19:55
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Das Überleben der Orang-Utans hängt am seidenen Faden. Wie sich Orang-Utans aber in der Wildnis wirklich verhalten und in ihrer dreidimensionalen Welt genau orientieren, wurde im Detail bisher nie gefilmt. Immer noch werden erstaunliche Tatsachen über die Waldmenschen herausgefunden. Eine kleine Sensation: Der Gebrauch von Werkzeug wurde dokumentiert. Ein Verhalten, das eher bei Schimpansen bekannt ist, und ein Beweis dafür, wie anpassungsfähig die großen Menschenaffen sind. Gibt es also noch Hoffnung für die letzten Menschenaffen Asiens? Der Naturfilm führt in die schwindelerregenden Baumwipfel Borneos, Heimat der Orang-Utans. Dank modernster Drohnentechnik erlebt man die Welt dieser faszinierenden Menschenaffen so nah wie nie. Im Mittelpunkt stehen Sati und ihre Tochter Huyan, deren Leben die Zuschauenden tief in den Regenwald eintauchen lässt. Hautnah erlebt man die Herausforderungen ihres Dschungelalltags: Klettern in mehr als 40 Metern Höhe, die mühsame Nahrungssuche und Begegnungen mit anderen Waldbewohnern. Das unbekannte Leben dieser Menschenaffen zu filmen, ist eine der größten Herausforderungen im Naturfilm. Die mehrfach preisgekrönten und für den Emmy nominierten Kameramänner und Biologen Thoralf Grospitz und Jens Westphalen sind dank ihrer langen Erfahrung prädestiniert, die Geschichte der Waldmenschen in emotionalen Bildern einzufangen. Der Film hat in Deutschland alle großen Naturfilmfestivals gewonnen, darunter auch den Deutschen Naturfilmpreis 2025 und das Green Screen Festival. Doch ein Film über die seltenen Menschenaffen, ohne die Bedrohung ihrer Heimat durch die Ausbreitung von Palmölplantagen zu thematisieren, ist unmöglich. Viele der Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Addy ist einer davon. Im Sepilok Orangutan Rehabilitation Centre wird das Orang-Utan-Waisenkind auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und lernt hier alles, was ihm sonst von der Mutter beigebracht worden wäre. Der Naturfilm begleitet Addy, Sati und Huyan auf einer spannenden Reise und zeigt, warum der Schutz der Regenwälder so essenziell ist - nicht nur für die Orang-Utans, sondern für das Leben auf dem Planeten Erde.
21:00
Frust an der Tanke: Sprit ist so teuer wie selten. Und jetzt drohen durch den Iran-Krieg auch höhere Energie- und Lebensmittelpreise. Ist ein Anziehen der Inflation unausweichlich? Rabatte, Deckel oder Steuersenkungen - wie kann die Bundesregierung den Anstieg der hohen Kraftstoffpreise bremsen? Welche Auswirkungen hat die aktuelle wirtschaftliche Situation auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am Wochenende?
22:15
mit Wetter
22:50
Die Meldung klingt zunächst unspektakulär: Eine Gartenhütte brennt. Doch plötzlich wird es dramatisch - der Anrufer kann keine feste Adresse nennen und die Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg müssen den Brand erst suchen. Zudem werden dort Menschen vermutet. Die Uhr tickt. Von Jugendlichen und dem Notrufer werden die Feuerwehrleute mühselig durch Wald- und Wiesenstreifen zu einem versteckten Garten gelotst. Beim Eintreffen steht die Laube bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte kämpfen verzweifelt gegen die Flammen - erschwert durch die schwierige Wasserversorgung an dieser abgelegenen Stelle. Und eine weitere toxische Gefahr erschwert die Löscharbeiten: Asbest! Außerdem in dieser Folge: Christoph 9 wird zu einem Verkehrsunfall gerufen. Bei einer verletzten Radfahrerin besteht der Verdacht auf Querschnittslähmung - höchste Anspannung für die Crew.
23:35
Zwanzig Jahre nach seinem ersten großen Erfolgserlebnis mit seinem Freund Sebastian Haag am 7546 m hohen Muztagh Ata in China bereitet sich Benedikt Böhm im Sommer 2025 auf seine Expedition dorthin vor. Die Rückkehr an diesen Ort weckt Erinnerungen an die Anfänge zweier junger Alpinisten, die mehr verband als sportlicher Ehrgeiz: eine tiefe Freundschaft, gegenseitiges Vertrauen und der gemeinsame Drang, Grenzen zu überwinden. In Rückblicken geht es mit atemberaubenden Bildern zu frühen gemeinsamen Erfolgen. Zusammen erreichen sie ihren ersten 8000er Gipfel im Himalaya und werden, nach München zurückgekehrt, in den Medien gefeiert. Sie halten den Weltrekord im Speed-Bergsteigen: mit möglichst wenig Ausrüstung und ohne Sauerstoff schnellstmöglich auf die Gipfel, um dann mit Skiern in Rekordzeit abzufahren. Wo andere drei Tage brauchen, sind sie nach elf Stunden im Basislager. Sie fühlen sich unverwundbar. Doch erstmals wird ihnen klar: Ein falscher Schritt am Berg kann den Tod bedeuten.