20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Kanzlei muss sich mit zwei Frauen beschäftigen, die sich um eine Katze streiten. Gleichzeitig vertritt sie eine Frau, die das Sperma ihres Mannes nutzen will, das vor seinem Tod eingefroren wurde, um ein Kind von ihm zu bekommen. Und außerdem hat die Kanzlei einen "Hospitanten": Der Schauspieler Bodo Rickert darf in der Kanzlei "recherchieren", um sich auf eine Rolle vorzubereiten.
21:00
Patient Jenne Derbeck hat sich in Dr. Lea Peters verliebt und mittlerweile ihr Herz gewinnen können. Kann sie trotz ihrer Gefühle die schwierige Hirn-OP bei Jenne vornehmen? Charlotte Gauss beschließt überraschend, die Cafeteria abzugeben. Gleichzeitig taucht Udo von Wackerstein mit einem etwas delikaten Anliegen in der Klinik auf. Jenne Derbeck hatte sich bei einem früheren Aufenthalt in der Sachsenklinik in Dr. Lea Peters verliebt und mittlerweile ihr Herz gewinnen können. Für sein damals diagnostiziertes Hirnaneurysma lehnt Jenne aber bisher eine Operation ab, denn dabei könnte er Teile seiner Erinnerung, vor allem die an Lea, verlieren. Als er beschließt, sich nun doch behandeln zu lassen, willigt Lea schließlich ein, ihn selbst zu operieren. Während der OP gerät Lea erstmals in ihrem Berufsleben in eine Krise, sie zittert und kann einen lebensnotwendigen Gefäßclip nicht setzen. Dr. Roland Heilmann muss übernehmen. Charlotte Gauss beschließt überraschend, die Cafeteria endgültig in andere Hände zu geben. Ihr ist klar geworden: Charlotte und Otto werden nach Pias Tod in der Familie gebraucht. Zur gleichen Zeit taucht Udo von Wackerstein mit einem etwas delikaten Anliegen in der Klinik auf: Er hat sich in eine wesentlich jüngere Frau verliebt und will wissen, ob seine Manneskraft noch ausreicht, eine Familie zu gründen. Dabei erfährt er zufällig von Charlottes Plan und überzeugt Otto, dass er der perfekte Nachfolger für den Cafeteria-Betrieb ist. Allerdings findet Jakob Heilmann, er habe dabei auch noch ein Wörtchen mitzureden.
21:45
Das vom Bayerischen Rundfunk produzierte Magazin hält die Zuschauer auf dem neuesten Stand des politischen Zeitgeschehens und informiert über Brisantes sowie Wissenswertes aus der Landeshauptstadt und den einzelnen Regionen.
22:15
mit Wetter
22:50
Lange Zeit wurden in Deutschland mit Büromieten Milliarden verdient. Dann kamen Corona und das Homeoffice. Immer weniger Büros wurden gebraucht, der Leerstand nahm dramatisch zu. In den sieben größten Städten des Landes hat er sich sogar verdreifacht. Und eine Besserung ist am Markt nicht in Sicht. Jetzt fordern Architekten und Ökonomen, die leeren Büroflächen anders zu nutzen. Denn in Deutschland fehlen aktuell 1,4 Millionen Wohnungen - eines der drängendsten sozialen Probleme mit dem Potenzial, das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben. Da wäre jedes leer stehende Bürohaus, das zu Wohnraum umgewandelt wird, hilfreich. Noch dazu würde die Umwelt profitieren: Denn moderne Gebäude müssen zwar höhere Ökostandards erfüllen. Dem stehen jedoch enorme Klimaschäden gegenüber, die der Abriss der Altbauten sowie der Neubau verursachen. Erste erfolgreiche Beispiele für die Umnutzung leer stehender Büros gibt es schon, wie diese ARD-Dokumentation an Beispielen aus Konstanz und Bremen zeigt. Auch die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz (SPD) unterstützt die Idee mit einem neuen Förderprogramm und 300 Millionen Euro. Und trotzdem zögern in der Immobilien- und Bauwirtschaft noch immer viele. Weil sie von einer Wiederbelebung des Büromarktes und von Renditen in zweistelliger Prozenthöhe träumen? Weil steuerliche Abschreibungen, die sich für die nicht vermieteten Flächen nach Schätzungen auf dreistellige Millionenbeträge addieren, den Leerstand noch erträglicher machen als den Umbau? Um herauszufinden, warum die üblichen Marktmechanismen zwischen Überangebot an Büros und ungedeckter Nachfrage an Wohnraum nicht funktionieren, machen sich Grimme-Preisträger Hauke Wendler und sein Kamerateam auf eine Reise quer durch die Republik. Warum droht eine Idee, von der Mensch und Umwelt profitieren würden, zu scheitern? Und was können wir ändern, damit nicht etwa internationale Investoren bestimmen, wohin es mit dem deutschen Immobilienmarkt geht?
23:35
Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban versucht das Regime, Afghanistan touristisch zu öffnen. Während das Auswärtige Amt vor Reisen ins Land warnt, entdecken immer mehr internationale Besucher das vermeintlich unzugängliche Land. ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker kehrt zurück in ein Land, über das er seit 2010 berichtet hat. Als Teil einer internationalen Reisegruppe bewegt er sich zwischen Gastfreundschaft, Propaganda und den Folgen eines Regimes, das Frauen und Mädchen massiv in ihren Freiheiten einschränkt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan - und warum? Der Film beleuchtet die Grauzonen zwischen Neugier und Verantwortung, Boykott und Annäherung und stellt die Frage: Kann Reisen politische Wirklichkeit sichtbar machen?