20:15
Sophie, Tochter des designierten LKA-Präsidenten Herbert Wichert, verschwindet spurlos aus einem Elite-Internat. LKA-Fahnderin Isabell Mosbach ermittelt undercover als Sportlehrerin. Dann wird ein Schüler erschossen aufgefunden. Bei ihren Ermittlungen stößt Isabell Mosbach, die vom LKA unter dem Decknamen "Karla Parker" eingeschleust wird, auf frühere DDR-Verbindungen, die bis zu den Polizistenmorden an der Startbahn West 1987 reichen. Eigentlich ist Isabell Mosbach gerade mit dem Nachlass ihrer verstorbenen Mutter beschäftigt. Der leitende Ermittler Sellinger nimmt zunächst widerwillig die Zusammenarbeit mit ihr hin. Isabell verschweigt ihm, dass sie als junges Mädchen selbst einige Zeit auf dem "Erlengrund" verbrachte und das Internat nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters bei Nacht und Nebel verlassen musste. Schnell fällt Isabell der hochbegabte Schüler Felix auf, der regelmäßig seine Mitmenschen provoziert und bei Sophies Freund Till verhasst ist. Isabell findet heraus, dass Sophie schwanger ist und neben ihrer Freundschaft zu Till scheinbar eine heimliche Beziehung mit einem älteren Mann führt. Am vierten Tag des Undercovereinsatzes wird Felix tot im See aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass er durch eine Waffe starb, mit der in den 1980er-Jahren an der Startbahn West zwei Polizistenmorde verübt worden waren. Der damalige Täter Volker Jens flüchtete ins Ausland und kam später bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er lebte damals mit Felix' Vater, Frank Baumschulte, in einer Linken-WG. Zum Freundeskreis gehörten auch Herbert Wichert und seine heutige Frau Susanne. Markus Dietze, der Sohn eines der ermordeten Polizisten, glaubt bis heute nicht, dass Volker Jens ein Einzeltäter war. Isabell entdeckt im Nachlass der Mutter, dass diese in den vergangenen 25 Jahren regelmäßig Geldbeträge von einer Stiftung überwiesen bekam, die im Verdacht steht, über verschollenes SED-Vermögen zu verfügen. Und genau diese Stiftung finanziert auch heute noch das Nobel-Internat. Die Begegnung mit dem eilig herbeigerufenen Stiftungsvorsitzenden Maas ruft bei Isabell schmerzliche Erinnerungen an ihren seit 25 Jahren vermissten Vater hervor.
22:01
Was hat der aufgegriffene Roma-Junge Marco mit einem fünf Jahre zuvor verschwundenen Regierungsbeamten zu tun? Bei dem Jugendlichen wird der Pass des mutmaßlich Toten gefunden. Der Kopenhagener Ermittler Carl Mørck ist sich sicher, dass Marco der Schlüssel zum Fall ist. Doch der Junge ist verschwunden - gejagt von der Polizei und einem skrupellosen Clanführer, vor dem ihn auch der eigene Vater nicht schützen kann. Als der Kopenhagener Ermittler Carl Mørck (Ulrich Thomsen) und sein Kollege Assad (Zaki Youssef) den Fall wieder aufrollen, geraten einige hochgestellte Persönlichkeiten ins Schwitzen. Das mysteriöse Verschwinden des dänischen Regierungsbeamten William Stark (Karl-Oskar Olsen) wurde nie aufgeklärt. Mutmaßlich hatte sich der Familienvater aufgrund von Pädophilie-Vorwürfen das Leben genommen. Als sein Pass plötzlich fünf Jahre später bei dem Roma-Jungen Marco (Lubos Olah) in Deutschland auftaucht, wird der Jugendliche schnellstens zum Verhör nach Kopenhagen verfrachtet. Doch der völlig verängstigte Junge sagt kein Wort - weder zu seiner Psychologin noch zu dem versierten Ermittlerteam Mørck/Assad. Eines Nachts verschwindet Marco spurlos aus seiner Unterkunft, und der Polizei bleibt nichts anderes übrig, als die Familie und die ehemaligen Kollegen des Verschwundenen zu befragen. Alte Wunden werden wieder aufgerissen.
23:57
Karl und Paula sind passionierte, aber erfolglose und verschuldete Schatzsucher. Was als notgedrungener Job in der Wiener Kanalisation beginnt, endet mit einer gefährlichen Entdeckung. Bei einem der Tauchgänge finden die beiden eine mit rätselhaften Tätowierungen bedeckte mumifizierte Leiche. Es dauert nicht lange, und ein mörderischer Wettlauf um die Entdeckung des unermesslich wertvollen Schatzes der mittelalterlichen Katharer beginnt. Die Tattoos scheinen der Schlüssel für den Weg zu dem Versteck zu sein.