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TV Programm für Das Erste am 31.03.2026

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#besserwohnen - wie stoppen wir die Mietkrise? 22:50

#besserwohnen - wie stoppen wir die Mietkrise?

Dokumentation

Eine junge Familie verdient gut und trotzdem ist das Geld immer knapp, weil sie fast die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben muss. Ein Paar kurz vor der Rente würde sich gern verkleinern, doch weniger Quadratmeter würden viel mehr kosten, als sie im Moment zahlen, weil die Angebotsmieten durch die Decke gehen. Nur zwei der vielen Rückmeldungen aus der ARD-Mitmachaktion "#besserwohnen". Deutschland steckt in einer Mietkrise. Betroffene berichten von unberechtigten Eigenbedarfskündigungen und Mietwucher. Gleichzeitig steigt die Rendite von börsennotierten Wohnungsgesellschaften, weil die ihre Profite ausschütten, statt in den Erhalt ihrer Objekte oder gar den Neubau von Wohnungen zu investieren. Wie wohnt Deutschland? Was sind die drängendsten Probleme? Und mit welchen Konzepten findet man den Weg aus der Misere? Die ARD Story begleitet die Mitmachaktion "#besserwohnen" über Monate und stellt die neuen Erkenntnisse vor, sowie Modellprojekte, mit denen die Mietkrise zu stoppen wäre.

Danach

Echtes Leben 23:35

Echtes Leben: Wohin mit meiner Trauer?

Menschen

Der Tod von Anjas Mutter kam plötzlich. Anja stand ihr sehr nah, sie war nicht nur ihre Mutter, sondern auch Vertraute und beste Freundin. Schließlich war sie noch so jung, erst 55 Jahre alt. Nach dem Verlust bleibt eine Leere, auf die Anja nicht vorbereitet war. "Ich dachte, ich würde nie wieder lachen können", sagt sie. Die Trauer stellt alles infrage: Prioritäten, Beziehungen, den Blick auf das Leben selbst. Nichts fühlt sich mehr an wie zuvor - und Anja erkennt, dass sie nicht mehr derselbe Mensch ist wie vor diesem Verlust. Sie fragt sich: Warum war sie so unvorbereitet? Wo hat Trauer in der Gesellschaft eigentlich ihren Platz? Und was kann Trauernden wirklich helfen? In der ARD-Dokumentation begibt sich Anja auf die Suche nach Antworten. Sie trifft Menschen, die Trauer auf ganz unterschiedliche Weise leben. Mit dem Benediktinermönch Anselm Grün spricht sie über die Bedeutung von Ritualen als Halt in Zeiten des Verlusts. Rituale begegnen ihr auch im außereuropäischen Kontext beim Dia de los Muertos in Berlin, wo Trauer sichtbar und lebendig gefeiert wird. Und innerhalb der eigenen Familie zeigt sich, wie verschieden Trauer sein kann. Anjas Vater geht ganz anders mit dem Tod seiner Frau um. Erst nach Jahren finden Anja und er wieder zueinander - ein Prozess, den der Film begleitet. Anja Umland entscheidet sich zudem, ihre Kinder in der Trauer mitzunehmen. Während andere sagen: "Nicht weinen vor den Kindern...", geht sie ehrlich und offen mit ihnen um. Heute hat die Trauer einen festen Platz in ihrem Leben gefunden. Sie ist nicht verschwunden, sondern integriert. Kleine persönliche Rituale helfen, die Erinnerung an die Mutter zu bewahren. Es ist ein anderes Leben als vorher, aber eines, in dem Trauer, Liebe und das Leben nebeneinander bestehen dürfen.