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TV Programm für ARTE am 10.04.2026

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In Wahrheit 20:15

In Wahrheit: Die Liebe und der Tod

TV-Krimi

Tobias Schricker wurde ermordet aufgefunden - ausgerechnet in der Wohnung seiner Ex-Freundin Katrin Sommer, die spurlos verschwunden ist. Handy, Laptop und Geldbeutel fehlen, Nachbarn berichten von einer überstürzten Flucht. Für Hauptkommissarin Judith Mohn und ihren Kollegen Freddy Breyer beginnt eine nervenaufreibende Suche nach der dringend tatverdächtigen Frau. Über Katrins Social-Media-Profile stoßen die Ermittler auf ihren neuen Partner Hannes Großmann. Er erzählt ihnen, die sonst so lebensfrohe Katrin würde ihn plötzlich mit bösen SMS-Nachrichten, Drohungen und Beschimpfungen überschütten. Haben Judith und Freddy es mit einer Stalkerin im Liebeswahn zu tun, die auch vor Mord nicht zurückschreckt? Auf einmal scheint niemand, der Hannes nahesteht, vor Katrins Attacken sicher zu sein. Doch zu einem verabredeten Treffen erscheint sie nicht, und die Übergriffe eskalieren immer mehr: ein totes Tier in einem Geburtstagspaket, eine makabre Todesanzeige, ein in Brand gesetztes Auto. Und schließlich wird Hannes' frühere Geliebte beim Joggen niedergestochen. Eine heiße Spur führt Judith und Freddy nach Frankreich, wo sie Katrins persönliche Gegenstände in einem Ferienhaus finden - doch von ihr selbst fehlt weiterhin jede Spur. Wie gelingt es ihr, allen immer einen Schritt voraus zu sein? Erst Unstimmigkeiten am Tatort in Frankreich und neu bewertete Nachbarschaftsaussagen lassen Judith und Freddy erkennen, dass in diesem Fall nichts ist, wie es scheint. Die Wahrheit über Katrin, Hannes und sein Umfeld entpuppt sich als weit komplexer - und weit gefährlicher - als zunächst angenommen ...

Danach

Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf 21:45

Es hätte schlimmer kommen können - Mario Adorf

Dokumentarfilm

Das Porträt liefert nicht nur Einblicke in die lange Karriere Mario Adorfs, sondern bietet auch Eindrücke seines Privatlebens, seiner Beziehungen, seiner Sicht auf die Welt, die Politik, die Liebe und auch auf das Älterwerden. Stationen der gemeinsamen Reise mit Mario Adorf sind seine Kindheit und Jugend in der Eifel. Es sind seine Erinnerungen an die alleinerziehende Mutter, die letzten Kriegsjahre in dem Städtchen Mayen, seine Zeit in der Hitlerjugend und die Bombennächte im Bunker, die ihn politisch und gesellschaftlich prägten. Regelmäßig pendelte der Schauspieler, der mehrere Sprachen fließend sprach, zwischen seinen Wohnorten in München, Paris und St. Tropez, wo er mit seiner französischen Frau Monique zu Hause war. Als Sohn eines Italieners, dem er nur einmal in seinem Leben begegnete, traf das Kamerateam Adorf auch in Rom, der Stadt, in der dieser 30 Jahre seines Lebens verbrachte. Seinen internationalen Durchbruch hatte Mario Adorf mit dem Film "Nachts, wenn der Teufel kam" (1957) von Robert Siodmak. Seitdem spielte er in mehr als 200 Filmen, unter anderem unter der Regie von Wolfgang Staudte, Sam Peckinpah, Billy Wilder, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder und John Frankenheimer. Bei einem Treffen mit der Regisseurin Margarethe von Trotta erzählte Mario Adorf von den Dreharbeiten zu "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1975) und "Die bleierne Zeit" (1981). Auf dem Dach des Hotels Bayerischer Hof in München zeigt die Dokumentation Mario Adorf und seine Kollegin und langjährige Freundin Senta Berger. Gemeinsam erinnern sie sich an Dreharbeiten in Mexiko, an eigenwillige Hollywoodproduzenten, aber auch an Helmut Dietls legendäre TV-Serie "Kir Royal" (1986), aus der Adorfs wohl berühmteste Dialogzeile stammt: "Ich scheiß dich sowas von zu mit meinem Geld."

Little Richard: I Am Everything 22:35

Little Richard: I Am Everything

Dokumentarfilm

Lisa Cortés erzählt in ihrem Dokumentarfilm die Geschichte der schwarzen und queeren Ursprünge des Rock 'n' Roll, und sprengt den weiß getünchten Kanon der amerikanischen Popmusik, um den Innovator und Erfinder Richard Penniman alias Little Richard zu enthüllen. Anhand einer Fülle von Archivmaterial und Performances, die uns in Richards komplexe Innenwelt führen, spult der Dokumentarfilm die Lebensgeschichte der Ikone mit all ihren Wendungen und Widersprüchen ab. In Interviews mit Familienmitgliedern, Musikern und führenden schwarzen und Queer-Wissenschaftlern enthüllt der Film, wie Richard eine Kunstform zur ultimativen Selbstdarstellung schuf. Doch was er der Welt gab, konnte er sich selbst nie geben: Sein ganzes Leben lang taumelte Richard wie ein glänzender, kaputter Flipper zwischen Gott, Sex und Rock 'n' Roll. Die Welt versuchte, ihn in eine Schublade zu stecken, aber Richard war ein Alleskönner, der vieles in sich vereinte.