Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23

TV Programm für 3sat am 05.08.2026

Jetzt

Traumschlösser und Ritterburgen - Von Steyr nach Schärding 18:14

Traumschlösser und Ritterburgen - Von Steyr nach Schärding

Dokumentation

Zwischen der Donau und den Kalkalpen in Oberösterreich gibt es Prachtbauten, denen die große Aufmerksamkeit bislang verwehrt geblieben ist - doch lohnt sich der Blick hinter ihre Gemäuer. Ein Zentrum für musische Bildung hier, ein Krankenhaus für Pferde da - die Burgen und Schlösser von Steyr bis Schärding werden heute vielfältig genutzt. Stets bieten sie den Menschen, die sie mit Leben erfüllen, und deren Ideen, ein mehr als passendes Ambiente. Über dem Zusammenfluss von Steyr und Enns erhebt sich Schloss Lamberg in Steyr, das aus der historischen "Styraburg" hervorgegangen ist. Diese Burg gab der Stadt Steyr ihren Namen. Über Jahrhunderte hinweg residierten dort die Grafen von Lamberg, heute ist das Schloss im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Es beherbergt das Standesamt und die Polizeidirektion der Stadt und dient zudem als Veranstaltungsort. Schlossführerin Silvie Somasgutner schlüpft bei ihren historischen Rundgängen gelegentlich in die Rolle der Katharina von Lamberg und erzählt in originalgetreuen Kostümen die Geschichte ihres Aufstiegs von der Gänsemagd zur Gräfin. Versteckt am südlichen Rand von Linz liegt das prachtvolle Schloss Tillysburg, dessen heutige Erscheinung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Alljährlich im Sommer wird es zur Festspielkulisse. Intendant Nikolaus Büchel nutzt dabei die Architektur des Barockschlosses als Teil seines Bühnenbilds. Im ehemaligen Wirtschaftshof des Schlosses betreibt Tierarzt Christian Franz Österreichs modernste Pferdeklinik. Dort ist sogar eine Computertomografie im Stehen möglich. Schloss Parz in Grieskirchen zählt zu den beeindruckendsten Renaissanceschlössern Österreichs. Es wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Sigmund Ludwig von Polheim errichtet und befindet sich heute im Besitz der Messerschmitt Stiftung. Ende der 1980er-Jahre entdeckte man auf der 100 Meter langen Südfassade den größten erhaltenen Zyklus von Renaissancefresken nördlich der Alpen. Kunsthistorikerin Elfie Romankiewicz betont, dass die Fresken wichtige Beispiele protestantischer Propaganda im Geiste Martin Luthers darstellen. Im Wasserschloss Parz, das Teil der Anlage ist, befindet sich eine Kunstgalerie unter der Leitung der Goldschmiedin Jacinta Maria Mössenböck, die das Haus als Ort zeitgenössischer Kunst etabliert hat. Schloss Zell an der Pram im Bezirk Schärding wurde im 13. Jahrhundert von den "Herren von Celle" errichtet. Ab dem 17. Jahrhundert diente es den Grafen von Tattenbach als Jagdschloss, heute wird es vom Land Oberösterreich als Zentrum für musische Erwachsenenbildung genutzt. Schlossherr und Verwalter Markus Ladendorfer organisiert neben Konzerten vor allem musikpädagogische Seminare. Im Mittelalter entwickelte sich der heutige Bezirk Schärding zu einer florierenden Grafschaft, die vom lukrativen Handel auf dem Inn profitierte. Die Burg Schärding wurde 1150 erstmals urkundlich erwähnt. Von der ursprünglichen Anlage sind heute noch markante Mauerzüge, der Burggraben mit der Zwingermauer und ein äußerer Torturm erhalten. Der leidenschaftliche Stadtführer Rudolf Lessky entführt seine Gäste insbesondere bei den Nachtwächterrundgängen - ausgerüstet mit Hellebarde, Schlüsselbund, Horn und Laterne - in die mittelalterlichen Lebenswelten rund um die einstige Burg Schärding.

Danach

heute 19:00

heute

Nachrichten

- Russische Desinformationskampagne Einflussnahme auf Landtagswahlen - Teure KI-Software Unternehmen scheuen die Kosten - Vorbeugung gegen Waldbrände KI hilft bei der Früherkennung

3sat-Wetter 19:19

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kunst für die Ewigkeit: Edward Hopper 19:22

Kunst für die Ewigkeit: Edward Hopper

Malerei

Edward Hopper gilt als Meister der stillen Szenen. Seine Gemälde fangen Einsamkeit, Licht und Stimmung ein und zeigen die Welt mit intensiver, nachdenklicher Kraft. Leere Räume, hartes Licht, große Stille: Edward Hopper zeigt den amerikanischen Alltag wie Szenen aus einem Film. Seine Bilder erzählen von Einsamkeit, Spannung und dem Ungesagten zwischen Menschen. Macht das seine Werke so fesselnd? Edward Hopper (1882-1967) wächst in den Vereinigten Staaten auf, in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Industrie, Urbanisierung und das Leben in wachsenden Städten prägen die amerikanische Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Schon früh zeigt Hopper sein ausgeprägtes Gespür für Architektur, Lichtführung und Komposition. Reisen nach New York und andere Städte eröffnen ihm neue Perspektiven, während er zugleich das ruhige Leben kleiner Städte und Vororten aufmerksam beobachtet. Hoppers Werke fangen Einsamkeit, Ruhe und subtile Dramatik des Alltags ein. Restaurants, Straßen, Wohnungen und Tankstellen werden zu Bühnen für Menschen, die oft allein oder in gedämpfter Interaktion gezeigt werden. Das Spiel von Licht und Schatten, klare Formen und präzise Perspektiven verleihen seinen Szenen eine fast filmische Intensität. Bilder wie "Nighthawks" und "Chop Suey" zeigen, wie Hopper scheinbar gewöhnliche Orte in kraftvolle Bildräume verwandelt. Eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt seine Frau Josephine Nivison Hopper, selbst Malerin und Zeichnerin. Sie unterstützt ihn nicht nur organisatorisch, sondern bringt seine Karriere richtig in Gang und prägt seine künstlerische Laufbahn entscheidend mit. Josephine war Modell für viele seiner Figuren, Muse, Kritikerin und kreative Partnerin. Sie beeinflusst Hoppers Blick auf die amerikanische Alltagswelt, die Zusammenarbeit mit ihr macht einen wesentlichen Teil seines Schaffens aus. Trotz der scheinbaren Schlichtheit strahlen Hoppers Bilder tiefe Beobachtungsgabe und emotionale Intensität aus. Sie ziehen Betrachtende in ihren Bann, lassen die Gedanken wandern und machen Hopper zu einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten - ergänzt und begleitet von Josephines Beitrag - prägen das Bild der modernen amerikanischen Malerei bis heute.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Alpendörfer 20:15

Alpendörfer: Österreich: Halbnomaden im Bregenzer Wald

Land und Leute

Jedes Frühjahr brechen sie auf: Bergbauern, die mit ihrem Vieh immer höher in die Alpen ziehen - eine uralte Tradition, die bis heute das Leben und die Landschaft prägt. Die Dreistufenlandwirtschaft in Vorarlberg gilt als einzigartig und zählt zum UNESCO-Welterbe. Der Film begleitet eine Familie durch den Alpsommer: vom Hof ins Vorsäß und weiter hinauf auf die Hochalpe - im Rhythmus von Natur, Arbeit und Gemeinschaft. Sarah und Artur Greußing ziehen mit ihren beiden Töchtern, mit ihren Kühen und Pferd von Bezau ins 500 Jahre alte Vorsäß Schönenbach und später auf die Hochalpe. Harte Arbeit und klare Regeln bestimmen den Alltag - und machen den Alpsommer doch zur schönsten Zeit des Jahres.

Alpendörfer 20:41

Alpendörfer: Schweiz: Kastanien und Katastrophen

Land und Leute

Wenn im Herbst die Kastanien fallen, erwacht im Schweizer Bergell eine fast vergessene Tradition zum Leben - in den sogenannten Selven, den historischen Kastanienhainen. Im größten Edelkastanienwald der Alpen werden diese Selven wieder gepflegt: einst verfallen, heute Kulturgut und Einnahmequelle. Der Film begleitet Bauernfamilien durch die arbeitsreiche Erntezeit - geprägt von Gemeinschaft und Geschichte. Marco Giovanoli und seine Familie bewirtschaften Kastanienhaine in Soglio, unterstützt werden sie von Verwandten. Auch für die Englers sind die Selven mehr als Arbeit: Nach dem Bergsturz von 2017 geben sie Halt und Zuversicht.

Alpendörfer 21:07

Alpendörfer: Italien: Neues Leben in Ostana

Land und Leute

Im piemontesischen Ostana in den italienischen Alpen wird Giacomo Lombardo Bürgermeister, als nur noch fünf Menschen im Dorf leben. Er beschließt, seine Heimat nicht aufzugeben. Mit Ideen, Mut und Beharrlichkeit bringt Lombardo neues Leben ins Dorf. Immer mehr Menschen ziehen nach Ostana, eröffnen Betriebe und wagen den Neuanfang. Der Film begleitet sie bei ihrem Versuch, dem Ort eine Zukunft zu geben. Ob Bäckerei, Biogarten oder Dorftaverne: Die neuen Bewohner setzen ihre Pläne um. Auch Geflüchtete finden dort eine Perspektive. Zwischen Winter und Frühsommer zeigt sich, ob aus Visionen ein lebendiges Dorf entsteht.

Alpendörfer 21:33

Alpendörfer: Slowenien/Österreich: Grenzenloses Miteinander

Land und Leute

Mitten durch die Ostalpen, an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien, leben Menschen, die seit Generationen verbunden sind - und heute um die Zukunft ihrer Region kämpfen. Im slowenischen Solcava will Vida Matk die traditionelle Schafzucht neu beleben. Im österreichischen Kärnten kämpft Zdravko Haderlap um seinen geschädigten Forst - und sucht Wege, die Region über Grenzen hinweg zu stärken. Als Rückkehrer bringt Zdravko neue Ideen in die Grenzregion. Er erzählt auf Wanderungen von ihrer Geschichte und denkt sie weiter. Die Dokumentation begleitet Vida Matk und Zdravko Haderlap durch Winter und Sommer - bei harter Arbeit, in großen Landschaften und auf der Suche nach neuen Chancen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Emily 22:29

Emily

Drama

Emily wächst als Pfarrerstochter im ländlichen Yorkshire auf, wo sie für sonderbar gehalten wird. Wohl fühlt sie sich nur, wenn sie sich schreibend in ihre Fantasiewelt zurückziehen kann. Ihre Geschichten werden als Spinnereien abgetan, Emily soll lieber zum Familienunterhalt beitragen und als Gouvernante arbeiten. Der Druck wächst - bis sie in ihrem Hauslehrer William unerwartet Rückhalt findet und sich eine zarte Nähe entwickelt. Doch selbst William steht Emilys Leidenschaft für das Schreiben skeptisch gegenüber. Zwischen Anpassung und Selbstentfaltung muss sie ihren eigenen Weg finden - gegen Erwartungen und für ihre Freiheit.