13:15
Das Mittelmeer wird zum Brennpunkt des Klimawandels - mit Folgen für ganz Europa. Der Meteorologe Sven Plöger untersucht, wie sich die Region verändert und welche Zukunft unser Sehnsuchtsziel hat. Stille Buchten, türkisblaues Wasser und antike Städte prägen das Bild des Mittelmeers. Gleichzeitig beeinflusst die Region unser Wetter. Doch mit dem Klimawandel gerät das mediterrane Wettersystem zunehmend aus dem Gleichgewicht. Waldbrände, Dürren und Überflutungen häufen sich. In der dritten Folge der Reihe "Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?" blickt der ARD-Meteorologe auf die Mittelmeerregion. Wie verändert sich das Leben der Menschen? Welche Folgen hat der Klimawandel für Tiere und Meer? Und was lässt sich wissenschaftlich bereits nachweisen? Um das Ökosystem besser zu verstehen, begleitet Sven Plöger die Expedition des Forschungsschiffs "Meteor". Dort untersucht die Doktorandin Leonie Jaeger die obersten Millimeter der Meeresoberfläche: "Wir schauen auf Temperatur und Salzgehalt, aber wir nehmen auch Proben, die anschließend biologisch und chemisch analysiert werden." Die Forschung soll zeigen, wie sich die Veränderungen im Meer auf Tierwelt und Wetter auswirken. Auch Landwirte spüren die Folgen. Der mallorquinische Biobauer Xesc Sans erntet weniger Mandeln: "Es wird in Zukunft auf jeden Fall weniger Mandelbäume geben. Nicht nur wegen der Trockenheit, sondern auch wegen der hohen Temperaturen - selbst im Winter." Deshalb setzt er zunehmend auf widerstandsfähigere Johannisbrotbäume. Extreme Wetterereignisse stellen die Menschen der Region vor neue Herausforderungen. In Spanien entwickelt Klimaforscher César Azorin-Molina fliegende Wetterstationen, die Unwetter frühzeitig erkennen sollen. Auf Rhodos begleitet Sven Plöger eine Feuerwehreinheit bei der Bekämpfung von Waldbränden und erlebt die Belastung durch die zunehmende Hitze aus nächster Nähe. Auch unter Wasser verändert sich das Ökosystem: Durch die Erwärmung des Mittelmeers breiten sich Arten aus dem Indischen Ozean aus. Auf Zypern suchen Forschende nach Wegen, den invasiven Feuerfisch einzudämmen, der heimische Arten bedroht. Die Dokumentation verbindet eindrucksvolle Bilder mit aktueller Klimaforschung. Sie zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam nach Lösungen suchen und wie Menschen vor Ort mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Eine Produktion der Gruppe 5 Filmproduktion im Auftrag von HR, SWR und MDR für die ARD.
14:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
14:03
Bis unter die Dachziegel haben sich Antonia (Uschi Glas) und Regina (Ruth Drexel) verschuldet, um einen Traum zu verwirklichen: Sie haben ihre schmucke Chiemsee-Villa mit viel Geschmack in ein "Kleines Hotel am großen See" umgebaut. Das Hotel muss ein Erfolg werden, sonst sind die beiden Damen pleite. Ihre Aussichten sind nicht schlecht, denn Antonia und Regina haben das einzige Haus im Ort mit direktem Seezugang. Das weiß natürlich auch Erzkonkurrent Bartholomäus Breitwieser (Gerd Anthoff), der nur Seeblick anbieten kann und befürchtet, dass ihm die Gäste abwandern. Mit diabolischer Akribie lässt Breitwieser nichts unversucht, um die Eröffnung des unliebsamen Konkurrenz-Hotels zu sabotieren. Der freundliche Journalist, der Antonia und Regina eine werbewirksame Homestory verspricht, steht natürlich auf Breitwiesers Gehaltsliste - entsprechend abwertend ist sein Artikel in der lokalen Presse. Doch so schnell geben die beiden Powerfrauen nicht auf, auch wenn gelegentlich der Haussegen schief hängt. Ihr dringendstes Problem: In vier Tagen ist Eröffnung, und sie haben noch immer keinen Küchenchef, weil alle Köche urplötzlich für Breitwieser arbeiten. Als ausgerechnet dessen Sohn Felix (Max von Thun), talentierter Ein-Sterne-Koch, ins "feindliche Lager" überläuft, schäumt Breitwieser vor Wut und zieht härtere Saiten auf. Mit Hilfe seiner "Amigo-Mafia" lässt er pünktlich zur feierlichen Eröffnung die Hotelzufahrt mit Baufahrzeugen blockieren und knipst den beiden Frauen obendrein noch den Strom aus. Doch jedes Hindernis, das Breitwieser Antonia und Regina in den Weg legt, trägt am Ende nur dazu bei, dass ihr zauberhaftes Hotel noch strahlender zur Geltung kommt.
15:30
Claudia (Ann-Kathrin Kramer) reist zur Traumhochzeit ihres Sohnes Patrick (Ben Blaskovic) nach Island. Im Gepäck hat sie eine faustdicke Überraschung: Sie ist nämlich die geheimnisvolle "Neue" seines besten Freundes Alex (Ferdinand Seebacher), der ihr sogar einen Antrag gemacht hat und die Trauung zu einer Doppelhochzeit umfunktionieren möchte. Das heimliche Liebespaar wartet allerdings auf den richtigen Zeitpunkt, um das dem nichtsahnenden Patrick zu sagen. Beide fürchten, dass er wenig begeistert sein könnte. Kurz nach der Ankunft in Reykjavik bekommt Patrick einen Anruf, der für ihn alles über den Haufen wirft: Seine Verlobte Anna (Nathalie Thiede) sagt in letzter Sekunde ab! Auch von seinem Start-up, das er in Hamburg mit Alex aufgebaut hat, erreichen ihn Hiobsbotschaften. Am liebsten würde Patrick sofort zurückfliegen, doch ein Vulkanausbruch macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Statt Feier und Honeymoon muss er sich mit Alex, Claudia und seiner Assistentin Nina (Julia Schäfle) mit einem Touristenprogramm die Zeit vertreiben. Auch Nina hat eine heimliche Agenda: Sie möchte die Chance nutzen, das Herz von Patrick zu erobern.
17:00
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
17:34
Hier können die Glücksspieler unter den Fernsehzuschauern erfahren, wer das große Los gezogen hat. Steht der ersehnte Millionengewinn nun endlich ins Haus? Die Antwort gibt es in dieser Sendung.
17:35
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
17:40
Anlässlich der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin präsentieren aus den ARD-Wahlstudios in Schwerin und Berlin Susanne Stichler und Sascha Hingst Interviews mit Spitzenkandidatinnen und Schalten zu den Wahlpartys der Parteien. Jörg Schönenborn präsentiert um 18 Uhr die Prognosen und erläutert die Hochrechnungen und Wahlanalysen von Infratest dimap. Markus Preiß befragt im ARD-Hauptstadtstudio Spitzenpolitikerinnen der Bundesparteien und der Bundesregierung zu den Folgen der beiden vorläufigen Wahlergebnisse auf die Bundespolitik.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:25
Im 96. "Tatort" aus Köln versetzt die Bergung einer Weltkriegsbombe die Domstadt in einen Ausnahmezustand. Zur gleichen Zeit müssen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) den kaltblütigen Mord an einem jungen Berufsschullehrer aufklären: Linus Makris wurde in einem Park mit einem Jagdmesser getötet. Die Ermittlungen der Hauptkommissare führen zu Elara Schmidtke (Katharina Schüttler), der Schwester des Mordopfers. Doch die Frau ist spurlos verschwunden. Es gibt Hinweise darauf, dass sie an einem Prepper-Workshop teilnimmt, der von dem Überlebenstrainer Moritz Zechmann (Florian Stetter) geleitet wird. Das Treffen findet an einem geheim gehaltenen Ort statt - einem ehemaligen Bunker. Während Ballauf und Schenk unter Hochdruck versuchen, das Versteck aufzuspüren, verschärft sich die angespannte Lage innerhalb der Gruppe im Bunker zunehmend. Misstrauen, Angst und verborgene Geheimnisse sorgen für eine beklemmende Dynamik unter den Anwesenden. Die Situation droht zu eskalieren.
21:55
22:05
"Caren Miosga" diskutiert mit Entscheidern in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft das aktuell relevanteste Thema der Woche. Dabei sollen unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf ein Problem sowie die dahinterstehenden politischen Prozesse deutlich werden. Ziel ist es, Mehrwert und Erkenntnisgewinn für Zuschauerinnen und Zuschauer zu generieren und Gesprächswert für die kommende Woche zu schaffen.
23:05
mit Sport und Wetter
23:35
184 junge Musikerinnen und Musiker aus 32 Ländern, vier Disziplinen, ein Ziel: Bei der 75. Ausgabe des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München stellen sich junge Spitzenkünstlerinnen und -künstler in den Fächern Fagott, Orgel, Schlagzeug und Streichquartett der internationalen Konkurrenz. Monate intensiver Vorbereitung liegen hinter ihnen. Nun können wenige Auftritte über Weiterkommen oder Ausscheiden entscheiden und womöglich über den nächsten großen Karriereschritt. Die Dokumentation begleitet ausgewählte Teilnehmende beim Proben, unmittelbar vor ihrem Auftritt und in der angespannten Wartezeit auf das Urteil der Jury. Sie erzählt von Hoffnungen und Selbstzweifeln, von mentaler und körperlicher Belastung und davon, wie junge Musikerinnen und Musiker mit diesem Druck umgehen. Doch wie lässt sich musikalische Exzellenz überhaupt bewerten? Der Film blickt hinter die Kulissen der Jury und auf eine Klassikwelt im Wandel. Livestreams und Social Media schaffen weltweite Sichtbarkeit und verändern die Wege, auf denen junge Künstlerinnen und Künstler wahrgenommen werden. Ein naher, emotionaler Blick auf Hochleistung, Erwartungsdruck und Momente, die eine Zukunft verändern können.