19:50
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Es wird wieder heftig diskutiert über das Beamtentum in Deutschland: Vor dem Hintergrund der großen Reformen der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung und den damit verbundenen sozialen Einschnitten stellen sich die Fragen: Sind die Privilegien, die Staatsdiener genießen, noch zeitgemäß? Ist es gerecht, dass Beamte von der Sozialversicherungspflicht befreit sind, dass ihr Pensionsniveau deutlich über dem der Rente bei Angestellten liegt und sie in der Regel privat krankenversichert sind? Kann sich Deutschland eine solche privilegierte Gruppe noch leisten? Wie reformfähig ist das Land, wenn es um das Beamtentum geht? Diesen Fragen geht Jessy Wellmer in ihrer neuen Reportage "Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?" nach. "Ohne Beamte würden Teile unseres Staates nicht funktionieren. Unser Anspruch ist es, einmal ganz sachlich zu schauen, in welchen Bereichen wir noch Beamte brauchen und welche Privilegien noch gerechtfertigt sind", so Jessy Wellmer. Auf der Suche nach Antworten besucht Jessy Wellmer unter anderem zwei Gymnasiallehrerinnen in Chemnitz. Beide arbeiten an derselben Schule - eine ist verbeamtet, eine nicht. Obwohl sie die gleiche Arbeit leisten, verdient die Beamtin mehr und ist im Alter deutlich besser abgesichert. Empfinden die Kolleginnen das als gerecht? Und wünschen sie sich eine Änderung des bestehenden Systems? Müssen Lehrerinnen überhaupt verbeamtet sein? Jessy Wellmer trifft andererseits die oberste Steuerfahnderin von Nordrhein-Westfalen, Stephanie Thien, für deren Arbeit der Beamtenstatus elementar wichtig ist. Mit der Komikerin Tülin Sezgin, die früher auch Beamtin war, spricht Jessy Wellmer über Klischees und Wirklichkeit des Beamtenalltags. Und sie erfährt bei einem weiteren Dreh, dass nicht jeder Beamte auf Rosen gebettet ist. Schließlich beschäftigt sich Jessy Wellmer mit der Frage, wie eine Reform aussehen könnte - in Gesprächen mit Politikern und dem Chef des DBB Beamtenbundes, Volker Geyer. Ihre Recherche führt sie zudem nach Österreich, wo das Beamtensystem schon Anfang der 2000er-Jahre grundlegend reformiert wurde. Ergänzt wird die Reportage mit einer exklusiven infratest-dimap-Umfrage: Wie blicken die Deutschen auf die Beamten? Und wie notwendig erachten sie Reformen? "Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?" ist der erste Film einer zweiteiligen Reihe "Wie reformfähig ist Deutschland?". In dem zweiten Film beschäftigt sich Caren Miosga mit dem Thema Pflege. "Und wer fragt nach mir? Pflegende Angehörige am Rande der Erschöpfung" wird am 26. Oktober 2026 um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.
21:00
Die Gäste: Volker Geyer: Bundesvorsitzender des Deutschen Beamtenbunds (dbb) Jessy Wellmer: Tagesthemen-Moderatorin, präsentiert die Doku "Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?" Roman Poseck (CDU): Hessischer Innenminister Nicolas Schmelzer: verbeamteter Lehrer an einer Gesamtschule, als "Herr Schmelzer" auf TikTok bekannt Elisabeth van der Wal: Pensionärin und ehemalige Regierungsdirektorin, fordert die Abschaffung des Beamtenstatus für weite Teile des öffentlichen Dienstes Rainer Brüderle (FDP): Präsident Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz und Bundeswirtschaftsminister a.D. Direkt nach der Beamten-Doku, ein ARD-Themenabend: Vergleichsweise hohe Gehälter, saftige Pensionen, private Krankenversicherung, keine Angst vor Job-Verlust - Beamte genießen viele Privilegien. Deutschland leistet sich auch im internationalen Vergleich viele Staatsdiener. Wie zeitgemäß ist das noch? Sollten Beamte auch Beiträge für die Sozialversicherung zahlen müssen? Welche Staatsdiener können und wollen wir uns noch leisten? Und in welchen Bereichen sind sie ganz verzichtbar? So ist "hart aber fair" für Interessierte erreichbar: X: @hartaberfair, E-Mail hartaberfair@wdr.de, Homepage: www.hartaberfair.de
22:15
mit Wetter
22:50
Sie leben im Verborgenen, operieren hinter feindlichen Linien und riskieren ihr Leben. Zwei Russen, die heimlich für den ukrainischen Geheimdienst arbeiten, erzählen von Sabotage, Spionage und tödlichen Operationen im eigenen Land. Zwei Jahre lang begleitet der polnische Journalist Marcin Mamon ihre Geschichte. Er taucht ein in eine Schattenwelt aus Informanten, Doppelagenten und Geheimdienstoperationen. Doch je tiefer er eindringt, desto drängender wird die Frage: Wer sagt die Wahrheit? Und wer benutzt wen?
23:50
Viele Menschen fühlen sich in Bus und Bahn nicht mehr sicher. Die "ARD Story" fragt, wie es um die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr steht und was nötig ist, damit Fahrgäste sowie Fahrerinnen und Fahrer sich wieder geschützt fühlen. Die Doku begleitet Beschäftigte und Fahrgäste im Nahverkehr und zeigt, wie sie mit Gewalt, Bedrohungen und Angst umgehen. Fahrerinnen und Fahrer der Rheinbahn in Düsseldorf berichten von Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffen. "Wenn Männer aggressiv und laut werden, hat man immer ein mulmiges Gefühl", sagt Straßenbahnfahrerin Sabine Weigle. Die Rheinbahn reagiert mit neuen Sicherheitskonzepten. Dazu gehören KI-gestützte Kameras, Bodycams und zusätzliche Sicherheitskräfte. "Ich möchte, dass die Menschen - sowohl die Fahrgäste als auch die Mitarbeiter - spüren, dass wir ihre Ängste und Sorgen ernst nehmen, handeln und dass wir darauf einzahlen wollen, jeden Tag besser zu werden", sagt Vorstandsvorsitzende Anette Grabbe. Die Doku nimmt auch die Perspektive der Fahrgäste in den Blick und fragt nach den Möglichkeiten und Grenzen von Zivilcourage. Ein Dresdener Fahrgast berichtet, wie er in einen Streit in der Bahn verwickelt war: "Da haben die Leute weggeguckt. Ich würde sagen aus Angst. Aus Angst nicht zu wissen, was vielleicht als nächstes passiert". "Nächster Halt: Auf die Fresse? Angst in Bus und Bahn" sucht Antworten auf die Frage, wie der öffentliche Nahverkehr wieder ein sicherer Ort für alle werden kann.