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TV Programm für Das Erste am 08.04.2026

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Aus dem Leben 20:15

Aus dem Leben

TV-Liebesdrama

Die Grundschullehrerin Sabine Schuster (Ann-Kathrin Kramer) erleidet während einer Theaterprobe mit ihren Schülern überraschend einen Schlaganfall. In der Stroke Unit eines Krankenhauses können Ärzte ihr Leben retten, aber der Weg in den Alltag ist beschwerlich und ungewiss. Auch für Sabines Ehemann Stefan (Harald Krassnitzer), einen Forstwirt, ist nichts mehr, wie es war. Während Sabine in der Reha vieles, wie Sprechen oder Laufen, erst wieder mühsam neu lernen muss, passt Stefan das Haus im thüringischen Ilmenau an die Bedürfnisse seiner Frau an, in der Hoffnung, dass ihr das vertraute Umfeld guttut. Doch Sabine ist so enttäuscht von ihrem Zustand, dass sie sich zunächst gegen alles sträubt, was ihrer Genesung zuträglich ist. Aus Scham meidet sie den Kontakt zu ihrem gewohnten Umfeld, auch zu ihren besten Freunden Anna und Paul. Ihr fehlt die Arbeit als Lehrerin und das Wandern, eine Leidenschaft, die sie mit Stefan geteilt hat. Scheinbar verloren in den Mühlen des Pflegesystems, bringt die von Stefan organisierte neue Pflegerin Iryna mit ihrer ganz eigenen, optimistisch-fordernden Art neue Hoffnung. Sie animiert das Paar, das nach 25 Jahren Ehe ohnehin vor der Frage stand, wie es auch in Zukunft eine glückliche Beziehung führen kann, dazu, sich einander mitzuteilen. Eine ganz besondere Wanderung auf den Lieblingsberg des Paares bringt die Wendung. Sabine erkennt, dass sie kämpfen muss, um ihr Leben zurückzugewinnen. Fortan öffnet sie sich den Therapien und macht rasante Fortschritte. Das ermutigt sie auch, mit Stefan weiter an ihrer Ehe zu arbeiten. Sabine nimmt auch die Theaterproben mit ihren Schülern wieder auf, jetzt bei sich zu Hause. Bald schon kann Sabine aus eigener Kraft gemeinsam mit Stefan auf ihren Lieblingsberg steigen. Die Hoffnung auf ein Leben, wie Sabine und Stefan es vor dem Schlaganfall geführt haben, scheint greifbar nah. Die Beziehung zu Stefan ist wieder intensiver. Auch das Verhältnis zu ihrer 24-jährigen Tochter Annika, die aufgrund des Schlaganfalls der Mutter noch verunsicherter vor ihrer Zukunft stand, entspannt sich. Doch dann bekommt Sabine einen zweiten Anfall. Jetzt, da Sabine und Stefan mit der Möglichkeit konfrontiert sind, den Kampf gegen die Krankheit nicht gewinnen zu können, müssen sie sich fragen, ob ihre Liebe noch stark genug für ein gemeinsames Leben ist. Stefan scheint den Mut zu verlieren.

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Infomagazin

Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.

Tagesthemen 22:15

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Nachrichten

mit Wetter

Weltspiegel extra 22:50

Weltspiegel extra: Ungarn: Orban vor dem Aus?

Zeitgeschehen

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist der dienstälteste Regierungschef in der EU. Er hat sein Land in eine illiberale Demokratie umgeformt und sorgt immer wieder für Eklats mit Brüssel. Weil Ungarn verschiedene EU-Standards und Grundwerte missachtet, sind derzeit Gelder in Milliardenhöhe eingefroren. Die Wirtschaft stagniert, das Bildungs- und Gesundheitssystem ist marode. Nun muss Premier Orbán bei der Parlamentswahl am 12. April zum ersten Mal seit 16 Jahren um seine Macht fürchten. Der konservative Europa-Abgeordnete Péter Magyar liegt in den meisten Umfragen deutlich vor dem Amtsinhaber. Der Ausgang dieser "Schicksalswahl" dürfte nicht nur Ungarn, sondern auch die EU verändern. Wird der Shootingstar der Opposition die Demokratie in Ungarn retten können? Ein "Weltspiegel"-Team begleitet ihn im Wahlkampf und befragt eine junge, engagierte Frau aus Budapest, ehemalige Orbán-Wähler sowie die Medienexpertin und Politologin Veronika Kövesdi.

Holt 23:05

Holt: Der Windkraft-Schwindler

Dokumentarfilm

"Holt - Der Windkraft-Schwindler" erzählt die wahre Geschichte von Hendrik Richard Holt, einem jungen Unternehmer aus dem emsländischen Haselünne, der als Hoffnungsträger der Energiewende gefeiert wird - und als verurteilter Betrüger endet. Der 90-minütige Dokumentarfilm zeichnet den Aufstieg und Fall eines Mannes nach, dessen Selbstinszenierung, politische Nähe und familiäres Umfeld ein Betrugssystem ermöglichen, das auf eine Beute von mehr als einer Milliarde Euro abzielt. Mit seiner als Familienunternehmen inszenierten Holt Holding verkauft Holt Energiekonzernen europaweit das Versprechen, in Deutschland große Windkraftprojekte realisieren zu können - selbst dort, wo Widerstand von Bevölkerung und Kommunen herrscht. Um scheinbare Genehmigungsreife zu belegen, werden Projektunterlagen, Unterschriften, Zustimmungserklärungen und behördliche Dokumente systematisch gefälscht, teils schlicht am Rechner erstellt. Auf dem Papier entstehen genehmigte Großprojekte - in der Realität existieren sie nicht. Der Film zeigt, wie dieses System über Jahre funktionieren konnte: getragen von Holts charismatischer Selbstdarstellung, dem Vertrauen in ein vermeintlich solides Familienunternehmen und einer Umwelt, die große Versprechen zu selten hinterfragt. Mehrere Familienangehörige sind aktiv beteiligt und werden später ebenfalls zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Betrug zerstört nicht nur Investorenvertrauen, sondern auch eine Familie. Erst als eine Kommunalbeamtin Anzeige erstattet, geraten die Geschäfte ins Visier der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Schritt für Schritt wird das Ausmaß des Betrugs sichtbar. Holt selbst, der immer wieder davon spricht, Milliardär werden zu wollen, hält lange an seiner eigenen Legende fest - bis das System zusammenbricht. "Holt - Der Windkraft-Schwindler" ist ein dokumentarischer Wirtschaftsthriller über Täuschung, Größenwahn und die Macht der Selbstinszenierung - und über die blinden Flecken eines Systems, das Erfolg allzu bereitwillig glaubt.