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TV Programm für 3sat am 05.07.2026

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Eröffnungskonzert Schleswig-Holstein Musik Festival 2026 20:15

Eröffnungskonzert Schleswig-Holstein Musik Festival 2026

Konzert

Mit Anastasia Kobekina (Violoncello) Programm: - Antonín Dvorák: Cellokonzert h-Moll op. 104 - Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur "Titan" Seit Anastasia Kobekina im Rahmen des "Schleswig-Holstein Musik Festival 2024" den "Leonard Bernstein Award" erhielt, kennt ihre Karriere weiterhin nur eine Richtung: nach oben. 2024 wählte Kobekina für ihr Debüt bei den "BBC Proms" Dvoráks Cellokonzert. Mit dieser Perle wird die Ausnahmemusikerin bei der Eröffnung des SHMF zu hören sein und sowohl ihre technische Reife als auch ihre große "lyrische Begabung" (FAZ) unter Beweis stellen. In der zweiten Konzerthälfte präsentiert das NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Karina Canellakis Gustav Mahlers erste Sinfonie, die in ihrer bunten und kontrastreichen Verquickung von zitierten volkstümlichen Liedern, ironischen Brechungen, mystischen Naturtönen und strahlender Klangpracht fasziniert. Die New Yorkerin Karina Canellakis sorgt seit einigen Jahren nicht nur als Chefdirigentin des Netherlands Radio Philharmonic Orchestra für Furore, sondern dirigierte beispielsweise auch die Nobelpreis-Konzerte sowie die legendäre "First Night of the Proms".

Danach

Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht 22:35

Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht

TV-Komödie

Witwe Clara und Witwer Ulf verbindet eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit: Beide trauern um ihre Ehepartner, die sie aber nicht für tot erklären lassen können. Zwar besteht weder am mutmaßlichen Freitod von Ulfs Frau Anke noch an dem tödlichen Gletscherabsturz von Claras Gatten Enno irgendein behördlicher Zweifel, doch für die Beurkundung besteht der Beamte auf eine Leiche - und die gibt es in beiden Fällen nicht. Um sich wenigstens beim emotionalen Loslassen zu unterstützen, gründen Clara und Ulf nach dem zufälligen Kennenlernen eine informelle Zweier-Selbsthilfegruppe. Schon bald erwachen bei der selbstbewussten Parfümeurin und dem erfolgreichen Romanautor überraschende Gefühle, die über die gängige Trauerarbeit weit hinausgehen. Noch mehr erstaunt die beiden jedoch die Entdeckung, dass offenbar auch gewisse Gemeinsamkeiten ihre Ehepartner verbinden. Ein verräterisches Foto von Anke mit Enno, ihr fast zeitgleiches Verschwinden und die Komplizenschaft bei einem millionenschweren Betrug lassen den Verdacht aufkommen, dass sich die Dahingeschiedenen zusammen aus dem Staub gemacht haben. Auch wenn es noch mehr wehtut: Jetzt wollen Clara und Ulf die ganze Wahrheit herausfinden. Niemals geht man so ganz - vor allem, wenn den trauernden Ehepartnern die letzte Gewissheit fehlt und plötzlich Zweifel an dem Dahinscheiden aufkommen. Diesen makabren Stoff nimmt "Wer einmal stirbt dem glaubt man nicht" zum Ausgangspunkt für eine mit bittersüßer Ironie erzählte Komödie. Zur schauspielerischen Höchstform laufen Julia Koschitz und Heino Ferch als Hinterbliebenen-Duo auf, das einander näher und einem perfiden Schwindel auf die Schliche kommt. Roman Knižka und Sabine Waibel spielen ein untotes Ganovenpaar, dessen perfekter Plan zu scheitern droht. Grimme-Preisträger Dirk Kummer inszenierte die unterhaltsame Geschichte nach einem Drehbuch von Uli Brée.