17:15
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:00
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
18:50
Für die Beerdigung seiner Frau hat Häftling Manfred Klose Freigang erhalten und wird währenddessen von Lukas Petersen bewacht. Leider nicht gut genug: Klose gelingt die Flucht. Die will er nutzen, um zu beweisen, dass er unschuldig ist. Verurteilt wurde er wegen gefälschter Zertifikate zur Verschiffung von Elektroschrott. Lukas Petersen ist stinksauer: Nicht nur, dass seine Teampartnerin Bente nun beim Lagedienst und damit nicht mehr im PK 14 ist, ihre Nachfolgerin Rike Kruse kommt gleich am ersten Tag zu spät. Lukas muss den Häftling Manfred Klose daraufhin allein bewachen. Ihm wurde Freigang für die Beerdigung seiner Frau gewährt. Klose gelingt dabei die Flucht. Wütend auf sich selbst und die neue Kollegin, muss Lukas nun mit Rike als Team den Flüchtigen ausfindig machen. Der hat sich zwischenzeitlich auf dem Recyclinghof versteckt, den er früher führte. Manfred Klose, verurteilt wegen gefälschter Zertifikate zur Verschiffung von Elektroschrott, will beweisen, dass er unschuldig ist. Genau das versucht sein alter Rivale unbedingt zu verhindern.
19:45
Mikroplastik steckt nicht nur in unserer Nahrung, sondern offenbar auch in der Luft, die wir atmen - über Ozeane, verdunstende Tröpfchen und Wolken gelangen die winzigen Partikel in die Atmosphäre und können sogar Zellwände sowie die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Wie stark uns diese unsichtbare Gefahr bereits betrifft und was das für unser Klima bedeutet, erklärt Anja Reschke bei "Wissen vor acht - Zukunft".
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
"Was für ein Scheißthema" - so formuliert es eine Passantin im Film und trifft damit einen wunden Punkt: Der Darm ist für viele immer noch ein peinliches Thema. Nicht für Dr. Eckart von Hirschhausen: "Der Darm ist kein stumpfes Rohr, sondern ein sensibles Organ mit Superkräften, mit eigenem Nervensystem und Milliarden Mitbewohnern. Je mehr wir darüber wissen, desto größer die Darm-Demut!" Der Arzt und Wissenschaftsjournalist bricht mit seiner neuen Dokumentation "Hirschhausen und der Darm" viele Tabus. Er zeigt mit seiner Darmspiegelung sein eigenes Innerstes, trifft eine Patientin mit künstlichem Darmausgang zum Kaffee und erklärt, warum ausgerechnet bei Krebs eine Stuhltransplantation der "heißeste Scheiß" in der Forschung ist. "In den letzten Jahren ist das Wissen explodiert um die Artenvielfalt in uns, das bakterielle Mikrobiom. Aber dass die Keime von einem Menschen einem anderen dabei helfen können, eine entzündliche Darmerkrankung oder sogar Krebs zu heilen, das hätte ich vor dieser Doku nicht erwartet", so von Hirschhausen. Leben mit chronischen Darmerkrankungen Zu den am weitesten verbreiteten funktionellen Darmerkrankungen gehört das Reizdarmsyndrom. Mehr als zehn Prozent der Menschen in Deutschland sind betroffen. Deutlich seltener treten chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa auf. Viele Betroffene erleben das Gefühl von Stigmatisierung und Scham im Alltag. Von Hirschhausen spricht mit der "Kackfluencerin" Karina Spiess unter anderem darüber, warum es nicht peinlich sein muss, während der eigenen Hochzeitszeremonie aufs Klo zu gehen. Prävention kann Leben retten Die Darmspiegelung gilt weiterhin als wirksamste Methode der Früherkennung für Darmkrebs - auch wenn Stuhl- und Bluttests inzwischen präziser geworden sind. Eckart von Hirschhausen macht sich für die Darmkrebsvorsorge stark: "Ein Freund verstarb mit 34 Jahren an Darmkrebs. Er hatte eine erbliche Belastung. Wäre er damit früher zur Darmspiegelung gegangen, hätte er wahrscheinlich überlebt." Neue Therapieansätze An der Universität Zürich erforscht Prof. Adrian Egli, wie der Verlust der Bakterienvielfalt durch westlichen Lebensstil, Stress und hochverarbeitete Nahrung mit modernen Krankheiten zusammenhängt. Er zeigt von Hirschhausen das Projekt Microbiota Vault: Stuhlproben werden weltweit gesammelt und tiefgefroren, um in Zukunft daraus lebensrettende Therapien zu entwickeln. In Zürich wird das Mikrobiom auch therapeutisch eingesetzt. Eckart von Hirschhausen trifft Prof. Michael Scharl, der Stuhltransplantationen zur Therapie von Krebspatienten einsetzt. Prof. Yurdagül Zopf erforscht am Uniklinikum Erlangen, wie Störungen der Darmbarriere zu Reizdarm und chronischen Entzündungen führen können und warum Ernährung und Bewegung entscheidende Hebel sind. Ein großes Problem für die Darmexpertin sind falsche Versprechen, auf die viele Betroffene reinfallen: Ob Mikrobiom-Tests, Darm-Sanierungskuren oder Pro- und Präbiotika - das große Geschäft mit dem Darm floriert. "Je höher ein Land entwickelt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs oder entzündlichen Darmerkrankungen zu erkranken, das ist doch kein Fortschritt", so von Hirschhausen. Die Dokumentation zeigt, wie eng Mikrobiom, Immunsystem und psychische Gesundheit miteinander verknüpft sind. Und es geht um die Frage: "Wie kann man mit seinem Darm wieder ins Reine kommen?" "Hirschhausen und der Darm" ist eine Produktion der Bilderfest GmbH (Buch und Regie: Krischan Dietmaier, Produzentin: Anne Steinkamp) im Auftrag des WDR für Das Erste.
21:00
Ob günstige Eigenmarken, Gesundheitscheck oder Ideenwelt: Eine aktuelle NDR-Recherche deckt auf, mit welchen Tricks die Drogerieketten dm und Rossmann ihre Kundinnen und Kunden zum Kauf animieren. dm und Rossmann dominieren den deutschen Drogeriemarkt. Beide setzen auf günstige Preise und starke Eigenmarken. Ein Testkauf mit gleichen Produkten zeigt jedoch: Wer bei dm oder Rossmann einkauft, zahlt nicht überall gleich viel. Je nach Filiale und Konkurrenzsituation vor Ort schwankt der Preis für denselben Einkaufskorb spürbar. Während dm auf dauerhaft stabile Preise setzt, lockt Rossmann mit wechselnden Rabatten und Aktionen, was den Vergleich für Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzlich erschwert. Oft besonders günstig sind bei beiden Ketten die Eigenmarken. Doch wie nah kommen Balea, Isana und Co. tatsächlich an ihre Vorbilder heran? Das Ergebnis des Praxistests überrascht! Bei dem Aufbau im Geschäft überlassen die Konzerne nichts dem Zufall. Hindernisse, Laufrouten, Emotionssteuerung: Es wird ordentlich getrickst, um der Kundschaft möglichst viele Produkte schmackhaft zu machen. Bei dm können Kundinnen und Kunden mittlerweile auch Gesundheitsleistungen wie Hautanalysen oder Augenscreenings in Anspruch nehmen. Doch der Test zeigt: Die Ergebnisse sind nicht immer zutreffend! Bei Rossmann wiederum lockt die sogenannte Ideenwelt mit Gadgets zu kleinen Preisen. Was diese günstigen Produkte taugen und ob sie sicher sind, offenbart ein Labortest. In dieser Sendung finden Anna Planken und Jo Hiller heraus: Nicht in jeder Filiale sind die Produkte gleich günstig, und ein genauer Blick auf die Eigenmarken kann sich durchaus lohnen!
21:45
mit Wetter
22:20
Hélène Huby gründet 2021 als erste Frau ein privates Raumfahrtunternehmen. Ihr Ziel: dem dominierenden Player SpaceX von Elon Musk die Stirn zu bieten. Ihre Raumkapsel soll Europa unabhängiger machen im neuen Wettlauf ins All. Der Film begleitet die Pionierin Hélène Huby über mehrere Jahre hinweg. Alles hängt an einem ersten Start ihrer Kapsel in den USA. Das Risiko zu scheitern, ist extrem hoch. Der neue Wettlauf ins All wird von großen privaten Unternehmen dominiert. Hélène Huby stellt sich 2021 als erste Frau in Europa mit einem eigenen Start-up den großen Playern entgegen. Sie steigt in einen globalen Wettlauf ein, in dem Europa bislang kaum eine Rolle spielt. Doch es geht um mehr als Technologie: Wer den Zugang zum All kontrolliert, hat Einfluss auf die Ordnung unserer Welt. Der Film von Lena Leonhardt begleitet Huby über mehrere Jahre hinweg, wie sie mit ihrem Team eine wiederverwendbare Raumkapsel zum Transport von Fracht und Menschen in den Weltraum entwickelt. Er zeigt sie in Verhandlungen, auf der Suche nach Investoren, in Momenten der Hoffnung, aber auch nach Rückschlägen auf dem Weg zum entscheidenden ersten Raketenstart in den USA. Zwischen Flughäfen, Konferenzräumen und immer weniger Momenten mit ihrer Familie wird sichtbar, was dieser Anspruch kostet. Während sie versucht, ein System zu verändern, droht sie selbst ein Teil davon zu werden.
23:40
"Vom Paradies in die Hölle" erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins KZ Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte später vertraute er seine Erlebnisse seiner Tochter Mary an, deren Spurensuche - von der Karibik über Italien bis Österreich - den Rahmen des Dokudramas bildet. Der Film offenbart ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte und zeigt die Realität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus: Zwischen Verfolgung, Propaganda und dem Kampf ums Überleben. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE; unterstützt von FERNSEHFONDS AUSTRIA, LAND SALZBURG, Documentary Campus. "Vom Paradies in die Hölle" erzählt die außergewöhnliche Überlebensgeschichte des afro-karibischen Seemanns Lionel Romney, der 1944 ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert wurde. Jahrzehnte nach dem Krieg vertraute er seine Erinnerungen seiner Tochter Mary an. Ihre Reise von der Karibik über Italien bis nach Österreich bildet den emotionalen Rahmen des Dokudramas. Lionel, 1912 in Santo Domingo geboren und auf Sint Maarten aufgewachsen, heuert als junger Mann auf einem Frachtschiff an, um die Welt zu sehen. Doch seine Sehnsucht nach Freiheit wird zur tragischen Odyssee: Sein Schiff gerät in die Wirren des Zweiten Weltkriegs, wird beschossen und sinkt. Die Besatzung überlebt, doch Lionel landet in italienischer Gefangenschaft und wird nach Jahren in Lagern schließlich ins KZ Mauthausen deportiert. Dort übersteht er elf Monate, bis amerikanische Truppen das Lager befreien. Der Film rückt ein verdrängtes Kapitel europäischer Geschichte in den Fokus: die Lebensrealität Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus. Diese war geprägt von kolonialen Kontinuitäten, Rassismus, Zwangsarbeit und politischer Willkür. Romney steht stellvertretend für viele, die zu Propagandazwecken missbraucht wurden oder der Verfolgung ausgesetzt waren. Expert:innen wie Clarence Lusane, Katharina Oguntoye, Walter Sauer und Serge Bilé erweitern die historische Perspektive. Archivmaterial und künstlerische Reenactments verweben sich zu einer dichten visuellen Erzählung. Eine Koproduktion von DOTS & CIRCLES, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert durch den FERNSEHFONDS AUSTRIA und das LAND SALZBURG, entwickelt im Rahmen des Documentary Campus.