12:30
Es ist eine der größten Rettungsaktionen, die Tia Torres und ihr Team jemals durchgeführt haben: In New Orleans wurde der Besitzer von über 30 Pitbulls von der Polizei verhaftet. Jetzt sind die Hunde seit geraumer Zeit völlig auf sich allein gestellt! Zum Glück haben Nachbarn das Elend bemerkt und Alarm geschlagen. Da es bei derartigen Einsätzen häufig zu Feindseligkeiten kommt, nimmt Tia Verstärkung mit. Gemeinsam mit M2, Kanani und Earl eilt die Alphawölfin zum Ort des Geschehens, um die Vierbeiner schleunigst aus ihrer lebensgefährlichen Situation zu befreien.
13:15
Bei einer Kirche wurde ein Hund ausgesetzt! Tierretter Marcel eilt dem himmlischen Vierbeiner sofort zur Hilfe. Allerdings gibt der Gesundheitszustand des Tieres Anlass zur Sorge. Ist der schwächelnde Hund an Krebs erkrankt? Auch Chefin Tia und M2 rücken zu einem Rettungseinsatz aus. Denn einem Hinweis der Tierschutzbehörde "Animal Control" zufolge soll an einem verlassenen Wohnwagen auch ein kleiner Hund zurückgeblieben sein. Außerdem wollen Tania und Mariah mit selbstgebackenen Hundeleckerlis ein paar Zusatzmoneten in die Kasse spülen.
14:05
Gut ein Jahr ist es her, als der Traum vom Eigenheim in Rauch aufging. Ein verheerendes Feuer zerstörte damals das frisch bezogene Haus von M2 und Kanani. Jetzt will das junge Paar einen Neuanfang wagen. Nachdem die beiden - mitsamt Kind, vier Katzen und sechs Hunden - die letzten Monate in einem viel zu kleinen Provisorium verbracht haben, wird es endlich Zeit für ein eigenes Haus! Auch in dieser Folge: Eine Familie aus Kalifornien ist auf der Suche nach einem vierbeinigen Freund und Chefin Tia eilt einer Frau zur Hilfe, die mit ihren Hunden hoffnungslos überfordert ist.
14:50
9. November 1975: Die "SS Edmund Fitzgerald" sticht zu einer Versorgungsfahrt am Lake Superior in See. Das Kommando im Steuerhaus hat Kapitän Ernest McSorley, ein erfahrener Seemann, der praktisch sein gesamtes Leben auf den Great Lakes verbracht hat. Am Tag darauf gerät das 222 Meter lange Frachtschiff in einen verheerenden Sturm und sinkt vor der kanadischen Küste. Alle 29 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben! Bis heute ist die Ursache des Untergangs nicht restlos geklärt. War eine Monsterwelle für die Tragödie verantwortlich? Warum wurde kein Notsignal gesendet?
15:35
Expedition in den Tod: Als der britische Polarforscher Sir John Franklin im Jahr 1845 aufbricht, um die Nordwestpassage zwischen Europa und Asien zu kartieren, ahnt niemand etwas von dem dramatischen Ende, das die Entdeckungsreise nehmen wird. Denn die beiden Schiffe "HMS Erebus" und "HMS Terror" kehren nie zurück. 129 Besatzungsmitglieder sterben. Spätere Funde und Hinweise legen nahe, dass die Segelschiffe der legendären Franklin-Expedition im Packeis festgefroren sind, was ein Weiterkommen unmöglich machte. Jetzt rekonstruieren Meeresarchäologen und Historiker das Unglück in der Arktis.
16:20
Im Tieflanddschungel von Chiapas liegt ein Schatz verborgen: die Ruinenstadt Palenque! Die uralten Tempel und Paläste sind ein Relikt der letzten großen Maya-Epoche. Welche Geheimnisse verbergen sich in den Gemäuern mit ihren zahlreichen Steinreliefs? Finden sich in der Hieroglyphen-Schrift sogar Hinweise auf die düsteren Prophezeiungen der Maya-Priester? Auf der letzten Etappe seiner Entdeckungsreise fügt Frank die Puzzleteile des Rätsels zusammen. Bei seiner Spurensuche in Palenque stößt der Abenteurer aber nicht nur auf mysteriöse Gottheiten sowie mächtige Herrscher des Maya-Reichs, sondern auch auf außergewöhnliche Tiere - darunter Ameisenbär, Gürteltier und Boa Constrictor!
17:05
Die Reise beginnt im Naturhistorischen Museum in London. Hier will Abenteurer Frank Cuesta mehr über einen der bedeutendsten Naturforscher aller Zeiten erfahren: Charles Darwin! Mit seinen Erkenntnissen über die Entstehung der Arten revolutionierte der Brite vor über 150 Jahren die Wissenschaft - und legte damit den Grundstein für die moderne Evolutionsbiologie. Später fliegt Frank ans andere Ende der Welt, um in Australien Darwins Entdeckungen hautnah zu erleben. Dabei stößt er auf zwei besonders exotische Vertreter des Tierreichs: Ameisenigel und Schnabeltier, die ältesten Überlebenden aus der Klasse der Säugetiere.
17:55
Im Herzen Australiens besucht Frank Cuesta den sagenumwobenen Uluru, den heiligen Berg der Aborigines. Nach einem eindrucksvollen Rundflug um das weltbekannte Naturwunder setzt der Abenteurer seine Expedition am Boden fort. In der felsigen Wüstenlandschaft Zentralaustraliens stößt er auf eine der giftigsten Schlangen der Welt: die Östliche Braunschlange! Die Begegnung mit der geschuppten Giftnatter treibt Frank den blanken Angstschweiß auf die Stirn. Denn neben dem tödlichen Toxin ist die Schlangenart vor allem für ihren angriffslustigen Charakter bekannt. Außerdem in dieser Folge: nachtaktive Kaninchennasenbeutler und stachelige Dornteufel.
18:40
Auf den ersten Blick macht das brütend heiße Buschland von New Mexico einen ziemlich lebensfeindlichen Eindruck. Tatsächlich wimmelt es hier jedoch von gefährlichen Geschöpfen. Der Sonora-Riesenläufer, der zur Gattung "Scolopendra" gehört, ist eines davon. Sogar erfahrene Biologen geraten beim Anblick des Hundertfüßers ins Schwitzen. Denn das wenige Gramm schwere Krabbeltier tötet Insekten und kleine Wirbeltiere in Sekunden. Auch Menschen sind schon an einem Biss gestorben! Das morbide Geheimnis liegt in den spitzen Giftklauen des Tiers, mit denen es seiner Beute einen Cocktail aus Neurotoxinen injiziert.
19:05
Im Westen von Südafrika, in der Halbwüstenlandschaft der "Großen Karoo", lebt ein urzeitlicher Mini-Dino. Der Panzer-Gürtelschweif erreicht zwar nur eine Körperlänge von etwa 10 Zentimetern, aber dennoch ist es dem Winzling gelungen, sich über viele Millionen Jahre in diesem unwirtlichen Ökosystem durchzubeißen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Denn "Ouroborus cataphractus", der zur Ordnung der Schuppenkriechtiere gehört, verfügt über kräftige Kiefermuskeln mit denen er sogar Knochen zermahlen kann. Im Verteidigungsmodus rollt sich der Drache zu einem undurchdringlichen Panzerring zusammen.
19:25
Normalerweise sind Bradley und Billy in der Wildnis unterwegs, um exotische Zwerge des Tierreichs aufzuspüren. Aber heute ereilt die beiden ein Hilferuf aus der Zivilisation, genauer gesagt aus Südkalifornien. Am Lake Elsinore ist nämlich ein Kurzkopf-Gleitbeutler entwischt. Jetzt hat sich das Tier, das eigentlich in Australien beheimatet ist, in einem Eukalyptuswäldchen versteckt und soll wieder eingefangen werden. Die Rettungsmission gilt dabei dem Gleitbeutler selbst, als auch dem kalifornischen Ökosystem. Denn das putzige Tierchen ist ein radikaler Allesfresser, der es auf die heimische Fauna abgesehen hat!
19:50
König der Unterwelt oder fieser Nager? "Georychus capensis", der Kap-Blessmull, ist eine biologische Tunnelbohrmaschine und für sein aufbrausendes Temperament bekannt. Mit seinen messerscharfen Schneidezähnen gräbt der Blessmull weit verzweigte Gangsysteme in den Boden. Oder er nutzt das Werkzeug als Waffe, um sein unterirdisches Reich gegen Fressfeinde und Rivalen zu verteidigen. Wie wehrhaft der muskulöse Einzelgänger wirklich ist, muss Bradley am eigenen Leib erfahren. Beim Versuch, eines der Tiere zu fangen, bekommt er die brutale Beißkraft des Sandgräbers zu spüren...
20:15
Rasiermesserscharfe Zähne, kräftige Krallen und ein langgezogener Körperbau: Warane kommen von Afrika über Asien bis nach Australien vor und haben in der Mythologie vermutlich sogar das Bild feuerspeiender Drachen geprägt! Um mehr über das geheime Leben der Echsen sowie ihre feinen Sinnesorgane zu erfahren, startet Tierforscher Coyote eine Expedition ins Reich der Schuppenkriechtiere. Die Reise führt vom südlichen Darwin bis zu den Wasserfällen der Edith Falls. Das Team stößt auf unterschiedliche Spezies, darunter ein Mertens-Wasserwaran und der bis zu 2 Meter lange Riesenwaran, "Varanus giganteus".
20:35
Heute ist Coyote Peterson beim Tierschutzprojekt "Devil Ark" in New South Wales zu Besuch. Tief in den verwunschenen Bergwäldern der Barrington Tops haben Biologen ein riesiges Reservat für Tasmanische Teufel ins Leben gerufen. Da eine tödliche Tumorerkrankung den Artbestand der Beutelteufel in ihrem natürlichen Lebensraum bedroht, bekommen die einzigartigen Tiere hier eine zweite Chance! Von Tierschützer Max Jackson erfährt Coyote aus erster Hand, wie das Zuchtprogramm funktioniert und wie die Biologen mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für die Arterhaltung der Raubbeutler leisten.
21:00
Julia Bakers Kundin steht sichtlich unter Schock. Eine Gelbkopf-Peitschenschlange hat der jungen Frau an der Ostküste Australiens einen gehörigen Schreck eingejagt. Doch das Gift der Kriechtiere ist für gesunde Menschen nicht lebensbedrohlich - vorausgesetzt, man ist nicht allergisch. Ganz anders sieht es mit dem Toxingemisch der Östlichen Braunschlange aus. Mit dieser Gattung bekommt es Julia in dieser Folge gleich mehrfach zu tun. Und wie schnell bei den Einsätzen der Schlangenfängerin etwas schieflaufen kann, zeigt sich beim letzten Notruf des Tages.
21:45
In Alaska herrscht Tauwetter und der Yukon tritt über die Ufer. Tanana steht die schlimmste Flut in der Geschichte bevor. Droht der Siedlung das Ende? Die Bewohner versuchen sich auf das Hochwasser vorzubereiten und treffen Vorsichtsmaßnahmen. Doch es gibt noch ein Problem: Die Bären erwachen aus der Winterruhe und finden in der Region nichts zu fressen. Deshalb kommen die Tiere auf der Suche nach Nahrung bis ins Dorf. Ein Hund wurde getötet - so etwas machen die Allesfresser nur, wenn sie sehr verzweifelt sind.
22:35
Seit Tagen bereiten sich die Bewohner Tananas auf ein drohendes Hochwasser vor. Auslöser ist ein 19 Kilometer langer und 64 Kilometer breiter Eisrückstau, denn der Frühling in Alaska war ungewöhnlich kalt. Wenn die Temperaturen nun sprunghaft ansteigen, könnte das Tauwasser das Dorf überfluten. Mehrere Orte entlang des Yukon haben die Folgen bereits zu spüren bekommen. Trotzdem macht sich Joey Zuray auf den Weg in die Wildnis, um für seinen Vater Brennholz zu sammeln - unter diesen Umständen ein sehr gefährliches Unterfangen.
23:20
Dusty Crum und sein Team brechen mit ihrem Truck zum Lake Kissimmee auf, denn in der Nähe des Sees wurde angeblich eine Würgeschlange gesichtet. Tigerpython-Weibchen legen im Frühjahr bis zu hundert Eier ab - und in Florida finden die Reptilien optimale Bedingungen vor. Die invasive Spezies könnte sich in der Region rasend schnell ausbreiten und das Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Das wollen Dusty und seine Mitstreiter verhindern. In der Dunkelheit machen sich die erfahrenen Schlangenjäger auf die Suche nach dem nachtaktiven Tier.