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TV Programm für ARTE am 17.04.2026

Jetzt

In Wahrheit 20:15

In Wahrheit: Verschwiegen

TV-Krimi

Der angesehene Rechtsanwalt Benjamin Gothe muss nach einem schweren Fahrradunfall ins künstliche Koma versetzt werden. Alles deutet darauf hin, dass die Bremsen seines Fahrrads manipuliert wurden. Hauptkommissarin Judith Mohn und ihr Kollege Freddy Breyer übernehmen die Ermittlungen. Gothes Ehefrau Monika und sein 14-jähriger Sohn Jakob sind am Boden zerstört. Freddy entdeckt auf Gothes Mailbox eine Nachricht von Judiths Freund Alain: Er hatte Gothe als sein ehemaliger Anwalt und Freund geraten, einer Drohung nicht nachzugeben. Doch als Judith und Freddy Alain dazu befragen, beruft er sich auf seine anwaltliche Schweigepflicht. Gothe war als Verteidiger in einem brisanten Gerichtsprozess tätig: Sein Nachbar, der Narkosearzt Robert Sibelius, ist wegen fahrlässiger Tötung der 13-jährigen Luisa angeklagt, die nach seiner Narkose an einer Blutvergiftung gestorben ist. Daniel Bergmann, der Vater des toten Mädchens, kämpft seitdem mit allen Mitteln für eine Verurteilung von Sibelius. Doch wäre er wirklich in der Lage, einen Mordanschlag zu verüben, und warum sollte er überhaupt dem Anwalt des Angeklagten schaden wollen? Monika wirkt zunehmend verängstigt und scheint mehr zu wissen, als sie preisgeben will. Da entdecken Judith und Freddy auf einem Hotel-Überwachungsvideo aus Frankreich, dass Monika sich vor kurzem mit einer Frau getroffen hat. Die Begegnung wirkt sehr intim. Hat Monika Gothe eine Affäre? Als in Gothes Haus und Büro auch noch eingebrochen wird, spitzt sich die Situation dramatisch zu, doch Judith und Freddy laufen immer noch gegen eine Mauer des Schweigens ...

Danach

Die Queen und ich 21:45

Die Queen und ich

Dokumentation

Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Auch in diesen privaten Momenten blieb sie ganz Monarchin. "Sie schaffte eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer Boss ist", erinnert sich Justin Welby an seine Vier-Augengespräche mit der Queen. Sie war stets akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet war ihre Frage: "Sind Sie sich sicher?" Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden, den Warrens, verbrachte, kam Elizabeth II. ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren hat die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde beraten. Täglich haben sie telefoniert und gefachsimpelt, erzählt er. Zudem schildert er ein Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Leidenschaft für Pferde legte. Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. "Die Queen war durchaus kokett", sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang eingekleidet. Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief. Besonders gerne denkt Samantha Cohen an Aufenthalte mit der Queen in Balmoral, wo nicht nur die Amtsgeschäfte auf dem Plan standen, sondern auch viel gelacht und getanzt wurde.

Agatha Christie - Ein Jahrhundert Gänsehaut 22:30

Agatha Christie - Ein Jahrhundert Gänsehaut

Dokumentation

Mehr als zwei Milliarden verkaufte Exemplare, darunter 66 Kriminalromane, 6 Romane, mehr als 150 Kurzgeschichten und rund 25 Theaterstücke: Nur William Shakespeares Werke wurden öfter verkauft als die von Agatha Christie, deren Popularität bis heute ungebrochen ist. Im Jahr 2020 feierte ihr erster Roman "Das fehlende Glied in der Kette" sein hundertjähriges Erscheinungsjubiläum. In diesem Werk wird einer der berühmtesten Detektive der Literatur eingeführt: Hercule Poirot. Sein erster Fall erschien zwischen Februar und Juni 1920 als Serie in der "Times", konnte also noch vor der Publikation in Buchform in der Zeitung gelesen werden. Agatha Christies Romane sind spannend, voller markanter Figuren und wurden erfolgreich als Filme und Theaterstücke adaptiert. Über 48 Millionen Menschen sahen die neue Fassung des "Mord im Orient-Express" mit Kenneth Branagh in der Rolle des Hercule Poirot. 2019 wurden Christies Theaterstücke weltweit mehr als 700-Mal inszeniert. Der Dokumentarfilm spürt chronologisch und unter Zuhilfenahme von Archivaufnahmen Christies zehn denkwürdigsten Werken nach, von "Mord im Orient-Express" über "Und dann gabs keines mehr" bis "Vorhang: Hercule Poirots letzter Fall". Zu Wort kommen unter anderem Christies Urenkel James Prichard, die Krimiautorin Sophie Hannah, der Schauspieler Hugh Fraser - bekannt als Hastings in der TV-Verfilmung "Agatha Christie's Poirot" - sowie Anthony Horowitz, Autor der Poirot-Adaptionen für den britischen Sender ITV.

Laufey - Sounds Like Art 23:40

Laufey - Sounds Like Art: Monet, Munch, Signac - Museum Barberini

Kunst und Kultur

"Sounds Like Art" entführt die im Februar 2024 mit dem Grammy ausgezeichnete Isländerin Laufey in impressionistische Welten. Ihre Sound-Collage aus Jazz, Klassik und Pop vertont im Museum Barberini in Potsdam unter anderem die Seerosen von Claude Monet sowie Edvard Munchs Sonnenreihe. In dem neuen Format "Sounds Like Art" begleitet ARTE weltweit renommierte Musikerinnen und Musiker auf einer Reise durch die schillerndsten Kunstausstellungen europäischer Metropolen. Die Werke der Künstlerinnen und Künstler bestimmen dabei den Takt für einen einmaligen Konzertabend im Museum. Die Lebensstationen der 26 Jahre jungen Laufey zeigen den Weg vom Orchester-Engagement in Reykjavík hin zum erfolgreichsten Debütalbum im Jazz-Segment. Klassische Musikausbildung, Studium am Berklee College of Music, Umzug nach Los Angeles, die Multi-Instrumentalistin (Piano, Gitarre, Cello) erfüllt sich jeden noch so ambitionierten Traum. In Zeiten der Reizüberflutung begeistert sie Millionen von TikTok-Fans für Jazz-Standards, präsentiert ihre eigenen Songs bei der Fernsehsendung "Jimmy Kimmel Live", spielt weltweit ausverkaufte Konzerte und veröffentlicht Musik mit ihrem Idol Norah Jones. 2024 wird sie mit einem Grammy für das Best Traditional Pop Vocal Album ausgezeichnet. Als bekennende Kunstliebhaberin und Museumsgängerin folgte sie der Einladung von ARTE gern und präsentiert Songs aus ihren zwei Studioalben umgeben von Kunstwerken der Ausstellungen "Impressionismus - Hasso Plattner Sammlung" und "Edvard Munch - Lebenslandschaften". Dabei schlägt sie inhaltliche Brücken zwischen ihren Kompositionen und den Motiven der ikonischen Gemälde. Dieser einzigartige Dialog zwischen Kunst und Musik hat die Anmutung einer Traumwelt, farbenfroh und berauschend.