04:01
Mit Bedacht geht es auf dem Schienennetz der Rigi-Bahnen zu. Dort verkehrt der imposanteste historische Fuhrpark der Schweizer Bergbahnen. Die Rigi-Bahn war die erste Zahnradbahn Europas. Damals wie heute schlängeln sich die Schienen von Art-Goldau über die Ostflanke des Bergs auf den Gipfel der Rigi-Kulm. Die Bergfahrt im legendären Triebwagen "Sächsi" mit der Lokführerin Selina Gehrig bietet den Passagieren eine unvergessliche Reise. Über Viadukte, vorbei an Wasserfällen, entlang schroffer Felswände und zahlreicher "Trainspotter", für die die alten Rigi-Wagen ein ideales Fotomotiv bieten, schiebt die Lok den Zug bergwärts. Entlang ihrer Reise trifft man auf Menschen, deren Alltag unzertrennlich mit der Bahn verbunden ist: vom Gleisarbeiter über den Bierbrauer bis zur Bergschullehrerin. Am Gipfel angekommen gibt es einen fliegenden Wechsel, denn hinunter geht es auf der anderen Seite des Bergs mit der neuesten Generation an Zügen und Technologie. Dabei offenbaren sich der atemberaubende Ausblick über den Vierwaldstättersee und eine faszinierende alpine Flora mit enormer Vielfalt, und viele Mitreisende erzählen vom Leben auf dem Berg und mit der Bahn. Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit viel Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert regelmäßig die Strecken. Genauso wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik glänzen.
04:52
Schweizer Bergbahnen fahren durch majestätische Landschaften und winden sich auf spektakuläre Gipfel. Sie beeindrucken mit einer einzigartigen Mischung aus Tradition, Technik und Natur. Und ziehen Menschen in ihren Bann. Mit Dampf, Schweiß und Fingerspitzengefühl befahren auch heute noch historische Loks und Triebwagen aus dem 19. Jahrhundert die Strecken. Wie ihre modernen Nachfolger, die mit dem neuesten Stand der Technik glänzen. Das Brienzer Rothorn im Berner Oberland darf sich eines der spektakulärsten Panoramen rühmen, die die Alpenwelt zu bieten hat, und auch die einzige Bergbahnstrecke der Schweiz mit täglichem Dampfbahnbetrieb sein Eigen nennen. Vor 130 Jahren von Hand in den Berg getrieben, führt die 7,6 Kilometer lange Strecke vom Fuß des smaragdgrünen Brienzersees bis auf 2244 Meter Seehöhe. Hinauf geht es mit einer der traditionsreichen Dampfloks - die ältesten stammen noch aus dem 19. Jahrhundert. Lokführer Ueli Fischer nimmt die Zuschauer mit auf das Rothorn. Er und Zugbegleiterin Stefanie Aebersold sind ein eingespieltes Team, das Zug und Passagiere sicher ans Ziel bringt. Durch die charakteristischen Felsengalerien an der Flanke des Rothorns bahnt sich der Zug seinen Weg vorbei an allerlei tierischen und neugierigen Zaungästen, über die Mittelstation Planalp mit ihrem traditionellen Berggasthaus hinauf bis zur Rothorn-Kulm. Ein Highlight für Bahnfans aus aller Welt sind die regelmäßigen Fahrten mit dem "Würschtli-Bummler", einem Nostalgiegespann, das neben dem Lokführer auch einen Heizer braucht und für einmal Rothorn und zurück 300 Kilogramm Kohle benötigt. Das Rothorn ist aber nicht nur Magnet für Touristen und Erholungssuchende: Der Berg bietet einen idealen Lebensraum für eine vielfältige Flora und Fauna wie Adler oder große Gämsen- und Steinbockpopulationen. Auch die Menschen zieht es in die Höhen des Rothorns. Sie suchen oft alternative Wege - ob bei einer Wanderung oder im Leben generell - und finden auf dem Berg ihre eigene Vorstellung von Zufriedenheit. Ob beim sommerlichen Käsen auf der Planalp, als Wildhüter oder als Gastwirtin. Ihr Alltag ist dabei oft eng mit den Geschicken der Bahn verwoben, die ein Leben auf dem Berg erst möglich machen.
05:42
Die Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder. Die Reihe "Wunderwelt Schweiz" porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke des Landes: in die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten.
06:20
- Proteste in Frankreich eskalieren Gespräch mit Politikwissenschaftlerin Hélène Miard-Delacroix über die Ausschreitungen in Frankreich. - Ausstellung "Die Erde von oben" Weltbekannte Fotokunst in bayerischer Landschaft. Die Stiftung Nantesbuch in Bad Heilbrunn zeigt die sensationellen Fotos der Serie "Die Erde von oben" des Fotografen Yann Arthus-Bertrand. - Buch: "Arctic Meltdown" Die Arktis wird zum Schauplatz geopolitischer Machtkämpfe. Robert Habeck erklärt in seinem Buch, wie Klimawandel, Rohstoffe und neue Handelsrouten die Interessen von USA, Russland und China befeuern und welche Risiken das für die internationale Friedensordnung birgt. - Roberto Burle Marx Der brasilianische Künstler Roberto Burle Marx verband Kunst, Landschaft und Naturschutz und wurde damit zum Pionier moderner Landschaftsarchitektur. Das Zentrum Paul Klee zeigt sein vielseitiges Werk in einer Ausstellung. - Film: "Moscas" Das Sozialdrama erzählt von einer älteren Frau, die in einem maroden Wohnblock in Mexiko-Stadt ein abgeschottetes Dasein führt. Als sie ein Zimmer untervermietet, zieht ein Familienvater ein, der nachts heimlich seinen Sohn in die Wohnung schmuggelt.
07:00
- COP17: Artenschutz unter Druck Auf der Weltbiodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan zieht die Staatengemeinschaft eine Halbzeitbilanz des Kunming-Montreal-Abkommens. Vier Jahre nach dem Beschluss bestehen beim Schutz der biologischen Vielfalt weiterhin große Lücken. Um das Artensterben bis 2030 zu stoppen und das 30x30-Ziel zu erreichen, sind deutlich größere Anstrengungen nötig. - Armeniens Kampf für den Leoparden Ingolf Baur reist nach Armenien und begibt sich auf die Spur des seltenen persischen Leoparden. Im Arpa-Schutzgebiet zeigt sich, wie erfolgreicher Naturschutz die Rückkehr einer bedrohten Art ermöglichen kann. Doch eine geplante Goldmine gefährdet wichtige Wanderkorridore sowie Böden und Gewässer. Umweltaktivistin Ani Khachatryan kämpft gegen das Vorhaben. - Wildlife Photographer of the year Die Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" zeigt 100 herausragende Natur- und Tierfotografien. Zu sehen sind Schuhschnäbel beim Nestbau, eine fliegende Biene, geheimnisvolle Pilze und das Gesamtgewinnerbild eines Elefanten mit seinem toten Kalb. Auch die Dokumentation eines bedrohten Feuchtgebiets in Utah beeindruckt.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
- Proteste in Frankreich eskalieren Gespräch mit Politikwissenschaftlerin Hélène Miard-Delacroix über die Ausschreitungen in Frankreich. - Ausstellung "Die Erde von oben" Weltbekannte Fotokunst in bayerischer Landschaft. Die Stiftung Nantesbuch in Bad Heilbrunn zeigt die sensationellen Fotos der Serie "Die Erde von oben" des Fotografen Yann Arthus-Bertrand. - Buch: "Arctic Meltdown" Die Arktis wird zum Schauplatz geopolitischer Machtkämpfe. Robert Habeck erklärt in seinem Buch, wie Klimawandel, Rohstoffe und neue Handelsrouten die Interessen von USA, Russland und China befeuern und welche Risiken das für die internationale Friedensordnung birgt. - Roberto Burle Marx Der brasilianische Künstler Roberto Burle Marx verband Kunst, Landschaft und Naturschutz und wurde damit zum Pionier moderner Landschaftsarchitektur. Das Zentrum Paul Klee zeigt sein vielseitiges Werk in einer Ausstellung. - Film: "Moscas" Das Sozialdrama erzählt von einer älteren Frau, die in einem maroden Wohnblock in Mexiko-Stadt ein abgeschottetes Dasein führt. Als sie ein Zimmer untervermietet, zieht ein Familienvater ein, der nachts heimlich seinen Sohn in die Wohnung schmuggelt.
09:45
- COP17: Artenschutz unter Druck Auf der Weltbiodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan zieht die Staatengemeinschaft eine Halbzeitbilanz des Kunming-Montreal-Abkommens. Vier Jahre nach dem Beschluss bestehen beim Schutz der biologischen Vielfalt weiterhin große Lücken. Um das Artensterben bis 2030 zu stoppen und das 30x30-Ziel zu erreichen, sind deutlich größere Anstrengungen nötig. - Armeniens Kampf für den Leoparden Ingolf Baur reist nach Armenien und begibt sich auf die Spur des seltenen persischen Leoparden. Im Arpa-Schutzgebiet zeigt sich, wie erfolgreicher Naturschutz die Rückkehr einer bedrohten Art ermöglichen kann. Doch eine geplante Goldmine gefährdet wichtige Wanderkorridore sowie Böden und Gewässer. Umweltaktivistin Ani Khachatryan kämpft gegen das Vorhaben. - Wildlife Photographer of the year Die Ausstellung "Wildlife Photographer of the Year" zeigt 100 herausragende Natur- und Tierfotografien. Zu sehen sind Schuhschnäbel beim Nestbau, eine fliegende Biene, geheimnisvolle Pilze und das Gesamtgewinnerbild eines Elefanten mit seinem toten Kalb. Auch die Dokumentation eines bedrohten Feuchtgebiets in Utah beeindruckt.
10:15
Vibrierendes London. In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - London" ergründet "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid die außergewöhnliche Anziehungskraft der Metropole an der Themse. London - traditionsbewusst und trotzdem einen Schritt voraus. Einst Machtzentrum eines gigantischen Weltreichs, heute eine Metropole, die ständig neue Trends setzt. "Terra X"-Moderator Leon Windscheid erforscht ihre fast magisch anmutende Anziehungskraft. London steht für sich, ist einzigartig und ansteckend. Wer einmal die Metropole an der Themse besucht hat, hat den London-Virus. Für die "Terra X"-Sendung "Weltstädte - London" begibt sich Psychologe Leon Windscheid vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie wurde aus einem Handelsplatz in einer abgelegenen römischen Provinz die Hauptstadt des größten Kolonialreiches aller Zeiten? Und was zeichnet heute das Lebensgefühl in dieser Stadt aus, die von ihren Bewohnern auch schon als "The Smoke" bezeichnet wurde? In Greater London wohnen heute knapp neun Millionen Menschen - zweieinhalb Mal mehr als in Berlin. Doch die historische Keimzelle der Weltstadt ist ein sehr kleines Gebiet, das sich rund eineinhalb Kilometer entlang des Nordufers der Themse im geografischen Zentrum Londons erstreckt - die heutige "City". Im viktorianischen Zeitalter wird London zur größten Stadt der Welt und zum Zentrum eines buchstäblich weltumspannenden Kolonialreiches, des British Empire. Was die Stadt bis heute charakterisiert, ist vor allem eine besonders vielfältige Bevölkerung. Rund 41 Prozent der heutigen Einwohnerinnen und Einwohner Londons sind außerhalb Großbritanniens geboren. London ist damit neben New York die globalste Weltstadt. Und passend zu seiner langen und sehr bewegten Geschichte zeichnet es sich noch stärker durch harte Kontraste aus als andere Weltstädte: hypermodern und traditionsbewusst, elitär und bodenständig-weltoffen, luxuriös und heruntergekommen, glamourös und nüchtern. Leon Windscheid trifft vor Ort Menschen, die mit ihrem Lebensgefühl, ihrem Beruf oder ihrer Leidenschaft für diese Stadt stehen. Er blickt hinter die Mauern jahrhundertalter Zünfte, erfährt, wo die Queen einst ihre legendären Regenschirme erwarb und darf einer echten Tee-Zeremonie à la "Bridgerton" beiwohnen. Leon Windscheids Gesprächspartner zeigen nicht nur ihre Lieblingsplätze, sondern auch unbekannte, geheimnisvolle Orte jenseits der touristischen Pfade.
11:00
Jahrtausendealte Schönheit. In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - Rom" taucht Moderator und Psychologe Leon Windscheid in die geheimnisvolle Geschichte der Ewigen Stadt ein. Die Diva unter den Weltstädten: Elegant, auch wenn die Fassade bröckelt, voller Geheimnisse und verliebt in sich selbst. "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet die faszinierende Seele der Weltstadt Rom. Roma - schon der Name ist ein Versprechen. Dolce Vita vor jahrtausendealter Kulisse. In kaum einer anderen Stadt gehen die Bewohner so selbstverständlich und zugleich so stolz mit ihren antiken Baudenkmälern um wie in Rom. Die "Ewige Stadt", "Alle Wege führen nach Rom", "Ubi Papa, ibi Roma" - diese Zuschreibungen spiegeln das Selbstverständnis Roms als Weltstadt wider. Der unbedingte Wille zur Weltherrschaft und universellen Geltung war über Jahrhunderte in die DNA der Stadt eingeschrieben. Mit knapp drei Millionen Einwohnern ist Rom heute die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Rom, das Herz des katholischen Christentums, ist zudem die einzige Stadt der Welt, auf deren Gebiet sich ein anderer Staat befindet - die Enklave des Vatikanstaats. Aus diesem Grund wird sie oft als Hauptstadt zweier Staaten bezeichnet. Doch trägt sie den Namen Weltstadt heute noch zu Recht? Oder bröckelt ihr Status genauso wie die zahlreichen historischen Denkmäler in der Stadt? Bis heute ist Rom weltweit die Stadt mit der größten Konzentration historischer und architektonischer Bauwerke. Noch immer sind viele Schätze der Stadt nicht entdeckt. "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid trifft vor Ort Archäologen, Restauratorinnen, Bauingenieure und Romliebhaberinnen, die mit ihm die Tiefen und Geheimnisse der Stadt erkunden. Und er erlebt die überbordende, sinnliche Lebensfreude der Römerinnen und Römer hautnah. Sie verraten und zeigen ihm auch, was das Leben in Rom so einzigartig und lebenswert macht. Leon Windscheid erkundet vor Ort, wie Rom sein großes, schillerndes Erbe verteidigt und wie sich die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.
11:45
Diesmal geht es zu Tim Extra ins Gourmetrestaurant "Apicius" in Bad Zwischenahn. Er berichtet über die Wiederbelebung des renommierten Hauses und das Einheiraten in eine Gastronomenfamilie. Die Reihe "Am Pass" erzählt vom Alltag und dem Leben junger Sterneköche in Norddeutschland. Am Pass, der Schnittstelle zwischen Küche und Service, richten sie ihre außergewöhnlichen Kreationen an, in denen sich ihre Gedankenwelt widerspiegelt. Sie alle teilen die Leidenschaft fürs Kochen, 16-Stunden-Arbeitstage und enorme Verantwortung. Ungewöhnliche und sehr persönliche Einblicke in die Welt der Sterneküche.
12:15
- Frust mit gemieteten Campervans - Superfood Sardine - Die Tricks von dm und Rossmann - Die Zukunft unserer Schwimmbäder - Rezept für Schoko-Cookies
12:45
Karl Ploberger präsentiert einen märchenhaften Naturgarten in Salzburg sowie farbenfrohe Herbstblüher für Balkon und Terrasse, Uschi Zezelitsch widmet sich der Heidelbeere. Auf der "Garten Tulln" dreht sich alles um die vegetative Vermehrung von Pflanzen. Elisabeth und Helmut Kreipl-Ruess haben ihren rund 500 Quadratmeter großen Garten in Salzburg in den vergangenen 30 Jahren Schritt für Schritt zu einem Naturgarten entwickelt. Alte Gehölze, Rosen, Beerensträucher und üppige Blühpflanzen schaffen einen vielfältigen Lebensraum für Igel, Singvögel, Wildbienen und Schmetterlinge. Besonderer Blickfang ist eine Garten-Modellbahn, die sich durch die Pflanzenwelt zieht. Karl Ploberger zeigt, welche Herbstblüher jetzt Farbe auf Balkon und Terrasse bringen - von Herbstastern und Chrysanthemen bis zu Heidekraut, Fetthenne und dekorativen Gräsern. Uschi Zezelitsch stellt die Heidelbeere vor und spricht über ihre Verwendung in Küche und Hausapotheke. Außerdem zeigt sie, wie Heidelbeeren fermentiert und zu einer würzigen Sauce verarbeitet werden können. Auf der "Garten Tulln" zeigen die Gärtnerinnen verschiedene Methoden der vegetativen Vermehrung. Vorgestellt werden unter anderem Stecklinge, Steckholz und Absenker, mit denen Pflanzen aus dem eigenen Garten weitervermehrt werden können.
13:15
Fünf geologische Regionen auf nur 80 Kilometern: eine Wanderung durch Vorarlbergs Bergwelt von den Voralpen bis zu den höchsten Gipfeln im Süden. Sie führt von den Voralpen im Norden bis zu den eisumwallten Dreitausendern im Süden des Landes. Unterwegs begegnet das Filmteam Menschen, die eng mit den Bergen verbunden sind. Am Ende erreicht es jenen Punkt Vorarlbergs, über dem sich nur noch der Himmel wölbt.
13:40
Im gebirgigen österreichischen Vorarlberg gibt es beeindruckende Almlandschaften. Jede Alm hat ihre eigene Geschichte und Charakteristik. In Vorarlberg werden über 500 Alpen bewirtschaftet, auf denen jährlich rund 40.000 Tiere den Sommer verbringen. Die Dokumentation zeigt das Leben der Älpler, den mühevollen Alltag der Sennereien und die enge Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur. Von der gemeinschaftlich bewirtschafteten Vorsäß Vorderhopfreben im Bregenzerwald geht es über die malerische Batzen Alpe am Körbersee weiter bis zur Sporaalpe in Tschagguns, die für ihren besonderen Sauerkäse bekannt ist. Auch die Alpe Erles Finne in Egg, die von einer Familie mit eigenem Vieh bewirtschaftet wird, zeigt, wie Almbewirtschaftung heute noch mit Herz und Hingabe betrieben wird. Die Alpwirtschaft ist ein essenzieller Bestandteil der regionalen Landwirtschaft und trägt maßgeblich zur Pflege und Erhaltung der alpinen Kulturlandschaft bei. Die Dokumentation gibt Einblicke in eine Welt, die von Generationen geprägt wurde - eine Hommage an die Schönheit und Ursprünglichkeit der Alpen.
14:20
Wasser ist für Vorarlberg der wichtigste Bodenschatz. Der Film zeigt, wie in der regenreichen Region Seen, Bäche und Wasserfälle die Landschaft prägen und welche Umweltgefahren drohen. Ist der Wasserreichtum auch in Zeiten des Klimawandels gesichert? Welchen Bedrohungen ist das Lebenselixier ausgesetzt? Experten aus Umweltinstituten, Biologinnen, Naturführer und Wasserfreunde kommen zu Wort. Vorarlberg liegt in einer der niederschlagsreichsten Regionen Europas: In Bregenz regnet es doppelt so viel wie im verregneten London. Der mittlere Jahresniederschlag beträgt stolze 1900 Liter pro Quadratmeter. 2024 werden nach Schätzungen wahrscheinlich rekordverdächtige Mengen erreicht. Das hängt mit der Topografie und der geologischen Zusammensetzung des Gebirges am Nordrand der Alpen zusammen. Westwetterlagen sind prägend. Zusätzlich zu den "normalen" Niederschlägen wird mit den Stürmen Wasser aus dem Bodensee ins Landesinnere gebracht, das dort an den Bergen als Niederschlag zu Boden fällt. Das Gebirgsland zwischen Deutschland und der Schweiz ist klein: Auf nur 2500 Quadratkilometern verfügt Vorarlberg über ein großes Grund- und Quellwasservorkommen. Fast 4000 Fließgewässer werden verzeichnet, und es sind 600 natürliche Seen bekannt, von denen viele aufgrund ihrer winzigen Ausmaße kaum Beachtung finden. Die Gewässer prägen das Landschaftsbild, vor allem in den alpinen Hochlagen und Gebirgstälern. Imposant sind die Wasserfälle, besonders im Frühjahr nach der Schneeschmelze. Das Wasser sprudelt dann üppig aus Felsen und Wiesen, und der Wasserreichtum wird augenscheinlich. Ein Prozent des Niederschlags in Vorarlberg reicht aus, um die Wasserversorgung der rund 400.000 Menschen plus ihrer Gäste in den Tourismusregionen sicherzustellen. Interessant ist, dass der Niederschlag teilweise mehrere Jahre unterirdisch in Quellen verborgen bleibt, ehe er wieder an die Oberfläche tritt. Das ist eine wichtige Ressource für die Trinkwasserversorgung bei oberirdischer Verunreinigung. Kristallklares Trinkwasser ist auch in einem wasserreichen Land keine Selbstverständlichkeit. Umfassende Kontrollen liefern Sicherheit. Von den Quellen bis zum Bodensee. Millionen Menschen in Deutschland und der Schweiz trinken Wasser aus dem Bodensee. Über Leitungen sind die Wasserzentren verbunden, und das seit über 60 Jahren. Außerdem wird das Wasser aus dem Dreiländersee auch als Energiequelle genutzt. Dafür wird Seewasser entnommen und entweder gekühlt oder geheizt. Die Universität Konstanz kühlt so ihre Hörsäle - CO2-neutral und somit klimaschonend. Im Bodensee bedroht die Quagga-Muschel Fischbestände. Sie ist wegen der Besiedelung der Rohrleitungen im Visier von Forschung und Behörden. Das Leben in Bächen und kleinen Seen ist Indikator für die Intaktheit der Natur. Krebse und eine Vielfalt an Kleinstlebewesen sind dort anzutreffen. In aufwendigen Verfahren werden regelmäßig Untersuchungen der Gewässer durchgeführt. Das Trinkwasser in Vorarlberg ist zum großen Teil völlig unbehandelt. Neue Messmethoden haben kritische Substanzen in Gewässern nachgewiesen, die sich kaum mehr natürlich abbauen: Fluorchemikalien, die sogenannten PFAS. Erschreckend ist, dass selbst in entlegenen Bergseen PFAS nachgewiesen wurden. Die Kläranlagen rüsten auf, um diese Stoffe herauszufiltern.
15:05
Schlösser, Burgen und Paläste prägen den Bodenseeraum bis heute. Hinter den historischen Mauern leben Nachfahren großer europäischer Adelsgeschlechter. Der Film unternimmt einen dokumentarischen Streifzug durch historische Adelshäuser rund um den Bodensee in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein und blickt auf ihre bewegte Geschichte. Er zeigt adelige Familien, die Einblicke in ihr Leben gewähren, sowie märchenhafte Schlösser und Burgen am sogenannten Schwäbischen Meer. Erzählt werden zudem die oft turbulenten Geschichten bedeutender Adelsgeschlechter - von den Habsburgern bis zu den Nachfahren des letzten Kaisers von Frankreich.
16:00
Historische Schiffe, nostalgische Bahnen und spektakuläre Ausblicke: Eine Entdeckungstour rund um den Bodensee mit außergewöhnlichen Verkehrsmitteln, die eine spannende Geschichte haben. Vom Schaufelraddampfer Hohentwiel über das Rheinbähnle bis zur Zahnradbahn von Rheineck nach Walzenhausen: Hinter den historischen Gefährten verbergen sich skurrile Geschichten und überraschende Ereignisse. Den Sonnenuntergang mitten auf dem See zu erleben, ist ebenso beeindruckend wie der Panoramablick vom Pfänder. Die Tour führt auf der historischen Lädine vor Immenstaad über den Bodensee und mit der Sauschwänzlebahn durch das Wutachtal über zahlreiche Brücken und durch noch mehr Tunnel.
16:55
Der Film taucht in den Mikrokosmos Bodensee ein. Er erforscht, was die Attraktivität des Sees für die Tierwelt ausmacht, und zeigt das bunte Treiben unter, auf und über Wasser. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa. Der See ist für sie Zwischenstation, Brut- oder Winterquartier: 300 verschiedene Vogelarten starten und landen dort. In der Nacht werden andere Bewohner aktiv - etwa der Waschbär, der sich dort angesiedelt hat, oder der Biber. Er ist zurückgekehrt, nachdem er bereits vor 350 Jahren durch die starke Bejagung ausgerottet war. Am Ufer schlängelt sich ein anderes Tier: ein Aal, der den Rhein stromaufwärts geschwommen ist und den Landweg vorzieht, wenn er im Wasser nicht mehr weiterkommt.
17:45
Lindau ist eine der beliebtesten Städte am deutschen Bodenseeufer. Sie wurde nie zerstört und begeistert mit einer komplett erhaltenen Altstadt, verwinkelten Gassen und tollen Ausblicken. Die Filmemacherin Raphaela Stefandl erkundet die Stadt mit ihren rund 500 denkmalgeschützten Bauwerken aus allen Jahrhunderten. Sie trifft Menschen, die sich dort berufliche Nischen geschaffen haben, und porträtiert einen Ort, an dem man gern zurückkehrt. Reich wurde Lindau bereits im Mittelalter durch Handel, die Verschiffung von Gütern über den Bodensee sowie den Weitertransport von Stoffen und Salz nach Mailand und in die Schweiz.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Als auf Gotland eine verweste Frauenleiche gefunden wird, stellt sich schnell heraus, dass es sich um Line Anders handelt, Ex-Frau von Kriminalhauptkommissar Robert Anders. Da immer mehr Beweise auftauchen, die auf Robert als Täter hinweisen, richtet sich der Verdacht der neuen Kriminalhauptkommissarin Anna-Maja Haglund schnell gegen ihn. Robert lässt sich nicht so leicht abservieren und beginnt, im Alleingang zu ermitteln. Robert Anders ist von der neuen Verstärkung in seinem Team nicht besonders begeistert. Es scheint, als würde mit Anna-Maja Haglund langsam, aber sicher ein jüngerer Ersatz für ihn im Kommissariat eingeführt. Als sich Haglunds Verdacht gegen ihn richtet, er habe seine Ex-Frau umgebracht, steht Roberts Leben auf dem Kopf. Line Anders verbrachte viele Jahre nach ihrer Trennung von Robert in Afrika, um dort in einem Krankenhaus als Hebamme zu arbeiten. Als sie vor einigen Monaten zurück nach Gotland kam, wollte sie sich vermutlich mit ihrem Ex-Mann treffen. Zu diesem Treffen kam es jedoch nie. Robert hält immer mehr Informationen über die Ermittlungen vor Haglund zurück, um nicht vom Fall abgezogen zu werden. Damit macht er sich verdächtig, auch für seine langjährigen Kollegen Thomas Wittberg und Gerichtsmedizinerin Ewa Svensson. Als die Ermittler dann noch Roberts Namen als letzte Aufzeichnung in Lines Notizen finden, verhärtet sich der Verdacht gegen ihn. Zusätzlich beweisen Handydaten, dass Robert sich zur Tatzeit in der Gegend aufhielt, wo Lines Leiche gefunden wurde. Er muss untertauchen, um sich einer Verhaftung zu entziehen und weiter nach dem Mörder suchen zu können. Nur Ewa, sein Sohn Niklas und dessen Freundin stehen noch zu Robert. Robert wendet sich an Knut Karlström, Lines Ex-Geliebten, und dessen Frau Julia. Knut behauptet, schon länger keinen Kontakt mit Line gehabt zu haben. Ein Foto beweist allerdings, dass er sie in Afrika besucht hatte. Warum lügt Knut? Oder hat Erik, ein Geburtshelfer aus Gotland, mit dem Line in Afrika aneinandergeraten ist, etwas mit ihrem Tod zu tun? Als bald darauf eine weitere Leiche gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Als Polizist auf der Flucht vor der Polizei versucht Robert verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen und den wahren Mörder zu entlarven.
21:45
- "Der perfekte Urlaub" Deutsche Star-Riege auf Mallorca - "Die andere Seite" Nina Hoss in der Einsamkeit der Berge - Die Dokumentation "Biermann" Zeitzeuge, Liedermacher, Demokrat - "Die Blutgräfin" Arthouse-Komödie mit Isabelle Huppert - Internationale Hofer Filmtage Vorbericht
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Österreich und Russland verbindet lange Zeit mehr als politische Nähe. Doch hinter Bündnissen und Kaisertreffen wachsen Spannungen, die Europas Geschichte verändern. Im 19. Jahrhundert stützen sich die Habsburger auf russische Hilfe und feiern beim Dreikaisertreffen ihren Zusammenhalt. Doch mit dem Machtwechsel in Russland zerbricht die Allianz, und Europa steuert auf den Ersten Weltkrieg zu. Die Dokumentation geht den Ursachen des Falls der europäischen Dynastien nach. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Österreich und Russland, die Revolution in Russland und die Folgen für Europas Monarchien. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive des österreichischen Botschafters in Russland und des russischen Botschafters in Wien.
23:10
Mexiko, 20. August 1940: Mit einem Eispickel wird Trotzki der Schädel eingeschlagen. Mit seinem Tod endet ein fast 20 Jahre andauerndes Duell um die Spitze der kommunistischen Bewegung. Stalin, der uneingeschränkte Alleinherrscher der Sowjetunion, hat endlich seinen langjährigen Rivalen eliminiert. Beide spielten tragende Rollen bei der Revolution, beide schreckten vor nichts zurück, um an die Hebel der absoluten Macht zu gelangen. Über drei Jahrzehnte lang machte Stalin (1878-1953) Russland zur zweitgrößten Supermacht der Welt. Trotzki (1879-1940), der die Rote Armee erschaffen hatte und sie zum Sieg gegen die weißen Armeen führte, war ein ebenso genialer Stratege wie Stalin. "Stalin versus Trotzki" ist ein Duell zwischen zwei radikal unterschiedlichen Männern. Einer der Sohn eines georgischen Schusters, der andere ein jüdischer Intellektueller. Einer ein systematischer, berechnender Mann, der andere ein brillanter, enthusiastischer Geist. Einer ein zynischer Intrigant, der andere ein Idealist. Es war ein ideologisches Duell zwischen zwei verschiedenen Versionen des Kommunismus. Ein politisches Duell, ein Duell um die Macht, und letztendlich ein Duell bis in den Tod - ein Duell zweier Todfeinde.