04:30
Die vierte Etappe führt Reto Brennwald von Taos über Mexiko nach El Salvador. Am Rande von Taos erkundet er die "Earthships" des Architekten und Abfallpropheten Mike Reynolds. Bärbeißig und beharrlich verfolgt Reynolds seine Vision. Seine "Erdschiffe" sind aus recycelten Materialien gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Häuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Einladende Plazas und prunkvolle Paläste prägen das Bild der mexikanischen Kolonialstadt Guanajuato auf fast 2100 Metern Höhe. Die barocken und neoklassischen Gebäude und Kirchen aus der Blütezeit der Silberminen im 18. Jahrhundert sind wahre Meisterwerke und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In San Salvador zeigt das vom Bürgerkrieg geprägte El Salvador sein furchterregendes Gesicht: Die berüchtigten Mara-Salvatrucha-Banden erpressen, vergewaltigen und morden. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20.000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
05:10
Für Reto Brennwald geht es weiter von Panama bis nach Peru. Im Dschungel von Panama trifft er die Embera-Indianer. Sie leben größtenteils noch nach ihren überlieferten Traditionen. Die Embera empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darién-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen, den man nicht mit Fahrzeugen durchqueren kann. Die Reise auf dem Luft- und Wasserweg nach Kolumbien führt entlang der Route der Drogenschmuggler. Die Fahrt mit einem Schnellboot über den Golf von Turbo ist besonders abenteuerlich. Medellín im Norden Kolumbiens hat noch immer den Ruf einer Drogenhölle. Doch Reto Brennwald erfährt, dass die zweitgrößte Metropole des Landes eine annähernd sichere Stadt geworden ist. Die Etappe endet mit der Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Königreichs. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20.000 Kilometer: Die Reihe "Panamericana" ist eine Annäherung an Nord- und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften.
05:50
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben - nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
09:45
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
10:15
Kaum eine Insel ist stärker geprägt von Gegensätzen als Sylt: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, Glamour und natürlicher Idylle. Ein bildgewaltiger Blick auf einen Ort voller Magie. Unter seiner Attraktivität leidet Sylt allerdings auch: Mehr als 750.000 Besucher jährlich statteten der Insel vor Corona einen Besuch ab, zum Nutzen, aber auch zum Leidwesen der Einheimischen. Dieser Film wirft einen Blick auf die Parallelwelt im hohen Norden. Außergewöhnlich ist für viele Touristen allein schon die Anreise nach Sylt. Die meisten kommen mit ihrem Wagen huckepack auf dem Autotransporter von Niebüll aus mit der Bahn an, erleben rechts und links des Hindenburgdamms die Wasserwelt des Wattenmeers. Auf der Insel geht es mit den Gegensätzen weiter: zwischen Luxus und Ursprünglichkeit, zwischen Kampen und Camping. Sylt ist eine Insel der Gegensätze. Quirliges Leben in Westerland, menschenleere Strandabschnitte am Lister Ellenbogen. Die Kurzreportage gibt einen Einblick in die Parallelwelt einer majestätischen und vermeintlich extravaganten Insel, jenseits der Touristen-Hotspots. Im Mittelpunkt des Films stehen dabei auch waschechte Insulaner, wie Landwirt John-Ricklef Petersen. Er ist einer von rund 14.000 Menschen, die von dort stammen und sogar noch den Sylter Dialekt Söl'ring beherrschen. Seit mehr als 100 Jahren betreibt die Familie Petersens auf den Wiesen der Insel Landwirtschaft, bereits in dritter Generation. Das Herzstück des landwirtschaftlichen Biobetriebes bilden die 250 Galloway-Angusrinder aus eigener Zucht. Die Familie arbeitet auch dann auf den Feldern und am Deich, wenn in der Hochsaison die Touristen in ihren Hotel- und Ferienhausbetten noch schlummern. Das Verhältnis zwischen ihnen und den Einheimischen ist zwiegespalten. Die Insel lebt vom Tourismus, doch die Naturschutzgebiete werden dadurch belastet und treiben die Immobilienpreise in die Höhe. Viele Einheimische können sich ihre eigene Insel schon lange nicht mehr leisten. Inzwischen fest verwurzelt mit der Insel ist der 20-jährige Phillip Grossmann. Ihn findet man meist vor Sylts Südspitze, etwa sechs Kilometer von Bauer Petersens Salzwiesen entfernt, auf der "Simon Alexander". Es ist eines von nur fünf Fangschiffen, das vor Sylt Muscheln fischen darf. Die Ausbeute ist groß, denn Sylt gilt als ein Paradies für Miesmuscheln. Landwirt John-Ricklef Petersen hat nicht nur seine Rinder ständig im Blick, sondern vor allem auch seine ebenso vielen Salzwiesen-Schafe, 250 wollige Ureinwohner von Sylt. Sie weiden bis in den November hinein auf den Salzwiesen an der Ostseite der Insel und bestimmen den Jahresrhythmus der Familie. Alles ist fast auf den Tag genau getaktet, damit rechtzeitig zu Ostern etwa 400 Lämmer das Licht der Welt erblicken.
10:30
Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.
11:20
"Reporter" rückt Menschen sowie deren Schicksale und Abenteuer ins Zentrum, deren Geschichte in der Schweiz und weltweit gesellschaftliche oder politische Trends illustriert. Die Inhalte sind weit gefächert. Gezeigt werden neben den großen Abenteuern auch die kleinen Sensationen des Alltags. "Reporter" pflegt die klassische Reportage: Lineare Dramaturgien, subjektives Erzählen, der Reporter als Augenzeuge, authentische Emotionen.
11:55
"Sehen statt Hören" ist das einzige TV-Magazin für Menschen mit Hörbehinderung in Gebärdensprache. Offene Untertitel sind fester Bestandteil der Sendung und kein Zusatzangebot. In wöchentlich 30 Minuten bietet das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Themen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Ein barrierefreies Angebot für alle, die sich von diesem besonderen Magazin angesprochen fühlen.
12:25
Vorbilder und Identifikationsfiguren sind Menschen, mit denen wir uns äußerlich, emotional oder charakterlich identifizieren können, mit denen wir ähnliche Werte oder Erfahrungen teilen. Sie können uns prägen, inspirieren und zeigen, was möglich ist. Ob im Sport, in der Politik, in der Kunst oder im Alltag: Vorbilder können uns Orientierung und Mut geben, sie können uns zu Höherem antreiben, selbst wenn wir ihnen nie begegnet sind. "puzzle" hat Menschen getroffen, die heute für viele Vorbilder sind, und sie gefragt, ob sie früher selbst Idole hatten oder gern gehabt hätten - und welche Rolle Vorbilder aus ihrer Sicht in unserer Gesellschaft haben können.
12:55
Mehr als ein Viertel unserer Lebenszeit arbeiten wir. Erfüllt oder quält uns der Job? Frank Seibert fragt, wie wir Arbeit heute sinnerfüllt gestalten und welche Bedeutung wir ihr beimessen. Nadine (32) wird Ende 2024 plötzlich gekündigt. Erst ist sie gekränkt - warum sie? Dann realisiert sie, ihr Job hat sie sowieso nicht erfüllt. Und jetzt? David (28) hat ein Unternehmen gegründet, zeitweise arbeitet er 70 Stunden pro Woche. Warum macht er das? Für Nadine ist die plötzliche Kündigung zunächst ein Schock, dann aber bald auch eine Chance. Sie thematisiert die Arbeitslosigkeit auf ihren Social-Media-Kanälen mit humorvollen Videos und trifft damit schnell einen Nerv. Mit ihrem Content möchte sie sich langfristig selbstständig machen - und so aus der Arbeitslosigkeit wieder herausfinden. Mit einem Job, der ihr Freunde macht. David hat den Traum vieler verwirklicht: finanzielle Unabhängigkeit durch ein eigenes Unternehmen. Sein Hauptantrieb: "Impact", wie er es nennt - er will Menschen durch seine Karriereberatung helfen und weiterbringen. Doch dahinter verbirgt sich auch ein tieferes Bedürfnis nach Sicherheit, dass mit dem Tod seines Vaters zusammenhängt. Reporter Frank Seibert begleitet Nadine und David auf ihrer Suche und fragt nach, was erfüllte Arbeit sowie Erfolg für junge Menschen heute wirklich bedeutet. Und er trifft den Philosophen Christian Uhle. Für ihn ist Arbeit dann sinnvoll, wenn wir das Gefühl haben, uns mit unserer eigenen Individualität einbringen zu können und sie einen Mehrwert für andere bietet. Frank Seibert geht der Frage nach: Was ist erfüllte Arbeit im Spannungsfeld von Leidenschaft und Leistungsdruck heute? Frank Seibert ist Reporter und spricht seit vielen Jahren vor der Kamera und dem Mikrofon mit Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen, immer auf der Suche nach Antworten - zum Beispiel für "Die Frage" von funk oder "ARD Wissen". Vor allem interessiert ihn, wieso Menschen tun, was sie tun, wieso sie bestimmte Entscheidungen getroffen haben - oder wie bestimmte Erlebnisse sie geprägt haben.
13:20
Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. In dieser Folge der Reihe dreht sich alles um die Reichtümer des Kontinents, die besonders in seiner ursprünglichen Natur liegen. Bis heute hat eine unvergleichliche Großtierwelt überlebt, doch der Kontinent bietet auch Bodenschätze und grüne Energie. Der Kasanka Nationalpark in Sambia ist recht klein - doch er bietet eines der größten Naturschauspiele Afrikas. Jedes Jahr zwischen Oktober und Dezember versammeln sich dort in einem kleinen Waldgebiet bis zu zehn Millionen Palmenflughunde. Lärmend hängen sie in den Bäumen und verdunkeln fast den Himmel, wenn sie gemeinsam auffliegen - es ist die größte Wanderung von Säugetieren der Erde. Sie kommen, um die Früchte von Mahagonibäumen und andere Wildfrüchte zu verzehren, die mit Beginn der Regenzeit reichlich vorhanden sind. Dabei verteilen sie die Samen und spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung und Verbreitung der Pflanzen. Schon nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei - und die Palmenflughunde verschwinden wieder genauso geheimnisvoll, wie sie gekommen sind. Eine andere kaum bekannte Besonderheit Afrikas ist die Danakil-Senke im Norden Äthiopiens. Sie wirkt, als wäre sie nicht von dieser Welt. Brodelnde Vulkane, scharfkantiges Gestein und dampfende Fumarolen prägen die Region. Die Senke liegt rund 100 Meter unter dem Meeresspiegel und gehört zu den heißesten Orten der Erde. In dem Geothermalgebiet liegen bizarr geformte Wasserbecken, die durch Schwefel und Kaliumsalze bunt verfärbt sind. Bisher konnten darin keine Hinweise auf Leben festgestellt werden. Selbst die widerstandsfähigsten Mikroben können sich offenbar nicht gegen die extremen Bedingungen behaupten. Die Energie, die in den Tiefen der Erde schlummert, wird regional über Geothermalkraftwerke genutzt. Aber auch Wind- und Solarkraftwerke liefern im großen Stil grüne Energie für den aufstrebenden Kontinent. Hochwertige Aufnahmen, die durch zahlreiche Drohnenbilder ergänzt werden, präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert "Afrika: Kontinent der Vielfalt" in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.
14:05
In dieser Folge dreht sich alles ums Wasser - ein Element, ohne das kein Leben möglich ist. Der Film zeigt, wie Flüsse, Seen und Küsten die Existenz von Menschen und Wildtieren prägen. Wasser ist der Ursprung allen Lebens. Auf den afrikanischen Kontinent, der durch große Trockengebiete geprägt ist, trifft das in besonderer Weise zu. Große Seen wie der Lake Viktoria oder der mächtige Nil ermöglichten erst die Entwicklung vielfältiger Kulturen. Wie sehr die Menschen vom Wasser abhängen, zeigt sich besonders eindrucksvoll am Sambesi. Wenn der Fluss jedes Jahr über die Ufer tritt, feiert das Volk der Lozi "Kuomboka", was in etwa "aus dem Wasser kommen" bedeutet. Das Fest findet jedes Jahr zum Ende der Regenzeit statt. Wenn der Fluss seinen höchsten Stand erreicht hat, ziehen die Menschen per Boot in höher gelegene Gegenden um. Der uralte Brauch hat sich längst zu einem Spektakel entwickelt, das zahlreiche Schaulustige anzieht. Etwa ein halbes Jahr später, in der Trockenzeit, kehren die Bewohner wieder in die Dörfer zurück, aus denen sie gekommen sind. Einige fantastische Naturreservate Afrikas, wie etwa das Okavango-Delta, werden ebenfalls vom Wasser geprägt. Der Okavango erreicht niemals das Meer. Er fließt in eine abflusslose Senke in der Kalahari Botsuanas, wo er für Überschwemmungen sorgt und dann versickert und verdunstet. Vorher erschafft er jedoch eines der größten und wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas, in dem charakteristische Wildtiere wie Elefanten, Büffel, Löwen und Giraffen leben. Die Ausdehnung des Deltas schwankt mit der Wassermenge und kann bis zu 20.000 Quadratkilometer umfassen. Die Flussarme versickern nach und nach in der Kalahari, die Trockenheit gewinnt wieder die Oberhand - bis mit der nächsten Flut das üppige Leben zurückkehrt. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.
14:50
In Afrika existieren viele unterschiedliche Volksgruppen. Ihre Art zu leben unterscheidet sich stark - von sehr ursprünglich als Jäger und Sammler bis hochmodern in den Großstädten. Die Kultur Äthiopiens ist eine der ältesten Afrikas. Sie ist sehr ursprünglich geblieben, weil das Land nie von einer Kolonialmacht erobert wurde und sich stets unabhängig entwickelte. Die vorherrschende Religion ist das äthiopisch-orthodoxe Christentum. Besonders berühmt ist die heilige Stadt Lalibela mit ihren elf monolithischen Kirchen, die ins Gestein gemeißelt wurden - Meisterleistungen früher Baukunst. Bis heute ist Lalibela ein Wallfahrtsort, in den vor allem zu Ostern zahlreiche Pilger strömen. In Kamerun in Zentralafrika herrscht tropisches Klima. Regelmäßige starke Regenfälle setzen den Straßen zu, denn nur wenige sind asphaltiert. Schlamm und große Schlaglöcher machen die Verkehrswege für normale Autos oft unpassierbar. Motoräder kommen besser voran, bieten aber nur wenig Platz. Daher hat der Mechaniker Emmanuel Wembe eine Lösung gesucht, um den Menschen trotzdem jederzeit eine Transportmöglichkeit zu bieten. In Bafoussam, einer der größeren Städte Kameruns, betreibt er eine kleine Werkstatt. Dort hat er ein Motorrad umgebaut: Die Verlängerung des Radstands, ein breiterer Lenker und zusätzliche Stoßdämpfer verwandeln es in eine geräumige "Limousine" auf zwei Rädern. Acht Passagiere kann Emmanuel Wembe damit transportieren - innerhalb der Stadt, in die umliegenden Dörfer, bei Regen oder Sonnenschein. Das Gefährt bekäme vom deutschen TÜV wohl keine Plakette - aber es funktioniert. Afrika galt lange als vergessener Kontinent, der vor allem durch Probleme Schlagzeilen macht. "Afrika: Kontinent der Vielfalt" bietet völlig neue Perspektiven auf einen Kontinent der Superlative. Hochwertige Aufnahmen zu Lande, unter Wasser und aus der Luft präsentieren die unglaubliche Vielfalt des afrikanischen Kontinents und zeigen Menschen, Regionen und Wildtiere jenseits ausgetretener Pfade. So liefert die Reihe in doppelter Hinsicht neue Perspektiven - sowohl in Form nie gesehener Bilder als auch durch kaum bekannte Fakten.
15:30
Die Victoriafälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Afrikas. Aber nicht nur Menschen zieht es dorthin - auch viele Wildtiere, denn dort können sie ihren Durst löschen. Der Sambesi speist die mächtigen Victoriafälle. Um an seinen Ufern zu trinken, laufen Elefanten oft durch die Stadt Victoria Falls, denn die liegt mitten auf einer ihrer alten Wanderrouten. Das führt immer wieder zu Konflikten zwischen Menschen und Elefanten. Der schottische Missionar und Afrikaforscher David Livingstone hatte im November 1855 ein Erlebnis, das ihn zutiefst beeindruckte. Er gilt als der erste Europäer, der die größten Wasserfälle Afrikas erblickte und nannte sie "Victoria Falls" - zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Mittlerweile gehören sie zum Weltnaturerbe der UNESCO. Lange vor Livingstone taufte die einheimische Bevölkerung die Fälle "Mosi-oa-Tunya", was "donnernder Rauch" bedeutet. Diesen klangvollen Namen verdienen die Victoriafälle vor allem nach der Regenzeit, wenn riesige Wassermassen in die Tiefe stürzen und hohen Sprühnebel entstehen lassen, der noch aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen ist. Daher regnet es in unmittelbarer Umgebung der Wasserfälle fast ständig. Die Anziehungskraft der Victoriafälle besteht auch darin, dass die Umgebung bis heute ihren ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Landschaft und Wasserfälle sehen noch weitgehend so aus, wie Livingstone sie vorgefunden hatte. Besondere Bedeutung hat der Sambesi auch für Wildtiere, denn die Victoriafälle liegen mitten in einem wichtigen Netzwerk großer Schutzgebiete. Obwohl es an den Fällen Wasser im Überfluss gibt, ist ihre Umgebung sehr trocken. Die Tiere sind auf das lebenspendende Wasser des Sambesi angewiesen. Die Stadt Victoria Falls wurde mitten auf einer alten Wanderroute von Elefanten errichtet, die immer wieder in der Stadt auftauchen und Menschen gefährden. Lokale Naturschützer statten daher Elefanten mit Sendehalsbändern aus. Eine heikle Operation, doch die Mühe lohnt sich. Mit den Ergebnissen möchten die Naturschützer von "Connected Conservation" und vom "Victoria Falls Wildlife Trust" mehr Informationen über die Wanderungen der Dickhäuter erhalten. Ziel ist es besser zu verstehen, wann die Elefanten gefährlich werden. Die Dokumentation von Axel Gomille zeigt in herausragenden Bildern die Schönheit eines der größten Naturwunder Afrikas und geht der Frage nach, wie die Koexistenz von Menschen und Elefanten besser gelingen kann.
16:00
Die drei großen Raubkatzen der Serengeti - Löwen, Leoparden und Geparden - können aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensweisen und Jagdmethoden gut koexistieren. In Nationalparks, vor allem in Ostafrika, wirkt die Welt der Raubkatzen noch heil. Dort jagen Löwenrudel, schlafen Leoparden auf Bäumen, und Geparden stellen den Antilopen nach. Doch der Schein trügt, denn diese symbolträchtigen Tierarten werden immer seltener. Seit Jahrzehnten sind Afrikas große Katzen Gegenstand zahlreicher Naturfilme und begehrte Fotomotive für Safaritouristen. Trotz eingerichteter Schutzgebiete sind die mächtigen Löwen, die verborgen lebenden Leoparden und die schnellen Geparden durch Wilderei und schnelle Ausbreitung der Menschen bedroht. Die großen Katzen verlieren immer mehr von ihrem Lebensraum. Die aufwendig gedrehte Dokumentation stellt die großen Raubkatzen Afrikas vor, gibt Einblicke in deren Familienleben und Jagdmethoden und thematisiert auch deren Gefährdung durch den Menschen.
16:45
Zu den Tieren der Savanne zählen auch unbeliebte Arten wie Hyänen, Wildhunde und Geier. Ihr schlechter Ruf gründet sich in alten Legenden, doch für ihren Lebensraum sind sie unverzichtbar. Raubtiere wie Hyänen und Wildhunde gelten oft als Diebe, die Löwen ihre Beute stehlen. In Wahrheit ist es oft genau umgekehrt. Und Aasfresser wie die Geier bilden die lebenswichtige Gesundheitspolizei der Savanne. Die meisten Hyänen sind selbst geschickte Jäger, denen der Ruf des Aasfressers zu Unrecht anhängt. Nur eine Art, die Streifenhyäne, ernährt sich überwiegend von Kadavern. Die bekannteren Tüpfelhyänen leben in Clans und gehen in Gruppen auf die Jagd. Gemeinsam erlegen sie auch große Beutetiere wie Gnus und Zebras. Dank besonderer Enzyme in ihrem Magen können sie, ähnlich wie viele Geier, sogar Knochen und Leder verdauen - also Körperteile, die andere Raubtiere nicht fressen.
17:30
Die großen Pflanzenfresser der Serengeti, darunter Elefanten, Gnus, Büffel und Giraffen, ziehen immer auf der Suche nach saftigen Weidegründen umher. Ihre Wanderungen sind spektakulär. Sie sind die mächtigen Vegetarier der Savanne: Gnus, die jedes Jahr in riesigen Herden wandern, und die afrikanischen Elefanten mit ihrer komplexen Sozialstruktur. Deren Matriarchinnen erinnern sich noch nach Jahrzehnten an einmal zurückgelegte Wegstrecken. Die Serengeti-Ebenen in Ostafrika sind jedes Jahr Schauplatz der spektakulären Wanderung der Gnus und Zebras. Sie folgen zu Hunderttausenden einem uralten Muster, das durch Regenfälle und Weidegründe bestimmt wird. Auf ihrer epischen Reise legen die Gnus über 2000 Kilometer im Jahr zurück. Selbst neugeborenen Kälber müssen schnell der Herde folgen können, sonst fallen sie den zahlreichen Raubtieren zum Opfer. In den Flüssen der Serengeti lauern die größten Krokodile der Welt, die jedes Jahr viele der wandernden Grasfresser erlegen.
18:15
Psychische Störungen, insbesondere Depressionen und Ängste, werden bei Kindern und Jugendlichen weltweit viel häufiger diagnostiziert als früher. Liegt das an der gestiegenen Awareness für Mental Health in der Elterngeneration? Oder geht es unseren Kindern wirklich psychisch so viel schlechter? Autorin und Podcasterin Julia Knörnschild begleitet betroffene Familien und zeigt wirksame Therapien. Außerdem spricht sie mit führenden Psychologinnen und Psychologen, um herauszufinden, wie es um die mentale Gesundheit unserer Kinder in Deutschland wirklich steht und wie Hilfe aussehen kann.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Nach wahren Begebenheiten erzählt das bewegende Drama "Die Kinder der Villa Emma" von einer gefährlichen Flucht, die sich während des Zweiten Weltkriegs zugetragen hat. Wien 1941: Die Nazis haben die Stadt besetzt, Juden sind nicht mehr sicher. Auf Veranlassung ihres besorgten Vaters findet sich die 14-jährige Betty in einer Gruppe jüdischer Kinder wieder, die von einer Hilfsorganisation nach Palästina geschleust werden soll. Betty verliert alles: ihr Zuhause, ihre Familie und ihre beste Freundin. Auf dem beschwerlichen Weg findet die Gruppe in einem Landhaus bei Zagreb kurzzeitig Unterschlupf. Als ihr Begleiter Georg erschossen wird, müssen die Kinder, nun angeführt vom jungen Josko und dessen Helferin Helga, ganz auf sich gestellt ihre Flucht fortsetzen. Schließlich erreichen sie das italienische Dorf Nonantola und beziehen dort eine leerstehende Villa. Für einen Moment können die Jungen und Mädchen wie andere Gleichaltrige sein: Freundschaften finden sich und romantische Gefühle kommen auf. Schon bald werden die Flüchtenden von der harten Realität des Kriegs eingeholt. Auf ihrer gefährlichen Reise ins Ungewisse müssen sie erneut weiterziehen. 1942/1943 war das italienische Dorf Nonantola tatsächlich Zufluchtsort von 73 jüdischen Kindern, die sich auf ihrem Weg ins "gelobte Land" Palästina dem gnadenlosen Zugriff der Nationalsozialisten entziehen wollten. Regisseur Nikolaus Leytner schildert die gefährliche Reise als spannende Bewährungsprobe, dargestellt von einer talentierten jungen Besetzung. Angesicht des Schicksals von Kindern und Jugendlichen, die heute unbegleitet vor Kriegen auf der Flucht sind, entfaltet die historische Geschichte eine besondere Aktualität.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Prag 1938: Der Londoner Börsenmakler Nicky Winton wird mit dem Elend der Flüchtlinge konfrontiert. Nicky handelt. Eine Liste soll jüdischen Kindern die Flucht nach England ermöglichen. Die unglaubliche, aber wahre Geschichte eines Lebens, das einen Unterschied machte. Nicholas Winton rettete de facto 669 Kinder vor dem sicheren Tod im Lager. Der Mann, der sich selbst als einen Europäer, Agnostiker und Sozialisten bezeichnete, wurde von Queen Elizabeth für seine Verdienste um die Menschlichkeit geadelt. Gott - oder eine höhere Macht, wie man will - belohnte den bescheidenen Mann, dessen Engagement lang nur einem kleinen Kreis von Menschen bekannt war, mit dem stolzen Alter von 106 Lebensjahren und einer glücklichen Familie, zu der im erweiterten Sinn auch all jene Menschen gehören, deren Leben er rettete. Maidenhead in der Nähe Londons 1987: Nicholas Winton lebt mit seiner Frau Grete in einem großen Haus mit Pool. Er engagiert sich für soziale Belange und ist ein leidenschaftlicher Sammler. Zu leidenschaftlich, findet seine Frau, die ihn vor einer Reise nach Bad Godesberg, der Partnerstadt Maidenheads, auffordert, sein Arbeitszimmer und den Anbau der Garage auszumisten, um Platz für das erste Enkelkind zu schaffen. Im Schreibtisch seines Arbeitszimmers liegt Nicholas' kostbarster Besitz - eine alte Lederaktentasche mit den Initialen TC und einem schweren Buch, das eine Namensliste enthält. Nicholas erinnert sich. Prag 1938: Hitlers Truppen haben das Sudetenland annektiert, Großbritanniens Appeasement-Politik wird scheitern, der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten voraus. Nicholas, Londoner Börsenmakler mit schönem Zuhause, reist auf Einladung von Freunden nach Prag. Dort halten sich viele Geflüchtete, darunter auch zahlreiche Kinder, unter elenden Bedingungen auf. Während jüdische Kinder aus Deutschland und Österreich in sogenannten Kindertransporten zu Pflegeeltern nach England verbracht werden können, steht Kindern aus der zerschlagenen Tschechoslowakei diese Möglichkeit nicht offen. Nicholas will das ändern. Gemeinsam mit seinen Freunden Trevor Chadwick, Doreen Warriner und Hannah Hejdukova, die als Beauftragte für tschechische Flüchtlinge vor Ort tätig sind, erweitert Nicholas das Programm auf Kinder. Von Rabbi Hertz erhält er eine Liste mit den nötigen Namen. Um diese Kinder in einem Zug durch halb Europa nach London bringen zu können, benötigt Nicholas das Engagement seiner Mutter Babette Winton vor Ort in London. Die Kinder brauchen Visa, einen Paten, 50 britische Pfund für eine Rückreise, die es nie geben wird, und eine Pflegefamilie. Nicholas und seine Mutter sind im Dauereinsatz bei Ämtern und Behörden, sammeln Spenden und suchen Pflegefamilien. Insgesamt acht Züge fahren in einem knappen Jahr von Prag zum Londoner Bahnhof Liverpool Street, 669 Kinder werden erfolgreich in England untergebracht. Ein neunter Zug kann Prag nicht verlassen. Am 1. September 1939 überfällt Nazideutschland Polen. Der Zweite Weltkrieg beginnt - und mit ihm die systematische Umsetzung der deutschen "Endlösung der Judenfrage" in den besetzten Gebieten Europas. Sir Nicholas George Winton wurde am 19. Mai 1909 in London geboren und starb am 1. Juli 2015 in Slough. Die Liste mit den Namen "seiner" Kinder liegt in der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. "Yad Vashem" bedeutet ungefähr so viel wie "Ich baue Dir ein Denkmal in meinem Haus". Der Titel des Films bezieht sich auf einen Vers aus dem Talmud. Der bewegende Film erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Die BBC-Sendung, in der Nicholas "seine" Kinder als Erwachsene wiedersah, ist keine rührende Erfindung der Filmemacher, sondern hat sich so ereignet wie geschildert. Basierend auf wahren Erlebnissen gelingt dem britischen Regisseur James Hawes ("Black Mirror", "Enid") mit "One Life" ein bewegendes Porträt eines außerordentlich couragierten Mannes, der gegen alle Widrigkeiten und mit unerschütterlicher humanitärer Kraft das Unmögliche möglich zu machen versucht - ein bis zum Ende spannender Wettlauf gegen die Zeit. "One Life" feierte seine Weltpremiere beim "Toronto International Film Festival 2023" und vereint ein brillantes Schauspielensemble, das den Film zu einem berührenden Zeitzeugnis werden lässt: Oscarpreisträger Sir Anthony Hopkins in der Rolle des bescheidenen und fast anonymen älteren Sir Nicholas Winton. Der junge Nicky wird von Johnny Flynn gespielt. Ihnen zur Seite stehen unter anderen die mehrfach oscarnominierte Schauspielerin Helena Bonham Carter, Lena Olin, Romola Garai und der oscarnominierte Schauspieler Jonathan Pryce. "One Life" ist einfühlsames Kino und eine zeitlose Erinnerung an unsere Fähigkeit, etwas bewirken zu können.
00:05
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.
00:35
Der Kinderwunsch ist privat, doch für die AfD ist er ein politischer Auftrag, ein Dienst am Staat. Die AfD steht für eine Familienpolitik, die erschreckende Parallelen zu NS-Zeiten aufweist. Die Geburtenrate Ungarns wird als wertvoller gewertet, da es sich dort um "ungarische hellhäutige Kinder" handele. Frauen sollen sich aufs Kinderkriegen und Hausarbeit konzentrieren. Gleichgeschlechtliche Ehen lehnt die AfD ab. Die Partei reaktiviert Methoden wie das "Baby-Willkommensdarlehen", das stark an das NS-"Ehestandsdarlehen" zur Förderung "arischer" Geburten erinnert. Diese Agenda, international vernetzt, ist ein beunruhigendes Indiz für die Wiederkehr von längst überwunden geglaubten Ideologien und zeigt, dass Familien- und Migrationspolitik für die AfD zwei Seiten derselben Medaille sind.
01:05
Österreichische Late-Night-Show, moderiert von Dirk Stermann und Christoph Grissemann. "Willkommen Österreich" präsentiert mit dem sprühenden Charme der Abgeklärtheit provokante Themen und schwarzen Humor - fernab von Political Correctness.
02:00
Sprachwitz, Reime und Klavierspiel - das und vieles mehr verspricht Bodo Wartke. Ein Abend voller Freude, auf den sich das Publikum auf der Zeltbühne beim "3satFestival 2025" freuen kann. "Wunderpunkt", das siebte Programm des Musik-Virtousen Bodo Wartke, verspricht unterhaltsames Musikkabarett, wortakrobatischen Zungenbrecher-Slam und jede Menge klugen Humor. All das vermischt er mit einer Portion Leichtigkeit, präsentiert auf der 3sat-Bühne in Mainz. Bodo Wartke begeistert mit seinem Klavierkabarettprogramm "Wunderpunkt" als virtuoser Musiker, Sprachakrobat und Entertainer. Zwischen Humor, Tiefgang und Gesellschaftskritik verbindet er Lyrik, Pop und Kabarett - stets spielerisch, poetisch und klug. Ein Wunderpunkt voller Leichtigkeit, den er mit nach Mainz in das 3sat-Zelt bringt.
02:45
Scharfer Blick und feiner Humor - das beschreibt Lars Reichow und verspricht einen Abend voller Begeisterung auf dem "3satFestival 2025". Eine musikalische satirische Reise mit klugen Texten. Lars Reichow, selbst Muster-Boomer, nimmt seine Generation in seinem neuen Programm "Boomerland" unter die Lupe. Zwischen Konzertflügel und Sprachwitz trifft in Reichows Texten "Wohlstand auf Dekadenz" - emotional im Ton, deutlich in der Sache. In "Boomerland" lädt Lars Reichow auf der 3sat-Bühne zu einer musikalisch-satirischen Reise ein. Ein Abend voller Optimismus, Kritik und Freiheit - in Dur und Moll, zwischen Transformation, Unterhaltung und einem klaren Bekenntnis zur Demokratie.
03:30
Joab Nist kuratiert in "Notes of Berlin" die kuriosesten Zettelbotschaften aus der Hauptstadt. Echtes Berliner Lebensgefühl, direkt von Laternen und Hausfluren auf die 3satFestivalbühne. Joab Nist lässt Alltagsliteraten zu Wort kommen: ob WG-Casting-Drama, Kiez-Liebesgeständnis oder Beschwerden zu Paketlieferungen - er verwebt echte Aushänge aus dem urbanen Raum mit Hintergrundgeschichten zu einer liebevoll-humorvollen Reise durch Berlins Seele. Der Wahlberliner Joab Nist ist Gründer des erfolgreichen Blogs "Notes of Berlin", auf dem er seit 2010 Tausende im öffentlichen Raum fotografierte Zettel - die sogenannten Notes - sammelt und dokumentiert. In seiner Liveshow verwandelt er diese Fundstücke in humorvolle Stadtgeschichten und lässt Berlin in seiner vollen, absurd-poetischen Alltagskraft lebendig werden.
03:55
Fabian Berger, Wassilis Reigel, Martin Burtscher: Das sind "Starbugs Comedy". Mit vollem Körpereinsatz und umwerfender Mimik begeistern sie mit Physical comedy beim "3satFestival". Ohne große Worte, aber mit maximaler Energie liefern die drei Schweizer in ihrem neuen Programm "Showtime!" eine rasante Show voller Witz, Kreativität und überraschenden Wendungen. Von Jung bis Alt - Lachen ist vorprogrammiert. "Showtime!" ist nonverbale Comedy auf hohem Niveau. Kreativ, dynamisch und immer wieder überraschend - 30 Minuten pure Lebensfreude.
04:25
"Happy Hour" ist Stand-up-Comedy mit Herz, Humor und Haltung. Zu Gast bei Till Reiners sind heute Johann König, Ana Lucía, Olaf Schubert, Matilde Keizer und die Band MOLA. Ob politische Satire oder Unfug auf hohem Niveau: Bei Tills Primetime-Comedy zur besten Sendezeit ist alles willkommen, was für Humor mit doppeltem Boden sorgt. In dieser Ausgabe macht Till sich Gedanken über ein sauberes Stadtbild, Johann König wird furchtbar missverstanden, Ana Lucía rettet die Welt, Matilde Keizer immerhin deutsche Männer, Olaf Schubert wird Rapper und die Band MOLA feiert musikalisch die weibliche Unabhängigkeit. Till Reiners ist erfolgreicher Stand-up-Comedian, Moderator und Podcaster. Im Frühjahr 2025 hat er seinen 40. Geburtstag gefeiert und ist mit seinem Soloprogramm "Mein Italien Grandissimo" auf große Arena-Tour gegangen. Seit 2022 ist der Gastgeber der "Happy Hour". Im Sommer 2025 hat er mit "Till Tonight" seine erste eigene Late-Night-Show im ZDF-Hauptprogramm moderiert.