09:55
Die Schweiz ist ein Land der Kontraste - geprägt durch Hitze und Kälte, Feuer und Eis. Der Film zeigt, wie Tiere, Pflanzen und Menschen mit diesen Extremen zurechtkommen. In der Schweiz treffen Gletscher auf heiße Quellen, Eiswüste auf Felsensteppe. So vielfältig wie die Landschaften sind ihre Bewohner: Gletscherflöhe und Skorpione, Steinböcke und Bienenfresser. Eine Reise durch die Schweizer Natur - zwischen Feuer und Eis. Die Schweiz steht für Schnee und Eis. Über Monate hat der Winter die Alpenrepublik fest im eisigen Griff. Wer dort lebt, muss hart im Nehmen sein: Mit karger Kost kommen Steinböcke und Rehe durch den Winter. Die Wasseramsel dagegen findet in Bergbächen auch bei Minusgraden proteinreiche Insektenlarven. Dafür geht sie jeden Tag unzählige Male auf Tauchgang im eisigen Nass. Und auch die Schweizer wissen das Winterwetter für sich zu nutzen: Während manche in den heißen Thermalquellen von Leukerbad Entspannung suchen, testen andere beim Eisbaden ihre Grenzen. Gefährlich wird der Winter mit Anbruch des Frühlings. Wenn in tieferen Lagen Murmeltiere erwachen und Krokusse Bergwiesen in ein Blütenmeer verwandeln, steigt auch die Lawinengefahr in den Schweizer Bergen. Um Menschenleben zu retten, trainiert die Alpine Rettung Schweiz deshalb regelmäßig den Ernstfall. Bei Lawinen-Übungen lernen Suchhunde, im Helikopter mitzufliegen und Lawinenopfer aufzuspüren - Action garantiert. Doch Lawinen sind nicht die einzige Gefahr in den Bergen. Jedes Jahr wüten in der Schweiz rund einhundert Waldbrände. Um verheerende Großbrände zu verhindern, rücken Walliser Forstarbeiter deshalb mit der Motorsäge aus. Feuerschneisen können helfen, die großflächige Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Gleichzeitig profitiert die Natur, wenn Alpen freigehalten und vor Verbuschung bewahrt werden. Denn Bergwiesen sind die Heimat zahlreicher Tiere. Ein Lebensraum der Extreme ist die Walliser Felsensteppe, denn im Rhonetal ist es im Sommer oft äußerst trocken und heiß. Davon profitieren wärmeliebende Exoten wie der Italienische Skorpion und der farbenprächtige Bienenfresser. In der Höhe dagegen kämpfen Gletscher mit den steigenden Temperaturen. Ob Aletsch- oder Rhonegletscher - jedes Jahr ziehen sich die Schweizer Gletscher weiter zurück. Kein gutes Omen für den eigentümlichen Gletscherfloh - ein winziges Insekt, das ganzjährig im Gletschereis lebt. In opulenten Bildern lädt der Film ein auf eine überraschende Entdeckungsreise durch die Schweiz. Atemberaubende Luftaufnahmen - aufwendig mit Drohne und Helikopter gefilmt - führen die landschaftliche Schönheit der Schweiz vor Augen. Extreme Makroaufnahmen und Superzeitlupen lassen den Zuschauer teilhaben an erstaunlichen Tiergeschichten: ob bizarre Insekten wie die Kreiselwespe, Giftschlangen wie die Aspisviper oder große Säugetiere wie der Luchs. In großartigen Bildern gibt der Film Einblick in das heimliche Leben einer faszinierenden Tierwelt - im Spannungsfeld von Feuer und Eis.
10:45
Emil, Bruno, Fritz und Dieter-Thomas sind vier rüstige Rentner und alte Freunde. Mit einem gemütlichen Golf-Wochenende in den Bergen wollen sie ihre Freundschaft auffrischen. Kaum im Hotel angekommen, konfrontiert Emil seine Freunde mit einer ernsthaften Nachricht: Er ist unheilbar krank und hat sich entschlossen, mithilfe einer tödlichen Pille hier und jetzt im Kreis seiner Freunde seinem Leben frühzeitig ein Ende zu setzen. Nun bittet er die Männer um nichts Geringeres, als ihn dabei zu unterstützen. Die Reaktionen auf diese Bitte könnten unterschiedlicher nicht sein. Der notorische Meckerer Bruno will sofort abreisen. Dem stets zur Prahlerei neigenden Dieter-Thomas verschlägt es die Sprache, und der sonst so umsichtige Fritz ist völlig ratlos. Als unerwartet auch noch Emils Ehefrau, von Eifersucht angestachelt, im Hotel auftaucht und herausfindet, dass ihr Ehemann Geheimnisse von weit fatalerem Ausmaß vor ihr hat, wird allen klar: Wenn Emil in Würde gehen will, muss er sich vorher noch einmal dem Leben stellen. "Sonntagsvierer" ist eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, Liebe und Tod, verpasste Chancen und Neuanfang. Geschrieben hat die Komödie der deutsche Drehbuchautor Martin Rauhaus ("Die Luftbrücke", "Ein starker Abgang", "Winterreise"). Seine Drehbücher zeichnen sich durch witzige Dialoge mit Tiefgang sowie psychologisch überzeugende Figuren aus und sind oft tragisch und komisch zugleich.
12:15
Der brave Deutschlehrer Balz Näf gerät in eine finanzielle Schieflage. Um an Geld zu kommen, beginnt er Sportwetten auf Flitzer zu organisieren. Doch dadurch verstrickt er sich in eine noch ausweglosere Situation und verliebt sich ausgerechnet in die Polizistin, die ihm das Handwerk legen soll. Im ausverkauften Wankdorf Stadion reißt sich der 53-jährige Lehrer Balz Näf die Kleider vom Leib und stürmt splitterfasernackt über den Rasen. Die Security-Leute jagen ihm nach. Fünf Monate zuvor: Der spießige Deutschlehrer Balz Näf steht vor seiner Klasse, versucht den Schülern seinen Lieblingsautor Gottfried Keller schmackhaft zu machen. Er ärgert sich, dass sein Projekt, ein Gottfried-Keller-Museum zu gründen, von seinen Lehrerkollegen zugunsten eines neuen Sportplatzes boykottiert wurde. Weil er genug davon hat, ständig übergangen zu werden, erschwindelt er sich vom Rektor eine Unterschrift für eine Vollmacht, hebt das gesamte Schuldgeld ab und versucht, dieses mit Sportwetten bei seinem Coiffeur Kushtrim zu verdoppeln. Doch die Wette geht verloren, und alles Geld ist weg. Um seine Situation zu retten, kommt er auf eine verrückte Idee: Er schließt sich mit seinem Coiffeur zusammen und rekrutiert und trainiert Flitzer, die für illegale Sportwetten so lange als möglich nackt über das Fußballfeld rennen. Der neue Trendsport wird zur Sensation, verbessert aber die Lage von Balz nicht. Weil er dem Bauleiter des Sportplatzes einiges schuldig bleibt, wird er von diesem verprügelt. Zudem fragt ihn der Rektor verwundert, weshalb die Schulkreditkarte gesperrt ist. Balz steht unter größerem Druck denn je. Und natürlich geht es nicht lange, bis die Polizei von den Machenschaften Wind bekommt. Da verliebt sich Balz auch noch ausgerechnet in die Polizistin, die ihm das Handwerk legen soll.
13:50
Uli ist ein Waisenkind. Nach anfänglichen Irrwegen wird er Meisterknecht und schließlich Pächter des Glungge-Hofs. Auf seinem Weg helfen ihm sein Meister und Vreneli, seine spätere Frau. Zum 100. Todestag des Schweizer Bauerndichters Jeremias Gotthelf verfilmte Franz Schnyder 1954 das Epos. Hannes Schmidhauser verkörpert darin den Uli, Liselotte Pulver Vreneli. Der Film wurde zum Kinorenner und machte die beiden Hauptdarsteller zu Stars. In der Folge adaptierte Franz Schnyder - ab 1957 als eigener Produzent - vier weitere Gotthelf-Romane für die Leinwand und wurde dadurch einer der erfolgreichsten Schweizer Kinoregisseure.
15:35
Das Waisenmädchen Heidi lebt mit seinem verbitterten Großvater, dem Alpöhi, auf der Alm. Am liebsten verbringt Heidi ihre Zeit mit dem Ziegenhirten Peter. Doch dann ändert sich ihr Leben. Der 1952 in Schwarz-Weiß gedrehte Spielfilm "Heidi" nach der Erzählung "Heidis Lehr- und Wanderjahre" von Johanna Spyri gilt noch heute als beste Adaption des Kinderbuchs. Eines Tages taucht Heidis Tante Dete auf der Alm auf. Sie steht in Frankfurt bei der vornehmen Familie Sesemann im Dienst. Die Tochter des Hauses, Klara, ist gehbehindert. Unter einem Vorwand entführt die Tante die ahnungslose Heidi, damit sie dem Mädchen Gesellschaft leistet. Bald gewinnt Heidi Klaras Zuneigung. Klara blüht auf und überwindet sogar ihre Krankheit. Vielmehr noch gewinnt Heidi die Sympathie des ganzen Hauses, mit Ausnahme der strengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier. Doch Heidi hat starkes Heimweh.
17:10
Heidi ist wieder in den Bergen bei ihrem geliebten Alpöhi. Sie haben sich den Winter über im Dorf bei Peters Mutter einquartiert. Die Sesemanns aus Frankfurt wollen sie besuchen kommen. In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch Herr Sesemann macht wieder einen Rückzieher. Das freut Fräulein Rottenmeier und lässt Klara in Tränen ausbrechen. Da übernimmt Großmutter Sesemann kurzerhand die Reiseleitung. Doch im "Dörfli" hat der schusselige Peter vergessen, Heidi den Brief von Klara zu übergeben. Als sie die freudige Nachricht endlich liest, stehen die Frankfurter bereits vor der Alphütte. Heidi und Klara, die wegen eines Rückfalls wieder den Rollstuhl benötigt, sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Nur Peter, der heimlich in Heidi verliebt ist, hat eine harte Zeit. Eines Tages zerstört er aus Eifersucht Klaras Rollstuhl. Dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen.
18:35
Um sich die Arztkosten für seine Frau zu leisten, verkauft ein Tessiner Bergbauer seinen Sohn einem Kinderhändler. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeitet dieser in Mailand als Kaminfeger. Um sich zu wehren, gründet der Junge die Bande "Die schwarzen Brüder" und sagt dem Kinderhändler den Kampf an. - Eine Jugendbuchverfilmung von Xavier Koller mit Moritz Bleibtreu. Giorgios Kindheit in einem Tessiner Bergdorf ist zwar von Armut geprägt, aber glücklich. Als eines Tages ein Adler seine Mutter schwer verletzt, wird die Lage der Familie jedoch schnell prekär. Sein Vater kann sich keinen Arzt leisten. Diese Situation macht sich Antonio Luini zunutze: Er ist in den Tessiner Tälern auf der Suche nach Knaben, die er in Mailand als Kaminfeger-Gehilfen verkaufen kann. Er bietet Giorgios Vater Geld für seinen Sohn. Schweren Herzens geht dieser den Deal ein. Zusammen mit einer Gruppe anderer Buben wird Giorgio nach Mailand verschleppt. Dort verkauft Luini den Knaben an den Kaminfeger Battista Rossi. Mit dem Familienvater Rossi hat Giorgio zwar vergleichsweise Glück, nicht aber mit dessen Frau und Sohn, die dem Verdingbub das Leben schwer machen. Der Alltag der Kaminfeger-Jungen ist beinhart. Sie werden, da sie klein genug sind, die Kamine hochgeschickt, um dort den Ruß mit bloßen Händen zu entfernen. Doch nicht nur die harte Arbeit macht den Kindern zu schaffen, sie werden zu allem Übel auch noch von einer Bande aus dem Quartier drangsaliert, die sich "Die Wölfe" nennt. Giorgio, der in Alfredo einen Freund gefunden hat, beschließt, sich gegen diese Bande und gegen Luini, der ihnen noch immer das Leben schwermacht, zu wehren. Sie gründen ihre eigene Bande, "Die schwarzen Brüder", und planen ihre Flucht zurück ins Tessin. Xavier Koller hat mit "Die schwarzen Brüder" einen der bekanntesten Schweizer Jugendbuchklassiker von Lisa Tetzner und Kurt Held verfilmt. Die beiden Autoren erhielten während der Nazizeit Asyl in der Schweiz. Held, der eigentlich Kurt Kläber hieß, ist auch der Schöpfer einer anderen Geschichte, in denen sich eine Kinderbande gegen böse Erwachsene wehrt: "Die rote Zora". Xavier Koller gehört zu den wenigen Schweizer Regisseuren, die auch international bekannt sind. 1990 gewann der gebürtige Schwyzer mit dem Drama "Reise der Hoffnung" einen Oscar für den besten ausländischen Film. Das Schweizer Publikum kennt Koller als Schöpfer von "Das gefrorene Herz", "Der schwarze Tanner", "Eine wen iig, dr Dällebach Kari" und des 2015 erschienenen Kinohits "Schellen-Ursli". In der schweizerisch-deutschen Koproduktion "die schwarzen Brüder" spielen die Schweizer Schauspieler Leonardo Nigro und Sabine Timoteo sowie die deutschen Moritz Bleibtreu, Waldemar Kobus, Richy Müller und Fynn Henkel, der Giorgio verkörpert.
20:15
Ingenieur Walter Faber ist ein äußerst rationaler Mensch, der nicht an Zufälle oder Vorhersehung glaubt. Ein Flug von Amerika nach Athen bringt seine Sicht auf das Leben allerdings ins Wanken. Die Maschine muss in Südamerika notlanden, und an eine Weiterreise ist zunächst nicht zu denken. Faber kommt mit seinem Sitznachbarn Herbert Hencke ins Gespräch. Dieser ist gerade auf dem Weg zu seinem Bruder Joachim, einem ehemaligen Studienfreund Fabers. Zufall? Joachim ist inzwischen mit Hanna verheiratet. Sie ist die Ex-Freundin Fabers und seine große Liebe, die er nie ganz vergessen konnte. Faber wird die Erinnerung an Hanna und die Zeit mit ihr wieder ganz gegenwärtig. Als er seine Reise nach Griechenland per Schiff fortsetzen muss, fällt ihm dort eine junge Frau auf, die ihn an Hanna erinnert. Die viel jüngere Sabeth erwidert sein Interesse, und die beiden kommen sich näher. Volker Schlöndorff stellt in seiner Kinoadaption von Max Frischs (1911-1991) gleichnamigem Roman "Homo Faber" nicht nur die an Sophokles' Tragödie "König Ödipus" erinnernde Liebesgeschichte ins Zentrum, sondern reichert diese auch mit den philosophischen und gesellschaftlichen Fragen an, die im Roman zu finden sind: die Begegnung von Amerika und Europa, Technik und Kunst sowie die existenzielle Frage nach Schicksal oder Zufall. Frisch hatte anfangs am Drehbuch mitgearbeitet, wurde dann krank, konnte sich das Werk aber kurz vor seinem Tod noch anschauen und war sehr angetan, vor allem auch von den drei Hauptdarstellern, dem US-Amerikaner Sam Shepard, der Französin Julie Delpy und der Deutschen Barbara Sukowa.
22:00
Sumiswald im Emmental des 13. Jahrhundert: Die Hebamme Christine geht einen Pakt mit dem Teufel ein, um ihr Dorf vor dem Terror der Deutschritter zu retten. Doch fortan mit einer Spinnenpest bestraft, wird Christine von der Retterin zur Gejagten. Die Gewalt eskaliert. Kann die couragierte Hebamme den Teufel besiegen? Und gelingt es Christine, ihre Schwester Maria im Kampf gegen das Böse auf ihre Seite zu ziehen? Die schöne, eigenwillige Christine ist Hebamme im Bauerndorf Sumiswald, wo der vom Krieg traumatisierte Ordensritter Hans von Stoffeln mit Gewalt und Willku¨r herrscht. Nach zwei Jahren auszehrender Fronarbeit erteilt Stoffeln den Bauern einen unmöglichen Befehl: Sie haben innerhalb ku¨rzester Zeit einen Schattengang mit 100 ausgewachsenen Buchen zu pflanzen. Beim Versuch, diesen Auftrag auszuführen, stirbt Christines Vater. Die Bauern stellen bald fest, dass sie keine Chance haben, rechtzeitig fertigzuwerden. Christine greift zum äußersten Mittel, um ihr Dorf zu retten: Sie geht einen Pakt mit dem Teufel ein, der fu¨r seine Hilfe ein ungetauftes Neugeborenes verlangt. Der Pakt wird mit einem Kuss auf Christines Wange besiegelt. Die Bauern sind dankbar fu¨r Christines großen Mut, und sie genießt viel Anerkennung als Retterin in größter Not. Als die Aufgabe vom Teufel erfu¨llt ist, sieht Stoffeln von weiterer Tyrannei ab. Den seltsamen Fremden hat man längst vergessen, nur Christines Schwester Maria ahnt Schlimmes, als sie vom Pakt mit ihm erfährt. Zwar gelingt es mithilfe des beherzten Priesters, den Teufel um das erste Neugeborene zu betru¨gen, aber die Strafe dafu¨r trifft Christine: Sie leidet Höllenqualen, als ihr auf der Wange eine Spinne wächst. Leider kann sie die bösen Kräfte, die sie zu Hilfe geholt hat, nicht stoppen. Die Bauern machen Christine feige zum Su¨ndenbock.
23:45
Deutsche Erstausstrahlung 1906: Eine Zeit im Umbruch. Ängste und Hoffnungen prägen die Gesellschaft. Die ersten Aussteiger, zu denen auch der junge Hermann Hesse zählt, suchen ihr Paradies. Sie finden es im Süden der Schweiz, auf dem Monte Verità. Die Reformer legen nicht nur ihre Kleider ab, sondern ebenso das geistige Korsett, an dem die Gesellschaft zu ersticken droht. - Historisches Drama, das auf wahren Begebenheiten basiert. Auch die junge Mutter Hanna Leitner zieht es ins tessinische Ascona, um ihrer bürgerlichen Rolle zu entfliehen. Hin- und hergerissen zwischen Schuldgefühlen gegenüber ihrer zurückgelassenen Familie und der Faszination eines selbstbestimmten Lebens entdeckt Hanna nicht nur ihre Leidenschaft zur Kunst der Fotografie, sondern findet inmitten idyllischer Natur auch ihre eigene Stimme. Der Schweizer Film "Monte Verità - Der Rausch der Freiheit" erzählt die Geschichte einer mutigen Frau, die, gequält von innerer Zerrissenheit, ihren eigenen Weg findet. Das Drama wirft damit die - immer noch sehr aktuelle - Frage auf, wie viel Selbstbestimmung eine Frau in ihrem Leben haben darf, ohne dabei von der Gesellschaft kritisiert zu werden.