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Hélène Huby gründet 2021 als erste Frau ein privates Raumfahrtunternehmen. Ihr Ziel: dem dominierenden Player SpaceX von Elon Musk die Stirn zu bieten. Ihre Raumkapsel soll Europa unabhängiger machen im neuen Wettlauf ins All. Der Film begleitet die Pionierin Hélène Huby über mehrere Jahre hinweg. Alles hängt an einem ersten Start ihrer Kapsel in den USA. Das Risiko zu scheitern, ist extrem hoch. Der neue Wettlauf ins All wird von großen privaten Unternehmen dominiert. Hélène Huby stellt sich 2021 als erste Frau in Europa mit einem eigenen Start-up den großen Playern entgegen. Sie steigt in einen globalen Wettlauf ein, in dem Europa bislang kaum eine Rolle spielt. Doch es geht um mehr als Technologie: Wer den Zugang zum All kontrolliert, hat Einfluss auf die Ordnung unserer Welt. Der Film von Lena Leonhardt begleitet Huby über mehrere Jahre hinweg, wie sie mit ihrem Team eine wiederverwendbare Raumkapsel zum Transport von Fracht und Menschen in den Weltraum entwickelt. Er zeigt sie in Verhandlungen, auf der Suche nach Investoren, in Momenten der Hoffnung, aber auch nach Rückschlägen auf dem Weg zum entscheidenden ersten Raketenstart in den USA. Zwischen Flughäfen, Konferenzräumen und immer weniger Momenten mit ihrer Familie wird sichtbar, was dieser Anspruch kostet. Während sie versucht, ein System zu verändern, droht sie selbst ein Teil davon zu werden.
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"Vom Paradies in die Hölle" erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins KZ Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte später vertraute er seine Erlebnisse seiner Tochter Mary an, deren Spurensuche - von der Karibik über Italien bis Österreich - den Rahmen des Dokudramas bildet. Der Film offenbart ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte und zeigt die Realität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus: Zwischen Verfolgung, Propaganda und dem Kampf ums Überleben. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE; unterstützt von FERNSEHFONDS AUSTRIA, LAND SALZBURG, Documentary Campus. "Vom Paradies in die Hölle" erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraute er seine Erinnerungen seiner Tochter Mary an. Ihre Reise von der Karibik über Italien bis nach Österreich bildet den emotionalen Rahmen des Dokudramas. Lionel, 1912 in Santo Domingo geboren und auf Sint Maarten aufgewachsen, heuert als junger Mann auf einem Frachtschiff an, um die Welt zu sehen. Doch seine Sehnsucht nach Freiheit wird zur tragischen Odyssee: Sein Schiff gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, wird beschossen und sinkt. Die Besatzung überlebt, doch Lionel landet in italienischer Gefangenschaft und wird nach Jahren in Lagern schließlich ins KZ Mauthausen deportiert. Dort übersteht er elf Monate, bis amerikanische Truppen das Lager befreien. Der Film rückt ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte in den Fokus: die Lebensrealität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Diese war geprägt von kolonialen Kontinuitäten, Rassismus, Zwangsarbeit und politischer Willkür. Romney steht stellvertretend für viele, die zu Propagandazwecken missbraucht wurden oder der Verfolgung ausgesetzt waren. Expert:innen wie Clarence Lusane, Katharina Oguntoye, Walter Sauer und Serge Bilé erweitern die historische Perspektive. Archivmaterial und künstlerische Reenactments verweben sich zu einer dichten visuellen Erzählung. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch den FERNSEHFONDS AUSTRIA und das LAND SALZBURG, entwickelt im Rahmen des Documentary Campus.