20:15
Das Ergebnis der Kongresswahlen ist deutlich: Die Demokraten haben in den USA sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat eine Mehrheit erlangt. Die Gründe: vor allem der unbeliebte Präsident Donald Trump und die Kritik an seiner Wirtschaftspolitik, die zu steigenden Preisen geführt hat. Die Demokraten punkten dabei mit unterschiedlichen Kandidaten - Abdul El-Sayed als Kandidat des linken Parteiflügels wird Senator für Michigan, in Texas konnte James Talarico nach Jahrzehnten in dem Bundesstaat einen Senatorenposten für die Demokraten erringen, während in North Carolina und Kansas Kandidaten Senatoren werden, die sich selber in der Mitte der Demokratischen Partei verorten. Was bedeuten die Wahlen für die weitere Amtszeit von Donald Trump und für die Republikaner? Und welche Auswirkungen könnten sich für das transatlantische Verhältnis ergeben? Der ARD-"Brennpunkt" beleuchtet die Hintergründe mit den ARD-Korrespondentinnen in den USA, Gudrun Engel und Sandra Ratzow, analysiert die Zahlen mit ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn und schaut auf Reaktionen sowohl in Deutschland als auch in der EU mit Tina Hassel aus dem ARD-Studio Brüssel.
20:40
"Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!" Eine jüdische Mutter navigiert ihre interkulturelle Familie durch Pubertät, Antisemitismus und Schuldkomplex im Köln von heute. Dies stellt ihre liberalen Werte immer wieder auf harte Proben. Im Vorfeld des bevorstehenden Jahrestags der Reichspogromnacht zeigt die ARD am 4. November 2026 den Film "Doitscha - Alles geht vorüber". Er erzählt von der Lebenssituation deutscher Juden nach dem 7. Oktober 2023 und den Auswirkungen auf das persönliche Leben. Nach einem spektakulären Talkshow-Auftritt von Mutter Adriana (Oriana Schrage) zum Thema Juden in Deutschland erhält diese die Anfrage, zum Holocaust-Gedenktag die Rede zu halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Auge. Der ältere Sohn David (Yahli Yogev), mitten in der Pubertät, und der nicht-jüdische Vater Georg (Mark Waschke) verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen - ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy (Adam Lukas) dagegen hat tatsächlich unter antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu leiden, was er lange verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht. Die tragikomische Geschichte rund um die jüdisch-nichtjüdische Familienkonstellation basiert auf Adriana Altaras' Roman "Doitscha" von 2015. "Doitscha - Alles geht vorüber" ist eine Produktion von storytelle, einem Label der ALPHA Entertainment in Köln, im Auftrag des WDR für die ARD.
22:10
Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.
22:40
mit Wetter
23:15
" maischberger " mit diesen Gästen und Themen: Franziska Giffey (SPD, Wirtschaftssenatorin Berlin) Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, Bundesverteidigungsminister a.D.) John Bolton (ehem. Diplomat und Trump-Berater) Hannes Jaenicke (Schauspieler) Beatrice Achterberg (Neue Zürcher Zeitung) Markus Feldenkirchen (Der Spiegel) Folgen der Zwischenwahlen für die US-Politik und Europa Darüber sprechen der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Trumps ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater John Bolton. Koalitionsverhandlungen in Berlin und Zustand der Bundesregierung Im Studio: die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD). Es kommentieren: der Schauspieler Hannes Jaenicke, die Journalistin der NZZ Beatrice Achterberg und der Spiegel-Autor Markus Feldenkirchen. "maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.