21:45
Wummernde Bässe, berauschte Gäste, überdrehte Partystimmung - ein Drum-'n'-Bass-Festival lässt das beschauliche Provinzstädtchen vibrieren. Als die Leiche von Vince "Apollo" Scully (Barnie Duncan), ebenso gefeierter wie streitbarer Frontmann des Duos "Star Scraper", in seinem seit Stunden dröhnenden Tourmobil gefunden wird, begibt sich Chefinspektor Mike Shepherd (Neill Rea) auf ungewohntes Terrain. Was die Pathologin Gina (Cristina Ionda) vermutet, klingt sogar für seine Ohren neu: Die Schallwellen von Vince' musikalischer Vollbedröhnung im Trailer könnte die Todesursache sein! Detective Chalmers (Jarod Rawiri) befragt Anaru (Scott Cotter), der mit Vince auftrat und mit dessen Ex-Freundin Serena (Renaye Tamati) zusammen ist, warum es bei dem Konzert zu einem Eklat auf der Bühne kam. Das Paar vermutet, dass Vince seinen Rockstar-Mythos durch einen frühen Abgang steigern wollte. Als die wahre Todesursache klar wird, beginnt die Suche nach jemandem, der oder die mit einer Überdosis synthetischer Drogen nachgeholfen hat. Ein Groupie, der Veranstalter und ein Roadie rücken nur scheibchenweise mit Informationen heraus ...
23:15
Der Klassiker der ARD geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und kritischen Kommentaren auf.
23:35
Der siebenjährige Franz wächst als jüngstes von neun Kindern einer Bauernfamilie auf. Geprägt durch Not und Entbehrungen geben ihn die Eltern einem anderen Bauern. Er bekommt zwar zu essen, muss aber hart körperlich arbeiten und wird wie ein Tier behandelt. Dass er von seinem Vater weggegeben wurde, kann er weder verstehen noch verarbeiten. Dieser Liebesentzug prägt ihn. Endlich alt genug, geht er von dem Bauernhof weg und lässt sich vom österreichischen Bundesheer verpflichten. Im Sitzkrieg läuft ihm ein junger verletzter Fuchs zu. Franz gibt dem Fuchs ein Zuhause - das er selbst nie hatte. Es entwickelt sich eine Freundschaft. Obwohl der Fuchs frei ist, kehrt er immer wieder zu Franz zurück. Gezwungen vom Befehl, nach Russland verlegt zu werden, setzt Franz schweren Herzen den kleinen Fuchs aus, weil er weiß, dort würde er nicht überleben. Weil er dem Fuchs antun muss, was er selbst als Kind erlebt hatte, versteht Franz plötzlich, dass sein Vater damals keine Wahl hatte.