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TV Programm für ARTE am 24.03.2026

Jetzt

Die sozialen Netzwerke der Tiere 18:35

Die sozialen Netzwerke der Tiere: Freunde bevorzugt

Tiere

Über die Gefühle von Tieren ist nur wenig bekannt, doch manche ihrer Verhaltensweisen sind denen der Menschen verblüffend ähnlich. In dieser Folge geben Forscher mithilfe neuester Technologien Aufschluss über Freundschaften im Tierreich - von Vampirfledermäusen über Klippschliefer und Perlhühner bis hin zu Murmeltieren. In der Savanne Kenias rufen die Perlhühner nach ihren engsten Freunden, wenn sie etwas zu fressen finden. In einer der größten Oasen Israels leben die Klippschliefer in einer egalitären Gemeinschaft, in der alle Tiere die gleiche Anzahl von Freunden haben. In Panama teilen sich in Höhlen lebende Vampirfledermäuse das erbeutete Blut mit ihren Freunden, die weniger erfolgreich bei der Jagd waren. Den Gelbbauchmurmeltieren in den Bergen Colorados droht während des Winterschlafs der Tod, wenn sie nicht lernen, auf Abstand zu ihren Freunden zu gehen.

Danach

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus: Wahl in Dänemark: Modell im Wandel?

Infomagazin

Kopenhagen: Ministerpräsidentin Frederiksen hatte vorgezogene Neuwahlen angesetzt, um ihre sozialdemokratische Partei zu konsolidieren und ein drittes Mal regieren zu können. Ihr Land macht einen tiefgreifenden Wandel durch und muss sich zwei großen Herausforderungen stellen: Die USA, der historische Verbündete, entpuppten sich als Aggressor. Dazu bedroht Russland das Land ...

Re: 19:40

Re:: Lachskrise in Norwegen

Reportage

Auf den riesigen Lachsfarmen in Norwegen sorgt ein Parasit für Massensterben unter den Fischen. Die Lachslaus ist außer Kontrolle geraten. Sie befällt nicht nur den Zuchtlachs, sondern auch den Wildlachs im Meer und in den Flüssen Norwegens. Durch die offenen Netzkäfige vor der Küste, in der Millionen Zuchtlachse schwimmen, gelangt der Parasit ins offene Meer. Angler, Wissenschaftler und Umweltschützer kämpfen für den Erhalt des Wildlachses und eine ganze Kultur, die mit ihm verbunden ist. Im Oktober taucht Wasserbiologe Helge Skoglund im Auftrag der Regierung in den eisigen Flüssen Norwegens, um den Bestand der Wildlachse zu zählen. In dieser Zeit schwimmen die Lachse vom Meer zu ihren Laichgründen in den Flüssen. Für 2024 zeichnet sich ein neuer historischer Tiefstand ab. Von ehemals über eine Million Wildlachsen ist die Zahl auf unter 400.000 zurückgegangen. "Ich mache mir Sorgen, dass es zu wenig Lachs gibt, um den Bestand langfristig zu sichern", sagt Helge Skoglund. Viele Flüsse werden deshalb inzwischen für Angler gesperrt. Auf den rund 1.000 Lachsfarmen bekommen die Farmer die unkontrollierte Vermehrung der Lachslaus nicht mehr in den Griff. Das Fischsterben liegt laut des Norwegischen Seafood Councils im Durchschnitt bei 16,7 Prozent. Lachszüchter Thomas Myrholt hat mit geschlossenen Becken eine ökologische Alternative für die Lachszucht in seiner Farm entwickelt. Lachsläuse hat er nicht. "Wir hoffen, dass neue Regelungen für eine nachhaltigere Haltung kommen", so Myrholt.

Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr 20:15

Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr

Dokumentation

Rechtsextreme Ideologen und Parteien verbreiten in der Gesellschaft gegen Minderheiten und politische Gegner gerichtete Hassreden. In Europa und den Vereinigten Staaten steigt die Zahl rechtsextremer Gewalttaten seit Jahren besorgniserregend an. Anschläge, Schießereien und Morde richten sich zunehmend gegen Minderheiten sowie Vertreter demokratischer Institutionen. In den vergangenen Jahren konnten die französischen Sicherheitsbehörden mehrere geplante Anschläge verhindern. Unter den Festgenommenen sind auch Personen, die sich erst nach den dschihadistischen Attentaten von 2015 radikalisiert haben. Dennoch zeigt sich die Justiz weiterhin zurückhaltend, bestimmte Gewalttaten als Terrorakte einzustufen. Parallel dazu formieren sich im ganzen Land rechtsextreme Gruppen, die zunehmend brutaler gegen ihre vermeintlichen Gegner vorgehen. Frankreich ringt noch mit den Folgen des rechten Terrors - ein Problem, mit dem Deutschland bereits seit den 2000er Jahren konfrontiert ist. Besonders in den Fokus gerieten in Deutschland die Unterwanderung der Bundeswehr durch Neonazis sowie der Anstieg rechtsextremer Gewalt nach der von Angela Merkel beschlossenen Aufnahme Geflüchteter im Jahr 2015. Zudem gehört Deutschland zu den Ländern, in dem die meisten Anschläge auf Politiker verzeichnet werden. Gleichzeitig verbreiten rechtsextreme Akteure, Ideologen und Parteien wie die AfD einen zunehmend hasserfüllten Diskurs in der Gesellschaft.

Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr 21:05

Unterschätzt - Die rechte Terrorgefahr

Dokumentation

Die Ultrarechten der westlichen Welt verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umsturz der Demokratie. Die Behörden kontern so gut sie können mit der Überwachung rechtsextremer Profile und Maßnahmen zur Vorbeugung von Radikalisierung. Vielen Radikalisierten gemeinsam ist eine Faszination für Massenmörder, die im letzten Jahrzehnt im Namen "White Supremacy"-Ideologie Blutbäder anrichteten, wie zum Beispiel Brenton Tarrant, der 2019 den Anschlag auf die Moschee von Christchurch in Neuseeland verübte und dabei 51 Muslime erschoss. Derlei Anschläge werden in Szene gesetzt und massiv in rechtsextremen Online-Netzwerken verbreitet, um Nachahmer zu inspirieren. Tatsächlich organisieren sich die Neonazis, unter anderem in dem aus den Vereinigten Staaten stammenden Netzwerk Terrorgram, das nachweislich zum Ziel hat, in der westlichen Welt einen Rassenkrieg loszutreten. Zu ihren "Helden" gehört Timothy McVeigh, der 1995 mit einer Autobombe in Oklahoma City 168 Menschen verletzte und 680 tötete. In Schweden, wo sich neonazistische skandinavische Gruppen zur gewaltbereiten Nordischen Widerstandsbewegung NMR zusammengeschlossen haben, stellen Polizisten und Deradikalisierungs-Experten immer jüngere Profile fest. Die Behörden überwachen auch die Entwicklung des vom US-Amerikaner Robert Rundo gegründeten Active Club-Netzwerks, in dem sich Anhänger der "White Power"-Bewegung neben den USA auch in Europa, Kanada und Australien für den Rassenkrieg begeistern. Denn genau das ist die Besonderheit der aktuellen Neonazi-Szene: Ihre Mitglieder tauschen sich aus und organisieren sich über die Kontinente hinweg, was sie umso gefährlicher macht. Ihr gemeinsames, erklärtes Ziel ist der Umsturz der demokratischen Institutionen - einen Vorgeschmack darauf lieferten die Bilder vom Sturm auf das Kapitol in den Vereinigten Staaten 2021, an dem mehrere Mitglieder als terroristisch eingestufter Organisationen beteiligt waren.

Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen 22:00

Milliarden Dollar Babies - Große Gewinne mit kleinen Aalen

Dokumentarfilm

Über Kontinente hinweg verfolgt der Dokumentarfilm den Aal und einen milliardenschweren Markt. Mit beeindruckenden Bildern zeigt "Milliarden Dollar Babies", welche Auswirkungen die riesige Nachfrage nach Aal weltweit hat.

Der Gärtner, der Buddhist und der Spion 23:30

Der Gärtner, der Buddhist und der Spion

Dokumentarfilm

Rob Moore, ein ehemals erfolgreicher Fernsehproduzent, führt ein Leben voller Geheimnisse und Täuschungen: Fünf Jahre lang gab er sich als Journalist und Dokumentarfilmer aus, um das Vertrauen von Anti-Asbest-Aktivistinnen und -Aktivisten zu gewinnen. In Wirklichkeit arbeitete er verdeckt als Spion für die Asbestindustrie. Als seine wahre Identität aufgedeckt wird, ist das ein herber Schlag. Doch Rob wehrt sich dagegen, als Betrüger abgestempelt zu werden. Er behauptet, ein Doppelagent gewesen zu sein, der heimlich Beweise gegen seine Auftraggeber gesammelt habe - gierige Oligarchen und multinationale Konzerne, die ein weltweites Asbestverbot verhindern wollen. Als Rob auffliegt, zerbricht seine Welt - doch dann sieht er eine Chance, um seine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen: Er überzeugt zwei erfahrene britische Journalisten, seine Geschichte in einem Podcast zu erzählen und seine Recherchen zur Asbestindustrie weiter voranzutreiben. Je tiefer die Journalisten in den Fall eintauchen, desto mehr beschäftigen sie sich mit Robs Vergangenheit und den ethischen Dilemmata seiner Spionage. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmen. Ist Rob ein Whistleblower oder ein Betrüger? Und wer hat die Kontrolle über die Geschichte, die sie erzählen wollen? Während die Journalisten versuchen, die Wahrheit herauszufinden, erkennen sie, dass sie selbst in einem Netz aus Lügen gefangen sind. "Der Gärtner, der Buddhist und der Spion" ist eine fesselnde Geschichte über Machtkämpfe, Versagen und das empfindliche Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.