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TV Programm für Das Erste am 13.04.2026

Jetzt

Großstadtrevier 18:50

Großstadtrevier: Nikki hat die Schnauze voll

Krimiserie

Nikki und Aishe sind nicht nur Kolleginnen beim Security-Dienst, sondern auch gute Freundinnen. Während die immer gutgelaunte Nikki kurz vor ihrer Hochzeit auf Wolken schwebt, bleibt Aishe auf dem Boden der Tatsachen und verdient sich als Wachfrau Geld, um zu studieren. Eines Abends wird in dem Paketzentrum, das sie gemeinsam bewachen, eingebrochen. Nikki kommt dem Täter zwar in die Quere, doch ihm gelingt die Flucht mit einer Tasche voller Fentanyl-Ampullen: ein Narkosemittel, das gestreckt als Droge ein Vermögen wert und äußerst gefährlich ist. In Erinnerung bleibt Nikki vor allem der bekannte Handy-Klingelton des Einbrechers. Die Melodie kennen auch Harry Möller und Nils Sanchez, doch der Name des Stücks will ihnen nicht einfallen. Es fällt ihnen hingegen auf, dass Aishes Bruder seit wenigen Wochen aus dem Gefängnis entlassen ist. Im Büro des Wachdienstes fehlt zudem der Ordner mit allen Zugangscodes und Informationen über das Paketzentrum. Der Chef feuert Aishe und Nikki. Die steht nun ohne Job und womöglich ohne Hochzeit da - und hat zum ersten Mal keine gute Laune mehr, sondern die Schnauze voll.

Danach

Wissen vor acht - Zukunft 19:45

Wissen vor acht - Zukunft: Schlauer Kopfschutz

Infotainment

Kopfverletzungen sind ein lange unterschätztes, riesiges Problem im Sport. Beim American Football versuchen Forschende, den Gefahren mit einem besonderen Helm entgegenzuwirken. Dank intelligenter Technik können hier Gehirnerschütterungen frühzeitig erkannt werden. Wie das funktioniert, erklärt Anja Reschke bei "Wissen vor acht - Zukunft".

Wetter vor acht 19:50

Wetter vor acht

Wetterbericht

Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.

Wirtschaft vor acht 19:55

Wirtschaft vor acht

Wirtschaft und Konsum

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Grönemeyer - Alles bleibt anders 20:15

Grönemeyer - Alles bleibt anders

Künstlerporträt

Mit ikonischen Songs wie "Bochum", "Flugzeuge im Bauch", "Mensch", "Männer" oder der Fußball-WM-Hymne "Zeit, dass sich was dreht" hat Herbert Grönemeyer den Soundtrack mehrerer Generationen geprägt und bewiesen, dass Relevanz kein Verfallsdatum kennt. Seit Jahrzehnten gelingt es ihm wie kaum einem anderen Künstler, sich immer wieder neu zu erfinden und ein Millionenpublikum zu begeistern. Anlässlich seines 70. Geburtstags zeichnet die Dokumentation ein vielschichtiges und nahes Porträt des erfolgreichen deutschen Musikers. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis dieser einzigartigen Karriere und macht den Menschen Grönemeyer spürbar. Es gibt unter anderem Begegnungen mit Toni Kroos, Anke Engelke, seiner engen Freundin Nina Hoss sowie der Musikerin Paula Hartmann. Erstmals geben zwei enge Vertraute aus dem Arbeitsumfeld Grönemeyers intime Einblicke: seine langjährige Managerin Claudia Kaloff und sein Bodyguard und Tourmanager Ingo Mertens.

Tagesthemen 21:45

Tagesthemen

Nachrichten

mit Wetter

Welche Allergie hast Du? 22:20

Welche Allergie hast Du?: Warum immer mehr Menschen allergisch reagieren

Dokumentation

Für viele sind es die schönsten Monate des Jahres, wenn draußen alles blüht und duftet. Uns zieht es ins Freie, um die Natur zu genießen. Millionen Menschen erleben dann allerdings die für sie quälendste Phase des Jahres: Sie leiden unter einer Pollenallergie, an Heuschnupfen. Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland sind es mehr als 30 Millionen Menschen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Bevölkerung in Europa an allergischen Erkrankungen leiden, jeder Zweite in Deutschland. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach und tauscht sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die an mehreren Allergien und an Neurodermitis leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste, außerdem eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des Global Allergy and Asthma Excellence Network sowie Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Zu Pollen wird auch in Leipzig geforscht. Lena Ganschow steigt mit Dr. Susanne Dunker auf das Dach der Uniklinik. Dort befindet sich eine Pollenfalle, deren Inhalt im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung untersucht wird. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die "Volkskrankheit Allergie" in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.

Tschernobyl 86 23:05

Tschernobyl 86: Der Super-GAU

Dokumentation

26. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt. Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die "Aktuelle Kamera" meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik dagegen rund um die Uhr, auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt "Tschernobyl 86" erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen, noch riechen, noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt.