17:45
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
18:00
Das Politikmagazin wird aus dem Hauptstadtstudio gesendet und widmet sich den aktuellen Entwicklungen der Bundespolitik. Mit dem Umzug der Regierung wurde die Sendung "Bericht aus Bonn" abgelöst.
18:30
Auslandskorrespondenten berichten
19:15
Fußball-Bundesliga 2. Liga Der 31. Spieltag VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth SC Paderborn 07 - FC Schalke 04 1. FC Nürnberg - 1. FC Magdeburg
19:57
Hier können die Glücksspieler unter den Fernsehzuschauern erfahren, wer das große Los gezogen hat. Steht der ersehnte Millionengewinn nun endlich ins Haus? Die Antwort gibt es in dieser Sendung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Für die 14- bis 18-jährigen Bewohner bietet der "Sonnenhof" eine letzte Chance: Wer aus der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft fliegt, landet buchstäblich auf der Straße. Als deren Leiter David Walcher (Roland Silbernagl) erschlagen aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf einen der Bewohner: den 16-jährigen Cihan (Alperen Köse), der ein einschlägiges Gewaltregister aufweist und seit der Tat verschwunden ist. Auch ein militanter Nachbar, der mit dem "Sonnenhof" im Clinch liegt, gerät ins Visier von Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser). Um den Täter zu finden, legen die beiden eine Vielzahl schwelender Konflikte frei. Nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch dem Betreuerteam muss das Wiener Kripoduo viel Einfühlungsvermögen beweisen. Für Femi (Ayo Aloba), Aras (Emre Cakir) und Simon (Augustin Groz) kommen ihre Kids an erster Stelle, erst dann die Ermittlungen. Auch Moritz und Bibi wissen, dass sie es diesmal nicht nur mit manipulativen Zeugen oder widerspenstigen Verdächtigen, sondern zugleich auf allen Seiten mit Menschen zu tun haben, für die es unter schweren Bedingungen um alles geht. Jede Eskalation kann zu einer weiteren Katastrophe führen!
21:45
Das Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran ist auf unbestimmte Zeit verlängert worden. Die Lage in der Straße von Hormus bleibt angespannt, diplomatische Bemühungen sind bislang ohne Erfolg geblieben. Und die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts zeichnen sich längst weltweit und damit auch in Deutschland ab: an der Tankstelle, im Supermarkt und in den Lieferketten. Während sich die USA und der Iran in einem anhaltenden Kräftemessen gegenüberstehen, wächst in Europa der politische Druck zu reagieren. Auch ein militärischer Einsatz zur Sicherung der Meerenge nach einem möglichen Waffenstillstand wird diskutiert. Was bedeutet das für Deutschland? Wie unabhängig kann Europa von den USA agieren? Und worauf müssen sich die Bürgerinnen und Bürger einstellen?
22:45
mit Sport und Wetter
23:05
Das Kulturmagazin berichtet über Neuigkeiten und Bemerkenswertes aus der nationalen und internationalen Kulturlandschaft. Die Beiträge sorgten in der Vergangenheit bisweilen für Kontroversen.
23:35
- Siri Hustvedt: Ghost Stories "Ich möchte ein Geist werden" - das hat der Schriftsteller Paul Auster zu seiner Frau, der Autorin Siri Hustvedt gesagt, als klar war, dass er sterben wird. 43 Jahre lebten und arbeiteten die beiden Seite an Seite, im Mai vor zwei Jahren wurde Paul Auster beerdigt. "Ghost Stories" ist das vieldeutige und vielschichtige Buch betitelt, mit dem Siri Hustvedt ihrem Mann und ihrer eigenen Trauer ein Denkmal gesetzt hat. Es ist ein Buch der Erinnerungen, eine assoziativ zusammengestellte Collage aus Briefen und E-Mails, Erfahrungsberichten und Tagebucheinträgen, theoretischen Reflexionen und Rückblicken. Wir kommen dieser Familie sehr nahe, in allen Verästelungen, sind etwa bei der Geburt des Enkels dabei und lesen sehr intensiv von der Todesstunde Paul Austers. Allerdings nie voyeuristisch, denn dies ist eine Geschichte des Verlusts, die ebenso existenziell wie allgemeingültig ist. Es gibt Bücher, die wie Medizin sind. Dieses ist eins, auch, weil es als Selbstmedikation gegen die Trauer geschrieben ist. Im Gespräch mit Denis Scheck erzählt Siri Hustvedt, dass sie einfach das getan hat, was sie kann: Schreiben, um sich selbst eine Medizin zu geben, und auch jedem oder jeder, die jemanden verloren hat und mit der Trauer umgehen muss. - Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel In drei Teilen, durch drei Materialien oder Zustände, von sehr fest bis sehr diffus, so schreibt sich Judith Schalansky durch das, "Woraus wir gemacht sind"-der Untertitel dieses Buches. Zwischen Essay und Erzählung tänzelt die Schriftstellerin dabei und nimmt sich selbst als Taschenlampenstrahl auf die umgebende Wirklichkeit wahr. Es beginnt mit dem Blick auf einen riesigen Marmorblock auf einer griechischen Fähre, der zu der Frage führt, weshalb wir Menschen das Schöne nicht an seinem Platz lassen können, sondern zerhacken und transportieren müssen. Das Quecksilber-Kapitel führt unter anderem in die ostdeutsche Kindheit Schalanskys, wobei der dritte Teil auch einen Aufstieg zum nebelverhangenen Brocken samt seinen Gespensterchen bereithält. Judith Schalansky ist Schriftstellerin, Buchgestalterin und Herausgeberin der "Naturkunden"-Reihe bei einem Berliner Verlag. Die traditionsreichen Frankfurter Poetik-Vorlesung, die vor ihr etwa Christian Kracht oder Judith Hermann bestritten haben, gibt es nun nachzuvollziehen. Im Sommer 2025 hat Schalansky sie gehalten, nun spricht sie mit Denis Scheck über das daraus entstandene Buch. - Die Empfehlung von Denis Scheck: Das gute Übel von Samantha Schweblin,übersetzt von Marianne Gareis Dieser Erzählungsband mit feministischen Horrorgeschichten hat gerade den mit einer Million Euro dotierten Aena-Preis für das beste spanischsprachige Buch gewonnen. Zu Recht, hallen die Geschichten in ihm doch unheimlich lange nach. Zum Beispiel die einer von ihren Kindern überforderten Frau, die sich einen Amboss um den Bauch bindet und von einem Steg in einen See springt, offenbar in der Absicht, sich umzubringen. Ein Nachbar beobachtet sie, ohne einzugreifen. Als die Kinder von der Schule mit einem Kaninchen nach Hause kommen, das sie kurze Zeit beherbergen sollen, kommt es zu einem flirrenden Showdown mit dem Nachbarn, wo Suizid und Mord plötzlich gleich wahrscheinlich sind und nicht nur das Kaninchen um sein Leben fürchten muss. Samanta Schweblin ist als Autorin von Kurzgeschichten so originell und innovativ wie ihre nordamerikanischen Kollegen George Saunders oder David Foster Wallace. Ob Schweblin von einem Jungen erzählt, dem die Knopfzelle einer Fernbedienung in der Speiseröhre steckenbleibt und der dadurch so schlimme Verätzungen erleidet, dass er sein Sprachvermögen verliert, oder von zwei Schwestern, die bei einer alkoholkranken Dichterin "Inspiration" spielen und ihr mal als helfende Engel, mal als alptraumhafte Plagegeister erscheinen: Immer erwächst der Schrecken in diesen Erzählungen aus plausiblen Alltagssituationen, die plötzlich ins Unheimliche kippen. Und wie immer: Denis Schecks pointierte Revue der Spiegel-Bestsellerliste, diesmal Belletristik. Musik-Act sind diesmal die hochtalentierten und experimentierfreudigen Schlagzeuger des Münchner Simon-Popp-Trios. Eine Entdeckung!