Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 27 28 29 30 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17

TV Programm für ARTE am 28.04.2026

Jetzt

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Virgilio Martínez' Peru / Istanbul / Banyuls-sur-Mer

Magazin

(1): Peru: Virgilio Martínez, neue Küche mit Tradition (2): Istanbul: Anadolu Rock, der Sound der Freiheit (3): Österreich: Walters Topfenknödel (4): Banyuls-sur-Mer: Fotos aus der Tiefe

Danach

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Elfenbeinküste / Portugal / Polen

Magazin

(1): Elfenbeinküste: Frédéric Bruly Bouabré, der malende Prophet (2): Portugal: Wenn Pferde zum Tanz bitten (3): Spanien: Rosas geschmorte Schweinebäckchen (4): Polen: Eine gesalzene Sprechstunde

In Wahrheit 14:00

In Wahrheit: Verschwiegen

TV-Krimi

Die sozialen Netzwerke der Tiere 15:35

Die sozialen Netzwerke der Tiere: Familiengeheimnisse

Tiere

Laikipia County, Kenia: Obwohl sich das familiäre Zusammenleben bei Grevy- und Steppenzebras grundlegend voneinander unterscheidet, gelingt es den beiden Arten, miteinander auszukommen. Ein Rudel Fleckenhyänen im kenianischen Naturschutzgebiet Masai Mara hat Zuwachs bekommen. Doch der Sohn der Matriarchin sorgt für Ärger: Der Kleine muss lernen, wo sein Platz ist. Die Familien der Gelben Spinnerameise zählen Tausende Mitglieder. Zusammen können Brüder und Schwestern erreichen, was für den Einzelnen unmöglich wäre. In der südafrikanischen Kalahari-Wüste müssen die Mitglieder einer Erdmännchen-Gemeinschaft ihre Opferbereitschaft unter Beweis stellen, um die Familienbande zu stärken.

Die sozialen Netzwerke der Tiere 16:20

Die sozialen Netzwerke der Tiere: Gemeinsam stärker sein

Tiere

Die Westliche Honigbiene, die zur Bestäubung der kalifornischen Mandelfelder eingesetzt wird, muss gegen Parasiten und Krankheitserreger ankämpfen, um ihre Kolonien zu erhalten. Das letzte Rudel Afrikanischer Wildhunde ist auf dem Laikipia-Plateau in Kenia zuhause. Nach einer verheerenden Epidemie müssen die seltenen Tiere ums Überleben der Gruppe kämpfen. Der Hurrikan Maria hat Spuren auf der Insel Cayo Santiago in Puerto Rico hinterlassen. Die dort lebenden Rhesusaffen passen ihre sozialen Beziehungen auf faszinierende Art und Weise an das veränderte Ökosystem an. Fort Collins, Colorado: Nachdem eine Krankheit vom Menschen auf den Schwarzschwanz-Präriehund übertragen wurde, werden möglicherweise die weniger sozialen Tiere das Überleben der Gruppe sichern.

Die sozialen Netzwerke der Tiere 17:05

Die sozialen Netzwerke der Tiere: Eine Frage der Persönlichkeit

Tiere

In Radolfzell am Bodensee werden Kohlmeisen einem Persönlichkeitstest unterzogen, bei dem sich zeigt, dass sie besser zusammenarbeiten wenn verschiedene "Typen" in der Gruppe vertreten sind. Der kollektive Charakter der in den Regenwäldern Panamas vorkommenden Azteca-Ameisen-Kolonien hat einen Einfluss auf die sie umgebende Flora. Der in der Savanne Kenias beheimatete Afrikanische Elefant lebt in Sozialgemeinschaften, deren Zusammenhalt durch bestimmte Charaktereigenschaften ihrer Mitglieder, wie etwa Besonnenheit und Sanftmut, gestärkt wird - was auch die Überlebenschancen der Gruppe erhöht. Im Regenwald Ugandas bedienen sich einige Schimpansen roher Gewalt, andere dagegen ihrer Intelligenz, um in der sozialen Hierarchie ihrer Gruppe aufzusteigen.

Naturwunder Hochgebirge 17:50

Naturwunder Hochgebirge: Picos de Europa

Natur und Umwelt

Die Iberische Halbinsel ist für ihre traumhaften Strände bekannt - dabei ist sie auch Heimat von Hochgebirgen. Im Norden Spaniens, entlang des Atlantiks, liegen die Picos de Europa. Hier zeigt sich das Land von einer anderen Seite: grün und regenreich. Die Gegend kämpft mit Landflucht und Klimawandel. Die Gebirgswelt verwildert, da die Felder nur noch wenig bestellt werden. Und das, obwohl seit Jahrhunderten die nomadische Weideform Transhumanz aufgrund der fruchtbaren Böden Tradition hat. Heißeres Wetter bedroht zudem die Artenvielfalt. Dieser unbekanntere Teil Spaniens könnte bald mehr in den Fokus von Urlaubern geraten, weil es am Mittelmeer im Sommer zu heiß wird. Die Picos de Europa sind eine keltisch geprägte Region, deren Stimmung oftmals eher an Irland als an Südeuropa erinnert, und in der alte Bräuche fortleben. So gehen junge Schäfer der Transhumanz nach, wenn auch anders als in den 1950er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das Weiden der Tiere ist eine Waffe gegen Waldbrände, die durch Hitze und Dürre ausgelöst werden. Öko-Bauern produzieren Gamoneu-Käse, der Monate lang in Höhlen reift - und für den die Beständigkeit der Temperatur ein Muss ist. Der Klimawandel fordert Flora und Fauna der Picos de Europa heraus: eine Biologin überwacht Schmetterlingspopulationen, die Tiere sind wichtige Bio-Indikatoren. Und Experten versuchen, den Bartgeier zu erhalten, den größten Vogel Europas. Die wachsende Zahl von Mücken, auch in Hochlagen, setzt dem Tier zu: Sie können es mit Krankheiten infizieren.

Naturwunder Hochgebirge 18:35

Naturwunder Hochgebirge: Jotunheimen

Natur und Umwelt

Es ist das höchste Gebirge Norwegens und Skandinaviens - und seit Jahren immer wärmerem Wetter ausgesetzt: Jotunheimen, deutsch: das Heim der Riesen. Eine mythische Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln, Holzkirchen und imposanten Bergseen. Ein stiller Rückzugsort, der aber immer mehr auch von Touristen besucht wird. Denn der Klimawandel erschwert den Urlaub im Süden Europa mancherorts, wegen zu großer Hitze. "Coolcation" dagegen - eine Mischung aus "cool" und "vacation" - ist ein Trend, der auf den Gletschern und Fjorden dieser Gebirgskette zu spüren ist. Und ihr Ökosystem unter Druck setzt. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen Menschen, die sich an neue Gegebenheiten anpassen müssen. Der Betreiber eines Sommerskizentrums muss immer mehr Kunstschnee produzieren, junge Bergsteigerinnen stellen beim Klettern fest, dass manche Routen nicht mehr begehbar sind. Denn die Gletscher sinken ab, massive Felsen kommen zum Vorschein. Lachsfischer müssen den Fischbestand selbst kontrollieren und aktiv Artenschutz leisten, um überhaupt weiter angeln zu können. Und schließlich besucht diese Episode auch eines der nördlichsten Weingüter der Welt am Sognefjord. Eine Reise durch Nordeuropa, wie man es so nur selten sieht - zum Zeitpunkt einer historischen Hitzewelle im Sommer 2025. So warm wie während der Dreharbeiten war es in Jotunheimen seit rund 150 Jahren nicht mehr. Noch hält die Waldgrenze auf nur rund 1.100 Metern; die spärliche Vegetation in Höhenlagen erinnert daran, wo man sich in Norwegen geografisch befindet. Aber wie lange noch?

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Eine Dorfärztin in Russland

Reportage

Die Einwohner von Vjazhi, 350 Kilometer südwestlich von Moskau, freuen sich auf ihre neue Ärztin. Zu Sowjetzeiten war Vjazhi ein blühendes Dorf, heute leben hier nur noch rund 200 Menschen, überwiegend ältere Frauen. Die Jüngeren sind weggezogen, dorthin, wo es Arbeit gibt. Vjazhi ist kein Einzelfall. Deswegen hat Russland ein Förderprogramm für den ländlichen Raum aufgelegt. Dazu gehört auch medizinische Versorgung. Die junge Ärztin Julia L. siedelt sich in Vjazhi an. Die Reportage begleitet Julia in ihren ersten Arbeitstagen. Sie kommt frisch von der Uni. "Am ersten Tag fühlte ich mich wie ein Kind, dem man Süßigkeiten gekauft hat. Oder ein Spielzeug", erzählt Julia. "Man will alles sehen, alles entdecken, etwas Eigenes anfangen." Im Nachbarort Odinok arbeitet Anastasia S. schon seit zwei Jahren als Dorfärztin. Sie muss das ganze medizinische Spektrum abdecken, auch Notfälle. Das wird auch auf Julia zukommen. Die Reportage bietet seltene Einblicke in das alltägliche Leben in der russischen Provinz. Dort, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Wo alles nach Sowjetunion aussieht. Doch gleichzeitig ist die Gegenwart ganz nah. Die Region liegt im Grenzgebiet zur Ukraine. Fast täglich gibt es ukrainische Drohnenangriffe. Das sei beängstigend, erzählt Anastasia. "Wer weiß, ob die Drohne vorbeifliegen wird oder hier irgendwo einschlägt. Das ist schrecklich." Und Julia hat Angst um ihren Bruder. 2022 wurde er zwangsmobilisiert und kämpft seitdem als Soldat in der Ostukraine.

Gletscher - Schmelzende Riesen 20:15

Gletscher - Schmelzende Riesen

Dokumentation

Weltweit ziehen sich Gletscher immer schneller zurück. Forschende versuchen zu verstehen, warum sich dieser Prozess beschleunigt - und schlagen Alarm. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler, Diplomaten, Politiker und Bürger, um die Herausforderungen des Gletscherschwunds zu verstehen. Gletscher gehören zu den verlässlichsten Klimaindikatoren der Natur. Bis 2050 wird voraussichtlich ein Drittel der Welterbe-Gletscher infolge der Erderwärmung verschwunden sein. Die Schmelze destabilisiert Gebirgszüge und bedroht die Wasserversorgung von zwei Milliarden Menschen. Ohne Gletscher geraten Landwirtschaft, Industrie und Energieversorgung unter Druck - in Europa ebenso wie in den Anden und im Himalaya. In Zentralasien führt Wasserknappheit bereits heute zu politischen Spannungen. Doch betroffen sind nicht nur Hoch- und Gebirgslagen, denn Gletscher regulieren das Klima weltweit. Ihr Rückzug verändert Meeresströmungen, beschleunigt den Anstieg des Meeresspiegels und führt zu dramatischen Veränderungen der globalen Ökosysteme. Angesichts der akuten Bedrohung kalter Klimazonen riefen Uno und Unesco die Aktionsdekade der Kryosphärenwissenschaften (2025-2034) aus. Der Bergsturz des Birchgletschers im Schweizer Blatten im Mai 2025 war der Auslöser für Pierre-Olivier François und Judith Rueff, sich intensiv mit der Gletscherkrise zu befassen. Ihr Film untersucht die Folgen eines unwiederbringlichen Gletscherschwunds. 3D-Animationen und Karten machen das globale Ausmaß sichtbar. Spektakuläre Aufnahmen unter Extrembedingungen würdigen die fragile Schönheit der Eisriesen.

Hotspot Arktis 21:45

Hotspot Arktis: Zwischen Eisschmelze und Ressourcenkampf

Dokumentation

Der bis in die Mammutzeit zurückreichende arktische Permafrostboden taut heute schneller auf als je zuvor. Mit dem Untergrund sackt auch die von Menschen errichtete Infrastruktur ab: Häuser bekommen Risse, Straßen verformen sich, ganzen Gemeinschaften wird förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen. Sowohl Nikita aus Ostsibirien als auch Martha aus Nordalaska erleben hautnah, wie ihre Welt buchstäblich zerfällt. Doch die Krise beschränkt sich nicht auf die Dörfer, in denen die beiden leben. In dem vereisten Boden sind enorme Mengen prähistorischer Flora und Fauna eingeschlossen, deren nun beginnende Zersetzung Kohlendioxid und Methan freisetzt. Diese Treibhausgase heizen den globalen Klimawandel weiter an. Die einst großen Klimaversprechen der Weltpolitik schwanden im Zuge von Kriegen und globalen Wirtschaftskrisen dahin. Das Thema "Energiesicherheit" steht heute ganz oben auf der Agenda der Regierungen. Deshalb gibt es immer mehr Bohrungen in der Arktis - einer Region mit riesigen, bislang unerschlossenen Rohstoffvorkommen. Russland treibt die Öl- und Gaserschließung trotz internationaler Sanktionen in Sibirien voran, während die USA in unmittelbarer Nähe von Marthas Heimatdorf ein großangelegtes Bohrprojekt genehmigten. Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der globale Durchschnitt. Sie warnen vor Kipppunkten und unumkehrbaren Rückkopplungseffekten, doch angesichts kurzfristiger politischer und wirtschaftlicher Interessen verhallen ihre Stimmen ungehört. Die Geschichten von Nikita und Martha sind mehr als lokale Schicksale. Sie gelten als letzter Weckruf aus dem hohen Norden - an die gesamte Menschheit.

Gestrandet im ewigen Eis 23:10

Gestrandet im ewigen Eis

Dokumentation

Ende des 19. Jahrhunderts ist der Nordpol ein weißer Fleck auf der Landkarte - Sinnbild für Abenteuer, Ruhm und wissenschaftlichen Fortschritt. Am 11. Juli 1897 starten die Schweden August Salomon Andrée, Nils Strindberg und Knut Frænkel von der Inselgruppe Spitzbergen nördlich von Norwegen in einem Wasserstoffballon ihre Nordpol-Expedition. Die ganze Welt schaut zu, ihr Heimatland hält den Atem an. Nachdem Brieftauben einige optimistische Nachrichten überbracht haben, bricht plötzlich der Kontakt ab. Es folgen 33 Jahre Funkstille. Zahlreiche Bücher und Presseartikel spekulieren über das Verschwinden der Entdecker und überbieten sich mit den wildesten Erklärungen. Am 6. August 1930, nach einem außergewöhnlich heißen Sommer mit starkem Eisrückgang, stoßen Robbenjäger auf der Insel Kvitøya - der "Weißen Insel" im äußersten Norden des Spitzbergen-Archipels - auf die Überreste der Expedition. Im Schnee befinden sich perfekt konservierte Körper sowie die gesamte Ausrüstung: Hunderte Gegenstände, darunter Morphin und Opium, aber auch intakte Notizbücher und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können. Was verraten diese Fotografien und sorgfältig geführten Tagebücher über die Expedition? Wie gelangten die drei Männer auf diese Insel - und wie, wann und warum starben sie? Geisterhaft anmutende Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Tagebuchfragmente rekonstruieren den Verlauf der legendären Andrée-Expedition und ihr rätselhaftes Ende. Vor Ort, in derselben kargen und grauen Landschaft, suchen heute drei Personen nach Erklärungen: Der schwedische Fotografie-Historiker Tyrone Martinsson, die französische Schriftstellerin Hélène Gaudy und die schwedische Autorin und Ärztin Béa Uusma. Immer noch bleiben viele Fragen offen. Doch wo liegt die Wahrheit - und muss man ihr auf den Grund gehen? "Gestrandet im ewigen Eis" ist ein archäologischer Thriller. Die Dokumentation rekonstruiert mithilfe mystisch wirkender Schwarz-Weiß-Bilder und heutiger Landschaftsaufnahmen die letzten Etappen der legendären Andrée-Expedition. Drei Experten begeben sich vor Ort auf Spurensuche - doch trotz neuer Erkenntnisse bleiben Fragen offen.