04:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
04:43
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
04:45
In diesem Magazin liefern die ARD-Auslandskorrespondenten regelmäßig brisante Berichte aus aller Welt. Auf diese Weise werden die Zuschauer in Deutschland über das Geschehen rund um den Globus auf dem Laufenden gehalten.
05:30
09:00
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
09:05
Das Revier ist einer ausgefuchsten Einbrecherbande auf den Fersen, die seit längerem in der Wolfratshauser High-Society ihr Unwesen treibt. Sie stiehlt vor allem wertvolle Gemälde, ohne Spuren zu hinterlassen. Das macht den Fall für Hubert und Girwidz schier unlösbar. Dann aber findet Hubert heraus, dass alle gestohlenen Bilder in ein und derselben Galerie gekauft wurden. Hat Galerist Weber mit den Einbrüchen zu tun? Und welche Rolle spielt der aufstrebende Künstler A. Kucha?
09:55
Der Selfmade-Millionär und geniale Erfinder Ulrich Harmsen ist tot. Aufgrund seiner schweren, unheilbaren Krankheit hat er Suizid begangen - glaubt zumindest seine Familie. Bis die aufgebrachte Tanja Sanftrieder die Trauerzeremonie sprengt. Sie ist sich sicher: Harmsen wurde ermordet. Seine Leiche dürfe nicht eingeäschert werden, denn dann werden alle Beweise vernichtet. Finn Kiesewetter und Lars Englen sind sich des heiklen Auftrags bewusst, die Trauerfeier des angesehenen Lübecker Unternehmers zu stoppen. Doch tatsächlich stellt sich bei der Obduktion heraus, dass Harmsen einem Mord zum Opfer gefallen ist. Mit Gewalt wurde dem Schwerkranken eine Medikamenten-Überdosis eingeflößt. Schnell rückt Harmsens Familie in den Fokus der Ermittler. Kurz vor seinem Tod gab es einen heftigen Streit mit seiner Tochter Isabelle. Mit der Begründung, sie müsse lernen, auf eigenen Füßen zu stehen, wollte Harmsen ihr jegliche finanzielle Unterstützung streichen. Das hätte das Aus für das Herzensprojekt seiner Tochter bedeutet: ein Künstlerhaus für traumatisierte Flüchtlinge in Berlin. Auch Harmsens Frau Eva macht sich verdächtig, als sie ein falsches Alibi angibt. Und sein Sohn Alexander hatte darunter zu leiden, dass sein übermächtiger Vater ihm nie die Leitung der Firma zugetraut hat. Aber welche Rolle spielt Tanja Sanftrieder, die Frau, die die Ermittlungen erst ins Rollen gebracht hat und die pikanterweise mehr als nur Harmsens Sterbehelferin war?
10:40
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
10:45
Wer findet sich im täglichen Leben am Besten zurecht? Das müssen die Promis, die knifflige Quizfragen zu ganz alltäglichen Themen beantworten, hier regelmäßig unter Beweis stellen.
11:15
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
12:00
Das Magazin wird seit dem Mauerfall 1989 ausgestrahlt. Damals wollte man die Zuschauer auch zur Mittagszeit mit den aktuellsten Informationen versorgen. Nachrichten mit Live-Schaltungen bilden den Schwerpunkt.
14:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
14:10
Lou, Daniel und Jess planen den Umzug nach München, nachdem Lou eine Zusage vom FC Taurus bekommen hat. Daniel plagen Zweifel an der engen Patchwork-Konstellation. Er fragt sich, ob Lou ihm mehr bedeutet, als er sich eingestehen will. Britta und Richard kommen sich bei einer Umarmung näher. Britta verteidigt ihn gegenüber Carla und betont, dass er eine reflektierte Seite hat. Richard plagen Schuldgefühle, weil er Pelle von München abgeraten hat. Nach einem Streit mit Lou, die ihm den Kontakt zu den Kindern untersagt, trifft Richard eine unerwartete Entscheidung. Victoria und Gerd überwinden ihre Beziehungskrise nach einem klärenden Gespräch. Als Gerd auch Victorias Angebot annimmt, bei ihr im Gutshaus einzuziehen, sind beide glücklich entschlossen, sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Jonas und Ellie kämpfen mit Liebeskummer nach Tonis Weggang. Wie soll es jetzt mit ihrer Beziehung weitergehen?
15:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
15:10
Olivias Schwester Emilia taucht überraschend auf und trägt ein Geheimnis mit sich. Erik triumphiert, als Christoph ihm den Club zur Pacht überlässt. Während Marlon und Fanny beschließen, sich um Marlons Sohn zu kümmern, ahnen sie nicht, dass vermutlich Christoph der echte Vater ist. Elias und Olivia freuen sich, als überraschend ihre Schwester Emilia vor ihnen steht. Sie erzählen ihr die ganze Geschichte um den Mordprozess ihres Vaters, den sie Emilia verschwiegen hatten. Zu ihrer Erleichterung nimmt Emilia ihnen das nicht übel, denn auch sie verbirgt etwas: Olivia findet heraus, dass Emilia nicht auf dem Forschungsschiff in der Arktis gearbeitet hat, auf dem sie sie vermutet hatten. Christoph lehnt Eriks Angebot zunächst ab, ihn als Club-Pächter einzusetzen. Doch Erik lässt nicht locker. Als Christoph zunehmend finanziell unter Duck gerät, knickt er ein und verpachtet den Club doch noch an Erik. Fanny ist schockiert, denn Marlon muss einräumen, dass er tatsächlich der Vater des Babys sein könnte, das vor seiner Tür abgelegt wurde. Fanny versichert Marlon nach anfänglichem Zögern, dass sie das Kind gemeinsam großziehen, falls es tatsächlich seines sein sollte. Doch währenddessen bekommt Christoph einen Anruf von einer ehemaligen Affäre und erfährt: Das Kind ist sein Sohn!
16:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
16:10
Beim Wiegen der Flusspferde zieren sich die Hippo-Damen, auch ein Mini-Pinguin muss auf die Waage, die Affen machen Gehirnjogging, ein süßes Eselfohlen und ein schüchternes Addax-Kalb lernen sich kennen und ein halbwüchsiges Straußen-Duo bekommt seinen Personalausweis: Es ist viel los im Erlebnis-Zoo Hannover. Schwergewichte auf der Waage: kein leichtes Vorhaben! Tierpflegerin Rebecca will die Flusspferde wiegen. Vorher bekommen die Weibchen noch ihre tägliche Verhütungspille, versteckt in einem Kopfsalat. Das Grünzeug fressen die Kolosse gern. Doch die Hippos zeigen beim Gang auf die Waage eine gewisse Reserviertheit. Da sind viel Geduld und Überzeugungskunst gefragt. Am meisten sorgt sich Rebecca um das Gewicht von Bulle Max, der ein eher zierlicher Vertreter seiner Art ist. Hat Max seit dem letzten Wiegen zugenommen? Flauschiger Nachwuchs bei den Brillenpinguinen! Vor einer Woche ist der kleine Johnny-Bene geschlüpft. Tierpfleger Benedikt will checken, ob mit dem Küken alles in Ordnung ist. Und gewogen werden muss es auch. Doch es ist ziemlich heikel, den Mini-Pinguin aus seinem Nest zu nehmen, denn die Eltern passen höllisch auf ihren Nachwuchs auf. Ihr kräftiger Schnabel ist ein eindrucksvolles Werkzeug zur Verteidigung. Benedikt nähert sich vorsichtig der Bruthöhle und trägt vorsichtshalber dicke Handschuhe. Gehirnjogging für die Affen Moderne Zoos legen großen Wert auf die Beschäftigung der Tiere. In artgerechtem Spielzeug wird Futter versteckt, an das sie herankommen müssen. Die kniffligen Aufgaben fördern ihre Fähigkeiten und bieten immer wieder neue Anreize. Annika und Marie basteln für die Hulman Languren aus einem Fass einen Futterspender. Durch Löcher darin können sich die indischen Schlankaffen an köstlichem Obst bedienen. Doch werden sich die Tiere überhaupt an die Tonne herantrauen? Die Letzten ihrer Art Das neugierig forsche Eselfohlen Jaali und das zurückhaltende Antilopenkalb Nola machen Bekanntschaft. Auf der Wüstenanlage herrscht Anspannung im Pflegeteam, denn an diesem Tag soll der süße Nachwuchs zum ersten Mal zusammentreffen. Auch die Mütter der Jungtiere sowie die anderen Bewohner des Geheges sind beim Kennenlernen dabei. Das Team steht bereit, um bei Zwischenfällen einzugreifen. Wie werden Jaali und Nola aufeinander reagieren? Somali-Wildesel und Addax-Wüstenantilopen sind stark bedrohte Arten. Deshalb ist man im Erlebnis-Zoo Hannover besonders stolz auf die Jungtiere. In der freien Wildbahn leben nur noch wenige Exemplare der afrikanischen Wüsten- und Halbwüstenbewohner. Fast ein kleines Wunder: Nachwuchs bei den größten Vögeln der Welt! Vor einigen Wochen sind bei den Afrikanischen Rothalsstraußen zwei Küken geschlüpft. Nur in zwei von insgesamt 14 Eiern hatten sich erfolgreich Embryos entwickelt. Die Kleinen gedeihen wunderbar und wachsen rasant schnell. Sie üben sich sogar schon im Tanzen! Das halbwüchsige Duo bekommt von Tierdoc Viktor Molnár einen Chip eingesetzt, der zur Identifikation der Tiere dient, ein elektronischer Personalausweis sozusagen. Doch die beiden haben ihre lustigen fünf Minuten. Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH
17:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
17:15
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:00
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
18:50
Der Moment, in dem man nach drei Jahren Haft nach Hause kommt und die Wohnung bis auf den letzten Teelöffel leer ist: Diesen Horror erlebt Otto Albrecht. Die halbe Million Euro Beute seines letzten Coups hat sich damit ebenfalls verflüchtigt. Was seinen ehemaligen Komplizen auf den Plan ruft, der die Hälfte des Geldes beansprucht. Als Druckmittel nimmt er Ottos Freundin als Geisel - und droht, sie mit einer zeitgeschalteten Bombe zu töten. Nach drei Jahren Haft freut sich Otto Albrecht unbändig über seine Entlassung und auf sein Zuhause. Doch dort er steht unerwartet vor dem Nichts: Seine Wohnung ist bis auf den letzten Teelöffel ausgeräumt. Nicht nur Mobiliar und Erinnerungen sind futsch, die halbe Million Euro Beute aus seiner letzten Geldautomaten-Sprengung ist es auch. Das weckt den Zorn seines ehemaligen Komplizen Sascha Stüwe, der die Hälfte des Geldes als seinen Anteil beansprucht - und zwar sofort. Um den Druck zu erhöhen, entführt Stüwe Ottos Freundin Jenny und versteckt sie in einem abgelegenen Güterwaggon. Gefesselt und mit einer tickenden Zeitbombe im Rücken. Obwohl sie alles daransetzen, können Harry Möller und Nils Sanchez Jenny nicht bis zum errechneten Ablauf des Countdowns erreichen. Doch eine kleine Unachtsamkeit verhindert die große Katastrophe.
19:45
Warum Tabak sich auch für gute Zwecke eignet, zum Beispiel in der Impfstoffherstellung, berichtet Anja Reschke bei "Wissen vor acht - Zukunft".
19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Es ist eine riesige Gruppe: Bis zu zehn Millionen Menschen pflegen in Deutschland ihre Angehörigen zu Hause. Hinter dieser Zahl stehen persönliche Schicksale, die der Pflegebedürftigen selbst, aber auch die der Familien, die diese Pflege leisten und für eine würdevolle Betreuung kämpfen. Caren Miosga hat sich für diese Dokumentation auf den Weg gemacht, diese Menschen zu treffen. Und sie erzählt dabei auch von sich selbst. Pflege ist in Deutschland vielfach eine stille Angelegenheit: Sie findet zu 85 Prozent zu Hause statt, hinter geschlossenen Türen, getragen von Menschen, die selten gefragt werden, wie es ihnen dabei geht. Einer von fünf Angehörigen pflegt mindestens 30 Stunden pro Woche - oft ohne Anerkennung, ohne Auszeit, ohne Aussicht auf Entlastung. Für viele bedeutet dieser Alltag eine enorme, oft erdrückende Belastung. "Der Gedanke daran, dass ich es irgendwann nicht mehr schaffe, lässt mich verzweifeln", sagt Jürgen Mehl, der seit Jahren seine Frau pflegt. Gleichzeitig ist ihre Arbeit für das deutsche Pflegesystem unverzichtbar: Ausreichend Heimplätze oder Kapazitäten professioneller Pflegedienste sind nicht vorhanden. Und ein Pflegesystem ohne die flächendeckende Versorgung durch Millionen von Angehörigen wäre schlicht nicht finanzierbar. Wie groß diese Belastung wirklich ist, mit welchen Herausforderungen pflegende Angehörige täglich zu kämpfen haben und wie sie auf die Zukunft der Pflege blicken, das erzählt diese Dokumentation mit eindringlichen Begegnungen und ehrlichen Einblicken in ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels dringlicher ist denn je. Wie wollen wir als Gesellschaft mit Pflege umgehen? Welchen Stellenwert messen wir ihr bei? Und was bedeutet es, alt und auf Hilfe angewiesen zu sein - in Würde? Auch Caren Miosga erging es so: Als ihre Mutter pflegebedürftiger wird und ihr Vater mit der Pflege seiner Frau zunehmend an seine Grenzen gerät, müssen sie und ihre Geschwister sich plötzlich ganz neuen Fragen stellen. Was ist das Beste für unsere Eltern? Was kommt auf uns zu? Welche Entscheidungen sind zu treffen? Was bedeutet es, so lange wie möglich zu Hause gepflegt zu werden? "Deshalb ist dieses Thema für mich nicht irgendeines, sondern ein ganz persönliches", sagt Caren Miosga. "Viele der Fragen und Probleme, die in diesem Film zur Sprache kommen, kenne ich von zu Hause." Diese persönlichen Fragen sind der Ausgangspunkt einer Reportage, in der Caren Miosga pflegende Angehörige trifft, die sich seit vielen Jahren aufopfernd um ihre erkrankten Partner oder Familienangehörigen kümmern. Es sind Menschen, die schildern, wie Pflege ihren Alltag durchdringt und verändert. Die Zeiten, in denen es gelingt, und die Momente, in denen alles zu viel wird. Menschen, die beklagen, dass fast alle nach den Pflegebedürftigen fragen, aber kaum jemand nach ihnen selbst. Eine von ihnen ist Angelina Kusterer, die seit Jahren ihre beiden Eltern pflegt und dafür Job, Freizeit und eigene Pläne aufgegeben hat. Sie beschreibt in dieser Dokumentation einen Moment, der zeigt, wie nah die Grenzen des Erträglichen sein können: "Ich war so am Ende, dass ich in dem Moment überlegt habe, ob ich jetzt einfach vom Balkon 'runterspringe. Und dann hat es ein Ende." Es ist ein Satz, der aufwühlt und der zugleich stellvertretend steht für das, was Millionen in Deutschland im Verborgenen durchleben. Neben solchen Momenten der Erschöpfung und Verzweiflung erlebt man in diesem Film auch eine tiefe Opferbereitschaft und liebevolle Zuwendung. Einblicke in Pflegesituationen, die für Betroffene alltägliche Herausforderung sind und die alle anderen mit einer Frage zurücklassen: Wie würde ich mich in ähnlicher Lage verhalten? Zu Wort kommen auch Menschen, die das Thema Pflege mit Blick auf die Herausforderungen für Angehörige und die anstehende Pflegereform einordnen. Denn obwohl jeder Mensch einmal alt, krank und auf Unterstützung angewiesen sein wird, beschäftigen sich die meisten erst damit, wenn es unausweichlich ist. Diese Dokumentation verdeutlicht, worüber die Menschen dieser Gesellschaft schon heute denken und entscheiden sollten.
21:00
Direkt nach der Pflege-Doku ein ARD-Themenabend: Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Tendenz: steigend. Die meisten von ihnen werden zu Hause versorgt. Von rund zehn Millionen Angehörigen. Oft sind sie überlastet und frustriert. Mit welchen täglichen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Wie kann ihnen geholfen werden? Was hat die Bundesregierung vor, um die Situation in der Pflege zu verbessern? Zu Gast bei Louis Klamroth sind Petra Köpping (SPD): Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen Hendrik Streeck (CDU): Gesundheitspolitiker und Drogenbeauftragter der Bundesregierung Caren Miosga: Journalistin und ARD-Moderatorin, präsentiert die Doku "Und wer fragt nach mir? Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung" Yvonne Lissel: pflegt ihren demenzkranken Mann Dilek Erusta: Gemeindepflegerin in Berlin-Neukölln Katarina Schickling: Autorin, hat ihre Mutter gepflegt So ist HART ABER FAIR für Interessierte erreichbar: X: @hartaberfair, E-Mail hartaberfair@wdr.de, Homepage www.hartaberfair.de
22:15
mit Wetter
22:50
Kann Benjamin Netanjahu noch einmal an der Macht bleiben? Seit fast 18 Jahren prägt er Israel wie kein anderer Politiker. Doch nach dem Sicherheitsversagen vom 7. Oktober 2023, Korruptionsvorwürfen und einem internationalen Haftbefehl wächst der Druck. Gleichzeitig hält seine Anhängerschaft fest zu ihm - und eine weitere Amtszeit scheint möglich. Wer kann Netanjahu gefährlich werden? Das ARD-Studio Tel Aviv begleitet Menschen, die einen politischen Wechsel wollen: Friedensaktivisten, arabische Israelis und Herausforderer aus dem Mitte-Rechts-Lager. Sie kämpfen um Stimmen, um Vertrauen - und um die Frage, ob Israel nach Jahren der Polarisierung einen anderen Weg einschlagen kann. "Alle gegen Netanjahu?" zeigt einen Wahlkampf unter Hochspannung: Wie stark ist der Langzeit-Premier wirklich? Können seine Gegner die zersplitterte Opposition bündeln? Und gibt es noch Hoffnung auf einen neuen politischen Anlauf - auch im Verhältnis zu den Palästinensern?
23:05
Michael Mehringer trainiert, einen Roboterarm nur mithilfe seiner Gedanken zu steuern. Seit einem Unfall ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Die neue Technologie, die ihm etwas Selbstständigkeit zurückgeben könnte, heißt Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle), kurz BCI. 256 hauchdünne Nadeln stecken in Michaels Bewegungszentrale im Gehirn am motorischen Kortex. Sie leiten jeden Gedanken an eine Bewegung in eine Schnittstelle, die drei Zentimeter weit aus seinem Hinterkopf herausragt. Per USB-Kabel werden die Hirndaten an einen Rechner gesendet. Zunächst soll Michael lernen, einen Cursor auf dem Bildschirm nur mit seinen Gedanken zu steuern. Später folgt die Steuerung eines Roboterarms. Michael Mehringer ist ein Pionier, er unterstützt die Forschung des Teams aus Neurowissenschaftlern, Neurochirurgen und Robotik-Spezialisten am TUM Klinikum in München. Und die Forschung entwickelt sich in schnellem Tempo. Beim Auslesen von Hirndaten ist längst nicht Schluss. Ein Freiburger Unternehmen hat sogar ein Brain-Computer-Interface entwickelt, das Daten nicht nur aus dem Hirn heraus-, sondern auch Informationen hineinleiten kann. Diese Methode eröffnet bei der Behandlung von Schlaganfällen völlig neue Wege. Sie unterstützt und beschleunigt den regenerativen Heilungsprozess deutlich. Läuten Brain-Computer-Interfaces eine neue Ära in der Medizin ein? Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sie für Schädigungen des Hirns und des Nervensystems? Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow will das herausfinden. Sie begleitet Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam ein halbes Jahr lang bei ihrem Projekt. Die neue Technik kann die Medizin verändern und vielen Menschen helfen. Aber welche Gefahren birgt es in Zukunft, wenn immer mehr Menschen ihr Gehirn mit Computern verbinden? Werden Menschen zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit mithilfe von BCI optimieren wollen? Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche.
23:50
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.