15:45
Der pedantische Hypochonder Hermann Ladner lässt sich vom Bruder seiner verstorbenen Frau, dem charmanten Betrüger Heinz Wucher, zu einer Kreuzfahrt einladen. Die wird turbulent. Heinz verspielt das Reisegeld, worauf sich Hermann wutentbrannt allein mit dem Wohnwagen aufmacht - nicht ahnend, dass er den reuigen Heinz bereits an Bord hat. Nach unfreiwilligen Aufenthalten im Gefängnis und im Krankenhaus landen die beiden am Ossiacher See. Mit dem Auftauchen von zwei attraktiven Damen beginnen dort die Verwicklungen erst so richtig.
17:15
Der charmante Lennie Berger hat von seinem Onkel das Schlosshotel Velden geerbt und will es auf Vordermann bringen. Das stößt bei den Angestellten und der Konkurrenz nicht nur auf Zuspruch. Spielfilm-Zusammenschnitt aus den Folgen der zweiten Staffel der erfolgreichen Kultserie "Ein Schloss am Wörthersee" mit Roy Black in seiner Paraderolle als charmanter Hotelbesitzer Lennie Berger.
18:35
Das Land, wo die Zitronen blühen, rückt näher: Der Klimawandel ermöglicht es auch österreichischen Bauern, Südfrüchte anzupflanzen. In Kärnten gibt es bereits einen Zitronenbauern. Und auf Versuchsanlagen im niederösterreichischen Marchfeld werden exotische Pflanzen wie das südamerikanische Amaranth-Getreide gezüchtet. Denn in den letzten 100 Jahren ist die Durchschnittstemperatur um zwei Grad gestiegen. Das hat dramatische Auswirkungen.
18:45
Gustav Mahler hatte eine, Brahms träumte von einer, und mag man den Gerüchten glauben, so schenkte der Kaiser höchstpersönlich seiner Geliebten eine: eine Villa am Wörthersee. Mit dem Anschluss der Bahnstrecke Wien-Klagenfurt der k. k. Südbahn 1864 wurde der Wörthersee zu einer der edelsten Sommerfrische-Destinationen in der Donaumonarchie. So mancher begüterte Sommerfrischler ließ sich dort eine standesgemäße Sommerresidenz errichten. Die meisten dieser Objekte entstanden in den Jahren zwischen 1850 und 1930, vielfach im Stil der sogenannten Wörthersee-Architektur. Der Mix aus Jugendstil, Regionalromantik und englischer Landhausarchitektur ergab einen eigenen Stil, der mittlerweile überregionale Bekanntheit erlangt hat. Bis heute tragen die Bauten wesentlich zum Flair des Wörthersees bei und sind ein Kompendium an Geschichten. Der Film zeigt die Region in prachtvollen Sommerbildern.
19:30
Das Mölltal und das Maltatal: zwei Täler - verbunden durch eindrucksvolle Bergwelten und die Gastfreundschaft der Menschen. Sie sind stolz auf das, was sie haben - ein Stück pures Kärnten. Vom Großglockner bis zur höchsten Staumauer Österreichs - im Nationalpark Hohe Tauern liegen Orte der Superlative. Doch im Mölltal und Maltatal warten auch abseits der großen Kulisse viele Orte darauf, entdeckt, und viele Geschichten darauf, erzählt zu werden. Ein Postkartenmotiv in seiner reinsten Form - das ist Heiligenblut am Großglockner. Dort nimmt das Kärntner Mölltal seinen Anfang. Es ist ein Land der Biodiversität, das beweist die Bäuerin Angelina Pucher vom Sturm-Archehof. Sie kümmert sich um den Erhalt alter Nutztierrassen wie den Tauernscheckenziegen. Im Goldgräberdorf von Heiligenblut lässt sich der Goldwäscher Hans-Jörg Lackner bei seiner meditativen Suche nach Tauerngold über die Schulter blicken. Ein imposantes wie beklemmendes Naturjuwel ist die Raggaschlucht bei Flattach. Berg- und Wanderführerin Gabriele Broschek-Noisternig macht jeden Morgen einen Kontrollgang durch die Schlucht, bevor sie das Kassenhäuschen für Besucherinnen und Besucher öffnet. In Reißeck taucht Regisseur Fritz Aigner ein in die Welt der Bergbauern. Hans Platzer serviert seinen Gästen auf der Hattelberger Alm deftige Kost: Frigga, eine traditionelle Eierspeise der Holzknechte, bei der mit Käse nicht gespart wird. Authentisch. Legendär. Einer der beliebtesten und bekanntesten Kraftorte Kärntens ist der Danielsberg, ein markant aufragender Hügel inmitten des Mölltals. Der Geistliche Martin Edlinger ist dort aufgewachsen. Er verweist auf die historischen Funde, die den Danielsberg als Heiligtum in allen Zeiten ausweisen. Sein persönliches Heiligtum ist für den Fassbindermeister Ferdinand Mörtl ohne jeden Zweifel seine Werkstatt in Lurnfeld. Jahrzehntelang hat er das Erbe von Großvater und Vater fortgeführt, heute ist er selbst in Pension. Doch die Maschinen und Werkzeuge in seinem Reich sind für ihn längst noch nicht museumsreif. Auf dem Feldsberg, wo einst Kaiser Friedrich III. den Frieden von Pusarnitz verhandelt hatte, der zur Einheit Kärntens geführt hat, stimmt die Sängerrunde Lurnfeld rund um Obfrau Gerhild Kleinfercher ein Kärntnerlied an. Das gehört dort einfach dazu. In Gmünd beginnt das Maltatal. Die mittelalterliche Kleinstadt hat sich zur Künstlerstadt entwickelt, das zeigen die einladenden Ateliers, die dort Artists in Residence geboten werden, und die alljährliche Schau im Kunsthaus Gmünd unter Kuratorin Julia Schuster. Auf die Esel gekommen ist Wolfgang Gollenz. Mit dem Eselpark betreibt er eins der beliebtesten Familienausflugsziele des Maltatals. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Zucht amerikanischer Miniaturesel - wie "Razzle Dazzle", dem prächtigen Minizuchthengst. Vom Fallbach-Wasserfall, dem höchsten Wasserfall Kärntens, führt der Film schließlich zur Kölnbreinsperre, Österreichs höchster Staumauer im Hochgebirge am Talschluss des Maltatals. Sperrwärter Thomas Jahn macht sich mit seinem Kollegen auf den täglichen Gang durch die Innenwelt des massiven Betonbaus, bei dem die beiden die Bewegung der Mauer messen, die aufgrund der Wassermassen, die im Zuge der Aufstauung auf das imposante Bauwerk einwirken, unausweichlich ist.
20:15
Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann, dessen erster Job ihn 1998 ans Landeskrankenhaus Klagenfurt in Kärnten geführt hat, hat keinen leichten Stand. Seine in Wien zurückgebliebene Frau und seinen kleinen Sohn sieht er nur am Wochenende, die älteren Kollegen halten ihn wegen seines Pendelns in die Großstadt für arrogant. Dann wird er vor die größte Herausforderung seiner Laufbahn gestellt. Ausgerechnet am vierten Geburtstag seines Sohnes muss er in der Klinik bleiben. Sein Chef Professor Lohmeyer ist bei einer Konferenz in den USA, und Höchstmann übernimmt die stellvertretende Leitung der Chirurgie. Die spöttischen Kommentare des Kinderarztes Dr. Thomas Wenninger führen zu Spannungen, die auch Anästhesistin Lydia Martischek, Wenningers Ex-Freundin, registriert. Ein Notfall unterbricht ihre Streitigkeiten: Ein Rettungshubschrauber bringt ein dreijähriges Mädchen leblos und kalt in die Klinik. Kein Puls. Keine Atmung. Nichts. Körpertemperatur 18,4 Grad Celsius. Ein hoffnungsloser Fall, wie Wenninger befindet - die Kleine lag fast 30 Minuten unter Wasser. Eine vergleichbare Rettung ist noch nie gelungen. Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen. Mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers versucht Dr. Höchstmann, das schier Unmögliche möglich zu machen: 15 Stunden lang kämpft er in dieser Nacht um das Leben seiner kleinen Patientin - zuerst gegen den Widerstand von Dr. Wenninger, schließlich aber mit dessen und Lydias Unterstützung. Der Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" nach einer wahren Begebenheit erzählt atmosphärisch intensiv und sehr emotional die Geschichte einer einzigen Nacht, die das Leben einer kleinen Gruppe von Menschen für immer veränderte.
21:45
Ein Mordfall, illegale Machenschaften und Familienkonflikte erschüttern den scheinbaren Frieden einer kleinen Dorfgemeinschaft. Als einer der Dorfbewohner bei einem Sturz von einem Hochsitz stirbt, glauben die Dorfpolizisten Georg Treichel und Martina Schober zunächst an einen tragischen Unfall. Doch dann stellt sich heraus: Eine der Sprossen der Leiter wurde präpariert. Alle Zeichen sprechen für Mord. Schnell gerät der Jäger Flattacher unter Verdacht, der den Toten unter seinem Hochsitz gefunden hat. Kurz darauf erschüttert ein Anschlag auf Bauer Hannes Guggenbauer senior das Dorf: Auf sein Auto wurde aus dem Hinterhalt geschossen. Der Bauer selbst wird dabei nur leicht verletzt. Dorfpolizist Georg Treichel hingegen, der am Steuer gesessen hat, fällt mit schweren Verletzungen ins Koma. Um Polizistin Martina Schober bei der Ermittlungsarbeit zu unterstützen, wird Oberinspektorin Acham aus Klagenfurt in den kleinen Ort versetzt. Der Jäger Flattacher beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Bald verdächtigt jeder jeden, und die Ereignisse im Dorf beginnen, sich zu überschlagen.
23:15
Hannes Muck kennt Leichen nur aus dem Fernsehen und seiner Zeit als junger Verkehrspolizist. Schwer lastet die Verantwortung auf ihm, als eine junge Frau tot aufgefunden wird. Nun muss der Ende 30-jährige Postenkommandant in Hüttenberg, einem abgelegenen Ort mit großer Vergangenheit und ungewisser Zukunft, ermitteln. Die Tote ist auch noch ausgerechnet die Reiftanzbraut Barbara, Tochter des Landtagsabgeordneten Alois Prantl. Sie wurde während oder nach dem berühmten Hüttenberger Reiftanz erschlagen. Tiefe Erschütterung macht sich in Hannes' sonst so sonnigem Gemüt breit: ein Mord in seinem geliebten Hüttenberg, ein Mörder unter seinen Freunden aus dem Sandkasten, dem Fußballverein, der Blaskapelle? Undenkbar! Folgerichtig führt Hannes der erste Weg ins nahe gelegene Heim für Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen - folgerichtig und nicht ganz absichtslos, bezaubert Heimleiterin Susanne Kert Hannes doch schon so lange mit ihrem herben Charme. Ganz anders als Hannes Muck beurteilt der aus Klagenfurt beigezogene Chefinspektor Plöschberger die Lage. Der Städter torpediert Hannes' naiven Beschützer-Instinkt für "seine Leut" mit unangenehmen Fragen. Als Barbaras Handy aufgefunden wird, weist ein damit aufgenommenes Video jedoch auf eine ganz andere, völlig unerwartete Spur in Mucks allernächster Umgebung.