hause, direkt um die Ecke der berühmten Krippenstraße. Tiziana Grassi ist auf Meister ihres Faches angewiesen, die es nur noch in diesem Stadtteil gibt - wie den Kunsthandwerker Armando Molli oder den Kurzwarenhändler Gennaro Rosolio, der bereits seit mehr als 70 Jahren in seinem Laden steht, und alte und seltene Knöpfe anbietet. Im traditionsreichen Geschäft für Künstlerbedarf der Familie Ramaglia deckt sich Tiziana Grassi mit hochwertigem Blattgold ein. Aber die Zeiten ändern sich. Heute gibt es im Viertel vor allem Massenware. Das traditionelle Handwerk stirbt auch in Süditalien.

Die Gewaltigen 20:15

Die Gewaltigen

Western

New Mexico, 1870: Der Geschäftsmann Frank Pierce hat den aufrechten Farmer Taw Jackson, auf dessen Land Gold gefunden wurde, durch eine Intrige um seinen Besitz und ins Gefängnis gebracht. Während der Betrogene hinter Gittern auf Rache sinnt, stößt Pierce auf die Hauptader des Golds. Als Jackson auf freien Fuß kommt, früher als gedacht und selbstsicher wie eh und je, will er Vergeltung. Doch Pierce will Jackson aus dem Weg räumen - diesmal für immer - und bietet dem Revolverhelden Lomax ein Kopfgeld von 10.000 Dollar. Jackson hat den Schachzug vorausgesehen und macht Lomax ein Gegenangebot, das dieser nicht ablehnen kann: Er verspricht dem treffsicheren Schützen einen Beuteanteil von 100.000 Dollar, wenn er bei einem Überfall auf die Kutsche mitmacht, mit der Pierce das geschürfte Gold regelmäßig zur Bank in El Paso transportiert. Doch der Plan hat eine Schwachstelle: Die Goldkutsche ist eine rollende Festung im Panzerkleid. Unterstützung bekommen die beiden von dem Ureinwohner Levi Walking Bear und dem Sprengmeister Billy Hyatt. Der Coup gelingt und Pierce scheint besiegt - doch beim Abtransport der Beute kommt es zu einem Scharmützel ...

Kirk Douglas, der Unzähmbare 21:50

Kirk Douglas, der Unzähmbare

Porträt

50 Jahre Filmkarriere in weniger als einer Stunde widerzuspiegeln, ist eine große Herausforderung. Kirk Douglas (1916-2020) spielte in mehr als 90 Filmen mit und war einer der letzten Stars des Goldenen Zeitalters von Hollywood. Er gehörte zu den wandlungsfähigsten Darstellern im Filmgeschäft: vom raubeinigen Westernheld über zerbrechliche Figuren bis hin zum unermüdlichen Kämpfer. Und doch war ihm eine Karriere als Schauspieler nicht unbedingt vorherbestimmt: Als Sohn jüdischer Emigranten wuchs Douglas in einem New Yorker Armenviertel auf und wurde schon im jungen Alter mit Antisemitismus konfrontiert. Doch mit seinem außergewöhnlichen Talent, viel Ehrgeiz und etwas Glück konnte der Junge aus bettelarmen Verhältnissen zur Filmlegende aufsteigen. Tatsächlich war es die nicht minder bekannte Lauren Bacall, eine ehemalige Studienfreundin, die ihm zu seiner ersten Filmrolle verhalf. Ihre Freundschaft hielt nicht zuletzt, weil die bereits etablierte Schauspielerin den damaligen Broadway-Darsteller Kirk Douglas dem Produzenten Hal Wallis empfahl. So ließ Douglas die Theaterbretter hinter sich und ging nach Hollywood, um seinen ersten Film "Die seltsame Liebe der Martha Ivers" zu drehen. Der große Durchbruch gelang Kirk mit der Rolle des rücksichtslosen Boxers in "Zwischen Frauen und Seilen". In den folgenden Jahren arbeitete das Ausnahmetalent mit großen Regisseuren wie Billy Wilder, Howard Hawks, Otto Preminger und Elia Kazan. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise zu den wichtigsten Stationen der langen Karriere von Kirk Douglas. Dabei streift sie die großen Meilensteine der Geschichte Hollywoods.

Der einzig wahre Tarzan 22:45

Der einzig wahre Tarzan

Menschen

"Der einzig wahre Tarzan" ist die erste Dokumentation über den Ausnahmesportler Johnny Weissmuller, der Opfer seines eigenen, vom amerikanischen Showbetrieb geschaffenen Images wurde. Es ist die Geschichte vom Preis des Ruhms, die Menschen in aller Welt fasziniert. Die Dokumentation gibt einen intimen Einblick in Weissmullers frühe Lebensphase, die Höhepunkte seiner Popularität sowie seinen späteren Abstieg. Hollywoods erstes männliches Sexsymbol war fünf Mal verheiratet und verlor den Kontakt zu seinen Kindern, sein gesamtes Vermögen und seinen guten Ruf in zahlreichen Gerichtsprozessen. Seine Leistungen als Schauspieler waren häufig Gegenstand herber Kritik. Dennoch erhielt der frühere Page eines Luxushotels den American Patriot Award und wurde von der Königin von England ausgezeichnet. Amerikanische Soldaten baten ihn, seinen berühmten Schrei auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges auszustoßen. Er wurde zu einer Legende, die Kindheit und Jugend von Millionen Menschen weltweit prägte. Seltene und nie zuvor veröffentlichte Fotografien und bislang unbekanntes Archivmaterial illustrieren seine Sportkarriere, seine olympischen Triumphe, seine gescheiterten Ehen, seine Hollywooderfolge als Tarzan und anschließend seine Karriere als "Jungle Jim". Ausgehend von persönlichen An- und Einsichten von Johnny Weissmuller Jr. zu Karriere und Leben seines Vaters, zeigt die Dokumentation Interviews mit Zeitzeugen der großen Hollywooderfolge, aber auch des Abstiegs in Acapulco, Mexiko. Zu Wort kommen auch Weissmullers Ex-Ehefrauen und Hollywoodstars wie John Wayne und Errol Flynn. Es ist keine weitere glamouröse Abhandlung über Johnny Weissmullers Schwimm- und Filmkarriere und auch keine skandalträchtige Paparazzi-Geschichte. Vielmehr ist die Dokumentation ein einfühlsames und dennoch unsentimentales Porträt des Mannes, der zum einzig wahren Tarzan für Filmbegeisterte auf der ganzen Welt wurde.

Der Spirit der Orgel 23:40

Der Spirit der Orgel

Dokumentation

Ihre Erscheinung ist ehrfurchtgebietend, ihr Klang verleiht ihr majestätischen Glanz: Die Orgel gilt als Königin der Instrumente - optisch wie akustisch. Doch seit einiger Zeit bleiben die oft beeindruckenden Kirchenräume leer. Was auch bedeutet: Die Orgeln werden nicht mehr gehört. Zugleich kennt die Zunft der Organisten und Organistinnen keine Nachwuchsprobleme, besonders der Anteil junger Musikerinnen ist groß. Anders als das Publikum, das die Kirchen eher aufsucht, um einem Gottesdienst beizuwohnen, ist die Beziehung des Musikers zur jeweiligen Orgel durch die spezifischen akustischen, architektonischen, historischen und spirituellen Bedingungen am Standort des Instruments geprägt. Findet sich in dieser Beziehung von Musiker, Orgel und dem Raum der Kirche der "Spirit" des Instruments - und damit womöglich der Schlüssel zu einem Image jenseits des Kircheninstruments? Durchsetzt mit spektakulären Bildern aus mächtigen Kathedralen des Kontinents geht die Dokumentation dieser Frage nach. Dabei begegnen wir verschiedensten Musikern und Orgelbauern an "ihren" Orgeln - jungen Wilden, Koryphäen, Aussteigern und Individualisten - von Zuzana Ferjencíková über Olivier Latry zu Cameron Carpenter. Was empfinden die Organistinnen und Organisten, sobald sie am Instrument sitzen, die Register ziehen und die Tasten drücken? Welche Rolle spielt der Wind für Klang und Wirkung des Instruments, warum ist Perfektion gleichermaßen Freund und Feind von Orgelbau und Orgelklang? Die Aussagen der Musiker und Musikerinnen verdichten sich zu einem Stimmungsbild, das von der Faszination und dem "Spirit" der Orgel kündet.