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TV Programm für 3sat am 14.09.2026

Die Almretter 04:10

Die Almretter

Tiere

Seit Jahrhunderten treiben Menschen ihre Tiere auf die Almen. Doch ohne Bewirtschaftung holt sich die Natur die Weideflächen zurück. Zwei Bauern stemmen sich gegen diesen Trend. Im Allgäu belebt Christian Schratz eine 70 Jahre lang brachliegende Alm neu. Im Mühlviertel bringt Tom Zuljevic-Salamon fast 100 Galloways auf eine erst kürzlich gepachtete Alm. Beide stehen vor großen Herausforderungen. Der Film begleitet die hochbetagte Leitkuh Afra auf steilen Bergpfaden und eine große Galloway-Herde auf ihrer 300 Kilometer langen Reise nach Saalbach-Hinterglemm. Während Weideflächen vielerorts zuwachsen und der Klimawandel den Wandel beschleunigt, kämpfen die beiden ungewöhnlichen "Almretter" für den Erhalt einer wertvollen Kulturlandschaft - trotz Rückschlägen, Verlusten und harter Arbeit.

Almsommer 04:55

Almsommer

Volkstümliche Unterhaltung

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.

Tiroler Bauernhäuser - Zwischen Romantik und Realität 05:40

Tiroler Bauernhäuser - Zwischen Romantik und Realität

Musikerporträt

"Sobald die Fliegen aus dem Stall um die Suppe kreisen, hört sich die Romantik am Bauernhof auf", sagt der Tiroler Bauer und Schauspieler Tobias Moretti. Er bewirtschaftet mit seiner Frau Julia einen alten Hof in der Nähe von Innsbruck. "Wir haben uns freiwillig harte Arbeit gekauft", sagt die leidenschaftliche Bäuerin Julia Moretti. Vor 30 Jahren waren in Tirol noch 700 bäuerliche Ensembles erhalten. Heute sind es gerade noch 80. Zu diesem aufrüttelnden Ergebnis kommt eine vom Tiroler Kunstkataster durchgeführte Studie. Julia Moretti engagiert sich als Botschafterin für die "Längenfelder Erklärung", ein Plädoyer für den Erhalt von ländlicher Baukultur. Doch was tut ein aktiver Bauer mit einem alten Hof, der unter Denkmalschutz steht und der sich mit einem modernen Traktor nur schwer bewirtschaften lässt? Die Filmemacherin Teresa Andreae hat mit ihrem Team mehrere historische Bauernhöfe in Nord- und Osttirol besucht und zeigt in der dabei entstandenen Dokumentation, welche unterschiedlichen Formen des Weiterlebens möglich sind.

Kulturzeit 06:20

Kulturzeit

- 25 Jahre 9/11 USA erinnern an Terroranschläge - Gespräch: Stefan Weidner Islamwissenschaftler - Filmfestspiele von Venedig "Kulturzeit" zieht Bilanz - Gaza-Doku "NAZA" in Venedig Stehende Ovationen nach der Premiere - Goethe-Institute in Russland Nach der angekündigten Schließung - Teppich von Bayeux in London Ansturm auf British Museum

nano 07:00

nano

Magazin

- Zürich unter Druck Wenn Wohnen unbezahlbar wird - Nepal nach der Flut Alltag im Schatten der Klimakrise - "Precision Farming" verringert Pestizid-Einsatz - Die Formel der Machtspiele Kann Spieltheorie die Welt retten?

Alpenpanorama 07:30

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:05

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 08:30

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Alpenpanorama 08:33

Alpenpanorama

Kamerafahrt

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.

ZIB 09:00

ZIB

Nachrichten

Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.

Kulturzeit 09:05

Kulturzeit

- 25 Jahre 9/11 USA erinnern an Terroranschläge - Gespräch: Stefan Weidner Islamwissenschaftler - Filmfestspiele von Venedig "Kulturzeit" zieht Bilanz - Gaza-Doku "NAZA" in Venedig Stehende Ovationen nach der Premiere - Goethe-Institute in Russland Nach der angekündigten Schließung - Teppich von Bayeux in London Ansturm auf British Museum

nano 09:45

nano

Magazin

- Zürich unter Druck Wenn Wohnen unbezahlbar wird - Nepal nach der Flut Alltag im Schatten der Klimakrise - "Precision Farming" verringert Pestizid-Einsatz - Die Formel der Machtspiele Kann Spieltheorie die Welt retten?

Land der Berge 10:15

Land der Berge

Volkstümliche Unterhaltung

Im Tiroler Lechtal darf der Lech - der letzte Wildfluss Mitteleuropas - frei fließen und das Landschaftsbild so immer wieder neu formen. Entlang des Flusses leben Menschen, die mit großer Leidenschaft ihre Kultur, ihr Handwerk und ihre Umgebung pflegen. Handwerker wie der Bildhauer Ernst Schnöller schöpfen ihre Inspiration aus der Umgebung. Die Geierwally, inspiriert von der Malerin Anna Stainer-Knittel, steht im Zentrum des kulturellen Lebens und wird auf der Freilichtbühne in Elbigenalp lebendig gehalten. Musik, Theater und Handwerk greifen im Tal ineinander. Auch Orte wie die Wallfahrtskirche Maria Schnee oder der "Weg der Sinne" zeigen die spirituelle und künstlerische Seite der Region. In den Bergen führen Menschen wie Bergführer Markus Filzer oder die Wirtsleute der Hermann-von-Barth- Hütte ein Leben nah an der Natur - einfach, nachhaltig und erfüllt.

Stauseen der Alpen: Tirol 11:00

Stauseen der Alpen: Tirol

Volkstümliche Unterhaltung

Obwohl Stauseen alle künstlich entstanden sind, gelten sie vielerorts als Perlen der Alpen. Der Film zeigt Stauseen, die in vielen Tälern das Leben von Menschen und Natur bereichern. Die Dokumentation porträtiert mit beeindruckenden Aufnahmen sowohl die spektakulärsten als auch die ruhigen und fast schon verborgenen Stauseen Österreichs. Seltenes historisches Film- und Fotomaterial untermalt diese Geschichten zusätzlich. Im Tiroler Kühtai ist das Filmteam unmittelbar bei der "Geburt" eines Stausees dabei. Ein heutzutage sehr seltenes Ereignis, das bei Ingenieurinnen und Ingenieuren das Herz höherschlagen lässt. Zwei Herzen haben beim Gepatschspeicher im Kaunertal zueinandergefunden: Ein Zugausfall und ein Staudammbau haben dort eine Tirolerin und einen Steirer in ewiger Liebe verbunden. Zur weltweiten Attraktion ist der Schlegeis-Stausee im Zillertal geworden, er ist ein Social-Media-Hotspot für Hunderte Menschen am Tag. Und manch ein See ist vielen gar nicht als Antriebsquelle eines Wasserkraftwerkes bekannt, zum Beispiel der größte See Tirols: der Achensee. Er hat Anfang des 20. Jahrhunderts im nahe gelegenen Jenbach eine ingenieurtechnische Meisterleistung entstehen lassen. Immer gilt: Die treibende Kraft von Stauseen und Kraftwerken ist Wasser, eine unbändige und zügellose Macht, die spannende Geschichten hat entstehen lassen.

Essen - Hauptsache satt 11:45

Essen - Hauptsache satt

Essen und Trinken

Steigende Lebensmittelpreise sind nicht nur für Rentner und Empfänger von Bürgergeld ein Problem. Auch Menschen aus der Mittelschicht müssen beim Einkauf inzwischen genau rechnen. Von Juni 2020 bis Juni 2025 sind die Preise für Lebensmittel laut Verbraucherpreisindex um insgesamt 33 Prozent gestiegen. Obwohl sich die Lage bei Lieferketten und Energiekosten inzwischen etwas entspannt hat, erhöhen sich die Lebensmittelpreise weiter. Mit akademischem Abschluss und zwei Einkommen gehört Familie Pflaum aus Aachen eigentlich zur Mittelschicht. Aber für eine Familie mit fünf Kindern ist nicht nur die Wohnung teuer, sondern eben auch der Wocheneinkauf. "Was bei uns täglich auf den Tisch kommt, bestimmen die Rabattangebote der Discounter und der Schrebergarten", so Friederike Pflaum. Weitere Low-budget-Strategien: günstige Ware in Mengen kaufen zum Einfrieren und eine App, über die sie sehen, welche Geschäfte kurz vor Feierabend noch Lebensmittel besonders preiswert anbieten. Doch der Blick auf die Kontoauszüge zeigt: Die tägliche Versorgung einer Großfamilie ist eine echte Herausforderung. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt für viele Berliner nur der Weg in die Suppenküche Franziskanerkloster im Stadtteil Pankow. Hier versorgt Küchenchef Thorsten Horstmann täglich rund 200 Menschen mit einer warmen Mahlzeit. "Wie viele Menschen genau kommen, wissen wir vorher nie. Wir kochen täglich zweimal 70 Liter Suppe, damit garantiert alle satt werden." Die Suppenküche ist vollständig spendenfinanziert. Horstmann arbeitet mit den Zutaten, die er aus Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel bekommt, kauft nur gelegentlich etwas dazu. Dennoch bekommen sie hier meistens alle satt. Der Imbiss "Alte Tanke" von Nicole Dams im brandenburgischen Rhinow ist Kult. Hier gibt es täglich günstige Snacks und Mittagessen. Kein Schnickschnack, sondern Hausmannskost in ordentlichen Portionen für Handwerker, Lkw-Fahrer, Stammkunden aus der Umgebung. Seit 2020 musste auch Nicole Dams die Preise erhöhen, aber nur so viel wie zwingend nötig: "Viele meiner Kunden könnten sich das Essen nicht mehr leisten, wenn ich es teurer mache." Um die Preise halten zu können, achtet Nicole besonders darauf, alle Lebensmittel zu verwerten, beim Großhändler einzukaufen und täglich nur zwei Mittagsgerichte anzubieten. Eine "ZDF.reportage" über den Kampf, für wenig Geld satt zu werden.

Servicezeit 12:15

Servicezeit

Ratgeber

- Alltagsarmut trifft Tierliebe - Micro-Needling zu Hause Bluten für die Schönheit? - Parmesanreiben im Praxistest - Fahrradtour durch Hamm

Matera ... da will ich hin! 12:45

Matera ... da will ich hin!

Tourismus

Moderator Michael Friemel hat eine Menge zu bestaunen in der süditalienischen Höhlenstadt Matera und ihrer Umgebung, der Basilikata. Kulturhauptstadt Europas 2019, UNESCO-Weltkulturerbe, Kulisse für Hollywoodfilme, älteste Stadt Italiens, der am längsten dauerhaft besiedelte Ort der Welt - nämlich gute 9000 Jahre - es ist eine Region der Superlative. Da gibt es die berühmten Felsenkirchen mit ihren zum Teil tausend Jahre alten Fresken - die "Sixtinische Kapelle der Basilikata" - und ihrer langen Tradition der Bienenzucht. Eine Tradition, die bis heute gepflegt wird: Vom allgemein verbreiteten Bienensterben merkt man dort nichts - ein Zeichen dafür, dass die Natur ringsum nicht nur grandios, sondern auch noch relativ intakt ist. Darum gilt die Basilikata auch als "Kornkammer Italiens" und ist weit darüber hinaus für ihre gesunden Leckereien bekannt. Natürlich kostet Michael Friemel für die Zuschauer vor. Und er wagt sich in Gefilde, die andere nur mit Zaubersprüchen und Amuletten bewaffnet betreten: Michael Friemel besucht ein Dorf, dessen Namen man nicht aussprechen darf - denn das bringt Unglück. Dort werden die Zuschauer Zeugen einer der kuriosesten Madonnen-Prozessionen Italiens.

Das Geheimnis der glücklichen Finnen 13:15

Das Geheimnis der glücklichen Finnen

Auslandsreportage

Finnland im November: Das heißt Sauna, stille Natur, dunkle Wintermonate - und damit auch Alkoholismus und Depressionen? Nein! Das mit der Traurigkeit war einmal. Die Finnen haben sich am eigenen Schopf aus dem Unglück gezogen. Melancholie ja, aber in Finnland leben inzwischen die glücklichsten und zufriedensten Menschen der Welt, sagen die Vereinten Nationen. Wie kommt das? Was ist das Geheimnis der glücklichen Finnen? Korrespondent Christian Stichler findet auf seiner Reise durchs Land der Birken, IT, Seen und Saunen die Antwort: Da ist zum einen die hohe Sicherheit, die der Staat dem Einzelnen vermittelt. Die Regierung ist beliebt, der Wohlfahrtsstaat weit ausgebaut, die Bildung hervorragend. Aber das allein erklärt noch nicht, warum die Finnen seit Jahren die Statistik des Glücks anführen.

Campingroadtrip Bornholm 13:45

Campingroadtrip Bornholm

Dokumentation

Bornholm hat so feine Sandstrände, dass mit dem Sand Sanduhren betrieben wurden. Die Insel hat die meisten Sonnenstunden in Dänemark. Und so viel Wind, dass bis 2030 ein riesiger Offshore-Energiepark vor der Südwestküste entstehen soll. Das Filmteam trifft Bewohner, die alle auf ihre Art aus ihrem alten Leben ausgestiegen sind und dort ihre Erfüllung gefunden haben. So wie es etliche Touristen jedes Jahr tun, wenn sie die Insel mit dem Camper erkunden. Bornholm ist vor allem ein Hotspot für Wassersport. Sonne, Wind und Wellen gibt es fast jeden Tag rund um die gesamte Insel. Bjarke betreibt im Osten der Insel am "Balkan Beach" im weißen Sand mit türkisfarbenem Wasser die älteste Surfschule der Insel. Es ist seine 30. Saison. Gerade hat der Bornholmer seinem 8000. Schüler beigebracht, wie man mit Mast und Segel am besten umgeht bei ablandigem Wind. Die Sommermonate von Mai bis September sind die wichtigsten für den ehemaligen Filmproduzenten. Genau wie für den Campingplatzbetreiber Lasse. Über die ehemalige Fischerstadt Nexø mit ihren inzwischen künstlerisch genutzten Fabrikhallen geht es weiter nach Svaneke. Dort wird die Küste felsiger und die Einwohner werden jünger. Nur die denkmalgeschützten Häuser mit ihren roten Ziegeldächern sehen aus wie früher, dank des ortseigenen Vereins. Svaneke hat es aus eigener Kraft geschafft, dass sich dort junge Familien ansiedeln. Manche "commuten" und pendeln per Fähre und Bus für zwei bis drei Tage die Woche nach Kopenhagen, manche sind seit der Pandemie ganz geblieben und sorgen für volle Strandbars, viel Kunsthandwerk und ein reges Gemeinschaftsleben. Jessica hat mit Mann und Sohn gerade eines der ganz seltenen Baugrundstücke erworben. Bis das neue Zuhause steht, arbeitet die ehemalige Chefdesignerin verschiedener Getränkeweltmarken im Glashaus im Garten eines Freundes mit Steinbutt, Tintenfisch und Hering. Was japanische Fischer im 18. Jahrhundert als Methode nutzten, um ihren Fang zu zählen und zu sortieren, ist heute in Japan als "Gyotaku", Fischdruckkunst, bekannt, in Skandinavien aber noch fast unbekannt. Mit japanischer Tinte bepinselt Jessica die Meeresbewohner und verewigt ihr Antlitz auf Gegenständen, vom Teller bis zum Sofakissen. Das "Who's who" der dänischen Musikszene spielt vor maximal 1000 Gästen einen Monat lang im Juli. Der mehrfach mit Platin ausgezeichnete und Grammy-nominierte Däne Lukas Graham tritt normalerweise in den größten Stadien der Welt auf. Aber schon seit dem Start seiner Karriere spielt er jedes Jahr vor Bornholmern, wenn er mit seiner kleinen Familie Sommerurlaub macht und gleichzeitig seinen Freund Henrik besucht. Eine sehr intime Konzertatmosphäre zum Festivalauftakt.

Mitten in Bullerbü - Ferien in Småland 14:30

Mitten in Bullerbü - Ferien in Småland

Landschaftsbild

Tamina Kallert reist mit einem kompakten Wohnmobil durch das idyllische südschwedische Småland - immer auf den Spuren von Astrid Lindgren, die dort geboren wurde. Sie besucht den Themenpark "Astrid Lindgrens Welt" und die originale Drehkulisse ihrer Figur Michel aus Lönneberga. Småland ist auch die Heimat jenes allseits bekannten, schwedischen Möbelhauses, das dort ein Museum hat. Tamina Kallert macht auf ihrer Reise bei einer Elchsafari mit, campt direkt am Wasser im Åsnens-Nationalpark und lernt die traditionellen Gebräuche des Mittsommernachtsfests kennen. In "Astrid Lindgrens Welt" in Vimmerby kann man in die Geschichten der berühmten Autorin eintauchen. In einem Teil des Parks sind so große Möbel aufgestellt, dass Erwachsene sich wieder wie Kinder fühlen. Auf sieben verschiedenen Bühnen gibt es dort kleine Theateraufführungen zu sehen. In Vimmerby steht auch noch das Elternhaus der Autorin, das heute ein Museum ist. Dort erfährt Tamina Kallert einiges über die Liebesgeschichte der Eltern Astrid Lindgrens. Die nächste Station der Reise ist Gibberyd, die Original-Drehkulisse von Michel aus Lönneberga. Dort stehen der alte Hof und der Schuppen, in dem Michel einst seine Streiche abgebüßt hat. Wenn Midsommar gefeiert wird, wird die Nacht zum Tag. Denn am längsten Tag des Jahres ist es nur wenige Stunden lang dunkel. Tamina Kallert hat sich extra für das Fest ein buntes Kleid gekauft. Auf einem Gutshof in Skruv feiert sie gemeinsam mit den Dorfbewohnern. Am frühen Morgen geht es schon los: Es werden Zweige und Blumen für die Kränze und die Mittsommerstange gesammelt. Zu essen gibt es traditionell Erdbeerkuchen. Den ganzen Tag lang wird getanzt, gesungen und herumgealbert. In Eriksgården lernt Tamina Kallert die harte bäuerliche Arbeit um 1900 kennen. In Gränna machte Mitte des 19. Jahrhunderts eine Witwe ihr eigenes Geschäft auf, in dem sie schwedische Zuckerstangen erfand, die dort heute noch hergestellt werden. Nicht weit entfernt hatten in Jönköping zwei Brüder eine zündende Idee, mit der sie das Streichholz revolutioniert haben. In dem ehemaligen Fabrikgebäude kann man heute das wohl weltweit einzige Streichholzmuseum dieser Art besichtigen.

Abenteuer Lofoten - Norwegens Insel-Juwel 16:00

Abenteuer Lofoten - Norwegens Insel-Juwel

Dokumentation

Für Naturfans sind sie eins der Traumziele in Norwegen: die Lofoten. Die kleine Inselgruppe vereint gewaltige Bergformationen, malerische Fischerdörfer und fast karibische Strände. Doch Norwegens Inseljuwel, rund 200 Kilometer über dem Polarkreis gelegen, bietet auf rund 80 Inseln noch mehr als eine beeindruckende Landschaft und Tierwelt. Auch vielseitige und kreative Menschen leben dort. Der Film begleitet Fischer, Sportler, Unternehmer und Künstler, die auf den Lofoten aufgewachsen sind oder dort ihr neues Zuhause gefunden haben. Ein Leben zwischen Tradition und Trendsetting, zwischen Extremsport und Entspannung. Jacqueline Steinkraus kam vor zwölf Jahren mit ihrem Mann auf die Lofoten. Die Krankenschwester aus Greifswald wagte in Norwegen einen Neuanfang. Mittlerweile entwirft sie dort Schmuck. Und der ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Einheimischen beliebt. Steinkraus sagt, auf den Lofoten sei sie richtig angekommen. Ankommen ist auch das Ziel von Carmen Walter. Ihr Ziel: Tourguide für Kajak-Ausflüge. Das Konzept der Touren ist besonders: die beeindruckende Natur der Lofoten erleben und dabei etwas für die Umwelt tun. Zusammen mit acht weiteren Teilnehmenden sammelt die 22-Jährige Müll von den Stränden der Inselgruppe - bis tief in die Nacht. Denn im Sommer geht die Sonne auf den Lofoten nicht unter, auch nach Mitternacht bleibt es taghell. Die atemberaubende Naturkulisse der Lofoten begeistert Geir Halvard Nilssen jeden Tag. Der Fischer ist mit seinem kleinen Boot tagtäglich in den Fjorden der Lofoten unterwegs. Nilssen ist dort aufgewachsen, lernte schon im Grundschulalter das Fischen und sagt heute, mit 59 Jahren, einen besseren Beruf könne er sich nicht vorstellen. Die Schönheit der Insel zieht aber auch zahlreiche Kulturschaffende aus aller Welt an. In einem Eismuseum stellen Künstlerinnen und Künstler ihre gefrorenen Skulpturen aus, immer wieder finden an unterschiedlichen Kultur-Hotspots auch Ausstellungen und Konzerte statt. Auch die Band von Bethany Forseth-Reichberg ist extra aus Oslo auf die Inselgruppe gekommen. Zusammen mit ihrer Band Mall Girl möchte sie bei einem Auftritt die Mitternachtssonne feiern. Auch für Sportfans haben die Lofoten einiges zu bieten wie den Fußballplatz im kleinen Örtchen Henningsvär, einer der weltweit schönsten Fußballplätze. Aufgrund seiner spektakulären Lage zieht er nicht nur Sportlerinnen und Sportler, sondern auch Fotoenthusiasten an. Der "Nordseereport Spezial" zeigt eine Inselgruppe, die nicht nur durch ihre Natur, sondern auch durch die Menschen, die dort leben, ein einzigartiger Ort voller Überraschungen ist.

Traumreise Götakanal 17:00

Traumreise Götakanal: Mit dem Schiff durch Schweden

Tourismus

Mit dem Schiff quer durch Schweden - von Göteborg nach Stockholm. Das ist für viele ein Traum. Der Wasserweg von etwas mehr als 600 Kilometern verbindet die beiden größten Städte des Landes. Der Göta-Kanal macht rund 190 Kilometer der Strecke aus, von Sjötorp nach Mem. Auf einem der alten Kanaldampfer begleitet das Filmteam Passagiere und Crew an Bord der "M/S Juno" an vier Tagen und drei hellen Nächten durch den schwedischen Sommer. Start der Reise ist Göteborg. Kapitän Pierre Dacke auf der Brücke der "Juno" ist ein Routinier. Trotzdem ist die Fahrt auf dem Kanal an den engen Stellen immer wieder eine Herausforderung. Auch Kreuzfahrtleiterin Anna Lindvall, Mitte 20, ist auf dem Schiff fast schon zu Hause. Zunächst geht es über den Fluss Göta älv in Richtung Vänern, dem größten See Westeuropas. Die ersten großen Schleusen werden passiert. Langsam kommt die Festung Bohus in Sicht. Die Schleusentreppe von Trollhättan ist der erste Höhepunkt der Reise, 32 Meter Höhenunterschied durch vier Kammern. Im Sommer ist sie ein Treffpunkt von vielen Automobilveteranen. Schließlich wurden dort in den Saab-Werken jahrzehntelang Kultautos produziert. Am Abend des ersten Tages erreicht die "Juno" den Vänern. An dessen südlichem Seeufer liegt das mehr als 400 Jahre alte Schloss Läckö, eines der schönsten in Schweden. Die Passagiere sind beim Mittsommerfest dabei, wenn die kürzeste Nacht des Jahres gefeiert wird. Am nächsten Morgen beginnt die "Juno" mit der Einfahrt in den eigentlichen Göta-Kanal bei Sjötorp. 190 Kilometer, 58 Schleusen und 50 Brücken liegen jetzt vor den Reisenden. Der Kanal ist ein kulturhistorisches Baudenkmal und im Sommer ein wichtiger Wasserweg. Am Ende von Tag zwei erreicht die "Juno" Motala, die Kanalstadt am Vättern. Von dort aus wurde die Idee des Kanals vor fast 200 Jahren vorangetrieben. Inzwischen ist in vielen Schleusenwärterhäuschen neues Leben eingezogen. Der Sommer ist eng verbunden mit dem Rhythmus des Kanals. Die "Juno" hat den höchsten Punkt der Reise nun hinter sich. In Berg geht es über insgesamt 15 Schleusen rund 40 Meter hinunter zum See Roxen. Am Ende von Tag drei werden dann die letzten Schleusenkammern von Mem erreicht. Nun hat die "Juno" freie Fahrt hinaus auf die Ostsee. Nach vier Tagen und drei Nächten erreicht sie mit ihren rund 50 Passagieren Stockholm.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:18

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:20

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Von der Ruine zur Rarität 20:15

Von der Ruine zur Rarität: Zwischen Ziegenstall und Fernsehturm

Dokumentation

Die Schweiz ist reich an historischer Architektur. Gebäude verschiedenster Epochen und Stile bezeugen längst vergangene Zeiten. Oft vom Verfall bedroht, warten sie auf eine neue Chance. Mit Leidenschaft und Liebe geben Menschen der Vergangenheit eine Zukunft und helfen, eine Ruine zur Rarität zu verwandeln: Der zerfallene Ziegenstall wird zum Ferienhaus, der ehemalige Fernsehturm zum Luxusrestaurant. Aus alt mach neu. Mit Seele und Komfort. Im Tessiner Bergdorf Corippo etwa hat schon längst der Verfall Einzug gehalten. Wie viele Dörfer in der Südschweiz leiden sie unter der Landflucht ihrer Bewohner. Die meisten der traditionell aus Stein gebauten Rustici stehen leer und verkommen zusehends. In seinen Wanderferien entdeckt der Genfer Architekt Mathias Gommier einen alten Ziegenstall und verliebt sich Hals über Kopf in das Gebäude. Mit einer erklecklichen Summe will er das steinerne Rustico zum Ferienhaus umbauen. Zwischen Corippo im Tessin und dem Titlis in der Innerschweiz begleitet der Film unterschiedliche Renovations- und Umbauprojekte historisch wertvoller Architektur: Ein stillgelegter Fernsehturm wird dank den Stararchitekten Herzog und de Meuron zum Fine-Dining-Restaurant, ein heruntergekommenes ehemaliges Gasthaus von einem Lebenskünstler eigenhändig zum Haus der Begegnung umgebaut. Dank dem Einsatz von Menschen, die mit Herzblut und Leidenschaft aufwendige und kostspielige Renovationen in Kauf nehmen, werden historische Gebäude vor dem Verfall bewahrt. Die vierteilige Reihe "Von der Ruine zur Rarität" zeigt, wie in der Schweiz neues Leben in alte Hütten zieht.

Von der Ruine zur Rarität 21:05

Von der Ruine zur Rarität: Zwischen Mühle und Manoir

Dokumentation

Seit 400 Jahren steht die Wassermühle bereits in der Ortschaft Sent im Unterengadin. Schon lange ihrer ursprünglichen Funktion beraubt, soll sie jetzt zum Wohnhaus umgebaut werden. Der Architekt Duri Vital hat sich auf historische Bauten spezialisiert und gibt dem alten Gebäude ein neues Gesicht: samt der traditionellen "Sgraffitti", der in den Mauerkalk geritzten Wandgemälde, die typisch für die Region sind. Von der Mühle bis zum Manoir am Murtensee: In der ganzen Schweiz setzen sich engagierte Menschen gegen den Verfall historischer Gebäude ein. Diese Folge der Reihe "Von der Ruine zur Rarität" begleitet sechs unterschiedliche Bauprojekte auf dem Weg in eine neue Zukunft, darunter eine Uhrenfabrikanten-Villa, die zum Alterswohnsitz wird, ein Schloss, dass statt einem Schlossherrn eine ganze WG beherbergt, den ehemaligen Fernsehturm, auf dessen Baustelle bei Wind und Wetter um rechtzeitige Fertigstellung gekämpft wird, und das vom Aussterben bedrohte Bergdorf Corippo, dass dank einer Nutzung als "verstreutes Hotel" vielleicht seinem Schicksal ein Schnippchen schlagen kann. Die Schweiz ist reich an historischer Architektur. Gebäude verschiedenster Epochen und Stile sind Zeugen längst vergangener Zeiten. Oft dem Verfall überlassen, warten sie auf eine zweite Chance, um sich von einer Ruine zur Rarität zu verwandeln. Mit Leidenschaft und Liebe geben Menschen der Vergangenheit eine Zukunft: Der zerfallene Ziegenstall wird zum Ferienhaus, der ehemalige Fernsehturm zum Luxusrestaurant. Aus alt mach neu. Mit historischer Seele und modernem Komfort. Die vierteilige Reihe "Von der Ruine zur Rarität" zeigt, wie in der Schweiz neues Leben in alte Hütten zieht.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

Herr Braun und der grüne Stahl 22:25

Herr Braun und der grüne Stahl

Dokumentation

Kann ein Stahlwerk die Industrie revolutionieren? Drei Jahre lang begleitet der Dokumentarfilm den Kampf um die Herstellung von nahezu CO2-neutralem Stahl. Im Hamburger Werk von ArcelorMittal soll erstmals "grüner" Stahl mithilfe von Wasserstoff entstehen. Der Film begleitet CEO Uwe Braun auf seinem Weg zwischen Klimazielen, Konzernlogik, wirtschaftlichem Druck und politischen Unsicherheiten. "Herr Braun und der grüne Stahl" gewährt seltene Einblicke in die Herzkammer der deutschen Industrie und zeigt die Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Dokumentarfilm von Anna Klühspies, Stella Peter und Katharina Schiele macht Hoffnungen, Rückschläge und Konflikte einer Schlüsselindustrie sichtbar - und fragt, wie die Zukunft der deutschen Schwerindustrie aussehen kann.

Ungeplant schwanger 23:45

Ungeplant schwanger

Menschen

Klara, Jacky und Laura müssen eine Entscheidung treffen, bei der es kein dazwischen gibt. Alle drei werden ungeplant schwanger und fragen sich: Was nun? Bin ich bereit für ein Kind? Eine ungeplante Schwangerschaft verändert alles. Für Klara, bereits Mutter von zwei Kindern, steht die Entscheidung fest. Für Jacky und Laura beginnt erst jetzt das Ringen: zwischen Zukunftsplänen, Erwartungen und der Frage, welchen Weg sie gehen wollen. Ein Moment der Unachtsamkeit - und plötzlich ist alles anders. Vor mehr als sieben Jahren hält Laura (heute 34) den positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Was als "Wird schon gut gehen" begann, wird zur existenziellen Frage. Eigentlich möchte sie Mutter werden. Aber noch nicht jetzt. Gerade hat sie ihr Masterstudium begonnen, hat Pläne und Träume. Ein Kind passt da nicht hinein. Gemeinsam mit ihrem Partner beginnt ein Abwägen, ein vorsichtiges Durchspielen möglicher Wege. Klara (34) erlebt den Moment anders. Sie hat schon zwei Kinder und gerade hat sie sich von ihrem Partner Erik getrennt, als sie erneut schwanger ist. Für Klara gibt es keinen Zweifel: Sie will kein drittes Kind. Doch die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch ist nur der Anfang eines langen, kräftezehrenden Weges. Denn trotz ihrer Klarheit ist der Abbruch keinesfalls einfach. Bei Jacky (29) ist die Situation wiederum anders. Als sie vor drei Jahren ungeplant schwanger ist, will sie die Schwangerschaft austragen. Aber ihr Partner Eugen passt nicht in die Vaterrolle. Die beiden lernen sich im Studium kennen, feiern viel - er will seine Freiheiten nicht aufgeben. Zwischen dem jungen Paar entsteht ein Konflikt, der keine Kompromisse kennt - und ihre Beziehung auf die Probe stellt.