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TV Programm für ARTE am 02.04.2025

Wie der Hund die Welt eroberte 05:00

Wie der Hund die Welt eroberte

Dokumentation

Fast eine Milliarde Hunde bevölkern heute die Erde, manche als treue Begleiter des Menschen, andere als Streuner. Aus dem Alltag sind die Wach-, Jagd-, Renn-, Begleit- und Freizeithunde aller (Misch-)Rassen längst nicht mehr wegzudenken. Dabei kamen Hunde in der Natur ursprünglich gar nicht vor. Wann begann der Weg vom Wolf zum Hund? Und wie haben die frühen Vorfahren der heutigen Pudel, Windhunde und Chihuahuas die Welt erobert? Archäozoologen, Biologen, Verhaltensforscher und Genetiker arbeiten daran, die lange Geschichte der Hunde-Domestizierung bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Aus dem Erbgut von rund 1.600 prähistorischen und modernen Hunden und Wölfen konnten Wissenschaftler erstmals einen kompletten Stammbaum erstellen. Zu ihrer Überraschung machten sie drei unterschiedliche Domestizierungszentren in verschiedenen Epochen aus: Die erste Domestizierung fand vor rund 15.000 Jahren in Westeuropa statt, die zweite vor etwa 12.500 Jahren im Norden Chinas und in Sibirien und die dritte im östlichen Mittelmeerraum. Doch wie ging es anschließend weiter? In Russland, Kanada, Skandinavien, Ungarn, Deutschland, Österreich und Frankreich erläutern Forscher, wie der Mensch den Wolf zum Hund gemacht hat, welche Mechanismen dabei im Spiel waren und wie sich Aussehen und Verhalten der Tiere im Lauf der Zeit veränderten: Die Haushunde wurden immer weniger aggressiv und ängstlich. Außerdem lernten sie, die menschliche Mimik zu lesen und zu deuten - so wie umgekehrt auch der Mensch gelernt hat, Körperhaltung, Gebell und Blicke seines vierbeinigen Gefährten zu verstehen. Mehr als jedes andere Haustier hat der Hund in den vergangenen Jahrtausenden zum Aufstieg der menschlichen Gesellschaften beigetragen. Aktuelle genetische Forschungen zeigen, dass diejenigen unserer Vorfahren, die Hunde an ihrer Seite hatten, gegenüber anderen Gruppen im Vorteil waren. Aus dieser langen, besonderen Verbindung ging die sogenannte Mensch-Hund-Gesellschaft hervor.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Kroatien, das Paradies der Trüffeljäger

Reportage

Dichte Nebelschwaden künden im Norden Istriens den Herbst an. Es ist Mitte September. In den feuchten Mischwäldern im Herzen des Landes reift jetzt die seltene weiße Trüffel heran. Für Visnja Prodan beginnt die wichtigste Zeit des Jahres. Sie verdient mit Trüffeln ihr Geld - wie viele Menschen in der Region. Vom Naturschatz leben etwa 1.800 Familien. Die Trüffeljägerin steht deshalb unter Druck und durchstreift mehrmals am Tag das 25 Hektar kleine Waldstück vor der Haustür. Schon ihr Großvater hat hier nach dem kostbaren Schlauchpilz gesucht. Auch Nikola Tarandek ist Trüffeljäger. Mit seiner Lizenz darf er ein halbes Kilogramm am Tag sammeln. Kontrollen gibt es fast nie, was es den vielen illegalen Trüffeljägern leicht macht. Trotz Verbot ernten sie nachts im Verborgenen und gefährden den Bestand. Geschätzt landen 60 Prozent auf dem Schwarzmarkt. Nikola behauptet sich in der Branche durch seine erfahrenen Hunde und Stammkunden, die begierig auf neue Ware warten. In Istrien reifen drei schwarze Trüffelarten: Sommer-, Winter- und Perigord-Trüffeln. Außerdem saisonal die weiße Tuber Magnatum Pico, der teuerste Speisepilz der Welt. Er kann bis zu 7.000 Euro pro Kilogramm kosten. Als Trüffelland ist Istrien durch einen Geschäftsmann aus Livade bekannt geworden: Giancarlo Zigante. Er handelt international und ist durch die istrische Trüffel reich geworden. Weltweit bestimmt aber immer noch Italien mit seinen berühmten Alba und Piemont Trüffeln den Markt. Das möchten die istrischen Trüffeljäger, allen voran Giancarlo Zigante, gerne ändern und setzen deshalb alles daran, mit ihren kulinarischen Entdeckungen den Weltmarkt zu erobern.

ARTE Journal Junior 06:40

ARTE Journal Junior

Kindermagazin

Dieses Nachrichtenformat richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche und behandelt, nach dem Vorbild von Nachrichtensendungen für Erwachsene, unterschiedliche Themen aus Europa und der gesamten Welt.

Küchen der Welt 06:45

Küchen der Welt: Japan: Ramen

Essen und Trinken

(1): Ramen, das beliebte japanische Gericht (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Wong Kar-Wai / Tunesien / Louisiana

Magazin

(1): Wong Kar-Wai und die irrenden Seelen Hongkongs (2): In Tunesien: Sufismus und Emanzipation (3): In Frankreich: Nicolas' Birnen-Tarte (4): In Louisiana: Ein Landstrich ohne Glauben und Moral

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Paris / Südkorea / Irland

Magazin

(1): Jacques Higelin - der Gaukler von Paris (2): Südkorea: Das Erbe der Schamanen (3): Zypern: Georgias Ravioli mit Schweinefleisch (4): Irland: Verliebt auf der Titanic

Zypern - Aphrodites Paradies 08:55

Zypern - Aphrodites Paradies

Land und Leute

Zypern ist ein Paradies unter blauem Himmel mit rund 320 Sonnentagen pro Jahr. Fast 18 Prozent der Fläche der Republik Zypern stehen unter Naturschutz. Wie das Troodos-Gebirge, dessen Gipfel bis zu 2.000 Meter in die Höhe ragen. Damit die reiche Natur auf der Insel überlebt, braucht es Menschen, die sich darum kümmern. Schleiereulen sollen helfen, den Einsatz von Gift-Ködern in der Landwirtschaft zu reduzieren. Eine einzige Eule kann bis zu tausend Mäuse und Ratten pro Jahr vertilgen. Naturschützer machen sich genau das zunutze. Sie installieren neue Brutkästen und kontrollieren, wie die Schleiereulen sich vermehren. Auch die Bäume der Insel sind etwas Besonderes. Im Troodos-Gebirge, oberhalb von 900 Metern, wächst eine Art, die es nur hier gibt: die Zypern-Zeder. Die Bäume waren jahrhundertelang das klassische Baumaterial für Kirchen und Häuser. Raubbau und Klimaveränderungen sorgten dafür, dass die Zeder heute auf der Roten Liste steht. Dank eines Schutzprogramms wird jetzt massiv aufgeforstet. Wildtierbeauftragte der Forst- und Jagdbehörde sind auf der Suche nach dem selten gewordenen Nationaltier Zyperns, dem Mufflon. Die großen Wildschafe lebten einst zu Tausenden auf der Insel. Durch starken Jagdbetrieb wurden die Tiere in den vergangenen Jahrhunderten fast ausgerottet. Das Mufflon ist mittlerweile streng geschützt. Die Akamas-Halbinsel im Westen Zyperns ist ein fast 200 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet mit ausgedehnten Hügellandschaften und unberührten Küstenregionen. Im Frühling blüht es zwischen den Felsen prächtig. Dann wird die Halbinsel zum Schlaraffenland für Schmetterlinge.

Zypern - Garten im Mittelmeer 09:35

Zypern - Garten im Mittelmeer

Land und Leute

Zypern ist ein kleines Paradies mit rund 320 Sonnentagen pro Jahr. Fast 18 Prozent der Fläche der Republik Zypern stehen unter Naturschutz. Wie das Troodos-Gebirge, dessen Gipfel bis zu 2.000 Meter in die Höhe ragen. Seit einiger Zeit spüren die Fischer von Agia Napa die Folgen der steigenden Meerestemperaturen. Gebietsfremde Arten wandern ein. Vor allem Rotfeuerfische gehen derzeit ins Netz. Das Problem: Die Brustflossenstacheln dieser Meeresbewohner sind giftig. Doch abgesehen von den giftigen Stacheln gilt der Rotfeuerfisch als äußerst schmackhaft. Die Boden- und Klimaverhältnisse Zyperns sind so gut, dass bestimmte Gemüsesorten, wie etwa Kartoffeln, sogar drei Mal pro Jahr geerntet werden können. Im Dorf Xylophagou findet die erste Ernte schon Ende Februar statt. Es sind die frühesten Frühkartoffeln der Europäischen Union. Unzählige Vögel nutzen Zypern als Rast- und Brutplatz. Doch sie brauchen Hilfe. Naturschützer haben Land gekauft, Hunderte Bäume gepflanzt und somit einen Schutzraum geschaffen. Der "Safe Haven" liegt mitten in einem Gebiet, in dem illegal Singvögel gejagt werden, obwohl dies seit 1974 offiziell verboten ist. Die Sumpfgebiete nahe der Inselhauptstadt Nikosia sind seit jeher Heimat der ostmediterranen Bachschildkröte. Eine groß angelegte Untersuchung soll zeigen, wie viele Exemplare der seltenen Art wirklich hier leben. Seit dem dritten vorchristlichen Jahrtausend wird auf Zypern Olivenöl hergestellt. Am Fuße des Troodos-Gebirges steht ein ganz besonderer Baum: ein uraltes Exemplar, das fast 800 Jahre alt ist.

Wie die Katze die Welt eroberte 10:20

Wie die Katze die Welt eroberte

Dokumentation

Rund 400 Millionen Katzen leben heute auf der Erde. Der Erfolg der Katzen schlägt sich in den Haustierstatistiken nieder: Frankreich zählt mehr als 13 Millionen Katzen gegenüber 7 Millionen Hunden. Auch in Deutschland belegen die Stubentiger Platz eins der tierischen Hausgenossen. In den sozialen Netzwerken landen sie schon lange virale Hits. Wann und wie haben sich die Beziehungen zwischen Katzen und Menschen entwickelt? Und wie gelang es den Tieren, die ganze Welt zu erobern? Diesen Fragen gehen Archäozoologen, Paläogenetiker, Biologen und Verhaltensforscher in verschiedenen Ländern nach. Archäologische und historische Entdeckungen in Zypern stützen die Hypothese, wonach sich Menschen und Wildkatzen vor etwa 9.500 Jahren eben dort angenähert haben. Aber wie sich die Katze anschließend in der ganzen Welt verbreitet hat, blieb für die Wissenschaft lange ein Rätsel. Nun steht fest: Die Hauskatze stammt nicht von der europäischen Katze ab, sondern von der Falbkatze, die aus der Levante und Anatolien stammt. Zu ihrer großen Überraschung konnten die Forscher nicht nur eine, sondern gleich zwei Domestizierungswellen nachweisen. Seit knapp 10.000 Jahren sind die Schicksale von Katzen und Menschen also eng miteinander verwoben. Nachdem die samtpfotigen Vierbeiner die Herzen der Menschen erobert hatten, begannen die Züchter, die Tiere den Wünschen der Menschen anzupassen. Durch die Rückverfolgung bestimmter körperlicher Merkmale gelang es ihnen, immer extravagantere Rassen zu züchten: Minikatzen, Nacktkatzen, Tiere mit kurzen Beinen oder gekrümmten Ohren, aber auch besonders gesellige und verspielte Arten, die gerne mit Herrchen oder Frauchen interagieren. Aber kann man überhaupt eine solche "ideale" Katze schaffen, umgänglich, gehorsam und loyal gegenüber ihrem Halter? Viele Verhaltensbiologen sind überzeugt, dass Katzen alle Voraussetzungen dafür mitbringen.

Re: 11:25

Re:: Wie Männer trauern lernen

Reportage

Sören Brauneis aus Hessen wurde vor vier Jahren zum Witwer, mit 35 Jahren. Die Trauer um seine Frau konnte er kaum zulassen, auch weil er für seine beiden kleinen Töchter weiter funktionieren musste. Jährlich verlieren in Deutschland etwa 150.000 Männer ihre Partnerinnen durch tödliche Krankheiten oder Unfälle. Hilfe holen sich aber nur die wenigsten. Sören Brauneis überwand sich und kontaktierte Dr. Martin Kreuels. Auch er ist Witwer und gilt als einer der führenden Experten in Deutschland mit dem Schwerpunkt Männertrauer. Der studierte Biologe versucht, wissenschaftliche Erkenntnisse auf seine Arbeit mit trauernden Männern zu übertragen - denn Mann und Frau seien eben von Natur aus verschieden. Die Männer in seinen Workshops sollen lernen, Zugang zu ihren Gefühlen und Gedanken zu finden - und die Trauer zuzulassen. Dass Männer immer noch zu oft glauben, stark sein zu müssen, davon ist auch die Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper überzeugt. Tief verwurzelte Geschlechterrollen und Stereotype stehen der Trauerarbeit zu Beginn oft im Weg. Um diese aufzubrechen, nutzt sie schon mal Werkzeuge wie Säge und Hammer oder lockt die Männer ins Fußballstadion. Eine Trauerarbeit der anderen Art macht der 75-jährige Manfred Schröder: Seit ein paar Wochen belegt er einen Kochkurs speziell für Witwer. 47 Jahre lang war er mit seiner Frau Siegrid verheiratet. Als sie starb, war Manfred plötzlich auf sich gestellt - und hilflos. Jetzt lernt er zusammen mit anderen Witwern, wie man Schweinebraten und Gemüseeintopf zubereitet, und schließt neue Freundschaften.

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Türkei: Beyran-Suppe

Essen und Trinken

(1): Beyran-Suppe: Der würzige Geschmack von Gaziantep (2): Nostalgiegeschmack: Leyla, eine Türkin in Goussainville (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Antanas Moncys / Kambodscha / Straßburg

Magazin

(1): Antanas Moncys und die skulpturale Schönheit Litauens (2): Kambodscha: Kampot, der Champagner unter den Pfeffern (3): Kuba: Luís' Fleisch und Fisch aus dem Schmortopf (4): Straßburg: Zu Besuch bei den Naslingen

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Indien / Morvan / Rom

Magazin

(1) Indien: Mowglis Geburt (2) Morvan: Land der Widerstandskämpfer (3) Schweiz: Claudines Butterkuchen (4) Rom: der Papst und das jüdische Kind

Die Akte 14:00

Die Akte

Thriller

Nachdem ein Attentäter namens Khamel zwei Richter des Obersten Gerichtshofs, Jensen und Rosenberg, ermordet hat, schreibt die Jurastudentin Darby Shaw einen Aufsatz, in dem sie ihre Theorie zu den Hintergründen der Tat darlegt. Über ihren Freund, Professor Callahan, gelangt die Theorie an das FBI. Der Investigativjournalist Gray Grantham will ihre Geschichte, alle anderen wollen sie tot sehen ... Nach der Ermordung von zwei Richtern des Obersten Gerichtshofs wird eine Untersuchung eingeleitet, doch die Ermittler tappen im Dunkeln. Die Jurastudentin Darby Shaw unternimmt auf eigene Faust Nachforschungen und findet eine Verbindung zwischen den beiden scheinbar sehr unterschiedlichen Richtern: Beide sind Naturliebhaber und haben eine Ölbohrung in Louisiana blockiert, die seltene Pelikane bedroht hätte. Darüber schreibt sie einen Aufsatz und gibt ihn ihrem Professor und Liebhaber Thomas Callahan. Dieser leitet den Aufsatz an einen Freund beim FBI weiter, und bald ist die sogenannte "Pelikan-Akte" im Weißen Haus gelandet. Jemand will offenbar nicht, dass die Akte veröffentlicht wird, denn Callahan wird bei einem Autobombenattentat getötet, das Darby nur knapp überlebt. Währenddessen wird Gray Grantham, ein Investigativjournalist beim "Washington Herald", von jemandem kontaktiert, der behauptet, Informationen über die Morde zu haben. Diese Kontaktperson macht jedoch einen Rückzieher. Darby wendet sich ebenfalls an Grantham, der die Information über das Engagement der beiden Richter als korrekt bestätigt. Darbys Computer, Disketten und Dateien verschwinden aus ihrem Haus. Grantham und Darby tauchen gemeinsam unter und finden heraus, dass es sich bei der Kontaktperson um einen Washingtoner Anwalt handelt, spezialisiert auf die Öl- und Gasindustrie. Unter Hochdruck versuchen die beiden, Beweise für ihre Thesen zu finden, um sie veröffentlichen zu können. "Die Akte" ist ein spannender Politthriller mit komplexem Plot, suggestiver Musik und überzeugenden darstellerischen Leistungen von Denzel Washington und Julia Roberts.

Leben mit Vulkanen 16:25

Leben mit Vulkanen: Kawah Ijen: Inmitten der Schwefelhölle

Natur und Umwelt

Indonesien gehört mit seinen etwa 130 aktiven Vulkanen zur vulkanreichsten Region der Erde. Der besonders faszinierende Vulkan Ijen, im Osten der Insel Java, bildet den Gegensatz zum satten Grün der Wälder in der Region: Karges Gestein und giftige Schwefeldämpfe umgeben Arnaud, als er den Felsriesen erklimmt. Inmitten des Vulkans befindet sich der jadegrün leuchtende Kratersee Kawah Ijen, einer der säurehaltigsten Seen der Welt. Weder Tiere noch Mikroorganismen können in diesem sauren Milieu leben. Der Vulkan stößt ständig Gaswolken aus, die bei Arnaud zu einem Brennen im Rachen und einem Hustenreiz führen. Das stört die Bergarbeiter schon längst nicht mehr: Täglich steigen die "starken Männer Javas" in den Krater, um dort Schwefel abzubauen, und das ohne Schutzkleidung. Seit mehr als 25 Jahren macht Sarno diesem Namen alle Ehre, den Arnaud bei seiner strapaziösen Arbeit inmitten der dampfenden Hölle begleitet. Mit einer Art Brecheisen haut Sarno das Schwefelerz aus dem Gestein und schleppt das gelbe Gold die steilen Kraterwände hoch - pro Tag bis zu 150 Kilogramm. Die Arbeit ist nicht nur hart, sondern auch gefährlich: Auf dem Grund des Kratersees können sich riesige hochgiftige Gasblasen bilden, die aufsteigen und an der Oberfläche explodieren - eine tödliche Falle. Auch die umliegende Bevölkerung ist von diesem "Säurefass" bedroht: Das saure Seewasser gelangt in die Flüsse und stellt eine große Gefahr für die Bevölkerung, die landwirtschaftlichen Kulturen und die Böden dar. Rund 10.000 Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und kämpfen mit gravierenden Gesundheitsproblemen. Als die Sonne untergeht, bietet sich Arnaud ein besonderer Anblick: Aus dem Krater des Ijen züngeln meterhohe blaue Flammen in die Lüfte. Das spektakuläre Naturschauspiel verbildlicht die Aktivität dieses Vulkans, die für die Menschen Einnahmequelle und Gesundheitsrisiko zugleich bedeutet.

Baumeister des Tierreichs 16:55

Baumeister des Tierreichs: Maßgeschneiderte Behausungen

Tiere

Die meisten Tiere bauen keine Behausungen, da diese zeit- und energieraubende Tätigkeit für den Erhalt ihrer Art nicht zwingend notwendig ist. Manche allerdings sind hervorragende Architekten. Lange vor Homo sapiens, errichteten diese Tiere bereits echte Wohnungen für ihre Familien und Nachkommen. Lang vor dem Menschen wussten sie, wie man aus Lehm Ziegeln macht, wie man Grashalme verwebt, unterirdische Bauten anlegt und sogar wilde Ströme bändigt. Diese geduldig erlernten Techniken und Bauweisen erfüllen bei den Tieren denselben Zweck wie beim Menschen: Es geht darum, geschützt vor Unwetter und Fressfeinden Nahrung zu verspeisen und zu lagern, sowie sich fortzupflanzen und die Jungen aufzuziehen. Deshalb versteckt die Zwergmaus ihr kugelrundes Nest geschickt im hohen Gras. Der Dachs hebt riesige, luxuriöse Souterrainwohnungen aus. Der Töpfervogel baut ein hermetisch verriegeltes Nest aus Lehm. Der Biber platziert seinen Bau mitten in einem ausgeklügelten System von Staudämmen. Doch all diese Behausungen wecken Begehrlichkeiten. Manch einer lässt sich von ihnen inspirieren oder stibitzt ein Stück Mauerwerk. Andere dringen in die Bauten ein, fressen die Jungen oder jubeln den nichtsahnenden Bewohnern ihren eigenen Nachwuchs unter. Und wieder andere besetzen fremde Wohnungen, nachdem sie die Eigentümer vertrieben oder gar getötet haben. In dieser Folge stellen vier Baumeister des Tierreichs unter Beweis, dass sie mit jeder Technik und jedem Baustoff umgehen können und zeigen, dass jede maßgeschneiderte Behausung perfekt an ihre Umgebung angepasst sein muss.

Im Bauch von Helsinki 17:50

Im Bauch von Helsinki: Rund um die Alte Markthalle

Dokumentation

Acht Monate lang Temperaturen unter null Grad. Wie können bei diesen Voraussetzungen das ganze Jahr über schmackhafte Lebensmittel gesichert werden? Innovation ist gefragt! Mit der Vanha Kaupahalli, einem Ziegelsteinbau aus dem 19. Jahrhundert, haben sich die Finnen hierfür ein architektonisches Monument geschaffen. Vom Wasser aus gesehen sticht die Alte Markthalle als erstes Gebäude, das man von Helsinki wahrnimmt, hervor. Im Innern der Halle überwältigt die erstaunliche Vielfalt der Speisen und Zutaten aus dem ganzen Land. Das Rentierfleisch stammt aus dem hohen Norden Lapplands. Rentierzüchter Olli Pulju treibt dort seine sonst wild lebende Herde zusammen, um die geeigneten Schlachttiere auszusuchen. Das überaus nährstoffreiche Rentierfleisch gehört zur traditionellen Ernährung der Finnen. Immer neue Ideen stürmen den kulinarischen Markt Helsinkis. Zwei Jungunternehmer und ihre neue kulinarische Idee: Karelische Piroggen aus dem Osten Finnlands bieten sie als Streetfood ihren Kunden an. Die Neugier auf immer neue Geschmacksvariationen ist groß, auch beim heiß geliebten Eis. Und wenn etwas schief geht, regelt das der berühmte finnische Humor. Auch die Experimentierfreude des finnischen Sternekochs Filip Langhoff scheint grenzenlos. Gesalzener Fisch, eingemachte Beeren, marinierte Karotten. Seit jeher zwang das raue Klima die Finnen, raffinierte Konservierungsmethoden zu entwickeln, die heute immer weiter ausgebaut und persönlich interpretiert werden. Neu ist auch der finnische Käse, per Zufall von einem Uniprofessor kreiert. Das Quappenangeln sorgt als ein beliebter Volksport für regen Nachschub auf dem Kauppatori-Markt, unweit der Alten Markthalle. Bei einem abendlichen Dinner in der Vanha Kauppahalli wird Rentier in verschiedenen Varianten zubereitet. In gemütlicher Atmosphäre versammelt sich eine neue, offene und doch traditionsverbundene finnische Küchenkultur.

Im Bauch von Lissabon 18:35

Im Bauch von Lissabon: Der Mercado da Ribeira

Dokumentation

Der süße Duft von Cremetörtchen vermischt sich mit dem von reifen Zitronen, Knoblauch und Stockfisch. Der Mercado da Ribeira präsentiert Lissabon von seiner kulinarischen Seite und lädt ein, die verschiedenen Regionen und damit die Lieferanten der Produkte zu besuchen. Schon seit dem Jahr 1882 zieht er seine Kunden an. Mit der Renovierung im Jahr 2014 wurde die Markthalle um einen Gourmet-Bereich erweitert, in dem nun die besten Köche der Stadt Speisen zubereiten. Frauen bestimmen das Geschehen auf dem Mercado. Rosa ist eine der bekanntesten Peixeiras. Ihr frischer Tintenfisch stammt aus dem nur 20 Minuten entfernten Ort Cascais. Der Fisch, den die aufstrebende Köchin Marlene Vieira verarbeitet, kommt dagegen aus dem hohen Norden Europas. Sie verrät das Geheimnis ihres Bacalhau, den sie mit verschiedenen regionalen Zutaten variiert. Die Portugiesen sind die größten Stockfischverbraucher. Über tausend Gerichte mit Stockfisch soll es in Portugal geben. An der Caparica-Küste gedeiht Kohl mitten im Naturschutzgebiet am Strand. Gewächshäuser sind hier nicht erlaubt. Doch der für Portugal typische Tronchuda gedeiht prächtig. Meist landet das grüne Gemüse klein geschnitten in einer Caldo Verde, dem Nationalgericht der Portugiesen. So auch in Alberto Santos Tasca, einem der typischen Nachbarschaftsrestaurants in Lissabon. Wer den Duft von Zitronen liebt, kann sie gleich dreimal im Jahr blühen sehen. In Mafra sollen sie besonders saftig sein. Hier hat Lucilia Domingos ihre Plantage aufgebaut, die sie in liebevoller Kleinarbeit pflegt. Die Liste der Verwendung der sauren Früchte ist endlos. In einem der für Lissabon typischen Kioske serviert Tomás Gomes sie in erfrischenden Drinks - weit muss Tomés seine Zitronen nicht tragen: Sein renovierter roter Kiosk steht in Sichtweite des Marktes.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Ein Team, eine Mission, fünf Wochen im Atlantik

Reportage

Drei Uhr nachts mitten im Atlantik: Die FS Meteor ist von Dunkelheit umgeben - doch die 58 Menschen an Bord sind hellwach. Alle Blicke sind auf den Bordkran gerichtet. Dieser zieht den Boxcorer, eine Art Greifer, aus fünf Kilometern Tiefe hoch. Der Wellengang lässt den Boxcorer an die Schiffswand krachen. Tiefseeforschung bedeutet schweren Geräteeinsatz. Stahl und Titan müssen dem hohen Druck am Meeresboden standhalten. Mit vollem Körpereinsatz hieven die Matrosen das Gerät an Deck. Doch die Box ist leer - lange Gesichter und Anspannung sind die Folge. Fünf Wochen auf See, jeder Tag auf dem Schiff kostet - also heißt es: neuer Versuch, bevor die Sonne aufgeht. "Vermutlich sind über 90 Prozent der Tierarten in der Tiefsee noch gar nicht entdeckt", sagt der Meeresbiologe Torben Riehl. Klimawandel, Überfischung, Ölbohrungen und Umweltverschmutzung gefährden diesen geheimnisvollen Lebensraum. Seine Mission drängt: Er will die Lebewesen untersuchen, bevor sie ausgestorben sind. Hochdruck herrscht auch über Wasser bei den Forschenden. Riehl, erst vor kurzem Vater geworden, muss zum ersten Mal die Rolle des Fahrtleiters übernehmen. Die gesamte Verantwortung für die Expedition liegt bei ihm. Vier Tage entfernt vom nächsten Hafen, isoliert inmitten des Atlantiks, muss man improvisieren können. Da werden auch mal Bodenproben kurzerhand beim Schiffsarzt geröntgt, um zu sehen, wie sich Kleinstlebewesen darin eingegraben haben. Und eine Geologin versucht, mit einem Wetterballon an einer Hochseeangel Sahara-Staub zu sammeln. Was wie Seemannsgarn klingt, ist auf der FS Meteor Realität.

Alice and the Mayor 20:15

Alice and the Mayor

Tragikomödie

Die junge Philosophie- und Literaturabsolventin Alice Heimann verlässt Oxford, um eine Stelle im Rathaus von Lyon anzutreten. Nach anfänglicher Verwirrung wird sie schließlich zum persönlichen Gespräch bei Bürgermeister Paul Théraneau geladen. Dieser offenbart ihr verzweifelt, dass er nach 30 Jahren in der Politik "nicht mehr denken kann" - er fühle sich ausgelaugt und leer. Alice soll ihn auf neue Gedanken bringen, ihm Ideengeberin sein. Von nun an ist es ihre Aufgabe, für den Bürgermeister kurze Notizen mit philosophischen Reflexionen zu erstellen. Théraneau ist von Alices Einfällen rasch begeistert. Diese fühlt sich langsam in den hektischen Alltag im Rathaus ein. Dort muss sie neben den vielen Terminen des Bürgermeisters auch Zeit für die ständigen Anfragen seiner Kabinettschefin Isabelle Leinsdorf finden. Schließlich ernennt Théraneau Alice zur Leiterin des Projekts "Lyon 2500", das als Einstimmung auf seine bevorstehende Präsidentschaftskandidatur dienen soll. Doch das zieht den Zorn vieler Kolleginnen und Kollegen auf Alice, die sie als inkompetent ansehen und ihr den Erfolg nicht gönnen. Alice bemerkt, dass sie sowohl beruflich als auch privat unglücklich ist, und so stellt sich auch in ihrem Austausch mit dem Bürgermeister die Frage, ob Philosophie und Politik überhaupt miteinander vereinbar sind. Die Tragikomödie "Alice oder Die Bescheidenheit" wirft einen so kritischen wie komödiantischen Blick hinter die Kulissen der Politik. Dabei steht die Rolle der unvoreingenommenen Alice in direktem Kontrast zu den hierarchisch organisierten Abläufen und der alltäglichen Hektik im Rathaus. Der Film besticht durch seine intelligenten, überaus inspirierenden Dialoge und auch durch sein Porträt der Stadt Lyon.

Giacomo Casanova 21:55

Giacomo Casanova: Mehr als ein Don Juan

Dokumentation

Der Venezianer Giacomo Casanova (1725-1798) ist fälschlicherweise als monomanischer Frauenjäger in die Geschichte eingegangen. Dieser Mythos ist das Ergebnis von jahrzehntelangen Manipulationen seiner 15-bändigen Autobiografie "Geschichte meines Lebens". Seine Memoiren wurden inzwischen als Weltliteratur anerkannt und vollständig publiziert - allerdings erst 1960. Nur Auszüge wurden bereits um 1821 veröffentlicht. Das Werk offenbart die facettenreiche Persönlichkeit des Autors. Den Memoiren folgend zeigt die Dokumentation Casanova als einen idealtypischen Protagonisten der Rokoko-Zeit, der sich mit Leidenschaft und Erlebnishunger in immer neue Rollen stürzt: Er studierte Jura in Padua, agierte unter anderem als Geistlicher, Soldat und Finanzberater des französischen Königs, verdiente seinen Lebensunterhalt als Magier, traf namhafte Persönlichkeiten seiner Zeit wie Jean-Jacques Rousseau, Voltaire, Friedrich den Großen und Katharina die Große. Der Venezianer ist nicht nur Autor feinfühliger, sinnlicher Beschreibungen erotischer Erlebnisse. Mit seiner Schrift halten erstmalig menschliche Körperflüssigkeiten wie Blut, Schweiß, Urin und Eiter Einzug in die Literaturgeschichte. Er schuf ein beachtliches Werk, das historische, medizinische und philosophische Abhandlungen beinhaltet. Die Dokumentation lässt Casanova-Biografen und Historiker zu Wort kommen und begibt sich an authentische Schauplätze, darunter das böhmische Schloss Duchcov, wo Casanova seine letzten Jahre verarmt und depressiv verbrachte. Hier allerdings legte er mit der Niederschrift seiner Memoiren den Grundstein für seinen heutigen Ruhm.

Die Geschichte vom Holzfäller 22:50

Die Geschichte vom Holzfäller

Tragikomödie

Eine im schneereichen Nordosten Finnlands liegende Kleinstadt. Hier leben fast alle von der Holzwirtschaft und dem lokalen Sägewerk. Pepe und sein Freund Tuomas auch. Wenn sie nicht gemeinsam trinken oder mit ihren Frauen Spieleabende machen, geht Pepe am liebsten mit seinem Sohn, dem "kleinen Tuomas", zum Eisfischen. Doch plötzlich bekommt die kristallklare Idylle Risse: Der Betreiber des Sägewerks schließt den Betrieb und öffnet an gleicher Stelle eine schmutzige Mine. Die arbeitslosen Männer betrinken sich, die Frauen suchen Ablenkung beim lokalen Barbier. Tuomas tötet aus Verzweiflung den Barbier und begeht dann Suizid. Pepes Frau Kaisa, die auch eine Affäre mit dem Barbier hatte, zieht nach Helsinki; sein Haus brennt ab. Als sich auch noch der "kleine Tuomas" von Pepe abwendet, weil er sich in ein Mädchen verliebt, das zu einer seltsamen Sekte gehört, scheint Pepes Welt endgültig aus den Fugen. Doch für Pepe ist das Glas auch jetzt noch halbvoll. Störrisch weigert er sich, aus seinem ganz persönlichen Paradies vertrieben zu werden. Mikko Myllylahti erzählt in "Die Geschichte vom Holzfäller" eine moderne Hiobsgeschichte. Pepe verliert im Laufe des Films alles, nur nicht seine Zuversicht, dass das Leben einfach und schön ist und die Menschen freundlich und hilfsbereit sind. Ob dieser Blick auf die Welt Realitätsblindheit ist oder einem Zugang zu verborgenem Glück entspringt, bleibt schwer auszumachen.

Casa Susanna 00:20

Casa Susanna

Dokumentarfilm

In den 1950er und 1960er Jahren wurde die Casa Susanna, ein kleines Holzhaus am Fuß der Catskill Mountains im US-Bundesstaat New York, zum heimlichen Treffpunkt von Crossdressern. Diana und Kate, mittlerweile über 80 Jahre alt, waren damals Teil der Gruppe und berichten aus einer Zeit, in der Transidentitäten erstmals ins öffentliche Bewusstsein rückten. Katherine Cummings, Diana Merry-Shapiro, Betsy Wollheim und Gregory Bagarozy erzählen eine faszinierende Geschichte beeindruckender Menschen, wie die der berühmten Susanna, einst Gründerin des Zufluchtsorts. Als Sébastien Lifshitz zu Beginn der 2000er Jahre für seinen Film "Wild Side" über das Leben einer Transperson recherchierte, lernte er im Pariser Untergrund verschiedene Transfrauen kennen, deren Lebensgeschichten von Unverständnis und Ablehnung in der Gesellschaft geprägt waren. Er war überzeugt, dass ihre Geschichten erzählt werden müssten, um zum Verständnis und zur Akzeptanz von transidentitären Menschen beizutragen. Während seiner Recherchen stieß er durch Zufall auf ein Fotobuch mit dem mysteriösen Titel "Casa Susanna" und auf Bilder scheinbarer Crossdresser aus den USA der 1950er und 1960er Jahre. Es gelang ihm, einige Zeitzeugen aufzuspüren, und er reiste im Sommer 2021 auf den Spuren der Casa Susanna in die Catskill Mountains, um mit seiner Kamera die bislang geheime Geschichte dank der Unterstützung von Kate, Diana, Betsy und Gregory einzufangen. Der Dokumentarfilm von Sébastien Lifshitz taucht ein in die Crossdressing-Community der Casa Susanna und erzählt gleichzeitig die Geschichte der queeren Bewegung zwischen McCarthy-Ära und sexueller Revolution. Der nicht immer einfache und mutige Lebensweg der Protagonistinnen und Protagonisten wirkt noch heute nach, da konservative Strömungen errungene Freiheitsrechte wieder infrage stellen. Der Kampf geht weiter.

Masken 02:00

Masken

Kriminalfilm

Christian Legagneur, von seinen Fans liebevoll als "bester Moderator Frankreichs" gefeiert, moderiert eine rührselige TV-Show, in der die Träume und Sehnsüchte älterer Menschen ins Rampenlicht gerückt werden. Doch hinter der charmanten Fassade des Medienstars verbirgt sich ein gnadenloser Narzisst. Auf der Suche nach einem Autor für seine Biografie nimmt er den jungen Journalisten Roland Wolf in seinem eleganten Landhaus auf. Roland hat jedoch eigene Motive: Er vermutet, dass Legagneur in das Verschwinden seiner Schwester verwickelt ist, die mit Legagneurs Tochter befreundet war. Während Roland tiefer in das Leben des Moderators eintaucht, enthüllen sich immer mehr Abgründe. Legagneurs scheinbar perfekte Welt bröckelt, und Roland entdeckt ein Geflecht aus Täuschung, Machtmissbrauch und dunklen Geheimnissen. "Masken" ist ein Meisterwerk der subtilen Spannung, das die schillernde, aber manipulative Welt des Fernsehens hinterfragt. Mit kluger Gesellschaftskritik und messerscharfem Humor zeichnet Regisseur Claude Chabrol ein Porträt der Selbstinszenierung und des Narzissmus.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:45

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:55

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.