13:15
Die Biodiversität an Land spiegelt sich in Kalifornien auch im Lebensraum Wasser wider. Heute ist Wildlife-Experte Frank Cuesta am Pazifischen Ozean unterwegs, wo er die vielfältige kalifornische Meeresfauna entdeckt. Gigantische Blauwale, clevere Otter, niedliche Robbenbabys oder grunzende Seeelefanten zur Paarungszeit: Im "Big Sur", dem Küstenabschnitt südlich von San José, stößt Frank auf jede Menge beeindruckende Tiere. Außerdem steht ein Besuch bei den Krebsfischern auf dem Programm.
14:00
In dieser Folge lernt Pete Nelson im US-Bundesstaat Washington wie man Apfelwein herstellt. Bei der Führung durch die heiligen Hallen der Brauerei "Angry Orchard" stimmt sich der Baumhaus-Profi auf sein neues Projekt ein, denn die Eigentümer möchten ihre Spirituosen zukünftig im Geäst einer Weymouth-Kiefer verkosten. Deshalb entwirft der Spitzenarchitekt für seine Kundschaft in sechs Metern Höhe einen schicken Holz-Pavillon mit gemütlichen Barhockern und herrlichem Ausblick auf die riesige Obstplantage des Unternehmens.
14:50
Country-Star Zac Brown engagiert sich in seiner Freizeit für benachteiligte Kinder. Deshalb hat der Sänger in Georgia eine Einrichtung gegründet, in der Jugendliche im Alter von 7-17 Jahren mit der Natur in Kontakt kommen können. Und Pete Nelson setzt dem Ganzen in dieser Folge der Serie die Krone auf: Der Spitzenarchitekt entwirft für das "Southern Ground Camp" ein ultracooles Baumhaus, in dem man mitten im Wald ins Weltall abheben kann. Denn die spektakuläre Konstruktion sieht aus wie ein Raumschiff.
15:35
Reif für die Insel: 1812 veröffentlichte Johann David Wyss das Buch "Der Schweizerische Robinson". Darin strandet eine sechsköpfige Prediger-Familie auf einem Eiland im Indischen Ozean und baut sich dort aus Schiffstrümmern in den Baumwipfeln ein neues Zuhause. Die Abenteuergeschichte ist in den USA sehr populär und wurde 1960 von Walt Disney verfilmt. Spitzenarchitekt Pete Nelson nutzt das legendäre "Swiss Family Robinson"-Baumhaus in dieser Folge als Inspirationsquelle, um seiner Kundschaft einen Lebenstraum zu erfüllen.
16:20
Dr. Jeff hat nur ein Ziel: Helfen, wo er kann! Und da seine neue Klinik doppelt so groß ist wie die alte, haben die Tiere jetzt viel Platz. Für den Arzt und seine Frau sieht die Sache anderes aus: Sie leben seit Monaten in einem Trailer ohne Wasseranschluss. Heute kommt Maria mit Hündin Foxy in die Sprechstunde. Foxy hat sich eine Wucherung am Hals aufgekratzt und blutet stark. Nach genauer Untersuchung stellt der Doc eine Honigzyste fest und muss dem Hund die Speicheldrüsen entfernen - ein sehr kniffliger Eingriff. Außerdem in dieser Folge: ein Hauskaninchen mit lästigen Mitbewohnern, ein Stubentiger mit Narkose-Panik und ein kranker Zwergesel.
17:10
Heute ist Dr. Jeff mit seinen Kollegen auf einem Straßenfest der Nachbargemeinde, beantwortet Fragen und impft Tiere gratis gegen Tollwut. Er ist inzwischen als "Robin Hood der Veterinäre" bekannt, und Leute kommen mit ihren Sorgenfällen von weither. Jeana ist über 1000 Kilometer aus Iowa angereist, um das Bein ihrer Hündin zu retten. Der Welpe hat eine höchst komplizierte Fraktur davongetragen, nachdem er von einem Auto überfahren wurde. Ein anderer Tierarzt hatte gleich amputieren wollen, doch Dr. Jeff wagt die Operation. Außerdem in dieser Folge: Ein ganzes Wolfsrudel muss behandelt werden, und ein Graupapagei findet eine neue Freundin.
17:55
Als ein Schlittenhund mit einem seltsamen Kieferbruch in der Klinik eingeliefert wird, muss Dr. Jeff erst die Ursache für die Verletzung herausfinden und den Kiefer anschließend in einer komplizierten OP richten, damit die Hündin wieder zu ihrer Familie zurück kann. Dann kommen zwei Schwestern mit einem Notfall in die Klinik: Ihr winziges Hündchen wurde von einem Auto überfahren und hat ein lebensgefährliches Hirntrauma davongetragen. Außerdem: Auf einer Rocky Mountain Ranch haben Dr. Jeff und Dr. Nichols mit einer Herde lustloser Yaks alle Hände voll zu tun. Und eine mutige Katze mit Beinbruch gewinnt die Bewunderung des ganzen Klinik-Teams.
18:40
Der Kiwi, das weltbekannte Wappentier Neuseelands, ist bei Besuchern im Bronx Zoo besonders beliebt. Jetzt wollen die Tierpfleger dem kleinsten aller Laufvögel in Sachen Familienglück unter die Flügel greifen - mit einem lauschigen Liebesnest! Alle packen gemeinsam mit an, um die hölzerne Kiwi-Hütte in ein romantisches Plätzchen mit Fortpflanzungsgarantie zu verwandeln. Keine leichte Aufgabe, denn für die anspruchsvollen Charaktertiere ist das Beste gerade gut genug. Außerdem in dieser Folge: Auf der Suche nach Sandtigerhaien erkunden Experten des "New York Aquarium" die Gewässer vor Long Island und eine giftige Königskobra hält die Tierpfleger auf Trab.
19:25
Ein einzigartiges Naturschutzprojekt geht in die heiße Phase: Nectophrynoides asperginis, die seltene Kihansi-Gischtkröte, soll nach erfolgreicher Aufzucht im Bronx Zoo wieder in ihr angestammtes Ökosystem in Tansania entlassen werden. Zum ersten Mal überhaupt wird eine Amphibienart, die in freier Wildbahn ausgestorben ist, in ihren ursprünglichen Lebensraum zurückgebracht - ein Meilenstein für den internationalen Tierschutz, der Biologen des Zoos tief in die afrikanische Wildnis führt. Außerdem in dieser Folge: Testgiraffe Utu geht auf Tuchfühlung mit einer neuen Konstruktion hinter den Kulissen des Geheges und ein spezieller Flugtunnel soll Vögel vor der Kollision mit Fensterglas bewahren.
20:15
Das Rangiroa-Atoll im Südpazifik hat einen zweifelhaften Ruf. Die entlegene Inselgruppe, die zum Tuamotu-Archipel zählt, gilt als Hai-Hauptstadt der Welt. Gefräßige Meeresräuber, die andernorts nur in kleinen Gruppen anzutreffen sind, kommen in diesem Teil Französisch-Polynesiens massenhaft vor. Dave Salmoni startet eine abenteuerliche Tauchexpedition, um mehr über den Hai-Hotspot und seine beispiellose Artenvielfalt zu erfahren. Dabei wagt sich der Zoologe gefährlich tief ins Jagdrevier von Hammer-, Tiger-, Riff- und Silberspitzenhaien vor, die ihren angestammten Lebensraum bis aufs Blut verteidigen.
21:00
In Afrika werden pro Jahr schätzungsweise 1000 Personen von Flusspferden attackiert. Circa 200 dieser Fälle enden tödlich. Kein anderes Großtier auf dem afrikanischen Kontinent ist für mehr Todesfälle verantwortlich. Am unteren Flusslauf des Sambesi in der Republik Sambia sind die Hippos besonders aggressiv. Und dort ereignen sich auch die meisten Zwischenfälle. Doch warum greifen Pflanzenfresser Menschen an? Gibt es für das reizbare und rabiate Verhalten der Kolosse einen besonderen Grund? Tierforscher Dave Salmoni erforscht vor Ort die Hintergründe dieses Konflikts.
21:45
Cancún, Mexiko: Wo heute Hotelburgen den weißen Sandstrand säumen, befand sich einst das Zentrum der Maya-Hochkultur. Um mehr über die dramatischen Veränderungen im Reich der Maya zu erfahren, trifft sich Frank Cuesta in dieser Folge mit Einheimischen, die den Wandel am eigenen Leib erfahren haben. Denn noch vor 40 Jahren war dieser paradiesische Küstenabschnitt der Karibik praktisch unberührte Natur! Bei seiner Spurensuche auf der Halbinsel Yucatán stößt der Abenteurer nicht nur auf Mais-Bauern und Schamanen, sondern auch auf exotische Tiere, wie Spinnenaffen, Beutelratten oder den seltenen Ozelot! Außerdem erfährt Frank spannende Details über die Maya-Götter Chaac und Ek Chuah.
22:35
Haiforscherin Michelle Jewell will mehr über das Fortpflanzungsverhalten von Weißen Haien herausfinden. Ihr Fachgebiet ist die Reproduktionsbiologie. Wie läuft die Suche nach Geschlechtspartnern ab? Warum sind die wirklichen Alphatiere bei Weißen Haien die Weibchen? Was verraten so genannte Paarungsnarben? Bei ihrer Suche nach Antworten vergleicht die Wissenschaftlerin Daten aus South Carolina mit Erkenntnissen aus Südafrika. Dabei macht Jewell eine bemerkenswerte Entdeckung, die auch ein dominantes Männchen mit dem Spitznamen "El Diablo" betrifft.
23:20
Der Geburtstag von Dr. Diarra Blue steht an. Aber heute dreht sich nicht alles um ihn. Denn Diarras Frau Jessica ist schwanger und stiehlt dem Tierarzt die Show - mit einer Überraschungs-Babyparty! Allerdings müssen die Veterinäre schnell vom Feiermodus zurück in den Notfallmodus schalten: Hündin Bonnie wird nämlich mit einer ernsthaften Verletzung ins Tierkrankenhaus eingeliefert. Hat sich der Vierbeiner tatsächlich den eigenen Schwanz abgebissen? Auch Dr. Ross bekommt es mit dem hinteren Ende einer exotischen Art zu tun. Bei Bartagame Coconut muss leider ein Teil des Schwanzes amputiert werden.