22:00
Seit den Aufständen im Januar 2026 filmen iranische Bürger heimlich ihr Land unter dem Joch eines Regimes, das jeden Freiheitsdrang blutig unterdrückt. Am 28. Februar 2026 bombardieren Israelis und Amerikaner in einem koordinierten Angriff den Iran; der Oberste Führer Ali Chamenei wird getötet. Es keimte die Hoffnung auf, dass das Mullah-Regime fallen würde. Doch das Regime leistet Widerstand, bleibt an der Macht - rigoros und unerbittlich. Die Dokumentation stellt die iranische Bevölkerung und ihre Lebensrealitäten in den Mittelpunkt. Ein Dutzend Männer und Frauen berichten von ihren Ängsten, ihrer Wut, ihrer Erschöpfung und der Unsicherheit, ob der Waffenstillstand im April zu einem für die Bevölkerung günstigen Friedensabkommen führen wird. Ihr Alltag besteht aus Überlebenskampf und Sorgen um eine ungewisse Zukunft. "Iran: Menschen im Krieg" wurde mehrere Monate lang heimlich gedreht und ist die Geschichte einer Generation, die nicht aufgeben will. Die Aufnahmen entstanden vor, während und nach den Umbrüchen. Es sind Dokumente von historischer Relevanz aus dem Herzen des Irans, erzählt von denjenigen, die es erleben.
22:50
Wenige Tage vor den US-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran im Juni 2025 wurden Satellitenbilder veröffentlicht - mit ungewöhnlichen Aktivitäten an einem der wichtigsten Atomwaffenstützpunkte des Landes. Die Aufnahmen zeigen, wie mehrere LKW und Bulldozer Material und Rohstoffe aus der Urananreicherungsanlage in Fordo evakuiert haben könnten. Es folgte die Operation "Midnight Hammer" - eine spektakuläre Machtdemonstration von Seiten der Trump-Regierung. Sieben US-Tarnkappenbomber vom Typ B-2 flogen 11.000 km von der Whiteman Air Force Base in Missouri über den Atlantik in den Iran. Sie zielten mit 14 bunkerbrechenden Bomben und Dutzenden Tomahawk-Marschflugkörpern auf die Atomanlagen von Natanz, Isfahan und Fordo. Bei der ursprünglich geheimen Mission handelte es sich um den größten Angriff von B-2-Bombern aller Zeiten. Die Bomben sind gefallen, aber die LKW mitsamt ihrer Ladung bleiben verschwunden. Ausgehend von den rätselhaften Aktivitäten rund um den Angriff untersucht die Reportage das tatsächliche Ausmaß der Schäden an den iranischen Atomanlagen - anhand offen zugänglicher Quellen und mithilfe von Experten für Satellitenbilder und einem Team vor Ort. Der Film geht der Frage nach, inwieweit durch den Luftschlag zentrale Personen des iranischen Atomprogramms getötet wurden. Der Iran spielt den Luftschlag herunter und betont, dass die Anlagen weiterhin intakt seien und die Kernenergie ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werde. Auf amerikanischer Seite heißt es jedoch, dass der Bau der iranischen Atomwaffe aufgrund des Angriffs um einige Jahre verzögert wurde. Diese Dokumentation aus dem Jahr 2025 basiert auf den Aussagen der Menschen aus beiden Lagern und kombiniert Vor-Ort-Recherchen mit Open-Access-Tools, um so der Wahrheit auf den Grund zu gehen.