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TV Programm für ARTE am 29.01.2026

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Luchs 20:15

Luchs

Dokumentarfilm

In den Bergen des Schweizer Jura dringt ein schriller Schrei durch den winterlichen Nebel. Ein Eurasischer Luchs streift majestätisch zwischen Buchen und Tannen umher und ruft nach seinem Weibchen. Das Paar findet zusammen und gründet eine Familie. Das Leben der Luchse folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten: Die Jungen kommen zur Welt und erlernen die Jagd; sie müssen sich ein eigenes Revier erobern und so manche Gefahr bestehen. Die größte Raubkatze Europas lebt in einer Welt, die der menschlichen Zivilisation nah ist und dennoch fremd erscheint. Ein natürliches Umfeld, das der Luchs mit Gämsen, Wanderfalken, Füchsen und Hermelinen teilt. Luchse sind für das Gleichgewicht des Ökosystems Wald unverzichtbar, doch durch das Eingreifen des Menschen in die Natur ist die Art nach wie vor stark bedroht. Der Fotograf und Filmemacher Laurent Geslin kennt Luchse im Schweizer Jura wie kein anderer. Neun Jahre lang hat er unzählige Tage und Nächte damit verbracht, den Spuren des scheuen Jägers zu folgen und ihn zu beobachten. Luchssichtungen in freier Wildbahn sind äußerst selten, was diese Dokumentation über das Leben der Raubkatze besonders wertvoll macht.

Danach

Ein mächtiger Gegner 21:35

Ein mächtiger Gegner

Drama

Sarah ist sich immer sicherer, dass Minexore in schmutzige Geschäfte verwickelt ist. Während sie die Umweltaktivisten befragt, die Minexore die Vergiftung des Trinkwassers in Minengebieten vorwerfen, stößt Kommissar Lebeau auf eine weitere Leiche. Der Tote war in der Nähe der Bascan-Mine der letzte Grundbesitzer, der sich geweigert hatte, sein Land an Minexore zu verkaufen. Überzeugt, dass der Fall mit der toten Rigoberta Flores zusammenhängt, will Lebeau gegen Minexore ermitteln - doch da wird er plötzlich vom Fall abgezogen. Der Grund: Ein vorbestrafter Mexikaner wurde als mutmaßlicher Mörder von Rigoberta Flores verhaftet und soll auch schon gestanden haben. Für seinen Boss ist der Fall damit abgeschlossen - nicht aber für Lebeau. Unterdessen sorgt das Thema Minexore für Streit zwischen Sarah und Jared. Sie ist tief enttäuscht, dass ihr Freund sie hintergangen hat, und stellt ihre Moral infrage, die eigene und seine. Haben sie für ihre Karriere ihre Werte geopfert? Weil Sarah und Lebeau ihren Vorgesetzten mit den unerlaubten Nachforschungen jeweils ein Dorn im Auge sind, werden beide schließlich gezwungen, sich eine Auszeit zu nehmen. Die perfekte Gelegenheit für eine heimliche Reise nach Südamerika ...

Ein mächtiger Gegner 22:20

Ein mächtiger Gegner

Drama

Sarah und Kommissar Lebeau folgen der Spur von Rigoberta Flores über Mexiko bis nach Guatemala. Dort spüren sie deren Enkelin Lucia auf, die ihnen eine Datei von ihrer Großmutter übergibt - doch auf den ersten Blick sind darin keine Details zu erkennen. Wen wollte Rigoberta damit belasten? Sarah und Lebeau müssen etwas übersehen haben. Währenddessen versuchen sowohl Minexore als auch die Umweltaktivisten, Politiker auf ihre Seite zu ziehen. Minexore will die standardmäßige Umweltuntersuchung in der neuen Mine verhindern; die Aktivisten wollen sicherstellen, dass sie stattfindet. Auch Jared setzt Sarah unter Druck. Bei ihrer Rückkehr nach Kanada fängt er sie am Flughafen ab und stellt ihr ein Ultimatum. Sarah muss sich entscheiden, wie viel sie auch privat opfern möchte, um für ihre Prinzipien einzustehen. Noch mehr dunkle Wolken ziehen auf: Die Aktivistengruppe wurde unterwandert und Minexore bekommt nicht nur Wind davon, in welchem Team ihre Anwältin tatsächlich spielt, sondern auch, was sie vorhat und wo sie sich versteckt ...

Ein mächtiger Gegner 23:00

Ein mächtiger Gegner

Drama

Sarah und die Umweltaktivisten planen bei der Einweihung der Bascan-Mine von Minexore einen großen Coup - doch ein Maulwurf in der Gruppe sabotiert den Plan. Alles geht schief, die Ereignisse überschlagen sich und es gibt weitere Tote. Die Aktivisten Krista und Maikan werden verhaftet und angeklagt. Während sich Minexore nach den Geschehnissen als Opfer geriert, werden die Mitglieder der Gruppe als Terroristen abgestempelt. Sarah, die fliehen konnte, muss nun alles daransetzen, die notwendigen Beweise gegen Minexore zu finden, um sich und ihre Freunde zu entlasten. Gemeinsam mit Jared und Lebeau verfolgt sie alle verfügbaren Spuren. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn währenddessen gibt Minexore sich größte Mühe, alle Spuren und Mitwisser loszuwerden ...

Mein Freund, der Mörder 23:40

Mein Freund, der Mörder: Die Geschichte von Ann Rule und Ted Bundy

Dokumentation

1974 wurden die US-amerikanischen Nachrichten vom Ende des Vietnamkriegs und vom Rücktritt Präsident Nixons nach der Watergate-Affäre dominiert. Doch zugleich versetzte das rätselhafte Verschwinden mehrerer junger Frauen den Nordwesten des Landes in Angst und Schrecken. 1976 wurde ein 30-jähriger Mann verhaftet: Ted Bundy, einer der brutalsten Mörder der Kriminalgeschichte. Der Fall Bundy legte den Grundstein zur sogenannten True-Crime-Literatur: Seit Beginn der 1980er Jahre gehören Sensationsberichte von wahren Kriminalfällen zum Standard des amerikanischen Fernsehens. Bundy avancierte neben anderen Serienmördern wie Jeffrey Dahmer und Ed Kemper zum Superstar der Popkultur. Die Dokumentation rollt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Perspektive wieder auf. Den Aufhänger bildet ein Buch, das 1980 erschien: In "The Stranger Beside Me" schildert die Kriminalreporterin Ann Rule den Fall Ted Bundy aus ihrer Sicht. Rule war mit Ted Bundy vor dessen Verhaftung befreundet gewesen und erzählt, was mit ihr passierte, als sie begriff, dass dieser Freund ein Mörder war. Chronologisch werden die drei großen Phasen der Beziehung zwischen Ann Rule und Ted Bundy erzählt. Der Film kehrt an die Orte des Geschehens im Bundesstaat Washington zurück und lässt Kenner des Falls sowie Zeitzeugen zu Wort kommen, darunter Rules Tochter Leslie. Archivmaterial, Auszüge aus Rules Buch und aus einem wenige Jahre vor ihrem Tod geführten Interview zeigen die Wandlung einer Frau, die in ihrem Selbstverständnis als Mutter und Reporterin zutiefst erschüttert wurde, sich aber letztendlich als erfolgreiche Romanautorin positionieren konnte und zeitlebens von Tötungsverbrechen und Frauenmorden besessen blieb.

Kurzschluss 00:40

Kurzschluss: Die Energie der Jugend

Magazin

(1): Pippa und Leo, Kurzfilm von Abeille Tard, Kanada 2025 (2): L'étrange humeur adolescente, Kurzfilm von Frank Ternier, Frankreich 2024 (3): Ich habe eine Raupe verschluckt, Kurzfilm von Basile Khatir, Frankreich 2024 (4): Short Cuts, Animation von Clémence Taveau zu "Twelve Monkeys"

Der Weihnachtsmann hat blaue Augen 01:35

Der Weihnachtsmann hat blaue Augen

Kurzfilm

Der junge Daniel träumt davon, sich zu Weihnachten einen dicken Mantel zu kaufen, unter dem er seine ärmliche Kleidung verbergen kann. Er erklärt sich bereit, für einen Fotografen in den Straßen von Narbonne als Weihnachtsmann zu posieren. Unter seinem weißen Bart unkenntlich gemacht, spricht er Passanten - und vor allem Passantinnen - an und bietet ihnen an, sich für ein Foto an ihn zu schmiegen.

Bertolt Brecht - Flüchtlingsgespräche 02:25

Bertolt Brecht - Flüchtlingsgespräche

Dokumentation

Jeder Mensch kann seine Heimat verlieren. Zu jeder Zeit und überall auf der Welt. Jeder kann vertrieben werden und gezwungen sein, in einem fremden Land Zuflucht zu suchen. Für Millionen von Menschen ist das die einzige Möglichkeit, zu überleben. Vor mehr als 80 Jahren waren es Hunderttausende, die sich unter Lebensgefahr aus Deutschland retten mussten. Der deutsche Dichter und Theatermacher Bertolt Brecht war einer von ihnen. Er floh vor Adolf Hitler und den Nationalsozialisten durch zahlreiche Länder. Was folgte, war das abrupte Ende einer vielversprechenden Karriere - und eine ständige Konfrontation mit fremden Sprachen und Ländern, in denen der staatenlose Flüchtling nicht willkommen war. Die besondere Daseinsform des Exils und seine persönlichen Gedanken beschreibt Brecht auf seine unvergleichlich humorvolle Weise in den "Flüchtlingsgesprächen" - einem autobiografischen Schlüsselwerk in Dialogform, das er im Winter 1940/41 in Helsinki begann, in der wohl tiefsten Krise seines Exils. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich bereits seit acht Jahren auf der Flucht - und es sollten noch sieben weitere folgen. Die Reise führte ihn von Frankreich über Dänemark, Schweden und Finnland, durch die Sowjetunion bis in die USA. Entlang dieser Stationen fragen namhafte Theatermacherinnen und -macher sowie Autorinnen und Autoren - darunter Can Dündar, Jürgen Kuttner, Shermin Langhoff, Éric Ruf und Katharina Thalbach -, inwiefern Brecht das Erleben von Fremdheit und Exil auch künstlerisch für sich nutzbar machte. Die Dokumentation ist eine bewegende Zeitreise, die direkt in unsere Gegenwart führt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:20

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:25

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:40

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.