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TV Programm für 3sat am 16.04.2026

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Kulturzeit 19:21

Kulturzeit

- Situation im Sudan Gespräch mit Navid Kermani - Frauen und die Macht Im österreichischen Kulturbetrieb - Theater "Toxische Männer" Uraufführung des neuen Stückes von Konstantin Küspert in München - Klavierstar Sofiane Pamart Französischer Pianist und Komponist - Die 1980er-Jahre auf der Schallaburg Ausstellung in Niederösterreich

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Tagesschau 20:00

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Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Sex mit 40 plus - Freiheitsbooster oder Lustkiller? 20:16

Sex mit 40 plus - Freiheitsbooster oder Lustkiller?

Sexualität

Zwischen Menopause, Testosteronmangel, Sehnsüchten und mutigen Neustarts erleben Menschen in der Lebensmitte den besten Sex ihres Lebens - wenn sie sich trauen, alte Muster zu sprengen. Forschung und Beratung unterstützen dabei, die Sexualität zu gestalten - mit Expertise, Medikamenten oder praktischen Tipps. Viele lernen erst jetzt, offen über Bedürfnisse und Fantasien zu sprechen. Bei Frauen führen die Wechseljahre oft zwangsläufig zu einer neuen Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, doch auch Männer hinterfragen bisherige Vorlieben und Praktiken, zum Beispiel, wenn vermehrt sexuelle Funktionsstörungen auftreten. Die Soziologin Barbara Rothmüller erforscht an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, wie sich sexuelle Identität, Fantasien und Ausmaß der Lust im Lebensverlauf verändern. Bei einigen Menschen ist plötzlich alles neu, so wie bei Anna aus Berlin. Sie lebte lange monogam mit ihrem Ehemann zusammen, dann polyamor mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern und ist heute mit einer Frau verheiratet. Wissenschaftliche Befragungen zeigen darüber hinaus: Frisch verliebte ältere Paare können ein weitaus aktiveres Sexualleben haben als junge Paare in Langzeitbeziehungen. Bettina Toth, Leiterin der Innsbrucker Uniklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, unterstützt Patientinnen in der Perimenopause. Ihr Ziel ist es, dass Frauen gesund alt werden, und dazu gehört eine erfüllende Sexualität. Genauso wichtig wie die Unterstützung durch Experten ist ein offener Austausch über die bisherigen Erfahrungen und das persönliche Erleben. Der fällt den über Vierzigjährigen noch immer nicht ganz leicht. Doch in Podcasts, Selbsthilfegruppen, Freundschaften und Partnerschaften kommen auch sie immer häufiger ins Gespräch und legen so den Grundstein für eine erfüllendere Sexualität in der zweiten Lebenshälfte.

Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst 21:00

Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst

Sexualität

Pornografie ist so leicht zugänglich wie nie. Die Nutzer werden immer jünger, der Konsum steigt rasant. Was das mit uns macht, darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen. Die digitale Pornokultur prägt nicht nur unser Begehren: Pornografie spiegelt auch die Gesellschaft - und formt sie zugleich. Denn Porno ist überall. Zwischen Lust und Leistungsdruck, Selbstbestimmung und Sucht: Wo endet Befreiung, wo beginnt Überforderung? Studien zeigen: Pornografie kann informieren, inspirieren und sexuelle Vielfalt sichtbar machen. Sie kann aber auch Erwartungen verzerren, Druck erzeugen und intime Beziehungen belasten. Es geht auch um Macht und Gewalt, um Körper gegen Geld - und um die Suche nach Echtheit in einer digitalisierten Fake-Intimität. Zwischen Selbstbestimmung und Kommerz, zwischen Neugier und Abhängigkeit entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen aufwirft: Wann ist Lust noch Spiel - und wann verlieren wir die Kontrolle? Wie verändert Pornografie unser sexuelles Verhalten? Warum ist Gewalt in Pornos immer problematischer? Gibt es ein Suchtpotenzial? Welche Rolle spielen Plattformen wie OnlyFans, wo Sexarbeit und Social Media verschmelzen? Und wie können Jugendliche lernen, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden? Die Forschung sucht nach Antworten. Die Gäste der Sendung: Madita Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, Sexual- und Medienpädagogin und engagiert sich seit Jahren dafür, Pornografie als gesellschaftlich relevantes Thema wissenschaftlich und öffentlich aufzuarbeiten. Zur Zeit forscht sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen. Er forscht zur Auswirkung von Pornografie auf Verhalten und Gehirn und untersucht dabei auch den Einsatz neuer Sexualtechnologien, wie Sexroboter, hochrealistische Puppen und virtuelle Realität. Rudolf Stark ist Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist zudem Geschäftsführender Direktor des Bender Institute of Neuroimaging (BION) und entwickelt zur Zeit effektive Behandlungswege für Pornografie-Nutzungsstörungen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:28

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

Notrufzentrale 22:58

Notrufzentrale: Sanitätsnotruf: Panik nach Überdosis

Unterhaltung

In der Schweizer Notrufzentrale steht alles im Zeichen von Unsicherheit, Dringlichkeit und emotionaler Anspannung. Drei ganz unterschiedliche Notrufe, eine Gemeinsamkeit: Am anderen Ende der Leitung müssen die Einsatzdisponenten einen kühlen Kopf bewahren. "Notrufzentrale" erzählt von echten Notfällen - ohne Blaulichtbilder, aber mit umso mehr Nähe. Bei der Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) meldet sich eine französisch sprechende Frau. Beim Wandern hat sie ihren Kollegen im dichten Nebel aus den Augen verloren. Dann ein dumpfes Geräusch - ein möglicher Sturz? Der Mann antwortet weder auf Rufe noch am Telefon. Für Peter Salzgeber, Einsatzdisponent bei der Rettungsflugwacht, beginnt eine nervenaufreibende Suchaktion im Ungewissen. In der Notrufzentrale Basel kämpft Beni Flückiger mit einem besonders belastenden Einsatz: Eine Frau ruft an, weil ihr Exmann eine Überdosis genommen hat. Die Situation eskaliert verbal - die Anruferin schwankt zwischen Sorge, Schuldzuweisungen und Panik. Beni versucht, sie zu beruhigen und gleichzeitig lebensrettende Maßnahmen zu koordinieren. Auch beim Sanitätsnotruf in Bern ist höchste Konzentration gefragt: Ein Kind ist von einem Baum gestürzt und hat sich den Oberschenkel gebrochen. Doch wo genau? Die Ortung über das Handy ist schwierig, der Zugang zum Unfallort ebenso. Ein komplexer Einsatz beginnt - bei dem jeder Handgriff und jede Information zählt. "Notrufzentrale" erzählt von echten Notfällen - ohne Blaulichtbilder, aber mit umso mehr Nähe. Die Kamera bleibt in den Einsatzzentralen - dort, wo Entscheidungen getroffen und Leben gerettet werden. Es sind Geschichten, die bewegen und die Zuschauer mitten ins Zentrum des Ausnahmezustands versetzen.

WeltWeit: Digitale Welt. Licht und Schatten einer Technologie? 23:40

WeltWeit: Digitale Welt. Licht und Schatten einer Technologie?

Auslandsreportage

Ein Handyverbot gilt für unter 14-Jährige an Schulen seit vergangenem Mai, noch in diesem Jahr soll ein Gesetz für ein Social-Media Verbot in Österreich folgen. Seit Australien Jugendlichen unter 16-Jahren den Zugang zu den Sozialen Netzwerken gesperrt hat, folgen viele Länder mit ähnlichen Maßnahmen. Es geht darum, die jungen Menschen zu schützen, denn inzwischen ist die Online-Welt ein wesentlicher Bestandteil des Alltags. Dänemark galt lange als digitales Vorzeigeland: Doch jetzt zieht das Land die Notbremse. Hintergrund sind alarmierende Zahlen zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Michael Mayrhofer erfährt, dass die Debatte inzwischen längst über Handyverbote an Schulen hinausreicht: Auch aus Jugendzentren werden Smartphones immer öfter verbannt. Mittlerweile gibt es sogar eigene "No-Phone-Days" und die digitale Euphorie wird im Land grundlegend hinterfragt. Die portugiesische Insel Madeira im Atlantik ist ein Hotspot für Menschen, die eine neue Lebensweise für sich entdeckt haben: sogenannte "Digital Nomads". Sie sehen die vernetzte Welt als Chance, ihre Form von Work-Life-Balance zu leben. Patrick A. Hafner trifft deutschen Programmierer Tobias Hug, der dem Großraumbüro seines Arbeitgebers Adieu gesagt hat und von Orten aus arbeitet, wo andere Urlaub machen. Seit 17 Jahren ist er zwischen Thailand, Indonesien, Marokko und Portugal unterwegs. Inzwischen buhlen Staaten um die Gunst der digitalen Nomaden mit Steuervorteilen, stabilen Internetverbindungen oder speziellen Aufenthaltsgenehmigungen. Besonders beliebt sind Destinationen am Meer mit viel Sonne, die in der gleichen Zeitzone liegen wie die Arbeitgeber. Auf den Philippinen spielt sich ein großer Teil des Alltags online ab. Hunderttausende arbeiten als digitale Dienstleister für ausländische Unternehmen. Isabella Purkart besucht die 37-jährige Annie Arguelles und ihre Familie, die ihren Tagesablauf stark an die USA angepasst haben: Annie arbeitet von ihrem Wohnzimmer in Manila aus als virtuelle Assistentin für ein Immobilienunternehmen mit Sitz in Memphis. Der Job bringt der Familie ein nach philippinischen Maßstäben überdurchschnittlich gutes Einkommen. Gleichzeitig stellt er ihren Alltag auf den Kopf. Auch die beiden Söhne leben größtenteils digital mit Online-Homeschooling an einer amerikanischen Schule. Die Familie versteht all das als Chance und Investition in eine bessere Zukunft.