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TV Programm für ARTE am 03.02.2026

(Fast) die ganze Wahrheit 04:20

(Fast) die ganze Wahrheit: Frida Kahlo

Infotainment

(Fast) die ganze Wahrheit - in drei Minuten alles über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. Mit Ironie und Absurdität skizziert jede Folge eine Person des Zeitgeschehens, die Schlagzeilen machte. In dieser Folge: Frida Kahlo

Transsilvanien - Das Herz Rumäniens 05:00

Transsilvanien - Das Herz Rumäniens

Dokumentation

Eingebettet in die Karpaten liegt Transsilvanien. Eine Region, die nicht nur durch ihre endlosen Wälder und fast unberührte Natur beeindruckt. In Städten wie Sighisoara und Biertan erinnern imposante Wehrkirchen daran, dass Transsilvanien - auch Siebenbürgen genannt - vor allem durch die deutsche Kultur geprägt wurde. Der Film porträtiert unter anderem zwei Siebenbürger Sachsen, die mit dem Wissen ihrer Vorfahren und teils uralten Werkzeugen ihr Haus renovieren. Ganz im Norden der Region liegt der sogenannte Fröhliche Friedhof. Einzigartig auf der Welt. Hier können die Besucher wie in einem offenen Buch über das Leben der Verstorbenen des Dorfes lesen. Denn jedes Holzkreuz erzählt auch die Geschichte des Toten, ehrlich und unverblümt. Dumitru Pop ist der Dorfchronist. Er schnitzt und bemalt die Kreuze und bestimmt alleine, welche Anekdote an den Toten erinnert. Seine Mission: die Sicht der Menschen auf den Tod verändern. Auf dem Pferdemarkt von Gilau trifft sich die größte ethnische Minderheit des Landes: die Roma. Der Pferdehandel gehört seit Jahrhunderten zu den angesehensten Berufen der Roma. Deswegen ist der Markt nicht nur pompöse Verkaufsshow, sondern auch eine Art Familientreffen. Für den Pferdehändler Costell und den Roma-Boss und Veranstalter des Marktes Pufi Moldovan geht es an diesem Tag nicht nur um viel Geld, sondern auch um Ruhm und Ehre.

360° Reportage 05:45

360° Reportage: Kristall, die magische Kunst aus den Vogesen

Reportage

Die nördlichen Vogesen gelten als Wiege der Kristallherstellung in Europa. Vor allem drei französische Manufakturen haben Weltruhm erlangt: die Werkstätten Saint-Louis und Lalique sowie das Internationale Zentrum für Glaskunst in Meisenthal. Dort herrscht erst recht zu Weihnachten alle Jahre wieder Hochbetrieb. Die Nordvogesen sind wie gemacht für die Kristallherstellung. Hier entstehen schon seit Generationen glänzende, durchsichtige, glitzernde Kristall-Körper. Wandernde Glasmacher im 16. Jahrhundert wählten diese Region, weil hier alle natürlichen Ressourcen vorkommen, die für die Herstellung von Glas und Kristall unerlässlich sind: feinster Sand aus Flüssen und Gestein, ausreichend Holz für die pausenlos befeuerten Brennöfen und auch reichlich Wasser zur Kühlung des Glases. Die Arbeit der Glasmacher ähnelt seit jeher der Choreographie eines Balletts. Jeder und jede weiß, was zu tun ist. Alle Arbeitsschritte sind im Sekundentakt aufeinander abgestimmt. Nur dann kann die flüssige, rund 1400° Celsius heiße Glasmasse Qualität und Perfektion erlangen. Nach stundenlangem, vorsichtigem Abkühlen wird das Kristall geschnitten, geformt und poliert. Auch in den Werkstätten von Meisenthal, rund 50 km nordöstlich von Straßburg, sind die Öfen Tag und Nacht in Betrieb. Gerade jetzt, kurz vor Weihnachten, herrscht hier Hochkonjunktur. Im Fokus der Glasmacher stehen Tannenbaumkugeln aus Glas, allesamt Entwürfe von Designern. Kein Wunder, dass Weihnachten hier so kunstvoll zelebriert wird. Schließlich sagt man, dass vor allem die romantische Landschaft der Vogesen die Menschen hier schon immer angetrieben haben mag, Märchenhaftes zu kreieren.

Küchen der Welt 06:40

Küchen der Welt: Mexiko: Chiles en Nogada

Essen und Trinken

(1): Chileq en Nogada, gefüllte Paprika aus Mexiko (2): Ein Biss'chen Heimat: Joshue, ein Mexikaner in Irland (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:10

Stadt Land Kunst: Juli Zehs Brandenburg / Irland / Île Madame

Magazin

(1): Juli Zeh auf Wahrheitssuche in Brandenburg (2): Irland: Auf der Insel der modernen Druiden (3): Chile: Lornas süße Kartoffelkrapfen (4): Île Madame: Vom Kreuz der Priester

Stadt Land Kunst 07:55

Stadt Land Kunst: Paris / Bosnien / Spanien

Magazin

(1): Paris: Nina Berberovas Chroniken aus dem russischen Exil (2): Bosnien: Olympisches Überbleibsel des Brutalismus' (3): Schottland: Nikkis Käse-Scones (4): Spanien: Ein Franco kommt selten allein

Das Kolosseum, Arena der Macht 08:45

Das Kolosseum, Arena der Macht: Ein Bau der Superlative

Dokumentation

Der erste Teil präsentiert die beeindruckenden Maßstäbe der Spiele, die im Kolosseum stattfanden, sowie die exotischen Tiere, die zur Unterhaltung der Bürgerinnen und Bürger auf grausamste Weise in der Arena getötet wurden. Die Dokumentation beleuchtet, wie dieses immense Amphitheater einer neuen Herrscherdynastie half, die Kontrolle über Rom und das gesamte Reich aufrechtzuerhalten: Nach der Niederschlagung von Aufständen wurden die Spiele zum Propagandawerkzeug, das sämtlichen Bewohnerinnen und Bewohnern des Römischen Reiches eine gemeinsame Identität verlieh. Das Kolosseum wurde zum Modell für weitere Städte, um neuen Untertanen den Ruhm Roms nahezubringen - und ihnen gleichzeitig den Preis für jede Form des Widerstands vor Augen zu führen. Archäologische Grabungen brachten unterirdische Entwässerungskanäle ans Licht, sowie ein ausgeklügeltes Tunnelsystem, das genutzt wurde, um Kämpfer und Tiere scheinbar plötzlich in der Arena erscheinen zu lassen. Tausende von Tierknochen belegen den Tod unzähliger Löwen, Bären und Leoparden, die über römische Handelshäfen aus Nordafrika und dem östlichen Mittelmeerraum eingeführt worden waren. Die Eröffnungsspiele unter Titus im Jahr 80 nach Christus dauerten 100 Tage; auf dem Programm standen unter anderem Gladiatorenkämpfe und exotische Tierhatzen. Unter Trajan (98-117 nach Christus) erreichten die Spiele ihren Höhepunkt. Die Spiele besänftigten Unzufriedene und vermittelten gleichzeitig die klare Botschaft des Staates: Rom belohnt Loyalität - aber bestraft Widerstand.

Das Kolosseum, Arena der Macht 09:35

Das Kolosseum, Arena der Macht: Glanz und Verfall

Dokumentation

Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie der Bedeutungsverlust des Kolosseums mit dem Niedergang des Römischen Reichs einherging. Zwar stiegen zahlreiche Gladiatoren von Gefangenen zu gefeierten Athleten auf, doch die aufwendigen Spiele wurden für das Reich zunehmend zur finanziellen Belastung. Die Amphitheater, einst Orte der Unterhaltung und der imperialen Repräsentation, verwandelten sich in Schauplätze politischer Gewalt: Hier starben nun Gegner Roms - vor allem Christen - den Märtyrertod. Archäologische Funde bestätigen den hohen Status der Gladiatoren: Sie lebten in professionellen Trainingslagern, erhielten optimale medizinische Betreuung und wurden mit nährstoffreichen Speisen versorgt. Kaiser Domitian lässt kurz nach der Eröffnung des Kolosseums den Untergrund der Arena zu 12.000 Quadratmetern raffiniertester Bühnenkunst ausbauen, um die Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe noch besser in Szene zu setzen. Doch Wirtschaftskrise und Inflation zwingen Kaiser Mark Aurel gegen Ende des 2. Jahrhunderts zu Sparmaßnahmen - auch bei den Spielen. Als sich im 3. Jahrhundert das Christentum immer mehr ausbreitet, werden Christen bald zu Reichsfeinden erklärt und zu willkommenen Sündenböcken für die Krise. Statt spektakulärer Kämpfe dienten die Arenen bald als Hinrichtungsstätten, aus den Vergnügungsstätten wurden Instrumente der Abschreckung. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches kann sich Rom den Luxus des Kolosseums nicht mehr leisten, der letzte bekannte Bericht, der die Spiele erwähnt, stammt aus dem Jahr 523 nach Christus. Das Kolosseum, einst Symbol römischer Macht, wird zum Mahnmal eines untergegangenen Imperiums.

Neros Stadt der Lüste 10:30

Neros Stadt der Lüste

Archäologie

Versunken im Golf von Neapel befindet sich die vermutlich erste "Wellness-Oase" der Weltgeschichte: Baiae. Der exklusive Badeort war einst das St. Tropez und zugleich das Las Vegas des alten Rom: Julius Caesar und die römischen Kaiser Claudius und Nero erholten sich dort in pompösen Villen, Hadrian zog sich in den letzten Tagen seines Lebens in das milde Klima an die Küste Kampaniens zurück. Doch die heilenden Thermalquellen waren es nicht, was die Superreichen damals anzog. Das luxuriöse Baiae war Kulisse und Zentrum eines wilden und ausschweifenden Lebens. Und der Tatort eines berühmten Mutter-Mordes: Dort ließ Kaiser Nero Agrippina töten, um sich von ihrem Einfluss zu befreien. Aber das Dolce Vita in der Bucht von Pozzuoli sollte nicht ewig währen. Sie grenzt an eine kritische Zone vulkanischer Aktivität, die Campi Flegrei - die "brennenden Felder". Ein als Bradyseismus bekanntes Phänomen führte in der Spätantike zu einer Veränderung des Meeresspiegels und ließ das sündige Baiae im Wasser versinken. Die Villenstadt geriet in Vergessenheit. Erst in den 1960er-Jahren begannen Unterwasserarchäologen, die versunkenen Villen, Bäder und Plätze intensiv zu erforschen. Teile der Stadt hatte ein sinkender Meeresspiegel zuvor wieder freigegeben. Das etwa 80.000 Quadratmeter große Areal wurde mittlerweile in einen archäologischen Unterwasserpark umgewidmet - ein im Mittelmeer einzigartiges Projekt. Atemberaubende Unterwasseraufnahmen erzählen die Geschichte dieser Stadt des Luxus und der Laster einer kleinen Elite.

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Sardinien: Pane frattau

Essen und Trinken

(1): Sardisches Hirtenbrot: Pane Frattau (2): Ein Biss'chen Heimat: Walter, ein Sarde in Paris (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Jurica Pavicic Dalmatien / Jura / Mexiko-Stadt

Magazin

(1): Jurica Pavicic und die dunklen Geheimnisse Dalmatiens (2): Jura: Bei den Pfeifenmachern von Saint-Claude (3): Bulgarien: Sofkas Pfannkuchen mit Joghurt (4): Mexiko-Stadt: Ein gefährlicher Karikaturist

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Bayern / Baskenland / Irland

Magazin

(1): Bayern: Marianne von Werefkin revolutioniert die Malerei (2): Dem Baskischen Wal auf der Spur (3): Malaysia: Phylis' Curry Puffs (4): Irland: Die Piratenkönigin

Zwei Leben 14:00

Zwei Leben

Thriller

Norwegen, 1990: Katrine hat anscheinend ihr Familienglück gefunden. Doch dann fällt die Berliner Mauer, und die Weltgeschichte bricht in ihr Leben ein. Denn in den 1970er Jahren war Katrine als DDR-Spionin nach Norwegen gekommen, mit der fiktiven Identität eines von den Nazis im Zweiten Weltkrieg im Zuge der "Lebensborn"-Politik entführten norwegischen Kindes. Nach dem Zusammenbruch der DDR versucht ein junger Anwalt, das Unrecht aufzuklären, das seinerzeit den norwegischen Kriegskindern angetan wurde. Er möchte, dass Katrine und ihre Mutter die Leidensgeschichte ihrer Trennung vor Gericht bezeugen. Norwegen, 1990: Katrine, ihr Ehemann Bjarte Myrdal, Tochter Anne, der kleine Enkel und Katrines Mutter Åse sind scheinbar eine Bilderbuchfamilie. Dabei haben Katrine und Åse schwere Zeiten hinter sich. Doch darüber wird nie gesprochen. Dann fällt die Berliner Mauer. Kurze Zeit später taucht der Anwalt Sven Solbach bei Katrine auf. Er will Gerechtigkeit für ehemalige "Lebensborn"-Kinder in der DDR und vertritt deren Recht auf Wiedergutmachung vor dem Europäischen Gerichtshof. Katrines ungewöhnliche Geschichte, auf die er bei seinen Recherchen gestoßen ist, interessiert ihn besonders: Als Kind eines in Norwegen stationierten deutschen Besatzungssoldaten wurde Katrine einst von den Nationalsozialisten in eines der "Lebensborn"-Heime verschleppt. Jahre später gelang ihr jedoch die abenteuerliche Flucht über die Ostsee, um nach ihrer norwegischen Mutter zu suchen. Ihr Fall ist offenbar der einzige, bei dem Mutter und Tochter sich nach vielen Jahren wiedergefunden haben. Aber jetzt verhält Katrine sich seltsam, und ihre Familie versteht nicht, warum sie Solbach nicht unterstützt und vor Gericht nicht aussagen will. Vor allem Anne, die selbst angehende Juristin ist, ist irritiert. Katrines Erklärung: Sie möchte Åse Leid ersparen, die dramatischen Ereignisse nicht wieder aufwühlen. Aber der Grund für Katrines Verhalten liegt ganz woanders: Katrine lebt unter einer falschen Identität; sie ist in den 70er Jahren mit der Biografie einer "Lebensborn"-Frau nach Norwegen gekommen: als Spionin der DDR. Katrines Lebenslüge zerbricht, sie droht alles zu verlieren.

Die wunderbare Welt der Weine 15:40

Die wunderbare Welt der Weine: Spanien/Rioja: Die Hüter der Tradition

Doku-Reihe

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschritt Spanien den Weg der Massenproduktion. Mit rund einer Million Hektar Anbaufläche ist das Land heute einer der größten Weinproduzenten der Welt. Die Weinregion Rioja macht nur knapp fünf Prozent des spanischen Weinanbaugebiets aus. Hier haben rund ein Dutzend Winzer der Massenerzeugung abgeschworen. Auf ihren kleinen Parzellen bewahren sie jahrhundertealte Traditionen und Kenntnisse, mit denen sie sich vom Rest des Landes abheben. Seit vielen Jahren werden die besten Weine Spaniens in Rioja produziert. Das Kulturerbe, das eine Generation an die nächste übergibt, ist mindestens genauso wichtig wie der wirtschaftliche Erfolg. Die Dokumentation stellt einige der renommiertesten Winzerinnen und Winzer vor. Wie etwa María Urrutia Ybarra, eine der Erbinnen der Bodega Cune, eins der ältesten Weingüter der Region. Hier wird einer der berühmtesten Weine Spaniens hergestellt, der Imperial. Seine Geschichte verbirgt sich in einem Labyrinth aus Kellergewölben und wird von der Familie wie ein Schatz gehütet.

Von Gestein zu Gestein 16:10

Von Gestein zu Gestein: Granit

Doku-Reihe

Nahezu unzerstörbar, die Basis der meisten Gebirge und das Rückgrat der Erde: Granit. Aus ihm besteht ein großer Teil der Erdkruste und er bildet den Sockel des Festlands. Damit ist Granit für die Entwicklung der biologischen Artenvielfalt unverzichtbar. Um die Beziehung dieses Gesteins zur belebten Welt besser zu verstehen, erforschen Wissenschaftler in den USA, welche Wechselbeziehungen das extrem harte Gestein mit den Pflanzen eingeht. Auch die Agamen, eine Echsenart in Namibia, profitieren von den Eigenschaften des Minerals. In den Aiguilles de Bavella auf Korsika bringen Kletterer die Steine zum Sprechen, während in der Bretagne der Granit als Quell vieler Glaubensrichtungen den Lauf der Geschichte verändert hat. Im Elsass beeinflusst er sogar den Geschmack von Weinen, die zu den besten der Welt zählen. Es zeigt sich also: Überall gibt Granit dem Leben neue Facetten.

Abenteuer Spanien 16:55

Abenteuer Spanien: Wildes Andalusien

Landschaftsbild

Der Parque Nacional de Doñana, ein UNESCO-Weltnaturerbe, erstreckt sich über rund 540 Quadratkilometer an der Costa de la Luz. Er zählt zu den vielseitigsten Feuchtgebieten Europas und umfasst Marschland, Lagunen, Kork- und Pinienwälder, unberührte Strände und ist Heimat der Marismeño-Pferde. Die Saca de las Yeguas, ein beeindruckendes Schauspiel mit über 500-jähriger Tradition, ist tief in der andalusischen Geschichte verwurzelt. Die Reiterin Carmen Reales Ramos nimmt am alljährlichen Auszug der Marismeño-Stuten teil. Sie ist eine von 20 Frauen unter 200 Männern, die 1.200 Tiere auf den Pferdemarkt von Almonte zum Verkauf bringen. Am südlichsten Zipfel Spaniens liegt Tarifa, eine Stadt, die seit Jahrtausenden für ihre Thunfischfang-Tradition bekannt ist. Daniel Mackintosh ist einer der Fischer, der das "rote Gold" aus dem Meer holt - und zwar nachhaltig. Die Wüste von Tabernas ist ein eindrucksvolles Beispiel für die extreme Trockenheit Andalusiens, eine der trockensten Region Europas. Vor etwa zwölf Millionen Jahren bedeckte das Mittelmeer dieses Gebiet und hinterließ deutliche Spuren. Mit sinkendem Meeresspiegel lagerten sich Sand, Ton und Schlamm ab. Sonne, Wind und Regen formten eine einzigartige Landschaft. Zu Füßen der Sierra Nevada liegt Granada mit seinem unverwechselbaren arabischen Flair und der Alhambra mit den zauberhaften Gärten des Weltkulturerbes. "Wildes Andalusien" endet am Parque Natural del Cabo de Gata-Níjar im Osten Spaniens. Er liegt am südöstlichsten Zipfel der Provinz Almería, die Küste geprägt von Steilhängen, kleinen Buchten und Stränden. Ein paradiesischer Ort mit kristallklarem Wasser, vulkanischen Felsformationen und Heimat von Mario Sanz Cruz, einem der letzten Leuchtturmwärter Spaniens.

Argentinien 17:50

Argentinien: Córdoba und Cuyo

Landschaftsbild

Im Andenhochland prägen bunte Gipfel die karge wüstenartige Landschaft. Auf gut 4.200 Metern Höhe liegt die Laguna Brava, eines der letzten Refugien für bedrohte Flamingos. Ornithologin Rebecca Lobo beobachtet die Tiere und setzt sich für den Schutz von Natur und Vögeln ein. Bis zu 310 sternenklare Nächte gibt es im Nationalpark El Leoncito. Beste Bedingungen für das Observatorium Casleo, das sich hier angesiedelt hat. Ariel Rodriguez untersucht die Lichtverschmutzung der Umgebung und kümmert sich um die Gäste der Sternwarte. Am Fuß der Anden liegt die fruchtbarste Region des Landes: die Provinz Mendoza, Heimat weltberühmter Weine. Celina Bartholomé betreibt mit ihrer Familie hier ein kleines ökologisches Weingut. Vor den Toren Mendozas thront der Aconcagua, mit 6.959 Metern Amerikas höchster Berg. Jedes Jahr versuchen Hunderte Alpinisten den Gipfel zu erklimmen. Dabei hilft ihnen Luisina Altuve. Sie betreut die Gäste in einem der Basecamps am Berg. Weiter im Westen, in der Provinz San Luis, schwemmt der Rio Amarillo Gold aus den Bergen ins Tal. Daniel Villegas schürft nach dem edlen Metall, wann immer er Zeit findet. Über den Gipfeln der Sierra ziehen Andenkondore ihre Runden. Ihre Flügelspannweite beträgt bis zu drei Meter. In Córdoba hat Luftwaffenveteran Eduaro Álvarez eine kleine Flugschule. Über den grünen Gipfeln der Provinz bringt er seinen Schülerinnen und Schülern alles bei, was sie für ihre Pilotenlizenz brauchen. Der endlose Horizont und die wilde Schönheit des Landes - das prägt die Menschen im Nordwesten Argentiniens.

Argentinien 18:35

Argentinien: Chaco und Anden

Landschaftsbild

Argentinien vereint Extreme: Gletscher und Wüsten, Regenwald und Megacities. Von den Anden bis zum Atlantik, von tropischem Chaco bis nach Feuerland und Patagonien sind Naturwunder und Kulturen zu entdecken. Hier leben Menschen, die ihre Traditionen mit Leidenschaft bewahren. Inmitten des Regenwalds stürzen die gewaltigen Iguazú-Wasserfälle auf fast drei Kilometern Breite in die Tiefe. Weiter südlich, in Misiones, arbeitet die Familie Kraus seit Generationen im nachhaltigen Anbau von Yerba Mate - dem Nationalgetränk Argentiniens. Im Reservat El Yerbalito kümmern sich die Biologinnen Marianela Masat und Candela Fracchia um die Rückkehr verschwundener Tierarten. Sie beobachten die Ameisenbärin Churita mit ihrem Nachwuchs und wachen über die Auswilderung seltener Grünflügelaras - ein Pionierprojekt für den Artenschutz in den Esteros del Iberá. Weiter westlich liegt das Bañado La Estrella in Formosa, das zweitgrößte Feuchtgebiet Argentiniens. Dort lebt Valoy Salazar, Anführer der indigenen Pilagá-Gemeinschaft, die ihr Leben eng an die Schwankungen des Wassers angepasst hat. In San Antonio de los Cobres, hoch in den Anden, startet auf fast 4.000 Metern Höhe der berühmte Tren a las Nubes. Eisenbahner Humberto Calpanchai sorgt hier seit Jahrzehnten für den sicheren Betrieb. Der "Zug in den Wolken" fährt über Viadukte und durch Tunnel zu einem der spektakulärsten Sehnsuchtsorte Argentiniens. Die Menschen in der Chaco-Region und in den Anden leben zwischen Wildnis, Tradition und moderner Infrastruktur - in einer Region voller Gegensätze und einzigartiger Geschichten.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Vergessene Dörfer in Albaniens Bergen

Reportage

Bruder Jeremias Borgards lebt seit drei Jahren als Priester des Kapuzinerordens im Norden Albaniens. Eigentlich ist er aus Oberhausen, war aber schon in vielen Gegenden der Welt im Einsatz, zuletzt in der Ukraine. Der gelernte Krankenpfleger macht regelmäßig Hausbesuche bei Kranken und Alten in den albanischen Bergen. Viele Dörfer sterben wegen der anhaltenden Auswanderung junger Menschen regelrecht aus, die Bevölkerung hier in den Bergen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten halbiert. Zurück bleiben oft nur noch Alte und Kranke, die vereinzelt in Dörfern in den Bergen leben. Für sie sind die Kapuziner-Brüder Krankendienst und Seelsorge zugleich, sie verteilen Lebensmittel, Medikamente - und sogar Baumaterialien, wenn sich jemand ein Haus bauen möchte. Die Kapuziner freuen sich dabei über Nachwuchskräfte, damit ihr Hilfsprojekt eine Zukunft hat. Seit kurzem wird Bruder Jeremias bei seinen Hausbesuchen von Angelos Delija begleitet. Der 18-Jährige hat gerade Abitur gemacht und möchte eine Ausbildung bei den Brüdern machen: "Ich will in meinem Land bleiben. Ich will da arbeiten, wo ich auch aufgewachsen bin", erzählt der junge Albaner. Die meisten seiner Klassenkameraden zieht es in die Metropolen oder gleich ins europäische Ausland. Der Job ist hart, die Schicksale der Menschen in den Bergen noch härter. Doch aufhören und auswandern, wie so viele seiner Altersgenossen, kommt für Angelos nicht in Frage.

UdSSR - Das Rote Imperium 20:15

UdSSR - Das Rote Imperium: Neuer Mensch und Großer Terror

Zeitgeschichte

1922 war das Geburtsjahr der Sowjetunion. Russland, Weißrussland, die Ukraine und Transkaukasien schlossen sich zusammen zur UdSSR. Es entstand ein völlig neues Staatsgebilde, ein Land, das sich selbst nie genug war und von Anfang an über sich hinaus strebte. Der Traum war, dass einmal alle Länder zu einer großen Union der sozialistischen Sowjetrepubliken gehören. Ein fantastischer Film erzählte schon 1924 davon, wie selbst der Mars Teil der Union wird. Zunächst aber brauchte das rückständige Agrarland Elektrizität und Industrie. Stalin forcierte die Zwangskollektivierung der Bauern und die rigorose Industrialisierung. Der Preis, den die Menschen dafür zahlten, blieb ein Tabu: die Millionen Verhungerten in der Ukraine und das Schicksal der Arbeitssklaven in den Gulags. Mit dem "Großen Terror" erreicht das Repressionssystem unter Stalin eine neue Dimension. Allein in den Jahren 1937/38 wurden mehr als 600.000 Menschen erschossen. Unschuldige Bürger gestanden bei Schauprozessen die absurdesten Mordpläne gegen Stalin oder Sabotageakte. Selbst engste Weggefährten Stalins landeten vor den Exekutionskommandos. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt 1939 begann ein neues Kapitel sowjetischer Expansionspolitik. In einem geheimen Zusatzprotokoll wurde geregelt, dass Stalin Teile Polens und des Baltikums, die einst zum Zarenreich gehörten, der UdSSR einverleiben darf. Kurz nach dem Überfall Hitlers auf Polen ließ auch Stalin seine Truppen dort einmarschieren. Die drei baltischen Staaten wurden zu Sowjetrepubliken erklärt. Das Rote Imperium wuchs. Aber dann kam alles anders als im Kreml geplant.

UdSSR - Das Rote Imperium 21:05

UdSSR - Das Rote Imperium: Großer Krieg und neue Träume

Zeitgeschichte

Mit dem Fall "Barbarossa" 1941 drohte dem roten Imperium plötzlich der Untergang. Es entwickelte sich ein erbarmungsloser Krieg voller Tiefpunkte und Traumata. Stalin beschwor den Großen Vaterländischen Krieg und hatte Erfolg damit. Die Sowjetunion war nach dem Sieg über Hitlers Heere so groß und mächtig, aber auch so kaputt wie nie zuvor. Dennoch war das Imperium plötzlich eine weltpolitische Größe. Der entscheidende Schritt Richtung Supermacht gelang 1949 mit der Zündung der ersten sowjetischen Atombombe. Dann starb Stalin, und Nikita Chruschtschow wurde neuer Kremlchef. Seine Geheimrede 1956 und die Entlarvung des bis dahin "gottgleichen" Stalin als Verbrecher erschütterten den gesamten Ostblock. Offen blieb, wie weit die Erneuerung vorangetrieben werden sollte. Auch unter Chruschtschow blieb die Landwirtschaft hinter allen Plänen zurück. Es musste Getreide aus den USA gekauft werden, eine der größten Demütigungen. Chruschtschows Stern sank mit jedem Fehlschlag. 1964 war er plötzlich Pensionär und ohne Amt, gestürzt von Leonid Breschnew. Der neue Kremlchef war kein Mann flotter Sprüche, sondern ein kühler Pragmatiker. 1968 ließ er den Prager Frühling mit Panzern niederwalzen, ein klares Signal nach außen, den Machtbereich des Imperiums nicht anzutasten. Nach innen waren die Signale ebenso eindeutig: Alle, die gegen sein Sowjetsystem aufbegehrten, hatten mit Repressionen aller Art zu rechnen. Die Probleme innerhalb der Sowjetunion wurden allerdings immer gravierender - im Zentrum, aber auch in den Republiken.

UdSSR - Das Rote Imperium 22:00

UdSSR - Das Rote Imperium: Supermacht und Supergau

Zeitgeschichte

Im Jahr 1972 wurde ein halbes Jahrhundert UdSSR gefeiert. Trotz imposanter Pionierleistungen blieb die Wirtschaftskraft des größten Landes der Erde aber immer weiter hinter den Zielen zurück. Nur bei der atomaren Aufrüstung ging es voran. Mit dem Afghanistanfeldzug stürzte Breschnew sein Reich in eine tiefe Sinnkrise, die den einsetzenden Erosionsprozess des Vielvölkergebildes weiter forcieren sollte. Erst mit Gorbatschow, der 1985 zum Kremlchef aufstieg, kam das Land wieder in Bewegung. Die Hoffnungen, die die Menschen auf seine neue Perestroika- und Glasnost-Politik setzten, war riesig. Schnell wurde aber auch klar, wie ausgehöhlt und zerrüttet das Land bereits war. Die Läden wurden immer leerer, die Unzufriedenheit wuchs. Es brodelte überall, auch zwischen den Republiken. Anfang 1990 versuchte Litauen, die UdSSR zu verlassen. Gorbatschow schickte Panzer ins Baltikum. Aber der Erosionsprozess des roten Imperiums war nicht mehr zu stoppen. Nach dem Putschversuch im Sommer 1989 wurde klar, dass das Land nicht mehr zu retten war. Mit der Gründung der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten durch die Präsidenten von Russland, Belarus und der Ukraine Anfang Dezember 1991 war die UdSSR de facto aufgelöst. Gorbatschow, plötzlich ein Präsident ohne Land und ohne Macht, erklärte schließlich am 25. Dezember 1991 seinen Rücktritt, die rote Fahne mit Hammer und Sichel wurde für immer eingeholt. Das Rote Sowjetimperium hörte auf zu existieren. Aber der Homo sovieticus geistert weiter durch die Geschichte, bis in die Gegenwart.

Hybrider Angriff - Wie Putin Europas Osten destabilisiert 22:55

Hybrider Angriff - Wie Putin Europas Osten destabilisiert

Militär

Seit Russland im Jahr 2014 die Krim annektiert hat, häufen sich auch in den östlichen EU-Ländern ungewöhnliche Ereignisse. In Polen zeichnen versteckte Rekorder Politikergespräche auf. In Tschechien und Bulgarien explodieren Waffenlager. In Lettland wächst bei der russischen Minderheit die Wut. Ein bulgarischer Waffenhändler wird mit Nowitschok vergiftet, eine Partei in Tschechien hetzt gegen ukrainische Flüchtlinge, in Bulgarien werden die Ermittlungen nach Anschlägen verschleppt, für die offenbar der russische Geheimdienst verantwortlich ist. Und wo immer empörte Menschen gegen die Politik der Europäischen Union protestieren, rufen sie die gleichen Parolen. Die polnischen Filmemacher Konrad Szolajski und Malgorzata Prociak glauben nicht an Zufall. Ihre Spurensuche führt durch eine Region im Aufruhr. Denn Putins hybrider Krieg, den inzwischen auch der Westen fürchtet, hat im Osten der Europäischen Union seine Wirkung längst getan. Der Dokumentarfilm "Hybrider Angriff - Wie Putin Europas Osten destabilisiert" zeigt die Länder Mittel- und Osteuropas als strategisches Einsatzgebiet von Geheimdiensten, Propagandisten und sogenannten Einflussagenten. Russlands hybrides Waffenarsenal ist breit. Anschläge behindern die Ukraine-Unterstützung, Verleumdungskampagnen gegen Politiker stacheln Menschen gegen ihre Regierungen auf. Geschichtsklitterung und prorussische Narrative zerstören das Vertrauen in europäische Werte. Die Bedrohung durch ein imperialistisches Russland, die der Westen so lange nicht wahrhaben wollte, zeigt sich mit beklemmender Intensität.

Tracks East 00:10

Tracks East: Moskaus Märchenwelt, Sibiriens eisige Realität

Reportagereihe

Russland lebt zunehmend in zwei Realitäten. Was als schneller Siegeszug gegen die Ukraine gedacht war, hat sich zu einem langwierigen Prozess entwickelt, der das Land fundamental verändert - demografisch, sozial und kulturell. In Moskau herrscht weiterhin ein Gefühl der äußerlichen Normalität. In den Regionen dagegen reiht sich der Krieg in bereits gewohnte Herausforderungen ein. Im abgelegenen Jakutien - einer der kältesten Regionen der Welt - wird er als eine weitere Bürde wahrgenommen, neben dem extremen Klima und der internationalen Isolation. Man lebt, arbeitet und passt sich weiter an, auch wenn die Folgen des Krieges längst Teil des Alltags sind. Kritische Stimmen, die dem offiziellen Narrativ widersprechen, werden bestraft - so wie der Demograf Alexei Raksha. Mit "Tracks East" spricht er offen über das Ausmaß des Bevölkerungsrückgangs, das in den offiziellen Statistiken zunehmend verschleiert wird. Für seine öffentlichen Äußerungen erhielt Raksha den Status eines ausländischen Agenten - ein Etikett, das seine berufliche Tätigkeit einschränkt und sein Leben in Russland erschwert. Der andauernde Krieg beeinflusst auch die Kultur. Die staatlich propagierte Z-Culture trifft dabei auf eine Hinwendung zu volkstümlichen Traditionen, vor allem bei jungen Russen und Russinnen. Traditionelle russische Trachten, Folklore und Märchen erleben geradezu einen Boom. Dieser Trend erscheint wie eine Anpassung - als Versuch, Halt zu finden und sich von der Realität des Krieges zu distanzieren.

Mariupolis 2 00:45

Mariupolis 2

Dokumentarfilm

Im Jahr 2015 filmte Mantas Kvedaravicius das Leben in Mariupol, der ukrainischen Hafenstadt, die während eines Waffenstillstands von prorussischen Soldaten mit Raketen angegriffen wurde. Im Jahr 2022, kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, kehrt Mantas Kvedaravicius nach Mariupol zurück. Dort, im Zentrum des Krieges, wollte er bei den Menschen sein, die er 2015 getroffen und gefilmt hatte. Ende März wird er in Mariupol von russischen Streitkräften gefangengenommen und getötet. Das gedrehte Material kann gerettet werden, und Kvedaravicius' Produzenten und Mitarbeiter haben ihre ganze Kraft darauf verwendet, seine Arbeit, seine Vision und seine Filme weiterzugeben. Der promovierte litauische Anthropologe Mantas Kvedaravicius (1976-2022) wollte sich als Filmemacher so weit wie möglich von der Hetze der Medien und der Politiker distanzieren. Mit großer Kraft und Sensibilität schildert "Mariupolis 2" das Leben inmitten der Bombardierung in Bildern, die sowohl die Tragödie zeigen als auch Hoffnung vermitteln. In einer Dreh-Notiz schreibt Mantas Kvedaravicius: "Wissen Sie, was das Außergewöhnlichste an Mariupol ist? Keiner der Einwohner fürchtete den Tod ... Der Tod war schon da und niemand wollte umsonst sterben. Die Menschen unterstützten sich gegenseitig, auch wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzten."

Himalaya - Heimat der Schneeleoparden 02:35

Himalaya - Heimat der Schneeleoparden

Tiere

Die untergehende Sonne färbt die schneebedeckten Gipfel des Himalaya leuchtend rot. Auf schmalen Gebirgspfaden ist ein Schneeleopard unterwegs und springt leichtfüßig von einem Felsvorsprung zum anderen, unter ihm der Abgrund. Seinen langen, dicken Schwanz setzt er dabei geschickt als Steuerruder ein. Er nimmt eine Herde Blauschafe ins Visier, die unruhig werden und aufschauen. Sie spüren die nahende Gefahr, können sie jedoch nicht ausmachen. In der Felsenlandschaft ist die Raubkatze mit ihrem cremeweißen, dunkel gefleckten Fell perfekt getarnt. Schneeleoparden sind selten und lassen sich nur schwer beobachten, geschweige denn filmen. Die renommierten indischen Filmemacher Naresh und Rajesh Bedi haben das Leopardenmännchen Karma - beziehungsweise nach dessen Tod seinen Nachfolger Namka - und seinen Harem aus einigen Weibchen fünf Jahre lang begleitet. Dabei konnten sie bisher kaum dokumentierte Verhaltensweisen beobachten: das Markieren des Reviers, das Werbe- und Paarungsverhalten, die Jagd sowie das Aufwachsen zweier Jungtiere in ihrer Höhle. Die Dokumentation gibt zudem Einblick in das Leben von weiteren Bewohnern des schroffen Gebirges, wie dem Sibirischen Steinbock, dem Blauschaf, dem Rotfuchs, dem Steinadler, dem Gänsegeier und dem Himalaya-Königshuhn. Nicht zuletzt wird deutlich, wie schwierig die Dreharbeiten in einem so lebensfeindlichen Umfeld sind. Enttäuschungen und Rückschläge der Filmemacher und ihres Teams aus einheimischen Fährtenlesern werden ebenso miterlebbar wie schließlich die Freude über den Erfolg.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:15

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:20

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:35

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

(Fast) die ganze Wahrheit 04:20

(Fast) die ganze Wahrheit: Françoise Dolto

Infotainment

Drei Minuten über einen Star aus der Welt des Films, der Musik, Literatur oder Mode, einen Künstler, Sportler, Politiker oder Superhelden. In dieser Folge: Françoise Dolto