05:20
Bei vielen psychischen Erkrankungen herrscht akuter Handlungsbedarf. Doch es gib zu wenige Therapeutinnen und Therapeuten, die Therapieplätze sind rar. Gefährlich lange Wartezeiten sind die Realität. Bei verschiedenen Krankheitsbildern, darunter Depressionen, Angststörungen, Borderline und Schizophrenie, verschärft sich die Lage. Denn oftmals werden sie nach dem "Passt-für-alles"-Prinzip behandelt, medikamentös oder mit Verhaltenstherapie. Dabei ist die richtige Behandlung oft höchst individuell, und eine Fehldiagnose kann fatale Folgen mit sich bringen. Irren sich Computer mit künstlicher Intelligenz seltener als Menschen mit natürlichem Sachverstand? Und sollten KI-Therapeuten Einblick in die Köpfe der Betroffenen erhalten? Mit großem Enthusiasmus und hohem Kapitaleinsatz forschen Psychiater und Neurologen nach Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz sinnvoll zu nutzen. Es entstehen Datenmengen, die nur mithilfe von KI ausgewertet werden können. Bisher steht fest: KI kann menschliche Therapeuten in der Diagnostik unterstützen. Aber wie weit kann es gehen? Sollen wir bei Sorgen und in seelischen Notlagen die Hilfe eines digitalen Freundes suchen? Werden KI-Therapeuten zu Rettern für Millionen oder zum unkalkulierbaren Risiko?
06:15
Im Hainan Tropical Rainforest National Park mit seinen mehr als 4.000 Quadratkilometern Wald finden sie ihr Rückzugsgebiet: Gefleckte Flugdrachen, die nur noch in den tropischen Wäldern Asiens zu finden sind. Hier kämpfen sie um ihr Revier und gleiten durch die Lüfte. Wir begleiten eine männliche Moos-Mantis, eine Gottesanbeterin auf der riskanten Suche nach einer Partnerin. Und exotische Pflanzenarten liefern sich einen tödlichen Kampf um das lebensnotwendige Licht der Sonne. Abenteuerlustige Xin Nei-Krabben klettern aus den Bächen und bauen sich ihre Behausungen in Baumhöhlen. Auf dem Waldboden verteidigt eine Königskobra vor unserer Kamera ihr Nest gegen eine Chinesische Baumviper. Schutzgebiete wie die tropischen Regenwälder von Hainan, die einst von Abholzung bedroht waren und nun von der Natur zurückerobert werden, sind ein Hoffnungsschimmer für die bedrohte Natur unserer Erde.
07:00
Schnelligkeit und Stärke gelten im Tierreich oft als entscheidende Überlebensstrategien. Doch die Natur beweist, dass es auch anders geht: Einige Tiere sind gerade durch ihre Langsamkeit erfolgreich. Ob Faultiere, Schildkröten, Schnecken oder Manatis - sie alle haben sich auf einzigartige Weise an ihre Umgebung angepasst. Um in einer Welt voller Gefahren zu bestehen, nutzen sie spezielle Fähigkeiten. Statt Geschwindigkeit, setzen einige dieser Tiere beispielsweise auf einen besonders geringen Energieverbrauch. Dieser ermöglicht es ihnen, mit wenigen Ressourcen auszukommen. Andere wiederum schützen sich vor Feinden durch eine spezielle Tarnung oder geschicktes Verhalten. Ihre faszinierenden Anpassungen geben Einblicke in eine oft übersehene Seite der Natur und zeigen, dass es nicht immer die Schnellsten sind, die sich durchsetzen. Beeindruckende Aufnahmen aus natürlichen Lebensräumen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beleuchten, warum Langsamkeit in vielen Fällen ein evolutionärer Vorteil sein kann. Expertinnen und Experten erklären, wie diese Tiere ihre Umwelt wahrnehmen, welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen und warum sie trotz oder gerade wegen ihrer gemächlichen Lebensweise so erfolgreich sind. "Das Überleben der Langsamsten" eröffnet neue Perspektiven auf die Tierwelt und lädt dazu ein, vermeintlich unscheinbare Lebewesen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
07:40
Elefanten sind ein fester Bestandteil in der thailändischen Kultur, die Tiere gelten als Glücksbringer, das Königshaus hält sich selbst eine eigene Armee an Elefanten und bis zum Ende des vergangenen Jahrhunderts konnten die Tiere ganz legal als Arbeitstiere eingesetzt werden. Doch wenn es um die Pflege von kranken Tieren ging, dann war dafür lange Zeit niemand zuständig, genau genommen wollte niemand dafür zuständig sein. Es musste erst eine Frau kommen und mit eisernem Willen etwas auf die Beine stellen, was bis zum Jahre 1993 als undenkbar galt: ein Elefantenkrankenhaus, professionell ausgestattet, rund um die Uhr geöffnet, mit einer kostenlosen Behandlung für jeden Elefanten, der Versorgung benötigt; eine bis dato weltweit einmalige Auffangstation für kranke und verletzte Elefanten. Soraida Salwala ist die Gründerin und Besitzerin des ersten Elefantenkrankenhauses in Lampang. Zusammen mit ihren Tierärzten und Tierpflegern führt sie einen täglichen Überlebenskampf um den Fortbestand dieser Institution. Fünf Tiere leben hier als Langzeitpatienten und können aufgrund ihrer Krankengeschichte nicht mehr zu ihren Besitzern zurückkehren. Bis zu zehn weitere Tiere sind in ständiger Behandlung. Sie sind physisch und teilweise auch psychisch krank. Zu viele Traumata haben sie erlebt. Die spektakulärsten Fälle sind zwei Elefanten, die durch Landminen einen Teil ihres Beines verloren haben und weltweit die einzigen Elefanten mit Beinprothesen sind. Allerdings müssen diese Prothesen immer wieder mühevoll erneuert werden. Seit zwei Jahren wartet Elefantendame Motala auf eine neue Prothese. Ein Ersatzbein für die bis zu vier Tonnen schweren Tiere herzustellen, wird niemals zur Routine. Und so fiebern die Mitarbeiter des Krankenhauses seit Monaten der Fertigstellung einer neuen Prothese für Motala entgegen. Wird es gelingen, dem Elefanten erneut zu helfen?
08:35
Mit Spitzhacke, Hammer und Meißel bewaffnet, geht es bei "360° Reportage" hoch in die Berge auf Schatzsuche. Das Objekt der Begierde: der Bergkristall. Es handelt sich hierbei um einen Quarz in seiner reinsten und transparentesten Form. In den Schweizer Alpen benötigen die Mineralien- und Kristallsucher, auch "Strahler" genannt, ein Strahlerpatent, um die Bergkristalle abzubauen. Dafür geht es in tiefe Felsspalte und Hohlräume, sogenannte Klüfte. Ein gefährliches Unterfangen, bei dem manche Kristallsucher nicht selten ihr Leben riskieren. Der Preis ist es jedoch wert, denn Sammler bezahlen für Bergkristalle oft mehrere Tausend Euro. Amateure und Berufsstrahler sind in den Schweizer Alpen aus ganz unterschiedlicher Motivation unterwegs: Jelena Brkic ist Schmuckdesignerin und hat ihr eigenes Schmucklabel gegründet. Außerdem ist es ihr wichtig, ein traditionelles Handwerk ihrer Heimat weiterleben zu lassen. Oder Thomas Steinbrugger, Berufsstrahler und ehemaliger Extremkletterer, der ausschließlich vom Abbau der wertvollen Bergkristalle lebt: In 3.500 Meter Höhe schlägt er, zusammen mit seinem Bruder, jeden Sommer sein Basislager auf. Hier oben wird das Steinesuchen zur nicht ganz risikofreien Expedition. Die Veränderung des Klimas ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits legt das Schmelzen der Gletscher neue Klüfte frei, andererseits birgt das Tauen des Eises auch eine erhebliche Gefahr für die Schatzsucher - Unfälle gibt es fast jedes Jahr.
09:30
(1): Malcolm de Chazal: Der Magier von Mauritius (2): Indiens kleine Schwester (3): Yovissens Bananenkuchen (4): Die Île aux Cerfs
10:15
(1): Chart Korbjitti: Die Schule des buddhistischen Lebens in Thailand (2): Bangkok, das verborgene Venedig des Ostens (3): Rhans in Bananenblättern gegarter Fisch (4): Der königliche Sterngucker
11:00
Bergwerke und der Kurbetrieb machten Bad Gastein bekannt. Die wechselvolle Geschichte des Ortes, durch den ein gewaltiger Wasserfall donnert, inspiriert bis heute Prominente, Künstler und Träumer, auch wenn der ehemalige Glanz mittlerweile etwas verblasst ist. Die Yogalehrerin Fia Sonora aus Wien und ihre Freundin Uki Bellmann, ein Bad Gasteiner Urgestein, haben einen bunten Freundeskreis, mit dem sie sich zum Kochen, Essen und Feiern treffen. Dazu gehört der österreichische Schauspieler Philipp Hochmair. In der Küche führt er seine Kochkünste rund um Pasta, Pfifferlinge und Zitronen vor. Beim gemeinsamen Tafeln gibt es außerdem sommerleichten Tomaten-Kapern-Salat, klassische Tafelspitzsuppe mit Frittaten und Gemüse, gegrillte Bachforellen und die spektakuläre Baisertorte Pavlova.
11:30
Ziegen gelten als zänkisch, rastlos und launisch, verblüffen aber auch durch ihre Energie und Schalkhaftigkeit. Von allen Nutztieren sind sie ihren Naturinstinkten am nächsten geblieben. Obwohl Ziegen schon seit rund 10.000 Jahren an der Seite des Menschen leben, sind manche Facetten ihres Verhaltens noch immer ein Rätsel. So legten Ziegen bei jüngsten wissenschaftlichen Experimenten überraschende Fähigkeiten an den Tag und erwiesen sich als überaus ausgefuchst.
12:25
Weiche Daunen, scharfer Schnabel: An den Biss einer schlecht gelaunten Gans können sich viele Menschen nur allzu gut erinnern. Bis heute wissen Haus- und Wildgänse viele ihrer Geheimnisse gut zu verteidigen. Nun beobachten Forscher und Züchter das Verhalten von Gänsen aus nächster Nähe: Sie wollen den Schleier um diesen Vogel lüften, dessen Wildheit den Menschen seit jeher fasziniert.
13:20
Mit ihren langen Ohren, scharfen Zähnen und dem weichen Fell sind Kaninchen dem Menschen ein vertrautes Wesen. Doch weder das Wild- noch das Hauskaninchen hat alle Geheimnisse seiner Art preisgegeben. Züchter und Forscher ergründen die bisher unerforschten Naturinstinkte dieses neugierigen, aber auch sehr scheuen Tieres, das viel mehr als nur niedlich ist.
14:15
Sheriff Will Kane möchte nach seiner Heirat mit der Quäkerin Amy als Sheriff zurücktreten. Am selben Tag erhält er jedoch die Nachricht, dass Frank Miller, ein gefährlicher Bandit, den er vor Jahren hinter Gitter brachte, mit dem Zug unterwegs in die Stadt ist, um sich an ihm zu rächen. Aus Angst drängt die Gemeinde daraufhin ihren Sheriff aus dem Ort. Doch kurz nach seiner überstürzten Abreise kehrt er zurück, gegen den Willen seiner Frau Amy: Kane will bleiben und sich Miller stellen. Der Zug wird um 12 Uhr mittags ankommen. Als Amy ihn vor die Wahl stellt, sich zwischen ihr und der Stadt zu entscheiden, entscheidet Kane sich dafür, seine Gemeinde zu schützen. Doch im Ort wird ihm jede Unterstützung verweigert. Alle drängen ihn, auch Helen, seine einstige Geliebte, die Stadt zu verlassen. Kane gibt nicht nach und bleibt. Schließlich ist es 12 Uhr mittags ... Als der Film 1952 in die Kinos kam, reagierte das Publikum teils empört, denn er erfüllte die Erwartungen an einen typischen Western nicht. Statt Action wurden emotionale Dialoge geboten - aber auch große Spannung. Inzwischen gilt "Zwölf Uhr mittags" als Meisterwerk und wurde 2007 vom American Film Institute auf Platz 27 der 100 besten US-amerikanischen Filme aller Zeiten gesetzt.
15:35
Der wegen schweren Raubes zu einer langen Haftstrafe verurteilte Frank Morris kann bereits mehrere erfolgreiche Gefängnisausbrüche verzeichnen, und so wird er auf die Gefängnisinsel Alcatraz verlegt. Die dort erbaute Hochsicherheitsanlage gilt als unüberwindbar, umgeben von einem Todesstreifen, scharfen Klippen und eiskaltem Wasser. Gleich zum Haftantritt macht der zynische Gefängnisdirektor dem intelligenten, charismatischen Morris klar, was seine Ziele für das berühmt-berüchtigte Alcatraz sind: Man wolle keine besseren Menschen aus den Gefangenen machen, sondern dass sie sich bewusst würden, eine Anomalie der Gesellschaft zu sein. Das führt unter anderem dazu, dass der sensible Häftling Doc sich vor den Augen der Wärter und Mitgefangenen die Finger abhackt, nachdem der Direktor dem leidenschaftlichen Maler aus Willkür sein Handwerk verboten hatte. Morris entwickelt schließlich einen ausgeklügelten Fluchtplan, und er findet Verbündete. Eines Nachts bricht er gemeinsam mit seinem Zellennachbarn Charley Butts und den Brüdern Clarence und John Anglin auf, um die Freiheit zu erlangen. Doch nach langer Vorarbeit könnte sich die Naturgewalt des eiskalten Wassers in der San Francisco Bay als größter Gegner herausstellen ... Der Film nimmt sich Zeit für die Planung der Flucht, die strategische Intelligenz, die Akribie und das Geschick hinter dem Wagnis. In diesem Plot liegt eine Botschaft, die über die Mauern des Gefängnisses hinausweist: Nicht unbedingt das Ergebnis, sondern die zielführende, sinnstiftende Tätigkeit ist es, die das Leben eines Menschen zu erfüllen vermag.
17:25
Ob über den Aufstand von Landarbeitern in Südafrika, die Situation von Prostituierten in Mexiko oder über die neuen Gastarbeiter in Deutschland ... Das internationale Nachrichtenmagazin berichtet von den Brennpunkten der Welt.
18:20
Das einzigartige Magazin kombiniert wirtschaftliche, politische und historische Gesichtspunkte mit Geografie: Geschichtliche und aktuelle Entwicklungen werden dabei anhand von geographischen Karten erläutert.
18:35
Leticia Yawanawa hat einen ehrgeizigen Plan: Sie will das Wissen um die Heilpflanzen des Urwalds sammeln und für die Nachwelt bewahren. Die Abholzung des brasilianischen Regenwalds hat nicht nur verheerende Auswirkungen auf das globale Klima, sie führt auch zur Vertreibung indigener Stämme und ihres einmaligen Wissens um die Heilkräfte der Natur. Die Wissenschaft ist sich einig, dass nur ein Drittel der gesamten Biodiversität des Regenwaldes erforscht ist. Ein großer Teil des Wissens ist in den Köpfen indigener Gelehrter und wird nur mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Während viele Stämme aus ihren Lebensräumen vertrieben werden und sich auflösen, droht das Wissen der Schamanen, die neben spirituellen Aufgaben ihr Volk medizinisch mit Pflanzen und Kräutern des Urwalds behandeln, für immer verloren zu gehen. In der Dokumentation "Apotheke Regenwald - Die magischen Pflanzen des Amazonas" des brasilianischen Regisseurs Rafa Calil bringt Leticia Yawanawa Schamanen aus verschiedenen Völkern zu einem Wissensaustausch zusammen. Sie machen sich auf einen oft tagelangen Weg durch den Regenwald, um ihr Wissen um Heilpflanzen und traditionelle Riten und Zeremonien miteinander zu teilen. Wir erfahren von den Heilkräften von Pflanzen und Kräutern, die uns vertraut sind - und von solchen, für die es nur lokale indigene Namen gibt. Die Dokumentation begleitet Leticia bei ihrer faszinierenden Mission und lässt die Zuschauerinnen und Zuschauer die enorme Kraft der Schätze des Urwaldes erfahren.
19:20
Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.
19:40
Die Warteliste für Gorgona ist lang. In dieses "Traum-Gefängnis" kommen nur als ungefährlich geltende Häftlinge mit positivem Führungszeugnis. Hier verbringen sie die letzten Jahre ihrer Haft als Vorbereitung auf ihre Wiedereingliederung. Die meisten der rund 85 Insassen sind Mörder, Räuber, Totschläger, Mafiosi und Drogenhändler, die bereits mehrere Jahre in den Haftanstalten auf dem Festland gesessen haben. Auf Gorgona erlernen sie einen Beruf in der Landwirtschaft, Tierzucht oder in einer der vielen Werkstätten. Die Arbeit in Eigenverantwortung gibt den Gefangenen nicht nur Würde und Selbstvertrauen zurück, sondern auch ein reguläres Gehalt, das sie für den Neubeginn als freie Menschen ansparen können. Mit knapp zehn Prozent ist die Rückfallquote niedrig. Gewaltausbrüche sind selten. Die erfahrenen Wächter, die mit ihren Geländewagen ständig unterwegs sind und die Gefangenen aus der Distanz im Blick behalten, versuchen, Spannungen im Keim zu ersticken. Hinzu kommt, dass kaum jemand zum Ende seiner Strafzeit die höchste Strafe riskieren will: die Rückversetzung in eine geschlossene Anstalt auf dem Festland. Doch wie funktioniert der Alltag auf dieser Insel, auf der so vieles anders ist und die Gefangenen fast so etwas wie Selbstverwaltung praktizieren? Die Reportage begleitet zwei wegen Mordes verurteilte Gefangene in ihrem Alltag auf Gorgona - ob bei der Arbeit in der Imkerei, in der Großküche oder in der Freizeit, beim Musizieren in einer Band oder allein in ihren Zellen. Paolo und Filippo zeigen konkret, was "offenes Gefängnis" in der Praxis bedeutet und wie sehr es den inneren Weg zur Überwindung von Gewalt anregen kann.
20:15
Die nordamerikanischen Kolonisten widersetzen sich den Bestrebungen der britischen Krone und des Parlaments, ihre Kontrolle in Nordamerika auszuweiten. Die schwelenden Spannungen um Land, Steuern und Souveränität eskalieren zu gewaltsamen Konflikten. Nach der Boston Tea Party 1773 verhängt die britische Regierung das Kriegsrecht über Massachusetts. Die Schlachten von Lexington und Concord 1775 markieren den Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, der acht Jahre dauern wird.
22:05
Als der Unabhängigkeitskrieg beginnt, sind die Bewohnerinnen und Bewohner Neuenglands stark gespalten. Nach der Schlacht von Bunker Hill kommt George Washington aus Virginia ins Spiel: Er wird Oberbefehlshaber der neu gegründeten Kontinentalarmee. Im Juli 1776 verabschiedet der Kontinentalkongress die Unabhängigkeitserklärung, die das Recht auf eine eigene Regierung festschreibt.