17:15
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:00
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
18:50
Der Moment, in dem man nach drei Jahren Haft nach Hause kommt und die Wohnung bis auf den letzten Teelöffel leer ist: Diesen Horror erlebt Otto Albrecht. Die halbe Million Euro Beute seines letzten Coups hat sich damit ebenfalls verflüchtigt. Was seinen ehemaligen Komplizen auf den Plan ruft, der die Hälfte des Geldes beansprucht. Als Druckmittel nimmt er Ottos Freundin als Geisel - und droht, sie mit einer zeitgeschalteten Bombe zu töten. Nach drei Jahren Haft freut sich Otto Albrecht unbändig über seine Entlassung und auf sein Zuhause. Doch dort er steht unerwartet vor dem Nichts: Seine Wohnung ist bis auf den letzten Teelöffel ausgeräumt. Nicht nur Mobiliar und Erinnerungen sind futsch, die halbe Million Euro Beute aus seiner letzten Geldautomaten-Sprengung ist es auch. Das weckt den Zorn seines ehemaligen Komplizen Sascha Stüwe, der die Hälfte des Geldes als seinen Anteil beansprucht - und zwar sofort. Um den Druck zu erhöhen, entführt Stüwe Ottos Freundin Jenny und versteckt sie in einem abgelegenen Güterwaggon. Gefesselt und mit einer tickenden Zeitbombe im Rücken. Obwohl sie alles daransetzen, können Harry Möller und Nils Sanchez Jenny nicht bis zum errechneten Ablauf des Countdowns erreichen. Doch eine kleine Unachtsamkeit verhindert die große Katastrophe.
19:45
Warum Tabak sich auch für gute Zwecke eignet, zum Beispiel in der Impfstoffherstellung, berichtet Anja Reschke bei "Wissen vor acht - Zukunft".
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Es ist eine riesige Gruppe: Bis zu zehn Millionen Menschen pflegen in Deutschland ihre Angehörigen zu Hause. Hinter dieser Zahl stehen persönliche Schicksale, die der Pflegebedürftigen selbst, aber auch die der Familien, die diese Pflege leisten und für eine würdevolle Betreuung kämpfen. Caren Miosga hat sich für diese Dokumentation auf den Weg gemacht, diese Menschen zu treffen. Und sie erzählt dabei auch von sich selbst. Pflege ist in Deutschland vielfach eine stille Angelegenheit: Sie findet zu 85 Prozent zu Hause statt, hinter geschlossenen Türen, getragen von Menschen, die selten gefragt werden, wie es ihnen dabei geht. Einer von fünf Angehörigen pflegt mindestens 30 Stunden pro Woche - oft ohne Anerkennung, ohne Auszeit, ohne Aussicht auf Entlastung. Für viele bedeutet dieser Alltag eine enorme, oft erdrückende Belastung. "Der Gedanke daran, dass ich es irgendwann nicht mehr schaffe, lässt mich verzweifeln", sagt Jürgen Mehl, der seit Jahren seine Frau pflegt. Gleichzeitig ist ihre Arbeit für das deutsche Pflegesystem unverzichtbar: Ausreichend Heimplätze oder Kapazitäten professioneller Pflegedienste sind nicht vorhanden. Und ein Pflegesystem ohne die flächendeckende Versorgung durch Millionen von Angehörigen wäre schlicht nicht finanzierbar. Wie groß diese Belastung wirklich ist, mit welchen Herausforderungen pflegende Angehörige täglich zu kämpfen haben und wie sie auf die Zukunft der Pflege blicken, das erzählt diese Dokumentation mit eindringlichen Begegnungen und ehrlichen Einblicken in ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels dringlicher ist denn je. Wie wollen wir als Gesellschaft mit Pflege umgehen? Welchen Stellenwert messen wir ihr bei? Und was bedeutet es, alt und auf Hilfe angewiesen zu sein - in Würde? Auch Caren Miosga erging es so: Als ihre Mutter pflegebedürftiger wird und ihr Vater mit der Pflege seiner Frau zunehmend an seine Grenzen gerät, müssen sie und ihre Geschwister sich plötzlich ganz neuen Fragen stellen. Was ist das Beste für unsere Eltern? Was kommt auf uns zu? Welche Entscheidungen sind zu treffen? Was bedeutet es, so lange wie möglich zu Hause gepflegt zu werden? "Deshalb ist dieses Thema für mich nicht irgendeines, sondern ein ganz persönliches", sagt Caren Miosga. "Viele der Fragen und Probleme, die in diesem Film zur Sprache kommen, kenne ich von zu Hause." Diese persönlichen Fragen sind der Ausgangspunkt einer Reportage, in der Caren Miosga pflegende Angehörige trifft, die sich seit vielen Jahren aufopfernd um ihre erkrankten Partner oder Familienangehörigen kümmern. Es sind Menschen, die schildern, wie Pflege ihren Alltag durchdringt und verändert. Die Zeiten, in denen es gelingt, und die Momente, in denen alles zu viel wird. Menschen, die beklagen, dass fast alle nach den Pflegebedürftigen fragen, aber kaum jemand nach ihnen selbst. Eine von ihnen ist Angelina Kusterer, die seit Jahren ihre beiden Eltern pflegt und dafür Job, Freizeit und eigene Pläne aufgegeben hat. Sie beschreibt in dieser Dokumentation einen Moment, der zeigt, wie nah die Grenzen des Erträglichen sein können: "Ich war so am Ende, dass ich in dem Moment überlegt habe, ob ich jetzt einfach vom Balkon 'runterspringe. Und dann hat es ein Ende." Es ist ein Satz, der aufwühlt und der zugleich stellvertretend steht für das, was Millionen in Deutschland im Verborgenen durchleben. Neben solchen Momenten der Erschöpfung und Verzweiflung erlebt man in diesem Film auch eine tiefe Opferbereitschaft und liebevolle Zuwendung. Einblicke in Pflegesituationen, die für Betroffene alltägliche Herausforderung sind und die alle anderen mit einer Frage zurücklassen: Wie würde ich mich in ähnlicher Lage verhalten? Zu Wort kommen auch Menschen, die das Thema Pflege mit Blick auf die Herausforderungen für Angehörige und die anstehende Pflegereform einordnen. Denn obwohl jeder Mensch einmal alt, krank und auf Unterstützung angewiesen sein wird, beschäftigen sich die meisten erst damit, wenn es unausweichlich ist. Diese Dokumentation verdeutlicht, worüber die Menschen dieser Gesellschaft schon heute denken und entscheiden sollten.
21:00
Direkt nach der Pflege-Doku ein ARD-Themenabend: Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Tendenz: steigend. Die meisten von ihnen werden zu Hause versorgt. Von rund zehn Millionen Angehörigen. Oft sind sie überlastet und frustriert. Mit welchen täglichen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Wie kann ihnen geholfen werden? Was hat die Bundesregierung vor, um die Situation in der Pflege zu verbessern? Zu Gast bei Louis Klamroth sind Petra Köpping (SPD): Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen Hendrik Streeck (CDU): Gesundheitspolitiker und Drogenbeauftragter der Bundesregierung Caren Miosga: Journalistin und ARD-Moderatorin, präsentiert die Doku "Und wer fragt nach mir? Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung" Yvonne Lissel: pflegt ihren demenzkranken Mann Dilek Erusta: Gemeindepflegerin in Berlin-Neukölln Katarina Schickling: Autorin, hat ihre Mutter gepflegt So ist HART ABER FAIR für Interessierte erreichbar: X: @hartaberfair, E-Mail hartaberfair@wdr.de, Homepage www.hartaberfair.de
22:15
mit Wetter
22:50
Kann Benjamin Netanjahu noch einmal an der Macht bleiben? Seit fast 18 Jahren prägt er Israel wie kein anderer Politiker. Doch nach dem Sicherheitsversagen vom 7. Oktober 2023, Korruptionsvorwürfen und einem internationalen Haftbefehl wächst der Druck. Gleichzeitig hält seine Anhängerschaft fest zu ihm - und eine weitere Amtszeit scheint möglich. Wer kann Netanjahu gefährlich werden? Das ARD-Studio Tel Aviv begleitet Menschen, die einen politischen Wechsel wollen: Friedensaktivisten, arabische Israelis und Herausforderer aus dem Mitte-Rechts-Lager. Sie kämpfen um Stimmen, um Vertrauen - und um die Frage, ob Israel nach Jahren der Polarisierung einen anderen Weg einschlagen kann. "Alle gegen Netanjahu?" zeigt einen Wahlkampf unter Hochspannung: Wie stark ist der Langzeit-Premier wirklich? Können seine Gegner die zersplitterte Opposition bündeln? Und gibt es noch Hoffnung auf einen neuen politischen Anlauf - auch im Verhältnis zu den Palästinensern?
23:05
Michael Mehringer trainiert, einen Roboterarm nur mithilfe seiner Gedanken zu steuern. Seit einem Unfall ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Die neue Technologie, die ihm etwas Selbstständigkeit zurückgeben könnte, heißt Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle), kurz BCI. 256 hauchdünne Nadeln stecken in Michaels Bewegungszentrale im Gehirn am motorischen Kortex. Sie leiten jeden Gedanken an eine Bewegung in eine Schnittstelle, die drei Zentimeter weit aus seinem Hinterkopf herausragt. Per USB-Kabel werden die Hirndaten an einen Rechner gesendet. Zunächst soll Michael lernen, einen Cursor auf dem Bildschirm nur mit seinen Gedanken zu steuern. Später folgt die Steuerung eines Roboterarms. Michael Mehringer ist ein Pionier, er unterstützt die Forschung des Teams aus Neurowissenschaftlern, Neurochirurgen und Robotik-Spezialisten am TUM Klinikum in München. Und die Forschung entwickelt sich in schnellem Tempo. Beim Auslesen von Hirndaten ist längst nicht Schluss. Ein Freiburger Unternehmen hat sogar ein Brain-Computer-Interface entwickelt, das Daten nicht nur aus dem Hirn heraus-, sondern auch Informationen hineinleiten kann. Diese Methode eröffnet bei der Behandlung von Schlaganfällen völlig neue Wege. Sie unterstützt und beschleunigt den regenerativen Heilungsprozess deutlich. Läuten Brain-Computer-Interfaces eine neue Ära in der Medizin ein? Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sie für Schädigungen des Hirns und des Nervensystems? Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow will das herausfinden. Sie begleitet Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam ein halbes Jahr lang bei ihrem Projekt. Die neue Technik kann die Medizin verändern und vielen Menschen helfen. Aber welche Gefahren birgt es in Zukunft, wenn immer mehr Menschen ihr Gehirn mit Computern verbinden? Werden Menschen zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit mithilfe von BCI optimieren wollen? Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche.
23:50
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.