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TV Programm für ARTE am 28.08.2026

Jetzt

Zu Tisch 12:00

Zu Tisch: Schwarzmeerküste, Türkei

Essen und Trinken

Im Hinterland der türkischen Schwarzmeerküste gedeihen auf fruchtbaren Böden und im feucht-warmen Klima Haselnüsse, die zu den besten der Welt zählen. Die Sorte "Giresun oily" ist besonders aromatisch und wird wegen ihres hohen Ölgehalts geschätzt. Im August ist Erntezeit. Jetzt schüttelt Haselnussbauer Özer Akbasli mit seinen Helfern die Nüsse von den Bäumen. Seine Frau Gönül und ihre Freundin Nurcan haben es eilig, regionale Köstlichkeiten zubereiten: deftige Schwarzkohlsuppe mit Reis und Mais als Einlagen, gefüllte Schwarzkohlröllchen, eingelegte Milchlinge mit Zwiebeln geschmort, und knuspriges Pide mit Spinat und Schafskäse. Denn zur Erntezeit freuen sich viele Familien, ihre Verwandten aus dem Ausland zu begrüßen. So auch Nurcan: Ihre Schwester kommt aus Deutschland zu Besuch. Endlich sitzen alle gemeinsam am Tisch und trinken Schwarztee der Region. Auch er zählt zu den besten der Welt. Dazu gibt es Kuymak, ein Käsefondue aus Maismehl, Butter und Käse, und saftige Köfte. Die Haselnussernte bringt die Familien wieder zusammen - die schönste Zeit des Jahres.

Danach

Stadt Land Kunst 12:30

Stadt Land Kunst: New York / Vietnam / Irland

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Eduard Limonow: Der Wüterich der New Yorker Subkultur / Mit dem Fahrrad durch Vietnam / Brasilien: Andrés Fischragout / Irland: Vaterlandslose Gesellen.

Stadt Land Kunst 13:15

Stadt Land Kunst: Glasgow / Portugal / Paris

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Shuggie Bain: Ein Unangepasster in Glasgow / Auf der Ria de Aveiro schippert der Moliceiro / Kanada: Anne-Maries herzhafte Fleischpastete / Paris: Ein befreiendes Urteil.

Vatersland 14:00

Vatersland

Drama

Reise zurück in die 50er und 60er Jahre: Durch Fotos und Filmaufnahmen aus ihrer Kindheit, erinnert sich Filmemacherin Marie an ihr Aufwachsen im Nachkriegs-Deutschland. Eine Jugend, geprägt von ständiger Rebellion gegen eine Gesellschaft, die von Mädchen nur eines erwartet hat: Hübsch in die Kamera lächeln und keinesfalls selbst Regie führen. - Familiendrama von Petra Seeger. Filmemacherin Marie steckt in der Krise. "Schreib doch ein neues Drehbuch", rät ihr Ehemann. Wenn das so einfach wäre! Als eines Morgens Fotos und Filmaufnahmen aus ihrer Kindheit in einer Kiste vor der Tür stehen, führen sie Marie in eine Zeitreise zurück in die eigene Vergangenheit. Wie in einem Sog befasst sich die 48-jährige mit den Erinnerungsstücken und vernachlässigt zunehmend den Familienalltag. Die Gedanken kreisen um ihre eigene Geschichte. Als Kind erfährt Marie, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist. Für ihren kindlichen Trotz, mit dem sie auf diese Nachricht reagiert, hat niemand Verständnis. Der Vater schickt sie zunächst zu den Großeltern nach Bayern. Zurück in Köln passiert die Katastrophe: Ihre Mutter stirbt. Nach dem Begräbnis bleibt Marie mit ihrem Vater und ihrem Bruder im "Vatersland" zurück. Dem Vater entgleitet zunehmend die Erziehung seiner Tochter. Und schließlich schickt er sie auf ein katholisches Mädcheninternat, wo sie erneut auf sich allein gestellt ist. Doch Marie ist gewitzt genug, sich immer wieder zur Wehr zu setzen.

Rückeroberung der Rocky Mountains 16:20

Rückeroberung der Rocky Mountains: Eine neue Heimat für die Bisons

Natur und Umwelt

Der Amerikanische Bison stand einst kurz vor seiner Ausrottung. Vor der Ankunft der Europäer wanderten zwischen 40 und 100 Millionen Bisons durch den Westen der heutigen USA. Ende des 19. Jahrhunderts gab es kaum mehr als 300 Exemplare, 23 von ihnen lebten im damals neu gegründeten Yellowstone Nationalpark. Die zotteligen Riesen wurden aber nicht nur wegen ihres Fells so gut wie ausgerottet, sondern auch, um indigene Stämme zu schwächen: Der Bison bildete ihre Lebensgrundlage. Yellowstone war einer der ersten Nationalparks der Welt. Mit den Schutzmaßnahmen für die Bisons wurden hier wohl zum ersten Mal Maßnahmen zum Erhalt eines Wildtiers in seiner angestammten Umgebung getroffen. Regelmäßige Zählungen ergeben, dass mittlerweile allein im Yellowstone Nationalpark beinahe 6.000 Bisons leben. Das grenzt an eine Überpopulation, die das biologische Gleichgewicht im Park gefährden würde. Was soll mit überzähligen Tieren geschehen? Forschende haben Programme zur Wiederansiedlung der Bisons in weiteren Regionen entwickelt, in denen die Tiere früher lebten. Native Americans wollen die Bisons wieder auf ihrem Land ansiedeln. Für sie war das Tier schon immer ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur. Mit den Programmen zur Wiederansiedlung können sie an ihre lange Geschichte anknüpfen. Die Dokumentation begleitet einen Transfer von Bisons in das Reservat der Blackfeet. Die Rückkehr der Tiere ist für sie sowohl in kultureller als auch in ökologischer Hinsicht ein Gewinn: Der Bison zählt zu den wichtigsten Gestaltern der Natur, erst durch seine Präsenz können andere Tier- und Pflanzenarten gedeihen.

Rückeroberung der Rocky Mountains 17:05

Rückeroberung der Rocky Mountains: Wildkorridore für die Grizzlybären

Natur und Umwelt

In Nordamerika leben immer weniger Grizzlys immer weiter voneinander entfernt. Die riesigen Bären müssen weit wandern, um Partner zur Fortpflanzung zu finden. Die Rocky Mountains sind heute von Highways durchzogen, die für die Tiere lebensbedrohlich sind. Die Wanderwege der Grizzlys führten durch offene Täler zwischen Wäldern und Berghängen, in denen inzwischen Städte und landwirtschaftliche Betriebe angesiedelt sind. In einer kleinen Region an der Grenze zwischen den USA und Kanada haben Naturschützer neue Verbindungswege für die Bären geschaffen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten erstellen die Forschenden Korridore für die Tiere. Diese Korridore bieten nicht nur den Grizzlys Vorteile, sondern auch anderen gefährdeten Tierarten. Dafür spüren die Forschenden Bäume auf, an denen sich die Grizzlys reiben. Diese Bäume sind für die Bären wie soziale Netzwerke: An ihnen hinterlassen sie ihren Geruch und signalisieren Artgenossen ihre Anwesenheit. Die Forschenden statten die Bären mit GPS-Sendern aus, um deren bevorzugte Wege nachzuverfolgen und Gebiete auszumachen, in denen die Gefahr eines Zusammentreffens mit dem Menschen besteht. NGOs richten Fortbildungen für Landwirte aus, um für eine friedliche Koexistenz zwischen Bären und Menschen zu sorgen. Gemeinsam mit den Betrieben entwickeln sie Schutzmaßnahmen. Die Forschenden unterstützen eine kanadische First Nation in ihrem Kampf für den Erhalt einer Region, die für die Geschichte ihres Volks und für den Grizzly von großer Bedeutung ist. Alle Akteure dieser Schutzaktionen ernten mittlerweile die Früchte ihrer Arbeit und dürfen beobachten, wie sich kleine, vom Aussterben bedrohte Grizzly-Populationen wieder vereinen.

Kanadas Nationalparks 17:50

Kanadas Nationalparks: Cape Breton Highlands

Natur und Umwelt

Der Cape-Breton-Highlands-Nationalpark liegt im Norden der kanadischen Atlantikprovinz Nova Scotia und erstreckt sich zwischen dem Sankt-Lorenz-Golf und dem Atlantik. 1936 gegründet, umfasst er eine Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern. Im Park herrscht borealer Wald vor - hier sind Elche und Kojoten zu Hause. An den Küsten des Parks siedelt der Weißkopfseeadler, im Meer tummeln sich Wale und Robben. Cape Breton ist seit Jahrtausenden Siedlungsgebiet der Mi'kmaq, die zu den First Nations zählen. Nach Jahren der Diskriminierung und Ausgrenzung haben sie eigene Organisationen gegründet, die im Naturschutz aktiv ist. Sie halten die Traditionen ihres Volkes lebendig und vermitteln sie an Interessierte. Sie zeigen, warum die Schwarzesche für sie besondere Bedeutung hat, zu welchen Gelegenheiten sie Tabak spenden, was sie bei Bluthochdruck unternehmen und warum das Wasser Ursprung allen Lebens ist. Neben den Mi'kmaq leben auf Cape Breton auch Akadier - Nachfahren der Franzosen, die zu den ersten Siedlern aus Europa gehörten. Ihnen folgten im 18. Jahrhundert Schotten, die sich zunächst in der rauen Natur zurechtfinden mussten. Auch sie besinnen sich auf ihre Herkunft und pflegen ihre Traditionen, ohne dabei ihre Zugehörigkeit zu Kanada zu leugnen.

Die Deutsche Alpenstraße 18:35

Die Deutsche Alpenstraße: Unterwegs zwischen Bergen, Seen und Schlössern

Dokumentation

Die Deutsche Alpenstraße schlängelt sich über 480 Kilometer vom Bodensee bis zum Königsee - immer entlang der bayerischen Voralpen. Unterwegs passiert sie Sehenswürdigkeiten wie das Märchenschloss Neuschwanstein oder die Zugspitze und bietet dabei kulinarische, landschaftliche und kulturelle Höhepunkte. Im Allgäu besuchen wir einen kreativen Koch, der mit selbst angebauten Kräutern die Gaumen der Gäste verzaubert. Beim Schloss Neuschwanstein nimmt uns ein bayerischer Cowboy mit auf einen Wanderritt in die heimische Bergwelt - Flussdurchquerung inklusive. Ein Künstler aus Wallgau begleitet uns auf den Gipfel der Zugspitze, wo er ein zweites Gipfelkreuz aufgestellt hat, und er zeigt uns, wie er die alpenländische "Lüftlmalerei" bewahrt. Wir besuchen einen Kaffeeröster am Chiemsee, der im uralten VW-Bulli italienischen Genuss auf die Alpenstraße bringt. Und zum Schluss nehmen uns zwei Rangerinnen mit in den Nationalpark bei Berchtesgaden, wo sie sich um die Bartgeier und Murmeltiere kümmern.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

"ARTE Journal", das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.

Re: 19:40

Re:: Megafeuer in Frankreich

Reportage

Auch acht Tage nach Ausbruch des Waldbrands schwelt es noch überall im Kiefernwald. Paul Regnier im bedrohten Küstenort Lacanau will nicht einfach zusehen. Als Vertreter des Bürgermeisters organisiert er mit Freiwilligen die Unterstützung der Feuerwehr. Mit ihren Pickup-Trucks und Geländewagen versorgen sie die Rettungskräfte. Und sie löschen auch selbst. Denn alle hier haben Angst, dass Lacanau das gleiche Schicksal, wie den Nachbarort Le Porge ereilt, wo fast 200 Häuser zerstört wurden. An anderen Stellen in der Region hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. In Sicherheit gebrachte Tiere werden ihren Besitzern zurückgebracht. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt. Immer wieder flammen Glutnester auf und der Forst entzündet sich erneut. In der Region Corbière, 400 Kilometer südöstlich, wüteten im August 2025 katastrophale Brände. Ein Jahr danach zieht Winzer Baptiste Cabal Bilanz. Ein Teil seines Weinguts ging in den Flammen verloren, dass einige Reben wieder ausgetrieben sind, macht ihm Hoffnung. In der Nähe betreibt Landwirt Xavier Morvillez eine Viehzucht und eine Käserei. Seit den Bränden konnte er sein Geschäft erweitern: Die Stadt und auch viele Privatleute buchen seine Ziegen und Schafe, damit sie an schwer zugänglichen Orten das trockene Gras fressen und so zum Brandschutz beitragen. Er erzählt, dass die Zahl der Anfragen stark gestiegen sei. Doch reichen Ziegen und Feuerschneisen zur Prävention? Und ist eine wirksame Brandbekämpfung ohne Freiwillige und engagierte Bürgerinnen und Bürger in den feuergefährdeten Regionen Südeuropas überhaupt noch zu leisten?

Mord im Mittsommer 20:15

Mord im Mittsommer: Nikki & Evelina

Krimireihe

Nach dem Reha-Aufenthalt kehrt Kommissar Alexander Forsman in den Dienst zurück. Doch das Trauma des Erlebten sitzt tief: Er kämpft mit einer Schmerzmittelsucht, was seine Rückkehr erschwert. Von seinem Chef Stenmark wird ihm eine Therapie bei einer Psychologin verordnet, doch Alexander öffnet sich weder ihr noch seiner Freundin, Staatsanwältin Nora Linde, die ihm anbietet, bei ihr einzuziehen. Stattdessen stürzt er sich in einen neuen Fall, der ihn und sein Team auf eine gefährliche Spur führt: Ein Händler von Luxus-Booten, Bruno, liegt nach einem brutalen Überfall mit schweren Verletzungen im Koma. Seine Frau Evelina berichtet, dass ihr Mann von seinem ehemaligen Geschäftspartner Ronny bedroht wurde, da er ihm Geld schuldet. Doch auch Nikki, eine Jugendfreundin von Evelina, die sie zufällig wiedergesehen hat, gerät unter Verdacht. Nikki hatte scherzhaft angeboten, sie könne Bruno für Evelina umbringen. War es wirklich nur ein Scherz, oder steckt mehr dahinter? Auch Noras Tochter Anna, die mit Nikki im gleichen Restaurant kellnert, bemerkt, dass mit ihrer Arbeitskollegin etwas nicht stimmt. Die Situation eskaliert, als Bruno im Krankenhaus unter mysteriösen Umständen stirbt - alles deutet auf Fremdeinwirkung hin. Während sich der Fall immer weiter zuspitzt, wird auch Alexander von seinen Dämonen verfolgt. Er benimmt sich zunehmend auffällig, was Nora und auch seinem Team nicht entgeht. Wird Alexander den Fall lösen können, bevor er selbst an seinen inneren Konflikten zerbricht?

Mord im Mittsommer 21:45

Mord im Mittsommer: Birgitta

Krimireihe

Kommissar Alexander Forsman und sein Team werden mit einem neuen Mord konfrontiert: Die berühmte Krimiautorin Birgitta wird tot in ihrem Haus aufgefunden - vergiftet. Die einzigen Anwesenden zum Zeitpunkt ihres Todes waren ihre vier Jugendfreundinnen und ihr Assistent Tony. Birgitta hatte die Frauen wohl seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und nun eingeladen, um ihnen ihre Autobiografie vorzustellen. Offenbar plante sie in dem Buch eine schonungslose Abrechnung mit den vier Freundinnen, die sie während der Schulzeit gemein gemobbt hatten. Das Ermittlerteam, darunter die neue Kollegin Emma, muss nun herausfinden, wer von den Gästen der Mörder ist. Unterdessen muss sich Nora dieses Mal aus den Ermittlungen heraushalten: Ihre Ex-Schwiegermutter Monica ist unter den Verdächtigen. Da sie persönlich betroffen ist, gibt sie den Fall an ihren Kollegen Pär ab. Im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass sich in dem Manuskript der Autobiografie mehr verbirgt als auf den ersten Blick angenommen, und Nora entdeckt etwas in Monicas Wohnung, das sie weiter in den Fall hineinzieht. Während die Ermittler immer tiefer in die Geheimnisse der vier Frauen eindringen, muss sich Alexander mit seiner Schmerzmittelsucht auseinandersetzen: Er gerät in den Fokus einer internen Ermittlerin, da immer wieder Medikamente aus der Asservatenkammer verschwinden. Und auch Nora, die unter seiner Distanziertheit leidet, versucht herauszufinden, was mit ihm los ist. Der Druck wächst, und Alexander muss sich nicht nur als Ermittler, sondern auch als Mensch beweisen.

Queens of Crime - Charlotte Link, Meisterin des Thrills 23:15

Queens of Crime - Charlotte Link, Meisterin des Thrills

Künstlerinnenporträt

Charlotte Link zählt seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Autorinnen Deutschlands. Ihre Bücher erreichen Millionenauflagen, werden in 26 Sprachen übersetzt und fürs Fernsehen verfilmt. Wer ist die Frau hinter diesen Bestsellern und wie fesselt sie ihr Publikum? Die Dokumentation begleitet Charlotte Link nach Frankreich, wo sie ihre Ferien verbringt und Inspirationen für ihre Krimis findet, und in ihr Haus in Bayern. Sie verfolgt den Weg der Autorin, die mit 16 Jahren zu schreiben begann, und bald zahlreiche historische Romane veröffentlichte. Als junge Frau musste sie mit Vorurteilen kämpfen - und erarbeitete sich mit viel Fleiß und Disziplin ihre große Karriere. Die Auseinandersetzung mit Schmerz und Leid ist zentral für Links Schreiben: Ihr persönlichstes Buch widmete sie ihrer Schwester, die mit 46 Jahren an Krebs starb. Gemeinsam engagierten sich die beiden seit ihrer Jugend im Tierschutz. Bei ihrem Besuch einer Auffangstation für Hunde, Katzen und Pferde in Polen wird deutlich: Empathie und Intuition sind die wichtigsten Eigenschaften für die Schriftstellerin. In ihren Krimis schaut Link hinter die Fassaden, in die Seelen von Opfern, Tätern oder Mitwissern, und gerade dieses tiefe Verständnis fasziniert ihre Leserinnen und Leser. Die ARTE-Reihe "Queens of Crime" porträtiert beliebte europäische Krimi-Schriftstellerinnen und fragt nach der persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und vermeintlich "typischen" Geschlechterrollen von Tätern, Ermittlern und Opfern.