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TV Programm für ARTE am 04.03.2025

Leben an der Elbe 05:10

Leben an der Elbe: Von Hamburg bis zur Nordsee

Land und Leute

Vor den Toren Hamburgs teilt sich der Fluss in Norder- und Süderelbe. Die beiden Elbarme umschließen den größten Teil des Hafengebietes. Zwischen Elbphilharmonie und Containerschiffen hindurch, vorbei an urigen Auwäldern schippert Fischer Olaf Jensen. Er ist auf Aalfang unterwegs und genießt die Perspektive vom Wasser auf die Hansestadt. Unweit der Stadt liegt das Alte Land mit seinen traumhaft blühenden Obstplantagen und schmucken Fachwerkhäusern. Hier sorgt Kerstin Hintz mit alten Apfelsorten für Vielfalt. Bauer Wilhelm Braack züchtet mit seiner Hofnachfolgerin Christine Köhler Galloway-Rinder, die auf der Insel Lühesand dem Naturschutz dienen. Derweil laden auf der charmanten Insel Krautsand traumhafte Strände ein, die Seele baumeln zu lassen. Direkt hinterm Deich hat der Holz-Bildhauer Jonas Kötz mit seiner Familie sein Glück gefunden. Elbaufwärts, am Neufelderkoog in Schleswig-Holstein, untersucht Professor Veit Hennig die Stintpopulation. Von dem kleinen Fisch, der zum Laichen von der Nordsee in die Elbe wandert, hängen ganze Ökosysteme ab. Auch die seltenen Flussseeschwalben ernähren sich von dem Winzling. In den letzten Jahren fast zusammenberochen, erholt sich der Stint-Bestand durch zahlreiche Niederschläge. Am Mündungstrichter päppelt Tanja Rosenberger in der Seehundstation Friedrichskoog Heuler auf, die ihre Mütter verloren haben. Nach einigen Wochen dürfen die kleinen Seehunde zurück in die Nordsee schwimmen, wo die Reise entlang des Elbstroms in der atemberaubenden Weite des Nationalparks Wattenmeer endet.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Die Minga: Umzug auf Chilenisch

Reportage

Die meisten Einwohner Chiloes haben indigene Wurzeln. Weil ihr Archipel als letzte Region Chiles von den Spaniern erobert wurde, blieb viel von ihrer ursprünglichen Kultur und Mythologie erhalten. Das macht sie abergläubisch. Deshalb nehmen sie auch oft das ganze Haus mit, wenn sie umziehen, denn sonst könnte es von Geistern besetzt und "verhext" werden. Von Ochsen gezogen, geht es über Berge, mit Booten manchmal sogar übers Wasser. Und wieder helfen alle mit, denn solch ein Umzug mit Fiesta ist die Krönung des Minga-Systems. Bauer Arcadio, 48, hält Schafe, Schweine und Ochsen. Auf den Feldern pflanzt er Kartoffeln an, das hat auf Chiloé Tradition. Auf der Inselgruppe fand man die ältesten bekannten Spuren wilder Erdäpfel. 400 verschiedene Sorten soll es hier geben. Arcadio steht nicht nur die Kartoffelernte bevor, sondern auch ein ganz besonderer Umzug. Denn er lebt zusammen mit zwei Schwestern, einem Neffen und seiner 93-jährigen Mutter. Da ist immer etwas los und es gibt wenig Privatsphäre. Deshalb will er jetzt in das über 100 Jahre alte Elternhaus ziehen. Und das soll - von Ochsen und den Nachbarn gezogen - auf den nächsten Hügel, wo er für private Besuche etwas Abstand zur Familie hat und wo die Aussicht besser ist. Derweil rüstet man weiter unten im Dorf zu einem Umzug übers Meer und der größten Fiesta des Jahres. Mit von der Partie ist auch der Weltenbummler Ciro, 29, der lange in Deutschland gelebt hat, sich nun auf die Suche nach seinen Wurzeln macht und dabei das Naturparadies Chiloé entdeckt. Und die 23-jährige Luna. Die letzte Fiesta ist bei ihr nicht ohne Folgen geblieben, denn Luna ist schwanger. Der "Trauco" soll dafür verantwortlich sein - ein Waldgeist. Sie alle, 200 Nachbarn und Freunde eingeschlossen, wollen Arcadio bei seiner "Minga" helfen. Aber wird das alte Haus den Belastungen überhaupt standhalten?

ARTE Journal Junior 06:40

ARTE Journal Junior

Kindermagazin

Dieses Nachrichtenformat richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche und behandelt, nach dem Vorbild von Nachrichtensendungen für Erwachsene, unterschiedliche Themen aus Europa und der gesamten Welt.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Mexiko: Tamales

Essen und Trinken

(1): Tamales, die mexikanische Wundertüte im Maisblatt (2): Nostalgiegeschmack: Ivette, eine Mexikanerin in Berlin (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Republik Kongo / Vercors / Schottland

Magazin

(1): Republik Kongo: Täuschend echt (2): Der Vercors der Résistance (3): In den USA: Rulis' Nachos mit Garnelen (4): In Schottland: Von der Bedeutung der Pünktlichkeit

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Jack Kerouacs Kalifornien / Cevennen / Japan

Magazin

(1): Kalifornien: Unterwegs mit Jack Kerouac (2): Cevennen: Zufluchtsort der Dunklen Biene (3): Costa Rica: Sherbelins Fisch mit Kraut und Kokosmilch (4): Japan: Fake Food zum Anbeißen

Leben an der Elbe 08:55

Leben an der Elbe: Die Schätze der Sächsischen Schweiz

Land und Leute

Kurz nach ihrem Grenzübertritt von Tschechien nach Deutschland erreicht die Elbe eine spektakuläre Landschaft: das Elbsandsteingebirge in der Sächsischen Schweiz, berühmt für seine bizarren Felsformationen, Wälder und Wildbäche. Auf rund 30 Kilometern bietet der Flusslauf hier eine unglaubliche Vielfalt. Wanderführerin Kristin Arnold hat ein besonderes Konzept: Sie wählt für ihre Gäste touristisch weniger frequentierte Ziele aus und lädt unterwegs zu einem Picknick aus regionalen Produkten ein. In einem Seitental versuchen Professor Ulrich Walz und seine Mitarbeiterinnen die Feuersalamander zu schützen, denn die sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Beim Monitoring suchen sie entlang des Bachlaufs nach Larven. Das Elbsandsteingebirge ist weltweit berühmt- aber auch zerbrechlich. Das Gestein wird von Wind und Wasser ausgehöhlt. Deshalb ist Geologin Sabine Kulikov hier regelmäßig unterwegs, um Gefahrenstellen zu überprüfen. Eine Klettertour führt sie auf die Festung Königstein, hoch über der Elbe. Marina Blanke und Jörg Franz segeln leidenschaftlich gern am Oberlauf der Elbe - eine Herausforderung, denn der Fluss führt hier wenig Wasser und ist schmal. Eine Unachtsamkeit, und man läuft auf Grund. Trotz guter Wasserqualität wird hier vom Baden abgeraten, wegen geringer Sicht, Strömungen und Schiffsverkehr. Das weiß auch Andreas Fath und will den Fluss trotzdem durchschwimmen - im Dienst der Umwelt-Forschung.

Leben an der Elbe 09:40

Leben an der Elbe: Von Pirna bis Dessau

Land und Leute

Gut 180 Kilometer fließt die Elbe durch Sachsen. Burgen und Schlösser, prachtvolle Städte, Wiesen- und Auenlandschaften säumen ihren Weg. Von Schloss Pillnitz über das barocke Dresden bis zur sächsischen Weinstraße - die Reise entlang des Stroms bietet eine einzigartige Mischung aus Natur, Kultur und Geschichte. In Pirna thront Schloss Sonnenstein über der Elbe. Hier gibt es eine verborgene Kammer, die den großen Mausohren als Sommerquartier dient, der größten in Deutschland lebenden Fledermausart. Nur Biologe Thomas Frank hat hier Zutritt. Am Elbufer in Dresden liegt Sachsens größte Auffangstation für verletzte Wildvögel. Etwa tausend Patienten behandelt Ronja Fulsche mit ihrem Team jährlich. Für den Geologen Jan-Michael Lange ist die Elbe eine Schatztruhe. Er sucht das Ufer nach Achaten, Amethysten und anderen Halbedelsteinen ab. Die Funde erzählen viel über Vergangenheit und Verlauf des Stroms. Entlang des Elbufers schlängelt sich die sächsische Weinstraße, eines der kleinsten und ältesten Weinanbaugebiete Deutschlands. Auch Meißen liegt am Fluss und ist berühmt für sein Porzellan. Zur Herstellung des "weißen Goldes" benötigt man Kaolin, das ein paar Kilometer weit entfernt abgebaut wird. Bei Torgau liegt seit dem 17. Jahrhundert das staatliche Reitgestüt Graditz. Heute werden vor allem Deutsche Sportpferde gezüchtet. Emma Rämisch macht hier ihre Ausbildung zur Pferdewirtin. Weiter entlang der Elbe in Sachsen-Anhalt liegt ein UNESCO-Welterbe, das Gartenreich Dessau-Wörlitz, bestehend aus Landschaftsparks, Schlössern und Herrenhäusern.

Leben an der Elbe 10:25

Leben an der Elbe: Märchenhaftes Auenland

Land und Leute

Entlang der Mittelelbe befinden sich die letzten naturnahen Flussauen Deutschlands: Überschwemmungsflächen, die vor den Deichen liegen. Hier kann die Elbe sich ausdehnen, wenn sie Hochwasser führt. Rund um Dessau liegen die größten zusammenhängenden Auenwälder. Hier ist eine seltene Tierart heimisch, der Elbebiber. Jörg Schuboth und sein Kollege Torsten Beyer schauen als Biberexperten regelmäßig nach den Tieren. Etwas weiter flussabwärts passieren Wanderfische den Fluss auf dem Weg zu ihren angestammten Laichplätzen, und der Weißstorch nistet am Rande der feuchten Wiesen gefühlt auf jedem zweiten Dach. Jerichows ganzer Stolz ist die 900 Jahre alte spätromanische Basilika mit Kapitelsaal und Dormitorium aber auch die Gartenanlagen, die Manuela Pelloth bewirtschaftet. Viele alte Pflanzen findet man hier, so etwa schwarzen Senf. Bei Havelberg, bringen Jella Schnirch und Peter Müller regelmäßig Nisthilfen für Vögel aus. Trauerseeschwalben, Lachmöwen oder Pirole entdeckt man hier. Bei Schnackenburg war vor 1990 die Zollstation, der letzte Zipfel der Bunderepublik kurz vor der Grenze zur DDR. Hier verbindet eine Fähre die eine mit der anderen Elbseite. Und am "Dreiländereck" treffen drei Bundesländer aufeinander: Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. In Flussnähe sieht man immer wieder viele Schafe, sie befestigen die Deiche, indem sie mit den Hufen den Boden vorsichtig verdichten. Ute Luft schätzt Schafe allerdings nicht nur als Landschaftspfleger. Sie nutzt die Wolle und strickt daraus Pullover, Decken oder Mützen.

Re: 11:25

Re:: Die Tee-Pioniere aus Georgien

Dokumentation

Was Europa bewegt

Küchen der Welt 12:00

Küchen der Welt: Deutschland: Rundstück warm

Essen und Trinken

(1): Rundstück warm, der heimliche Verwandte des Hamburgers (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:30

Stadt Land Kunst: Sempés New York / Meghalaya / Paris

Magazin

(1): New York: Sempés amerikanischer Traum (2): Im indischen Meghalaya haben die Frauen das Sagen (3): In Indonesien: Wawans Rindfleischfrikadellen (4): In Paris: Höllische Dreharbeiten

Stadt Land Kunst 13:15

Stadt Land Kunst: Krzysztof Zanussis Polen / Chile / Bretagne

Magazin

(1): Polen: Krzysztof Zanussis existenzielles Kino (2): Chile: Vom sozialen Aufstieg der Kroaten (3): Hawaii: Bens panierter Fisch (4): Bretagne: Was Frauen wirklich wollen

Das bleibt unter uns 14:05

Das bleibt unter uns

TV-Drama

Jana ist eine sich aufopfernde Ehefrau und Mutter. Ihre Haushaltshilfe Natalia erleidet bei einer eiligen Besorgung einen schweren Unfall und fällt ins Koma. Natalias achtjährige Tochter Anna bleibt allein in Janas modernem Berliner Reihenhaus zurück. Als später am Abend die Polizei bei ihr klingelt, verheimlicht Jana Natalias Kind. Ihr wird klar, dass sie über ihre junge Reinigungskraft aus der Republik Moldau kaum etwas weiß. Dazu kommt, dass Natalia schwarz für sie gearbeitet hat und illegal in Deutschland lebt. Gegen den Widerstand ihres ehrgeizigen Mannes Alexander - ein aufstrebender Politkandidat der Stadt - behält Jana Anna bei sich und ihren beiden Töchtern. Doch wann wird die Existenz der kleinen Anna auffliegen? Und wie steht es um Janas und Alexanders moralische Verantwortung in ihrem bequemen, gut situierten bürgerlichen Leben? Insbesondere Alexander muss sich als erfolgreicher Unternehmer und Politiker diesen Fragen stellen. Auf der einen Seite steht seine Arbeit, er engagiert sich für eine soziale und grüne Stadtpolitik. Andererseits vereinnahmt ihn das so sehr, dass er seine Familie vernachlässigt. Er pocht vehement darauf, ihre Verwicklung in Natalias Fall zu verheimlichen, um sein öffentliches Ansehen zu wahren. Jana fühlt sich von ihrem Mann alleingelassen. Auf der Suche nach Natalias Angehörigen sieht sie sich mit einer ihr unbekannten Welt konfrontiert: der prekären Lebenssituation osteuropäischer Arbeitsmigranten. Jana fasst den Entschluss, der kleinen Anna zu helfen - koste es, was es wolle.

Pumas - Wild im Westen der USA 15:35

Pumas - Wild im Westen der USA: Auf der Pirsch

Tiere

Die Dokumentation entführt in die Wildnis Montanas, wo ein Pumaweibchen versucht ihren Nachwuchs durchzubringen, dem kalten Winter und den extremen klimatischen Bedingungen der Rocky Mountains zu trotzen. Die Natur in den nördlichen Rocky Mountains hat sich im Laufe der Zeit grundlegend verändert. Heute existieren hier Wildnis und Zivilisation nebeneinander. Eine Bewohnerin dieser neuen Welt ist eine scheue Pumamutter, die ihre drei Jungen großziehen muss. In die einst wilde Landschaft fügen sich heute Straßen und Häuser, verlassene Gebäude und Telefonzellen prägen die Landschaft, Kühe nehmen den Platz der wilden Büffel ein, Zäune unterbrechen das einst offene Tal und Straßen haben die Tiere gezwungen, ihre Routen in die Winterquartiere zu ändern. Wer in dieser veränderten Umwelt überleben möchte, muss sich anpassen. Die Dokumentation verfolgt, wie eine Pumamutter trotz allen Widrigkeiten jedes Hindernis zu ihrem Vorteil nutzt, um ihre Jungen durch einen harten Winter zu bringen. Geschickt nutzt die Jägerin die Veränderungen ihrer Umwelt, um die Oberhand zu gewinnen. Während die Menschen die Berglöwen inmitten ihrer Häuser und Gärten kaum wahrnehmen, sind sich die anderen Tiere ihrer Gegenwart sehr wohl bewusst. Ängstlich und angespannt beobachten sie die Gegend, voller Furcht, die Raubkatze könnte plötzlich im hohen Gras oder hinter einem Baum auftauchen. Nicht umsonst heißt es in Montana: Einen Berglöwen siehst du nur, wenn er es will! Umso faszinierender sind die Aufnahmen, für die das Filmteam zwei Jahre lang die Berglöwen in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtete.

Pumas - Wild im Westen der USA 16:20

Pumas - Wild im Westen der USA: Puma-Kinderstube

Tiere

Der Winter hat das Gebirgstal, in dem die Raubkatze mit ihren drei Jungen lebt, fest im Griff. Ein Mantel des Schweigens hat sich über die majestätische Landschaft gebreitet: Die Singvögel sind in den Süden geflogen, nur ein paar Gras- und Aasfresser sind noch hiergeblieben und natürlich die Menschen mit ihren Häusern, Straßen und Autos. Nachts zieht die Familie los, um zu fressen. Dazu führt die Mutter führt ihre Jungen zu der Beute, die sie zuvor gerissen hat. Doch diese Ausflüge sind nicht ungefährlich. Die Pumamutter hält ständig Ausschau nach Wölfen, Bären oder anderen Berglöwen, die eine Gefahr für ihre Jungen darstellen. Während der Nachwuchs lernt, wie man in der Wildnis überlebt, stellen Natur und Mensch die Raubkatze mit ihren Jungen vor schwere Herausforderungen: Ein großer Berglöwe hat die Familie gewittert. Männliche Pumas haben ausgedehntere Jagdgebiete als die Weibchen und dringen manchmal in deren Reviere ein, um deren Jungtiere zu töten und sich dann mit der Mutter zu paaren. Das Pumaweibchen legt eine strategische Fährte, um den feindlich gesinnten Löwen von ihrer Höhle wegzuführen. Sie muss sich weit entfernen, damit ihre Jungen in Sicherheit sind. Doch es vergeht viel Zeit bis die Puma-Mutter zurückkehren kann, und eines der Kleinen wird von Ungeduld und Hunger übermannt. Es macht sich schließlich auf die Suche nach seiner Mutter, während seine beiden Geschwister in der Höhle zurückbleiben. Wird das Pumaweibchen das Junge wiederfinden? Kurz vor dem Sommer bereitet sich die Familie darauf vor, ihre Höhle zu verlassen, denn es ist an der Zeit, den Hirschrudeln in ihre Sommerreviere zu folgen.

Auf leisen Pfoten durch Afrikas Wildnis 17:05

Auf leisen Pfoten durch Afrikas Wildnis

Tiere

Es herrscht ein reges Treiben im Kruger-Nationalpark in Südafrika. Hier leben Erdferkel, Schuppentiere und viele andere Wildtierarten nebeneinander. Um zu überleben, sind sie auf ihre bis zur Perfektion geschärften Sinnesorgane angewiesen, denn Gefahren lauern überall im Nationalpark. Das Erdferkel ist ein Meister der Illusion, denn dank seiner großen Ohren hört es sogar Gefahr, die unter der Erde lauert. Auch der Serval lässt sich bei jedem Schritt von seinem ausgeprägten Gehörsinn leiten. Das Schuppentier und die Ginsterkatze verlassen sich eher auf ihren Geruchssinn. Damit erkennen sie Gefahren und spüren Nahrung auf. Andere Tiere haben ein effizientes Tarnkleid, das sie für Fressfeinde so gut wie unsichtbar macht. Wenn die Tarnung nicht ausreicht, bleiben Flucht oder Verteidigung. Wer nicht schnell genug für die Flucht ist, hat effiziente Verteidigungsmechanismen entwickelt. Vom undurchdringlichen Panzer des Schuppentiers bis zu den spitzen Stacheln des Stachelschweins - jedes Tier hat seine eigene Taktik, um sich vor den unerbittlichen Fressfeinden zu schützen. Die Dokumentation gewährt Einblicke in die unbekannte Welt von sieben bisher selten gefilmten Wildtierarten: Serval, Erdferkel, Schuppentier, Ginsterkatze, Südafrikanische Wildkatze, Zibetkatze und Stachelschwein.

Magischer Maghreb 17:50

Magischer Maghreb: Algerien, die Küste

Land und Leute

Algerien ist das größte Land des afrikanischen Kontinents. Fast 1.200 Kilometer Mittelmeerküste erstrecken sich zwischen Tunesien im Osten und Marokko im Westen. Hier gibt es verwunschene Gebirge und traumhafte Buchten. Sogar die Wüste reicht hier bis ans Meer. Dazwischen traditionelle Orte, ruhige Fischerdörfer, koloniale Städte und die Hauptstadt Algier als quirlige mediterrane Metropole. Fatma Kadiri gilt als eine der besten Brautkleidschneiderinnen von Tlemcen. Und in Tlemcen sind die Hochzeitskostüme so einzigartig, dass sie sogar in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden. Fatma gestaltet ihre Kleider mit viel Goldschmuck, besonders ist die kegelförmige Kappe, die mit Ketten und Perlen behangen wird - zum Schutz gegen böse Mächte Jede Nacht verbringt Sidali Benbouzid auf dem Fischmarkt von Algier, um die besten Sardinen zu ergattern. Er betreibt das angesagte Restaurant "Sequoia" direkt an der Küstenstraße. Hier dreht sich alles um die Sardine. Gemeinsam mit seiner Frau tüftelt Sidali jeden Tag an neuen Rezepten für den landesweit beliebtesten Speisefisch. Der Job von Amir Benhacine ist spektakulär, gefährlich - und unglaublich wichtig. Er kümmert sich um die Brücken von Constantine. Die Stadt liegt auf einem von Schluchten durchzogenen Gebirgsplateau. Die meisten Stadtteile sind nur über Brücken zu erreichen. Sie sind die Lebensader der Stadt. Aber die Technik ist störungsanfällig, denn die meisten Brücken sind über hundert Jahre alt.

Magischer Maghreb 18:35

Magischer Maghreb: Algerien, die Wüste

Land und Leute

Die Wüste Algeriens ist geprägt durch grüne Oasenstädte, schroffe Felsformationen und eine jahrtausendealte Berberkultur. Timimoun gilt als eine der schönsten Wüstenstädte der Welt, die grüne Oasenstadt Biskra wiederum als Geburtsort der begehrten Dattelsorte Deglet Nour. Die Stadt der tausend Kuppeln, El Oued, hat fast schon ein orientalisches Flair. In Timimoun bereitet sich Bashir Kadiri seit Wochen auf das Fest S'Bou vor, das sieben Tage dauert. Das größte Fest in der Sahara findet rund um den Geburtstag des Propheten Mohammed statt und wird seit 500 Jahren gefeiert. Mohamed Damri ist einer der angesehensten Männer von Adrar. Er ist fürs Wasser zuständig, genauer gesagt für die Fougara, ein System aus historischen Verteilanlagen und Wasserkanälen, die reparaturanfällig und unübersichtlich sind. Mohamed ist einer der wenigen, der sie in- und auswendig kennt und rund um die Uhr erreichbar ist. Für Nourdine Hadjali steht der Wettkampf des Jahres bevor. Er leitet die Fantasia-Reiterstaffel "Firqat". Fantasia gilt in Algerien als Volkssport: Bis zu zehn Reiter galoppieren einer geraden Linie nebeneinander und feuern am Ende mit historischen Schlossflinten möglichst synchron in die Luft. Zum größten Wettstreit des Jahres kommen Reiterstaffeln aus ganz Algerien nach Timimoun, um die beste Truppe des Landes zu küren.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Unsterblich dank KI?

Dokumentation

Als weltweit erster Kunde nutzt der todkranke Michael Bommer die neuartige App eines US-Start-Ups. Um einen KI-Klon von sich zu kreieren, füttert er ihn mit seinen Erinnerungen und beantwortet Fragen. Seine Frau Anett kann sich so nach seinem Ableben Geschichten von der Verlobung, der Hochzeit und den vielen tollen Urlauben erzählen lassen. Sie kann aber auch alle möglichen anderen Fragen stellen, und erhält von der KI Antworten mit Michaels Stimme. Denn die KI-App kann auf das Internet zugreifen. Aber gibt das Halt und spendet Trost? Wie wird es für Anett sein, wenn sie die App fünf Monate nach Michaels Tod öffnet und mit seinem Voice-Klon spricht? Auch Abba Naor will etwas hinterlassen. Der litauische Holocaust Überlebende ist stolze 96 Jahre alt. Noch ist er gesundheitlich so fit, dass er seine Lebens- und Leidensgeschichte jährlich vor etwa 100 Schulklassen erzählt. Aber wie lange wird er das noch können? Damit seine Zeitzeugenschaft für künftige Generationen erhalten bleibt, ist er Teil eines Forschungsprojekts an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Fünf Tage war er in einem Filmstudio. Das Resultat: Ein digitaler Zwilling, der Fragen über sein Leben beantwortet und fast so charismatisch ist wie der echte Abba Naor. Wie kommt er im Praxistest bei Schulklassen an? Im Gegensatz zur generativen Michael-Bommer-KI ist der digitale Zwilling von Abba Naor nicht mit dem Internet verbunden. Um Falschaussagen zu vermeiden, begrenzen die Münchner Wissenschaftler den Einsatz von KI auf das Notwendigste.

Ist Geld Männersache? 20:15

Ist Geld Männersache?

Dokumentation

Frauen bleiben Opfer einer systematischen Benachteiligung, die sie in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit einschränkt - auch im 21. Jahrhundert und auch in den Industriestaaten. Schon als Kinder bekommen Mädchen oft weniger Taschengeld als Jungen, und obwohl sie im Jugendalter meist besser in der Schule sind, streben sie weniger gut bezahlte Berufe an. Und dann kommen die Kinder ... die Babypause ist sowohl in Deutschland als auch in Frankreich ein starker Einschnitt in der Karriere - und damit auch in die Finanzen. Während in Frankreich die meisten Mütter die Doppelbelastung Beruf und Haushalt stemmen können, ist in Deutschland das Bild der Rabenmutter noch weit verbreitet. Zudem verrichten gerade viele Mütter unbezahlte Haushalts- und Kinderbetreuungsarbeiten - sogenannte Care-Arbeit -, deren Gegenwert sich mit rund 23 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Bundesrepublik beziffern lässt. In den Vereinigten Staaten entspricht die unvergütete Hausarbeit von Frauen 43 Prozent des BIP, in Frankreich 33 Prozent. Damit wird deutlich: Muttersein geht einher mit der beruflichen Glasdecke; Führungsposten oder echte finanzielle Unabhängigkeit bleiben für die meisten Frauen unerreichbar. Selbst in Island, das seit des Frauenstreiks 1975 als Pionierstaat für Emanzipation gilt, bestehen Ungerechtigkeiten weiter fort. Die Isländerinnen sind das beste Beispiel dafür, wie lang und steinig der Weg zur echten Gleichberechtigung sein kann.

Ist Geld immer noch Männersache? 21:05

Ist Geld immer noch Männersache?

Dokumentation

Auch im 21. Jahrhundert und in den Industriestaaten bleiben Frauen Opfer unsichtbarer Mechanismen, die ihre finanzielle Unabhängigkeit einschränken. In jedem Lebensabschnitt verlieren sie etwas mehr an wirtschaftlicher Autonomie. Selbst in Island, das seit des Frauenstreiks 1975 als Pionierstaat für Emanzipation gilt, bestehen Ungerechtigkeiten weiter fort. In Spanien bremsen kulturelle Widerstände die wirtschaftliche Autonomie der Frauen, auch wenn Verbesserungen zu verzeichnen sind. Generell wächst das Ungleichgewicht in Partnerschaften immer weiter: Frauen in Deutschland verdienen etwa ein Fünftel weniger als Männer. Gemessen am durchschnittlichen Bruttostundenverdienst der Männer lag der Gender Pay Gap 2023 bei 18 Prozent - in Frankreich lag er für das Jahr 2023 bei 14 Prozent. Dem Bundesfamilienministerium zufolge haben Frauen ein Jahr nach der ersten Trennung durchschnittlich etwa ein Drittel des Pro-Kopf-Einkommens verloren, das ihnen in den zwei Jahren vor der Trennung zur Verfügung stand. Auch die Steuer- und Sozialsysteme der westlichen Welt sind nicht darauf ausgerichtet, die oft prekäre Lage von Frauen zu mindern, im Gegenteil, sie verschärfen ihre Situation zusätzlich. Die zweiteilige Dokumentation lüftet den Schleier eines Systems, das fest in unseren Gesellschaften verankert ist. Echte Gleichberechtigung bleibt selbst in Vorbildstaaten wie Island und trotz Vorstößen wie dem Vaterschaftsurlaub noch immer ein Wunschdenken. Die Missstände, die in Frankreich, Spanien, Deutschland, Island und in den USA aufgezeigt werden, sollen zu Überlegungen anregen, wie echte Gleichberechtigung erreicht werden kann. Der Beitrag offenbart einen klaren und angesichts grotesker Situationen zuweilen auch ironischen Sachstand, der dennoch einen Hoffnungsschimmer zulässt.

Die Pionierinnen des Fahrrads 22:00

Die Pionierinnen des Fahrrads

Dokumentation

Kaum eine andere Erfindung hat so viel zur Emanzipation der Frauen beigetragen wie das Fahrrad - so sah es 1896 die Frauenrechtlerin Susan B. Anthony. Am Ende des 19. Jahrhunderts sorgte es für einen Wandel in der Lebensweise der Menschen. Unter den Pionierinnen des Fahrrads waren Hélène Dutrieu, Amelie Rother, Annie Londonderry und Alfonsina Strada. Diese kühnen Frauen aus Belgien, Deutschland, den USA und Italien wagten sich auf den Sattel - zu einer Zeit, in der jeder Grund recht war, ihnen das als unschicklich geltende Radfahren zu verbieten. Doch sie wollten sich den geltenden Normen nicht unterordnen. Das Fahrrad bot den Frauen neue Freiheiten: allein unterwegs zu sein, sich von der Kleiderordnung und sozialen Bürden lossagen zu können. Auch als Mittel des Widerstands spielte das Fahrrad eine Rolle, wie sich in der Résistance zeigte. Die Französin Jeanne Bohec und die Belgierin Irma Caldow erzählen von der zentralen Bedeutung des Fahrrads während des Zweiten Weltkrieges: Weibliche Fahrradkuriere erfüllten auch im Widerstand gegen die deutschen Besatzer wichtige Aufgaben. Nach dem Krieg ging der Kampf für die Gleichberechtigung auch im Sport weiter, mit erfolgreichen Rennfahrerinnen wie der Belgierin Yvonne Reynders und der Französin Jeannie Longo. Endlich erhalten die Pionierinnen des Fahrrads ihren gerechten Platz in der Geschichte, untrennbar verbunden mit der Frauenbewegung in Europa.

Miss Moneypenny & Co. - Traumberuf Sekretärin? 22:55

Miss Moneypenny & Co. - Traumberuf Sekretärin?

Dokumentation

Ob im Alten Ägypten, in klösterlichen Schreibstuben oder in mittelalterlichen Kanzleien - jahrtausendelang waren Sekretariatsaufgaben und die hohe Kunst des Schreibens eine Domäne der Männer. Erst im frühen 20. Jahrhundert führten die Massenalphabetisierung, die Industrialisierung und auch die Erfindung der Schreibmaschine zu einer radikalen Wende: Innerhalb weniger Jahrzehnte mutierte die einstige Männerdomäne zum Frauenberuf. Dieser wurde zum Symbol für Modernität, aber auch Unterordnung - mit allen damit verbundenen Klischees. Die Dokumentation lässt zehn Sekretärinnen zu Wort kommen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen als Multitalent im Büroalltag und "Herrscherin des Chaos" schildern. Und der Film geht der Frage nach, warum Sekretärinnen in den Firmen und im Bewusstsein vieler Menschen eine so untergeordnete und vielfach unterschätzte Rolle spielen. Welche sichtbaren und unsichtbaren Mechanismen haben diese Klischees genährt? Wie beeinflussen diese Überzeugungen unser Denken? Ein spannender Blick auf einen diskreten und unentbehrlichen Beruf, der bis heute oft um seine Anerkennung kämpft - in einer Welt, die noch immer von Ungleichheiten geprägt ist.

Außenpolitik am Limit 23:50

Außenpolitik am Limit

Dokumentation

Die Vereinten Nationen in New York und Genf, der Ukrainekrieg und der Krieg in Nahost - wie lassen sich Menschenrechte schützen und einhalten, wenn Despoten und autokratische Systeme die liberalen Demokratien erpressen? Der Film begleitet die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock im In- und Ausland und fragt, wie sie ihre menschenrechtsorientierte Außenpolitik vermitteln möchte und wo sie dabei an ihre Grenzen stößt. Zudem will der Film herausfinden: Welche Netzwerke müssen aufgebaut werden und woran droht der Einsatz für Frauenrechte zu scheitern? Flankiert wird die kontroverse Diskussion von anderen Außenministerinnen und Außenministern sowie Repräsentantinnen der NGO-Szene wie Düzen Tekkal, die sich unter anderem in Kurdistan seit nunmehr zehn Jahren für Frauenrechte einsetzt. Botschafterinnen und Botschafter aus Israel, China und der Ukraine ordnen die komplexe diplomatische Situation in ihren Ländern ein. Expertinnen und Experten der Sicherheitspolitik sowie dem Völkerrecht und der feministischen Forschung erläutern, wo die Vision der "feministischen Außenpolitik" an der Realität zu scheitern droht. Der Ausdruck geht auf Deutschlands Außenministerin Baerbock zurück. Zudem geht es um Kompromissfähigkeit, die umso wichtiger wird, wenn neue globale Abhängigkeiten die Weltwirtschaft beherrschen. Wie schwierig ist es geworden, sich für Frauen und Minderheiten einzusetzen, wenn Machthaber wie Wladimir Putin, Xi Jinping und nun auch Donald Trump mit einer protektionistischen Politik die bisherige Sicherheitsarchitektur verändern und mit dem Fokus auf eigene Interessen alte Verbindungen hinterfragen? Wie ist in diesem Zusammenhang die Arbeit der deutschen Außenministerin angesichts des absehbaren Endes ihrer Amtszeit nach der Bundestagswahl im Februar 2025 zu bewerten?

Tracks East 01:20

Tracks East: Libanon nach dem Krieg: Der Versuch zu heilen

Reportagereihe

Die Zivilbevölkerung des Libanons leidet unter dem Krieg zwischen Israel und der Hisbollah. Nach dem Waffenstillstand macht sich vorsichtiger Optimismus breit. Gleichzeitig befürchten viele, wie schon die Elterngeneration, immer weiter emotional abzustumpfen - denn langanhaltende Stabilität kennt im Libanon niemand. Kann es Heilung geben? Der libanesische Filmemacher und Fotograf Omar Gabriel begleitete für "Tracks East" drei junge Menschen aus Beiruts Kultur- und Kunstszene, die trotz Verlusten, Vertreibung und Unsicherheit einen Einblick in ihre Gefühlswelt und ihre Familiengeschichte geben. Daraus entstanden ist eine Momentaufnahme einer Stadt, die schon kurz nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah aus den Medien verschwand. Ray, Kulturmanagerin und Bookerin, kämpft darum, das KED Beirut als Ort der Kreativität und des Zusammenhalts zu erhalten. Joey, eine schiitische Dragqueen, versteckt aus Angst vor Diskriminierung seine Identität - und ringt mit dem Verlust seines Zuhauses. Die Fotografin Ruwan Teodros dokumentiert die Stadt inmitten der Zerstörung und hadert mit der emotionalen Distanz ihrer Mutter, die nach Jahrzehnten der Konflikte keine Angst mehr verspürt. "Tracks East" zeigt, wie die libanesische Kulturszene nicht verstummt - auch wenn der Frieden brüchig scheint.

Das war nicht mehr ich 01:55

Das war nicht mehr ich

TV-Drama

Die 20-jährige Laura will beim Präsidium einer kleinen bretonischen Hafenstadt eine Anzeige wegen Vergewaltigung gegen den frisch ernannten Minister Quentin Le Bars aufgeben. Die Beamten reagieren jedoch skeptisch auf ihre Anschuldigungen gegen den Politiker. Laura lässt sich nicht entmutigen und beginnt zu erzählen, wie es zu den Übergriffen gekommen ist. Rückblick: Nachdem sie erfolglos in Paris ihr Glück versucht hat, ist Laura wieder bei ihrem Vater Max untergekommen, einem ehemaligen Box-Champion, der in einem kleinen Haus direkt am Meer wohnt. Dieser arbeitet seit einigen Jahren als Chauffeur für den örtlichen Bürgermeister Quentin Le Bars, den er um Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung für Laura bittet. Der 48-jährige Bürgermeister verspricht, sich darum zu kümmern. Kurz darauf hat Laura einen Termin mit ihm in seinem Büro. Schon das erste Aufeinandertreffen bereitet Laura ein mulmiges Gefühl. Der Bürgermeister kommt ihr auffällig nah - Laura hat das Gefühl, sie wird von ihm mit Blicken ausgezogen. Aber sie nimmt es hin. Er ist ein mächtiger Mann. Vielleicht ist es so üblich. Quentin organisiert ihr alsbald im nahe gelegenen Casino eine Wohnung und eine Arbeitsstelle als Barkeeperin. Die Wohnung gefällt Laura sehr - und auch da sie keine andere Option hat, sagt sie zu. Bereits am nächsten Tag wird der hohe Preis für die Gefälligkeit des Bürgermeisters offenbar: Der erste Übergriff findet statt. Von nun an besucht der Bürgermeister sie regelmäßig in ihrer Wohnung. Laura geht es von Tag zu Tag schlechter. Auf der Arbeit wird ihre Verfassung wahrgenommen, doch niemand sagt etwas. Alle sehen weg. Ihr Vater kriegt davon nichts mit, er ist mit seinem bevorstehenden Comeback als Boxer beschäftigt. Schließlich macht Lauras Chefin Hélène, eine frühere Bekannte von Max, ihm gegenüber Andeutungen. Aber gibt es einen Ausweg für Vater und Tochter?

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:20

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:25

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:40

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.