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TV Programm für 3sat am 25.04.2026

Jetzt

Seine Mutter und ich 17:30

Seine Mutter und ich

TV-Drama

Traummann, Traumhochzeit, und nun ist Kinderbuchautorin Marie auch noch schwanger. Da ihr Gatte als Pilot ständig unterwegs ist, zieht sie kurzerhand zu ihrer Schwiegermutter Leopoldine. Die ist gerade Witwe geworden und daher auch allein. Als dritter gesellt sich Schwager Hubert dazu. Aber statt Trauer zeigt Leopoldine nur Selbstmitleid und scheint wenig begeistert von Marie. Das Familienparadies im Grünen wird zum emotionalen Schlachtfeld.

Danach

Im Flug über Südfrankreich 19:00

Im Flug über Südfrankreich

Landschaftsbild

Südfrankreich vereint die Schönheit von Natur und Kultur in seinen Landschaften. Von den Burgen der Pyrenäen führt die Reise über das Zentralmassiv bis in die Provence und an die Côte d'Azur. Baudenkmäler aus der Römerzeit, wie der Pont du Gard, erinnern an die Bedeutung Südfrankreichs seit der Antike. Die Luftaufnahmen offenbaren die Spuren der Geschichte ganz besonders. Aber auch moderne Bauten beeindrucken - wie das 270 Meter hohe Viadukt von Millau. Frankreichs Süden ist die bei Touristen beliebtere Hälfte des Landes. Für jeden Geschmack hat dieses Land etwas zu bieten - seien es die sehr unterschiedlichen Küsten an Atlantik und Mittelmeer, ursprüngliche Landschaften wie die Camargue oder die Schluchten von Ardèche und Tarn, schöne Städte und Dörfer, historische Stätten oder der Glanz der mondänen Côte d'Azur.

Kunst für die Ewigkeit: Gustav Klimt 19:20

Kunst für die Ewigkeit: Gustav Klimt

Malerei

Gustav Klimt zählt zu den prägenden Künstlern der Wiener Moderne. Seine Bilder erzählen von Liebe, Leidenschaft und menschlicher Stärke - voller Sinnlichkeit, Emotion und Ausdruckskraft. In Wien entstehen Klimts berühmte Gemälde und Porträts. Gold, dekorative Ornamente sowie bewusst gewählte Farben und Muster machen seine Werke unverwechselbar. Bis heute sind die Motive weltweit bekannt und oft kopiert. Gustav Klimt (1862-1918) wächst in Wien auf, einer Stadt, die von künstlerischer Vielfalt, historischer Architektur und kulturellem Aufbruch geprägt ist. Schon früh zeigt er außergewöhnliches Talent für Malerei und Dekor. Zwischen dem traditionellen Historienmalerhandwerk und den avantgardistischen Strömungen der Wiener Moderne entwickelt Klimt einen unverwechselbaren Stil: goldene Ornamente, fließende Linien, sinnliche Farben und symbolträchtige Motive prägen sein Werk und machen ihn zu einer zentralen Figur des Jugendstils Seine Porträts, allegorischen Darstellungen und Wandgemälde verbinden reale Menschen mit mythischen oder psychologischen Elementen. Werke wie "Der Kuss", "Adele Bloch-Bauer I" und "Leben und Tod" zeigen, wie Klimt Themen wie Liebe, Vergänglichkeit und menschliche Emotion in dekorative, expressive Formen übersetzt. Jede Figur, jeder Raum wird durch Farbe, Muster und Licht zu einem kraftvollen Ausdruck seiner künstlerischen Vision. Klimts Arbeiten beeindrucken durch Sinnlichkeit, Symbolkraft und dekorative Details. Sie laden zum intensiven Betrachten und Staunen ein, spiegeln die kulturelle Blüte Wiens um 1900 wider und machen ihn zu einem der bedeutendsten Künstler der Wiener Moderne. Klimt: ein Visionär, dessen Kunst und ästhetische Innovation bis heute weltweit bewundert werden.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

UDO! 20:15

UDO!

Musikerporträt

Udo Jürgens (1934-2014) komponierte in sieben Jahrzehnten mehr als 1000 Lieder - darunter unsterbliche Klassiker wie "Griechischer Wein", "Ich war noch niemals in New York" und "Merci, Chérie". Die Dokumentation zeigt das packende Profil eines Rastlosen, der noch mit stolzen 80 Jahren auf seiner "Mitten im Leben"-Tour die Hallen füllte und das Publikum eroberte. Der Film zeigt das Bild eines hochbegabten und zugleich auch hochsensiblen Workaholics. Udo Jürgens und seine atemlose Biografie: Musikgenie, Frauenschwarm, Traumtänzer, Selbstzweifler, ein Charakter mit vielfältigen Facetten. Mühelos balancierte der Entertainer zwischen Hochglanz und Tiefgang. Bislang unveröffentlichte Materialien wie Fotos, Briefe, Tagebucheinträge, Tonbandaufnahmen und Privatfilme geben exklusive Einblicke in sein schillerndes Leben. Seine engste Familie, vor allem die Kinder Jenny und John sowie gute Freunde und Weggefährten, analysieren den Ausnahmekünstler, der nicht nur besang, was er erlebte, sondern auch genau das lebte, was er besang. Weitere hochkarätige Gesprächspartner sind Erika Meier, genannt "Panja", Udos erste Ehefrau und Mutter von John und Jenny Jürgens, sein Bruder Manfred Bockelmann und der weltberühmte Komponist und Produzent Harold Faltermeyer, mit dem Udo Jürgens eng zusammengearbeitet hat. Außerdem geben wichtige Textdichter wie Michael Kunze und Oliver Spiecker Einblicke in die Zusammenarbeit mit Udo Jürgens. In der Dokumentation "UDO!" zeichnen die beiden Regisseure David Kunac und Sebastian Dehnhardt das Psychogramm eines Getriebenen, der in der Unterhaltungsindustrie als Weltbürger Haltung zeigte, doch innerlich oft zerrissen und einsam war. Der Film zeigt das Bild eines Künstlers, der von Kindheitsbeinen an nur ein Ziel kannte: mit Musik die Welt zu erobern. Außerdem würdigt die Dokumentation sein grandioses musikalische Erbe mit allen bis heute unvergessenen Hits.

Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult 21:15

Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult

Dokumentation

Eine Reise zu Kitsch, Kunst und Kommerz von der Operette übers "Musikantenstadl" bis zum ESC: Insider wie Guildo Horn und die Geschwister Pfister erkunden das Lebensgefühl des Schlagers. Der Schlager boomt. Er füllt Stadien, dominiert die Algorithmen von TikTok und Instagram und liefert den Soundtrack für eine gute Zeit. Woher kommt diese Sehnsucht nach der heilen Welt, und wie viel Rebellion steckt hinter den glitzernden Pailletten? Auf der Suche nach Antworten verlässt die Dokumentation "Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult" die Pfade der Musikindustrie und begibt sich auf eine (kultur)historische Spurensuche. Eine kleine Reise zu den Hits, aber auch zu den subversiven Wurzeln des Genres, die heute noch hie und da durchschimmern. Der Film führt weg von den Verkaufszahlen hin zu den kulturellen Wurzeln. Ein prominenter Schlager(aus)kenner und ESC-Insider, der das Großevent 1998, wie er fand, befreien wollte und dafür sogar demonstrierte, ist Guildo Horn. Im Interview blickt er zurück auf seinen legendären Auftritt beim Eurovision Song Contest in Birmingham - einen Moment, den er selbst als "Rock-'n'-Roll-Befreiung" beschreibt. Der diplomierte Pädagoge dekonstruiert im Interview das Image des Schlagersängers. Er schlägt den Bogen von seinen anarchischen Anfängen in Kölner Clubs bis hin zu Rollen in Musical und Operette. Der Schlager, so betont auch er, ist kein modernes Industrieprodukt, sondern kommt von der lauten, bunten Welt der Operette der 1920er-Jahre. Diesen Faden greifen die Geschwister Pfister auf. Auf der Theaterbühne zelebrieren sie die Übersteigerung des Schlagers und beweisen, dass man Kitsch gleichzeitig parodieren und tief verehren kann. Durch ihre Augen betrachtet wird die "neue Offenheit" des Genres sichtbar - eine Rückkehr zu jener Frivolität und Doppeldeutigkeit, die den Schlager vor seiner "Säuberung" in der Nachkriegszeit auszeichnete. Ihre Revue "Servus Peter - Oh là là Mireille" ist schon seit Jahren über die Grenzen hinweg Kult. Im Queer Museum Wien trifft das Filmteam auf Alkis Vlassakakis und Marco Schreuder, Hosts von "Merci, Chéri - Der Eurovision Podcast" und Kuratoren der Ausstellung "United by Queerness". Sie beleuchten eine besondere Seite der Schlagergeschichte: das Genre als "Safe Space" für die LGBTQ+-Community. Was fasziniert sie am vermeintlich konservativen Schlager? Herausgekommen ist eine in jeder Hinsicht bunte Geschichtsstunde in Sachen ESC, der sich seit seiner ersten Ausgabe 1956 zum internationalen Unterhaltungsevent gemausert hat, das historische Umbrüche und gesellschaftliche Entwicklungen spiegelt. Die Dokumentation "Hits, Herz, Heimat - Kitsch und Kult" beleuchtet den kommerziellen Erfolg der Schlagermusik von heute und die subversive Kraft von gestern. Eine kulturhistorische Spurensuche, die beweist, dass im Schlager zwischen Nussecken und Glitzerregen eine Musikrichtung steckt, die sich immer wieder neu erfindet.

Max Mutzke und die SWR Big Band 22:00

Max Mutzke und die SWR Big Band

Konzert/Musik

Leidenschaft und Talent kann man nicht wirklich lernen - Max Mutzke hat beides im Überfluss. Er hat die Gabe das Publikum in seinen Bann zu ziehen und stellt das eindrucksvoll unter Beweis. Wenn dann dieses Kraftpaket auf die Grammy-nominierte SWR Big Band trifft, entsteht daraus ein energiegeladenes Spektakel aus Talent und Können, das wortwörtlich von den Sitzen reißt. Die unbändige Spielfreude schenkt dem Publikum ein exklusives Erlebnis. "Soul viel mehr" bietet einen Mix aus Mutzke-Hits wie "Welt hinter Glas", "Can't wait until tonight", oder "Marie" sowie aus Soul- und Hip-Hop-Klassikern wie "Me & Mrs. Jones" und Songs von Alicia Keys, Will Smith, Anderson Paak oder Sly & The Family Stone. Freuen Sie sich auf ein besonderes Konzert mit einer charismatischen Stimme, verpackt im vollen Big Band Sound auf der Höhe der Zeit.

Incognito 23:00

Incognito

Konzert/Musik

Beim "Baltic Soul Weekender"-Festival 2025 am Weißenhäuser Strand der Gemeinde Wangels in Schleswig-Holstein trat die britische Band Incognito als Headliner auf. Seit den 1980er-Jahren ist die Gruppe rund um Sänger Jean-Paul "Bluey" Maunick eine der wichtigsten Formationen der R&B- und Acid-Jazz-Szene. Incognito stehen seit mehr als vier Jahrzehnten für eine stilprägende Verbindung aus Soul, Jazz-Funk und Groove. Mit Titeln wie "Always There", "Still a Friend of Mine", "Nothing Makes Me Feel Better" oder dem Stevie-Wonder-Cover "Don't You Worry'Bout a Thing", prägte die Band um Mastermind Jean-Paul "Bluey" Maunick die britische Acid-Jazz-Bewegung nachhaltig und erreichte ein internationales Publikum weit über die Clubszene hinaus. 3sat zeigt das Konzert der britischen Acid-Jazz-Formation beim "Baltic Soul Weekender" 2025. Das Festival zählt seit Jahren zu den bedeutendsten Soul- und Funk-Events Europas und bringt internationale Künstlerinnen und Künstler sowie ein musikbegeistertes Publikum zum Weißenhäuser Strand an die Ostsee. Beim ausverkauften "Baltic Soul Weekender" 2025 präsentierte die zwölfköpfige Band ein mitreißendes Set aus Klassikern und neueren Produktionen - getragen von virtuoser Musikalität, markanten Bläsersätzen und einem energiegeladenen Sängertrio.

Klondike 23:45

Klondike

Kriegsdrama

Donbass 2014: Eine schwangere Frau weigert sich, ihr Haus an der umkämpften ukrainisch-russischen Grenze zu verlassen, obwohl im Wohnzimmer anstelle der Wand ein riesiges Loch klafft. Im Spannungsfeld zwischen einfühlsamem Familiendrama und schonungslosem Antikriegsfilm siedelt Maryna Er Gorbach das Psychogramm einer Frau mit ihrer sehr persönlichen Perspektive auf den Krieg in der Ukraine an. Im Donbass 2014: Irka und Tolik leben in einem kleinen Dorf an der ukrainisch-russischen Grenze. Sie erwarten ihr erstes Kind und machen sich die üblichen Gedanken werdender Eltern. Gleichzeitig sehen sie sich jedoch mit den immer intensiver werdenden kriegerischen Handlungen zwischen separatistischen Milizgruppen, die von Russland unterstützt werden, und der ukrainischen Armee konfrontiert. Während eines Angriffs verlieren sie sogar die Wohnzimmerwand ihres beschaulichen Hauses und leben fortan mit einem Blick in die offene Landschaft, in der Unvorstellbares geschieht. Allen Widrigkeiten zum Trotz weigert sich Irka, ihr Zuhause zu verlassen, obwohl Tolik sie drängt, in der Stadt Sicherheit zu suchen. Tolik wiederum wird von Irkas Bruder massiv angegriffen, weil dieser ihn der Kollaboration mit den Separatisten beschuldigt. Selbst als der international für Bestürzung sorgende Abschuss der Passagiermaschine MH17 in ihrer direkten Nähe die Lage verschärft und Tolik zwischen die Fronten gerät, plant Irka stur das Leben mit ihrem Kind weiter. Bis die Separatisten Tolik vor eine grausame Entscheidung stellen. Der Spielfilm "Klondike" der ukrainischen Regisseurin Maryna Er Gorbach ist von einer beklemmenden Aktualität, denn er zeigt rückblickend die "Geburtsstunde" eines Konflikts, der immer noch die gesamte Welt schockiert. In ebenso eindringlichen wie vielschichtig komponierten Bildern, die an klassische Malerei und Western-Szenarien erinnern, erzählt "Klondike" vom Widerstand einer schwangeren Frau gegen die brutalen Realitäten eines Kriegs, in dem die Konfliktparteien in ihrem ideologischen Kampf um die "richtige" Zugehörigkeit Familien auseinanderreißen und die Lebensgrundlage der Menschen zerstören. Die meisterliche Inszenierung, die spannungsvoll und irritierend zwischen Realismus, surrealen Momenten und allegorischer Kraft oszilliert, und nicht zuletzt das brillante Schauspiel von Oxana Cherkashyna als Irka verleihen der Geschichte vom Überleben im Krieg ihre stille Wucht. Durch seine Menschlichkeit und universelle Aussage wird der Film auch noch weit jenseits aktueller Berichterstattung und Breaking News über die Grausamkeit des Kriegs Bestand und Relevanz haben. "Klondike" wurde 2022 auf dem "Sundance Film Festival" mit dem Regiepreis und auf der Berlinale im Panorama-Programm mit dem Preis der ökumenischen Jury ausgezeichnet. Außerdem erhielt er auf dem Festival im schweizerischen Fribourg den "Großen Preis", den Kritikerpreis sowie den Preis der Jugendjury, in Seattle den "Grand Jury Price" und beim Friedenspreis des Deutschen Films einen Spezialpreis.