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TV Programm für 3sat am 07.09.2026

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Sizilien - Italiens Sonneninsel im Mittelmeer 16:15

Sizilien - Italiens Sonneninsel im Mittelmeer

Land und Leute

Sizilien ist gesegnet mit viel Sonne, herrlichen Stränden, grandiosen Naturparks, kulinarischen Genüssen und Kultur. Dominiert wird die Insel vom imposanten, noch aktiven Vulkan Ätna. Aber auch vom teils rauen Alltag und großen Herausforderungen. Wer dort Urlaub macht, mag Patina an Häuserwänden, laute, enge Gassen, echte italienische Küche, authentische Begegnungen und ist offen für Überraschendes. Die Reportage begleitet Sizilianerinnen und Sizilianer, die jeden Tag aufs Neue ihre Insel mitgestalten und sich fast trotzig mit Leidenschaft, Lebenslust und Innovationsfreude ihrem Alltag stellen. Menschen wie der Sänger und Sardellenfabrikant Michelangelo Balistreri, der mit viel Kreativität der Mafia trotzt, und Anna Giordano, die seit rund 40 Jahren für die Vögel ihrer Heimat kämpft. Die Zuschauer sind zu Gast in einer typisch sizilianischen Trattoria, besuchen eine große Malerin und stürzen sich ins "Chaos" der berühmten Pescheria di Catania. Sizilien - ein Fest für die Sinne.

Danach

An der Toskanischen Küste 17:44

An der Toskanischen Küste: Von Pisa bis zur Insel Elba

Tourismus

Die Filmautorin Katja Devaux hat Pisa, die Stadt in der Toskana, besucht und außer dem schiefen Turm noch viele weitere Attraktionen entdeckt. Pisas Ursprung ist über 2000 Jahre alt. Jeder Stein erzählt ein Stück Geschichte. Pisas Zentrum ist überschaubar, und viele Straßen sind autofrei. Man kann sich also einfach treiben lassen zwischen den alten und auch jüngeren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Umgebung von Pisa eignet sich zudem für zahlreiche Ausflüge - der Marmorstrand von Marina di Pisa etwa. Er liegt 15 Kilometer südwestlich von Pisa am Mittelmeer und ist einer von vielen reizvollen Orten entlang der toskanischen Küste. Filmautorin Katja Devaux fährt die Via Aurelia noch weiter in Richtung Süden, genießt Meer und Strände und entdeckt auch das Hinterland der Küste mit seinen mittelalterlichen Städtchen und vielen Genüssen. Nur eine Stunde von der toskanischen Küste entfernt liegt die Insel Elba im Tyrrhenischen Meer. Schon die Römer und die Etrusker schätzten das milde Klima der Insel. Vom alten Hafen führt der Weg durch das Stadttor ins Zentrum der Inselhauptstadt Portoferraio. Und obwohl Elba vom Tourismus lebt, hat die Stadt sich nicht zur Touristenattraktion gestylt. Sie ist sympathisch bodenständig geblieben, so wie fast die ganze Insel. Berge, Meer und einsame Dörfer: Im Herbst hat das einen ganz besonderen Reiz. Alte Maultierwege und Forstpfade wurden in Wanderwege umgewandelt. So kann man zu Fuß oder mit dem Bike die Insel vom nordöstlichen Cavo bis ins westliche Pomonte überqueren. Die Natur in den Bergen duftet nach Wildkräutern, und immer wieder gibt es sagenhafte Ausblicke auf tiefblaues Meer und weiße Sandstrände. Jahrtausendelang war Elba Eisenerzlieferant. Überall findet man Spuren dieser Vergangenheit. Vor allem im Osten der Insel, wo bis in die 1980er-Jahre große Minen betrieben wurden, kann man sich auf Spurensuche begeben und Mineralien finden.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

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Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

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"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

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Waldelefanten - Architekten des Regenwaldes 20:15

Waldelefanten - Architekten des Regenwaldes

Tiere

Aus der Ferne sieht es aus wie eine tanzende Schlange auf der dichten Vegetation des Regenwaldes. Als nächstes tauchen zwei lange, rosafarbene Stoßzähne aus dem Blätterwerk auf. Sie gehören zu einem Elefantenbullen, der wie ein verblüffter Tourist die gewaltigen Kongou-Wasserfälle beobachtet. Er steht am Rande dieses abgelegenen Naturwunders im Ivindo-Nationalpark in Zentralgabun und versucht mögliche Gefahren zu wittern. Plötzlich setzt der Dickhäuter zu einem gewagten Trapezakt an. Vorsichtig wie im Porzellanladen setzt er einen Fuß vor den anderen und jongliert seine rund vier Tonnen Lebendgewicht über die steile Kante der Fälle - ein fast unmöglich erscheinender Stunt, der so nirgendwo sonst zu beobachten ist: "Er ist auf der Suche nach einer Delikatesse, die es wert ist, das Risiko einzugehen", flüstert Eco-Guide Gislain Botsika ehrfürchtig, "das Gemüse der Wasserfälle". In Gabun gelten Elefanten als Nachbarn, die fast das ganze Land mit den Menschen teilen. Die meisten Menschen betrachten sie jedoch zumeist als schwierige Nachbarn, die ihre Lebensgrundlage und sogar ihr Leben bedrohen. Daher beginnt der Naturschutz mit dem guten Willen und der Toleranz der lokalen Gemeinschaften für eine Tierart, die dafür bekannt ist, den Regenwald zugänglich zu machen, indem sie Wege baut und ihn durch die Verbreitung von Samen von Bäumen reproduziert. In Gabun erfüllen diese "Architekten des Regenwaldes" die wichtige Funktion, den Waldbestand zu erhalten und damit eine zentrale Kohlenstoffsenke für den Erhalt des Weltklimas. "Willkommen im Elephant Restaurant", grüßt Tom Emane-Ebe, Chief Ranger in Langoué Bai weiter flussabwärts entlang des Ivindo. Das ist als Scherz gemeint, kommt aber in Gabuns Ivindo-Nationalpark der Realität ziemlich nahe. Waldlichtungen, die von Bächen durchzogen sind, werden in der Sprache ihrer ersten Bewohner, indigener Völker wie der Baka und Babongo, Bai genannt. Tief im Schlamm versteckte Mineralsalze locken Waldelefanten in großer Zahl in das Sumpfgebiet. Durch das Ausgraben dieser Mineralien und Wurzeln ermöglichen Waldelefanten anderen Regenwaldbewohnern ihren Anteil am täglichen Festmahl. Westliche Flachlandgorillas, Waldbüffel, Pinselohrschweine und Sitatungas gesellen sich zu den Elefantenfamilien zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Langoué Bai bietet das seltene Privileg, die sozialen Interaktionen von Tierarten zu beobachten, die sonst schwer zu finden und noch schwieriger zu filmen sind. Sie ist eine der zahlreichen Sehenswürdigkeiten eines Landes, das vom dichten Blätterdach der Urwaldriesen bedeckt ist. Gabun kann immer noch als "Wunderland des Regenwaldes" bezeichnet werden, obwohl die kommerzielle Forstwirtschaft auch hier ihren Tribut fordert. Elefanten gelten für den Wald als "Schirmart", denn ihr Schutz bedeutet auch sichere Lebensräume für andere Regenwaldarten. Mindestens die Hälfte aller verbliebenen afrikanischen Waldelefanten lebt in Gabun. Schätzungen gehen von 30.000 - 95.000 Tieren aus. Genaue Zählungen sind in den dichten Wäldern praktisch unmöglich, die Schätzungen werden anhand ihrer Ausscheidungen und Gentests erhoben. Da die Wilderei vielerorts in kürzester Zeit zu einem drastischen Rückgang führen kann, wurde der Waldelefant im Jahr 2021 von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedrohte Art gelistet, die höchste von drei Gefährdungsstufen. Bei einer menschlichen Population von etwas mehr als zwei Millionen bedeuten hohe Elefantenzahlen ein Verhältnis von 30-50 Menschen zu einem Elefanten. Kein Wunder, dass Elefanten als eines der größten Probleme in allen ländlichen Gebieten des Landes gelten. Während andernorts in West- und Zentralafrika Elefanten durch die Ausbreitung menschlicher Siedlungen und den Verlust der Regenwälder durch Abholzung in die lokale Ausrottung getrieben werden, werden in Gabun etliche Dörfer aufgrund der angeblichen "Elefantenplage" verlassen. Sogenannte Mensch-Wildtier-Konflikte bedrohen das friedliche Zusammenleben fast überall im Land, denn Elefanten sind in ganz Gabun zu finden, sogar nur wenige Kilometer von der Hauptstadt Libreville entfernt. Politische Instabilität als Folge des Militärputsches im Jahr 2023 macht auch ihre Zukunft und jene der Nationalparks ungewiss. Naturschützer betonen die wichtige Rolle der Elefanten als Umweltingenieure, Gärtner und Hüter wertvoller Lebensquellen. Die äquatorialen Regenwälder Afrikas stellen eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken für den Klimaschutz dar und Elefanten sind für sieben Prozent der Reproduktion dieser Wälder verantwortlich. Ihr Dung sorgt für die Verbreitung der Samen vieler Baumarten. Darüber hinaus schlagen sie auf ihren immer gleichen Wanderungen natürliche Schneisen durch den Regenwald, die es Menschen wie den Baka und anderen indigenen Völkern ermöglichen, ihren Lebensunterhalt durch Jagen, Fischen und Sammeln zu verdienen. "Elefantenautobahnen" ("elephant highways") werden diese Wegenetze durch den ansonsten für den Menschen undurchdringlichen Wald genannt. Die Regenwälder Gabuns sind semi-aquatisch und werden von großen Flüssen wie dem Ivindo und seinen zahlreichen Nebenflüssen gespeist. Baka und andere indigene Gemeinschaften wenden daher ihre uralten Techniken des Fischfangs in Waldgebieten an, die seit Generationen für ihre Artenvielfalt und ihren Reichtum an Fischen, Fröschen und Schlangen bekannt sind, die alle Teil der traditionellen Ernährung sind. Solche Jagd- und Sammelausflüge sind immer noch Teil der verbliebenen Gruppen, die im oder in der Nähe des Waldes leben. Sie wissen am besten, wie man mit einer Megafauna zusammenlebt, die sich die gleiche Umgebung und sogar die gleiche Nahrung teilt. Menschen und Elefanten können bei der Ernte der proteinreichen "Legumes de Chute" beobachtet werden, spinatähnlicher Pflanzen, die an den majestätischen Kongou-Wasserfällen im Ivindo-Nationalpark wachsen. Gabun ist vielleicht das letzte afrikanische Land, in dem Waldtiere direkten Zugang zum Strand haben. Ganz einfach, weil der Wald entlang der fast 900 Kilometer langen Küstenlinie immer noch bis zum Atlantik reicht. Die "endlosen" Sandstrände sind kaum von Menschen bewohnt - mit Ausnahme der Hauptstadt Libreville und des Offshore-Ölzentrums Port Gentil. Wo der Mensch den Dickhäutern ihren ursprünglichen Lebensraum gelassen hat, führen Elefanten-Matriarchinnen ihre kleinen Herden zu den vielleicht naturbelassensten Stränden der Welt. Aber nur in der Regenzeit, wenn die Stürme diverse "Leckereien" aus den angrenzenden Lagunen und Mangrovensümpfen anspülen. Abgerissene Mangroven gehören zu den Lieblingsspeisen der Waldelefanten, ebenso wie die halluzinogenen Iboga-Pflanzen, die während der Regenzeit in Küstennähe wachsen. Letztere werden ebenfalls von Menschen konsumiert, insbesondere in Ritualen der Bwiti-Religion. Dieser Film über die "Architekten des Regenwaldes" ist nicht nur eine weitere Tierdokumentation, die exotische Tiere und ihr Verhalten dokumentiert, sondern erkundet die Herausforderungen des Naturschutzes in der Gegenwart. Im Zentrum stehen daher die Perspektiven lokaler Gemeinschaften und Naturschützer, die mit einer Megafauna leben und "leben müssen", die ihre Lebensgrundlage und oft genug ihr Leben bedroht. Diese Expedition in die "geheimnisvolle Welt des Regenwaldes" zielt daher darauf ab, aktuelle Kämpfe um Artenschutz, Biodiversitätsschutz und Klimaschutz zu entmystifizieren. Waldelefanten auf majestätischen Wasserfällen stehen daher im wahrsten Sinne des Wortes für eine Vision eines grundlegenden Wandels. Sie zu "Partnern" oder zumindest Verbündeten bei der Erhaltung des Planeten zu machen, stützt sich auf einheimische kosmologische Weisheit und nachhaltige Lebensstile.

Giraffen - Freundliche Giganten in Gefahr 21:07

Giraffen - Freundliche Giganten in Gefahr

Tiere

Dr. Julian Fennessy hat zwei Jahrzehnte seines Lebens der Erforschung von Giraffen gewidmet. Nun beginnt er, ihre Geheimnisse zu lüften - und warnt, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Ihre Zahl ist in nur zwei Jahrzehnten um 40 Prozent zurückgegangen. In einer dringenden und waghalsigen Mission möchte er mit einem entschlossenen ugandischen Team 20 der seltensten Giraffen der Welt einfangen und über den mächtigen Nil bringen. Dabei steht viel auf dem Spiel, aber wenn sie Erfolg haben, verspricht es eine bessere Zukunft für eine Tierart, die lange Zeit übersehen wurde.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Besuch im Bubenland 22:29

Besuch im Bubenland

Dokumentarfilm

Im Südburgenland ist es still. Dort leben Männer unterschiedlichen Alters, deren Leben durch Schicksalsschläge oder Ungeschick aus der Bahn geraten ist. Der Dokumentarfilm begleitet die Protagonisten bei der Suche nach einem neuen Männlichkeitsbild. Sie sprechen offen über Wünsche, Gefühle und die Veränderungen, die ihr Leben geprägt haben, und gewähren Einblicke in ihren Alltag, ihre Familien und ihr Inneres. "Besuch im Bubenland" von Katrin Schlösser ist ein sensibles Porträt von Männern, die ihren eigenen Weg finden müssen.