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TV Programm für ARTE am 21.01.2026

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Bhutan, unterwegs mit Matthieu Ricard 16:55

Bhutan, unterwegs mit Matthieu Ricard

Tourismus

Matthieu Ricard ist buddhistischer Mönch, Schriftsteller und Denker. Die Fotografie nutzt er, um möglichst viele Menschen an seinem Staunen über das Schauspiel der Welt teilhaben zu lassen und zudem auf die Verletzlichkeit der Umwelt aufmerksam zu machen. Nach sieben Jahren kehrt er erstmals nach Bhutan zurück, wo er einst prägende Erfahrungen machte. Was ist heute aus dem Land des Donnerdrachens und seinen Menschen geworden? Matthieu Ricard konvertierte Ende der 1960er Jahre zum Buddhismus. Als enger Vertrauter des Dalai Lama erlangte er durch seine Wohltätigkeitsarbeit und die Schlichtheit, mit der er die breite Öffentlichkeit für Meditation, Frieden, Altruismus und Mitgefühl sensibilisiert, internationale Bekanntheit. Diese Wertvorstellungen transportiert er auch in seinen Fotografien. Gestützt auf zahlreiche Aufnahmen Ricards, will die Dokumentation den Blick für die Schönheit der Welt und der Menschen weiten und Einblicke in das Königreich Bhutan und sein Volk geben. Lange Zeit vom Rest der Welt abgeschottet, sah sich Bhutan jüngst gezwungen, seine Isolation zu durchbrechen. Bei seiner Rückkehr in das kleine Königreich entdeckt Matthieu Ricard erneut die einzigartige Spiritualität, die noch immer vom Denken des Mannes durchdrungen ist, der einst sein Lehrer war: Dilgo Khyentse Rinpoche. An schwer zugänglichen Orten wohnt er Ritualen bei und begegnet einer erstaunlichen Vielfalt an Menschen, die den Reichtum dieses zutiefst buddhistisch geprägten, überaus wandelbaren Landes ausmachen, das trotz positiver CO2-Bilanz vom Klimawandel bedroht ist. Auf einem der höchsten Gletscher der Erde führt Matthieu Ricard eindringlich die Probleme und Herausforderungen vor Augen, vor denen Bhutan, wie auch der Rest der Menschheit, steht.

Danach

Tiere im Sturm 17:50

Tiere im Sturm: Gefiederte Überlebenskämpfer

Tiere

Am Rande des Südpolarmeers, wo eisige Stürme über die Crozet- und Kerguelen-Inseln fegen, spielt sich jährlich ein faszinierendes Naturschauspiel ab: Millionen Königspinguine, Albatrosse und Sturmvögel kehren zum Brüten an Land zurück. Doch ihre Populationen brechen ein - manche Arten verloren in den vergangenen 50 Jahren mehr als die Hälfte ihrer Bestände. Die Ursachen bleiben rätselhaft. Seit den 1960er-Jahren versuchen Ornithologen, das Geheimnis zu lüften. Mit Hilfe von Peilsendern verfolgen sie die Vögel auf ihren epischen Wanderungen: Albatrosse umrunden die Antarktis in wochenlangen Flügen, Pinguine trotzen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad. Doch die Daten zeigen auch: Nahrung wird knapper, da sich durch den Klimawandel die Jagdgebiete der Tiere nach Süden verschieben. Viele Jungtiere verhungern. Die Dokumentation begleitet Forschende in eine der letzten Wildnisse der Erde. Sie zeigt atemberaubende Bilder von Balzritualen, verzweifelten Futtersuchen in tobenden Stürmen - und den bedrohlichen Zeichen des Wandels. Die Verschiebung von Meeresströmungen und industrielle Fischereiflotten bedrohen das fragile Gleichgewicht. Während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Antworten ringen, wird klar: Das Schicksal dieser Vögel ist ein Warnsignal. Ihr Überleben hängt davon ab, ob wir die letzten unberührten Regionen unseres Planeten noch retten können.

Tiere im Sturm 18:35

Tiere im Sturm: Gefürchtete Meeresräuber

Tiere

Rund um die windgepeitschten Inseln am Rande des Südpolarmeers in den Französischen Süd- und Antarktisgebieten findet sich eine einzigartige Tierwelt: See-Elefanten, Seebären und Schwertwale jagen und paaren sich in diesen eiskalten Gefilden. Doch hinter der rauen Schönheit dieser Landschaften versteckt sich ein Rätsel, das die Wissenschaft seit Jahren umtreibt. Warum sind die hier vorkommenden Tiere derartigen Populationsschwankungen ausgesetzt? Was steckt hinter den seltsamen Verletzungen der Schwertwale vor dem Crozet-Archipel? Und was verraten diese mysteriösen Veränderungen über einen Ozean, der für das Klima des blauen Planeten entscheidend ist? Die packende Dokumentation folgt den Forscherteams auf ihrer Spurensuche in die unergründlichen Tiefen des Südpolarmeers. Sie statten die Tiere mit hochmodernen Sendern aus, um spektakuläre Tauchgänge, Tausende Kilometer lange Wanderungen und nie zuvor gesehene Verhaltensweisen zu dokumentieren. Ihre Entdeckungen werfen ein neues Licht auf ein Ökosystem, das für das Gleichgewicht der Erde entscheidend ist - und noch immer voller Geheimnisse steckt. Abseits steriler Labore betreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler echte Feldforschung: Unter extremen Bedingungen sammeln sie wertvolle Beobachtungen und Daten, die dazu beitragen können, eines Tages die Rätsel um dieses unbekannte und doch so schützenswerte Ökosystem zu lüften.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Gas-Lecks auf der Spur

Reportage

Ein internationales Team der NGOs Clean Air Task Force und Greenpeace dokumentiert in Kroatien, wie Erdgas- und Erdölanlagen trotz der EU-Methanverordnung von 2024 große Mengen des Gases freisetzen. Methanexperte Théophile Humann-Guilleminot zeigt, dass die Regelung in der Praxis bislang kaum wirkt, sei es, weil Betreiber sie ignorieren oder Behörden nicht reagieren. Mit einer Spezialkamera entdeckt das Team an Förderanlagen und Pipelines zahlreiche Lecks - teilweise an denselben Stellen wie bereits ein halbes Jahr zuvor. Immer wieder wird er von der Polizei bei seinen Messungen kontrolliert. Das Team vermutet, dass die Betreiber die Messungen verhindern wollen. Methan ist wesentlich schädlicher für das Klima als CO2 - und es entweicht weiterhin ungehindert aus undichten Pipelines, Öllagern und Gasnetzen. Doch es gibt auch Fortschritte: In Hamburg zeigt das städtische Unternehmen "Hamburger Energienetze", wie Lecks an Gasleitungen mit moderner Technik aufgespürt werden können. Ein Spezialfahrzeug ortet Methanaustritte dreimal schneller als zuvor - und beweist, dass schnelles Handeln möglich ist. Im Münsterland akzeptiert Landwirt Andreas Thesing nicht länger, dass Methan aus seinem Stallmist ungenutzt in die Atmosphäre entweicht. Zusammen mit 46 Kollegen hat er eine Biogasanlage gebaut, die dem Mist das Methan entzieht. Der Probebetrieb läuft bereits: Das Gas treibt Frachtschiffe, Gas-PKW und -LKW an. Der methanfreie Mist kann sogar als Dünger für die Felder genutzt werden, ganz ohne Geruchsbelästigung.

Crazy Heart 20:15

Crazy Heart

Drama

Bad Blake hat nicht nur vier Ehen, sondern bald auch sein Leben hinter sich, das unaufhaltsam in die Selbstzerstörung treibt. Alkohol und Frauen sind die einzigen Konstanten, wenn der ehemalige Country-Music-Star gelangweilt durch den amerikanischen Südwesten tingelt. Als er aber Jean kennenlernt - Journalistin und alleinerziehende Mutter -, verdrängt plötzlich Romantik die Routine, und der Endfünfziger erlebt spätes Familienglück. Doch wie schon früher bleibt er selbst das größte Hindernis, wenn das Mögliche dauerhaft Realität werden soll. Bad ist 57 Jahre alt und tourt immer noch mit seinen alten Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling-Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er - und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein. Lediglich wenn er für seinen ehemaligen Protegé Tommy Sweet, der es zu Ruhm und Reichtum gebracht hat, ein Konzert eröffnen darf, fühlt er sich an alte, bessere Tage erinnert. Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum nächsten, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch - Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht voneinander lassen. Aber kann das gutgehen? Bad kann schließlich kaum auf sich selbst aufpassen. Wie soll er sich also um jemand anderen kümmern? Trotzdem. Er gibt sich Mühe, kämpft und ist entschlossen, seine letzte Chance auf Glück zu nutzen ...

Dolly Parton: Everybody's Darling 22:00

Dolly Parton: Everybody's Darling

Künstlerinnenporträt

Sie ist eine der erfolgreichsten Country-Sängerinnen und Songwriterinnen aller Zeiten: Dolly Parton. Als Ikone gefeiert, von Pop-Diven wie Beyoncé gecovert und von Megastars wie Taylor Swift verehrt. Auch wenn das Aussehen der "Mae West von Nashville" einen bleibenden Eindruck hinterlässt, verdankt sie ihre Popularität seit sechs Jahrzehnten vor allem ihrer authentischen Persönlichkeit und ihrem immensen Repertoire: über 1.000 selbst geschriebene Songs und mehr als 100 Millionen verkaufte Alben. Viele schmettern gut gelaunt "I Will Always Love You" und schütteln bei "Jolene" den Kopf, ohne zu wissen, dass die selbsternannte "Backwoods Barbie" den Megahit von Whitney Houston und den Indie-Rock-Burner der White Stripes tatsächlich schon 1974 geschrieben und aufgenommen hat. In Wahrheit ist ihre zerrissene Persönlichkeit weitaus facettenreicher und vielschichtiger, als es die Klischees über sie zunächst vermuten lassen. In einem zutiefst gespaltenen Land schafft die aus Nashville stammende Sängerin den Spagat zwischen tiefgläubiger und bodenständiger Heldin ihrer Midwestern-Heimat. Gleichzeitig strahlt sie als Symbolfigur des Feminismus, sozial engagierte Unternehmerin und freche Queer-Ikone. Die Dokumentation beleuchtet ihr facettenreiches Leben als Künstlerin, ihre provokanten Fernsehauftritte, ihre Musik und vor allem ihre Texte. Von "Jolene" bis "Coat of Many Colors": ein Rückblick auf 50 Jahre großartige Texte zu universellen Themen, die (fast) jeden abholen.

Bad Director 22:55

Bad Director

Satire

Regisseur Gregor Samsa, von imposanter Gestalt und ausdrucksvollem Gesicht, ist von seinem Leben als Filmemacher höchst frustriert. Die Details der Dreharbeiten für seinen neuen Film interessieren ihn nicht mehr; um die seinen Schlafzyklus regulierenden Medikamente kümmert sich keiner am Set, und die Proben mit seinen zwei Hauptdarstellern führen zu mehr Wut- als Genieausbrüchen ... Üblicherweise schlägt der desillusionierte Alleingänger seine Freizeit im Bordell tot. Als er bei so einer Gelegenheit eine Prostituierte aus einer früheren Begegnung in einer Buchhandlung wiedererkennt, wird Gregor seine romantischen Gefühle nicht mehr los. Diese Grete, eine begehrenswerte Intellektuelle aus Litauen, lässt sich erst mal auf die Besessenheit des Regisseurs ein und rezitiert für ein paar Bonusscheine beim Geschlechtsakt Gedichte. Während sein Einfluss am Filmset mehr und mehr schwindet, baut sich Gregor seinen eigenen "Film": den einer Zukunft mit Grete. Die Meuterei am Filmset wird unumgänglich, und als Gregor es wagt, seinen Hauptdarsteller ersetzen zu wollen, wird er selbst zum Ausgestoßenen.

The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein 00:55

The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein

Tragikomödie

Die amerikanische Kleinstadt Karmack hat schon bessere Zeiten gesehen. Wer nicht wegzieht, ist auf Arbeitssuche. Zu allem Überfluss erlebt die Stadt eine ungewöhnliche Häufung von Unglücksfällen. Um nicht selbst die schlechten Nachrichten überbringen zu müssen, engagiert eine Kommission - bestehend aus Sheriff, Arzt und Pastor - einen "Mittelsmann". Dessen einzige Aufgabe ist überschaubar: Er muss die Angehörigen informieren, wenn wieder etwas passiert ist. Der ruhige Frank Farrelli scheint perfekt für den Job, hat er doch jahrelang bei der Bahn gearbeitet und auch dort zumeist schlechte Nachrichten überbracht. Frank blüht in seinem Job auf, verliebt sich in die Rathaussekretärin Blenda und schafft es sogar, sich etwas aus den Klauen seiner Mutter zu befreien, bei der er noch immer wohnt. Doch der Druck des Jobs lastet immer schwerer auf ihm und mit jedem Unglück kommen die Einschläge näher. Denn irgendwann gilt er selbst als Unglücksbringer und wird in einen skurrilen Mordfall verwickelt, der ihn vom Mittelsmann zum Mittäter macht. "The Middle Man - Ein Unglück kommt selten allein" erzählt am Beispiel einer fiktiven Stadt im sogenannten Rust Belt der USA von Niedergang, Tod und Trauer, aber auch von der Unfähigkeit der Menschen, damit halbwegs adäquat umzugehen. Aus dem Scheitern einer angemessenen Trauerarbeit zieht der Film immer wieder seine komischsten Momente. Bent Hamers staubtrockener, tiefschwarzer Humor erinnert an die Coen-Brüder. Doch seine Filme kommen weniger aus dem Genrekino als aus einer sehr eigenen Form von schrägem Sozialdrama.

Die Nikobaren - Auferstehung eines Archipels 02:30

Die Nikobaren - Auferstehung eines Archipels

Dokumentation

Endlose Strände, Palmen, Mangrovenwälder, Korallenriffe und eine reiche Vielfalt an Wildtieren - die entlegene, in großen Teilen unberührte Inselgruppe der Nikobaren gleicht einem tropischen Paradies. Doch Ende 2004 rückte das Gebiet plötzlich in den Fokus der weltweiten medialen Aufmerksamkeit. Ein Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra - nur 200 Kilometer südlich der Nikobaren - löste einen verheerenden Tsunami aus, der ganze Küstenstreifen Südostasiens verwüstete und Hunderttausende Menschenleben forderte. Eine beispiellose Katastrophe, die auch die Ökosysteme der Nikobaren schwer verwundete. Bindenwarane, Einsiedlerkrebse und viele andere - teils heimische - Arten fielen den Fluten zum Opfer oder mussten fliehen. Korallenriffe, Mangroven und Regenwälder wurden zerstört. Die auf den Inseln heimischen Nikobaren-Langschwanzmakaken litten ganz besonders unter den dramatischen Auswirkungen des Tsunami. Ihre Population hatte sich innerhalb eines Jahres nach der Naturkatastrophe beinahe halbiert. Heute, rund 20 Jahre später, zeichnen die Inseln ein völlig anderes Bild: Die geschwächten Ökosysteme konnten sich in bemerkenswerter Weise regenerieren, Wildtiere haben sich in ihren Beständen erholt. Die Nikobaren sind ein eindrucksvolles Beispiel für die Resilienz der Natur. Zum Schutz ihrer einzigartigen Fauna und Flora sowie der indigenen Bevölkerung ist der Zugang zu Inseln nur unter strikten Auflagen möglich. Regisseur und Kameramann Varun Alagar Surenduran konnte die Nikobaren mit einer Ausnahmegenehmigung besuchen und feiert mit seinem ebenso packenden wie berührenden Film die Wiederauferstehung eines Naturparadieses.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:20

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:25

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:35

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.