11:05
In der Metropole New York leben neben acht Millionen Menschen rund fünf Millionen Tiere. Zehn Agents der ASPCA, der "American Society for the Prevention of Cruelty to Animals", sorgen für eine artgerechte Haltung und bewahren so Tausende von Tieren jedes Jahr vor einem qualvollen Tod. Denn nur allzu oft kommt es vor, dass Haustiere vernachlässigt, ausgesetzt oder für illegale Kämpfe missbraucht werden. Die Dokumentarserie "Einsatz in New York" begleitet die Tierschützer auf ihren Einsätzen.
11:50
Der Tag beginnt für die Tierpolizisten mit einem dringenden Notruf: Ein Bullmastiff wurde von einer Klapperschlange gebissen und benötigt umgehend Hilfe. Der dreijährige Rocco wartet in einer Tierklinik auf das lebensrettende Antiserum, denn ein einziger Biss enthält genug Gift, um sechs Menschen zu töten. Die Schlange hat Rocco an der Nase erwischt und sein Kopf ist wie ein Ballon angeschwollen. Scott Mullen injiziert das Antiserum über den intravenösen Tropf. Außerdem in dieser Folge von "Tierpolizei Miami": Das Rettungsteam rückt mitten in der Nacht aus, um einen Schwarzbären zu bergen, der auf einem Highway angefahren wurde.
12:35
An der Südwestküste Australiens, nahe der Kleinstadt Esperance, kam es innerhalb kurzer Zeit zu zwei tödlichen Attacken durch Weiße Haie. Abalonen-Taucher Marc Payne kannte eines der Opfer. Nun will er gemeinsam mit Haiforscher Craig O'Connell herausfinden, warum sich die Raubfische gerade hier so aggressiv gegenüber Menschen verhalten. Die Spurensuche im Ozean soll minimalinvasiv stattfinden: Das heißt, die Männer bleiben mit Tarntauchanzügen im Verborgenen und nutzen keine Köder. So will das Team die natürlichen Jagdtaktiken der Tiere beobachten sowie die Bedeutung des Nahrungsangebots und des zerklüfteten Unterwasserreliefs besser verstehen.
13:20
Cape Cod, Massachusetts: Die beliebten Badestrände südöstlich von Boston liegen mitten im Jagdrevier riesiger Raubfische. Der Statistik zufolge haben die Hai-Populationen an diesem Teil der Ostküste sogar zugenommen. Die bevorzugte Nahrungsquelle der Weißen Haie sind Kegelrobben, die hier häufig anzutreffen sind. Allerdings legen die Meeresräuber ein gefährliches Verhalten an den Tag. Sie jagen ihre Beute bis ins 2 Meter tiefe Flachwasser direkt an der Küste! Meeresbiologe Greg Skomal, Kollegin Megan Winton und Nathan Sears, der für die Sicherheit am Nauset Beach zuständig ist, starten eine großangelegte Forschungsstudie, um mehr über die potenziellen Risiken am Cape Cod herauszufinden.
14:05
Tierpflegerin Nancy Gonzalez arbeitet bereits seit 5 Jahren mit den Zwergpinguinen im Bronx Zoo. Heute freut sich die Vogelfreundin ganz besonders. Denn ihre New Yorker Pinguine bekommen Besuch von neuen Artgenossen. Da gerade die Brutsaison beginnt - und die Tiere auf Partnersuche sind - könnte der Zuwachs aus dem New England Aquarium idealerweise sogar für frisch verliebte Pinguin-Pärchen sorgen. Später kommt es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall im Krokodil-Teich, der selbst Zoodirektor Jim Breheny erstaunt: Geierschildkröte Bowser legt aggressives Verhalten an den Tag und geht auf die Alligatoren los!
14:50
Bei den Luchsen im "Bronx Zoo" hat es Nachwuchs gegeben. Bald dürfen die drei Jungen zum ersten Mal das Außengehege erkunden. Doch bevor es soweit ist, müssen die widerspenstigen Luchs-Kätzchen einen unliebsamen Impfmarathon über sich ergehen lassen! Unterdessen behandelt Tierarzt Dr. John Sykes das Bein eines drei Monate jungen Bison-Kalbs, und Anlagenentwicklerin Carrie Fuchs begutachtet die Baufortschritte am Reptilienhaus. Aktuell werden dort vier neue Terrarien konstruiert - für Schlangen, Echsen und Frösche. Auch die Äthiopischen Puffottern sollen ein neues Habitat bekommen.
15:40
Jim Breheny, der Direktor des "Bronx Zoo", legt großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Schützlinge. Aktuell hat er mit seinem Team eine Mammutaufgabe zu bewältigen. Die Asiatischen Elefanten Patty und Happy sollen zusammengeführt werden, damit die Einsamkeit für beide ein Ende hat. Die 50 Jahre alten Dickhäuter haben allerdings ihren eigenen Kopf und sind echte Gewohnheitstiere. Daher ist bei der geplanten Vereinigung der Schwergewichte Fingerspitzengefühl gefragt. Später schlüpfen flauschige Pfauen-Truthuhnküken, und für Biber Isabella steht ein Besuch beim Zahnarzt auf dem Programm.
16:25
In Juneau, der Hauptstadt Alaskas, kursieren die wildesten Berichte über paranormale Ereignisse. Vor allem das altehrwürdige "Alaskan Hotel", das 1913 zur Zeit des Goldrauschs Hochkonjunktur hatte, gilt als reinster Geister-Hotspot. Hier sollen bereits Menschen vor Angst aus dem Fenster im 3. Stock gesprungen sein! Während der ortsansässige Geisterexperte Jeff Richards den Phänomenen im berüchtigtsten Spukhaus des amerikanischen Nordens auf den Grund geht, will Heimatforscher Bjorn Dihle mehr über ein mystisches Fabelwesen der Tlingit-Ureinwohner in Erfahrung bringen: den Ottermenschen Kushtaka.
17:10
1918 ereignet sich in Alaska eine verheerende Schiffskatastrophe. Am 24. Oktober gerät der voll beladene Passagierdampfer "Princess Sophia" im Lynn Canal, einem 700 Meter tiefen und 100 Kilometer langen Fjord südlich von Skagway, in Seenot. Der Coastal Liner unter kanadischer Flagge kollidiert mit einem Felsen am Vanderbilt Reef. Mehr als 350 Menschen befinden sich an Bord. Alle kommen bei dem Unglück ums Leben! Anthony Dalton, Buchautor und Historiker für maritime Geschichte, hat sich intensiv mit der Tragödie beschäftigt. Bis heute bleibt die Frage: Warum konnten die Passagiere der "Princess Sophia" nicht gerettet werden?
17:55
Die Tsunami-Katastrophe von 2011 zählt zu den verheerendsten Unglücken unserer Zeit. Der tödlichen Flutwelle war ein Erdbeben der Stärke 9 vorausgegangen, eines der schwersten Beben, das jemals gemessen wurde! Weite Teile der japanischen Ostküste, darunter auch das Kernkraftwerk Fukushima, wurden zerstört. Tausende Menschen starben. Jetzt lassen Meeresforscher und Seismologen die dramatischen Ereignisse noch einmal Revue passieren. Denn die Wissenschaftler wollen klären, welche Prozesse tief im Pazifik wirksam sind und ob sich eine derartige Katastrophe wiederholen könnte.
18:40
Heute steht Franks riskanteste Mutprobe auf dem Programm: Der Tierprofi will einem majestätischen Löwen in freier Wildbahn begegnen und der Großkatze Auge in Auge gegenüberstehen. Doch bevor es soweit ist, und Frank dem König der Savanne die Stirn bietet, bekommt es der gebürtige Spanier mit anderen bemerkenswerten Bewohnern Südafrikas zu tun: einer 6 Tonnen schweren Elefantenkuh und einer Schwarzen Mamba, die schnellste und giftigste Schlange des Landes. Zum Glück ist Safari-Guide Darran Myers dabei, um potenziell tödliche Zwischenfälle zu verhindern.
19:30
Die beiden Tierprofis Frank Cuesta und Darran Myers sind in Thailand angekommen. Jetzt muss sich Safari-Guide Darran seinen Ängsten stellen. Denn während er mit den Gefahren der südafrikanischen Savanne bestens vertraut ist, wagt er sich bei der Dschungelfauna Asiens auf unbekanntes Terrain. Um ein Maximum an Angstschweiß bei seinem Kumpel hervorzurufen, hat Frank ein paar besonders grausige Kreaturen in petto: Giftnattern, Königskobras und Vogelspinnen! Bei seinem Thailand-Trip entdeckt das Duo aber auch weniger furchterregende Wildtiere, darunter den Binturong, der zur Familie der Schleichkatzen gehört.
20:15
Auf dem Amerikanischen Kontinent sind Schwarzbären von Alaska und Kanada bis nach Mexiko verbreitet. Die Allesfresser sind zudem geschickte Jäger und leben in Bergregionen sowie in Wäldern. Wildlife-Forscher Frank ist Feuer und Flamme, als es ihm bei seinem Kalifornien-Trip gelingt, ein 200-Kilo-Exemplar aus sicherer Entfernung zu beobachten. Auch in dieser Folge: Eine Klapperschlange geht zum Angriff über, Frank versucht sich beim Bullenreiten, und an einer prähistorischen Ausgrabungsstätte erfährt das Team, wie die Tierwelt Kaliforniens vor 50.000 Jahren ausgesehen hat.
21:00
Im Okavangodelta lauern unzählige Gefahren. Die Region im Nordwesten Botswanas ist mit über 20 000 Quadratkilometern eines der größten Feuchtgebiete Afrikas. Dort leben viele Raubtiere, wie zum Beispiel Leoparden, Hyänen und Wildhunde. Außerdem hat Ed Stafford dort mit der stacheligen Vegetation zu kämpfen. Die Dornen machen dem Briten auf dem schwarzen Kontinent so sehr zu schaffen, dass er sich Schuhe aus Palmwedeln bastelt. Doch plötzlich taucht ein riesiges Flusspferd im Lager auf.
21:45
Geht die biblische Geschichte vom Exodus aus Ägypten, als Moses mit Gottes Hilfe das Meer teilt, möglicherweise auf eine apokalyptische Naturkatastrophe zurück? Ob ein Tsunami für das Auseinanderweichen des Wassers verantwortlich gewesen sein könnte, wollen Forscher mit einer neuen Radiokarbondatierung herausfinden. Dr. Charlotte Pearson erklärt, welche Rolle die "Bristlecone pine", eine bis zu 5.000 Jahre alte kalifornische Kiefernart, dabei spielt. Später untersucht Jeremy Wade den Fall der "USS Cyclops", einem Weltkriegsfrachter, der auf ungeklärte Weise im Bermudadreieck verschwunden ist.
22:30
Tropisches Klima und traumhafte Strände: Indonesien und die Insel Bali locken jedes Jahr viele Tourist:innen an. Aber vor Kurzem sorgte ein seltener Gast für Panik im Tropenparadies - ein Weißer Hai! Jetzt nehmen der Biologe Dr. Craig O'Connell und Madison Stewart die Weißen Haie von Indonesien genauer unter die Lupe. Die abenteuerliche Tauchexpedition vor der Insel Morotai soll vor allem zwei Fragen klären: Wo kommen die Raubfische her? Und wie weit sind Weiße Haie in indonesischen Gewässern verbreitet? Neben der Berücksichtigung von Meeresströmung, Unterwassertopographie und dem Wissen einheimischer Fischer soll die DNA-Analyse eines Haifischzahns die Herkunft der Tiere entschlüsseln.
23:20
Tia Torres fährt in den Nachbarstaat Mississippi. Dort hat eine private Tierrettung die Hundeexpertin um Hilfe gebeten. Es geht um Freya, eine 6 Monate alte Wolfhündin. Ein DNA-Test hatte ergeben, dass der Mischling, der halbtot aus einem Straßengraben gerettet worden war, zu über 70 Prozent Wolfsgene besitzt! Da derartige Hybridzüchtungen in vielen Bundesstaaten illegal sind, hätte das Wolfsmädchen in Mississippi eingeschläfert werden müssen. Derweil kümmert sich Lizzy daheim in Louisiana um zwei taube Hunde, und später ist Ben zu Besuch im "Villalobos Rescue Center". Er hat extra den weiten Weg aus Kalifornien auf sich genommen, um einen neuen vierbeinigen Freund zu adoptieren.